Schlagwort: Wirkung

  • Schwangere sollten sich unbedingt Impfen lassen

    Schwangere sollten sich unbedingt Impfen lassen

    Die Schwangerschaft ist ein kraftaufwendiger und komplizierter Prozess. Im Bauch der werdenden Mutter wächst ein Kind heran und jeden Tag fällt der Alltag ein wenig schwerer. Die wichtigste Sache ist aber natürlich die Gesundheit, sowohl die Mutter also auch das Kind sollten die Geburt im besten Fall ohne Folgen überstehen. Für diesen Zweck gibt es viele Tipps und Übungen von Experten, Impfungen hingegen werden damit eher weniger in Verbindung gebracht. Frauenärzte kritisieren allerdings genau das, denn eine Grippeimpfung schützt nicht nur die Schwangere, sondern auch das Ungeborene. Bereits seit Jahren spricht man Empfehlungen aus, in Anspruch werden diese aber nur sehr selten genommen.

    Schwaches Immunsystem

    Der Berufsverband der Frauenärzte sagt, dass die Antikörper, die mit dem Pieks ins Innere kommen, auch das ungeborene Kind erreichen. Dies hat zur Folge, dass das Baby langfristig geschützt ist (auch nach der Geburt). Und das ist wichtig, denn das Immunsystem ist bei Neugeborenen noch schwach und es kann sich nicht gegen Viren wehren. Eine Grippe alleine wäre schon schlimm, doch oft kommen auch noch Komplikationen – zum Beispiel eine Lungenentzündung – dazu. Es ist außerdem schon vorgekommen, dass man Babys aufgrund fehlender Kräfte künstlich ernähren musste oder sie nicht mehr trinken konnten. Die Folgen sind also durchaus dramatisch und man sollte über eine Grippeimpfung nachdenken.

    Frühgeburten verhindern

    Eine Grippeschutzimpfung kann zusätzlich eine Frühgeburt verhindern. Kommt es beispielsweise zu frühzeitigen Wehen, dann würde eine Influenzainfektion eine vorzeitige Geburt zur Folge haben. Besteht diese Infektion nicht, dann sinkt auch das Risiko einer Frühgeburt. Genau solche Nebenwirkungen werden durch eine Grippeschutzimpfung verhindert, wobei diese keine schädlichen Einflüsse hat. Das trifft sowohl auf die Schwangere als auch auf das Kind und auf die spätere Entwicklung zu.

    Zur Impfung selbst kann man entweder vor der Schwangerschaft oder im Ernstfall auch noch nach der zwölften Schwangerschaftswoche antreten. Die ersten drei Monate sind in der Regel tabu, nur Frauen ohne einen Impfschutz und einer Erkrankung (zum Beispiel Asthma) sind davon ausgenommen.

    Fazit

    Unterm Strich überwiegen ganz klar die Vorteile. Es gibt keine negativen Einflüsse und das Baby wird langfristig geschützt. Jede Schwangere sollte ernsthaft über eine Grippeschutzimpfung nachdenken, so lautet auch die Empfehlung der Frauenärzte.

     

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  • Asthma-Medikamente versprechen Hilfe gegen Parkinson

    Asthma-Medikamente versprechen Hilfe gegen Parkinson

    In Bezug auf Hilfe gegen Parkinson ließen sich kürzlich wesentliche Fortschritte verzeichnen. Darauf verweisen Experten anlässlich des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Leipzig. Anfang des Monats September 2017 erschien eine Publikation im Fachmagazin „Science“. In dieser nahmen Wissenschaftler Bezug auf Asthma-Medikamente, die höchstwahrscheinlich Hilfe gegen Parkinson versprechen.

     

    Asthma-Medikamente können Hilfe gegen Parkinson bieten

    Im Rahmen einer internationalen Studie mit deutscher Beteiligung untersuchten Forscher gängige Asthma-Medikamente als mögliche Hilfe gegen Parkinson. Dabei sorgte die Entdeckung, dass diese das Risiko, an Parkinson zu erkranken senken können, für Überraschung. Dahingegen zeigen Beta-Blocker eher negative Wirkungen auf die Erkrankung. Während eines Zeitraums von elf Jahren wurden die Medikamente an vier Millionen norwegischen Bürgern mit Erfolg erprobt. Das Resultat zeigte einen Rückgang des Erkrankungsrisikos um einen Faktor von 0,66. Dahingegen erhöhte sich das Risiko durch Gabe eines Beta-Blockers.

     

    Früherkennung mithilfe eines Hauttests möglich

    Prof. Volkmann äußerte sich dahingehend, dass möglicherweise mit dieser Entdeckung der Durchbruch zur Früherkennung der Parkinson Erkrankung über einen Hauttest möglich wäre. Entwickelt haben diesen die deutschen Neurowissenschaftler Professor Wolfgang Oertel aus Marburg sowie Professor Claudia Sommer aus Würzburg. Beispielsweise ließ sich der Biomarker Alpha-Synuklein innerhalb der Hautschichten bei Risikopatienten, die an einer REM-Schlafverhaltensstörungen leiden, erfolgreich nachweisen. Somit auch Parkinson – und zwar schon Jahre vor dem Ausbruch der Erkrankung. Auf diese Weise können in naher Zukunft Asthma-Medikamente gegen Parkinson ihren Einsatz finden.

     

    Woran lässt sich Parkinson erkennen?

    Als Erkrankung des Nervensystems sind insbesondere Menschen älteren Semesters von Parkinson betroffen. In der Mehrzahl sind Männer im Alter von 55 bis 65 Jahren erkrankt. Dabei lässt sich die Erkrankung an Symptomen wie Muskelsteifheit, Muskelzittern und verlangsamten Körperbewegungen erkennen. Bereits vor Auftreten dieser Symptome machen sich Frühsymptome bemerkbar. Dazu zählen neben der gestörten REM-Schlafphase auch ein verringerter oder gänzlicher Verlust des Geruchssinns. Genauso oft treten Muskel- und Gelenkschmerzen und Schwierigkeiten in der Feinmotorik in Erscheinung.

  • Schaden uns Tätowierungen mehr als gedacht?

    Schaden uns Tätowierungen mehr als gedacht?

    Tätowierungen sind heute nichts mehr Besonderes, viele schmücken ihren ganzen Körper damit. Ob es nun schön ist oder nicht sei mal dahingestellt, jeder hat seine eigene Meinung dazu. In diesem Artikel geht es aber auch gar nicht darum, sondern es geht um die gesundheitlichen Folgen. Klar, ein paar Dinge weiß man bereits, doch man forscht jeden Tag weiter. Ein Grund, wieso die gesundheitlichen Belastungen größer als bisher angenommen sein könnten. Forscher sagen nun, dass die Gefahren nicht zu unterschätzen sind und eventuell größer als vermutet ausfallen. Auslöser ist die Tinte, die toxische Metalle enthalten kann. Sie gelangen nach der Tätowierung ins Immunsystem und greifen die Lymphknoten an. Dabei handelt es sich um kleine Drüsen, die überall im Körper sind. Deren Aufgabe ist unter anderem die Bekämpfung von Infektionen.

    Chemische Partikel gefunden

    Die Forscher führten für diesen Zweck eine Studie durch, die mit sechs verstorbenen Spendern gemacht wurde. Vier hatten Tätowierungen und zwei nicht. Das Ergebnis ist eindeutig, allen tätowierten Personen konnte man chemische Partikel im Lymphgewebe nachweisen. Das wären zum Beispiel Chrom, Kobalt, Mangan und Nickel. Schuld ist aber nicht die Hygiene (wie oben bereits kurz erwähnt), sondern die Tinte. Sie enthält die Partikel, die zu den Lymphknoten gelangen und negative Folgen auslösen. In erster Linie ist dies die Anschwellung der Knoten, wodurch ihre Arbeit behindert wird und Infektionen nicht mehr richtig bekämpft werden können. Daraus resultieren dann neben den üblichen Risiken (zum Beispiel Tetanus, Infektionen, Hepatitis oder eine allergische Reaktion) noch weitere.

    Mehr Acht geben

    Viele schauen auf der Suche nach einem Tätowierer sehr genau auf die Hygiene hin. Alles muss steril sein und auch das sonstige Erscheinungsbild muss stimmen. Auf diese Aspekte sollte man auch in Zukunft nicht verzichten, doch ein weiterer Punkt sollte ab sofort dazukommen: Die Farbe. Dessen chemische Zusammensetzung ist ausschlaggebend dafür, wie viel Titandioxid drinnen ist. Man verwendet es für die Erschaffung bestimmter Farben. Man muss aber zugeben, dass auch andere Produkte diesen Bestandteil verwenden. Das ist beispielsweise in der Kosmetikbranche und in Nahrungsmitteln der Fall.

    Um die nachteiligen Auswirkungen noch besser zu verstehen, sind mehr Untersuchungen nötig. Die Beweise sind aber schon jetzt so stark, dass die negativen Folgen definitiv da sind. Es bleibt spannend, wie sich das Ganze in Zukunft entwickelt.

     

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  • Welche Folgen hat ein Kaiserschnitt?

    Welche Folgen hat ein Kaiserschnitt?

    Steht die Geburt des Kindes an, dann kann die Mutter grundsätzlich zwischen der natürlichen Art und dem Kaiserschnitt entscheiden. Letzteres war früher eher die Ausnahme, heute ist es nicht mehr der Fall. Im Durchschnitt kommt ein Drittel mit dieser Methode zur Welt. Kritiker halten allerdings nicht viel vom Schnitt im Bauch, denn es sei „unnatürlich“ und beeinträchtigt zudem die Gesundheit des Säuglings. Stimmt es tatsächlich, dann ist der Rat zum Kaiserschnitt ganz klar fragwürdig. Doch gibt es dieses Risiko wirklich und welche Beweise hat man?

    Risiko für Übergewicht leicht erhöht

    Laut Studien ist es so, dass Kinder, die per Kaiserschnitt das Licht der Welt erblickten, später eher übergewichtig sind. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar nur geringfügig höher, doch sie ist zumindest vorhanden. Eine große Aufmerksamkeit sollte man diesem Ergebnis aber nicht schenken, die Studien können nämlich nicht bestätigen, dass der Grund dafür der Schnitt im Bauch ist. Es können also auch andere Faktoren wie Erziehung und Essen schuld sein.

    Des Weiteren müssen übergewichtige Kinder/Erwachsene nicht automatisch krank sein. Die Ursache in der Art der Geburt zu suchen ist demnach falsch, man sollte viel eher aufs Essensverhalten schauen und ausreichend Bewegung/Sport garantieren.

    Bislang kein eindeutiges Ergebnis

    Die Mythen rund um die Folgen des Kaiserschnitts sind groß, so sollen Kinder später eher an Typ 1 Diabetes, Allergien oder an Asthma erkranken. Zwischen den Vermutungen und richtigen Beweisen gibt es aber zum jetzigen Zeitpunkt eine große Lücke, man kann also den Verdacht nicht bestätigen. Studien zu diesem Thema zeigen zwar nicht das Gegenteil, aber ihre Durchführung ist bislang problematisch und nicht aussagekräftig genug. In Zukunft müssen weitere Studien her, die sich mehr an die wissenschaftlichen Kriterien halten.

    Unterm Strich verfügt man bis jetzt über keine Erkenntnisse, welche langfristigen Auswirkungen ein Kaiserschnitt hat. Demnach kann auch keine Empfehlung oder der Rat zur Ablehnung gegeben werden. Besser sieht es bei den kurzfristigen Auswirkungen aus, denn hier weiß man, dass Kinder nach einer Schnittentbindung eher mit Atemproblemen kämpfen. Ganz ungefährlich ist die ganze Sache also nicht. Wer also die Wahl hat, der sollte aufgrund fehlender Studien zur herkömmlichen Geburt greifen.

     

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  • Auch Balkon-Raucher schaden ihren Kindern

    Auch Balkon-Raucher schaden ihren Kindern

    Das leidige Thema mit dem Rauchen nimmt leider kein Ende. Obwohl die negativen Folgen längst bekannt sind, greifen noch immer viel zu viele Menschen zum Stängel. Bei Alleinwohnenden ist es zumindest nicht ganz so schlimm, denn sie gefährden prinzipiell keine anderen damit. Bei Eltern sieht die Situation wesentlich anders aus, alle Mitbewohner im Haus oder in der Wohnung rauchen unfreiwillig mit. Davon sind auch die Kinder nicht ausgenommen, die im schlimmsten Fall an einer Lungenerkrankung erleiden. Diese Tatsache hat sich zumindest gebessert, denn viele Elternteile rauchen nicht mehr im Haus. Sie gehen entweder auf den Balkon oder vor die Türe. Problem gelöst denken jetzt die meisten, in Wahrheit ist es aber nicht so. Selbst die sogenannten „Balkon-Raucher“ sind noch immer ein Risiko für die Kinder.

    Der Rauch klemmt sich fest

    Grund dafür ist der Rauch, der sich in den Haaren und in der Kleidung förmlich festkrallt. Ist man also fertig mit der Zigarette, dann trägt man den blauen Nebel trotzdem in die vier Wände. Und das ist auch messbar: Die Nikotin-Werte sind im Vergleich zu Nichtraucherhaushalten erhöht. Bedenkt man, dass der Rauch rund 200 schädliche Chemikalien enthält, dann sollten die Sorgenfalten auf jeden Fall nach oben gehen. Schuld ist aber nicht nur die Kleidung, die Rauchpartikel kommen nämlich rund 90 Sekunden nach dem zuletzt getätigten Zug noch aus dem Mund (durch die Atmung). Beides zusammen sorgt dann für die negativen Werte.

    Richtig kleiden oder aufhören

    Besonders Kleinkinder und Babys sind betroffen. Sie nehmen nämlich nicht nur alles in den Mund, sondern sie werden auch auf den Arm genommen. Die langfristigen Auswirkungen sind bislang nicht bekannt, es fehlen entsprechende Studien und Untersuchungen. Experten sagen aber, dass Kinder von „Balkon-Rauchern“ grundsätzlich öfters an Asthma oder an Bronchitis erkranken. Das liegt vielleicht auch daran, weil sich die Organe noch in der Entwicklung befinden. Eltern haben im Grunde genommen zwei Möglichkeiten:

    1) Man geht mit Jacke und Mütze nach draußen rauchen.

    2) Man hört auf damit.

    Da viele eher zur ersten Option greifen werden, gibt es hierfür auch die detaillierte Erklärung. Geht man mit Jacke und Mütze rauchen, dann kann man die Kleidung anschließend ausziehen. Die Partikel werden also nicht weiter in die Wohnung getragen. Ganz vermeiden lässt es sich aber nicht, dies würde nur bei einem vollständigen Verzicht auf den Stängel der Fall sein.

     

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  • Kohlensäure – wie gefährlich ist sie wirklich?

    Kohlensäure – wie gefährlich ist sie wirklich?

    Sieht man sich das Wort Kohlensäure mal genauer an, dann fallen die Buchstaben „Säure“ im hinteren Bereich auf. Diese sind aber meist schädlich und auf gar keinen Fall für den Verzehr gedacht. Haben wir also bislang immer Gift zu uns genommen? Nein, es muss sich niemand Sorgen machen, dass er beim Trinken von Mineralwasser etwas Schlechtes für seinen Körper getan hat. Es handelt sich nach wie vor um eine gesunde Flüssigkeit, allerdings kann diese unangenehme Auswirkungen haben. Diese sind jedoch nicht lebensbedrohlich oder so.

    Verursacht Blähungen

    Wir kennen es wohl alle: Trinkt man Getränke mit Kohlensäure zu schnell, dann gibt es ein Völlegefühl im Magen. Kurze Zeit später stößt man auf, damit die „eingesperrte“ Luft entweichen kann. Dieser Prozess ist weder gefährlich noch schädlich, Sportler sollten jedoch aus diesem Grund zu stillem Wasser greifen. Bei Diäten ist dieses Gefühl sogar gewollt, denn durch den „aufgeblasenen“ Magen trickst man den Hunger aus. Doch Vorsicht, übertrieben kann es zu Blähungen kommen.

    Laut Studien soll das Gas, welches in der Kohlensäure enthalten ist, eine Dehnungsreizung im Magen auslösen. Das führt anschließend zu einer Vergrößerung der Magenwand und zu einem verspäteten Sättigungsgefühl. Dieser Effekt ist vor allem bei Diäten negativ und kann so manchen Abnehmversuch über den Haufen werden.

    So wirkt die Kohlensäure im Körper

    Kohlensäure hat auch gute Eigenschaften, sie wirkt desinfizierend. Keime im Mund beziehungsweise im Getränk werden reduziert und die Geschmackspapillen von Speiseresten befreit. Des Weiteren findet eine Anregung des Speichelflusses und der Verdauung statt.

    Weniger positiv ist die Reizung der Magenschleimhaut, die aufgrund der Kohlensäure entsteht. Das führt zu einer zusätzlichen Bildung von Magensaft. Menschen, die Probleme im Magen-Darm-Bereich haben, sollten demnach weniger kohlensäurehaltige Flüssigkeit zu sich nehmen, auch wenn in diesem Fall ebenfalls keine ernste Gefahr besteht. Das bekannte Unwohlsein ist übrigens kein Anzeichen einer Erkrankung, es verschwindet in der Regel von ganz alleine wieder.

    Kohlensäure ist vielseitig einsetzbar

    Dank der kleinen Bläschen werden nicht nur Getränke länger haltbar gemacht, auch Soßen und luftige Desserts gehen dadurch besser auf. Statt Backpulver ist Kohlensäure schon lange ein Geheimtipp in der Küche und findet immer öfters seinen Einsatz.

    Letztendlich ist die Kohlensäure nicht schädlich für unsere Gesundheit, sie kann lediglich unangenehme Auswirkungen haben, die aber meist von alleine wieder verschwinden.