Schlagwort: Winter

  • Was bedeuten weiße Flecken auf der Haut?

    Was bedeuten weiße Flecken auf der Haut?

    Im Sommer, wenn die Haut von der Sonne gebräunt ist, dann fallen weiße Flecken auf der Haut besonders auf und sie leuchten wie kleine Inseln auf der Hautoberfläche. Die meisten Betroffenen schenken diesen Flecken jedoch keine große Beachtung und halten sie für eine Pigmentstörung. Weiße Flecken auf der Haut können aber auch Hautpilze sein, und dieser sogenannte Pityriasis versicolor, wie der Hautpilz medizinisch korrekt heißt, ist keine Seltenheit, sondern tritt sehr häufig auf. Die Infektion mit dem Pilz ist harmlos, aber sie kann nicht nur für weiße Flecken auf der Haut sorgen, sondern auch das Hautbild verändern.

    Was begünstigt den Pilz?

    Der Pilz, der für die weißen Flecken auf der Haut sorgt, gehört zur Familie der Hefepilze, und besonders betroffen sind jüngere Menschen um die 20. Jeder Mensch trägt Hefepilze in sich, aber nicht bei jedem kommen sie auch an die Oberfläche, der Pityriasis versicolor macht da eine Ausnahme, denn er zeigt sich eben durch weiße Flecken auf der Haut. Der Pilz mag fettige Haut besonders gern und auch zu enge Kleidung, mangelnde Hygiene, Schweiß und Sonnenschutzmittel sorgen dafür, dass der Pilz sich ungehindert ausbreiten kann. Wer im Sommer stark schwitzt und dann auf die Haut Sonnencreme aufträgt, der füttert den Pilz regelrecht und sollte sich dann nicht über die weißen Flecken wundern, die auf der Haut entstehen.

    Weiße Flecken auch im Winter

    Weiße Flecken auf der Haut im Sommer werden zu braunen Flecken auf der Haut, wenn es kalt wird. Diese brauen Flecken werden ebenfalls vom gleichen Hefepilz ausgelöst und sie können im Durchschnitt so groß wie Münzen werden. Wenn diese Flecken an einigen Stellen zusammenwachsen, dann kann sich der Betroffene sicher sein, dass es sich um den Hautpilz handelt. Je nach Hauttyp kann der Pilzbefall auch extrem sein, sodass zum Beispiel der ganze Rücken befallen ist. Bei anderen sind nur winzige braune Punkte zu sehen und selbst der Hautarzt hat in diesen Fällen Probleme, die richtige Diagnose zu stellen.

    Pilz oder nicht – der weiße Flecken Selbsttest bringt es an den Tag

    Wenn sich weiße Flecken auf der Haut zeigen, dann kann jeder der betroffen ist, mit einem einfachen und schnellen Test feststellen, ob es sich nur um eine Pigmentstörung oder ob es sich tatsächlich um einen Pilzbefall handelt. Für diesen Test wird nichts weiter als ein herkömmliches Wattestäbchen gebraucht, mit dem dann über den Fleck gerieben wird. Wenn sich dabei Schuppen abheben, dann handelt es sich eindeutig um einen Hautpilz, denn eine Pigmentstörung kann nicht schuppen. Fällt der Test positiv auf Schuppen aus, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich um einen Hautpilz handelt, aber es können auch andere Hautkrankheiten infrage kommen. Möglich wäre zum Beispiel Neurodermitis, aber ob es sich um diese Hautkrankheit handelt, das kann nur ein Dermatologe mit einer speziellen Lampe genau feststellen.

    Ist der Hautpilz ansteckend?

    Ansteckend ist der Hefepilz Pityriasis versicolor nur dann, wenn zwei Menschen den gleichen Hauttyp aufweisen. Es wird immer wieder darüber diskutiert, ob ein Besuch in der Sauna, im Schwimmbad oder in einem Solarium mit dem Pilz anstecken kann. Damit es zu einer Ansteckung kommt, müssen drei Kriterien erfüllt werden. Zum einen muss es zu einem direkten Hautkontakt mit einer Person kommen, die weiße Flecken auf der Haut und damit auch den Pilz hat, zum anderen muss diese Person bei einem Kontakt stark schwitzen. Wenn die Haut dann auch noch fettig ist, dann kann eine Infektion mit dem Hautpilz nicht ausgeschlossen werden. Behandelt wird der Hautpilz mit einem Antipilzmittel, das Alkohol enthält und das auf die Haut aufgetragen wird. Der Alkohol löst die fettige Schicht auf der Haut und nimmt dem Pilz damit seine Nahrungsgrundlage.

    Bild: © Depositphotos.com / buecax

  • Was ist beim Kauf einer Kindermatratze zu beachten?

    Was ist beim Kauf einer Kindermatratze zu beachten?

    Nicht nur für erwachsene Menschen ist ein erholsamer Schlaf sehr wichtig, auch Kinder sollten immer gesund schlafen, um ausgeruht am Morgen in den Tag starten zu können. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die richtige Kindermatratze. Wenn Kinder auf der passenden Matratze schlafen, dann kann sich der Körper nach den Anstrengungen des Tages regenerieren. Je nach Alter und Schlafgewohnheiten, verbringen Kinder zwischen neun und 13 Stunden im Bett, Säuglinge schlafen sogar bis zu 16 Stunden. Für alle ist wichtig, dass sie auf einer passenden Matratze schlafen.

    Kindermatratze – Auf die Größe kommt es an

    Kindermatratzen werden in vielen verschiedenen Größen angeboten. Für Babys ist eine 70 x 140 cm große Matratze zu empfehlen, und da sich die meisten Babybettchen zum komfortablen Jugendbett umbauen lassen, können Kinder in der Regel bis zum vierten Lebensjahr auf dieser Kindermatratze bequem und sicher schlafen. Die nächst größere Kindermatratze sollte 1,40 x 2,00 m messen, und diese Matratze kann die Kinder dann ins jugendliche Alter begleiten. Eine Kindermatratze sollte ausreichend Platz bieten, aber sie sollte vor allem bei Babys und Kleinkindern nicht zu groß sein, denn dann fühlt sich das Kind schnell verloren. Auf der anderen Seite sollte die Kindermatratze aber auch nicht zu klein sein, denn das kann schnell zu Haltungsschäden führen.

    Eine Unterstützung für die Muskulatur

    Eine Kindermatratze sollte immer die Muskulatur des kindlichen Rückens unterstützen. Zwar bringen Kinder nicht das Gewicht auf die Matratze wie ein Erwachsener, aber wenn die Kindermatratze ungeeignet ist, dann kann sie dem Rücken schaden und dafür sorgen, dass schon kleine Kinder Rückenschmerzen bekommen. Ist die Kindermatratze zu hart, dann stellt sich das Schlafgefühl nicht richtig ein, ist die Matratze aber zu weich, dann sinkt der Körper ein und die Wirbelsäule findet keinen Halt mehr. Wichtig ist aber auch, dass die Ränder der Kindermatratze fest und am besten noch extra verstärkt sein, denn Kinder nutzen die Matratze nicht nur zum Schlafen, sie toben auch gerne mal darauf herum.

    Welche Arten von Kindermatratze gibt es?

    Wie bei den Größen, so gibt es auch was das Material angeht, bei Kindermatratzen eine mehr als große Auswahl. Im Fachhandel werden Kaltschaummatratzen und Federkernmatratzen, Naturmatratzen und Latexmatratzen für Kinderbetten angeboten. Die Auswahl reicht von der preiswerten Kindermatratze vom Discounter bis zu qualitativ hochwertigen Matratzen, die sehr viel Geld kosten. Worauf die Eltern beim Kauf einer Kindermatratze besonders achten sollten, ist, dass der Kern der Matratze atmungsaktiv ist. Auch Kinder schwitzen nachts und bei einer Matratze, die nicht atmungsaktiv ist, staut sich der Schweiß und das kann zur Folge haben, dass die Matratze schnell unangenehm feucht wird. Beliebt sind Kindermatratzen aus Kokosfasern, aber auch aus Naturlatex. Besonders für Babys und Kleinkinder sind Matratzen aus natürlichem Latex eine gute Empfehlung, denn diese Matratzen sind, was die Pflege angeht, sehr einfach zu handhaben. Einen guten Schlafkomfort bieten moderne Kaltschaummatratzen, denn sie unterstützen die nächtliche Regenration.

    Worauf müssen Eltern beim Kauf achten?

    Wenn eine Kindermatratze gekauft wird, dann sollten Eltern immer darauf achten, dass sich der Bezug abnehmen und in der Maschine bei 60° Grad waschen lässt. Es kann in der Nacht immer mal ein kleines „Missgeschick“ passieren oder eine Trinkflasche auslaufen, mit einem abnehmbaren Bezug sind diese kleinen Probleme aber immer schnell wieder behoben. Bei Kleinkindern empfiehlt es sich zudem, eine wasserabweisende Einlage zu kaufen, die zwischen die Kindermatratze und das Betttuch gelegt wird. Wenn es im Winter kalt wird, dann ist ein Matratzenbezug aus Schurwolle eine gute Sache, denn so liegen die Kinder immer mollig warm. Gebrauchte Kindermatratzen sind übrigens keine allzu gute Wahl, denn auch eine Kindermatratze hat eine begrenzte Haltbarkeit, zudem sollte jedes Kind schon aus hygienischen Gründen immer eine neue Matratze bekommen.

    Bild: © Depositphotos.com / VaLiza

  • Grapefruitkernextrakt – optimal gegen Infektionen

    Grapefruitkernextrakt – optimal gegen Infektionen

    Nicht erst seit heute ist Grapefruitkernextrakt ein gutes Mittel, um alle Arten von Schädlingen wie Bakterien, Viren und Pilzen vom Körper fernzuhalten. Besonders in den Wintermonaten ist das Extrakt, das aus den Kernen der Grapefruit hergestellt wird, eine gute Sache, denn immer, wenn das Infektionsrisiko steigt, dann ist das Extrakt eine natürliche Waffe. Viele trinken einige Tropfen Grapefruitkernextrakt in einem Glas Wasser und kommen so unbeschadet durch die Grippe- und Erkältungszeit. Grapefruitkernextrakt hat sich aber nicht nur bei Infektionen bewährt, auch Ekzeme und Hautpilzerkrankungen können mit diesem natürlichen Mittel effektiv bekämpft werden.

    Grapefruitkernextrakt – Die konzentrierte Natur

    Grapefruitkernextrakt wird, wie der Name es schon vermuten lässt, aus den gemahlenen Kernen und aus der Schale der Südfrucht hergestellt. Wie viele Heilmittel, so verdankt das Grapefruitkernextrakt seine Entdeckung einem puren Zufall. Es war im Jahre 1980, als der Arzt und Immunbiologe Doktor Jacob Harich beobachtete, dass die Kerne der Grapefruit auf dem Komposthaufen im Garten kaum verrotteten. Dr. Harich ging dem Phänomen auf den Grund und fand heraus, dass Grapefruitkerne sogenannte Bioflavonoide enthalten, einen natürlichen Schutzmechanismus, der gegen Fäulnisbakterien, Viren, Schimmelpilze und Parasiten aller Art resistent ist. Nach der Entdeckung des amerikanischen Wissenschaftlers gab es die ersten Studien, die alle zum gleichen Ergebnis kamen: Grapefruitkerne sind tödlich für Schädlinge aller Art, und wenn Menschen ein Extrakt aus Grapefruitkernen einnehmen, dann ist auch ihr Organismus geschützt.

    Ein natürliches Antibiotika

    Chemische Antibiotika sind in den letzten Jahren immer mehr in Verruf gekommen, denn die Ärzte verschreiben diese Mittel gerne, wenn es um Infektionen geht, obwohl es eigentlich gar nicht nötig ist. Im Laufe der Zeit haben viele Menschen deshalb eine Resistenz gegen Antibiotika aufgebaut, und wenn es dann zu einer schwerwiegenden Infektion wie zum Beispiel zu einer echten Grippe kommt, dann sind die klassischen Antibiotika nutzlos. Eine gute Alternative bietet das Grapefruitkernextrakt, das wie ein Antibiotikum wirkt, aber natürlichen Ursprungs ist und deshalb deutlich besser vertragen wird. Selbst wenn das Extrakt aus den Kernen der Grapefruit in einem Verhältnis von 1:1000 verdünnt wird, dann kann es immer noch seine antibakterielle Wirkung entfalten.

    Zwei Bakterien, ein Problem

    Es sind vor allem die Bakterien, die die Ärzte immer schlechter in den Griff bekommen. So haben zum Beispiel in den vergangenen zehn Jahren immer mehr Menschen eine Resistenz gegen das Bakterium Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus und auch gegen die gefährlichen Staphylokokken entwickelt. Beide Bakterienarten kommen aber besonders häufig vor, und nur Menschen, deren Immunsystem wirklich gesund ist, kommen mit diesen Bakterien auch zurecht. Jedoch nicht alle Menschen haben ein so starkes Immunsystem, für ältere Menschen, chronisch Kranke sowie Schwangere und auch Kinder können die Bakterien sehr gefährlich werden. Die Schulmedizin ist bei Infektionen, die durch diese beiden Bakterienarten verursacht werden, mit ihrem Latein schnell am Ende und das ist auch der Grund, warum bis heute jedes Jahr rund 16 Millionen Menschen an einer Infektion durch eine der Bakterienarten sterben.

    Grapefruitkernextrakt – erfolgreich im Kampf gegen Bakterien

    Um die gefährlichen Bakterien in den Griff zu bekommen, machten englische Wissenschaftler der Manchester Metropolitan University im Rahmen einer Studie Versuche mit Grapefruitkernextrakt. Die Ergebnisse waren verblüffend, denn das Grapefruitextrakt nahm auch den Kampf mit gefährlichen Bakterien auf und gewann am Ende. Eine weitere Studie befasste sich mit dem Thema, was das Grapefruitkernextrakt gegen das Magenbakterium Helicobacter pylori ausrichten kann, das für Magenschleimhautentzündungen, aber auch für Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre sowie für Magenkrebs verantwortlich ist. Helicobacter pylori gilt als ausgesprochen hartnäckig und robust, aber auch in diesem Fall zeigte sich, dass Grapefruitkernextrakt es auch mit diesem Bakterium aufnehmen kann.

    Wer seinen Organismus effektiv vor Pilzen, Viren und Bakterien schützen will, der ist auf jeden Fall gut beraten, regelmäßig das natürliche Antibiotika Grapefruitkernextrakt einzunehmen.

    Bild: © Depositphotos.com / Kesu01

  • Therapie à la Saison

    Viele Gene verändern ihre Aktivität im Jahreszeiten-Rhythmus

    Baierbrunn (ots) – Ein Viertel unserer Erbanlagen, etwa 5000 Gene, orientiert sich an den Jahreszeiten; manche haben im Sommer „Hauptsaison“, andere im Winter. Die Abwehr scheint im Herbst in Habachtstellung zu gehen. Im Sommer haben antientzündliche Prozesse die Oberhand, im Winter starke Immunantworten. Professorin Anette-Gabriele Ziegler von der Technischen Universität München stieß bei Forschungen mit Babys auf diese Eigenart. „Ich wollte unbedingt wissen, ob sich das auch in anderen Gruppen zeigt“, erklärt sie in der „Apotheken Umschau“. „Und dann sahen wir auf der anderen Seite der Welt, in Australien, dasselbe Geschehen – nur spiegelverkehrt.“ Praktische Konsequenzen sind bereits denkbar: Impfungen sind im Winter möglicherweise wirksamer als im Sommer, weil die Körperabwehr wachsamer ist. Menschen mit Autoimmunkrankheiten brauchen im Sommer eventuell weniger Medikamente. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3113640
  • Depressionen begegnen

    Depressionen begegnen

    Hunderttausende Menschen in Deutschland verlieren jedes Jahr einen geliebten Menschen. Urplötzlich ist nichts mehr so, wie es einst war. Der gesamte Alltag gerät aus den Fugen. Zahlreiche Hinterbliebene werden von Angst und Verzweiflung überwältigt. Wer nicht gut mit dieser Situation zurechtkommt, läuft Gefahr, in eine Depression zu verfallen. Aus dieser führt in der Regel allein und ohne fremde Hilfe kaum ein Weg heraus.

    Diese Hilfe sollte also bewusst in Anspruch genommen werden. Dazu zählen ärztliche Behandlungen genauso wie Lebenshilfegruppen. In diesen Gruppengesprächen machen Betroffene die Erfahrung, dass sie mit ihrer Krankheit nicht alleine sind, tauschen sich über ihre Probleme aus und machen sich gegenseitig Mut. Gemeinsam lässt sich ein Weg aus der Krise finden.

    Bevor hier mögliche Gesprächspartner genannt werden, sollte zuerst geklärt werden, wie Depressionen erkannt werden können, denn die Erkenntnis und Akzeptanz der Erkrankung ist der erste Schritt auf dem Weg zur Hilfe und Heilung.

    Wie kann eine Depression erkannt werden?

    Depressionen gehen in der Regel mit bestimmten Symptomen einher, die sich relativ klar von einer einfachen Niedergeschlagenheit abgrenzen lassen. Im Allgemeinen klagen Patienten bei einem Arztbesuch nicht über depressive Verstimmungen, sondern über körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Schlaf- und Appetitlosigkeit. Daher wünschen sich die Patienten von ihrem Arzt des Öfteren auch Schmerz- oder Schlafmittel.

    Neben körperlicher Veränderungen können bei Personen mit einer Depression auch Verhaltensveränderungen festgestellt werden. Nicht selten nehmen diese Menschen Gefühle wie Angst, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, innere Leere, Schuldgefühle und Verzweiflung wahr. Negative Denkmuster und eine pessimistische Lebenseinstellung beherrschen den Alltag.

    Bedingt durch das veränderte Verhalten werden Hobbys eingestellt und soziale Kontakte vernachlässigt. Einer beruflichen Tätigkeit kann im Allgemeinen gar nicht oder nur sehr eingeschränkt nachgegangen werden. In den meisten Fällen ziehen sich von Depressionen betroffene Menschen in ihr Bett zurück. Beim Sprechen ist eine leise, monotone Stimmlage auffällig. Mimik und Gestik wirken wie erstarrt.

    Die Behandlungsmöglichkeiten von Depressionen

    In der Schulmedizin werden Depressionen mithilfe von Medikamenten durch die Gabe von Antidepressiva und einer ergänzenden Psychotherapie behandelt. Hier wird insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie mit Erfolg eingesetzt. Nicht selten werden beide Therapieformen auch miteinander kombiniert.

    Ein weiteres erfolgsversprechendes Verfahren in der Behandlung von Depressionen besteht in der Lichttherapie. Diese Therapieform kommt überwiegend bei so genannten Winterdepressionen zum Einsatz. Durch eine starke Lichtquelle soll der Melatoninhaushalt ausgeglichen werden.

    Mit Glück gegen negative Gedanken

    Was viele Menschen nicht wissen: Glück kann man sich antrainieren. Es sind die vielen kleinen Dinge im Leben, die einander Freude bereiten und in der Summe jeden Tag mit Farbe füllen. Eines der Hauptgesetze, das sich in beinahe allen Weltreligionen findet, ist das Prinzip der Resonanz. Tue Gutes und dir wird Gutes widerfahren.

    Der Tiefpunkt im Leben kann auch der Anstoß sein, den man braucht, um sich selbst Wünsche und Träume zu erfüllen, die bisher womöglich auf der Strecke geblieben sind. Schließt sich eine Tür, tut sich bekanntlich eine andere auf.

    Das wichtigste im Leben ist jedoch ein soziales Umfeld, eine Gruppe, in der man sich geborgen fühlt und in der Menschen füreinander einstehen. In Zeiten der Depression bedeutet das Gefühl, nicht alleine zu sein, Hoffnung. Viele Menschen finden diese Verbundenheit in religiösen Gemeinschaften wie der Gralsbewegung.

    Bild: © Depositphotos.com / ikurucan

  • Dezentrales Lüftungssystem für Allergiker

    Dezentrales Lüftungssystem für Allergiker

    Ein zentrales Problem insbesondere für Allergiker, welche unter Atem- und ähnlichen Problemen zu leiden haben, besteht nicht selten in einer guten Belüftung der Wohnräume.

    Allergieauslöser

    Menschen, die unter Problemen mit der Atmung leiden, weisen zumeist eine Allergie auf unterschiedliche Stoffe auf. So können Personen beispielsweise allergisch auf Staub, welcher sich in Wohnungen befindet, reagieren. Hausstaub besteht aus ganz unterschiedlichen Bestandteilen. So kommen zum Beispiel überwiegend kleinste Spinnentiere – Hausstaubmilben – in Betracht, derartige Allergien auszulösen. Allergiker haben zumeist Neigungen, auf sämtliche Staubpartikel zu reagieren. Diese Allergien gehen in aller Regel alle auf die Hausstaubmilbe zurück. So ist eine derartige Allergie auch unter der Bezeichnung Hausstaubmilben Allergie bekannt geworden.

    Allergieauslöser sind verschiedene Bestandteile aus dem Kot dieser Spinnentiere. Die Nahrung der Milben besteht überwiegend aus Hautschuppen, welche vom Menschen tagsüber abgesondert werden. Ganz besonders wohl fühlen sich die Milben auf Matratzen. Hier finden sie ausreichend Nahrung, können aber auch von der Feuchtigkeit durch das nächtliche Schwitzen und der Wärme des menschlichen Körpers profitieren. Wer auf Hausstaubmilben allergisch reagiert, ist somit die komplette Nacht über den allergieauslösenden Stoffen ausgesetzt und wird folglich insbesondere am folgenden Morgen die stärksten Beschwerden haben.

    Symptomatik einer Allergie gegen Hausstaubmilben

    Was die Symptomatik einer Allergie gegen Hausstaubmilben betrifft, so unterscheidet diese sich nur geringfügig von den Symptomen eines Heuschnupfens. Im Einzelnen bedeutet dies:

    • Verstopfte Nase
    • Kribbeln in der Nase
    • Morgendliches Naselaufen
    • Juckende und tränende Augen
    • Teilweise gerötete Augen
    • Hustenreiz
    • Erschwertes Atmen
    • Pfeifende Atemgeräusche

    Die hier genannten Beschwerden können teilweise auch dann auftreten, wenn nur relativ kurze körperliche Anstrengungen unternommen werden und dadurch eine zusätzliche Belastung der Atemwege nicht zu vermeiden ist.

    Nicht selten entwickelt eine hohe Anzahl an Personen, die sehr viele Jahre lang unter einer Allergie gegen Hausstaubmilben gelitten haben, chronische Beschwerden im Bereich der Nasenschleimhaut. In den meisten Fällen ist die Nase dauerhaft verstopft, des Öfteren kommt es zu stetig wiederkehrenden Niesanfällen. Und gerade im Winter, wenn die Heizperiode wieder beginnt, haben Hausstauballergiker noch mehr zu leiden als in den sommerlichen Monaten. Heuschnupfen Betroffene leiden dahingegen eher in den Frühjahrs- und Sommermonaten unter Problemen mit der Atmung.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Neben einer medikamentösen Therapie können Betroffene auch mit einer guten Belüftung ihrer Räumlichkeiten eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes hervorrufen. Bei einer nachgewiesenen Allergie gegen Hausstaubmilben sollten als Erste Hilfe Maßnahmen zunächst das Bett und das Schlafzimmer in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Empfehlenswert für das Bett sind spezielle Überzüge für die Matratze und ein stetiges Lüften.

    Eine weitere sehr vielversprechende Möglichkeit besteht in der Installation von dezentralen Lüftungsanlagen. Mithilfe dieser dezentralen Lüftungssysteme ist eine Wärmerückgewinnung von bis zu 91 Prozent gegeben. Damit wird nahezu jeder Arbeits- wie auch Wohnbereich ideal stets mit frischer Luft versorgt. Somit sind Wohn- und auch Schlafräume in naher Zukunft frei von Staub und Pollen, Allergiker können wieder frei durchatmen. Mit einem dezentralen Lüftungssystem inklusive Wärmerückgewinnung können zudem ohne Probleme sämtliche Fenster geschlossen werden, da diese Anlagen einen ausreichenden Schutz vor Lärmbelästigung bieten.

    Ein weiterer Vorteil des Lüftungssystems besteht in einem perfekten Schutz gegen den Befall von Schimmel, womit einem gesunden und erholsamen Raumklima nichts mehr im Wege steht. Die Montage und Handhabung der Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung gestaltet sich sehr kundenfreundlich. Darüber hinaus kann mit diesen Anlagen wertvolle Heizenergie eingespart werden.

    Bild: © Depositphotos.com / vipervxw