Schlagwort: Wissenschaftler

  • Schokolade zum Frühstück ist gesund! Werden Schokoträume jetzt wahr?

    Schokolade zum Frühstück ist gesund! Werden Schokoträume jetzt wahr?

    Schokolade zum Frühstück? Die macht dick und ist ungesund, so zumindest lauten die offiziellen negativen Eigenschaften der süßen Versuchung. So ganz stimmt es aber nicht, wer nämlich ein paar Kilos verlieren möchte, der sollte zum Frühstück unbedingt Schokolade essen. Das Vorbild für diese ungewöhnliche Empfehlung ist Bridget Jones, sie hatte mit dieser Methode tatsächlich Erfolg. Doch es gibt auch Wissenschaftler (Universität Tel Aviv), die von dieser Wirkung überzeugt sind und eine entsprechende Studie vorweisen können. Jetzt schnell in den Supermarkt laufen und zehn Tafeln kaufen ist allerdings nicht unbedingt klug, es gibt nämlich auch hier Grenzen und Spielregeln, die schnell überstiegen werden können. Das A und O ist die Menge, die man zu sich nimmt. Ansonsten greift der positive Effekt schnell auf die negative Seite über.

     

    Die positiv auswirkenden Inhaltsstoffe

    In einer Schokolade ist generell Kakao drinnen, der den Körper positiv beeinflusst. Das ist schon länger bekannt und ist den Antioxidantien geschuldet. Sie sollen angeblich vor Arthritis, Infarkten und vor Krebs schützen. Weiterhin wird der Blutdruck gesenkt und die Durchblutung im Gehirn gesteigert. Das fördert wiederum die Konzentration. Die Menge dieser Inhaltsstoffe hängt vom Farbton ab, je dunkler, umso mehr davon ist enthalten.

    Aber was genau ist nun tatsächlich so gesund und macht schlank? Es ist die Tatsache, dass die Schokolade den Stoffwechsel anregt und das Risiko auf eine Heißhungerattacke tagsüber minimiert. Man ist also konzentrierter und verhindert in der Regel den bekannten Nachmittagsgusto. Für den Körper bedeutet das weniger schlechte Fette, die normalerweise direkt an die Hüften gelangen. Ebenso freut sich die Waage, denn es wird weniger Nahrung aufgenommen.

     

    Schokolade zum Frühstück ein Muss

    Wer also in der Früh statt einem Kaffee ein Stück dunkle Schokolade zu sich nimmt, der tut dem Körper was Gutes und fördert eine eventuell angefangene Diät. Natürlich sind auch Fett und Zucker verarbeitet, deshalb ist die Einhaltung eines kleinen Stücks extrem wichtig. Sobald es mehr wird (zum Beispiel eine halbe Tafel), verliert es die eigentliche Wirkung.

     

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  • ADHD – Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

    ADHD – Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

    ADHD ist eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Diese psychische Störung nimmt ihren Anfang bereits im frühen Kindesalter. ADHD lässt sich nicht einfach wie eine beispielsweise Mumps nachweisen. Eher weist die Störung Ähnlichkeiten zu erhöhtem Blutdruck oder Übergewicht auf. Hat der Betroffene zu viel hiervon, kann es kritisch werden.

     

    Diagnostik von ADHD

     

    Zur Diagnosestellung der Aufmerksamkeitsdefizit-Störung müssen nachfolgende Kriterien eindeutig vorliegen:

     

    • Anhaltende Symptomatik von wenigstens einem halben Jahr
    • Ursache darf nicht in einer anderen Erkrankung oder psychischen Störung bedingt liegen
    • Vorliegen der Störung vor dem siebenten Lebensjahr
    • Ausprägung der Symptome darf nicht von der Entwicklung und vom Alter abhängig sein
    • Störung muss in mehreren Lebensbereichen auftreten

     

    ADHD – Ursachen

     

    Bislang ist noch unklar, aus welchem Grund manche Kinder an ADHD erkranken, andere wiederum nicht. Außer Frage steht, dass das Erbgut einen maßgeblichen Einfluss ausübt. An der Entstehung der Hyperaktivitätsstörung sind hirnbiologische Veränderungen beteiligt. Liegt eine entsprechende Veranlagung vor, können aber auch Umweltfaktoren ADHD auslösen.

     

    Experten meinen, zu rund 70 % spielen die Gene eine Rolle. Dies beruht auf Erkrankungen innerhalb der Familie oder weiteren Verwandten. Insbesondere Jungen haben ein erhöhtes Risiko an ADHD zu erkranken, sofern ein Elternteil ebenfalls erkrankt ist.

     

    Ferner gehen Wissenschaftler von Fehlfunktionen im Bereich des Gehirns aus. Demzufolge entwickelt sich ADHD auf Grund einer unrichtigen Funktion der Verarbeitung von Informationen zwischen unterschiedlichen Hirnregionen. Offenbar sind die Botenstoffe

     

    • Dopamin
    • Noradrenalin
    • Serotonin

     

    für die Symptomatik verantwortlich.

     

    Dabei sind Dopamin sowie Noradrenalin bedeutsam für den Antrieb, die Aufmerksamkeit und Motivation. Hingegen regelt Serotonin die Impulskontrolle.

     

    Bei Kindern mit ADHD geben diese Neurotransmitter die Informationen nicht ausreichend weiter. Hiervon sind hauptsächlich die Gehirnabschnitte betroffen, die für die

     

    • Aufmerksamkeit
    • Ausführung sowie Planung
    • Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit

     

    zuständig sind.

     

    Ständig erreichen das menschliche Gehirn zahlreiche Informationen. Hiervon werden uns jedoch nur wenige bewusst. Im Normalfall erfährt der Mensch durch spezielle Filter einen Schutz vor möglichen Reizüberflutungen. Dies unterstützt uns dabei, Wichtiges und Unwichtiges zu unterscheiden.

     

    Bei einem von ADHD Betroffenen fehlt dieser Filter. Deshalb kann diese Person sich schwer konzentrieren. Ein Kind mit Aufmerksamkeitsstörung ist beispielsweise in der Schule leicht ablenkbar. Unruhe und Angespanntheit sind die Folge.

     

    Auch Umwelt kann Einfluss nehmen

     

    Aber auch verschiedene Umweltgifte und Lebensmittelallergien könnten für ADHD verantwortlich zeichnen. Ferner erhöht sich das Risiko einer Erkrankung für Frauen, die während der Schwangerschaft

     

    • Alkohol
    • Drogen
    • Nikotin

     

    zu sich nehmen. Aber auch ein Mangel an Sauerstoff während der Geburt trägt zur Risikoerhöhung bei, dass das Kind an ADHD erkranken kann.

     

    Bekommt das Kind beispielsweise kaum emotionale Zuwendung oder streiten sich die Eltern viel, kann sich die Störung verschlechtern. Darüber hinaus ist mit einer Verschlimmerung der Erkrankung zu rechnen, wenn kaum Strukturen im persönlichen Umfeld des Kindes vorliegen. Aber auch ein Mangel an Bewegung, ein zu hoher Computer- und Fernsehkonsum sowie Zeitdruck können die Erkrankung verschlimmern.

     

    Hilfe bei ADHD

     

    Nicht selten sind von ADHD betroffene Kinder abends so sehr aufgekratzt, dass sie nicht oder nur sehr schwer einschlafen können. Daher hat es sich bewährt, den Tag ruhig ausklingen zu lassen. Zu verzichten ist auf Lärm, Streit – außerdem sollten keine aufregenden Filme mehr vor dem Schlafengehen geschaut werden.

     

    Auch eine kleine Massage des Rückens, beispielsweise mit einem Igelball, hilft zu entspannen. Es kann auch dem Magen noch ein wenig Arbeit gegeben werden. Dabei ist allerdings auf Zuckerhaltiges zu verzichten. Gut sind Kohlrabi oder Möhren. Auch ein heißes Bad zeigt eine wohltuende Wirkung.

     

    Bei Kindern benötigt das Gehirn ein wenig länger zum Abschalten. Deshalb kann ihnen gewährt werden, abends im Bett noch ein wenig zu lesen oder ein Hörbuch zu hören.

     

    Positive Aspekte der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

     

    ADHD hat jedoch nicht nur negative Auswirkungen. Viele hiervon Betroffene verfügen über einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Dieser bezieht sich nicht ausschließlich auf sich selbst. Ferner sind Personen mit ADHD offen für vielerlei Dinge. Geprägt durch eine große Liebe zur Natur und den Tieren verfügen betroffene Personen über eine hohe spontane Hilfsbereitschaft. Nach einem Streit können sie schnell verzeihen, sofern sich der Streitpartner ehrlich entschuldigt.

     

    Ausgestattet mit einer hohen Empathie können Kinder mit Aufmerksamkeitsstörung sehr sensibel auf Stimmungen ihnen bekannter Personen reagieren. Außerdem lieben sie schöne Formen und Farben. Zudem sind ADHD-Betroffene oft mit einem sehr guten Orientierungssinn ausgestattet.

     

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  • COPD – Lunge verliert Kraft der Selbstheilung (chronischen Bronchitis)

    COPD – Lunge verliert Kraft der Selbstheilung (chronischen Bronchitis)

    Bei einer Erkrankung an COPD ist die Lunge nicht mehr in der Lage, sich selbst zu heilen. In einer Studie COPD wurde nachgewiesen, dass dies an der veränderten Kommunikation der Zellen untereinander liegt. Die Chronisch obstruktive Lungenerkrankung nimmt ihren Anfang meistens mit einer chronischen Bronchitis.

     

    COPD oftmals als Folge einer chronischen Bronchitis

     

    Nach einer durchgemachten chronischen Bronchitis nimmt in den meisten Fällen die Lungenfunktion relativ schnell ab. Des Weiteren gesellen sich Verengungen der Atemwege und nicht selten ein Lungenemphysem dazu. Bei chronischem Verlauf erfahren die Lungenbläschen eine Schädigung. Dadurch verliert die Lunge ihre Kraft der Selbstheilung.

     

    Das Team um Melanie Königshoff – Leiterin der Abteilung Lungenreparatur und Regeneration vom Helmholtz Zentrum München – fand in einer Studie die Ursachen heraus. Und zwar kommt es während einer COPD zu einer Veränderung der Botenstoffe, mit denen die Lungenzellen untereinander kommunizieren.

     

    Unterbrochene Wundheilung

     

    Ferner würden Melanie Königshoff zufolge die typischen Reize für eine COPD – beispielsweise Zigarettenrauch – mit zu einer schlechteren Fähigkeit der Regeneration der Lunge beitragen. Zusätzlich stellten die Experten fest, woher dieses falsche Signal kommt. Dieses produzieren bestimmte Zellen im Bindegewebe. Dabei handelt es sich um so genannte Fibroblasten.

     

    Nach einer erfolgten Behandlung der Lungenzellen mit der Ausscheidung dieser Fibroblasten ging die Wundheilungsfähigkeit derselben verloren. Mit dem ausgeschiedenen Stoff war es jedoch andersherum den Wissenschaftlern möglich, eine Verlangsamung der Lungenzerstörung zu erzielen. Ferner ließ sich die Lungenfunktion wesentlich besser aufrechterhalten.

     

    Neue Erkenntnisse führen eventuell neue Therapiemöglichkeiten

     

    Nach Ansicht der Wissenschaftler zeigen diese neuen Erkenntnisse auf, dass die als typisch angesehene Weiterleitung von Signalen durch die ausgeschiedenen Stoffe der so genannten Fibroblasten gestört wird. Demnach wurde hier ein völlig neuer Mechanismus in Verbindung mit der COPD entdeckt. Demzufolge könnten sich neue therapeutische Ansätze finden, die enorm wichtig für die Behandlung der COPD sind. Dies betonte die Studienleiterin Königshoff.

    Weitere Infos:

    Böhringer-Studie Tiotropium+Olodaterol COPD (Studie als PDF)

     

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  • Selten, aber gefährlich – der Gallenblasenkrebs (Gallenblasenkarzinom)

    Selten, aber gefährlich – der Gallenblasenkrebs (Gallenblasenkarzinom)

    Im Vergleich zu anderen, auch medial deutlich präsenteren, Krebsarten handelt es sich beim Gallenblasenkrebs um eine eher seltene Erkrankung, die zudem bisher wenig erforscht wurde. Fest steht jedoch, laut den aktuellen Forschungsergebnissen, dass das Risiko, an Gallenblasenkrebs zu erkranken, vor allem ab 50 steigt. Wissenschaftler untersuchen hier immer wieder den Zusammenhang zwischen chronischen Entzündungen der Gallenwege und dem Wachstum von Tumoren. Zudem stehen auch Infektionen mit Hepatitis C, HIV und die klassische Leberzirrhose im Verdacht, die Entstehung der Krankheit zu begünstigen.

    Erst vor Kurzem wurde auch bestätigt, dass das Rauchen das eigene Risiko, an Gallenblasenkrebs zu erkranken, steigern kann.

    Gibt es besondere Risikogruppen für das Gallenblasenkarzinom?

    Aufgrund der Tatsache, dass es sich beim Gallenblasenkrebs um eine Krebsart handelt, die noch vergleichsweise wenig erforscht wurde, dauern die Untersuchungen in diesem Bereich an. Fest steht dennoch, dass die bösartigen Tumore im Bereich der Gallenblase etwas häufiger bei Frauen als bei Männern auftreten. Anders verhält es sich jedoch mit Hinblick auf Tumore in den Gallenwegen. Hier sind die Männer öfter betroffen.

    Kann dem Gallenblasenkrebs aktiv vorgebeugt werden? – Nein, umso mehr aber seinen Ursachen!

    Laut dem aktuellen Stand der Forschung kann niemand der Entstehung dieser Krebsart aktiv vorbeugen. In der Regel entsteht der Gallenblasenkrebs langsam und auf der Basis eines langjährigen Gallensteinleidens. Genau Letzterem kann jedoch mit Hilfe:

    • einer gesunden Ernährung
    • einem ausgeglichenen Lebensstil
    • des Haltens des körpereigenen Idealgewichts

    vorgebeugt werden. Dennoch: Vorsorge- oder Früherkennungsuntersuchungen existieren in diesem Bereich nicht. Es besteht also lediglich die Chance, das Risiko für Gallenerkrankungen im Allgemeinen zu reduzieren. Immerhin bestehen Gallensteine fast komplett aus Cholesterin. Eine Verbindung zwischen der Ernährung der Patienten und der Krankheit ist damit definitiv gegeben. Wer hier schon in der Jugend frühzeitig ansetzt und auf eine ausgeglichene Ernährung baut, verfügt über gute Voraussetzungen, auch im Alter nicht unter Gallenbeschwerden leiden zu müssen.

    Mit Hinblick auf die erwähnten Gallensteine gilt jedoch dasselbe wie in Bezug auf den gefürchteten Gallenblasenkrebs: die Symptome bleiben oftmals aus. Auch die Steine werden daher oft erst im Rahmen von Routineuntersuchungen festgestellt.

    Das sind die typischen Symptome für Gallenblasenkrebs

    Das Gefährliche am Gallenblasenkrebs ist die Tatsache, dass die Betroffenen erst vergleichsweise spät über Beschwerden klagen. Wird ein Tumor schlussendlich entdeckt, ist dieser oftmals schon vergleichsweise groß und unter Umständen entsprechend schwer zu behandeln.

    So deutet beispielsweise ein Rückstau der Galle auf die Erkrankung in Kombination mit einer geringen Bilirubinausscheidung hin. Weitere Anzeichen, die unter anderem auch mit dem Bilirubinwert zusammenhängen, sind unter anderem:

    • eine Gelbfärbung der Haut und den Augen
    • Jucken der Haut
    • Stuhl- und Urinverfärbungen
    • Bauchschmerzen
    • Übelkeit.

    Aufgrund der Tatsache, dass die besagten „typischen Symptome“ für Gallenblasenkrebs jedoch auch auf andere Erkrankungen hindeuten können, müssen mehrere Untersuchungen die Diagnose untermauern. Eine röntgenologische Darstellung spielt hier ebenso eine Rolle wie Ultraschall, CT oder MRT.

    Wie wird ein diagnostizierter Gallenblasenkrebs eigentlich behandelt?

    Je nachdem, wie weit der Krebs bereits fortgeschritten ist, gestaltet sich entsprechend auch die Therapie. So sind Operationen vor allem dann das Mittel der Wahl, wenn der Tumor noch nicht allzu groß ist und sich scharf vom Rest des Gewebes abgrenzen lässt. Je nach Lage ist es hier jedoch unter Umständen nötig, einen Teil der Leber zu entfernen.

    Die schlechte Nachricht: wird der Tumor jedoch zu spät erkannt, kann der Gallenblasenkrebs oftmals nicht mehr geheilt werden. Aus medizinischer Sicht geht es dann vor allem darum, den Patienten vor allzu großen Schmerzen zu bewahren und die Beschwerden in jeder Hinsicht entsprechend zu lindern.

    Nicht jeder Mensch, der unter Gallenblasenkrebs leidet, kann jedoch auch operiert werden. Hier gilt es dann in jedem Falle, die ansonsten gestauten Gallenwege zu entlasten. Parallel dazu empfehlen viele Mediziner eine Chemotherapie, wenn der Patient ansonsten über keine gesundheitlichen Einschränkungen verfügt und belastbar ist.

     

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  • USB-Stick erkennt HIV – Imperial College London neuen HIV Test

    USB-Stick erkennt HIV – Imperial College London neuen HIV Test

    USB-Stick erkennt HIV, ist das wirklich möglich? Wissenschaftler vom Imperial College London konnten einen neuen HIV-Test entwickeln. Mit dessen Hilfe ist eine verbesserte Therapie von Patienten möglich.

     

    Neuer HIV-Test USB-Stick erkennt HIV auf Datenträger

    In Zusammenarbeit mit Fachleuten der Firma DNA Electronics fanden die Wissenschaftler des Imperial College London eine neuartige Möglichkeit, einen HIV-Test schnell durchzuführen. Hierfür wird einzig ein Tropfen Blut benötigt. Dieser gelangt auf einen simplen USB-Stick. Der neue Test weist Ähnlichkeiten mit dem bekannten Blutzuckertest auf.

     

    Das Positive daran ist nicht nur das handliche Format des HIV-Tests, sondern auch seine geringe Dauer. Während ein bisheriger Test bislang eine Dauer von bis zu drei Tagen hatte, genügen mit der neuen Methoden 30 Minuten.

     

    Einfache Funktionsweise des neuen Tests

    Dabei befindet sich in diesem USB-Stich ein CMOS-Chip. Dieser Chip zeigt Reaktionen auf einen veränderten pH-Wert im Blut. Verursacht wird dieser durch HI-Viren. Durch die Änderung des pH-Werts wird ein elektrisches Signal ausgelöst. Jenes kann der USB-Stick an einen Computer oder ein weiteres beliebiges Empfangsgerät weitergeben. Die genaue Funktionsweise des neuartigen Tests wird seitens der Wissenschaftler in einer Studie beschrieben.

     

    Durchgeführte Laboruntersuchungen erzielten eine 95%ige Genauigkeit. Neben seiner besonderen Schnelligkeit weist der Test weitere Vorteile auf:

     

    • bestens für abgelegene Gebiete geeignet
    • preisgünstiger als andere HIV-Tests
    • Schwerpunkt der Therapie wird in Nähe des Patienten verlegt

     

    Neuartige Technik kann neue Maßstäbe setzen

     

    Der neue HIV-Test gibt nicht ausschließlich über das Positiv- oder Negativresultat an HIV Auskunft. Ferner zeigt dieser die Höhe der Virenkonzentration im Blut an. Dadurch könnten Patienten direkt von zu Hause aus erfahren, wie stark die Therapie bei ihnen wirkt.

     

    Zwar dämpfen bislang die Experten jenes Erwarten noch ein wenig. Denn der Chip wird noch ein wenig Entwicklungszeit benötigen, bis dieser frei erhältlich sein wird. Dennoch zeigen sich die Forscher hoffnungsvoll. Wurden doch bisher für ähnliche Geräte Maschinen in Abmessungen großer Kopiergeräte benötigt. Anders ausgedrückt, künftig passen die Daten auf einen kleinen USB-Stick.

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    Quelle: Studie

  • Leichtere Erkrankung durch fehlende Ballaststoffe

    Leichtere Erkrankung durch fehlende Ballaststoffe

    Ballaststoffe sind für die menschliche Gesundheit besonders bedeutsam. Wissenschaftler fanden kürzlich heraus, wie diese den Darm des Menschen schützen.

     

    Ballaststoffe nicht verdaubar

    Obwohl der Mensch Ballaststoffe nicht verdauen kann, nehmen diese eine wichtige Stellung im Rahmen der Ernährung ein. Weshalb sie so wichtig für die Gesundheit des Menschen sind, darauf geht ein internationales Team von Wissenschaftlern ein. In einer Fachzeitschrift namens „Cell“ äußert dieses sich dahingehend, dass es ohne diese wichtigen Stoffe Krankheitserreger leicht haben in unseren Organismus einzudringen. Und zwar durch die Schleimhaut des Darms.

     

    Erhalten Bakterien keine Nahrung durch Ballaststoffe, so greifen diese auf die Darmschleimhaut zurück.

     

    Darmschleimhaut wichtig zur Keimabwehr

    Die Darmschleimhaut des Menschen erfüllt eine wichtige Aufgabe. Sie wehrt magensaftresistente Keime ab. Dies sind Bakterien, die der Magensaft nicht abtöten kann. Deshalb leben sie innerhalb des Darms weiterhin fort.

     

    Manche dieser Bakterien im Darm ernähren sich von den mit der Nahrung zugeführten Ballaststoffen. Sofern keine Ballaststoffe vorhanden sind, machen sich die Bakterien auf die Suche nach einer anderen Nahrungsquelle. Dies ist die Darmschleimhaut. Also ernähren sie sich von Mehrfachzuckern. Diese kommen innerhalb der Schleimhaut des Darms vor. Bedingt durch diesen Vorgang nimmt die Substanz an der Darmschleimhaut ab. Krankheitserregen können leichter eindringen.

     

    Forscher haben für ihre Tests keimfrei aufgezogene Mäuse verwendet. Diese hatten sie mit einer künstlichen Darmflora versehen. In jener waren Bakterien enthalten, wie sie auch im Darm des Menschen leben. Hiermit stellten die Forscher sicher, dass die Resultate sich auf den Menschen übertragen lassen.

     

    Nahrungsmittel mit zahlreichen Ballaststoffen

    Seitens der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird die Empfehlung ausgesprochen, dass Erwachsene zur Gesunderhaltung wenigstens 30 g Ballaststoffe täglich aufnehmen sollten. Allerdings erwies eine vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erstellte Studie, dass eine Vielzahl von Deutschen zu wenige Ballaststoffe mit der Nahrung aufnehmen.

     

    Enthalten sind diese insbesondere in Vollkornprodukten und Roggen. Aber auch Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Trockenobst sind sehr gut für eine ballaststoffreiche Ernährung geeignet.