Schlagwort: Zucker

  • Die ketogene Diät – eine neue Wunderdiät?

    Die ketogene Diät – eine neue Wunderdiät?

    Jede Diät beansprucht für sich, die einzig wahre Diät zu sein, aber nicht alle Diäten sind wirklich gesund. Vor allem eine Diät, die komplett auf Kohlehydrate verzichtet, hat einen eher schlechten Ruf, denn schließlich sind Kohlehydrate Energielieferanten. Sie sind die Einzigen, die das Gehirn mit der nötigen Energie versorgen und sie liefern die wohl wichtigsten Bausteine für eine gesunde Ernährung in Form von Gemüse, Getreide und Obst. Wie soll der Körper ohne Energie auskommen? Dass das funktionieren kann, das zeigt die ketogene Diät, eine Diät, die sogar eine Waffe gegen den Krebs sein kann.

    Der Körper muss sich umstellen

    Streng genommen ist die ketogene Diät eine Form der beliebten Low-Carb-Diät. Wer sich für diese Diät entscheidet, der muss fast vollständig auf Kohlehydrate verzichten. Stattdessen gibt es Proteine und Fette in Form von Milchprodukten, Fleisch, Nüssen und Eiern. Durch diese Ernährung wird der Körper gezwungen, seinen Stoffwechsel umzustellen, und wird dabei in den Zustand der Ketose versetzt. Das heißt, da die Kohlehydrate fehlen, bezieht der Organismus die Energie, die er benötigt, um zu funktionieren, aus Fetten. Es werden sogenannte Ketone gebildet, die die Zellen mit der nötigen Energie versorgen und das führt schließlich zur Gewichtsabnahme.

    Die ketogene Diät – ein Mittel gegen Epilepsie?

    In der Medizin gilt die ketogene Diät schon seit einigen Jahren als bewährtes Mittel gegen Epilepsie. Menschen, die unter dieser Krankheit leiden und eine ketogene Diät machen, haben weniger Anfälle, da die Ketone, die während der Diät gebildet werden, die Energie an den Körper und das Gehirn liefern. Eine Langzeitstudie, für die über einen Zeitraum von 15 Jahren 100 Patienten mit Epilepsie beobachtet wurden, kam zu dem Schluss, dass bei 80 % der Studienteilnehmer, die zwei Jahre lang eine ketogene Diät gemacht haben, keine Anfälle mehr auftraten.

    Positiv auch bei Krebs

    Über einen direkten Zusammenhang zwischen der ketogenen Diät und Krebs gibt es bislang zwar noch keine Studien, trotzdem gehen viele Mediziner davon aus, dass sich die Diät positiv auf die Erkrankung auswirken kann. Da die Diät fast ohne Zucker auskommt, kann das Wachstum der Krebszellen zumindest verringert werden. Besonders interessant ist dieser Effekt für bestimmte Krebsformen wie zum Beispiel Gehirntumore, die sich nur schwer behandeln lassen. Zwar konnte hier ein vermindertes Wachstum beobachtet werden, für exakte Aussagen ist es allerdings noch viel zu früh. Die ketogene Diät kann nach Ansicht von Medizinern aber nicht nur bei Krebs, sondern auch bei Multipler Sklerose, bei Parkinson und bei Alzheimer helfen. Diese Krankheiten haben ihre Ursache in einem Defekt, der auf einem Energiestoffwechsel beruht, und hier kann die Diät effektiv ansetzen.

    Welche Nachteile hat die Diät?

    Auch wenn die ketogene Diät viele Vorteile hat, es gibt auch einige gravierende Nachteile. Besonders in der Anfangsphase kann es vermehrt zu Verstopfung, zu Müdigkeit und auch zu Übelkeit kommen. Wenn der Körper sich umgestellt hat, dann verschwinden die Beschwerden wieder, allerdings kann diese Umstellung einige Wochen dauern. Wer länger nach der kohlehydratarmen Diät lebt, der muss mit Nierensteinen und einer reduzierten Knochenmasse rechnen, auch erhöhte Blutfettwerte sind nicht selten, da die Kohlehydrate durch Fett ersetzt werden. Zwar normalisieren sich die Werte meist im Laufe der Jahre wieder, aber ein Arzt sollte trotzdem die Diät überwachen und regelmäßig die Cholesterinwerte messen.

    Schnelle Erfolge

    Einer der größten Vorteile der ketogenen Diät ist, dass sich bei der Gewichtsabnahme schnelle Erfolge erzielt werden. Vor allem in den ersten drei Wochen schmelzen die Pfunde flott und durch den hohen Gehalt an Eiweiß stellt sich schnell ein Sättigungsgefühl ein. Eine ketogene Diät setzt viel Disziplin voraus, denn früher oder später kommt der Heißhunger auf Nahrungsmittel wie Brot, Nudeln oder Kartoffeln, die während der Diät streng verboten sind, da sie Kohlehydrate enthalten.

    Bild: © Depositphotos.com / Paul_Cowan

  • Können Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Können Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Die einen wünschen sich einen Stammhalter, die anderen wollen lieber ein Mädchen und wieder anderen ist es egal, welches Geschlecht das Baby hat, Hauptsache es kommt gesund und munter zur Welt. Es gibt aber auch Eltern, die wollen tatsächlich nichts dem Zufall überlassen und möchten das Geschlecht des Kindes bestimmen, nur geht das so einfach? Was müssen zukünftige Eltern tun, wenn sie unbedingt einen Jungen oder ein Mädchen haben wollen? Ist die Bestimmung des Geschlechts eine Wissenschaft oder gehören die Tipps und Tricks ins Reich der Mythen und Märchen?

    Storch, Storch bester …

    …bring mir eine Schwester, Storch, Storch guter, bring mir einen Bruder – so lautet ein bekannter Reim, den Kinder aufgesagt haben, wenn ein Geschwisterchen ins Haus stand. Der Spruch war eine Art Beschwörungsformel, denn gleichzeitig musste Zucker aufs Fensterbrett gestreut werden, wenn es ein Mädchen werden sollte, Salz, wenn sich die Kinder einen Bruder gewünscht haben. Heute versuchen Wissenschaftler herauszufinden, ob Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen können, und zwar über die Nahrung. Wenn die Mutter zum Beispiel viel Müsli isst, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Jungen zur Welt bringt. Forscher im englischen Exeter haben herausgefunden, dass eine Ernährung, die auf Kalorien und Nährstoffe setzt, häufig zur Zeugung eines Jungen führt. Ernährt sich die Mutter eher kalorienarm, dann kommt sehr wahrscheinlich ein Mädchen zur Welt. Fundierte Studien zu diesen Beobachtungen gibt es aber bislang leider nicht.

    Können Eltern mit Sex nach Plan das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Eltern, die das Geschlecht des Kindes bestimmen wollen, sollten die sogenannte Shettles-Methode studieren. Diese Methode, die von Dr. Landrum Shettles entwickelt wurde, bringt zukünftige Eltern den Traum vom Wunschgeschlecht ihres Babys angeblich etwas näher, aber sie verlangt Sex streng nach Plan. Nach Shettles steigen die Chancen einen Jungen zu bekommen, besonders stark, wenn das Paar entweder kurz nach dem Eisprung oder exakt zum Eisprungtermin Sex hat, den den Spermien muss quasi eine Punktlandung gelingen. Auch die Stellung beim Sex spielt eine entscheidende Rolle, in der „Missionarsstellung“ wird es eher ein Mädchen, Sex im „Doggy-Style“ erhöht die Chancen, dass es ein Junge wird.

    Wer ist der Schnellste?

    Das Geschlecht des Kindes bestimmen – das ist auch von der Schnelligkeit der Spermien abhängig. Die männlichen XY-Spermien sind zwar die Sprinter, aber sie haben eine eher kurze Lebensdauer. Deutlich robuster und auch langlebiger sind die weiblichen XX-Spermien, leider sind sie als Spaziergänger unterwegs. Kommt es zu einer Art Torschlusspanik, sprinten die XY-Spermien an den XX-Spermien vorbei, überholen sie, kommen ins Ziel und es wird ein Junge. Sind aber viele Spermien in der Samenflüssigkeit, dann wird es ein kleines Mädchen. Eltern, die das Geschlecht des Kindes bestimmen möchten, sollten sich je nach Wunschgeschlecht auch überlegen, wie oft sie Sex haben, denn die Häufigkeit der sexuellen Aktivitäten hat Einfluss auf die Qualität der Spermien. Je öfter ein Paar Sex hat, desto weniger XY-Spermien sind vorhanden und die Chancen, ein Mädchen zu bekommen, steigen an. Paare, die im Bett weniger aktiv sind, können mit einem Jungen rechnen.

    Immer wieder überraschend

    Selbst wenn die Wissenschaft Anhaltspunkte hat, wie Eltern das Geschlecht des Kindes bestimmen können, durch Studien belegt sind diese Anhaltspunkte nicht. Viele Eltern verlassen sich daher auf die modernen Ultraschallgeräte, aber auch hier kann es Überraschungen geben. Nicht selten gratulieren die Ärzte den stolzen Eltern, dass sie sich auf einen Stammhalter freuen können, im Kreißsaal hält die Hebamme dann aber ein gesundes Mädchen in die Höhe. Im Grunde spielt es keine Rolle, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, denn wie sich die Beziehung zwischen den Eltern und ihrem Kind letztendlich entwickeln wird, das kann keiner vorhersagen und das ist auch gut so.

    Bild: © Depositphotos.com / Hannamariah

  • Problemzone Bauch – warum Rettungsringe so gefährlich sind

    Problemzone Bauch – warum Rettungsringe so gefährlich sind

    Bei jedem Menschen ist das unliebsame Körperfett anders verteilt. Die einen merken es am Po, wenn sie zugenommen haben, bei anderen sind es die Oberschenkel, wo sich ein paar Kilogramm zu viel bemerkbar machen. Die meisten klagen aber über die Problemzone Bauch, denn ein zu dicker Bauch ist nicht nur unansehnlich, er kann auch für die Gesundheit gefährlich werden. Mit dem Bauchumfang steigt zum Beispiel die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, auch Diabetes kann die Folge sein, wenn der Bauch zu umfangreich wird.

    Die Problemzone Bauch und ihre Gefahren

    Das Fett am Bauch wird auch Viszeralfett genannt. Es sammelt sich am Bauchraum und schließt dann die inneren Organe wie die Leber, die Milz, den Magen und auch den Darm ein. Während das Bauchfett die Organe einhüllt, gibt es gleichzeitig Botenstoffe ab, die eine Entzündung fördern, aber auch Hormone, die den Blutdruck, die Blutfettwerte und den Blutzucker erhöhen, werden zu einer großen Gefahr. Mit zunehmenden Bauchfett ändert sich langsam aber sicher auch der Stoffwechsel und das fördert unter anderem die Zuckerkrankheit. Die Problemzone Bauch birgt jedoch noch eine weitere Gefahr, die alle kennen sollten, die rund um den Bauch abnehmen wollen.

    Ein Hormon, das ständig hungrig macht

    Wenn die Problemzone Bauch immer größere Ausmaße annimmt, dann spielt auch das Hormon Leptin eine entscheidende Rolle. Dieses Hormon ist für die Sättigung zuständig und wenn es unkontrolliert ausgeschüttet wird, dann sorgt das für ständigen Hunger und damit auch für eine Gewichtszunahme. Immer dann, wenn der Körper mehr und mehr fettreiche Nahrung bekommt, dann entwickelt er eine Resistenz gegen das Hormon Leptin, und in der Folge steigt das Hungergefühl immer weiter an. Auf diese Weise beginnt eine Art Teufelskreis, aus dem die Betroffenen irgendwann nicht mehr aussteigen können.

    Pölsterchen und Bierbauch

    Während Frauen ihre Problemzone Bauch gerne etwas kokett Pölsterchen nennen, haben die Herren der Schöpfung mit dem ausgewachsenen Bierbauch ein ganz anderes Problem. Bei den Herren zeigt sich der typische Bierbauch, der nach vorne wächst und eines Tages unschön überlappt, bei den Damen siedeln sich hingegen die Pölsterchen nicht nur direkt am Bauch, sondern vielfach an den angrenzenden Hüften an. Diese Fettpolster sehen zwar nicht sonderlich gut aus, aber sie sind längst nicht so bedenklich wie der Bierbauch bei den Männern. Ob und wann die Problemzone Bauch aber ein kritisches Maß erreicht hat, das lässt sich sehr einfach bei einer Messung des Bauchumfangs feststellen.

    Ab wann wird es kritisch?

    Für die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) stellt sich ein Bauchumfang von 88 cm bei den Damen und 102 cm bei den Herren als sehr bedenklich dar, denn ab diesen Maßen steigt das Risiko für Stoffwechselerkrankungen und für Krankheiten, die das Herz und den Kreislauf betreffen. Gemessen wird der Umfang der Taille immer vor dem Essen, im Stehen und mit freiem Oberkörper. Dabei wird das Maßband an der Mitte des Beckenkamms und am unteren Rand der Rippen angelegt, denn so wird die Messung besonders exakt.

    Mit dem Alter steigt der Bauchumfang

    Bei älteren Menschen bildet sich die Problemzone Bauch praktisch von alleine und das hat hormonelle Ursachen. Mit zunehmendem Alter wird auch der Bauch markanter, denn ungefähr ab Mitte 50 nimmt die Muskelmasse langsam aber stetig ab. Gleichzeitig bildet der Körper Fettdepots und der Grundumsatz sinkt immer weiter ab. Das heißt, auch wer sich immer gleichbleibend ernährt und viel bewegt, braucht im Alter immer weniger Kalorien. Wer die Problemzone Bauch erfolgreich bekämpfen möchte, der muss in Bewegung bleiben und sich möglichst fettarm ernähren, denn das hilft dabei, das Bauchfett in den Griff zu bekommen. Wer schon mit der Problemzone Bauch zu kämpfen hat, der wird den Bauch durch eine Mischung aus Ausdauer- und Kraftsport wieder los.

    Bild: © Depositphotos.com / nanaplus

  • Sind späte Mütter bessere Mütter?

    Sind späte Mütter bessere Mütter?

    Erst die Karriere und dann das Kind – bei immer mehr Frauen in Deutschland sieht so die Zukunftsplanung aus. Jedes vierte Kind, das heute in Deutschland geboren wird, hat eine späte Mutter, also eine Mutter, die bei der Geburt 40 Jahre oder noch älter war. Späte Mütter sind im Trend, da immer weniger Frauen auf das Ticken der biologischen Uhr achten. Was bedeutet eine späte Schwangerschaft für die Mutter und wie ist es eigentlich für das Kind, „alte“ Eltern zu haben?

    Später Mütter gehen ein Risiko ein

    Schon ab Mitte 30 nimmt die Fruchtbarkeit deutlich ab und die Chancen, mit über 40 schwanger zu werden, erfordert von vielen Frauen viel Geduld. Nur ein Drittel der Frauen zwischen 38 und 42 hat das Glück innerhalb eines Jahres schwanger zu werden, zwei Drittel müssen sich auf eine längere Wartezeit einstellen. Späte Mütter werden immer als Risikoschwangere eingestuft, denn mit dem Alter steigt auch die Gefahr, dass es zu einer Fehlgeburt kommt, oder dass das Kind behindert geboren wird. Besonders hoch ist die Gefahr einer Chromosomenstörung, bei der der Embryo entweder zu wenig oder zu viel Erbinformationen bekommt. Das Risiko für späte Mütter liegt bei einem Prozent, dass das Kind zum Beispiel mit dem Down-Syndrom zur Welt kommt. Eine weitere Gefahr für späte Mütter besteht darin, dass sie während der Schwangerschaft zuckerkrank werden. Meist wird die Schwangerschaftsdiabetes gar nicht oder sehr spät erkannt und damit steigt die Gefahr einer Fehlgeburt.

    Der Trend hält an

    Wenn es nach der Statistik geht, dann liegt das durchschnittliche Alter der erstgebärenden Frauen bei 31 Jahren. Im Vergleich dazu, noch vor 35 Jahren waren die Frauen, die ihr erstes Kind erwartet haben, 27 Jahre alt. Seit den 1990er Jahren steigt aber die Zahl der Frauen an, die mit 35 oder älter zum ersten Mal gebären, stetig an und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht. Späte Mütter finden sich vor allem in der Altersgruppe ab 40. Waren es 1991 nur 0,8 %, stieg die Zahl zwölf Jahre später schon auf 3,9 % an. Heute kommt jedes vierte Kind zur Welt, dessen Mutter mit 40 oder älter schwanger geworden ist.

    Vielfältige Gründe

    Warum gibt es heute so viele späte Mütter? Die Gründe sind vielschichtig, die einen wollen in einer festen Partnerschaft leben, bevor sie ein Kind bekommen, bei anderen Frauen spielt die Karriere eine wichtige Rolle. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass sich unter den späten Müttern auffallend viele Akademikerinnen zu finden sind. Diese Frauen studieren, etablieren sich im Beruf und nehmen sich erst dann Zeit für den Nachwuchs. Aber auch die Männer sind nicht ganz unschuldig am Trend der späten Mütter, denn es ist heute keine Seltenheit mehr, dass Männer zum ersten Mal Vater werden möchten, wenn andere Männer in ihrem Alter bereits Großväter sind. Auch der medizinische Fortschritt macht es Paaren heute einfacher, erst im fortgeschrittenen Alter eine Familie zu gründen.

    Meistens Einzelkinder

    Viele Argumente sprechen für die späte Mutterschaft, aber es gibt auch Einiges, was dagegen spricht. Späte Mütter bekommen meist nur ein Kind und die Kinder wachsen als Einzelkinder auf. Die Kinder haben rein statistisch gesehen nicht mehr viel von ihren Großeltern, und wenn die Mutter auf dem Spielplatz für die Großmutter des Kindes gehalten wird, dann ist das peinlich. Späte Mütter haben oftmals auch mit den Folgen der Schwangerschaft zu kämpfen. So kann es durch die strapaziösen 40 Wochen zu einer Arthrose kommen und auch chronische Rückenschmerzen können die Folge einer späten Schwangerschaft sein. Dafür erleben späte Mütter die ersten Jahre mit ihrem Kind intensiver, sie sind gelassener und vielfach ist das Kind so etwas wie ein Jungbrunnen für seine nicht mehr ganz so jungen Eltern.

    Bild: © Depositphotos.com / ElizavetaLarionova

  • Impfen gefährlich? Die gefährlichen Argumente der Impfgegner

    Impfen gefährlich? Die gefährlichen Argumente der Impfgegner

    Es versteht sich von selbst, dass der Gründer von Facebook in seinem eigenen sozialen Netzwerk aktiv ist. Dass Mark Zuckerberg aber einen Shitstorm auslösen würde, damit hat er wahrscheinlich nicht gerechnet. Alles begann ganz harmlos mit einem Post von Zuckerberg, in dem er die Facebook Gemeinde über Neuigkeiten seiner kleinen Tochter Max informieren wollte. Mark Zuckerberg schrieb über einen Besuch beim Arzt und dass seine Tochter die ersten Impfungen bekommen hat. Der Facebook Gründer bekam für seinen Eintrag eine Menge Likes, aber auch eine Menge Kritik von Impfgegnern, die Zuckerberg sogar beschimpften, denn für sie ist Impfen gefährlich.

    Ist Impfen gefährlich? Das sagen die Impfgegner

    Die Zahl der Impfgegner wird immer größer und absurder werden die Argumente, die gegen das Impfen ins Feld geführt werden. Es sind die Impfgegner, die Masernpartys veranstalten, obwohl sie wissen sollten, dass Masern weltweit immer noch nicht ausgerottet sind. Sie bezeichnen Impfen als eine „widerwärtige Wissenschaft“, die Kinder mit Krankheiten infiziert, die jedes Jahr Millionen von Menschen krank machen. Impfgegner verleugnen einfach die Wahrheit über das Impfen und sorgen auf diese Weise dafür, dass vermeintlich harmlose Kinderkrankheiten wie die Masern nicht aussterben. Haben die Impfgegner recht und ist Impfen gefährlich? Zwei Krankheiten spielen bei den Gegnern des Impfens eine große Rolle und anhand dieser Krankheiten lässt sich sehr schnell wissenschaftlich belegen, wie falsch die Argumente der Impfgegner sind.

    Impfen kann Kinder autistisch machen

    Schon in den 1990er Jahren war die Aussage populär, dass Impfen gefährlich ist, und es war ausgerechnet ein Arzt, der diese These vertreten hat. Nach Ansicht von Andrew Wakefield begünstigt die kombinierte Standard-Impfung für Masern, Mumps und Röteln die Entwicklung von Autismus. Die Studie von Andrew Wakefield zu diesem Thema wurde zwar in der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht, aber inzwischen wieder zurückgezogen, da sie falsch ist. Die Studie beruht auf einer Untersuchung von nur zwölf Kindern und ist damit zu klein, um wirklich relevant zu sein.

    Mittlerweile gibt es größere Studien, die übereinstimmend zu dem Ergebnis kommen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Autismus und der Kombiimpfung nicht existiert. Zu diesem Ergebnis kamen unter anderem das Robert-Koch-Institut und auch das Paul-Ehrlich-Institut. Als sich dann auch noch herausstellte, dass Wakefield Geld bekommen hat, um nach einer Verbindung zwischen Impfung und Autismus zu suchen, verlor der Arzt 2010 wegen unethischen Verhaltens seine Zulassung.

    Impfungen können Multiple Sklerose auslösen

    Dass Impfen gefährlich ist, machen Impfgegner auch gerne an der These fest, dass eine Impfung gegen Masern Multiple Sklerose auslösen kann. Ihr Argument ist, dass Menschen, die in ihrem Blut die Antikörper der Masern haben, aber selbst nicht daran erkranken, zu einem späteren Zeitpunkt eine Autoimmunerkrankung wie eben Multiple Sklerose bekommen. Ebenso wenig wie es einen Zusammenhang zwischen Impfen und Autismus gibt, so wenig gibt es auch einen Zusammenhang zwischen einer Impfung und Multipler Sklerose.

    Die Krankheit ist für die Entwicklung des Kindes sehr wichtig

    Impfen ist gefährlich, die Krankheit aber ist für den Reifeprozess eines Kindes wichtig – auch dieser Satz stammt von Impfgegnern. Es sind Anthroposophische Ärzte, die nicht nur meinen, dass Impfen gefährlich ist, sie sind auch der Ansicht, dass Masern für die seelische Reifung eines Kindes eine wichtige Rolle spielen. So kann das Kind unter anderem durch das hohe Fieber im Rahmen einer Masernerkrankung den Organismus individualisieren. Auf diese Weise reift das Immunsystem und reguliert sich zudem auch noch. Die Wahrheit ist jedoch: Masern sind keine harmlose Krankheit, die das Immunsystem ohne Hilfe bekämpfen kann. Wer die Ansicht vertritt, das Impfen gefährlich ist, der muss auch die Komplikationen wie eine Meningitis oder eine postinfektiöse Enzephalitis in Kauf nehmen und riskieren, dass sein Kind durch die Masern bleibende und damit lebenslange Schäden davonträgt.

    Bild: © Depositphotos.com / csakisti

  • Gesund und erfolgreich abnehmen – so klappt´s

    Gesund und erfolgreich abnehmen – so klappt´s

    Wäre Abnehmen so leicht wie Zunehmen, dann müsste sich niemand mehr über Diäten Gedanken machen und alle hätten ihre Traumfigur. Leider ist es nicht so, denn das, was gegessen wird, aber nicht vom Körper verwertet werden kann, wird in den Fettzellen gespeichert und die geben das Fett so schnell nicht wieder her. Diäten gibt es viele und jede verspricht einen schnellen und dauerhaften Erfolg, leider kann nicht jede Diät halten, was sie vollmundig verspricht. Aber wie sollte die Ernährung aussehen, damit es mit der Traumfigur klappt? Können Schlankheitsmittel helfen und wie wichtig sind sportliche Aktivitäten?

    Erfolgreich abnehmen – richtig essen

    Zeigt die Waage in die falsche Richtung, dann reagieren die meisten Menschen ebenfalls falsch und essen einfach weniger. Wenn der Körper nicht mehr die Nährstoffe bekommt, die er braucht, dann greift er seine Fettreserven an, aber leider auch die Muskulatur. Wenn die Muskulatur schwindet, dann kann sie nicht mehr ihren eigentlichen Aufgaben nachkommen, nämlich das Fett zu verbrennen. Einfach nichts Fettiges mehr zu essen, ist auch keine brauchbare Lösung, da der Organismus Fett ebenso wie Zucker braucht, um daraus Energie gewinnen zu können. Deutlich effektiver ist es, die Fettmenge zu reduzieren und dem Körper genau so viel zu geben, wie er auch verarbeiten kann.

    Dick ist nicht schick

    Es gab in der Vergangenheit Schönheitsideale, die in der heutigen Zeit keine Vorbildfunktion mehr haben. So ließ zum Beispiel August der Starke sein Körpergewicht in Gold aufwiegen und er war stolz darauf, wenn er wieder zugenommen hatte. Was im Barock als schick galt, ist heute nur noch ungesund, denn zu viel Gewicht schadet dem Körper auf vielfältige Weise. Die Gelenke leiden ebenso wie das Herz und der Kreislauf, und mit jedem Kilo steigt die Gefahr gesundheitlicher Schäden. Mit jedem weiteren Kilo wird es aber auch immer schwieriger abzunehmen, deshalb ist es immer ratsam, frühzeitig die Notbremse zu ziehen und gezielt an Gewicht zu verlieren.

    Die richtige Mischung finden

    Wer erfolgreich abnehmen möchte, sollte auf eine bewährte Mischung aus einer ausgewogenen Ernährung und sportlichen Aktivitäten setzen. Sinnvoll kann es auch sein, spezielle Nahrungsergänzungsmittel oder ein Schlankheitsmittel wie zum Beispiel formoline L112 in die Ernährung einzubauen. Jeder dieser Bausteine kann für sich alleine wenig ausrichten, denn ohne sportliche Betätigung bringt auch eine gesunde Ernährung wenig, umgekehrt gilt das Gleiche. Schlankmacher in Pulverform können ebenfalls keine Wunder bewirken, aber sie können als Ergänzung während einer Diät eine Hilfe sein. So kann beispielsweise eine Mahlzeit durch einen Shake ersetzt werden, während die anderen Mahlzeiten gesunde Komponenten enthalten, die satt, aber nicht dick machen.

    Mit Sport gegen die Pfunde

    Sport ist unverzichtbar, um das Körpergewicht auf Dauer zu reduzieren. Schwimmen, Laufen oder Radfahren sind ideale Sportarten, bei denen jede Menge Kalorien verbrannt werden, und es reicht schon aus, zweimal in der Woche aufs Rad zu steigen, die Laufschuhe anzuziehen oder ins Schwimmbad zu gehen. Wer gerne spazieren geht, der sollte ruhig bei jedem Wetter eine halbe Stunde zügig gehen, denn das ist nicht nur gesund, es lässt auch nach und nach die lästigen Kilos verschwinden. Ergänzt wird das Sport- und Ernährungsprogramm vielleicht auch von Nahrungsergänzungsmitteln wie formoline L112, die dafür sorgen, dass der Körper keine Fettreserven mehr einlagern kann. Wer sich für eine ausgewogene Ernährung sowie für ein sportliches Programm entscheidet und sich konsequent daran hält, braucht auch auf gelegentliche „Dickmacher“ wie ein Stück Torte nicht verzichten.

    Abnehmen funktioniert leider nicht von heute auf morgen, aber mit der richtigen Mischung wird es einfach, Kilos zu verlieren und sich trotzdem gesund und fit zu fühlen.

    Bild: © Depositphotos.com / piotr_marcinski