Schlagwort: Zucker

  • Wie schädlich sind Narkosemittel für Kinderzähne?

    Wie schädlich sind Narkosemittel für Kinderzähne?

    Kaum jemand geht gerne zum Zahnarzt, denn ein Besuch beim Zahnarzt bedeutet in der Regel Schmerzen. Die meisten Menschen sind dankbar, dass der Arzt zur Betäubungsspritze greift, um die Pein der Behandlung zu lindern. Immer häufiger greifen die Mediziner aber auch zur Spritze, wenn es um Kinderzähne geht. Jetzt fanden Wissenschaftler heraus, dass viele lokale Betäubungsmittel schädliche Folgen für die Kinderzähne haben können. Mehr noch, die lokale Betäubung sorgt für eine negative Entwicklung der Kinderzähne.

    Betäubung der Kinderzähne hemmt den Zellwachstum

    Auch viele Kinder haben schon unangenehme Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht und sind entsprechend wenig begeistert, wenn wieder ein Besuch ansteht. Um den Kindern die Angst zu nehmen, verabreichen Zahnärzte bei der Behandlung der Kinderzähne daher gerne ein örtliches Betäubungsmittel, aber diese Mittel stehen jetzt im Verdacht, das Wachstum der Zellen negativ zu beeinflussen. Versuche mit Schweinezähnen, die dem menschlichen Gebiss sehr ähnlich sind, haben gezeigt, dass das Wachstum der Zellen zurückgeht, wenn sie mit einem Betäubungsmittel in Berührung kommen. Besonders schädlich sind die lokalen Betäubungen, wenn sie zum einen in hoher Konzentration und zum anderen über einen längeren Zeitraum verabreicht werden.

    Der Tod der Zellen

    Da immer mehr Kinder auch in Deutschland ein immer schadhafteres Gebiss haben, kommen entsprechend auch immer mehr Betäubungsspritzen zum Einsatz. Diese Betäubungsmittel setzen aber sich in den Zellen der Kinderzähne fest und lösen einen Prozess aus, der schließlich zum Tod der Zellen führt. In der Folge kommt es zu Karies, die Zähne fallen aus oder werden so geschädigt, dass sie gezogen werden müssen. Die Ergebnisse zweier voneinander unabhängigen Studien, die zu diesem Thema in der Schweiz und in Großbritannien durchgeführt wurden, besagen, dass kein Zahnarzt bei der Behandlung der Kinderzähne auf eine Betäubung verzichten muss, aber die Dosis sollte nach Möglichkeit sehr gering sein. Die diversen Mittel, die in Zahnarztpraxen bei der Behandlung von Kinderzähnen eingesetzt werden, können nicht nur bei den Milchzähnen für irreparable Schäden sorgen, das Betäubungsmittel wird in den Zellen gespeichert und dann später auch die bleibenden Zähne schädigen.

    Die Eltern aufklären

    Die Wissenschaftler, die dem negativen Einfluss der Betäubungsmittel auf Kinderzähne auf die Spur gekommen sind, raten Eltern allerdings dringend dazu, ihre Kinder regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zum Zahnarzt zu bringen. Eltern sollten außerdem schon früh darauf achten, dass die Kinder nicht zu viel und zu häufig stark gezuckerte Getränke zu sich nehmen. Das Zähneputzen am Morgen und am Abend sollte auch schon bei kleinen Kindern eine Selbstverständlichkeit sein, denn nur eine gute Zahnhygiene kann frühkindliche Schäden an den Zähnen verhindern. Kinder, die es gewohnt sind, sich die Zähne gründlich zu putzen, die werden das auch im Erwachsenenalter tun.

    Bild: © Depositphotos.com / andresr

  • Zuckersenker fürs Gehirn?

    Diabetes-Tabletten senken womöglich das Demenzrisiko

    Baierbrunn (ots) – Diabetes erhöht das Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken. Umso interessanter ist eine Entdeckung, über die das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ berichtet: Bonner Forscher fanden heraus, dass blutzuckersenkende Tabletten, die die Wirkstoffe Pioglitazon oder Metformin enthalten, das Demenzrisiko offenbar sogar unter das von Nicht-Diabetikern senken können. Die Forscher vermuten als Ursache eine direkte Wirkung der Zuckersenker im Gehirn.

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

    Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.diabetes-ratgeber.net

    Quelle: www.presseportal.de/pm/52279/3115129
  • Grüner Kaffee – der neue Schlankmacher?

    Grüner Kaffee – der neue Schlankmacher?

    Kaffee ist der beliebteste Muntermacher am Morgen und in vernünftigen Mengen genossen, ist Kaffee auch gesund. Aber kann Kaffee dabei helfen, überflüssige Pfunde loszuwerden? Ein neuer Trend aus den USA sagt ja, aber es sollte grüner Kaffee sein. Bekanntlich finden die Trends, die aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommen, sehr schnell den Weg über den Ozean und es ist zu vermuten, dass auch der neue Diät Trend bald in Deutschland viele Fans findet. Was aber ist grüner Kaffee und was macht ihn zu einem Schlankmacher?

    Was ist grüner Kaffee?

    Die meisten werden Kaffee in Pulverform oder in Form von ganzen Bohnen kennen und beide Varianten haben eine tiefbraune Farbe. Wenn Kaffee aber noch roh, also noch nicht geröstet ist, dann ist er grün und schmeckt leider auch nicht so aromatisch wie gerösteter Kaffee. Grüner Kaffee ist eigentlich ungenießbar, denn er schmeckt sehr sauer und wird deshalb auch nicht als Heißgetränk genutzt. Erhältlich ist grüner Kaffee als Nahrungsergänzungsmittel, er kann wie Tee in Aufgussbeuteln gekauft werden, ist aber auch als kleiner Snack zum Knabbern sehr beliebt. In den USA wird grüner Kaffee in Kapseln gefüllt und gilt als der neue Geheimtipp, wenn es ums Abnehmen geht.

    Mit Vorsicht zu genießen

    button2-grünerkaffee

    Unreifer Kaffee enthält Chlorogensäure und diese spezielle Säure soll effektiv dabei helfen, an Körperfett zu verlieren. Die Universität Scranton in Pennsylvania führte zusammen mit dem MVJ Medical College am Research Hospital im indischen Bangelore eine Studie mit jeweils acht übergewichtigen Männern und Frauen im Alter zwischen 22 und 46 Jahren durch. Die Studienteilnehmer bekamen sechs Wochen lang dreimal am Tag eine Dosis von 350 Millilitern Chlorogensäure in Kapselform, weitere sechs Wochen nur zweimal täglich die gleiche Dosis und noch einmal sechs Wochen lang ein Placebo. Die Reihenfolge, in der die Kapseln verabreicht wurden, war zufällig und zwei Wochen lang wurden gar keine Kapseln eingenommen. Das Ergebnis klingt nicht gerade vielversprechend, denn das durchschnittliche Körpergewicht von 72 Kilogramm verringerte sich nach sechs Wochen um nur zwei Kilogramm. In den sechs Wochen, in denen nur die geringe Dosis gegeben wurde, sank das Gewicht um magere anderthalb Kilogramm und in den Placebo Wochen nahmen die Probanden 300 Gramm zu.

    Wie schädlich ist grüner Kaffee?

    Mediziner zweifeln die Ergebnisse der Studie an, und als sich dann noch heraus stellte, dass die Daten manipuliert wurden, sahen sich die Kritiker bestätigt. Jetzt gibt es eine neue Studie, die allerdings mit Mäusen durchgeführt wurde und diese Studie zeigt, dass die Chlorogensäure schädlich für die Gesundheit ist. Die Mäuse, die ein Gramm Chlorogensäure in einem Kilogramm Futter aßen, hatten am Ende der Studie Symptome, die auf eine Fettleber und auf Diabetes hinwiesen. Damit steht fest, dass die Kapseln mit dem Pulver aus grünem Kaffee zum einen die Kilos nicht wie gewünscht purzeln lassen und zum anderen auch noch die Gesundheit angreifen. Die Chlorogensäure im grünen Kaffee entfaltet ihre Wirkung bereits im Darm und verhindert, dass Glucose ins Blut gelangt. Wird grüner Kaffee regelmäßig nach einer Mahlzeit getrunken, senkt das auf Dauer den Blutzucker-Spiegel, aber das Gewicht verringert sich kaum.

    Bild: © Depositphotos.com / levkro

  • Therapie mit Nebenwirkung

    Schnelles Senken hoher Blutzuckerwerte kann Nerven schädigen
    Baierbrunn (ots) – Hohe Blutzuckerwerte bei Diabetikern sollten nicht zu schnell gesenkt werden. Denn Studien zufolge könnte das die Entwicklung von Nervenschäden fördern. „Möglicherweise entstehen bei einer aggressiven Blutzuckersenkung Stoffwechselprodukte, die die Nerven angreifen“, erklärt die Neurologin Professor Claudia Sommer von der Universität Würzburg im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ den Zusammenhang, der aber noch nicht vollständig geklärt sei. Die Expertin rät: „Als Faustregel kann gelten, dass der HbA1c-Wert in drei Monaten nicht um mehr als zwei Prozentpunkte sinken sollte.“ Der HbA1c ist ein Maß für die langfristige Blutzucker-Einstellung. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 9/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.diabetes-ratgeber.net

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52279/3112670
  • Tattoos auch mit Diabetes möglich

    Tipps, mit denen sich Komplikationen vermeiden lassen
    Baierbrunn (ots) – Mit Diabetes zum Tätowierer? Grundsätzlich spricht nichts dagegen, doch wer Diabetes hat, sollte ein paar Dinge beachten. Zum Beispiel dafür sorgen, dass die Blutzuckerwerte gut behandelt sind. „Bei schlechten Werten kann es leichter zu einer Infektion kommen“, erklärt Professor Dirk Müller-Wieland, Pressesprecher der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. Piercings sollten nicht an Körperstellen gesetzt werden, die weniger gut durchblutet sind, wie etwa Sprunggelenk oder Gesäß. Und natürlich sollte man nicht gerade die Hautregionen mit einem Tattoo verzieren lassen, in die man sein Insulin spritzt. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.diabetes-ratgeber.net

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52279/3105880
  • Nasenspray gegen Demenz?

    Insulinspray soll die Gehirnleistung verbessern
    Baierbrunn (ots) – Das Hormon Insulin kann offenbar nicht nur den Blutzucker senken. Per Nasenspray in geringer Dosis verabreicht, scheint es auch die Gehirnleistung von Demenz-Patienten zu verbessern. „Im Gehirn ist Insulin an der Übertragung von Informationen beteiligt und wirkt möglicherweise der Ablagerung schädlicher Eiweiße entgegen, die sich bei einer Alzheimer-Demenz bilden“, sagt der Ulmer Stoffwechselspezialist Professor Werner Kern im Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“. In ersten kleinen Studien konnte mit Insulinspray die Gedächtnisleistung von Demenz-Patienten günstig beeinflusst werden. Die Darreichung als Nasenspray wurde gewählt, weil Insulin dabei rasch ins Gehirn gelangt, ohne den Blutzuckerspiegel nennenswert zu senken. 

    Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. 

    Das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“ 8/2015 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.diabetes-ratgeber.net

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52279/3085228