Schlagwort: Wunde

  • Genitalwarzen bei Frauen – eine unterschätzte Gefahr

    Genitalwarzen bei Frauen – eine unterschätzte Gefahr

    Genitalwarzen bei Frauen sind in den meisten Fällen ungefährlich, aber sie sorgen für Panik und sie sind peinlich. Aber auch wenn diese sogenannten Feigwarzen in der Regel keine gesundheitlichen Probleme verursachen, sollten Frauen vorbeugen, um erst gar nicht mit den Warzen im Genitalbereich konfrontiert werden.

    Wie entstehen Genitalwarzen bei Frauen?

    Genitalwarzen bei Frauen entstehen nicht selten durch eine Infektion mit Humanen Papillomaviren, kurz auch HPV genannt. Dabei handelt es sich um eine Geschlechtskrankheit, die in den letzten Jahren wieder vermehrt auftritt. Es gibt viele verschiedene Typen der HPV-Erreger und der Arzt unterschiedet zwischen den Typen 16 und 18, die im Verdacht stehen Gebärmutterhalskrebs auszulösen, und den harmlosen, ungefährlichen Typen 6 und 11. Diese Typen lösen nicht nur Genitalwarzen bei Frauen aus, auch Männer können sich infizieren und bekommen dann die unangenehmen Warzen meist an der Spitze des Penis.

    Impfen und vorbeugen gegen Genitalwarzen bei Frauen?

    Genitalwarzen bei Frauen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Damit sich erst gar keine Warzen an der Vagina bilden können, ist eine Impfung die beste Lösung. Wie gegen viele andere Viren auch, so kann auch gegen das Humane Papillomaviren geimpft werden. Die drei notwendigen Impfungen werden über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten vorgenommen. Auch diese Weise werden nicht nur Genitalwarzen bei Frauen vermieden, auch die Gefahr an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, wird mit diesen drei Impfungen minimiert.

    Mütter, die ihre Töchter vor den Genitalwarzen bei Frauen schützen wollen, sollten mit der Tochter zu einem Frauenarzt gehen und die Impfung vornehmen lassen. Bei jungen Mädchen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für alle drei Impfungen, bei älteren Frauen müssen die Kosten selbst getragen werden. Die Ausgabe lohnt sich aber, denn Genitalwarzen bei Frauen sind nicht nur peinlich, sie stellen auch ein nicht unbedeutendes Risiko für die Gesundheit dar.

    Genitalwarzen bei Frauen effektiv vorbeugen

    Genitalwarzen bei Frauen und auch bei Männern werden in der Regel durch Geschlechtsverkehr übertragen, aber auch über die Haut und durch Schmierinfektionen können Genitalwarzen bei Frauen übertragen werden. Um eine Infektion zu vermeiden, ist es ratsam, bei einem neuen Sexualpartner immer ein Kondom zu verwenden. Als möglicher Infektionsherd kommen aber auch die Sauna oder die Sonnenbank infrage, vor allem dann, wenn es dort nicht besonders hygienisch zugeht und regelmäßige Desinfektionen nicht stattfinden.

    Kommt es zu einer Infektion des Partners oder der Partnerin, dann sollten beide zu einem Arzt gehen. Während der Behandlung ist es wichtig auf einen direkten Hautkontakt zu verzichten, solange die Warzen nicht vollständig verschwunden sind. Zusätzlich sollten beide Partner nicht die gleichen Handtücher, Badetücher und Waschlappen benutzen, denn das kann eine erneute Infektion bedeuten.

    Wie werden Genitalwarzen behandelt?

    Bei etwa einem Drittel derjenigen, die sich mit Genitalwarzen angesteckt haben, verschwinden die unschönen Warzen wieder von allein, die restlichen zwei Drittel müssen sich von einem Arzt behandelt lassen. Zur Entfernung der Feigwarzen gibt es zwei Möglichkeiten, eine chirurgische und eine chemische. Handelt es sich um eine großflächige Infektion, dann kann der Arzt zum Skalpell greifen, aber auch ein Vereisen mit Stickstoff oder das Verbrennen der Warzen mithilfe des Lasers ist möglich.

    Wer sich für die chemische Methode entscheidet, um vielleicht Narben zu vermeiden, der wird in der Regel mit Trichloressigsäure behandelt, ein Mittel, das sich bei der Entfernung von Genitalwarzen sehr gut bewährt hat.

  • Endlich Nichtraucher werden ohne Gewichtszunahme

    Endlich Nichtraucher werden ohne Gewichtszunahme

    Endlich Nichtraucher werden auch ohne Gewichtszunahme

    Viele wollen Nichtraucher werden, viele müssen mit dem Rauchen aufhören, aber nicht alle schaffen es auch, dem Rauchen ein für alle Mal abzuschwören. Diejenigen, die es geschafft haben mit dem Laster Rauchen aufzuhören, haben ein anderes Problem – sie nehmen zu und das nicht zu knapp. Gibt es einen Weg mit dem Rauchen aufzuhören, ohne dass die Figur darunter leiden muss? Nichtraucher werden ohne an Gewicht zuzulegen ist möglich, denn es gibt einige gute Tricks.

    Warum kommt es überhaupt zur Gewichtszunahme?

    Allen, die Nichtraucher werden wollen, die dann aufhören zu rauchen und an Gewicht zulegen, spielt das Gehirn einen Streich. Immer dann, wenn der Raucher an einer Zigarette zieht, dann fühlt er sich wohl und das Belohnungsfeld im Gehirn wird aktiv. Fällt diese „Belohnung“ aus, dann möchte der Körper gerne etwas Anderes haben, um sich wohlzufühlen, und diese Aufgabe wird dann von Lebensmitteln übernommen. Aber es gibt noch einen anderen Grund, warum Ex-Raucher zu viel essen. Alle die rauchen, haben einen eher gedämpften Appetit, denn der Schadstoff Nikotin, der in allen Zigaretten enthalten ist, bindet ca. 200 Kalorien am Tag und sorgt so dafür, dass der Stoffwechsel erhöht wird.

    Wer aufhört zu rauchen, der aktiviert auch wieder seinen Appetit, er isst mehr und nimmt zwangsläufig auch zu. Dazu kommt, dass Zeit totgeschlagen werden muss, denn es fehlt die Zigarette zwischen den Fingern, mit der man sich bislang beschäftigt hat. Statt der Zigarette sind es jetzt kleine Snacks wie zum Beispiel Schokolade und Chips, die die Lücke ausfüllen. Da Raucher bestimmte Rituale haben, müssen diese Rituale ersetzt werden und Essen übernimmt dabei die Rolle, die vorher die Zigarette hatte.

    Wer Nichtraucher werden will, sollte neue Rituale erfinden, denn das macht es einfacher, der Zigarette auf Dauer zu widerstehen. Man kann beispielsweise nach dem Essen statt zum Glimmstängel zu einem zuckerfreien Kaugummi oder Bonbon greifen.

    Wird die Gewichtszunahme überschätzt?

    Ist eine starke Gewichtzunahme wirklich ein Thema oder wird das Ganze nur aufgebauscht? Das Deutsche Krebsforschungsinstitut in Heidelberg sieht das Problem kritisch und die Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Angst vor der Waage für viele, die Nichtraucher werden wollen, nur eine Ausrede ist, nicht mit dem Rauchen aufhören zu müssen. Die Gewichtszunahme wird schlicht überschätzt, denn ehemalige Raucher nehmen im Schnitt nicht mehr als 4,5 kg zu und nicht etwa zehn oder mehr Kilo, wie viele immer noch annehmen. Viele Raucher halten sogar ihr ursprüngliches Gewicht, andere nehmen sogar ab, wenn sie nicht mehr rauchen. Nur 10 % der früheren Raucher legen 13 oder mehr Kilo zu.

    Nichtraucher werden – warum Sport hilfreich ist

    Alle, die Nichtraucher werden möchten, aber dann nicht zunehmen wollen, die sollten sich nach Möglichkeit viel bewegen. Zum einen verhindern Sport und Bewegung eine Gewichtszunahme, zum anderen lenken sportliche Aktivitäten von der Lust ab, sich eine Zigarette anzuzünden. Alle, die sich in frischer Luft bewegen, mit dem Rad fahren, viel wandern, spazieren gehen oder joggen, sorgen dafür, dass die Giftstoffe schneller den Körper verlassen. Der Kopf wird wieder frei, der Stoffwechsel kommt schneller wieder in Schwung und mit jedem Schritt, der gemacht wird, schwindet die Sucht ein bisschen mehr, bis sie eines schönen Tages ganz verschwunden ist. Nichtraucher werden ist ein wenig einfacher, wenn man eine Aufgabe hat, und wer vielleicht als Raucher kein Hobby hatte, der sollte sich ein Hobby suchen. Nichtraucher werden lohnt sich, denn die Gewichtszunahme ist nicht das Problem, die Sucht nach Nikotin ist deutlich schädlicher für die Gesundheit.

  • Kleine Verletzungen selbst behandeln

    Kleine Verletzungen selbst behandeln

    Der Haushalt und die Küche sind gefährliche Orte, denn bekanntlich passieren die meisten Unfälle im privaten Umfeld. Eine Schnittverletzung, eine Prellung oder auch eine Verbrennung ist schnell passiert, aber das ist noch kein Grund sofort nach einem Arzt zu rufen, denn kleine Verletzungen können auch sehr gut selbst versorgt werden. Es gibt einige effektive Hausmittel, die jeder schnell zur Hand hat, und so wird der Weg in die Apotheke überflüssig.

    Schnittwunden richtig behandeln

    Besonders in der Küche ist die Gefahr für Schnittwunden groß. Wer sich mit dem Messer in den Finger oder in die Hand geschnitten hat, der sollte die Wunde zunächst einmal unter kaltes fließendes Wasser halten und sie dann mit einem sauberen Tuch leicht abdecken, zum Beispiel mit einem frischen Geschirrtuch oder mit einem Küchentuch aus Papier. Damit kein Schmutz in die Schnittwunde gelangen kann, ist Honig ein altbewährtes Hausmittel, denn Honig hat eine ausgezeichnete antibakterielle Wirkung. Wichtig ist aber, dass es sich um naturbelassenen Honig handelt und der Honig sollte nicht allzu warm sein, denn je wärmer der Honig auf die Wunde kommt, umso weniger effektiv ist er.

    Ist die Wunde versorgt, dann kommt ein Pflaster drauf, das zwei bis drei Tage auf der Wunde bleiben sollte. Anschließend sorgt Ringelblumensalbe dafür, dass die Wunde gut verheilt und kaum Narben zurückbleiben.

    Kleine Verletzungen können auf diese Weise behandelt werden, aber wenn der Schnitt tief ist und auch stark blutet, dann kann und muss ein Arzt helfen.

    Erste Hilfe bei Verbrennungen

    Auch leichte Verbrennungen sind kleine Verletzungen, die mit einfachen Hausmitteln schnell selbst behandelt werden können. Vor allem in der Küche kann es schnell zu Verbrennungen kommen, denn jede Hausfrau hantiert mit heißem Wasser. Kommt es zu einem Unfall, dann ist kaltes Wasser die beste Erstversorgung. Auch wenn viele immer noch der Ansicht sind, dass Mehl oder Seife kleine Verletzungen dieser Art beheben können, sollte es doch besser das kalte Wasser sein, um Brandblasen effektiv zu verhindern. Mehl und auch Seife verkleben nämlich die Wunde und richten mehr Schaden an als beabsichtigt. Um den Brand aus der Wunde zu bekommen, hilft nur kaltes Wasser. Zu kalt sollte das Wasser allerdings nicht sein, denn sonst kommt es zu Erfrierungen.

    Als kleine Verletzungen sollte man aber großflächige Brandwunden nicht betrachten, denn je größer die Wunde ist, umso gefährlicher wird sie. Handelt es sich um eine große Brandwunde, dann muss ein Arzt oder aber direkt ein Krankenhaus aufgesucht werden.

    Was hilft bei Prellungen?

    Auch Prellungen sind kleine Verletzungen, die gut zu Hause behandelt werden können. Fällt ein schwerer Gegenstand zum Beispiel auf die Hand, die dann sofort anschwillt, dann kann ein Beutel mit Eis oder ein Kühlpack wahre Wunder wirken. Die Kälte verhindert, dass die Schwellung zu stark wird und auch Hämatome werden auf diese Art verhindert. Eine kühlende Salbe ist ebenfalls eine gute Idee, und wenn die Hand dann auch noch hoch gelagert wird, dann ist die Verletzung nach wenigen Tagen schon wieder vergessen.

    Wer sich allerdings den Kopf heftig stößt, der sollte einen Arzt oder besser noch ein Krankenhaus aufsuchen, denn eine Prellung kann auch eine Gehirnerschütterung sein und damit ist nicht zu spaßen. Im Krankenhaus wird der Kopf dann geröntgt, um eine größere Verletzung ausschließen zu können.

  • Gesunde Ernährung im Winter

    Gesunde Ernährung im Winter

    Gesund durch die kalte Jahreszeit mit der richtigen Ernährung im Winter

    Wenn die Tage kürzer werden, die Temperaturen sinken und es draußen feucht, kalt und stürmisch wird, dann ist wieder Zeit für Erkältungen und Grippe. So schön und idyllisch die Wintermonate auch sein können, wer sich in dieser Zeit nicht in die Schlange all jener einreihen möchte, die an Erkältung und Grippe leiden, der kann hier mit einfachen Mitteln vorbeugen, um eine Erkrankung zu lindern oder im besten Fall direkt ganz vorzubeugen. Hier spielt die richtige Ernährung im Winter eine große Rolle. Neben vielen Vitaminen, die man zu sich nehmen sollte, ist aber auch ein gesundes Maß an Bewegung an der frischen Luft unabdingbar. Nur wer sein Immunsystem stärkt, kann diese Jahreszeit einigermaßen unbeschadet überstehen.  Es ist ein fataler Irrtum zu glauben, man könne einer Erkältung aus dem Weg gehen, indem man einfach daheim bleibt und sich so den unwirtlichen Witterungsbedingungen gar nicht erst aussetzt.  Hier sei jedem klar, dass er diesbezüglich einem fatalen Irrtum erlegen ist. Eine gesunde Ernährung im Winter ist ebenso wichtig wie reichlich Bewegung an der frischen Luft.

    Was zu einer gesunden Ernährung im Winter dazu gehört

    Natürlich ist reichlich Vitamin C ein absolutes Muss. Es stärkt nicht nur das Immunsystem, vielmehr sorgt es auch für eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Stoffwechsel. Auch wenn es immer besser ist, Obst in frischer Form zu genießen, so eignen sich hierfür auch Konserven. Neben der klassischen Orange ist auch die Kiwi ein hervorragender Vitamin C Lieferant. Doch nicht alleine das Vitamin C sorgt für eine gesunde Ernährung im Winter. Auch frisches Gemüse, beispielsweise in Form verschiedener Suppen und Eintöpfe ist wichtig und unabdingbar, um gesund und fit durch den Winter zu kommen.  Ganz gut geeignet ist eine schöne Fleischbrühe. Ob es nun eine Rinderbrühe oder doch eine deftige Hühnersuppe ist, die ihren Teil zu einer gesunden Ernährung im Winter beitragen soll, bleibt jedem selbst überlassen.  Fest steht, eine solche Kraftbrühe wirkt wahre Wunder, sowohl bei der Vorbeugung als auch bei bereits Erkrankten.   Vollkornprodukte sind natürlich immer ein Muss auf dem Speiseplan, nicht nur dann wenn es um das Thema gesunde Ernährung im Winter geht. Nur wer einen abwechslungsreichen Speiseplan mit reichlich frischem Obst und Gemüse bereithält, kann auch davon ausgehen, sich gemäß einer gesunden Ernährung im Winter zu versorgen.

    Abwechslungsreiche und frische Küche für eine gesunde Ernährung im Winter

    Auch wenn der Winter mit Weihnachten, all den Lebkuchen, Plätzchen und Feiertagsessen geradezu verführerisch ist, sollte eine einseitige Ernährung unbedingt vermieden werden.  Wer meint, der Winter sei dafür da, sich ein wenig Speck anzufuttern, der irrt gewaltig. Sicher, Lebkuchen, Plätzchen und Co gehören zum Winter und zu Weihnachten einfach dazu, doch auch hier gilt, alles in Maßen. Natürlich gehört zu den Weihnachtsfeiertagen auch das passende Festmenü dazu, doch kann dieses auch mit frischem Obst und Gemüse gespickt werden. Nach dem Essen ist ein ausgedehnter Verdauungsspaziergang immer eine gute Sache.  Vermeiden Sie Weißbrot, nehmen Sie stattdessen Vollkornprodukte, verfeinern Sie Desserts mit frischem Obst und nutzen Sie frisches Gemüse als Beilage für das Weihnachtsessen. Darüber hinaus ist es ratsam, weniger Fett zu nutzen, oftmals lässt sich hier alternativ auch Halbfettmargarine nutzen. Auch Schokolade und Chips sind nur in Maßen ratsam. Ein Zuviel kann zu einem trägen Stoffwechsel führen und wirkt sich nicht besonders positiv auf das Wohlbefinden auf. Auch Fisch ist eine gute Möglichkeit für eine gesunde Ernährung im Winter. Des Weiteren sollten frische Obst – und Gemüsesäfte auf keinem Speiseplan fehlen. Naschkatzen können Ihre Desserts ohne weiteres mit frischem Obst aufpäppeln und so bekommt man dann auch neben den süßen Schlemmereien seine Vitamine. Frisch gepresste Säfte sind nicht nur lecker, sie stärken auch das Immunsystem immens und sollte bei einer gesunden Ernährung im Winter in keinem Fall fehlen. Das Ganze gepaart mit reichlich Bewegung im Freien sorgt dafür, dass jeder fit durch die kalte Jahreszeit kommt.

  • Schwangerschaftsübelkeit richtig behandeln

    Schwangerschaftsübelkeit richtig behandeln

    Eine Schwangerschaft ist vor allem für junge Paare ein ganz besonders schönes und einschneidendes Erlebnis. Während dieser neun Monate passiert im weiblichen Körper ein wahres Wunder der Natur. Doch damit dieses Wunder überhaupt seinen Lauf nehmen kann, muss der Körper wahre Höchstleistungen vollbringen, was auch an der Frau und deren Wohlbefinden nicht spurlos vorüber geht. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft ist eine enorme Umstellung im Gange, die Hormone spielen verrückt, der ganze Stoffwechselablauf verändert sich und das führt bei den meisten Schwangeren zu einer mehr oder weniger extremen Übelkeit. Diese sogenannte Schwangerschaftsübelkeit macht sich vor allem am Morgen bemerkbar und legt sich in den meisten Fällen bis zum Mittag wieder. Wann genau  diese Schwangerschaftsübelkeit das erste Mal auftritt, ist von Frau zu Frau verschieden. Manche merken erst daran überhaupt, dass sie schwanger sind, andere haben es schon sehr frühzeitig.  Viele Frauen leiden sehr unter dieser Übelkeit und auch wenn die Schwangerschaftsübelkeit bei jeder Schwangeren in einer anderen Intensität auftritt, so kann ihr doch mit einfachen Mitteln recht gut entgegen gewirkt werden.

    Kleine Mittel, die effektiv und schnell gegen Schwangerschaftsübelkeit wirken

    In den meisten Fällen betrifft ein Anfall von Schwangerschaftsübelkeit die Stunden des Morgens und des Vormittags, sodass auch in diesem Zeitraum entsprechende Maßnahmen anzuwenden sind.  Sicher ist es zunächst einmal für jede Schwangere eine enorme Umstellung in ihrem täglichen Zeitplan, wenn die Schwangerschaftsübelkeit das Regiment übernimmt, doch bereits nach ein paar Tagen hat sich jede Frau an den neuen Rhythmus gewöhnt und kann diesen auch problemlos in ihren Alltag integrieren. Es ist wirklich nicht allzu schwierig, der Schwangerschaftsübelkeit entgegenzuwirken beziehungsweise sie ein wenig einzudämmen.

    • Stehen Sie in der Früh nicht direkt auf. Bleiben Sie ein wenig im Bett, richten Sie sich langsam auf und atmen Sie tief durch
    • Trinken Sie als erstes ein paar kräftige Schlucke Wasser
    • Vermeiden Sie Stress in der Früh, planen Sie lieber ein wenig mehr Zeit ein
    • Essen Sie in der Früh einen kleinen Snack, eine Scheibe Vollkornbrot oder Knäckebrot. Vermeiden Sie ein schweres und reichhaltiges Frühstück, zur Not, wenn die Schwangerschaftsübelkeit ganz schlimm zuschlägt, reicht auch eine Scheibe trocken Brot. Wichtig ist, dass Sie überhaupt ein wenig zu sich nehmen, damit der Magen arbeiten kann
    • Trinken Sie viel und achten Sie darauf, dass Sie Fruchtsäuren vermeiden

    Natürlich gibt es Frauen, die extrem unter einer Schwangerschaftsübelkeit leiden. Manch andere hingegen haben diesbezüglich überhaupt keine Sorgen. Es gibt jedoch auch Frauen, bei denen die Schwangerschaftsübelkeit so schwerwiegend auftritt, dass sie ein Gesundheitsrisiko für das Ungeborene wie auch für die Schwangere darstellen kann.

    Ab wann kann eine Schwangerschaftsübelkeit als gesundheitsschädlich angesehen werden?

    Während es Frauen gibt, die unter einer ganz normalen Schwangerschaftsübelkeit mehr leiden als andere, gibt es auch solche, bei denen die Schwangerschaftsübelkeit sehr schwerwiegende Ausmaße annimmt. Ab wann ist jedoch nun der Zeitpunkt erreicht, an dem dies zutrifft? Grundsätzlich gilt, dass jede Frau, die das Gefühl hat, der Schwangerschaftsübelkeit nicht mehr gewachsen zu sein, unbedingt ihren Frauenarzt konsultieren sollte. Bei folgenden Symptomen jedoch, sollte unbedingt und in jedem Fall der Arzt um Rat gefragt werden:

    • Hält die Schwangerschaftsübelkeit über einen längeren Zeitraum hinweg den ganzen Tag an
    • Wenn die Schwangerschaftsübelkeit so stark auftritt, dass eine normale Nahrungsaufnahme nicht mehr oder nur noch sehr schwer möglich ist, da die Schwangere nichts bei sich behalten kann
    • Wenn die Schwangerschaftsübelkeit so stark ist, dass sie das Wohlbefinden der Schwangeren beeinträchtigt
    • Die Schwangerschaftsübelkeit so stark auftritt, dass mit ihr ein Gewichtsverlust einhergeht

    Alles in allem sei an dieser Stelle noch einmal gesagt, dass wirklich jede Schwangere anders auf eine Schwangerschaftsübelkeit reagiert und mit dieser auch anders umgeht. Somit muss es auch jede Schwangere für sich ganz alleine entscheiden, wann sie zum Arzt geht. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, auf den eigenen Körper zu achten und vor allem auf ihn zu hören.

  • Die Pille danach – eine sichere Lösung

    Die Pille danach – eine sichere Lösung

    In vielen europäischen Ländern ist die Pille danach schon lange eine Selbstverständlichkeit, in Deutschland ist dieses Verhütungsmittel aber noch immer ein Tabu. Dabei ist diese Pille eine sichere Sache, wenn es mit den klassischen Verhütungsmitteln mal nicht wie gewünscht klappt.

    Wie wirkt die Pille danach?

    Immer dann, wenn das Kondom reißt, die Spirale verrutscht oder die Pille vergessen wird und der Eisprung fünf Tage nach diesen Missgeschicken stattfindet, dann kann es durchaus zu einer Schwangerschaft kommen. Spermien haben die Fähigkeit drei und fünf im Eileiter zu überleben und eine Eizelle zu befruchten. Während dieses Zeitraums kann die Pille danach sehr hilfreich sein. Die Pille enthält das Hormon Levonorgestrel und dieses Hormon verhindert, ganz unabhängig vom jeweiligen Zyklustag, dass eine Eizelle reift und sich die Eizelle in der Gebärmutter einnisten kann.

    Auch wenn die katholische Kirche, eine der größten Widersacher der Pille danach es immer wieder gerne behauptet, die Pille ist kein Abtreibungsmittel wie zum Beispiel das Medikament Mifigyne. So kann die Pille nicht mehr wirken, wenn sich ein Ei schon in der Gebärmutter eingenistet hat. Wenn es bereits zu einer Empfängnis gekommen ist, dann kann die Pille, die danach genommen wird, nichts mehr ändern, aber sie kann das ungeborene Leben auch nicht gefährden.

    Wie muss die Pille danach eingenommen werden?

    Je eher die Pille danach eingenommen wird, umso besser. Wer die Pille 24 Stunden nach der Verhütungspanne einnimmt, der hat einen Schutz von 95 %, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kommt. Vergehen mehr als 24 Stunden, dann sinkt die Wirksamkeit auf 85 % und wenn zwischen 48 und 72 Stunden vergehen, dann sind es nur noch 58 %. Frauen, die sich innerhalb von drei Stunden nach der Einnahme übergeben müssen, sollten die Pille noch einmal einnehmen und einen Frauenarzt aufsuchen.

    Vorsicht ist auch geboten, wenn gleichzeitig zur Pille danach Johanniskraut oder Antibiotika eingenommen werden, denn diese beiden Medikamente können die Wirkung aufheben. Das ist übrigens auch bei der „normalen“ Pille der Fall. Selbst wenn die Pille danach eingenommen wird, dann sollte die normale Pille wie gewohnt weiter eingenommen werden, denn sonst besteht die Gefahr einer Zwischenblutung, und der Zyklus kommt aus dem Takt. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen Gynäkologen ein Kondom zu verwenden, denn bei einigen Frauen wird die Wirkung der Anti-Baby Pille durch die Pille danach aufgehoben.

    Welche Nebenwirkungen sind bei der Pille danach möglich?

    Bekanntlich hat alles was eine Wirkung hat, auch eine Nebenwirkung. Die Pille danach gilt aber als ein Medikament, das im Allgemeinen sehr gut vertragen wird. In vereinzelten Fällen kann es zu Kopfschmerzen, zu Übelkeit, Erbrechen und auch zu Bauchschmerzen und zu Schwindelgefühl kommen. Bei einigen wenigen Frauen treten auch ein Spannen in der Brust sowie leichte Schmierblutungen auf. Möglich sind auch eine zeitliche Verschiebung des Zyklus und der Follikelreifung und eine Menstruationsstörung. Diese Probleme sind aber in der Regel mit dem Beginn der nächsten normalen Regelblutung wieder verschwunden.

    Da es sich bei der Pille, die danach eingenommen wird, um ein starkes Hormonpräparat handelt, wird auch der hormonelle Haushalt beeinträchtigt. Da aber jede Frau einen anderen Hormonhaushalt hat, sind auch die Nebenwirkungen immer unterschiedlich und individuell. Frauen, die ein Leberproblem haben, sollten das ihrem Arzt mitteilen. Das Gleiche gilt auch für Frauen, die schon einmal eine Eileiterschwangerschaft hatten.