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  • Antibiotikaresistenz – individuelle Therapie gegen Resistenzen

    Antibiotikaresistenz – individuelle Therapie gegen Resistenzen

    Antibiotikaresistenz, die Anzahl der resistenten Bakterien gegen Antibiotika nimmt dramatisch zu. Auf Grund der weiteren Ausbreitung von Resistenzen nimmt die Bedrohung bakterieller Erkrankungen weiterhin erheblich zu. Zu den am meisten gefürchteten Krankheiten zählen unter anderem

    • Syphilis oder
    • Tuberkulose.

     

    Auch weit verbreitete Infektionskrankheiten wie beispielsweise Wundinfektionen können auftreten. Gefürchtet sind zudem gefährliche Lungenentzündungen.

     

    Dieser Prozess lässt sich eindämmen durch eine gezieltere Verabreichung derartiger Medikamente. Abhilfe verspricht jetzt ein neues Verfahren. Dadurch lässt sich die Gabe von Antibiotikum individuell an den jeweiligen Patienten anpassen.

     

    Antibiotika – jeder Mensch reagiert anders

    Was für Medikamente allgemein gilt, hat auch für Antibiotika Gültigkeit. Denn jeder Mensch zeigt eine andere Reaktion auf ein Medikament. Dafür zeichnen beispielsweise Stoffwechselprozesse verantwortlich. Diese laufen von Mensch zu Mensch in einem unterschiedlich hohen Tempo ab. Während bei einem Patienten die Wirkstoffe wesentlich schneller abgebaut werden, benötigen sie bei einem anderen mehr Zeit.

     

    Forscher entwickelten nun ein neues Verfahren. Mithilfe dessen lässt sich testen, inwieweit ein verabreichtes Antibiotikum zur Abtötung von Erregern ausreichend ist. Denn geschieht dies nicht, erhöht sich die Gefahr der neuen Bildung weiterer resistenter Keime.

     

    Einsatz von Biosensoren – Antibiotikaresistenz

    Für diesen Zweck nutzten die Forscher einen erfinderischen Trick. Und zwar bauten sie Antibiotika-Sensoren in ihre Messgeräte ein. Zur Verteidigung gegen Antibiotika verfügen Bakterien über speziellen Sensorproteine. Sowie ein Antibiotikum mit einem derartigen Protein in Verbindung tritt, löst sich jenes vom DNA-Bereich ab. Dieses DNA-Fragment wird aktiv. Es beginnt mit der Produktion von Eiweißen. Diese werden als Verteidigung benötigt.

     

    Kontrollmöglichkeit der Dosierung von Antibiotika

    Genau diese Verbindung aus DNA-Fragmenten und Sensoreiweiß haben sich die Forscher zu Eigen gemacht. Daraus lässt sich die Höhe von Antibiotika im Blut bestimmen. Liegt ein vorschneller Abbau vor, kann dieser leicht nachdosiert werden.

     

    Ein Nachweis mithilfe dieses Verfahrens kann binnen zehn Minuten erfolgen. Dies ist in Apotheken, Arztpraxen oder während eines Hausbesuches möglich. Auch in der Lebensmittelkontrolle kann das Verfahren nützlich sein.

  • Die Dukan Diät – Proteindiät zur Gewichtsreduktion

    Die Dukan Diät – Proteindiät zur Gewichtsreduktion

    Was ist die Dukan Diät? Bei der Dukan Diät handelt es sich eigentlich um nichts Neues und dennoch ist sie etwas Anderes. Dabei wird hier auf den Verzehr von mageren Milchprodukten, Gemüse, fettarmes Fleisch und Fisch gesetzt. Verglichen werden kann die Diät mit anderen Proteindiäten. Auf Kohlenhydrate wird verzichtet. Dies bedeutet, der Körper bekommt keine neue Energie, die er verbrennen kann. Daher greift er auf die Reserven, das Fett im Körper, zurück. Der Effekt ist dann sicher: Dank der Dukan Diät kommt es zur Gewichtsreduktion.

     

    Der Plan zur Dukan Diät

    Um Hungergefühle zu vermeiden, empfiehlt es sich, auf bestimmte Nahrungsmittel zurückzugreifen. Zwar erhält der Körper viel sättigendes Protein, und wir auch den Muskeln entsprechend mit allem notwendigen versorgt. Aber dennoch kann das Protein nicht in Energie umgewandelt werden. Und genau das bewirkt, dass es zu keiner Gewichtszunahme kommen kann. Gemüse spielt bei dieser Diät eine sehr wichtige Rolle. Es steckt voller

    • Ballaststoffe
    • Wasser
    • Vitamine und
    • Mineralstoffe.

     

    Und genau dieses wird während der Diät notwendig, um Müdigkeit und Antriebslosigkeit im Keim zu ersticken.

     

    Die Dukan Diät – Der Erfinder Pierre Dukan

    Grundsätzlich kann bei der von Pierre Dukan entwickelten Diät nicht behauptet werden, dass vollkommen auf Kohlenhydrate verzichtet wird. Diese werden reduziert, aber nicht vollkommen gestrichen. Die Dukan Diät teilt sich in vier Phasen auf.

     

    Die vier Phasen der Dukan Diät

    • Gewichtsverlust: Phase 1
    • Stärkung: Phase 2
    • Konsolidierung: Phase 3
    • Stabilisierung: Phase 4

     

    Die Phase 1

    In der ersten Phase geht es um den Angriff des Gewichts. Die Dauer beträgt genau sieben Tage. Dabei wird eine Reduzierung der Energie erzwungen. In dieser Phase wird also für den Fettabbau im Körper gesorgt. In den sieben Tagen ist ein Gewichtsverlust bis zu drei Kilo möglich. Wer nicht ganz so viel abnehmen will, der kann diese erste Phase kürzer halten. Zu essen gibt es dennoch reichlich. Dazu gehören

    • mageres Fleisch
    • Eier
    • magerer Schinken und
    • Milchprodukte mit null Prozent Fett.

     

    Von großer Bedeutung ist ein ausreichendes Trinken. Zwei Liter Wasser oder ungesüßter Tee am Tag sollten es auf jeden Fall sein. Auch Bewegung ist wichtig. Dabei unterstützen bereits 20 Minuten täglich den Gewichtsverlust.

     

    Die Phase 2

    Die zweite Phase ist die Stärkungsphase, auch Cruising genannt. Die Dauer dieser Phase beträgt 100 Tage oder solange bis das Wunschgewicht erreicht ist.

    Ist das Wunschgewicht erreicht, lautet das Motto ab sofort, dieses zu stabilisieren. Erst im nächsten Schritt geht es mit der Gewichtsreduzierung weiter. Dennoch bleibt es nach wie vor bei einer eiweißhaltigen Ernährung. Zusätzlich ist jetzt sogar eine schrittweise Erhöhung der Kohlenhydrate vorgesehen. Anderenfalls könnte es vorkommen, dass der Hormonhaushalt komplett aus den Fugen geraten würde.

    Gegessen werden in Phase zwei vor allem Proteine und Gemüse. Diese beiden Lebensmittelgruppen werden miteinander kombiniert. Aber nur jeden zweiten Tag stehen Proteine auf dem Speiseplan. Kartoffeln, Mais, Reis und Nudeln werden gemieden.

    Wie auch bereits in Phase eins wird weiterhin auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet. Nach Möglichkeit wird das Sportprogramm von 20 auf mindestens 30 Minuten erhöht.

     

    Die Phase 3

    Die dritte Phase nennt sich die Konsolidierungsphase. Ihre Dauer beträgt rund 150 Tage. Der Speiseplan unterscheidet sich nicht wesentlich von jenem in der zweiten Phase. Der einzige Unterschied beginnt darin, dass ein- bis zweimal pro Woche das gegessen werden darf, worauf man Appetit hat.

    Auch etwas Alkohol kann getrunken werden. Aber höchstens an zwei Tagen in der Woche. Bei Obst und Gemüse darf nun wahllos zugegriffen werden, außer zu zuckerhaltigen Sorten. Ein Proteintag in der Woche ist Pflicht. Als Grundregel gilt: pro Kilogramm an verlorenem Gewicht bleibt die abnehmwillige Person etwa 10 Tage in dieser Phase.

     

    Die Phase 4

    Phase vier wird die Stabilisierungsphase genannt. In dieser vierten und letzten Phase wird kein Gewicht mehr verloren. In dieser Phase geht es um das langfristige Halten des Gewichts.

    Wer sich ausgewogen und gesund ernährt, wird damit keine Probleme haben. Phase vier sieht pro Woche einen Dukan Diät Tag vor. Dies bedeutet, es werden jetzt nur eiweißhaltige Lebensmittel gegessen. Daraus resultiert, dass der Körper ausschließlich auf die körpereigenen Fettreserven zurückgreift.

     

    Die Dukan Diät sieht keinen kompletten Verzicht auf Kohlenhydrate vor. Diese werden zur Energieversorgung des Organismus benötigt.

     

    Gibt es Risiken?

    Grundsätzlich sollten immer nur gesunde Menschen eine Diät starten. Ansonsten sollte vor Beginn stets ein Arzt konsultiert werden. Die Dukan Diat kann vorallem bei Menschen Probleme geben, die unter Nieren- oder Leberproblemen leiden. Zuviel Eiweiß bedeutet viel Arbeit für die Nieren und Leber. Zudem ist es sehr wichtig, unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.

     

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  • Wechselduschen – von „Brrr!“ bis „Ahhhh!“ Gesundheitshinweis

    Wechselduschen – von „Brrr!“ bis „Ahhhh!“ Gesundheitshinweis

    Der Wechsel zwischen kalt und warm ist längst nicht nur ausschließlich in der Sauna für viele Menschen zum Standard geworden. Stattdessen beziehen in der heutigen Zeit auch viele Gesundheitsbewusste die Wechselduschen in ihr morgendliches Ritual mit ein. Was anfangs noch eine ordentliche Portion Überwindung erfordert, stärkt auf lange Sicht gesehen die Gesundheit und macht fröhlich. Das Beste: bei dieser Art von Wellness handelt es sich um eine „Kur“, die Sie jederzeit im heimischen Badezimmer durchführen können.

    Sie härten sich nicht nur ab und stärken Ihr Immunsystem, sondern verbessern parallel dazu noch die Blutzirkulation, schütten Endorphine aus und verwöhnen sich nach dem Sport mit einem besonderen Gefühl.

     

    Ein Ritual mit einer langen Tradition

    Anzunehmen, bei einer Wechseldusche handele es sich um ein Phänomen des 21. Jahrhunderts, wäre ein Trugschluss. Vielmehr waren es, laut Meinung vieler Forscher, schon die Neanderthaler, die den Wechsel zwischen warm und kalt liebten. Sie saßen an heißen Quellen, um sich danach in kühlem Flusswasser abzukühlen.

    Die Auswirkungen einer klassischen Wechseldusche sind auch heute noch dieselben: die Menschen werden wach, erschrecken sich mitunter kurz, gewöhnen sich jedoch schnell an das Gefühl. Schon ein paar Minuten nach dem „Kälteschock“ ist alles vergessen. Sie profitieren von einer Endorphinausschüttung, deren positive Effekte Lust auf den Tag machen.

    Einzige Schwierigkeit: die Überwindung, den Wasserhahn wirklich auf „kalt“ zu stellen. Schummeln gilt hier jedoch nicht. Die Effekte von Wechselduschen können Sie wirklich nur dann vollkommen ausschöpfen, wenn Sie ins Extreme gehen. Der Switch zwischen warm und lauwarm ist bei weitem nicht so erfrischend und belebend.

     

    Die Schritt- für- Schritt- Anleitung – so funktionieren die Wechselduschen

    Mit Hinblick auf das Duschen und den entsprechenden Wechsel zwischen warm und kalt sollten Sie einige Regeln beachten. So ist beispielsweise die Reihenfolge der Temperatur äußerst wichtig. Starten Sie immer mit warmem Wasser. Dieses sollte so temperiert sein, dass es nicht allzu sehr auf der Haut brennt, jedoch auch nicht zu kühl ist.

    Nachdem Sie circa drei Minuten geduscht haben, wechseln Sie für circa eine Minute zu kaltem Wasser. Wie lange Sie nun zwischen den Temperaturgefällen abwechseln, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist nur: den Abschluss sollte immer das kalte Wasser bilden!

     

    Wichtiger Gesundheitshinweis!

    Für gesunde Menschen stellen Wechselduschen eine besondere Kur und sicherlich auch eine kleine Herausforderung dar. Besonders ältere Menschen, die vielleicht sogar unter Herzproblemen leiden, sollten Wechselduschen jedoch in jedem Falle mit dem behandelnden Arzt besprechen! Gegebenenfalls ist hier von wirklich eiskaltem Wasser abzuraten.

     

    Wechselduschen in Etappen – ein guter Einstieg

    Die meisten Menschen können sich mit dem Gedanken an eiskaltes Wasser nur schwer anfreunden. Hier empfiehlt sich eine Basic-Variante als perfekter Einstieg. Fällt es Ihnen schwer, den blauen Knopf unter der Dusche auf Anschlag zu drehen, starten Sie mit den Wechselduschen doch einfach im Bein- und Fußbereich! Nichts spricht dagegen, dieses Procedere auch über einige Wochen hinweg durchzuführen und sich erst danach an andere Bereiche, wie Brust oder Rücken, heranzuwagen.

    Auch mit Hinblick auf die Dauer der Wechselduschen können Sie selbstverständlich auch flexibel bleiben. Eine Minute unter kaltem Wasser zu stehen ist für Sie unvorstellbar? Dann starten Sie mit 30 Sekunden. So nähern Sie sich Ihrem Ziel etappenweise, aber konsequent.

     

    Was bewirken Wechselduschen eigentlich?

    Die positiven Auswirkungen, die auch seitens der Mediziner, mit Wechselduschen bzw. Wechselbädern in Zusammenhang gebracht werden, sind vielfältig. Neben einem Glücksgefühl, von dem die Fans dieser Methode immer wieder schwärmen, stehen hier unter anderem:

    • die Entgiftung
    • der Blutkreislauf und dessen Stabilisierung
    • das Entfernen von Schadstoffen aus den Muskeln
    • eine Verbesserung des Kreislaufs

    und eine bessere Nährstoff- und Sauerstoffversorgung im Fokus. Ein weitreichendes Feld also, das mit Hilfe dieser vergleichsweise einfachen Methode abgedeckt werden kann.

     

    Mögliche Varianten

    Wechseldusche ist nicht gleich Wechseldusche. Je nach Typ und Verfassung empfehlen sich hier unterschiedliche Varianten. So haben Sie unter anderem die Wahl zwischen:

    • dem Wassertreten
    • Wadenwickeln
    • ganzen Bädern.

    Bei der Entscheidung für eine Technik spielt selbstverständlich auch Ihr Kreislauf eine entscheidende Rolle. Je nach Geschmack können Sie hier auch mit den Düften verschiedener Kräuter und Pflanzen experimentieren. Umschläge eignen sich hier hervorragend, um einen Wechsel zwischen warm und kalt noch ein wenig mehr aufzupeppen. Parallel dazu können Sie selbstverständlich auch inhalieren und damit den Nasennebenhöhlenbereich befeuchten. Vor allem Bronchitis Patienten berichten hier oftmals von einer Linderung der Beschwerden.

    Achten Sie jedoch immer darauf, unbedingt auf Wechselduschen zu verzichten, wenn Sie akut krank sind. Ihr Immunsystem könnte ansonsten noch stärker geschwächt werden und Ihr Allgemeinzustand würde sich höchstwahrscheinlich verschlechtern.

     

    Wechselduschen nach dem Sport

    Nicht nur professionelle Sportler, sondern auch Amateure, können sich ebenfalls für die Wechselduschen begeistern. Verständlich. Immerhin härten diese nicht nur ab und sorgen damit auch in der kalten Jahreszeit oft dafür, dass keine Zwangspausen aufgrund von Erkältungen eingehalten werden müssen. Andererseits stehen die Wechselduschen auch in Verbindung mit der entsprechenden Muskelarbeit.

    Durch den Wechsel zwischen „heiß“ und „kalt“ ziehen sich die betroffenen Muskeln zusammen und entspannen sich wieder. Viele Menschen berichten entsprechend davon, dass ihr Muskelkater somit deutlich moderater ausfalle und sich auf die Trainingserfolge verbessert hätten.

     

    Medizin oder Wellness?

    Auch wenn in der heutigen Zeit viele Mediziner ihren Patienten noch zu Wechselduschen raten, lässt sich diese Art der Kur eher in den Bereich „Wellness“ einordnen.

    Sofern Patienten beispielsweise über extreme Blutkreislauf-Beschwerden berichten, wird diesen in der Regel medikamentös zu Leibe gerückt. Andererseits schwören auch viele Wissenschaftler auf Wechselduschen, wenn es um eine morgendliche, gesunde Erhöhung des Blutdrucks geht.

    Im 21. Jahrhundert sind diese Praktiken jedoch eher im Fitnessstudio als in der Arztpraxis zuhause. Hier sorgen sie für ein angenehmes Gefühl nach dem Training, eine mitunter gesteigerte Lebensqualität und ein robustes Immunsystem. Daher gilt: gesunde Menschen sind gut beraten, die Wechselduschen in ihren Alltag einzubauen. Geschwächten oder gar kranken Menschen wird zu einer anderen bzw. ergänzenden Therapie geraten werden.

     

    Vorsicht! Was können Wechselduschen leisten?… und was nicht?

    Auch wenn die positiven Auswirkungen von Wechselduschen teilweise medizinisch bestätigt wurden, wäre es sicherlich dennoch falsch, hier von einem Wundermittel zu sprechen.

    So sind beispielsweise einige Menschen der Meinung, Wechselduschen schützten vor Krebs. Fest steht, dass ein gesundes Immunsystem gute Voraussetzungen für eine verlässliche Gesundheit schafft. Dennoch spielen bei der Entstehung von Krebs nachweislich mehrere Faktoren eine Rolle.

  • Warnfarbe Rot als Appetitanreger – Appetitanregende Wirkung

    Warnfarbe Rot als Appetitanreger – Appetitanregende Wirkung

    Rot als Appetitanreger? Rot gilt als Warnfarbe. Dennoch haben Forscher nun herausgefunden, dass genau diese Farbe den Appetit anregt. Dazu haben die Wissenschaftler nicht nur erkannt, wo die Ursache dafür liegt. Dabei spielen unsere Augen sowie unser Gehirn eine nicht unwesentliche Rolle.

     

    Die Farbe Rot

    Rot ist nicht nur eine Warnfarbe. Ebenso ist sie als die Farbe der Liebe bekannt. Rot kommt in der Natur häufig vor und ist beliebt im sowie am Körper. Trotz der Häufigkeit der Vorkommnisse können die meisten Säugetiere die Farbe nicht sonderlich gut wahrnehmen. Menschen hingegen sehen darin eine Signalfarbe. Allerdings kann Rot auch als Lockmittel funktionieren. Aus diesem Grund haben Forscher untersucht, wie sich die Farbe auf die Wahl unserer Nahrungsmittel auswirkt.

     

    Rot als Appetitanreger – Appetitanregende Wirkung

    Kennzeichnen für die Warnfarbe ist, dass sie laut den Wissenschaftlern im Raffaella Rumiati auch eine Wirkung auf das Gehirn besitzt. Dazu konnten die Forscher eine appetitanregende Wirkung nachweisen. Zuvor haben Studien gezeigt, dass die Signalfarbe mit dem Geschmack und Geruch in Verbindung gebracht wurde. Allerdings nehme der Sättigungsgrad eine viel wichtigere Rolle bei der Vorliebe für Rot ein. Rumiati äußert dazu: „Unser Auge hat sich vermutlich so entwickelt, dass es schnell nahrhafte Früchte vom Grünzeug des Dschungels unterscheiden konnte“.

     

    Zusammenhang zu Nährstoffen

    Die Farbe von Lebensmitteln aus der Natur sage viel über den Kaloriengehalt aus. Francesco Foroni, welcher mit der Wissenschaftlerin Rumiati zusammengearbeitet hat, erklärt: „Je rötlicher ein unverarbeitetes Lebensmittel aussieht, desto nahrhafter ist es zumeist“. Somit lässt sich sagen, dass grüne Nahrungsmittel in der Regel weniger Kalorien besitzen.

     

    Rolle des Auges

    Unsere Augen sind so entwickelt, dass sie vor allem Rot und Grün gut unterscheiden können. In Anbetracht dessen ist es nicht verwunderlich, dass unser Gehirn diese Hierarchie ebenso erkennt. Eine Studie hat gezeigt, dass Probanden den unterschiedlichen Kaloriengehalt von roten Lebensmittel nahezu immer höher eingeschätzt haben. Der Zusammenhang wird also durchaus auch auf unser Einschätzungsvermögen übertragen.

  • Essstörung Magersucht – Anorexie (Appetitverlust bzw. Minderung)

    Essstörung Magersucht – Anorexie (Appetitverlust bzw. Minderung)

    Die Essstörung Magersucht erkennt man oft daran, dass das Gewicht des Betroffenen extrem abnimmt. Zudem ist diese Person sehr fixiert auf das Gewicht und ein Hunger tritt zudem immer wieder auf. Sie wird in der Fachsprache auch als Anorexie bezeichnet und häufig bei den Modellen entdeckt. Eigentlich heißt das Wort Anorexie übersetzt Appetitverlust bzw. die Minderung davon. Hier ist jedoch nicht der Appetit gestört, sondern eher das Essverhalten ist falsch.

     

    Magersucht Presse und Hollywood

    Besonders in der Presse liest man oft von der Essstörung Magersucht. Es ist schon eine Hollywoodkrankheit, so heißt es, denn immer mehr Promis verfallen den Schönheitswahn und nehmen ab, wo schon gar kein Gramm mehr zu viel ist. Was Prominente vormachen, ahmen leider viele – vor allem junge Menschen – nach. Die vorzugsweise weiblichen Fans steigern sich ebenfalls in diese Hysterie hinein und beginnen mit dem schließlich lebensgefährlichen Hungern. Es entwickelt sich eine Sucht, mit der Betroffene nicht einfach so aufhören können, selbst wenn sie das gern wollen.

    Magersucht oder Bulimie?

    Neben der Essstörung Magersucht gibt es auch noch die Bulimie. Diese erkennt man häufig daran, dass der Betroffene unter Heißhunger leidet und sich dann nach der Essattacke übergeben muss. Fingernägel, trockene Haut und ausfallende Haare können dabei ein Anzeichen sein, woran man erkennen kann, ob eine Person an Bulimie leidet. Oft ist aber eine Abgrenzung schwierig. Um aus diesen Teufelskreisen auszubrechen bedarf es einer auf lange Sicht ausgelegten psychologischen Betreuung und Verhaltenstherapie – Erfolg leider nicht garantiert.

    Nehmen Sie Hilfe in Anspruch

    Egal ob es eine Essstörung, Anorexie, Bulimie oder ein gestörtes Essverhalten feststellen, nehmen Sie externe Hilfe in Anspruch. Dabei ist Ihr Hausarzt sicherlich eine gute Anlaufstelle. Zudem gibt es zahlreiche Anlaufstellen. Einige davon haben wir Ihnen hier aufgelistet.

    Deutschland: Klinik, Beratungsstellen Selbsthilfegruppen

    Schweiz: Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen AES

    Österreich: Österreichische Gesellschaft für Essstörungen

     

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  • Atherom, Grützbeutel – Weichteil-Tumor der Haut gutartig

    Atherom, Grützbeutel – Weichteil-Tumor der Haut gutartig

    In der Umgangssprache wird das Atherom auch Grützbeutel genannt. Dabei handelt es sich um einen gutartigen Weichteil-Tumor der Haut. Dieser befindet sich meistens auf der Kopfhaut. Erkennbar ist das Atherom an einer halbkugelförmigen Vorwölbung.

     

    Atherom – Begriffserklärung

    Atherome entstehen direkt in Nähe der Haarwurzel. Dabei können sie eine Größe eines Hühnereis oder gar Tennisballs erreichen. Rund 90 Prozent der Grützbeutel bilden sich auf der Kopfhaut. Aber auch im

    • Bereich des Nackens
    • Gesicht
    • Intimbereich

    oder am Bauch sowie der Brust kann sich ein Atherom bilden.

     

    Als Grützbeutel wird seitens der Ärzte eine Art Beule, von einer dünnen Hautschicht umspannt, bezeichnet. Diese ist in der Hauptsache mit Fett und Hautzellen gefüllt. Derartige Hohlräume bilden sich auf Grund verstopfter Drüsen.

     

    Im Allgemeinen erreicht ein Atherom eine Größe zwischen einem bis zwei Zentimetern. In seltenen Fällen kann der Grützbeutel auch größer werden. Dabei kann das Auftreten der Zysten einzeln oder in größerer Anzahl auftreten.

     

    Im Grunde kann jeder Mensch einen Grützbeutel entwickeln. Manche Personen weisen eine erbliche Veranlagung hierzu auf. In diesen Fällen finden sich Atherome zum überwiegenden Teil auf der Kopfhaut.

     

    Symptome von Grützbeuteln

    Erkennbar ist ein Atherom von außen durch eine sichtbare Erhebung. Diese ist rundlich angeschwollen und gefüllt. Dabei fühlt sich der Grützbeutel eher elastisch bis hart an. Einige dieser Erhebungen sind unter der Haut auch verschiebbar.

     

    Hat sich ein Atherom entzündet, sitzt dieses meist fest auf der Kopfhaut. Sofern eine größere Anzahl dieser Zysten auftritt, gruppieren sich diese auch. Nehmen diese eine enorme Größe an, dehnt sich die überspannte Haut weit auseinander. Dies kann einen Haarverlust bedeuten. In einigen Fällen lässt sich an der Oberfläche der Erhebung ein grau oder schwarz gefärbter Punkt sehen.

     

    Im Normalfall weist die umgebende Haut eines Grützbeutels eine normale Hauttönung auf. Auffallend ist hauptsächlich die Vorwölbung. Sofern keine Entzündung auftritt, ist ein Atherom schmerzlos. Auch ausgehende Beschwerden sind hiervon nicht zu erwarten. Abhängig von der Größe und der Sichtbarkeit empfinden zahlreiche Betroffene ein Atherom jedoch kosmetisch als störend.

     

    Gesellt sich eine Entzündung hinzu, nimmt die Haut eine rötliche Färbung an. Anschliessend schwillt die Zyste an. Beim Ausüben eines leichten Druckes sind Schmerzen spürbar. Kommt es zusätzlich zur Eiteransammlung, bildet sich ein Abszess.

     

    Mögliche Ursachen für ein Atherom

    Ein Grützbeutel entsteht in den meisten Fällen direkt in der Kopfhaut aus der Haarwurzel. Dabei handelt es sich um einen engen Kanal unter der Haut, in dessen Bereich die Haare sitzen. Bei jedem einzelnen Haar mündet eine kleinere Talgdrüse in diesen schmalen Kanal. Diese sorgt für einen öligen Film auf dem Haar. Sofern die Talgdrüsen äußerst aktiv sind, macht sich dies in schnell fettenden Haaren bemerkbar.

     

    Der Ausführungsgang, an dem normalerweise aus der Talgdrüse der ölige Film austritt, kann unter Umständen eine Verstopfung aufweisen. Diese kann auf Hautzellen oder kleinen Fettkristallen beruhen. Dadurch hat der Talg keinerlei Möglichkeiten problemlos abzufließen. Allerdings produziert die Drüse ungehindert weiter Talg. Jener staut sich durch die stetige Weiterproduktion an. Die Haarwurzel entwickelt sich ähnlich einer Blase – ein Grützbeutel entsteht.

     

    Ein Atherom verfügt über ein ganz spezifisches, typisches Merkmal. Folglich weist die Zyste umspannende Haut den gleichen Aufbau jener Haut auf, von der jede einzelne Haarwurzel umgeben ist. Ärzte sprechen hier auch von Trichilemmalzysten.

     

    Bei einer näheren Begutachtung der Hülle eines Grützbeutels unter einem Mikroskop lässt sich relativ schnell feststellen, dass dieselbe über eine mit Keratin überzogene Hornschicht verfügt. Das gleiche harte Material finden wir auch an unseren Nägeln und Haaren. Anhand dieser speziellen Hornschicht kann diese Haut des Atheroms von weiteren Geschwülsten und Zysten unterschieden werden.