Schlagwort: Zecke

  • Zeckenbiss – Wie gefährlich ist der Bourbon-Erreger?

    Zeckenbiss – Wie gefährlich ist der Bourbon-Erreger?

    Sommerzeit ist Zeckenzeit und wer von einer Zecke befallen wird, der macht sich natürlich auch Gedanken darüber, ob die Zecke nicht vielleicht eine gefährliche Krankheit übertragen hat. Borreliose und auch Gehirnhautentzündung heißen die Gefahren, die ein Zeckenbiss mit sich bringt. In den USA wurde jetzt ein weiterer Erreger gefunden, der für Aufsehen sorgt und den Zeckenbiss noch gefährlicher macht. Der sogenannten Bourbon-Erreger hat einem Mann im US-Bundesstaat Kansas das Leben gekostet und erst die US-Seuchenbehörde ist diesem Erreger nach langen Untersuchungen auf die Spur gekommen.

    Gefahren bei der Gartenarbeit

    Der 50 Jahre alte Mann aus Kansas arbeitete wie so oft in seinem Garten und fing sich gleich mehrere Zecken ein. Er entdeckte einen der kleinen Parasiten aber erst, als dieser an seiner Schulter deutlich sichtbar Blut gesaugt hatte. Einige Tage später fühlte sich der Mann krank, er bekam Kopf- und Gliederschmerzen, Durchfall und auch Fieber. Als sich Schüttelfrost dazu gesellte, suchte er einen Arzt auf. Dieser verschrieb die bei Zeckenbissen häufig verwendeten Antibiotika, denn er vermutete, dass es sich um eine der typischen Infektionen handelt, die durch den Biss einer Zecke entstehen.

    Doch das Antibiotikum braucht keine Linderung, im Gegenteil, der Patient war am vierten Tag der Behandlung nicht mehr ansprechbar und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort stellten die Ärzte einen seltsamen Ausschlag im Bereich des Rumpfes fest und bei einer Blutuntersuchung wurde festgestellt, dass sich die Zahl der weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen drastisch verringert hatte.

    Keine Besserung

    Die Ärzte waren ratlos und setzten die Therapie mit Antibiotika fort, allerdings ohne dass sich der Zustand des Patienten verbesserte. Das Fieber stieg, er fühlte sich nach wie vor krank und verlor seinen Appetit. Alle Tests, die normalerweise auf eine durch Zeckenbisse ausgelöste Infektionskrankheit hinweisen, waren negativ. Der Patient litt weder unter dem Rocky-Mountain-Fleckfieber oder unter Lyme-Borreliose und auch auf Ehrlichiose gab es keine Hinweise. Q-Fieber kam nicht infrage und auch Brucellose und Tularämie wurden mit negativem Ergebnis getestet.

    Am achten Tag der Erkrankung stieg das Fieber auf beinahe 40° Grad an und der Patient musste in eine Spezialklinik verlegt werden. Der Ausschlag hatte sich mittlerweile ausgebreitet und war neben dem Rumpf auch am Bauch, auf dem Rücken und auf der Brust sichtbar. An den Armen und Beinen sowie im Rachenraum stellten die Ärzte sogenannte Petechien fest, kleine rote Punkte, die auf eine Blutung in den kleinen Gefäßen hindeuten. Der Patient hatte Schwierigkeiten zu atmen und in beiden Lungenflügeln waren Rasselgeräusche zu hören.

    Keine Hilfe

    Einen Tag später wurden die Atembeschwerden so dramatisch, dass der Patient künstlich beatmet werden musste und in der Lunge hatte sich Flüssigkeit gesammelt. In der Folge versagten schließlich das Herz und die Nieren. Nach mehreren vergeblichen Reanimationen verstarb der Mann aus Kansas, elf Tage nachdem die ersten Symptome aufgetreten waren.

    Die Ärzte der Klinik wollten nun wissen, was für den rasanten und tödlichen Verlauf der Krankheit zuständig war und schickten eine Blutprobe an die US-Seuchenbehörde CDC. Die Wissenschaftler dort befassen sich schon lange mit den von Zecken übertragenen Krankheitserregern und ihr erster Verdacht, dass es sich vielleicht um den Heartland-Virus handeln könnte, wurde nicht bestätigt. Stattdessen fanden sie etwas ganz anders, nämlich ein Virus-Erbgut, das zu keinem der bisher bekannten Erreger passte.

    Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, züchteten die Wissenschaftler im Labor Viren und glichen sie dann mit dem Erbgut von anderen Viren ab. So kamen sie auch zur Gruppe der sogenannten Thogotoviren, sie wurden fündig und benannten den neuen Virus nach dem County in Kansas, wo er zum ersten Mal aufgetreten war – Bourbon-Virus. Mit diesem Virus gibt es jetzt eine neue Gefahr, die durch den Biss einer winzigen Zecke entsteht.

    Bild: © Depositphotos.com / Erik_Karits

  • Was hilft gegen Mücken?

    Was hilft gegen Mücken?

    Immer wenn das Thermometer steigt, dann kommen sie, um ihre wehrlosen Opfer zu plagen – Mücken. Mücken gehören zum Sommer wie der Sonnenschein und das Eis, und wer anfällig für die Stiche der kleinen Blutsauger ist, der denkt jetzt schon mit Schrecken an den Sommer und die Mücken, die er mit sich bringt. Mücken sind einfach nur lästig. Sie brummen und surren durchs Schlafzimmer und am Abend auch über die Terrasse und ihre Stiche jucken sehr, sehr lange. Nur mit Schlagen und Fuchteln ist Mücken leider nicht beizukommen, es müssen schon schwerere Geschütze aufgefahren werden. Aber was hilft effektiv gegen die Plagegeister aus der Insektenwelt?

    Auf den Duft kommt es an

    Um Mücken zu vertreiben, kommt es auf den passenden Duft an, denn Mücken haben ihre Eigenheiten und können nicht alles gut riechen. Sprays, Lotionen und auch Cremes können sehr hilfreich sein, wenn sie den richtigen Duft haben. Wer zum Beispiel auf der Terrasse den lauen Sommerabend genießen will, der ist gut beraten, eine Duftkerze mit ätherischen Ölen wie Zitrone oder Eukalyptus anzuzünden, und bevor es ins Bett geht, sollte man den Körper einreiben. Mittel mit dem Duftstoff DEET können Mücken überhaupt nicht leiden. Mittel, die zu 30 % DEET enthalten, schützen bis zu fünf Stunden vor den Stichen der Mücke und es werden bis zu 95 % der Mückenstiche effektiv verhindert.

    Die richtige Kleidung kann gegen Mücken helfen

    Mücken stehen aber nicht nur auf den richtigen Duft, sie lassen sich auch von der Farbe der Kleidung beeindrucken. Es gibt Mücken, die mögen Kleidung in Dunkelblau oder Schwarz, aber die meisten dieser lästigen Insekten können mit heller Kleidung wenig anfangen. Auch wer zu eng anliegende Kleidung trägt, der spielt mit der Gefahr, von einer Mücke gestochen zu werden. Liegen die Bluse und das Hemd nicht so eng am Körper, dann stechen die Mücken ins Leere, aber auch weil man in lockerer Kleidung weniger schwitzt, ist sie empfehlenswert, denn der Geruch von Schweiß zieht Mücken magisch an.

    Hilft es, Netze aufzuspannen?

    Wer schon mal in den Tropen war, der weiß, wie gefräßig die Mücken dort sind und wie effektiv Netze über dem Bett sein können. Es gibt heute Moskitonetze in allen Größen, die man mit wenigen Handgriffen über das Bett spannen kann. Auch Netze vor den Fenstern sind eine gute Idee, damit die Mücken erst gar nicht mehr den Weg ins Haus finden. Auch wenn die Mücken in Deutschland keine gefährlichen Krankheiten wie zum Beispiel das Denguefieber oder Malaria übertragen können, es ist keine schlechte Idee Netze zu kaufen, die mit einem Insektizid wie beispielsweise Pyrethroiden imprägniert sind, denn dann verirren sich garantiert keine Mücken mehr ins Schlafzimmer. Wer in der freien Natur übernachtet, der sollte auf diese speziellen Netze nie verzichten, denn sie schützen nicht nur vor Mücken, sie sind auch ein sehr wirksames Mittel gegen Zecken, die bekanntlich sehr gefährlich werden können.

    Wie wirksam sind elektrische Mückenvernichter?

    Viele, die jeden Sommer von Mücken gepeinigt werden, versuchen ihr Glück mit UV-Lampen oder ähnlichen Geräten, die die Mücken vertreiben sollen. Die Wirksamkeit dieser Mittel ist allerdings sehr begrenzt und sie hilft nicht dabei, die Mückenpopulation zu verringern, und auch das Stechen lassen die Mücken nicht, nur weil im Schlafzimmer oder im Garten eine Lampe mit blauem Licht steht.

    Wenn es an dieser Stelle vielleicht für einige sehr komisch klingt, aber die Population der Mücken sollte gar nicht verringert werden. Die Eier und die Larven der kleinen schwirrenden und so lästigen Insekten sind für viele andere Tiere nämlich eine gute Nahrungsquelle und somit ein sehr wichtiges Glied in der Nahrungskette. Wer gestochen wird, der kann nur eines tun, und zwar den Mückenstich gut kühlen.

    Bild: © Depositphotos.com / ZanozaRu

  • Borreliose – kleiner Biss, gefährliche Wirkung

    Borreliose – kleiner Biss, gefährliche Wirkung

    Wenn der Sommer kommt, dann steigt auch wieder die Gefahr, an Borreliose zu erkranken, denn Sommerzeit ist Zeckenzeit. Ein Biss der kleinen Insekten kann ausreichen, um eine Borreliose auszulösen, eine Krankheit, mit der nicht zu spaßen ist. Borreliose wird durch Bakterien ausgelöst, die sogenannten Borrelien, und wer von einer Zecke gebissen wird, der verspürt für lange Zeit keine Symptome. Da die Borreliose oftmals sehr spät erkannt und behandelt wird, kann sie für den Betroffenen sehr gefährlich werden.

    Nicht immer gefährlich

    Eine Infektion mit Borrelien ist nicht zwangsläufig auch gefährlich, denn die meisten Zeckenbisse bleiben ohne Folgen. Wichtig ist aber, dass die Zecke in einem Zeitraum von 24 Stunden aus der Haut entfernt wird, z.B. mit einer Zeckenzange, denn wenn das der Fall ist, dann reicht die Menge der Bakterien nicht aus, um eine Borreliose auszulösen. Es ist nur ein geringer Prozentsatz, der tatsächlich nach dem Biss einer Zecke auch an Borreliose erkrankt. 70 % bis 90 % der Infektionen mit Borreliose bleiben ohne Folgen und wirken sich nicht negativ auf die Gesundheit aus, so die Ansicht von Experten, dennoch ist es immer eine gute Idee, nach einem Zeckenbiss einen Arzt aufzusuchen.

    Wer ist gefährdet?

    Grundsätzlich kann eine Borreliose jeden Menschen treffen, der sich in den Sommermonaten gerne in der freien Natur aufhält, denn wenn die Luft warm und schwül ist, dann lauern Zecken gerne im Unterholz, in Sträuchern und auch im hohen Gras. Kleine Kinder im Kindergarten- und Vorschulalter sind gefährdet, wenn es um eine Infektion mit Borrelien geht, aber auch ältere Menschen zwischen dem 60. und dem 70. Lebensjahr sollten nach einem Spaziergang den Körper nach möglichen Zecken absuchen. Bei dieser Altersgruppe ist das Immunsystem auch nicht so stabil, dass es sich effektiv gegen die Bakterien zur Wehr setzen kann.

    Alle, die ein gut funktionierendes Immunsystem haben, müssen sich keine allzu großen Gedanken machen, denn wenn ein Immunsystem gut arbeitet, dann haben die Erreger, die eine Borreliose auslösen können, keine Chance.

    Können auch Haustiere eine Borreliose auslösen?

    Das Robert-Koch-Institut hat herausgefunden, dass auch Haustiere wie Hunde und Katzen eine Borreliose beim Menschen auslösen können. Eine Übertragung durch Katzen ist dabei noch wahrscheinlicher als eine Übertragung durch Hunde. Das ist allem Katzen der Fall, die den ganzen Tag unterwegs sind, denn wenn sich in ihrem Fell eine Zecke festsetzt, dann kann sie leicht auf den Menschen überspringen. Wer einen „Freigänger“ zu Hause hat, der sollte besonders im Sommer mit dem Schmusen vorsichtig sein, denn die Katze könnte eine Zecke mit nach Hause gebracht haben, die dann den Wirt wechselt, ohne dass der Betroffene es merkt.

    Die Borreliose Symptome

    Immer dann, wenn nach dem Biss einer Zecke die Borreliose-Bakterien in den Körper gelangen, dann entsteht eine Entzündung. Die ersten Anzeichen, dass es sich um eine Borreliose handelt, sind Rötungen auf der Haut, die sich kreisförmig ausbilden und in der Mitte verblassen. Diese sogenannte Wanderröte ist nicht bei jedem Menschen gleich stark ausgeprägt, bei einigen Betroffenen tritt sie sogar überhaupt nicht auf. Das ist auch der Grund, warum eine Borreliose gar nicht oder viel zu spät erkannt wird. Neben der Wanderröte gibt es auch noch andere Symptome wie Schmerzen in den Muskeln und Gelenken, sowie plötzlich auftretendes hohes Fieber. Abgeschlagenheit, eine Entzündung der Bindehäute und auch das Anschwellen der Lymphknoten kann ebenfalls ein Zeichen für eine Infektion mit Borrelien sein.

    Um eine endgültige Diagnose zu bekommen, muss das Blut untersucht werden, denn nur in einem Bluttest lassen sich die Bakterien ohne Zweifel nachweisen. Borreliose tritt in drei Stadien auf, wobei im ersten Stadium die Wanderröte ein deutliches Anzeichen ist. Im zweiten Stadium kommen dann Symptome dazu, die einer Grippe ähneln und erst im dritten Stadium wird es mit Persönlichkeitsveränderungen, Konzentrationsstörungen und mit starken Rückenschmerzen gefährlich.

    Bild: © Depositphotos.com / Erik_Karits

  • Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört eigentlich in die Hausapotheke

    Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört eigentlich in die Hausapotheke

    Der Hausapotheke Inhalt – Was gehört hier rein ?

    Vier von fünf Deutschen haben zu Hause eine Apotheke, aber nur gut ein Drittel überprüft den Hausapotheke Inhalt auch in regelmäßigen Abständen. Dabei sollte der Hausapotheke Inhalt mindestens einmal im Jahr gründlich überprüft werden, damit im Notfall auch alles schnell zur Hand ist, was gebraucht wird.

    Wie sieht die Grundausstattung einer Hausapotheke aus?

    Zum Hausapotheke Inhalt gehört vor allem eine Grundausstattung, die wie folgt aussieht:

    • Ein Mittel gegen Schmerzen und gegen grippale Infekte
    • Je ein Mittel gegen Magenbeschwerden, Blähungen und Sodbrennen
    • Desinfektionsmittel für Wunden und eine Heilsalbe
    • Sterile Mullbinden und Kompressen
    • Wund- und Verbandspflaster
    • Je ein Mittel gegen Durchfall, Verstopfung und Erbrechen
    • Eventuell auch ein fiebersenkendes Mittel
    • Ein Fieberthermometer

    An der Tür der Hausapotheke sollte eine Liste mit wichtigen Notrufnummern angebracht werden, auf der unter anderem auch die Telefonnummer des Hausarztes stehen sollte.

    Was gehört sonst noch zum Hausapotheke Inhalt?

    Eine Salbe gegen Insektenstiche darf in keiner Hausapotheke fehlen und auch ein schmerzstillendes und kühlendes Gel gegen Zerrungen, Hämatome und Prellungen gehört zum Hausapotheke Inhalt. Sterile Kompressen für Brandwunden und auch ein wasserdichter Fixierverband sollte in einer Hausapotheke zu finden sein. Verbandswatte und eine Pinzette sollten ebenso wenig fehlen wie Einweghandschuhe. Eine Zeckenzange kann im Sommer sehr hilfreich sein und sollte ebenfalls zum Hausapotheke Inhalt zählen, und eine Verbandsschere kann im Notfall gute Dienste leisten.

    Die Hausapotheke regelmäßig überprüfen

    Es ist notwendig, einmal pro Jahr den Hausapotheke Inhalt zu überprüfen, denn viele verschreibungspflichtige Medikamente haben ein Verfallsdatum. Sind Medikamente dabei, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, dann sollten diese Medikamente ordnungsgemäß entsorgt werden. Besonders Cremes, Lotions und Gels sind sehr empfindlich, denn wenn sie mit Sauerstoff in Berührung kommen, dann oxidieren sie und werden unbrauchbar.

    Gehören Nasensprays und Augentropfen zum Hausapotheke Inhalt, dann dürfen sie ebenfalls nicht mehr nach dem Haltbarkeitsdatum verwendet werden, denn in Sprays und Tropfen können sich Bakterien bilden, die gefährlich werden können. Das Gleiche gilt auch für die Flüssigkeit, in der Kontaktlinsen aufbewahrt werden. Auch hier ist es wichtig, diese Reinigungsflüssigkeit regelmäßig zu erneuern, damit sich keine schädlichen Bakterien bilden können.

    Wo ist die Hausapotheke am besten aufgehoben?

    So wichtig wie der Hausapotheke Inhalt, so wichtig ist auch der richtige Standort. Die meisten haben ihre Hausapotheke im Badezimmer, aber dort ist der falsche Ort, um Medikamente, Pflaster und Verbände aufzubewahren, denn im Badezimmer ist es zu feucht. Ideal ist ein Platz, der dunkel, trocken und kühl ist. Ein perfekter Ort kann das Schlafzimmer, der Flur oder auch ein Vorratsraum sein. Eine Hausapotheke muss vor allen Dingen stabil und auch immer abschließbar sein, wenn Kinder im Haus sind, und auch ein erhöhter Standort ist sinnvoll, damit Kinder nicht herankommen. Wichtig ist es zudem, den Schlüssel der Hausapotheke immer am gleichen Ort aufzubewahren, denn wenn es zu einem Notfall kommt, dann sollte der Schlüssel sofort gefunden werden.

    Wer noch keine Hausapotheke hat und sich eine anschaffen möchte, der sollte den Hausapotheke Inhalt mit einem Apotheker besprechen. Er stellt den Inhalt fachkundig zusammen und weiß, welche Medikamente unbedingt in einer Hausapotheke vorhanden sein sollten. In einer gut sortierten Apotheke kann man auch den passenden Schrank in verschiedenen Größen finden.

  • Richtige Beleuchtung im Büro

    Richtige Beleuchtung im Büro

    Ideal ist, wenn möglichst viel Tageslicht ins Büro fällt. Zwar imitieren künstliche Lichtquellen das Sonnenlicht. Doch alle Vorteile, die dieses bringt, kann eine künstliche Beleuchung nicht bieten. Wenn von 40 % Stromkosten allein für die Beleuchtung ausgegangen wird, ist die genaue Standortwahl fürs Büro entscheidend.

    Ideale Büroräume liegen in den oberen Geschossen. Große Fenster Richtung Südwesten oder Südosten lassen viel Licht in den Raum. Helle Farbtöne an Wänden und Decken sorgen für eine Reflektion und gleichmäßige Lichtverteilung. Es verringert auch den Hell-Dunkel-Kontrast zwischen Monitorbeleuchtung und Umgebung, so dass die Augen nicht ständig adaptieren müssen. Dies würde zu einer schnelleren Ermüdung führen.

    Allgemeine Bürobeleuchtung

    • Decken- bzw. Einbauleuchte mit Spiegelrastern (Blendschutz) in Form energiesparender Leuchtstofflampen (ideal für Großraumbüros und Büros mit mehreren Arbeitsplätzen)Die Leuchten sollten parallel zum Fenster an der Decke aufgehängt werden und dimmbar sein.
    • bei hohen Decken: Pendelleuchten oder mobile Stehleuchten mit Spiegelrastern

    Wenn der Abstand zwischen Lichtquelle und Arbeitsfläche groß ist, muss die Leistung der Leuchten erhöht werden, das heißt, es müssen mehr Leuchten verwendet werden. Nur dann kann die erforderliche Beleuchtungsstärke von mindestens 500 Lux (1.000 Lux sind angenehmer und besser für die Konzentration) erreicht werden. Im restlichen Büro reichen 300 Lux als Beleuchtungsstärke aus. Pendelleuchten verteilen das Licht gleichmäßig, da sie es sowohl direkt nach unten als auch indirekt in den Raum senden.

     

    • kleinere Einzelbüros, Wandhöhe unter 3 Meter, mit nur einem Stromanschluss an der Decke nutzen als Bürobeleuchtung Seil-, Schienen und StangensystemeDie Strahler lassen sich individuell auf die umgebenden Objekte (Schreibtisch, Schrank, Sitzecke usw.) ausrichten.
    • indirekte Bürobeleuchtung durch Strahler (Uplights), die indirekt Licht zur Wand und Decke aussenden oder Downlights in der Decke kurz vor der Wand. Diese Licht wird sanft in den Raum reflektiert. So können auch Bilder, Logos, Plakate usw. in Szene gesetzt werden.
    • Voutenleuchten verlaufen durchgängig an der Wand knapp unter der Decke – das Licht wird von der Decke reflektiert. Dies können z. B. LED-Lichtbänder sein. 
    • indirekte Bürobeleuchtung mittels OLED-Panels in verschiedenen Größen und Formen

    Die derzeit modernste Lösung bieten die hauchdünnen Flächenleuchten, mit denen meist die Decke vollständig verkleidet wird. Das Licht von LED wird als angenehm, belebend, hell, weich und blendfrei beschrieben bei naturgetreuer Farbwiedergabe.

    Welche Beleuchtung für welches Büro?

    Etliche Normen und Verordnungen befassen sich mit der Beleuchtung am Arbeitsplatz und dem Schutz der Augen. Dazu zählen die Bildschirmarbeitsplatzverordnung, die Arbeitsstättenverordnung und die -richtlinie ASR A3.4, die DIN EN 12464-1 sowie das Arbeitsschutzgesetz.

    Im Arbeitsalltag werden in den meisten Büros direkte und indirekte Raumbeleuchtungen kombiniert. Dazu kommt eine direkte Arbeitsplatzbeleuchtung zum Einsatz. Dieses Lichtkonzept gilt für die Bürobeleuchtung als optimal.