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  • Mandelentzündung – wenn der Hals schmerzt

    Mandelentzündung – wenn der Hals schmerzt

    Besonders Kinder klagen in der kalten Jahreszeit häufig darüber, dass der Hals schmerzt. Schuld an diesen Beschwerden ist meist ein Erreger, der die Rachenmandeln angreift. Das Schlucken fällt schwer, der Hals tut weh und nicht selten kommt es auch zu Fieber, wenn eine akute Entzündung der Mandeln vorliegt. Eine Mandelentzündung lässt sich relativ schnell und einfach behandeln, aber sie sollte behandelt werden, denn sonst kann es passieren, dass die Mandeln dauerhaft und chronisch entzündet bleiben.

    Die Ursachen einer Mandelentzündung

    Eine Mandelentzündung wird in den meisten Fällen von einem Virus oder aber durch Bakterien ausgelöst. Diese als Streptokokken bekannten Erreger dringen durch den Mund ein und setzen sich an den Rachenmandeln fest. Wenn dann auch noch das Immunsystem geschwächt ist und die Abwehr nicht mehr wie gewohnt funktioniert, dann kommt es zu einer schmerzhaften Entzündung.

    Immer dann, wenn eine Mandelentzündung häufiger auftritt, dann kann es sein, dass sie chronisch geworden und das Gewebe der tiefen Rachenmandeln auf Dauer geschädigt ist. Abgestorbene Zellen und Bakterien lagern sich in den Hautvertiefungen der Schleimhäute ein und sorgen so für eine dauerhafte Entzündung. Anders als bei einer akuten Mandelentzündung ist eine chronische Entzündung kaum noch schmerzhaft, da das Gewebe vernarbt ist.

    Welche Symptome sind typisch für eine Mandelentzündung?

    Wenn sich die ersten Symptome melden, dann ist es meist schon zu spät und die Mandelentzündung ist bereits da. Aber auf welche Symptome sollte man achten?

    • Halsschmerzen
    • Schmerzen beim Öffnen des Mundes
    • Schluckbeschwerden
    • Leichtes Fieber
    • Belegte Stimme
    • Geschwollene Ohrspeicheldrüsen
    • Vermehrter Speichelfluss

    In einigen Fällen kommt es auch zu Kopfschmerzen und beim Gähnen kann es sein, dass die Schmerzen bis in die Ohren ausstrahlen.

    Nicht alle der genannte Symptome deuten auch auf eine Mandelentzündung hin, es können auch Anzeichen für das Pfeiffersche Drüsenfieber, Scharlach oder Diphtherie sein.

    Welche Therapie bei Mandelentzündung ist die richtige?

    Bei einer normalen Mandelentzündung kann es schon helfen Eis zu lutschen, um den entzündeten Rachenraum zu kühlen. Auch ein Halswickel ist eine gute Idee, denn das sorgt dafür, dass die Mandeln wieder abschwellen. Wer möchte, der kann auch mit Kamille oder Salbei gurgeln, denn sowohl die Kamille als auch der Salbei haben entzündungshemmende Eigenschaften.

    Kommt es zu Fieber, dann sind bei Kindern Wadenwickel zu empfehlen, die das Fieber schnell, sicher und auf natürliche Weise senken. Steigt das Thermometer aber über die kritische 39° Grad Marke, dann sollte ein fiebersenkendes Mittel gegeben werden. Bei hartnäckigen Mandelentzündungen ist Penicillin ein hilfreiches Mittel, denn das Antibiotikum beschleunigt den Heilungsprozess und lässt die Entzündung sicher abklingen. Penicillin wird auch immer dann gegeben, wenn sich die einfache Mandelentzündung in eine eitrige Mandelentzündung verwandelt. Wenn die Mandeln vereitert sind, dann ist eine schnelle effektive Behandlung notwendig, denn der Eiter kann Bakterien enthalten, die für den Körper gefährlich sind.

    Da es bei einer nicht behandelten Mandelentzündung zu Folgeschäden besonders an Herz und Nieren kommen kann, ist es immer wichtig, dass ein Arzt aufgesucht wird, der die richtige Therapie einleitet. Wenn eine Mandelentzündung frühzeitig erkannt und behandelt wird, dann ist sie in der Regel nach maximal zwei Wochen komplett auskuriert.

  • Erkältungen mit Hausmitteln kurieren

    Erkältungen mit Hausmitteln kurieren

    Welche Mittel bei Erkältung helfen

    Erkältungen oder auch grippale Infekte sind Erkrankungen, die besonders häufig vorkommen. Im Schnitt haben Erwachsene zwei bis drei Mal im Jahr eine Erkältung, Kinder sind mit vier bis acht Mal pro Jahr noch häufiger krank. Unter einer Erkältung versteht der Arzt eine Erkrankung der oberen Atemwege, die durch Viren ausgelöst werden. Aber auch starke Kälteeinwirkung, die das Immunsystem des Körpers schwächt, kann ein Grund für eine Erkältung sein.

    Auf Erkältungen mit Antibiotika zu reagieren wäre so, als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen, aber es gibt eine Reihe von sehr wirksamen Hausmitteln, die jeder Erkältung schnell und einfach ein Ende bereiten.

    Die Symptome

    Erkältungen haben sichere Symptome und dazu gehören:

    • Husten
    • Schnupfen
    • Halsschmerzen
    • Heiserkeit
    • Kopf- und Gliederschmerzen

    Wenn diese Symptome auftreten, dann wird es Zeit für die Mittel, die schon die Großmutter kannte und die bis heute nichts von ihrer Effektivität verloren haben. Wirken können diese alten bewährten Hausmittel aber nur dann, wenn der Körper zur Ruhe kommt. Daher ist es sehr wichtig, sich bei Erkältungen hinzulegen und auszuruhen.

    Welche Hausmittel helfen bei Erkältungen?

    Wenn der Hals schmerzt, die Nase läuft und der Kopf brummt, dann ist eine heiße Hühnersuppe eine sehr gute Wahl. Die Suppe sollte heiß getrunken werden und dann geht es ab ins Bett, um tüchtig zu schwitzen. Wer sich nicht mit einer Hühnersuppe anfreunden kann, der ist auch mit heißem Holundersaft auf der richtigen Seite. Der Saft wird mit einem Drittel Wasser verdünnt, heiß gemacht und dann auch heiß getrunken. Wer möchte, der kann auch noch einen Teelöffel Honig in den Saft rühren, denn Honig ist ein wunderbarer Virenkiller. Nach dem heißen Holundersaft geht es wieder ab ins Bett zum Schwitzen.

    Halschmerzen sind unangenehm und bekämpft werden können sie mit Salz und Wasser. Zwei Teelöffel normales Speisesalz in Wasser auflösen und dann mit dieser Mischung gurgeln sorgt dafür, dass die Halsschmerzen verschwinden. Ein heißer Halswickel mit zerdrückten Kartoffeln ist ebenfalls eine gute Idee, denn auch die Kartoffel kann Viren den Garaus machen.

    Effektive Hilfe bei Husten

    Auch ein hartnäckiger Husten gehört bei den meisten Menschen zu den unangenehmen Begleiterscheinungen, wenn sie eine Erkältung haben. Die Viren sorgen dafür, dass die oberen Luftwege und die Bronchien verschleimen und dieser Schleim löst einen Hustenreiz aus, der für schlaflose Nächte sorgt. Um den Husten mit natürlichen Mitteln zu bekämpfen und zu besiegen, muss nur eine klein geschnittene Zwiebel mit Kandiszucker zu einem zähen Brei verkocht werden. Dieser Brei sollte nach Möglichkeit immer warm stehen, zum Beispiel auf der Heizung, und dann löffelweise über den Tag verteilt eingenommen werden. Die Zwiebel hat eine antibakterielle Wirkung und der Kandis befreit die Bronchien vom Schleim. Auch heiße Milch mit Honig ist für die oberen Atemwege eine gute Sache, denn die Milch beruhigt, und der Honig wirkt wie die Zwiebel auch, als Antibiotikum.

    Grippe oder Erkältung?

    Auch wenn Erkältungen grippale Infekte genannt werden, mit einer echten Grippe haben sie nichts zu tun. Eine Grippe oder Influenza ist leicht an ihren typischen Symptomen zu erkennen:

    • Hohes Fieber über 39° Grad
    • Schüttelfrost
    • Heftige Gliederschmerzen
    • Kopfschmerzen
    • Muskelschmerzen

    [icon type=“vector“ icon=“momizat-icon-heart-broken“ size=“32″ icon_color=“#dd3333″ icon_bg=“circle“ hover_animation=“border_increase“ ]Gegen eine echte Grippe helfen keine Hausmittel mehr, hier muss mit Antibiotika geholfen werden. Eine verschleppte Grippe, die nicht rechtzeitig und richtig behandelt wird, kann zu einer Herzmuskelentzündung und damit auch zum Tod führen.

  • Hausmittel bei starkem Husten

    Hausmittel bei starkem Husten

    Bei Husten muss man nicht gleich zu Chemie greifen, denn es gibt eine Reihe toller Hausmittel, welche den Husten natürlich besiegen können. Natürlich sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, wenn der Husten dann überhaupt nicht nachlassen will, aber zuerst ist der Versuch mit den Hausmitteln, immer der bessere Weg. Denn der Arzt wird vermutlich ein Antibiotika verordnen und das ist nicht immer unbedingt das Beste.

    Was passiert bei Husten

    Bei Husten handelt es sich um keine Erkrankung, denn Husten ist ein Symptom. Tritt Husten auf, dann ist das nichts anders, als eine Abwehrreaktion unseres Körpers. Damit wird versucht, Eindringlinge aus den Atemwegen herauszubefördern. Deshalb ist es oft ja auch so, dass Husten von Auswurf begleitet wird. Husten ist immer ein Symptom einer Erkältungskrankheit. Bei Husten ist es einfach so, dass es immer zu einer vermehrten Schleimbildung in den Bronchien kommt. Der Husten hat oft immer den selben Verlauf, er fängt mit einem trockenen Reizhusten an. Im Laufe der Zeit wird es dazukommen, dass aus dem Reizhusten ein Husten wird, der von Schleim begleitet ist und dabei wird es auch zum Auswurf kommen. Der Hustenreiz kann wirklich extrem nerven, aber nicht immer sollten Medikamente zur Regulierung eingesetzt werden. Viel besser ist es, den Husten mit sinnvollen Hausmitteln zu bekämpfen. Hausmittel können dafür sorgen, dass sich der Schleim, der in den Bronchien ganz zäh sitzt, verflüssigt und dadurch fällt auch das Abhusten bedeutend einfacher. Sollte sich aber Fieber zum Husten gesellen, dann ist es Zeit, den Arzt aufzusuchen. Spätestens nach 5 Tagen ohne Besserung des Hustens mit Hausmitteln, muss der Arzt die Lunge und die Bronchien abhören.

     

    Welche Hausmittel bei Husten

    Wer sich eine straken Husten eingefangen hat, der muss seinen Körper nun unterstützen. Und zwar dabei, dass der Körper den Schleim aus den Bronchien absondern kann. Ganz wichtig ist es ganz viel zu trinken, am besten warmen Tee. Kräutertee ist eine wundervolle Unterstützung und dieser sollte in großen Mengen getrunken werden. Denn der Flüssigkeitsbedarf muss unbedingt ausgeglichen werden. Wer Kräutertee nicht so gerne trinkt, der kann auch mit Zucker oder Honig süßen. Auch Spitzwegerich ist als Tee getrunken eines der besten Hausmittel gegen einen hartnäckigen Husten. Zudem kann es auch sehr gut helfen, in getrockneten Spitzwegerichblättern, ein heißes Vollbad zu nehmen. Außerdem hilft auch ein Erkältungsbad, denn die ätherischen Öle, machen die Atemwege frei. Heiße Gesichtsbäder können auch wahre Wunder vollbringen, denn der warme Dampf reinigt und beruhigt die Atemwege. Der warme Dampf befeuchtet gleichzeitig die Schleimhäute.

     

    Weitere wertvolle Hausmittel bei Husten

    Es gibt eine ganze Reihe an hilfreicher Hausmittel, die sich hervorragend bei Husten bewähren. Wer unter einem starken Husten leidet, der kann sich heiße Kartoffelwickel machen. Dafür werden Kartoffeln gekocht. Sind diese weich, dann sollten diese so schnell wie möglich in ein Handtuch gewickelt werden und die Kartoffeln werden zerstampft. Das Handtuch mit den zerstampften Kartoffeln wird nun direkt auf die Brust gelegt und solange dort belassen, bis diese wieder kalt sind. Aber Vorsicht, dass die Kartoffeln nicht zu heiß sind, denn ansonsten könnte es zu Verbrennungen kommen. Sehr gewöhnungsbedürftig, aber sehr wirkungsvoll ist ein Tee aus Zwiebeln. Dafür werden die Zwiebeln geschält und ich feine Streifen geschnitten. Dann werden die geschnittenen Zwiebeln in einen Topf mit Wasser gegeben und auf dem Herd aufgekocht. Das Ganze lässt man nun etwa eine halbe Stunde köcheln. Danach wird der Sud abgegossen und ziemlich zügig getrunken. Eine Weiteres sehr gutes und hilfreiches Hausmittel, ist einen schwarzen Rettich zu kaufen und der Saft, der damit produziert werden kann, hilft so gut wie bei jedem Husten. Dazu wird der Rettich ausgehöhlt, aber nicht komplett, es sollte auf jeden Fall noch etwas von dem Fleisch des Rettichs übrig bleiben. Dann wird der Rettich mit Kandiszucker befüllt und der Rettich beginnt, nun Saft zu ziehen. Schon nach wenigen Stunden hat der Rettich Saft und dieser sollte dann immer wieder löffelweise getrunken werden.

  • Migräne mit Aura

    Migräne mit Aura

    Nur wer schon mal eine richtige Migräne hatte, der weiß, wovon die Rede ist. Unerträgliche Kopfschmerzen legen den Patienten komplett flach. Nichts ist mehr möglich. Am allerliebsten würde man sich in ein dunkles Zimmer zurückziehen und einfach gar nichts mehr, um sicher herum mitbekommen zu müssen. Schön wäre es zu schlafen und erst wieder aufzuwachen, wenn, der Schmerz weg ist. Nicht jeder leidet „nur“ unter Migräne, denn viele leiden zusätzlich noch unter den Folgen der Migräne mit Aura. Dabei kann es zu unzählig vielen Symptomen kommen, welche die Kopfschmerzen noch unerträglicher machen. Dabei macht es echt Sinn, einen Arzt oder einen Heilpraktiker aufzusuchen, der sich mit dieser Symptomatik auskennt.

    Was gegen Migräne hilft

    Mutterkraut auch unter dem Namen (Chrysanthemum parthenium) kann die Symptome der Migräne lindern. Versuchen Sie ein paar Wochen lang ob es Ihnen hilft. Das Mutterkraut ist pflanzlich und sie brauchen sich keine Sorgen wegen der Einnahme machen. Was ebenso gut hilft sind sogenannte Kombipräperate diese helfen gegen die Schmerzen und ebenso gegen die Übelkeit. Ihr Arzt kann Ihnen außerdem Triptane verordnen. Dieses Medikament ist derzeit das wirksamste Medikament gegen Migräne. Erhältlich ist dieses Medikament in Form von Tabletten, Nasenspray und Spritzen.

    Was sie außerdem noch tun können ist zum Beispiel:

    • Legen Sie sich in einen dunklen Raum
    • Versuchen Sie etwas zu schlafen
    • Bei hellem Tageslicht setzen sie sich eine Sonnenbrille auf
    • Trinken Sie immer wieder ein Schluck Wasser• Nehmen sie bei den ersten Syptomen Schmerzmittel ein

    Was genau ist denn eigentlich Migräne

    Bei einer Migräne ist es so, dass die Kopfschmerzen in Attacken immer wieder auftreten. Der Kopf beginnt dabei zu bohren und zu hämmern wie verrückt und jede Bewegung macht die Schmerzen nur noch schlimmer. Die Schmerzen können für wenige Stunden, aber auch für mehre Tage anhalten. Auf Licht reagiert der Betroffene sehr empfindlich, denn das Licht ist fast unerträglich. Auch Lärm ist etwas, was fast nicht ertragen werden kann. Viele der Migränepatienten leiden während eines Anfalls auch noch unter Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder auch Durchfall. Die Symptome sich bei Migräne sehr unterschiedlich. Viele der Patienten leiden auch noch unter einer sogenannten Aura, das bedeutet, dass diese Aurasymptome die Migräne ankündigen. Dabei kommt es ein paar Stunden vor dem eigentlichen Migräneanfall zu eindeutigen Symptomen. Das können zum Beispiel Sehstörungen sein. Die Aura bei einer Migräne lässt ein gestörtes Sinnesempfinden auftreten. Das kann ein sehr starker Schwindel sein, auch geänderte Geschmacks- und Geruchswahrnehmungen sind vorhanden. Können, muss aber nicht, bei jedem Patienten äußert sich die Aura verschieden. Bei einer Migräne mit Aura handelt es sich immer um eine neurologische Störung.

    Die Auslöser für Migräne mit Aura

    Was die Auslöser für Migräne betrifft, oder die Aura, so gibt es da noch keine handfeste Anhaltspunkte. Alle Theorien, basieren auf Vermutungen. Expertenmeinungen gehen aber dennoch davon aus, dass es sich um eine Fehlfunktion des Gehirnstoffwechsels handelt. Irgendwas läuft da falsch und es werden falsche Informationen im Gehirn weitergeleitet. Was zur Folge haben kann, dass die Schmerzempfindlichkeit in den Blutgefäßen beeinflusst wird. Es wird davon ausgegangen, dass es zu vielen kleinen Entzündungen im Gehirn, oder besser gesagt in dessen Blutgefäßen kommt und diese lösen dann eben die Migräne und die Aura aus.

    Die Ursache der Migräne mit Aura

    Viele wissen leider gar nicht, dass sie unter eine Migräne mit Aura leiden, denn sie sind dann eben der Meinung, dass es zu den normalen Migräne Symptomen gehört. Die Migräne ist ganz eng verwandt mit epileptischen Anfällen. Die Aura beginnt in etwa 60 Minuten vor dem Migräne Anfall. Und es können wirklich die unterschiedlichsten Symptome auftreten. Wer nun also vor dem Anfall unter Sehstörungen leidet, der wird vermutlich an einer sogenannten Augenmigräne leiden. Personen, die einen Migräneanfall haben, schütten vor dem Anfall extern viele Botenstoffe des Glückshormon Serotonin aus. Das lässt die Adern verengen und löst die Attacken aus. Leider ist dagegen noch nicht wirklich ein Medikament entwickelt worden, welches diesen Vorgang stoppen kann. Mittlerweile werden einige Medikamente, die zufällig entdeckt worden sind, angeboten, aber diese sind eigentlich für andere Erkrankungen gedacht, wie zum Beispiel Betablocker oder auch Tabletten, die Epileptikern verabreicht werden. Die Frage ist da grundsätzlich, wie hoch ist der Preis dafür, um diese Medikamente bei Migräne dauerhaft einzunehmen.

    Die Auslöser der Aura

    Wer nun also unter starken Kopfschmerzen leidet und starke Aurasymptome hat, der hat das bestimmten Teilen im Gehirn zu verdanken. Denn bei einem Anfall ist es so, dass die hintere Gehirnhälfte schlechter durchblutet ist und das sorgt dafür, dass die Aura Symptome überhaupt erst entstehen. Durch die schlechte Durchblutung kommt es soweit, dass dieser hintere Teil mangelversorgt wird. Das Gehirn bekommt zu wenig Sauerstoff und führt eben zu diesen unangenehmem Vorboten eines Migräneanfalls. Leider ist es echt so, dass die Migräne mit Aura viel zu wenig erforscht ist.

  • Heuschnupfen, für die Betroffenen ein echter Plagegeist

    Heuschnupfen, für die Betroffenen ein echter Plagegeist

    Insbesondere im Frühjahr und Sommer macht der Heuschnupfen von sich reden. Denn dann sind die meisten Pflanzenpollen aktiv. Der Deutsche Allergie-Asthmabund geht davon aus, dass etwa 16% der Deutschen an einer Pollenallergie leidet. Auch der Heuschnupfen fällt unter das Dach der Pollenallergien.

    Heuschnupfen ist selbstverständlich nicht die fachlich korrekte Bezeichnung für den allergischen Schnupfen, der durch Pflanzenpollen ausgelöst wird. Ärzte bezeichnen den Heuschnupfen entweder als saisonale Rhinitis allergica oder aber als Pollinose. Ähnlich wie bei allen allergischen Reaktionen kommt es auch beim Heuschnupfen zu einer sogenannten Überreaktion des Immunsystems. Das bedeutet, nach dem ersten Kontakt mit dem Allergen produziert der Körper vermehrt Antikörper. Die produzierten Antikörper docken an den Mastzellen an und folglich wird die Produktion von bestimmten Stoffen, wie beispielsweise Histamin, angeregt. Kommt es zu einem erneuten Kontakt mit dem Allergen, dann ist der Körper sofort in der Lage die entsprechenden Substanzen zu produzieren.

    Pollen sind die Auslöser für Heuschnupfen

    Dabei zählen die Pollen von Laubbäumen wie beispielsweise der Birke oder aber von Sträuchern wie zum Beispiel der Haselnussstrauch zu den häufigsten Auslösern von Heuschnupfen. Aber auch die Pollen von Gräsern oder Kräutern können den allergischen Schnupfen verursachen.

    Auch wenn die Symptome eines allergischen Schnupfens ähnlich wie bei einem normalen Schnupfen sind, ist es ratsam bei Verdacht auf Heuschnupfen einen Arzt aufzusuchen. Wird der Heuschnupfen nämlich nicht behandelt, dann kann daraus unter Umständen ein allergisches Asthma entstehen. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich eine Kreuzallergie entwickelt. Das kann beispielsweise dann passieren wenn der Patient zusätzlich noch an einer Lebensmittelallergie leidet.

    In der Regel tritt der allergische Schnupfen bereits in der Kindheit auf und sollte da auch möglichst früh behandelt werden. Heutzutage bietet die Sensibilisierung, neben den Medikamenten zu Linderung der Symptome, eine gute Alternative wenn es um die langfristige Besserung des Heuschnupfens geht.

    Je nachdem auf welche Pollen der Betroffene allergisch reagiert, kann der Heuschnupfen zu ganz unterschiedlichen Zeiten auftreten. Gute Hilfe leistet hier ein Pollenflugkalender, der Aufschluss darüber gibt, wann welche Pollen wie stark fliegen. So hat man dann die Möglichkeit entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, wobei es in manchen Fällen kaum möglich ist die Stoffe die die allergische Reaktion auslösen, gänzlich zu meiden. Allerdings können Kleinigkeiten wie beispielsweise das tägliche Waschen der Haare oder das regelmäßige Wechseln der Bettwäsche dabei helfen die Symptome zu mildern.

    Heuschnupfen und seine Symptome

    Der allergische Schnupfen äußert sich durch einige äußerliche Anzeichen, von denen manche denen eines Erkältungsschnupfens gleich sind. In der Regel tritt nach dem Kontakt mit dem allergieauslösenden Stoff ein Juckreiz auf. In diesem Fall sind in aller Regel Mund, Nase und Augen betroffen. In manchen Fällen können allerdings auch Ohren und Rachen davon betroffen sein. Im Verlauf kann der Juckreiz an Stärke zu nehmen. Es kommt zu einer Schwellung der Nasenschleimhäute und die Augen beginnen zu tränen. Nicht wenige Betroffene bekommen heftige Niesanfälle. Auch eine Bindehautentzündung kann infolge des Heuschnupfens auftreten.

    Besteht der Verdacht an Heuschnupfen zu leiden, dann sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Dieser wird bei Bestätigung des Verdachts, an einen Allergologen verweisen. In vielen Fällen hat sich das Führen eines Allergietagebuchs bewährt. Dies kann die oft zeitintensive Suche nach den allergieauslösenden Stoffen verkürzen. Da manche Pollen eben nur zu ganz bestimmten Zeiten aktiv sind.

    Wie sieht es mit der Diagnostik aus?

    Hier steht dem Allergologen eine ganze Reihe von Testverfahren zur Verfügung. Am häufigsten wird der sogenannte Pricktest angewandt. Hierbei werden alle Allergene die infrage kommen auf die Haut aufgetragen und an den behandelnden Stellen wird die Haut aufgepickt.

    Aber auch Laboruntersuchungen können im Laufe der Diagnostik zum Einsatz kommen. Hierbei wird entweder die Gesamtkonzentration von Antikörpern oder aber typische Antikörper im Blut ermittelt. Der Radio-Allergie-Sorbent-Test gehört hier unter anderem dazu. Bei einigen Betroffenen werden auch sogenannte Provokationstests durchgeführt. Hierbei werden Allergene auf die Schleimhäute der Bindehaut oder Nase aufgetragen beziehungsweise inhaliert. Diese Testverfahren sind allerdings mit einem gewissen Risiko behaftet und sollten daher nur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. Denn hier kann es zu schweren allergischen Reaktionen kommen.

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  • Wadenwickel als Hausmittel – Umschläge, Wickel und Co

    Wadenwickel als Hausmittel – Umschläge, Wickel und Co

    Viele der Leser kennen Wickel, Kompressen und Umschläge aus der eigenen Kindheit. Insbesondere dann, wenn die Großeltern besucht wurden und plötzlich Halsschmerzen oder Fieber auftraten, dann wurden diesen Wehwehchen schnell mit Umschlägen und Wickel den Garaus gemacht. Was Oma noch wusste, ist bei den meisten von uns leider mittlerweile fast in Vergessenheit geraten. Dabei können diese alten Hausmittel eine wertvolle Hilfe, nicht nur bei Fieber, sein.

    Wadenwickel sind auch heute noch das bekannteste Hausmittel

    Viele Wickel und Umschläge sind zwar heute zu einem großen Teil in Vergessenheit geraten, doch Wadenwickel sind nach wie vor präsent. Sie gelten als besonders schonende Methode dem Körper, bei Fieber, Wärme zu entziehen. Wadenwickel bestehen in der Regel aus zwei unterschiedlichen Lagen. Zum einen aus einem Innentuch aus Leinen und zum andern aus einem Außentuch aus Baumwolle das als Nässeschutz dient. Viele Menschen machen bei den Wadenwickeln allerdings einen Fehler, sie machen die Wickel zu kalt. Dabei soll das Innentuch in Wasser getaucht werden, welches nur ein bis fünf Grad kühler ist als die eigentliche Körpertemperatur. Dann wird das Tuch leicht ausgewrungen und um die Waden geschlungen.

    Diverse Wickel werden aber auch mit Lebensmitteln gemacht. So können beispielsweise Wickel mit gekochten Kartoffeln Linderung bei Muskelverspannungen in Rücken oder der Schulter verschaffen. Für einen solchen Wärmewickel werden die Kartoffeln zerdrückt und auf einem trockenen Zwischentuch ausgebreitet. Bei Gelenkschmerzen haben sich schon oft Wickel mit Kohlblättern bewährt. Dafür werden Kohlblätter ohne den Strunk so lange gewalkt bis der Saft austritt. Die so bearbeiteten Blätter werden dann entweder direkt oder aber leicht temperiert auf die betroffenen Stellen ausgelegt.

    Kompressen mit Heilerde: Wirksam bei Prellungen und Quetschungen

    Heilerde gibt es mittlerweile nicht nur in Apotheken, sondern auch in Drogerien oder online zu kaufen. Das unscheinbare Lehmpulver hat so einiges auf dem Kasten wenn es darum geht Prellungen oder auch Quetschungen zu lindern. Kompressen mit Heilerde schaffen Linderung bei rheumatischen Beschwerden, Prellungen, Verstauchungen, Quetschungen und entzündeten Gelenken. Für eine Heilerde Kompresse, wird etwas Heilerdepulver mit lauwarmem Wasser zu einem dicken Brei angerührt, der dann zwischen zwei Gazetüchern aufgetragen wird.

    Nicht zu unterschätzen: Die richtige Wickeltechnik

    Eine ganz wichtige Grundregel beim Wickeln lautet, dass Plastikfolie auf der Haut nichts zu suchen hat. Auch zum Abdichten der Außenschicht ist Plastikfolie total überflüssig, denn wenn Umschläge richtig vorbereitet werden, dann nässen diese auch nicht durch. Nutzt man Plastikfolie, egal in welcher Art und Weise, dann führt dies zur Bildung von Staunässe, was wiederrum als sehr unangenehm empfunden wird. Weiterhin sollte bei Wickeln darauf geachtet werden, dass die Tücher stramm und ohne Falten aufliegen. Denn sonst entstehen Luftpolster. Diese fühlen sich insbesondere bei warmen Wickeln schnell unangenehm kühl an.

    Wer Interesse hat die richtigen Wickeltechniken zu erlernen, der sollte bei Landrauenvereinen oder Kneipp-Verbänden nachfragen. Hier werden häufig Einführungskurse gehalten, die in das Geheimnis des richtigen Wickelns einführen. Auch bei den Volkshochschulen kann man von Zeit zu Zeit Glück haben, dass ein solcher Kurs angeboten wird.