Schlagwort: Wohnung

  • Alternative Medizin bei Hals- und Hautbeschwerden

    Alternative Medizin bei Hals- und Hautbeschwerden

    Kann man die Alternative Medizin bei Hals- und Hautbeschwerden einsetzen? Wir zeigen ihnen wo es sinnvoll ist.

    Vor allem dann, wenn die Temperaturunterschiede zwischen der Wohnung und draußen vergleichsweise groß sind, leiden die Atemwege und die Haut. Viele Menschen entscheiden sich hier dazu, homöopathisch zu behandeln. Das Geheimnis des Erfolgs liegt hier darin, dass es die alternative Medizin oft schafft, die körpereigenen Abwehrmechanismen anzuregen und das Immunsystem damit zu trainieren. Der Erfolg ist damit in vielen Fällen nachhaltiger, da nicht nur die Symptome bekämpft werden, sondern die Gesundheit auch langfristig unterstützt werden kann.

     

    Alternative Medizin bei Hals- und Hautbeschwerden, wann ist eine Behandlung sinnvoll?

    Homöopathie kommt im Winter vor allem mit Hinblick auf:

    • Neurodermitis
    • Schuppenflechte
    • Halsbeschwerden
    • Mandelentzündungen
    • Beschwerden am Kehlkopf

    zum Einsatz. Hierbei ist unter anderem die Gesundheit des Patienten und die Ausgeprägtheit der Krankheit entscheidend dafür, ob zusätzlich auch mit klassischer Schulmedizin behandelt wird. Vor allem dann, wenn Sie nicht „nur“ unter einem Schnupfen leiden, sondern wissen, dass Ihre Krankheit chronisch ist, sollten Sie die Behandlung immer von einem Arzt absegnen lassen. Viele Mediziner sind heute auch mit Hinblick auf alternative Behandlungsmethoden geschult.

     

    Homöopathie in der Praxis

    Wer im Zusammenhang mit einer Entzündung im Hals auf Schulmedizin verzichten möchte, kann alternativ zu Tollkirschen oder Bienengift greifen. Was ein wenig abenteuerlich klingen mag, wurde mittlerweile in zahlreichen Studien belegt. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem Krankheiten, die sich in den oberen Atemwegen oder in den Ohren festsetzen gut alternativ behandelt werden können. Häufig erweise sich, laut HNO Vergleichsstudie, die Dauer der Behandlung sogar als kürzer als auf der Basis von Schulmedizin.

    Sobald die Beschwerden jedoch bakteriell sind oder eine gewisse Intensitätsgrenze überschreiten, ist ein Wechsel zur Schulmedizin gegebenenfalls sinnvoll. Hier ist individuell zu entscheiden.

    Wichtig ist es außerdem, die Wirkung von Globuli und Co. nicht zu unterschätzen und die Dosierung an die Krankheit und den Zustand des Patienten anpassen zu lassen. Nur so können die Mittel Ihre vollkommene Wirkung entfalten.

     

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  • Tierhaarallergie – Symptome, Ursachen und Anzeichen

    Tierhaarallergie – Symptome, Ursachen und Anzeichen

    Die dritthäufigste Art von Allergien ist die so genannte Tierhaarallergie. Diese bezeichnet aber nicht, wie vermutet werden könnte, eine Allergie gegen Tierhaare. Dennoch spielen unter anderem sogar Vogelfedern bei der Verbreitung von Allergenen eine große Rolle. Diese bleiben nicht selten darin haften und können so weiter verbreitet werden.

     

    Ausgelöst wird die klassische Tierhaarallergie unter anderem durch:

    • Schweiß
    • Speichel
    • Urin
    • Talg

    einiger Tiere.

    Mehr als zehn Prozent aller Tierhalter hierzulande, so eine Expertenschätzung, leiden unter einer Tierhaarallergie.

     

    Nase, Augen und Bronchien werden gereizt, wenn die von Tieren stammenden Allergene über die Atemwege aufgenommen werden. Aber auch ein direkter Hautkontakt mit Tieren kann natürlich allergische Reaktionen auslösen.

     

    Besonders deutliche Reaktionen auf Katzenhaare

    Dabei ist es ein Irrglaube, dass Tiere mit langen Haaren problematischer für Allergiker seien als Tiere mit kurzen Haaren. Bei Allergikern treten am häufigsten Reaktionen in Verbindung mit Katzen auf. Diese Allergene verbreiten sich besonders leicht. Sie haben eine spezielle Schwebeeigenschaft.

    So kann es vorkommen, dass sie an der Kleidung des Katzenbesitzers haften bleiben und sich an Orten verbreiten, die von Katzen nie aufgesucht wurden.

    Betroffene leiden dann zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch im Kino unter den Symptomen der Allergie. Das hat zur Folge, dass auch Menschen, die eben keine Katze haben, unter dieser Art der Allergie leiden, weil sie durch andere Menschen mit den Allergenen in Kontakt kommen.

     

    Hundehaar-Allergiker leiden oftmals etwas weniger

    Natürlich können auch Hunde Allergien auslösen. Oftmals sind hier die Symptome aber weniger aggressiv als bei einer Katzenhaarallergie. Wichtig ist es hierbei zu wissen, dass alle Hunderassen die gleichen Allergene besitzen. Die Unterschiede bestehen also nur in der vorhandenen Menge, sowie zwischen Männchen und Weibchen. Ein Hund kann bei einem Allergiker eine Reaktion auslösen, ein anderer aber wiederum nicht.

     

    Allergische Reaktionen in Verbindung mit weiteren Tierarten

    Starke allergische Reaktionen sind aber wiederrum bei einer Empfindlichkeit gegen Meerschweinchen festzustellen. Die Auslöser sind hier unter anderem Eiweißmoleküle, die im Urin der Tiere vorkommen. Auch Pferde können bei einigen Menschen allergische Reaktionen hervorrufen.

    Bei Vögeln ist es der Sachverhalt jedoch wieder etwas anders. Neben den Allergenen (unter anderem – wie beschrieben- aus den Federn) können auch Vogelmilben zu einer Allergie führen.

     

    Die Symptome sind äußerst vielfältig und mitunter vergleichbar mit denen von Pollenallergikern. So tritt oft ein Kribbeln in Augen oder der Nase auf. Gerötete Augen sind ebenfalls in Zeichen für eine Überempfindlichkeit, ebenso wie Nesselausschlag und Niesattacken. Auch ein Fließschnupfen ist ein Anzeichen für eine bestehende Vogelallegie.

     

    Oft ist es so, dass die Reaktionen bereits unmittelbar nach dem Kontakt mit den Allergenen bzw. den Tieren auftreten. Wenn der Kontakt längere Zeit besteht oder die Allergie stark ausgeprägt ist, kann dies den Gesundheitszustand des Betroffenen extrem verschlechtern. Es kann zu Asthmaanfällen oder Atemnot kommen.

     

    Die Behandlung einer Tierhaarallergie – welche Möglichkeiten bestehen?

    Ein Allergietest gibt schnell Aufschluss über eine bestehende Tierhaarallergie. Antikörpernachweise im Blut bilden hier die Grundlage für die jeweiligen Erkenntnisse.

    Kurzfristig lassen sich Symptome auch medikamentös behandeln. Eine Immuntherapie oder eine Allergie-Impfung, eine Hyposensibilisierung kann als langfristige Behandlungsmethode in Frage kommen, beispielsweise dann, wenn Sie sich weigern, Ihren Liebling abgeben zu wollen.

     

    Gegebenenfalls ist vor allem die Hyposensibilisierung bei Betroffenen auch hilfreich für einen Schutz gegen zufällig auftretende Kontakte mit Allergenen. Möglicherweise treten die Beschwerden nach einer Zeit gar nicht mehr auf, zum Beispiel, wenn eine dreijährige Therapie durchgeführt wurde.

     

    Am ehesten lassen sich die Symptome natürlich durch das Vermeiden von Kontakten mit den Allergenen abstellen. Im eigenen Haushalt hilft unterstützend eine gute Reinigung von Matratzen, Gardinen, Teppichen und ähnlichem. Das kann die Allergenbelastung gering halten.

     

    Und schon beim Kauf von Alltagsgegenständen sollte einiges beachtet werden. Pelze, Schafwolle oder Angora sind für Allergiker absolut zu vermeiden, auch Rosshaarfüllungen oder Kamelhaar rufen oft starke Reaktionen hervor. Zudem sollte das Tragen von Straßenschuhen in der Wohnung vermieden werden.

     

    Raucher haben es übrigens besonders schwer, wenn sie an einer Tierhaarallergie leiden. Die Atemwege werden durch den Zigarettenrauch permanent gereizt. Das macht die Schleimhäute für Allergene noch angreifbarer.

     

    Einfache Maßnahmen, die der Betroffene selbst ausführen sollte, beziehen sich beispielsweise das Waschen der Hände nach jedem Kontakt mit dem entsprechenden Tier.

     

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  • Plötzlich auftretender Hautausschlag – wenn dieses wichtige Organ verrücktspielt

    Plötzlich auftretender Hautausschlag – wenn dieses wichtige Organ verrücktspielt

    Die Haut ist nicht nur das größte Organ des Menschen, sondern auch mit das empfindlichste. Kein Wunder! Immerhin schützt uns die Haut vor vielen äußeren Einflüssen. Gerade im Winter zeigt sich hier jedoch oftmals auch die „Achillesferse“ des Körpers. Juckende Stellen unter dem Shirt, Rötungen und andere Unannehmlichkeiten machen die Frage nach möglichen Lösungen legitim. Oftmals steckt hinter derartigen Beschwerden lediglich ein Mangel an Pflege. Wer seine Haut, gerade in den kalten Wintermonaten, nicht ausreichend pflegt, bekommt die Folgen einer Austrocknung schnell zu spüren.

     

    Feuchtigkeit von innen und außen

    Wer sich auch im Winter über ein glattes und gepflegtes Hautbild freuen möchte, sollte vorsorgen. Flüssigkeit und Feuchtigkeit stehen hier an erster Stelle. So ist es in jedem Falle wichtig darauf zu achten, dass:

    • Sie ausreichend Wasser trinken
    • Sie sich nach dem Duschen eincremen
    • auf eine gesunde Ernährung geachtet wird
    • Sie eventuell schon offene Stellen ausgiebig pflegen und -auch wenn es schwerfällt- nicht weiterkratzen.

    Zur Pflege eignen sich hier vor allem Cremes, die schnell einziehen, über einen hohen Feuchtigkeitsgehalt verfügen und ein angenehmes Gefühl auf der Haut hinterlassen. Vor allem die Produkte aus dem „Sensitiv“-Bereich sind hier oft hervorragend geeignet. Sie verfügen über eine leichte Textur und lassen sich auch unter warmer Winterkleidung angenehm tragen.

     

    Weitere mögliche Ursachen – von Neurodermitis bis hin zur klassischen Allergie

    Besonders dann, wenn zum Hautjucken noch andere Beschwerden, wie beispielsweise tränende Augen oder Niesen, hinzukommen, sollte auch die Möglichkeit einer Allergie in Betracht gezogen werden. In diesem Fall ist interessant, ob sich die Lebensumstände in der letzten Zeit verändert haben. Wurde auf ein neues Waschmittel gewechselt? Sind Haustiere neu eingezogen? Besonders Kontaktallergien sind hier schnell ausfindig zu machen.

    Juckende Stellen, die vor allem in den Armbeugen oder an der Rückseite der Knie auftreten, sprechen hingegen eher für Neurodermitis. Diese wird in der heutigen Zeit leicht mit einer kortisonhaltigen Creme behandelt.

    Generell ist juckende Haut im Winter jedoch zwar ein ärgerliches, jedoch kein unlösbares Problem. Viele Menschen reagieren auf den Wechsel zwischen Kälte und warmer Wohnung empfindlich und passen ihre Pflege demnach einfach an die Jahreszeit an.

     

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  • Mit Sport durchs Alter

    Mit Sport durchs Alter

    Mit zunehmendem Alter verliert der Mensch immer mehr an Muskelmasse. Durch regelmäßigen Sport erhöhen sich nicht nur die Chancen auf einen gesunden Lebensabschnitt, auch die Risiken schwerer Erkrankungen werden gesenkt. Sportliche Betätigungen verhelfen Senioren zu einem besseren Lebensgefühl und vereinfachen die Bewältigung des Alltags. Man ist niemals zu alt für Sport! Ganz nach der Devise: Besser spät als nie!

     

    Mit Sport den Alltag meistern

    Es reicht schon, wenn man zweimal die Woche für nur eine Viertelstunde die Hauptmuskelgruppen – Bauch, Oberschenkel, Rücken, Schultern, Arme – trainiert. Die alltäglichen Anstrengungen werden mit der Zeit deutlich leichter fallen. Sportliche Betätigungen sorgen auch im Alter für zusätzliche Ausdauer und Bewegungsfreiheit. Der Gang zum Supermarkt lässt sich deutlich leichter bewältigen und man ist nicht permanent auf die Hilfe anderer angewiesen. Außerdem werden Glückshormone ausgeschüttet und der Kopf wird klarer. Denn nur weil man alt ist, heißt es schließlich nicht, dass man nicht auch fit sein kann.

    Welche Vorteile bringt Sport also?

    • Verringerung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Verbesserung des Kreislaufs und des Stoffwechsels
    • Verringerung von Osteoporose, Diabetes und Arthrose
    • Steigerung des körperlichen Wohlbefindens und der geistigen Leistungskraft

     

    Der richtige Sport

    Man muss natürlich beachten, dass ältere Menschen nicht alle gleich sind. Was für den einen der richtige Sport ist, muss nicht auch für den anderen gelten. Egal für welchen Sport man sich entscheidet, Menschen mit 60+ sollten vorher einen Arzt zurate ziehen. Welchen Sport kann man mit eventuellen Vorerkrankungen durchführen? Was ist gelenkschonend und was belastet den Gelenkapparat zu stark? Diese Frage muss man klären, bevor man mit gutem Willen dem Körper etwas Schlechtes antut.

     

    Schwimmen

    Schwimmen ist die beste Wahl bei Rückenbeschweren oder Bluthochdruck. Ein enormer Vorteil bei dieser Sportart ist die Schwerelosigkeit im Wasser. Dadurch verringert sich das Gewicht und man kann ohne die Gelenke zu belasten, gezielt Teile der Muskulatur trainieren. Bei Kursen wie Aqua-Fitness trifft man außerdem auch andere Menschen derselben Altersgruppe. Sport tut also nicht nur dem Körper gut, sondern bringt Menschen auch einander näher.

     

    Wandern

    Diejenigen, die noch gut zu Fuß sind, können sich eine Wandergruppe suchen. Auch hier findet man nicht nur sozialen Anschluss, sondern stärkt das Immunsystem. Durch den Gang in der frischen Luft beugt man außerdem diversen Stoffwechselerkrankungen vor und kann sogar Diabetes entgegen wirken. Um die Gelenke zu schonen, sollte man aber Wanderstöcke kaufen, da diese die Belastung auf den Körper verringern.

     

    Radfahren

    Radfahren hat den immensen Vorteil, dass das Gewicht nicht auf den Gelenken liegt. Schon zehn Minuten fahren täglich kräftigt die Muskulatur und verbessert die Durchblutung. Bei zwanzig Minuten stärkt man das Immunsystem und bei fünfzig Minuten kurbelt man den Stoffwechsel an. Mit Radfahren kann man aber nicht nur Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft trainieren, sondern auch die kognitiven Fähigkeiten. Mit trainiertem Körper und Geist fit durch das Alter!

     

    Gymnastik

    Gymnastik ist besonders für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen sehr gut geeignet. Es ist praktisch, da man immer und überall kleine Übungen absolvieren kann und den Fokus auf die eigenen Möglichkeiten und Bedürfnisse richtet. Für Anfänger sind Gruppenkurse ein guter Einstieg, da ein professioneller Kursleiter anwesend ist und dieser Rücksicht auf eventuelle Beschwerden und Alterserscheinungen nimmt.

     

    Leider hat auch Sport seine Grenzen

    Für viele Menschen kommt jedoch der Punkt, an dem man auch mit ausreichender Fitness nicht mehr alles allein machen kann und Hilfe benötigt. Vielen älteren Menschen ist es unangenehm, sich diese Tatsache einzugestehen. Es bringt aber nichts, sich seines Alters oder seiner Gebrechen zu schämen. Auch bedeutet es nicht gleich, die eigene Wohnung aufzugeben und sich an den Gedanken des betreuten Wohnens zu gewöhnen. Anbieter wie die Deutsche Seniorenbetreuung haben sich der Betreuung und Pflege bedürftiger Menschen verschrieben. Die ausgebildeten Fachkräfte unterstützen Senioren sowohl bei den kleinen Dingen des Lebens wie Haushaltsführung als auch bei körperlichen Aktivitäten wie Spazieren gehen oder einkaufen. So kann man noch lange im eigenen Zuhause wohnen bleiben und sich mit etwas Hilfe fit halten.

  • Fogging – über den schwarzen, schmierigen Belag auf Wänden

    Fogging – über den schwarzen, schmierigen Belag auf Wänden

    Scheinbar über Nacht, also ganz plötzlich, sind plötzlich eine oder sogar mehrere Wände im Haus mit einem schwarzen, schmierigen Belag überzogen. Gehäuft tritt dieses unschöne „Phänomen“ während der Heizperiode auf. Woher kommt dieser Belag so plötzlich?

     

    Die ersten Meldungen über solche mysteriösen Stauberscheinungen erreichten das UBA (Umweltbundesamt) bereits in den Neunzigern. Einrichtungsgegenstände, Decken und Wände waren binnen kürzester Zeit mit einem schmutzigen, schmierigen Rußfilm bedeckt. Je nach Schweregrad dieser Erscheinung schien es, als hätte in manchen Wohnungen ein Schwelbrand gewütet, so dunkel war der Belag auf großen Teilen der sichtbaren Oberflächen. Das Umweltbundesamt kennt mehrere Tausend dieser Fälle, die intern auch als Fogging (englisch: Fog = Nebel) bzw. „schwarze Wohnung“ geführt werden. Es sind zwei Indikatoren bekannt, die die Bildung dieses Schmierfilms begünstigen:

    • Heizperiode
    • Die Wohnung / das Haus wurde frisch renoviert

     

    Vermutet wird eine Mischung aus Chemikalien und Staub

    Experten gehen davon aus, dass es sich bei diesem „Schwarzstaub“ um eine Mischung aus Chemikalien und Staub handelt. Die Herkunft der Chemikalien ist häufig nicht ganz klar. In der Regel lösen sie sich aber aus verwendeten Wandfarben, Einrichtungsgegenständen aus Kunststoff und Gebrauchsgegenständen aus dem Haushalt allgemein. Wenn die Heizperiode beginnt, steigt die Raumtemperatur und die Menge der chemischen Ausdünstungen steigert sich enorm und erreichen eine Konzentration, in der sie sich mit Schwebstaub verbinden können. Dann setzt sich dieser Staub vornehmlich an kühlen Oberflächen wieder ab. Das Umweltbundesamt gibt an, es handele sich vor allem um ein Problem der ästhetischen Art. Wenn man also eines Tages aufwacht und die eine oder andere Wand der Wohnung ist geschwärzt, solle man sich nicht um seine Gesundheit sorgen, denn für eine akute Vergiftung sei die Konzentration der Chemikalien in der Luft zu gering.

    Hinweis:

    Selbst dann, wenn die Konzentration der Chemikalien in der Luft für eine AKUTE Vergiftung zu gering ist, sollte man sich dennoch darüber Gedanken machen. Akut heißt „sofort“ und/oder zeitnah. Die Heizperiode ist lang, und wenn man sieht, was sich da an Wänden und Gegenständen ablagert, ist zumindest der Gedanke, dass sich dieses Gemisch langfristig auf die eigene Gesundheit auswirkt, berechtigt!

     

    Wegwischen lässt sich dieses Gemisch aus Chemie und Staub nicht so einfach, da diese Mischung sich teerähnlich verhält. In der Regel müssen zumindest die Tapeten an der Wand durch neue Tapeten ersetzt werden. Wände ohne Tapeten brauchen einen neuen, gut deckenden Anstrich und Bodenbeläge (speziell solche aus Kunststoff, die auch Auslöser des Problems sein können) sollten herausgerissen und durch Fliesen, Parkett oder Laminat ersetzt werden.

     

    Die Schadenregulierung im Mietverhältnis

    Lebt man in einer angemieteten Wohnung, stellt sich eine durchaus wichtige Frage: „Wer kommt für den entstandenen Schaden auf?“ Wenn dem Mieter kein schuldhaftes, schadenverursachendes Verhalten zur Last gelegt werden kann, ist es der Vermieter, der für die Kosten der Schadensbeseitigung aufkommen muss. Als schuldhaftes Verhalten kann übrigens falsches oder ganz ausgebliebenes Lüften herangezogen werden. Die Beweisführung ist allerdings äußerst schwierig und nur in Extremfällen überhaupt machbar (wenn beispielsweise auch noch Schimmelbefall zur Debatte steht).

    Als Mieter muss man auf jeden Fall vor jedweder eigenmächtig gestarteten Maßnahme den Vermieter über den Schaden in Kenntnis setzen. Erst wenn sich der Vermieter weigert, für die Schadensbeseitigung aufzukommen ist es als Mieter sinnvoll, eine Mieterschutzorganisation aufzusuchen. Auch wenn keine Diskussionen über die Schuldfrage oder die Schadenregulierung aufkommen und alles ohne Zank und Streit gelöst werden kann, muss man, bevor man Reinigungs- und/oder Malertrupps anrücken lässt, nach der Ursache für den Schwarzstaub forschen. Beseitigt man die Ursache nämlich nicht, kann es durchaus passieren, dass spätestens mit der nächsten Heizperiode das gleiche Problem erneut auftaucht und zu hässlichen Wandbelägen führt, die als Schwebeteilchen erneut die Gesundheit gefährden könnten.

     

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  • Gassigehen für die Gesundheit

    Gassigehen für die Gesundheit

    Ausreichend Bewegung gehört zu einem gesunden Lebensstil. Wer sich genug bewegt, trägt nicht nur zum eigenen Wohlbefinden bei. Auch kann körperliche Betätigung Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Arthrose lindern. Somit fördern vor allem Hundebesitzer, welche ihren vierbeinigen Freund regelmäßig ausführen, ihre Gesundheit.

     

    Fit mit Gassigehen

    Hunde benötigen regelmäßige Spaziergänge nicht nur, um ihr Geschäft zu erledigen. Vielmehr bekommen sie in einer Wohnung nicht genügend Auslauf, um gesund zu bleiben. Sie benötigen den Auslauf, um körperlich fit zu bleiben. Eben diesen Nutzen können auch Hundebesitzer aus den regelmäßigen Rundgängen ziehen. Neue Studien haben gezeigt, dass das Gassigehen gut für die Gesundheit ist. Zudem haben Umfragen ergeben, dass regelmäßige Spaziergänge mit dem Hund in der Nachbarschaft ein gewisses Sicherheitsgefühl auslösen.

     

    Studien zum Gassigehen

    Um die positive Auswirkung auf die Gesundheit von Hundehaltern zu untersuchen, wurden über tausend Besitzer aus dem australischen Perth untersucht. Während dieser Studien hat sich herausgestellt, dass Besitzer von kleinen Hunden täglich mindestens 30 Minuten Bewegung erlangen. Somit erreichen sie mehr Bewegung als die Empfehlung von 150 Minuten körperlicher Betätigung in der Woche.

     

    Sicherheitsgefühl in der Nachbarschaft

    Weiterhin fühlten sich 60 % der Probanden sicherer, wenn sie mit ihrem vierbeinigen Freund unterwegs sind. Besonders in Frauen löst der Spaziergang mit dem Hund ein Gefühl von Sicherheit aus. Dr. Hayley Christian, welche an der School of Population der UWA tätig ist und die Studie betreute, äußerte, dass Hundebesitzer im eigenen Viertel zu Augen und Ohren der Nachbarschaft werden. Dadurch würde ein Sicherheitsgefühl in der kompletten Nachbarschaft ausgelöst werden. Auch nahmen vor allem die Hundehalter in den US-Standorten ein erhöhtes Maß an Wachsamkeit wahr. Somit wirke sich das Gassigehen also nicht nur auf die Gesundheit der Hundehalter aus, auch löse der Spaziergang mit dem vierbeinigen Freund ein Sicherheitsgefühl im Umfeld der Gassigeher aus.