Zecken gehören zu den größten Störenfrieden in der Sommerzeit. Die kleinen Blutsauger, die zur Ordnung der Milben gehören, sind jedoch nicht nur lästig, sondern können auch die Krankheiten FSME und Borreliose übertragen. Darum ist es besonders wichtig, einen Zeckenbiss schnell zu entdecken oder diesen präventiv zu verhindern. Eine dieser präventiven Maßnahmen wollen wir Ihnen im Folgenden etwas genauer vorstellen.
Das Produkt
Die Ixogon Zeckenrollen sind ein besonderes Produkt im Kampf gegen Zecken. Es handelt sich hierbei um ein Mittel, das sowohl den Menschen als auch Tiere vor Zecken und den durch sie übertragenen Krankheiten schützen. Die Rollen – 12 Stück an der Zahl – kommen in einer kompakten Schachtel daher und können individuell im Garten eingesetzt werden. Sie bekämpfen Zecken auf einer Fläche von bis zu 500 m2. Die Wirksamkeit hält laut Angaben des Herstellers ein Jahr an.
So funktioniert es
Das Besondere an den Ixogon Zeckenrollen ist, dass diese den natürlichen Ablauf der Natur nutzen, um den Zecken den Garaus zu machen. Die Wirkungsweise kann folgendermaßen erklärt werden:
Die einzelnen Rollen sind mit behandelter Baumwolle gefüllt
Sie sind der perfekte Ort für Mäuse, um darin ihr Nest zu bauen
Mäuse sind die Hauptwirte von Zecken und tragen maßgeblich zur Verbreitung der Parasiten bei
Die Maus krabbelt in eine Ixogon Zeckenrolle und kommt mit der zeckentötenden Substanz in Berührung
Die Substanz ist weder für die Maus noch Ihre Haustiere gefährlich
Außerdem wird die Maus immun gegen weitere Zecken und kommt daher nicht mehr als Wirt infrage
Kurzum: Mithilfe der Ixogon Zeckenrollen wird der Kreislauf der Zeckenverbreitung unterbrochen. Die Tiere, die sich bereits an einer Maus eingenistet haben, sterben ab, andere haben keine Möglichkeit mehr, die immunisierten Wirte zu befallen.
Die Wirksamkeit
Es erklärt sich von selbst, dass es erst eine Weile dauert, bis die Ixogon Zeckenrollen ihre Wirkung vollständig entfalten. In der Regel kann jedoch schon nach rund zwei Wochen ein deutlicher Rückgang der Zecken festgestellt werden. Die Ixogon Zeckenrollen eignen sich insbesondere für die langfristige Anwendung. Wer die Papprollen über mehrere Jahre auslegt, kann sogar ein vollständiges Verschwinden der Zecken im heimischen Garten erzielen.
Die Anwendung
Ixogon Zeckenrollen lassen sich extrem einfach einsetzen. Um sich, Ihre Kinder und Haustiere vor Zeckenbissen zu schützen, müssen Sie die Rollen einfach nur im Garten auslegen. Den Rest erledigen die Mäuse.
Bedenken Sie allerdings, dass es sich die Nager nicht überall gern bequem machen. Kontrollieren Sie daher regelmäßig, ob die Rollen wirklich bewohnt sind. Wenn sich keine Maus in die Zeckenrolle verirrt hat, ist es sinnvoll, diese an einem anderen Ort zu platzieren. Somit können Sie sichergehen, dass das Produkt seine maximale Wirksamkeit entfaltet.
Natürlicher Schutz
Der große Vorteil der Ixogon Zeckenrollen ist, dass Sie hierbei komplett auf die Verwendung von giftiger Chemie verzichten. Das ist nicht nur erfreulich für Ihren Garten, sondern schützt auch Kinder und Haustiere im besonderen Maße. Letztere sollten trotzdem nicht permanent mit den Rollen in Berührung kommen, da sie darin ein Spielzeug sehen könnten. Die Folge wäre unter Umständen, dass Hund, Katze und Co. die Papprollen entweder davontragen oder direkt vor Ort kaputtmachen.
Tipp: Wenn Ihr Haustier ein großes Interesse an den Ixogon Zeckenrollen entwickelt, kann es helfen, eine Art Drahtkäfig darum aufzustellen.
Mücken gehören zum Sommer wie Sonne, Hitze und Grillen. Mücken müssen aber nicht zu Plagegeistern werden, denn mit dem richtigen Mückenschutz wird die Haut vor den schmerzhaften Stichen der Insekten geschützt. Wer auf einen Mückenschutz mit einfacher Handhabung und optimalem Schutz setzt, der wird an Anti Brumm Mückenschutz nicht vorbeikommen.
Was leistet Anti Brumm Mückenschutz?
Die praktische Sprühflasche wird wahlweise mit 75 ml und 150 ml Inhalt angeboten. Neun Euro kostet dabei die kleine und 18,- die große Flasche. Was Anti Brumm so besonders macht, ist das angenehm kühlende Gefühl auf der Haut, denn die mikrofeinen Partikel des Sprays verkleben die Haut nicht, sondern wirken wie ein schützender Film. Anders als viele andere Anti Mückenmittel brennt Anti Brumm nicht und wer es auf die Kleidung sprüht, muss sich um mögliche Flecken keine Sorgen machen.
Die Sprühflasche ist knallrot und im Dunkeln, zum Beispiel in einem Zelt bei Nacht, nicht zu übersehen. Der Sprühkopf lässt sich einfach bedienen und leiert auch nach mehrmaligem Gebrauch nicht aus. Auf dem Kopf der Sprühflasche ist eine transparente Kappe, die die Pumpflasche fest verschließt. Wer sich in den Ferien täglich mehrmals mit Anti Brumm Mückenschutz einsprüht, der kommt mit der 150 ml Flaschen gut 18 Tage aus. Gekauft werden kann das Anti Brumm Mückenspray in der Apotheke oder Online, zum Beispiel bei Amazon.
Der Duft ist Geschmackssache
Damit Mücken gar nicht auf den Gedanken kommen, zu stechen, sollten alle, die empfänglich für die lästigen Insekten sind, kein Parfüm verwenden. Mücken sehen in einigen Duftnoten eine Einladung zum Blutsaugen, daher ist es konsequent, dass Anti Brumm Mückenspray nur einen sehr dezenten Duft hat. Der Geruch des Sprays ist allerdings Geschmackssache, aber er verschwindet recht schnell, wenn das Mittel in die Haut eingezogen ist.
Auch in Härtefällen effektiv
Ist vielleicht eine Reise in die Tropen oder eine Expedition durch den Dschungel geplant? Dann sollte Anti Brumm Forte mit auf Reisen gehen. Das Mückenspray hat sich auch in tropischen Gefilden bestens bewährt, denn es schützt gegen Tropeninsekten sowie vor Zecken, Bremsen und Flöhen. Um den Schutz noch zu verstärken, kann man das Spray auf das Moskitonetz sprühen und so für doppelte Sicherheit sorgen.
Anti Brumm ist nicht entzündlich und kann daher auch ohne Problem als Handgepäck mit ins Flugzeug genommen werden.
Wirkt sehr schnell
Es gibt Mückenmittel, die müssen nach dem Auftragen erst einmal eine Weile einwirken, nicht so Anti Brumm Forte, denn unmittelbar nachdem das Spray aufgesprüht wurde, setzt auch der Schutz ein. Positiv ist außerdem, dass mit einem Sprühstoß eine breite Hautfläche abgedeckt wird, einmassieren ist nicht mehr notwendig. Wer nach dem Einsatz von Anti Brumm im Meer schwimmen will, der muss sich keine Sorgen machen, denn das Spray ist wasserresistent, und auch nach dem schwimmen schützt Anti Brumm noch.
Vorsicht bei den Schleimhäuten
Selbst wenn Anti Brumm Forte angenehm auf der Haut ist, mit den Schleimhäuten sollte es nach Möglichkeit nicht in Berührung kommen. Also, wenn gesprüht wird, dann bitte den Mund schließen und auch in die Nase sollte kein Spray gelangen. Ansonsten ist Anti Brumm Mückenschutz sehr gut verträglich und auch wer eine empfindliche Haut hat, kann das Spray ohne Probleme verwenden.
Pro:
Wirkt mit dem ersten Sprühstoß
Bildet einen schützenden Film auf der Haut
Fühlt sich angenehm kühl und frisch an
Auch für einen Aufenthalt in den Tropen geeignet
Wirkt auch bei Zecken, Bremsen und Flöhen
Contra:
Der Duft ist Geschmackssache, er verfliegt aber schnell wieder
Das Mückenspray sollte nicht mit Schleimhäuten in Berührung kommen
Sie sind weiß, nur winzige 0,1 bis 0,5 Millimeter groß und für das bloße Auge nicht sichtbar. Ihre mikroskopisch kleinen Ausscheidungs-Partikel können aber große Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben: Exemplare der Spezies Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae, beide besser bekannt unter dem Sammelbegriff Hausstaubmilbe. Allergien, ausgelöst durch den unbeliebten Hausbewohner sind in Deutschland statistisch gesehen rund doppelt so häufig als Insektengiftallergien und rangierten im Jahr 2011 nach Heuschnupfen, Kontaktallergien, Neurodermitis und Nahrungsmittelallergie auf Rang fünf der Skala an Allergieauslösern in der bundesdeutschen Bevölkerung. Etwa jeder Zehnte ist von der Hausstauballergie bundesweit betroffen, die damit zu den am häufigsten vorkommenden Allergien zählt. Vielen ist nicht bewusst, dass juckende Schleimhäute, Hustenreiz, tränende Augen und Kopf- und Halsschmerzen nicht notwendigerweise auf einen mutmaßlichen Heuschnupfen hinweisen müssen und ihre Ursachen eher in den lästigen Mitbewohnern haben. Mit einigen Vorkehrungsmaßnahmen lassen sich eine mögliche Plage und die damit verbundenen Krankheitssymptome in den Griff bekommen und dauerhaft ausschalten.
Ein begriffliches Missverständnis
Die Symptome einer Hausstaubmilbenallergie unterscheiden sich kaum von denen eines Heuschnupfens und werden oftmals mit jenen verwechselt.
Hausstaub an sich ist in den wenigsten Fällen allergen, entgegen landläufiger Meinung verhalten sich kleinste Partikel in der Luft selten allergie-auslösend. Gefährlicher wird es, wenn sich in dem Staubcocktail getrocknete und pulverisierte Mengen an tierischen Ausscheidungen der Hausmilbe befinden, die eingeatmet werden. Chronischer Reizhusten oder dauerhaft entzündete Nasenschleimhäute mit chronisch verstopfter Nase sind die schwerwiegendsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Im schlimmsten Fall kann sich langfristig Asthma ausbilden, bei 40 Prozent der Betroffenen entwickeln sich Folgeerkrankungen. Grundsätzlich ist jeder Mensch gegen Bestandteile im Kot der Milbe allergisch, Behandlungsbedarf wird aber erst dann notwendig, wenn sich Symptome ausbilden. Ein Blut- und Hauttest kann Aufschluss für die Form der Allergie geben, wenn sich im Blut eine große Menge an Antikörpern (P1-Antigene) befindet. Denn Allergien sind Reaktionen des Immunsystems.
Wo Milben am liebsten leben
Die Milbenart hat sich auf menschliche Nahrung in Form von Hautschuppen spezialisiert, überall, wo kleinste Hautpartikel gehäuft vorkommen, kann die Spezies verstärkt auftreten. Insbesondere an Plätzen, in denen sich der Mensch besonders oft aufhält, sind Milben am Werk: Im Bett, auf der Couch oder auf Polsterstühlen. Durch mechanischen Abrieb gelangen kleinste Partikel in Stoffe und Polster. Hinzu kommt, dass die Tiere Wärme und höhere Luftfeuchtigkeit lieben. Bereiche unter der Bettdecke sowie in und an der Matratze zählen zu ihren Lieblingsplätzen. Auch treten sie in Handtüchern und Duschlaken im warmen und feuchten Badezimmer gehäuft auf.
Beschwerden von Hausstaub-Allergikern sind im Herbst und Winter am größten, weil sich die Populationen während der warmen, luft-feuchten Monate am stärksten vermehrt haben.
Frühling – Ein Zyklus beginnt
Während der meist trockeneren Heizperiode stirbt der größte Teil der Milben ab, bevor nach dem Winter ein neuer Reproduktionsschub einsetzt. Frischer Kot tritt während der Sommermonate verstärkt auf und läutet eine Phase höchster Allergierate und größter Populationen ein, bevor ab Oktober das jährliche Massensterben beginnt.
Harmlose Mitbewohner
Die winzig kleinen Spinnentierchen übertragen entgegen landläufiger Meinung keine Krankheiten. Sie beißen und stechen nicht: Im Gegensatz zur Zecke verfügt sie über keine Werkzeuge, welche die menschliche Haut durchdringen, um an Humanmaterial wie Blut oder Sekrete zu gelangen. Ihr natürliches Vorkommen ist ernährungsbedingt die Nähe des Menschen, der pro Tag circa 1,5 Gramm Hautschuppen verliert, auf dies es die kleinen Tierchen abgesehen haben – ein Großteil davon im Bett. Eine gehäufte Population lässt nicht auf mangelnde Hygiene schließen, wie allergiecheck.de betont. Rund eine Million der Milben leben allein dauerhaft in Bett und Matratze, normale Sauberkeit und regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche vorausgesetzt. Ein erhöhter Hygiene-Aufwand ist nur bei positivem allergischem Befund angezeigt. Doch wie sieht er im Einzelnen aus?
Tipp 1: Häufiger Bettwäsche wechseln!
Die federleichten Kot-Schwebeteilchen vermischen sich mit Schwebstaub und konzentrieren sich in Matratzennähe in einer Höhe von bis zu 20 Zentimetern. Abhilfe kann bereits regelmäßiges Waschen der Bettlaken bei 60 Grad alle sechs bis acht Wochen schaffen – Temperaturen, die die Spinnentierchen abtöten. Im Gegensatz zum unvermeidlichen Pollenflug haben es Hausstauballergiker selbst in der Hand, durch regelmäßiges Waschen und Wechseln von Bettzeug und jährliches Reinigen der Matratze den Milbenbestand und damit die Menge der allergieauslösenden Stoffe drastisch zu reduzieren und für deutliche Besserung zu sorgen.
Tipp 2: Couch und Stofftiere nicht vergessen!
Neben dem Bettzeug sind alle sonstigen Stoffe und Polster in die regelmäßigen Reinigungsmaßnahmen mit einzubeziehen. Deshalb sollten Teppichböden regelmäßig abgesaugt und mit Polsterreiniger behandelt werden. Gardinen sind öfters abzusaugen und zu waschen. Kleinere Stoffelemente wie Kissen oder Stoff-Kuscheltiere können alternativ auch für einige Stunden ins Gefrierfach gelegt werden, wodurch die Milben auch zuverlässig abgetötet werden.
Auf Staubfänger und größere Flächen, wie sie ausladende, offene Regelsysteme bieten, sollte verzichtet werden, wöchentliches feuchtes Abwischen reduziert den Befall.
Tipp 3: Weniger ist oft mehr!
Idealerweise kann die Gefahr von vornherein durch Verzicht auf Teppichbodenbeläge, Stoffcouch und Matratze vermindert werden. Glatte Böden, Leder- oder Kunstledercouch und Wasserbett lassen sich zudem einfacher und effektiver reinigen. Haustiere wie Hund und Katze sind Milbenmagneten, wer sich gegen eine Haltung von häuslichen Mitbewohnern entscheidet, hat schon viel dafür getan, die Milbenpopulation einzudämmen. Idealerweise ist das Schlafzimmer spartanisch ausgestattet, bei Allergikern sind Stofftiere, Vorhänge oder sonstige Staubfänger gerade hier fehl am Platz. Tabu im Schlafbereich sollten auch Haustiere und Zimmerpflanzen sein, Kleidung und Bücher sind besser in geschlossenen Schränken aufzubewahren.
Tipp 4: Auf ausreichende Lüftung achten!
Mindestens einmal täglich sollte die Wohnung gründlich gelüftet werden. Vor allem im Schlafzimmer kann durch ausreichende Luftzirkulation und Lüftungsmaßnahmen die für die Milben lebensnotwendige Luftfeuchte reduziert werden, die durch nächtliche Ausdünstungen des Menschen erhöht ist.
Gerade das ist aber beispielsweise in energieeffizienten Neubauten nahezu unmöglich, da die Gebäudedämmung insgesamt für eine Luftundurchlässigkeit sorgt, und zwar in beiden Richtungen. Das heißt, dass einerseits keine Frischluft in die Innenräume gelangen kann, andererseits die feuchte Brauchluft aber auch nicht nach außen transportiert wird. Gleichzeitig sind solche Häuser derart konzipiert, dass ein manuelles Lüften gar nicht mehr vorgesehen ist, weil dadurch die interne Wärmeregulation gestört wird – was wiederum einen unerwünschten Mehraufwand an Energie für das Kühlen oder Heizen der Räumlichkeiten bedeuten würde.
Abhilfe schaffen in solchen Fällen moderne Lüftungsanlagen, die bei der Verbesserung der Luftqualität helfen können, indem sie beispielsweise für genau die gewünschte Absenkung der Luftfeuchtigkeit im Hausinneren sorgen. Darüber hinaus wirken sie, was für Allergiker von besonderem Interesse sein dürfte, als Filter für Pollen und Schadstoffe.
Tipp 5: Auf den richtigen Staubsauger kommt es an!
Hausstauballergiker sollten beim Kauf auf einen Staubsauger mit entsprechendem Filter achten, der Fachhandel bietet Geräte mit einem hohen Hepa-Filter an. Hepa steht für „High Efficiency Particulate Airfilter“ und verweist auch die Fähigkeit der Filter, selbst kleinste Staubpartikel aus der Luft ausfiltern zu können. Die modernste Weiterentwicklung sind die neuen Ultra Hepa Filter bzw. Ultra Low Penetration Air Filter (Ulpa).
Grundsätzlich gibt es fünf Filterklassifizierungen mit unterschiedlichem Abscheidegrad, angefangen von E10, 11, 12 bis hin zu H13 und H14 mit höchster Abscheide-Effizienz und größtem Feinstaubfiltervermögen. Hausstauballergiker sollten Sauger mit einem H13 oder H14-Filter wählen, bei beiden liegt der Abscheidegrad über 99,95 Prozent. Beste Voraussetzungen also für ganz besonders empfindliche Allergiker-Nasen, die auf einen bestmöglichen Schutz vor umher fliegendem Feinstaub in der Luft nach dem Staubsaugen Wert legen. Hochfeine Partikelfilter können sogar Bakterien und Viren festhalten und kommen auch in Krankenhäusern und Kliniken zum Einsatz.
Milbendichte, sogenannte „Encasting-Sets“ gibt es im Fachhandel ab circa 100 Euro.
Tipp 6: Der passende „Anzug“ für die Matratze!
Milbendichte Bezüge für Matratze, Bettdecken und Kissen sollten TÜV-geprüft und atmungsaktiv sein, um einen Feuchtigkeitsaustausch zu gewährleisten und zusätzliches, nächtliches Schwitzen zu verhindern. Der Fachhandel bietet Allergiker-getestete Bezüge an, die den Milbenkot zurückhalten und nächtliches Einatmen durch Mund und Nase verhindern.
Vom Arzt verordnet und bisweilen unter Zuzahlung eines Eigenanteils von fünf bis zehn Euro, bekommen gesetzlich Versicherte einen Teil der Anschaffungskosten für eine Matratze plus milbendichtem Bezug-Set von den Krankenkassen erstattet. Ein Gang zum Arzt kann sich bei auftretenden Beschwerden demnach auch wirtschaftlich auszahlen, wie oekotest.de empfiehlt.
Tipp 7: Die ökologische Alternative: Niem-Öl!
Vorbeugende Maßnahme gegen den Kot der Hausstaubmilben ist in Apotheken frei erhältlicher Niem-Spray, mit dem Matratzen, Kissen, Decken und andere textile Oberflächen regelmäßig jedes halbe Jahr eingesprüht werden können. Die im Öl enthaltene Substanz Azadirachtin besitzt eine gewisse Wirkung als Akarizid, das Milben fernhält. Das Öl wird aus den Samen des tropischen Niembaums hergestellt und wirkt gegen unterschiedliche Schädlinge, unter anderem gegen die Hausstaubmilbe. Einerseits hält die Tiere das Öl durch seinen Geruch fern, andererseits werden sie in ihrer Entwicklung gebremst, das heißt sie wachsen nicht mehr richtig, werden unfruchtbar, und schlüpfen zudem nicht mehr aus. Weiterer Vorteil des biologisch abbaubaren Hygiene-Sprays: Es ist geruchlos, fettet nicht und hinterlässt keine Flecken auf Teppichen und Stoff-Tapeten.
Besserung und Erfolg einer Hyposensibilisierung lassen sich an ausbleibenden allergischen Reaktionen und Beschwerden sowie geringerem Medikamentenbedarf nach Gabe allergieauslösender Stoffe festmachen.
Tipp 8: Sich desensibilisieren lassen!
Wie bei anderen Allergien auch, können die Symptome einer Hausstauballergie kurzfristig mit Medikamenten, wie beispielsweise mit Hilfe von Cortison-Sprays gelindert werden. Auf lange Sicht kann eine sogenannte Hyposensibilisierung Abhilfe schaffen, bei der Hausstaubmilben-Präparate im Rahmen einer spezifischen Immuntherapie zum Einsatz kommen. Dabei wird dem Probanden über zwei bis drei Jahre monatlich ein Extrakt aus den Allergie-auslösenden Stoffen in das Fettgewebe am Oberarm injiziert. Die Allergendosis wird von Mal zu Mal gesteigert, damit sich das Immunsystem langsam an das Allergen gewöhnen kann und weniger Abwehrkörper oder Antikörper entwickelt.
Tipp 9: Zum Urlaub auch mal in die Berge fahren!
Nachweislich ist das Milbenvorkommen in höheren Lagen ab etwa 1.200 Metern deutlich eingeschränkt, ab circa 1.800 Höhenmetern vertragen die Spinnentierchen das kalte und trockene Höhenklima nicht mehr und sterben ab. Um dem eigenen Immunsystem auch mal Urlaub zu gönnen, sollten Hausstauballergiker für die nächste Urlaubsreise ruhig mal einen Wanderausflug in die Berge einplanen, um nach erholsamer Nachtruhe morgens fit in den nächsten Urlaubstag durchstarten zu können. Ein ein- oder zweiwöchiger Urlaub kann einen Langzeiteffekt haben und eine monatelange Beschwerde-Freiheit zu Hause nach sich ziehen. Auch Urlaube in klimatisch besonders trockenen Regionen sind vorteilhaft für die Gesundheit allergiegeplagter Menschen. Einige Hotels bieten spezielle Allergiker-Zimmer ohne Teppichböden, Vorhänge und Sofakissen an, allergendichte Bett-Zwischenbezügen sorgen auch hier für erholsamen Schlaf.
Die Stadt Hof und die Landkreise Ostallgäu sowie Greiz in Thüringen nun auch betroffen
Baierbrunn (ots) – Das Robert-Koch-Institut hat die Risikogebiete für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erweitert, berichtet die „Apotheken Umschau“. Die FSME wird von Zecken übertragen. Weite Teile in Süddeutschland waren schon bisher Risikogebiete. Hinzugekommen sind nun in Bayern die Stadt Hof und der Landkreis Ostallgäu sowie in Thüringen der Landkreis Greiz. Menschen, die sich dort oft im Freien aufhalten, wird geraten, sich impfen zu lassen.
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Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 9/2015 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.
Kinderkrankheiten – das klingt harmlos, ist es aber leider nicht, denn noch immer sterben jährlich Kinder an Krankheiten wie Masern oder Windpocken. Zwar lassen sich Kinderkrankheiten wenn sie zum Ausbruch kommen, mit den entsprechenden Mitteln sehr gut behandeln, aber eine Kinderimpfung ist immer die bessere Lösung, denn Impfungen bedeuten Vorsorge, damit das Kind die Krankheit erst gar nicht bekommt. Jedes Jahr gibt die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts, kurz STIKO, die jeweils aktuellen Impfpläne heraus, an die sich die Eltern von Babys, Kleinkindern und Jugendlichen orientieren können. Zudem werden die Eltern auch bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt darauf hingewiesen, in welchem Alter welche Kinderimpfung als Vorsorge gegeben werden muss.
Kinderimpfung im Kombipack
Viele Schutzimpfungen werden als Kombination angeboten. So sollte zum Beispiel die MMR, die Kombiimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln immer als Vorsorge dabei sein, wobei vor allem Mädchen diese Kinderimpfung bekommen sollten. Mädchen, die nicht gegen Röteln geimpft werden und die Krankheit erst als erwachsene Frauen während der Schwangerschaft bekommen, riskieren ein behindertes Kind zur Welt zu bringen. Auch die Kinderimpfung gegen Masern ist immer wichtig, denn nach wie vor sind Masern eine der gefährlichen Kinderkrankheiten, die nicht selten zum Tod führen. Die Kinderimpfung im Kombipack hat aber noch einen weiteren Vorteil, denn auf diese Weise werden die in der Impfung enthaltenen Konservierungsstoffe deutlich reduziert.
Welche Kinderimpfung soll in welchem Alter gegeben werden?
Ist das Kind zwischen sechs und zwölf Wochen alt, dann wird die Schluckimpfung gegen Rotaviren empfohlen, denn diese Viren können bei Kleinkindern schwere Durchfälle auslösen. Diese Kinderimpfung wird allerdings nicht von den Krankenkassen bezahlt, die Eltern müssen für diese wichtige Vorsorge selbst aufkommen. Je nachdem, welcher Impfstoff verabreicht wird, müssen zwei oder drei Dosen im Abstand von mindestens vier Wochen gegeben werden. Ab dem zweiten Monat sollte das Kind folgende Impfungen bekommen:
Tetanus
Keuchhusten
Kinderlähmung
Hepatitis B (am besten in einer 6-fach Impfung)
Diphtherie
Eine weitere Kinderimpfung kann optional eine gegen Pneumokokken und eine Impfung gegen Rotaviren sein.
Ist das Kind drei Monate alt, dann sollte die 6-fach Impfung gegen Pneumokokken aufgefrischt werden.
Impfungen ab dem ersten Lebensjahr
Mit einem Jahr werden Kinder zum ersten Mal gegen die Kinderkrankheiten Masern, Röteln und Mumps geimpft und in diesem Alter gibt es auch die erste Vorsorge in Form einer Kinderimpfung gegen die Windpocken. Auf Wunsch kann auch die Kinderimpfung gegen Windpocken eine Kombiimpfung zusammen mit Masern, Mumps und Röteln sein. Wichtig ist die Kinderimpfung gegen Meningokokken, und auch die Schutzimpfung gegen die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis, die durch einen Zeckenbiss ausgelöst und zur Hirnhautentzündung führen kann, sollten die Eltern unbedingt machen lassen. Sind die Kinder zwischen 15 und 23 Monate alt, dann müssen die Kombiimpfungen erneut aufgefrischt werden.
Empfohlene Impfungen für Schulkinder
Bevor ein Kind in die Schule geht, sollte es noch einmal gegen Tetanus, Diphtherie und auch gegen Keuchhusten geimpft werden. Das Gleiche gilt auch bei Kindern, die zwischen neun und 17 Jahren alt sind, denn nur eine erneute Auffrischung der Impfungen bedeutet eine gute Vorsorge. Optional ist die Impfung gegen die Grippe. Ärzte raten allerdings dazu nur Kinder impfen zu lassen, die entweder an einer angeborenen Herzschwäche oder an einer chronischen Erkrankung leiden. Die Impfung gegen die Grippe wird auch nicht von den Krankenkassen übernommen, die Eltern müssen diese Vorsorge aus eigener Tasche bezahlen. Wenn geimpft wird, dann ist der Oktober und damit der Beginn der kalten Jahreszeit der beste Zeitpunkt. Kinderärzte raten ebenfalls dazu, Kinder gegen Tollwut impfen zu lassen, vor allem dann, wenn die Familie in einer ländlichen Region wohnt. Ohne die Schutzimpfung endet eine Tollwut-Erkrankungen immer mit dem Tod. Auch wenn diese Impfung nicht von der Krankenkasse bezahlt wird, die Impfung gegen Tollwut ist für die Eltern ein Muss.
Im Frühling und Sommer gehen kleine, nicht ganz ungefährliche Blutsauger auf Beutezug.
Meist versteckt in Hecken, hohen Gräsern, auch im Gebüsch warten sie gierig auf ihre Opfer, an welche sie sich wie Kletten heften und nicht eher ruhen, bis sie sich voll gesaugt, gar ihren Hunger nach unserem roten Lebenssaft befriedigt haben. Zecken! Sie sind die Überträger und zugleich Auslöser der gefürchteten Borreliose, welche neben der weniger häufig auftretenden Krankheit FSME (meist auf bestimmte Bundesländer begrenzt) zu schweren Folgeschäden führen kann. Ein dramatischer Fakt ist die Tatsache, dass Borreliose Symptome in Folge von Unachtsamkeit schier übergangen werden. Denn: hat sich die Zecke erst einmal voll gesaugt, fällt sie ab. Zurück bleibt nicht mehr als ein „Mückenstich“, welcher im Nachhinein nicht immer direkt mit einem Zeckenbiss in Verbindung gebracht werden kann. Deshalb empfiehlt sich nach jedem Waldspaziergang, nach jeder Pilzsuche oder generell nach Aktivitäten in freier Natur ein Körpercheck.
Borreliose bewusst vorbeugen
Dichte Kleidung, auch Zeckenschutzmittel (in der Apotheke oder Drogerie erhältlich) können den Menschen vor Zeckenbefall schützen – dennoch, ganz ausschließen können wir auch dann einen Zeckenangriff nicht. Zecken lieben es gerne warm und feucht. Deshalb befallen sie vorwiegend die menschlichen Weichteile (Bauch, Oberschenkel, Leistengegend etc.). Aber auch andere Körperstellen können durchaus betroffen sein. Erfahrungsgemäß fallen Zecken nicht von Bäumen herab, um sich auf dem menschlichen Haupt niederzulassen. Dieses Ammenmärchen macht gerne die Runde, wurde aber bereits von Experten widerlegt! Neben Kindern und Erwachsenen halten sich Zecken auch an das liebe Vieh. Somit ist es möglich, dass gerade Hunde Zecken mit nach Hause bringen, welche dann eventuell zum Menschen übersiedeln.
Borreliose: Krankheit, Borreliose Symptome und Behandlung
Der allgemeine Begriff Borreliose bezeichnet verschiedene Infektionskrankheiten, welche durch Bakterien (so genannte Borrelia) ausgelöst werden. Der Hauptüberträger ist und bleibt die heimische, infizierte Zecke. In diesem Zusammenhang tritt die bekannte Lyme-Borreliose in Erscheinung, welche durch Zeckenfall (Holzbock) auf Mensch und Säugetier übertragen werden kann. In seltenen Fällen sind auch Stechmücken und Bremsen Überträger dieser „heimtückischen“ Krankheit. Zeckensaison beginnt im März und endet im Oktober. In diesem genannten Zeitraum gilt es jede unbekannte Rötung genau zu beobachten und zu hinterfragen, denn wird ein Mensch durch einen infizierten Holzbock mit Borreliose angesteckt, ist eine schnelle Behandlung mit Antibiotika von Nöten.
Borreliose Symptome
Nach dem Biss einer Zecke rötet sich die Haut wie nach einem ganz normalen Mückenstich. Auch wirkt die betroffene Stelle erhaben. Anders als bei Insektenstichen juckt die „Wunde“ länger, auch die entstandene, leichte Schwellung bleibt mehrere Tage sichtbar bestehen.
Bei einem nicht infektiösen Zeckenbiss klingen Rötung und Schwellung nach spätestens 14 Tagen vollkommen ab. Wurde ein Mensch allerdings von einer mit Borrelia infizierten Zecke gebissen, beginnt sich die Rötung auszubreiten. Um die Bissstelle entsteht ein roter, auffallender Kranz (Wanderröte). Die Schwellung insgesamt bleibt bestehen. Dieser rötliche Kreis ist ein typisches Borreliose-Symptom. Nun spätestens steht ein Arztbesuch an, denn weitere – nicht einfach von selbst verschwindende – gravierende Borreliose Symptome werden folgen. Die Lyme-Borreliose wird in drei Krankheitsphase unterteilt und verläuft in Intervallen. Unbehandelt kann die Lyme-Borreliose bis zum Nervensystem vordringen, wo sie – im schlimmsten Fall – schwere, chronische Schädigungen hervorruft. Und das wirklich Heimtückische dabei, haben die Schädlinge erst einmal die Blut-Gehirn-Schranke passiert, dann sind sie auch durch Antibiotika nicht mehr zu bekämpfen und bleiben uns ein Leben lang erhalten.
Nach Phase 1 folgt meistens eine Ruheperiode. Doch die Ruhe trügt. Zwischen Phase 1 und 2 beginnen die Borrelia bereits den ganzen Organismus anzugreifen und das Immunsystem zu schwächen. Sensibilitätsstörungen, auch leichte Lähmungserscheinungen sind die Borreliose Symptome der fortschreitenden Phase 2. Blieb die bestehende Borreliose bis dahin unerkannt und unbehandelt geht sie über in die 3. Phase: Chronifizierung der Krankheit!
Immerwiederkehrende Gelenkschmerzen, Verfärbungen der Haut, neurologische Defekte können nun nur noch mit entsprechenden Medikamenten nachträglich gelindert werden. Die Folgen einer nicht entdeckten Borreliose sind folgenschwer, daher ist ein Gang zum Arzt immer dann anzuraten, wenn:
sich Stich- oder Bissstellen (unbekannter Herkunft) am menschlichen Körper röten und nachhaltig ausbreiten
ein roter Kreis um die Stich- oder Bissstelle entsteht
Mit Hilfe von Zeckenzangen (im Fachhandel erhältlich) ist das ordnungsgemäße, richtige Entfernen des gesichteten Holzbocks kein Problem. Wichtig ist, den ganzen Körper der Zecke zu entfernen. Ein stecken gebliebener Zeckenkopf kann neben Borreliose auch Entzündungen oder Vereiterungen hervorrufen.
Wird Borreliose diagnostiziert, verschreibt der Arzt ein Antibiotikum. Bei vorgeschriebener Einnahme des Medikaments heilt die Borreliose vollständig (meist ohne Spätfolgen) ab und verliert ihren Schrecken. Deshalb: Immer schön auf Borreliose Symptome achten. Früherkennung zahlt sich aus!