Schlagwort: Winter

  • Auch bei Hitze gesund und gut schlafen

    Auch bei Hitze gesund und gut schlafen

    Draußen ist es heiß wie in einem Backofen und auch nachts sinkt das Thermometer nur um wenige Grade. Die sommerliche Hitze macht vielen Menschen schwer zu schaffen und vor allem die schweißtreibenden Nächte sind ein Problem. Wenn die Hitze den Schlaf raubt, dann zerrt das gewaltig an den Nerven, und besonders diejenigen, die am Tag arbeiten müssen, leiden darunter, keinen Schlaf zu finden. Aber es gibt einige Tipps, wie der Schlaf auch in tropischen Nächten möglich wird.

    • Die richtige Kleidung

    Viele schlafen nackt, wenn die Temperaturen auch in der Nacht zu hoch sind, aber Experten raten davon ab. Kühlt der Körper im Schlaf ab, dann kann das Erkältungen zur Folge haben, besser ist es einen leichten Schlafanzug oder ein Nachthemd aus reiner Baumwolle zu tragen. Es ist auch keine allzu gute Idee, den Schlafanzug oder das Nachthemd vor dem zu Bett gehen ins Gefrierfach des Kühlschranks oder in die Tiefkühltruhe zu legen. Der Körper reagiert auf die Kälte und beginnt damit, Wärme zu produzieren, was zur Folge hat, dass noch mehr geschwitzt wird. Da auch der Effekt nicht allzu lange anhält, ist der Kühlschrank keine gute Idee für die Nachtwäsche.

    • Mit oder ohne Decke schlafen?

    Ganz ohne Oberbett zu schlafen, ist für die meisten Menschen im Sommer eine Wohltat, aber leider nicht ganz ungefährlich. Ideal ist ein leichtes Tuch aus Leinen, zum Beispiel ein Betttuch, denn das schützt vor Zugluft und hält den Körper nicht allzu warm. Es bringt nach Expertenmeinung wenig, sich mit einem nassen Handtuch zuzudecken, denn wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, dann wird der Körper wieder versuchen, seine Temperatur zu regulieren und im Endeffekt wird wieder geschwitzt. Das Gleiche gilt auch, wenn ein nasses Handtuch im Schlafzimmer aufgehängt wird.

    • Richtig duschen

    Je heißer der Sommer, umso beliebter sind eiskalte Duschen, die aber leider keinen langfristigen Erfolg erzielen. Das Gegenteil ist der Fall, denn auf die Kälte reagiert der Körper wieder mit der Produktion von Wärme und das Schwitzen geht weiter. Perfekt ist eine lauwarme Dusche, und wer vor dem Schlafengehen duscht, der sollte sich nicht abtrocknen. Lauwarme Duschen können auch nachts dabei helfen, endlich Schlaf zu finden.

    • Einfach umziehen

    Vor allem unter dem Dach kann die Sommerhitze auch in der Nacht zur Qual werden. Alle, die eine kühle Alternative im Haus haben, sollten umziehen und ihr Nachtlager im Keller oder im Flur aufschlagen. Auch draußen auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten zu schlafen, ist eine gute Idee, denn die Nachtluft ist sehr angenehm und wenn dann noch ein leichter Wind weht, dann kühlt das die Haut natürlich ab. Im Zelt oder auf einer Liege unter freiem Himmel sorgt für einen gesunden Schlaf und damit die Nachtruhe auch ungestört bleibt, ist ein Netz, das vor Insekten schützt, eine gute Sache.

    • Ein kleiner Trost

    Anders als im Winter braucht der menschliche Körper im Sommer weniger Schlaf. In den Sommermonaten ist es lange hell und es müssen nicht mehr so große Mengen des Schlafhormons Melatonin produziert werden, wie im dunklen und kalten Winter.

    Bild: © Depositphotos.com / ikostudio

  • Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Im Sommer kennen die Problematik viele: der Schlafanzug klebt am Körper, die Matratze ist manchmal sogar leicht feucht und man findet einfach keinen richtigen Schlaf. Neben den äußeren Bedingungen wie hohe Temperaturen, die auch in der Nacht nicht zurückgehen oder aber dicke Decken, kann auch eine harmlose Erkältung zu den unangenehmen schwitzigen Attacken führen. Trifft keine dieser Indizien zu und hält die übermäßige Schweißproduktion jedoch über einen längeren Zeitraum hat, sollte einen Arzt konsultieren, immerhin kann auch eine ernsthafte Erkrankung hinter dem Symptom verborgen sein.

    Alltags- und Schlafgewohnheiten spielen eine große Rolle

    Meist ist es nicht gerade eine Herausforderung, die Ursache zu finden, wenn man in der Nacht mehr schwitzt als normal und vielleicht dadurch sogar schlecht schläft. Neben den sommerheißen Nächten kann es im Winter auch der auf die Höchsttemperatur eingestellte Heizkörper im Schlafraum sein oder aber eine zu lange Partynacht. Übermäßiger Alkoholkonsum begünstigt Schwitzen ebenso wie zu scharfes Essen. Auch seelische Probleme wie Kummer, Ärger oder sogar Ängste bringen nachts den Körper in Wallung. Wichtig zu wissen ist, dass auch zu kalte Räume für übermäßige Schweißproduktion sorgen.

    Nachtschweiß im medizinischen Sinn ist klar definiert

    Wer an Nachtschweiß im medizinischen Sinn leidet, leidet unter so starkem Schwitzen, dass Pyjama und vielleicht sogar das Betttuch etwas durchnässt sind. Manche wachen dadurch auf und duschen in der Nacht und ziehen sich frische Wäsche an. Aufgrund der Schlafstörung sind sie morgens unausgeschlafen und erschöpft. Nächtliche Schwitzattacken unterscheiden sich ganz klar von anderen Störungen in der Schweißproduktion. Mediziner sprechen dann von sogenannter Hyperhidrose, also übermäßiger Schweißproduktion am ganzen Körper oder auch nur an bestimmten Körperstellen wie etwa den Händen oder Füßen. Schwitzt der Betroffene vor allem während der Nacht, spricht man von nächtlicher Hyperhidrose. Die Ursachen dafür können laut Experten entweder seelische Probleme, Stoffwechselerkrankungen oder aber Tumore sein.

    Übermäßiger Stress fördert Schwitzen in der Nacht

    Nachts fehlen die Ablenkungen des Alltags, weshalb nicht bewältigte Probleme, Stress oder aber auch individuelle Ängste sich gerade dann ihren Weg in den Vordergrund bahnen. Damit arbeitet das Unterbewusstsein auf Hochtouren. Auch Albträume lassen das Herz schneller schlagen und beschleunigen den Atem, womit der Betroffene in der Folge auch zu schwitzen beginnt. Auch Stoffwechselerkrankungen, insbesondere Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse können zu feuchten Schlafanzügen führen, ebenso wie Diabetes und Gicht sowie Fettstoffwechselstörungen. Bei Frauen kommt die Option dazu, dass sie während der Wechseljahre immer wieder unter Schweißausbrüchen leiden können. Hier hilft eine Überprüfung des individuellen Hormonstatus. Eine dritte mögliche Ursache für Nachtschweiß kann auch eine Tumorbildung im Körper sein. Dies ist zwar verhältnismäßig selten, doch als Auslöser muss es während einer medizinischen Diagnose auch in Betracht gezogen werden. Meist treten die nächtlichen Schweißattacken in Kombination mit Fieberschüben, einer plötzlichen Gewichtsabnahme oder aber Appetitlosigkeit auf.

    Auch die Herzfunktion in Augenschein nehmen

    Kommen zum Nachtschweiß Symptome wie Herzrasen oder Atembeschwerden, ist dies ein absolutes Warnsignal. Dann kann nämlich eine gefährliche Herzinnenhautentzündung vorliegen. Deshalb ist hier der Gang zum Facharzt unbedingt notwendig, um Schlimmeres zu vermeiden. Schwitzen ältere Personen besonders während der Nacht sehr stark, sollte der behandelnde Mediziner immer auch eine Lungenentzündung ins Auge fassen. Denn gerade bei Menschen, die einer höheren Altersgruppe angehören, fällt Fieber oder erhöhte Temperatur als typisches Merkmal einer Lungenentzündung oft aus. Damit kann nächtliches Schwitzen ein diesbezügliches wichtiges Indiz darstellen. Vor allem dann, wenn es in Kombination mit Husten, Abgeschlagenheit und Schmerzen beim Atmen auftritt, sollte der Betroffene schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen und sich einer entsprechenden Behandlung unterziehen.

    Experten raten ohnehin, dass sich jeder, der – abgesehen von heißen Sommernächten – plötzlich stark und vermehrt schwitzt, dies ärztlich abklären lassen sollte. Meist ist dies nämlich ein Indiz dafür, dass eine ernsthafte Krankheit vorliegt, die untersucht bzw. in der Folge entsprechend behandelt werden sollte.

    Bild: © Depositphotos.com / Jim_Filim

  • Effektive Raumkühlung mit Ventilator und Sonnenschutzfolie

    Effektive Raumkühlung mit Ventilator und Sonnenschutzfolie

    Insbesondere in Räumen von Dachwohnungen erreichen die Temperaturen im Sommer mitunter unerträgliche Werte. Aber auch Büroräume sind davor nicht immer gut geschützt. Nicht jeder kann sich zur Kühlung von Räumlichkeiten eine kostenintensive Klimaanlage leisten, die nicht nur preislich gesehen sehr teuer ist, sondern darüber hinaus auch nicht sehr freundlich zur Umwelt ist.

    Einfache Tipps zur Raumkühlung

    Solange es in den Räumen noch kühler ist als draußen, sollten sämtliche Fenster geschlossen halten. Damit wird verhindert, dass die warme Luft von draußen nach innen eindringen kann. Sowie jedoch die Temperatur in den Räumlichkeiten derart angestiegen ist, dass es faktisch draußen kühler ist, empfiehlt es sich, die Fenster weit zu öffnen. Durch die Luftzirkulation kann die in den Räumen entstandene Hitze erträglicher gemacht werden.

    Empfehlenswert ist die Anschaffung von Außen- und Innenthermometern, um so eine effektive und energiesparende Kühlung von Räumen ermöglichen zu können.

    Des Weiteren sollten tagsüber vorhandene Jalousien und Vorhänge geschlossen gehalten werden. Denn die Luft innerhalb von Räumen heizt sich auch durch die vorhandene Infrarotstrahlung des einfallenden Sonnenlichts erheblich auf.

    Eine weitere effektive Methode der Raumkühlung besteht in dem Aufhängen nasser Handtücher im zu kühlenden Raum. Dabei sollte jedoch stets auf eine genügende Belüftung Wert gelegt werden, damit die Luftfeuchtigkeit Gelegenheit hat, aus dem Raum entweichen zu können. Dies beugt auch einer Schimmelbildung an den Wänden vor.

    Der Einsatz von Sonnenschutzfolie zur Raumkühlung

    Innenräume erwärmen sich ganz besonders dann, wenn das Sonnenlicht ungehindert die Möglichkeit hat, in die Räume zu gelangen. Ein Lüften sollte daher ausschließlich in den späten Abendstunden und zur Nacht erfolgen. Bevor am Morgen das Haus verlassen wird, sollten sämtliche Fenster wieder geschlossen werden. Somit hat die warme Luft keine Möglichkeit, in die Räume einzudringen.

    Sonnenschutzfolien können eine Reduzierung um rund 75 % der Sonneneinstrahlung erreichen. In Verbindung mit einer Klimaanlage kann die Verwendung von Sonnenschutzfolie eine wesentliche Energieeinsparung hervorrufen. Sonnenschutzfolien funktionieren bei jedem beliebigen Sonneneinfallswinkel. Die Wärme absorbierende Schutzschicht einer Sonnenschutzfolie hält im Sommer die heiße Wärme draußen und kann diese im Winter zur Raumheizung einsetzen. Dank dieser speziellen Folie wird für ein gesundes Raumklima und deutlich sinkender Energiekosten beigetragen.

    Anbringung der Sonnenschutzfolie

    Vor der Anwendung einer Sonnenschutzfolie sollten die Glasoberflächen der Fensterscheiben komplett fett- und staubfrei sein. Am besten werden diese mithilfe einer Mischung von Wasser und Glasreiniger im Verhältnis von 1¬:4 vor dem Aufbringen der Sonnenschutzfolie gereinigt. Geeignet für die Säuberung sind Gummischaber. Zum Trocknen der Glasränder sollten Flusen freie Tücher Verwendung finden. Kurz vor dem Aufbringen der Sonnenschutzfolie sollte die Fensterscheibe noch einmal gründlich mit klarem Wasser gereinigt werden.

    Bevor die Sonnenschutzfolie angebracht wird, kann diese entsprechend der Fenstergröße zugeschnitten werden. Wichtig ist dabei darauf zu achten, dass jeweils an den Rändern ein Überstand von etwa einem Zentimeter belassen wird. Dieser kann nach der endgültigen Fixierung der Folie dann entfernt werden. Im Rahmen des Anbringens der Sonnenschutzfolie wird das Fensterglas mit der Montageflüssigkeit etwas befeuchtet. Die Folie wird mit der Rückseite an der Glasfläche fixiert. Anschließend kann die Schutzfolie vorsichtig beseitigt werden. Während des Anbringens darf die Klebeschicht nicht mit den Händen berührt werden. Es wird empfohlen, die Hände vorsichtshalber ein wenig zu befeuchten. Dabei wird die Montageflüssigkeit gleichmäßig auf der Sonnenschutzfolie verteilt und mittels eines Gummiwischers ausgestrichen. Vermieden werden sollten hierbei Stauchungen oder Knicke.

    Für den Fall, dass Staubpartikel unterhalb der Sonnenschutzfolie sichtbar werden, besteht die Möglichkeit, die Folie vorsichtig anzuheben und diese zu beseitigen. Anschließend wird die Sonnenschutzfolie erneut gründlich mit der Montageflüssigkeit eingerieben und an die Glasscheibe angebracht.

    Der überstehende Rand von etwa einem Zentimeter wird abschließend mithilfe eines Schneidmessers vorsichtig entfernt. Nach etwa drei Wochen ist die Sonnenschutzfolie komplett fixiert und getrocknet.

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    Raumkühlung mithilfe von Ventilatoren

    Wer einen Ventilator sein Eigen nennt, kann diesen auch im Schlafzimmer anwenden. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass die schlafende Person während der Anwendung nicht einer unmittelbaren Zugluft ausgesetzt ist. Daraus können gesundheitliche Probleme wie

    • Erkältungen oder
    • Verspannungen

    entstehen.

    Beim Neukauf eines Ventilators sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass dieser über mehrere Stufen und eine möglichst geringe Geräuschentwicklung während des Betriebs verfügt.

    Unterschiedliche Arten von Ventilatoren

    Es existieren verschiedene Arten von Ventilatoren am Markt. So können beispielsweise ein Tischventilator oder ein Standventilator für ausreichende Bewegung der Luft sorgen. Eine Vielzahl dieser Ventilatoren ist mit einem Schwingmechanismus „Auto Swing“ ausgestattet. Diese spezielle Funktion sorgt für eine zusätzliche Auf- und Ab-Bewegung des Ventilators. Dadurch kann die Luft besser fließen. Abhängig vom gewählten Programm macht der Ventilator auch Pausen für das Erreichen einer verbesserten Luftzirkulation.

    Neuere Modelle verfügen sogar über eine Fernbedienung, mit deren Hilfe die unterschiedlichen Programme gesteuert werden können. Top-Modelle sind mit einem Ionisator ausgestattet. Dieser lädt die Luft zusätzlich mit positiven Ionen aus, was eine wesentliche Verbesserung des Raumklimas zur Folge hat.

    Eine weitere Variation von Ventilatoren ist der Deckenventilator. Dieser verschafft im Hochsommer bei extrem hohen Temperaturen Erleichterung in überhitzten Räumen. Der starke Luftstrom trägt zur Kühlung des Körpers bei. Deckenventilatoren gibt es in einem breiten Angebot von formschönen und leistungsstarken Ventilatoren

    • mit Beleuchtung
    • ohne Beleuchtung
    • mit Fernbedienung
    • mit Wandschalter
    • mit Zugschalter

    Deckenventilatoren können ihren Einsatz auch im Winter zur Wärmerückführung finden. Denn die unterhalb der Decke angesammelte Wärme kann mit deren Hilfe ideal zurück in den Bereich des Bodens geführt werden. Eine Vielzahl von Modellen an Deckenventilatoren bietet eine sehr hohe Luftleistung, arbeiten dennoch mit einer kaum hörbaren Geräuschentwicklung.

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    Alternativ kann die Wahl aber auch auf Bodenventilatoren fallen. Der Unterschied zwischen einem Bodenventilator und den vorgenannten Ventilator Modellen besteht in dem nicht vorhandenen Standbein. An deren Stelle tritt bei den kompakten Ventilator Modellen die Möglichkeit, den Bodenventilator in Ständern einhängen zu können. Aus diesem Grunde ist ein Bodenventilator auch nicht in der Lage zu oszillieren. Bodenventilatoren pusten stets starr geradeaus. Um dieses Manko wieder auszugleichen, sind diese Modelle an Ventilatoren jedoch neigbar, wodurch sie bei einer entsprechend vorhandenen Leistung selbst an kühlen Tagen warme Luft von oben herab holen können. Ähnlich wie Deckenventilatoren können auch Bodenventilatoren beim Einsparen von Heizkosten in kalten Wintermonaten behilflich sein. Bodenventilatoren sind nahezu ohne mannigfaltige Sonderfunktionen ausgestattet. Sie setzen vollständig auf Luftleistung und finden daher ihren kostengünstigen Einsatz gegenüber Ventilatoren mit einer vergleichbaren Stärke.

    Bild: © Depositphotos.com / VladisChern

  • Apitherapie – mit der Bienenkraft heilen

    Apitherapie – mit der Bienenkraft heilen

    Den schwarz-gelben Insekten wird im Sommer vor allem negatives nachgesagt; Bienenstiche sind schmerzhaft und manchmal sogar gefährlich, das entspannte Picknick im Grünen kann durch sie ebenfalls erheblich gestört werden. Doch ein zweiter Blick auf die Bienen lohnt sich – denn die sogenannte Apitherapie, die aufgrund der Anwendung von grünem brasilianisches Propolis entwickelt wurde, ist in vielen Bereichen der modernen Medizin mehr als effektiv und heilend.

    Bienenprodukte helfen heilen

    Funde von Archäologen beweisen, dass Menschen bereits seit mehr als 6000 Jahren Bienenprodukte nicht nur zum Genuss, sondern auch zum Heilen einsetzen. Die Apitherapie gilt in Südamerika, in China, aber auch den ehemaligen Ostblockstaaten traditionell als Heilkraft. Dabei wird Honig, Gelee Royal, die Pollen und Propolis, aber auch das Bienengift verwendet. Die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten überzeugt dabei in jeglicher Hinsicht, denn während bei winterlichen Verkühlungen vor allem Propolistropfen helfen, ist etwa in der Gynäkologie der antimykotische Effekt bekannt. Auch bei chronischen Leiden wie Diabetes, Rheuma und sogar Hepatitis soll auf die Heilkraft der Bienenprodukte vertraut werden können.

    Gelee Royale hilft bei Bluthochdruck, Pollen bei Allergien

    Propolis wirkt als natürliches Antibiotikum und kann bei unterschiedlichen Erkrankungen sehr erfolgreich zum Einsatz kommen. Vor allem der Wirkstoff Artepillin C, der aus grünem Propolis gewonnen wird, wurde beispielsweise in Japan als Medizin für Krebsbehandlungen sogar patentiert. Bienengift wird hierzulande häufig bei Erkrankungen wie Fibromyalgie eingesetzt, denn diese Schmerzerkrankung kann mithilfe von Bienengiftinjektionen, die in der Dosis langsam gesteigert werden, sehr erfolgreich behandelt werden.

    Apis mellifera, die europäische Honigbiene

    Die hierzulande beheimatete Biene trägt den Namen Apis mellifera und ist damit Namensgeberin der Api-Therapie. Der Lebensbereich des Insekts ist im Umbruch begriffen, stärker werdende Monokulturen und der Schwund natürlich gewachsener Wiesen sowie der Einsatz vermehrter Insektenschutzmittel, macht ihr das Leben schwer. Dabei ist sowohl Honig, als auch die Pollen nicht nur ein leckerer Brotaufstrich und ein gesundes Süßungsmittel, sondern auch äußerst gesund. Wissenschaftlich erwiesen ist eine keimhemmende und keimabtötende Wirkung sämtlicher Bienenprodukte.

    Honig – schmeckt lecker und ist gesund

    Honig enthält neben den gesunden Kohlehydraten weitere sehr wirksame Stoffe wie etwa Enzyme, Acetylcholin, das für die Reizleitung im Nervensystem gebraucht wird, und Inhibine, das sind antimikrobiell wirksame Stoffe, quasi Hemmstoffe für Krankheitserreger. Gleichzeitig beinhaltet Honig Wuchshormon für die Hämoglobinproduktion im Blut. Nach Krankheiten und Operationen wird Honig häufig zur Stärkung bei Schwächezuständen und zur Rekonvaleszenz verwendet. Ebenso bei schlechter Wundheilung und vielen inneren Leiden.

    Bienengift – schmerzhaft, aber heilsam

    Wer heutzutage von einer Biene gestochen wird und nicht gerade an einer Allergie leidet, der empfindet Schmerz und die Schwellung der betroffenen Körperstelle tut weh. Da mag man es kaum glauben, dass tatsächlich provozierte und gewollte Insektenstiche einigen kranken Personen tatsächlich auch gut tun und Linderung verschaffen. Wer an Arthritis und Multiple Sklerose leidet, kann durch das Bienengift tatsächlich Besserung seiner Schmerzen verbuchen. Studien haben hier belegt, dass gezielte Injektionen des Giftes, deren Dosis nach und nach gesteigert wird, sich tatsächlich positiv auf betroffene Personen und deren Krankheitsbild auswirken.

    Apitherapie – weitgehend unbekannt, aber wirksam

    Bis vor knapp 70 Jahren war Apitherapie nicht nur wenig bekannt, sondern auch wenig erforscht. Erst danach haben viele Länder die gesundheitliche Bedeutung der Bienenprodukte als hochqualifiziert Medizin- und Nahrungsmittel erkannt. Inzwischen haben viele Wissenschaftler erfolgreich geforscht und die unterschiedlichen Eigenschaften in Verbindung mit Gegenanzeigen und Dosieranleitungen erforscht und studiert. Rein wissenschaftlich wird die Apitherapie in den Bereich der Komplementärmedizin bzw. Alternativmedizin eingeordnet, womit sie außerhalb der Schulmedizin steht. Komplementärmedizin bedeutet eine Kombination aus konventionellen Methoden in Verbindung mit alternativen Anwendungen.

    Die Apitherapie ist hierzulande noch weitgehend unbekannt, doch dank des Imkers Wilhelm Hemme wird sie seit 1986 vermehrt erforscht und in ersten Testreihen angewandt. Und der durchschnittliche Bürger in Deutschland? Sollte beim Frühstück noch genussvoller sein Honigbrötchen genießen und dabei ruhig etwas dicker auftragen.

    Bild: © Depositphotos.com / Irochka

  • Für den gesunden Schlaf braucht es ausreichend Melatonin

    Für den gesunden Schlaf braucht es ausreichend Melatonin

    Stressiger Beruf, fordernder Alltag im Privatleben und dann noch die eine oder andere Sorge, die den Schlaf beeinträchtigt. Ob Einschlaf- oder Durchschlafstörungen, nachts in den Kissen tatsächlich Ruhe für Körper und Geist finden, ist für viele Deutsche nicht mehr selbstverständlich. Ein Hormon, das wesentlich für erholsamen Schlaf sorgt, ist Melatonin. Ist es nicht ausreichend vorhanden, haben es Menschen schwer, genügend und vor allem erholsam zur Nachtruhe zu kommen.

    Melatonin ist wichtiges Hormon im Körper

    Melatonin ist als das Hormon, das den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen, also den zirkadianen Rhythmus steuert, bekannt. Es wird vor allem in der Zirbeldrüse produziert, aber auch im Verdauungstrakt. Je nach Entstehungsort, ist es für unterschiedliche Aufgaben im Körper zuständig. Unter anderem regelt es die Nierenfunktion und den Blutdruck. Das in der Zirbeldrüse produzierte Hormon gilt als vorrangig bedeutend für den Schlaf bzw. die Müdigkeit des Menschen nach einem anstrengenden Tag. Es wird grundsätzlich nur bei Dunkelheit ausgeschüttet, womit klar ist, dass wir auch vorwiegend abends müde werden. Der Melatonin-Spiegel im Blut des Menschen steigt um diese Zeit dann langsam an und erreicht mitten in der Nacht – meist zwischen zwei und drei Uhr – seinen Höhepunkt. Gegen Morgen fällt der Spiegel wieder ab, da das aufsteigende Morgenlicht die Produktion wieder hemmt.

    Störungen des Melatonin-Haushaltes haben Einfluss auf Schlaf

    Schichtarbeit ebenso wie Zeitverschiebungen bei Fernreisen können Störungen im Melatonin-Haushalt auslösen. Wer dem Körper in diesen Phasen das Hormon von außen zuführt, z. B. in Form von Melatonin Kapseln, kann dies jedoch wieder beheben. Melatonin-Produkte wie Tabletten sorgen also dafür, dass man bei Jetlag abends schneller einschläft oder aber Arbeiter, die in der Nacht arbeiten, trotzdem tagsüber zu ihrem Schlaf kommen. Einige Studien haben gezeigt, dass die Wirkung allerdings erst nach einigen Einnahme-Tagen einsetzt. Im Kampf gegen Jetlag-bedingten Schlafmangel hat es angeblich positiven Einfluss auf die Melatonin-Wirkung, wenn möglichst viele Zeitzonen in einem überquert werden bzw. wenn Passagiere von West nach Ost fliegen. Besonders zu empfehlen ist die Einnahme von Melatonin Produkten bei Blinden und stark sehbeeinträchtigen Menschen, deren Schlaf-Wach-Rhythmus sich aufgrund der Erkrankung vom normalen Tag-Nacht-Rhythmus abgekoppelt hat.

    Auch bei Depressionen hilfreich

    Der Melatonin Haushalt der Menschen verändert sich im biologischen Jahresrhythmus vor allem in den Monaten November, Dezember und Januar. Das in diesen Zeiten eher geringe Tageslicht sorgt dafür, dass das Hormon auch während des Tages erhöht bleibt. Das führt vor allem zur bekannten Winterdepression, an der viele leiden. Um derartigen Erkrankungen oder auch nur einzelnen Symptomen davon vorzubeugen, gilt es, das wenige Tageslicht bestmöglich zu nutzen. Etwa für Spaziergänge in der frischen Luft und bei guten Lichtverhältnissen. Denn diese sorgen dafür, dass die Melatoninausschüttung entsprechend gehemmt wird und der entsprechende Hormonspiegel im Blut absinkt. Wer stark leidet, kann in den tristen Wintermonaten auch eine Lichttherapie in Betracht ziehen, die mit Sicherheit Linderung verschafft und der übermäßigen und vor allem unzeitgemäßen Produktion von Melatonin Einhalt gebietet.

    Im Alter Schlafprobleme mit Melatonin bekämpfen

    Es gilt als erwiesen, dass ältere Menschen im Körper weniger Melatonin produzieren. Damit scheint auch klar, dass vorwiegend im Alter vorkommende Schlafstörungen auf das Absinken des Melatoninspiegels zurück zu führen sind. Aus diesem Grund gilt für Personen, die älter als 55 Jahre sind, ein Schlafmittel, das Melatonin enthält, als zugelassen. Jede dieser Tabletten besteht aus einer Dosis von zwei Milligramm des Hormons. Zur kurzzeitigen Behandlung von Einschlaf- oder Durchschlafstörungen gilt dieses Medikament als durchaus wirksam. Es kommt nicht zur Anwendung, wenn primäre Schlafstörungen aufgrund von bestimmten Arzneien oder einer Erkrankung vorliegen.

    So klappt’s mit dem erholsamen Schlaf

    Damit der Körper Melatonin während der Schlafphase produziert, ist auf eine starke Verdunkelung des Schlafzimmers zu achten. Nur dann wird die Zirbeldrüse entsprechend aktiv und schüttet das Hormon nicht nur in ausreichender Menge, sondern auch über einen für die Erholung von Körper und Geist ausreichend lange dauernden Zeitraum aus.

    Bild: © Depositphotos.com / AnmFoto

  • Richtiges Verhalten bei Nasenbluten

    Richtiges Verhalten bei Nasenbluten

    Wer schon einmal Nasenbluten gehabt hat, der weiß, dass es meist viel schlimmer aussieht als es eigentlich ist. Das ist auch der Grund, warum viele in Panik geraten, wenn die Nase blutet und zu Mitteln greifen, die nicht sonderlich geeignet sind, das Nasenbluten zu stoppen. Es sind meist nur Kleinigkeiten, die die Nase zum Bluten bringen, eine zu trockene Nase im Winter, heftiges Schneuzen, Niesen oder auch ein zu spitzer Fingernagel sorgt für blutende Nasen, und wenn es dazu kommt, dann ist das kein Grund, unüberlegt zu reagieren.

    Gut durchblutet

    Die Nase gehört zu den Körperteilen, die am meisten durchblutet werden. Der Grund für diese üppige Durchblutung ist ein dichtes Netz an Gefäßen, das auf der Nasenscheidewand liegt. Dieses Netz liegt vorne an der Nase und trägt den etwas seltsamen Namen Locus Kiesselbach, nach seinem Entdecker, einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt aus dem 19. Jahrhundert. Das Netz, das aus vielen feinen Adern und Venen besteht, ist eine Art Schwellkörper und für eine ausgeglichene Temperatur zuständig, die für die Atemluft sehr wichtig ist. Über das Netz spannt sich eine sehr dünne Schleimhaut und diese Schleimhaut ist sehr empfindlich.

    Wenn die Nase blutet, dann meist an dieser Stelle, und so schnell, wie das Nasenbluten begonnen hat, so schnell hört es auch wieder auf. Wenn aber die Nase ohne einen ersichtlichen Grund heftig blutet oder wenn sich das Nasenbluten in regelmäßigen Abständen wiederholt, dann steckt eventuell eine andere Ursache dahinter, und in diesem Fall sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

    Was tun bei Nasenbluten?

    Wenn die Nase blutet, dann heißt es Ruhe bewahren und nicht in Panik zu verfallen. Aufrechtes Sitzen ist sehr wichtig und wenn das nicht möglich ist, dann sollte man zumindest den Oberkörper hoch lagern. Der Kopf muss nach vorne gebeugt und die Stirn abgestützt werden, damit das Blut aus der Nase abfließen kann. Wenn möglich, sollte entweder ein Tuch oder aber ein Gefäß unter die Nase gehalten werden. Wichtig ist, dass der Betroffene ruhig und gleichmäßig durch den Mund atmet.

    Eine effektive Hilfe ist auch der sogenannte Nasenflügeldruck. Mit Daumen und Zeigefinger wird der blutende Nasenflügel für fünf bis zehn Minuten fest zusammengedrückt. Der Druck sollte erst dann gelöst werden, wenn die Nase nicht mehr blutet. Wenn die Nase aber nach einer Verletzung geschwollen oder verformt ist, dann ist der Nasenflügeldruck keine gute Idee, denn wenn die Nase gebrochen ist, dann wäre der Druck wenig hilfreich und dazu auch noch sehr schmerzhaft. Auch das Kühlen der Nase durch einen Eisbeutel oder ein feuchtes kaltes Handtuch ist eine gute Idee, denn durch die plötzliche Kälte ziehen sich die Blutgefäße wieder zusammen und die Blutung wird zum Stillstand gebracht.

    Welche Maßnahmen sind falsch?

    Immer wieder kommt es bei Nasenbluten zu falschen Maßnahmen, die das Leiden der Betroffenen nur noch schlimmer macht. So ist es vollkommen falsch, den Kopf nach hinten in den Nacken zu legen, denn dann wird das Blut verschluckt und das löst Übelkeit, Brechreiz und heftige Magenschmerzen aus. Auch flach hinlegen kann gefährlich sein, denn dann kann das Blut in die Atemwege gelangen, was schwere Konsequenzen nach sich zieht. Auf keinen Fall sollten die Nasenlöcher mittels Taschentüchern, Mullstreifen, Watte oder etwas Ähnlichem verstopft werden. Werden diese Stopfen wieder herausgenommen, dann besteht die große Gefahr, dass die Nase wieder anfängt zu bluten. Ist die Blutung zum Stillstand gekommen, dann ist es keine gute Idee, die Nase sofort wieder zu putzen, denn auch noch Stunden nach dem Nasenbluten kann immer noch Druck im Locus Kiesselbach aufgebaut werden und der Schorf aus getrocknetem Blut reißt wieder auf, die Nase beginnt erneut zu bluten.

    Sollte die Nase nach 20 Minuten nicht aufhören zu bluten, dann muss ein Arzt aufgesucht werden.

    Bild: © Depositphotos.com / Goodluz