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  • Gefährliche Blitzdiäten – schlank sein um jeden Preis?

    Gefährliche Blitzdiäten – schlank sein um jeden Preis?

    Zu wenig Bewegung und zu viel günstiges, ungesundes Essen sorgen dafür, dass Europas Bürger in den vergangenen Jahren stetig in die Breite gegangen sind. Selbst die WHO schlug im vergangenen Jahr Alarm und vermeldete für einige Länder, dass 2030 voraussichtlich kaum noch jemand normalgewichtig sein wird. Demnach werden fast die Hälfte aller Frauen und knapp zwei Drittel der Männer Übergewicht haben, besonders schlimm steht es dabei um Irland. Eine positive Entwicklung ist hingegen in den Niederlanden zu sehen. In Deutschland steigt die Anzahl der Übergewichtigen laut WHO ebenfalls, hierzulande sollen 2030 etwa 47 Prozent der Frauen (2010 waren es 44 Prozent) und 65 Prozent der Männer (2010 waren es 62 Prozent) übergewichtig sein. Weitere Details können beispielsweise bei der Wirtschaftswoche nachgelesen werden.

    Schnell und einfach – klappt das Abnehmen auf diesem Weg wirklich?

    Es überrascht bei diesen Zahlen kaum, dass viele Menschen sich um eine Gewichtsabnahme bemühen, nur selten wird dafür jedoch der gesunde und langfristige Weg gewählt. Viel verlockender sind hingegen die sogenannten Blitzdiäten, die mit schnellen Abnahmen locken und gleichzeitig eine Diät ohne Genusseinbußen versprechen. Wo eigentlich gesunde Ernährung und viel Bewegung auf dem Programm stehen sollten, wird das Essen stattdessen radikal gestrichen oder zu eher fragwürdigen Hilfsmitteln gegriffen. Vorbild sind hierbei oftmals die Hollywood-Stars, die nicht selten zwischen Über- und Untergewicht hin- und herpendeln, je nachdem, ob gerade ein Auftritt auf dem roten Teppich ansteht oder eben nicht. Auch der Einsatz verschreibungspflichtiger Medikamente oder sonstiger „Wunderpillen“, die sich auf dem Markt zahlreich tummeln, werden vielfach genutzt, um das Fett auf den Hüften schmelzen zu lassen.

    Die sogenannten Blitz- oder auch Crashdiäten sorgen in der Regel zwar tatsächlich für Erfolge, diese sind jedoch oft nur von kurzer Dauer und bringen zudem einige nicht zu unterschätzende Gefahren mit sich. Ernährungsberaterin Sonja Mannhard warnt, dass die Magerkuren den Körper unter Stress setzen und das System von Hunger und Sättigung durcheinander bringen. Dementsprechend sei es sehr viel besser, vor und während des Abnehmens seinen Körper und dessen Signale kennenzulernen.

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    Absurde und gefährliche Diäten im Trend

    Neben etlichen mehr oder weniger etablierten Diäten wie der Paleo- oder auch Steinzeit-Diät, der Low-Carb-Diät oder der Atkins-Diät, schaffen es Jahr für Jahr etliche neue Varianten auf den Markt. Viele von ihnen sind Modediäten und als solche nicht medizinisch untersucht. Sie versprechen meist eine ganz neue, bequeme oder besonders schnelle Art des Abnehmens, sind oftmals aber nicht ganz ungefährlich und schaden mehr als dass sie helfen. Der folgende Auszug zeigt, wie unterschiedlich es dabei zugehen kann – gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass im Grunde nahezu jede Crashdiät ihre Schattenseite hat.

    • Asthmaspray-Diät

    Angeblich soll Asthmaspray die Fettverbrennung anregen, indem es die Körpertemperatur erhöht. Tatsächlich gelten die enthaltenen Beta-2-Sympathomimetika als Anabolika und werden dementsprechend auch zum Doping genutzt, in hoher Dosierung wirken sie fettabbauend und muskelaufbauend. In den für Asthmatikern üblichen Dosen lässt sich dies in der Regel allerdings nicht erreichen, sodass sie zum Abnehmen nicht geeignet sind. Stattdessen haben sie insbesondere in hoher Dosierung massive Nebenwirkungen wie Muskelzittern und -krämpfe, Kopfschmerzen oder einen unregelmäßigen und schnelleren Herzschlag. Menschen, die ohnehin schon ein vorgeschädigtes Herz haben, begeben sich so mitunter sogar in Lebensgefahr.

    • Abführmittel-Diät

    Die Abführmittel-Diät funktioniert ganz einfach: Ein Mittel wie beispielsweise Glaubersalz wird eingenommen, nach dem automatisch ein abführender Effekt stattfindet. Danach fühlen sich die „Abnehmenden“ leichter und der Bauch ist flacher. Bei dieser Diät verlässt die Nahrung den Körper schneller, als dass dieser Energie herausziehen kann. Beliebt ist diese Form der Diät gerade bei jungen Mädchen, die sich über diese und weitere fragwürdige Tipps in Abnehm-Foren online austauschen. Wer seine Verdauung jedoch vorzeitig beschleunigt, kann auf diesem Weg nicht dauerhaft abnehmen. Allein schon deshalb, weil die betreffende Person nicht lernt, wie eine ausgewogene und richtige Ernährung funktioniert. Nach einem Absetzen des Abführmittels wird es daher schnell wieder zu dem bekannten Jojo-Effekt kommen. Wer darüber hinaus dauerhaft zu Abführmitteln greift, provoziert Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts, vor allem die großen Kaliumverluste sind hierbei zu nennen. Ebenso könnte der Körper früher oder später unter Nährstoffmangel leiden. Zwar wird die Waage zunächst tatsächlich weniger Körpergewicht anzeigen, dies wird aber vor allem am Wasserverlust liegen und spätestens am Ende der Kur folgt eine erneute Gewichtszunahme.

    • Rohkost-Diät

    Generell ist der Genuss von Rohkost nicht unbedingt negativ, immerhin ist rohes Gemüse gesund und sättigt meist besser als die gekochte Variante, da Gemüse viel Wasser enthält und es durch das Kochen viel Volumen einbüßt. Zudem muss rohes Gemüse länger gekaut werden, was ebenfalls für einen Sättigungseffekt sorgt.

    Quelle: Spiegel.de
    Quelle: Spiegel.de

    Dennoch gibt es auch Nachteile dieser Ernährungsform: Denn nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung leiden Rohköstler häufiger unter Nährstoffmangel, insbesondere Protein, Vitamin B12, D, B2, Kalzium und Zink sind davon betroffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass auf Milchprodukte und Getreide verzichtet wird und auch kaum fettlösliche Vitamine zu sich genommen werden. Langfristig ist diese Ernährungsweise demnach nicht geeignet – an sich ist der Verzehr von Rohkost aber keineswegs schlimm und kann durchaus in den Alltag eingebaut werden, um hier und da eine Mahlzeit zu ersetzen oder täglich eine gewisse Menge gesundes Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.

    • Bockwurst-Wodka-Diät

    Diese absurd klingende Diätvariante war laut Zeitzeugen bereits in der DDR beliebt. Getrunken wird hierbei sowohl morgens als auch abends ein kleines Glas Wodka, mittags ein großes. Dazu wird mittags außerdem eine Bockwurst gegessen. Angeblich werden auf diese Weise weniger Kalorien zu sich genommen als verbraucht werden, dementsprechend entsteht ein Gewichtsverlust. Eine solch unausgewogene Ernährung macht jedoch nicht dauerhaft schlank und schadet zudem noch der Gesundheit, denn der regelmäßige Alkoholkonsum kann abhängig und sogar krank machen – schlimmstenfalls kann das Trinken zu Leberzirrhose und einer Fettleber führen, aber auch Organe wie Bauchspeicheldrüse und Herzmuskel werden geschädigt. Nicht zuletzt könnte durch die einseitige Ernährung außerdem eine Mangelversorgung mit Nährstoffen entstehen.

    • Diäten der Hollywood-Stars

    Gefährliche-Blitzdiäten---schlank-sein-um-jeden-Preis4Gerade die Diven Hollywoods setzen so manches Mal auf gefährliche Diättrends, die zwar sehr effektiv, aber nur selten gesund sind. Laut Woman verlor Beyoncé beispielsweise innerhalb von wenigen Tagen vor dem Dreh des Films „Dreamgirls“ ganze neun Kilo. Dafür setzte sie auf das Master Cleanse System, bei dem 10 bis 45 Tage lang nur ein Getränk aus heißem Wasser mit etwas Zitronensaft, Ahornsirup und Cayennepfeffer getrunken wird. Die Methode ist durchaus gefährlich und provoziert regelrecht einen Jojo-Effekt, denn zwar ist die Flüssigkeitszufuhr hoch, doch der Körper hungert im Grunde. Gefährlich ist hierbei vor allem die Tatsache, dass die Stars als Vorbild herangezogen werden und insbesondere ihre jungen Fans beeinflussen.

    Crashdiät vs. gesunde Ernährung

    Gefährliche-Blitzdiäten---schlank-sein-um-jeden-Preis5Letztendlich ist festzuhalten, dass Crashdiäten zwar einen kurzfristigen Erfolg mit sich bringen, dauerhaft jedoch nur selten sinnvoll sind. Eine Veränderung der Gewohnheiten findet nicht statt, wenngleich eine Diät aber durchaus als kurzfristige Hilfestellung und Unterstützung in der Anfangsphase einer Ernährungsumstellung dienen kann. Hierbei sind es vor allem die schnellen Erfolge, die für Motivation und Durchhaltevermögen sorgen, langfristig betrachtet sollte im Anschluss jedoch eine echte Umstellung des Essverhaltens folgen. Eine solche nachhaltige Diät lebt laut des Fitnessexperten Peak.ag vor allem von drei Säulen – Motivation, Sport und Ernährung. Sie sind voneinander abhängig und bestimmen den Trainings- und Abnehmerfolg enorm. Wer Schwierigkeiten hat, einen ersten Einstieg in eine gesunde Diät zu finden, der kann sich außerdem an folgende Tipps halten:

    • Diättagebuch

    Viele Ernährungsexperten raten zu einem sogenannten Diättagebuch, in dem einfach alles aufgeschrieben wird, was konsumiert wird. So lässt sich die aktuelle Situation abschätzen und verbessern. Idealerweise werden die Aufzeichnungen von einem Experten analysiert, sodass die Basis für eine Ernährungsberatung geschaffen wird. Wichtig ist es im Anschluss, realistische Ziele zu setzen und sich auch über kleine Teilerfolge zu freuen. So steigt letztendlich auch die Motivation.

    • Diät in den Alltag integrieren

    Wer sich an einer Diät versucht, der sollte unbedingt darauf achten, dass sie sich in den Alltag einbinden lässt. Sind die Rezepte einfach umsetzbar? Lassen sich die Zutaten einfach besorgen? Welche Kosten bringt die Diät mit sich? Kann auf bestimmte Lebensmittel wirklich verzichtet werden? Auch hier sollte aber von Anfang an klar sein, dass kein Diätprogramm bei Gewichtsproblemen als dauerhafte Lösung zu betrachten ist. Sie können lediglich dabei helfen, die Ernährungsumstellung einzuleiten.

    • Stoffwechsel ankurbeln

    Nur selten reicht gesundes Essen für eine Abnahme aus, meist mangelt es auch an Bewegung. Hierbei ist aber nicht nur der gewählte Sport wichtig (der in erster Linie vor allem Spaß machen sollte), sondern auch eine gute Mischung aus Ausdauer und Krafttraining. Denn zwar sorgt Ausdauersport für einen besseren Stoffwechsel, ein trainierter Körper verbrennt jedoch mehr und tut dies vor allem auch im Ruhezustand.

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  • Mit der richtigen Küchenmaschine die besten Torten zaubern

    Mit der richtigen Küchenmaschine die besten Torten zaubern

    Nicht nur Leckermäulchen können zu einer Torte sehr schwer nein sagen, denn eine Torte ist immer etwas ganz Besonderes. Es gibt unendlich viele Rezepte und für jeden Geschmack ist die richtige Torte dabei. Eine Schokotorte kann einen Kaffeetisch ebenso zieren wie auch eine fruchtig-frische Obsttorte oder eine klassische Sahnetorte. Mit der richtigen Küchenmaschine zum Beispiel aus dem Traditionshaus Bosch, lassen sich alle Tortenträume verwirklichen und für jeden Anlass kommt die richtige Torte auf den Tisch. Aber nicht nur die Sahne und der Teig für die Torte bekommt mit einer leistungsstarken Küchenmaschine die richtige Konsistenz, auch für Brote aller Art ist sie perfekt.

    Die Schokokusstorte – perfekt für den Kindergeburtstag

    Kinder mögen süße, reich verzierte Torten wie die Schokokusstorte mit Mandarinen, die garantiert der Hit bei jedem Kindergeburtstag wird. Folgende Zutaten werden gebraucht:

    Für den Biskuitteig:

    • Vier Eier
    • Vier Esslöffel heißes Wasser
    • 175 Gramm Zucker
    • Ein Päckchen Vanillezucker
    • 150 Gramm Mehl
    • 50 Gramm Speisestärke
    • Zwei Teelöffel Backpulver

    Die Eier und das heiße Wasser werden mit der Küchenmaschine schaumig geschlagen. Den Zucker mit dem Vanillezucker einrieseln lassen und zwei Minuten rühren. Das Mehl wird mit der Speisestärke und dem Backpulver vermischt, die Hälfte zur Eiermischung geben und kurz unterrühren. Die andere Hälfte dazu geben und unterheben. Der Teig wird in eine gefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform gegeben und bei Ober/Unterhitze bei 180° Grad (Gas Stufe 2-3) gebacken. Nach dem Backen den Tortenboden auf ein Gitter stürzen, das Backpapier abziehen und den Boden einmal waagerecht durchschneiden.

    Die Füllung:

    • Zwei Dosen Mandarinen à 175 Gramm
    • Zwölf Schokoküsse
    • 250 Gramm Sahnequark
    • Ein Teelöffel Zitronensaft
    • 25 Gramm Zucker
    • 150 Gramm saure Sahne
    • 500 Milliliter Schlagsahne
    • Drei Päckchen Sahnesteif
    • Zitronenmelisse zum Verzieren

    Die Mandarinen in einem Sieb gut abtropfen lassen, 18 Mandarinenspalten für die Verzierung zur Seite stellen und die restlichen auf dem unteren Tortenboden verteilen. Die Waffeln sehr vorsichtig von den Schokoküssen trennen und für die Garnitur beiseite legen. Die Schokoküsse mit dem Quark, dem Zitronensaft, dem Zucker und der sauren Sahne in der Bosch Küchenmaschine verrühren. Dann die süße Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und löffelweise unter die Quarkmasse heben. Ungefähr zwei Drittel der Masse auf die Mandarinen streichen, den oberen Boden daraufsetzen und die restliche Masse auf der Oberfläche und an den Seiten verstreichen. Die Torte anschließend eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit den geviertelten Waffelstücken, den Mandarinen und der Zitronenmelisse verzieren.

    Ganz nach Geschmack können statt der Mandarinen auch Sauerkirchen, Pfirsiche oder Bananen verwendet werden.

    Brot einfach selber backen

    Eigenbrötler nannte man früher diejenigen, die ihr eigenes Brot gebacken haben, heute sind diese Eigenbrötler wieder im Trend. Immer mehr Menschen entdecken das Brotbacken für sich, und vom kernigen Vollkornbrot bis zum luftig-knusprigen Partybrot wird alles im eigenen Backofen gebacken. Wenn es schnell gehen soll, dann sind Brotbackmischungen eine sehr gute Wahl, denn dank dieser vielfältigen Backmischungen muss sich niemand mehr mit dem oftmals komplizierten Umgang mit Hefe abmühen.

    Immer die richtige Rührgeschwindigkeit

    Einen Biskuitteig oder eine Quark-Sahnemasse lässt sich mit einer modernen Küchenmaschine einfach und schnell herstellen, schwieriger wird es bei sogenannten schweren Teigarten, wie zum Beispiel einem Hefeteig. Mit der MUM 5 Küchenmaschine von Bosch, die es übrigens in vielen tollen Farben gibt, wird auch ein Brotteig immer perfekt gemischt. Diese Küchenmaschine hat einen Teigsensor, der die Konsistenz des Teiges erkennt und dann entsprechend rührt. So werden die Zutaten immer mit der optimalen Geschwindigkeit verrührt und niemand muss sich mehr die Mühe machen, einen schweren Brotteig mit der Hand zu kneten. Soll nach dem Brot ein Kuchen gebacken werden, dann stellt sich der Sensor auch hier auf die passende Rührgeschwindigkeit ein.

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  • Sind späte Mütter bessere Mütter?

    Sind späte Mütter bessere Mütter?

    Erst die Karriere und dann das Kind – bei immer mehr Frauen in Deutschland sieht so die Zukunftsplanung aus. Jedes vierte Kind, das heute in Deutschland geboren wird, hat eine späte Mutter, also eine Mutter, die bei der Geburt 40 Jahre oder noch älter war. Späte Mütter sind im Trend, da immer weniger Frauen auf das Ticken der biologischen Uhr achten. Was bedeutet eine späte Schwangerschaft für die Mutter und wie ist es eigentlich für das Kind, „alte“ Eltern zu haben?

    Später Mütter gehen ein Risiko ein

    Schon ab Mitte 30 nimmt die Fruchtbarkeit deutlich ab und die Chancen, mit über 40 schwanger zu werden, erfordert von vielen Frauen viel Geduld. Nur ein Drittel der Frauen zwischen 38 und 42 hat das Glück innerhalb eines Jahres schwanger zu werden, zwei Drittel müssen sich auf eine längere Wartezeit einstellen. Späte Mütter werden immer als Risikoschwangere eingestuft, denn mit dem Alter steigt auch die Gefahr, dass es zu einer Fehlgeburt kommt, oder dass das Kind behindert geboren wird. Besonders hoch ist die Gefahr einer Chromosomenstörung, bei der der Embryo entweder zu wenig oder zu viel Erbinformationen bekommt. Das Risiko für späte Mütter liegt bei einem Prozent, dass das Kind zum Beispiel mit dem Down-Syndrom zur Welt kommt. Eine weitere Gefahr für späte Mütter besteht darin, dass sie während der Schwangerschaft zuckerkrank werden. Meist wird die Schwangerschaftsdiabetes gar nicht oder sehr spät erkannt und damit steigt die Gefahr einer Fehlgeburt.

    Der Trend hält an

    Wenn es nach der Statistik geht, dann liegt das durchschnittliche Alter der erstgebärenden Frauen bei 31 Jahren. Im Vergleich dazu, noch vor 35 Jahren waren die Frauen, die ihr erstes Kind erwartet haben, 27 Jahre alt. Seit den 1990er Jahren steigt aber die Zahl der Frauen an, die mit 35 oder älter zum ersten Mal gebären, stetig an und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht. Späte Mütter finden sich vor allem in der Altersgruppe ab 40. Waren es 1991 nur 0,8 %, stieg die Zahl zwölf Jahre später schon auf 3,9 % an. Heute kommt jedes vierte Kind zur Welt, dessen Mutter mit 40 oder älter schwanger geworden ist.

    Vielfältige Gründe

    Warum gibt es heute so viele späte Mütter? Die Gründe sind vielschichtig, die einen wollen in einer festen Partnerschaft leben, bevor sie ein Kind bekommen, bei anderen Frauen spielt die Karriere eine wichtige Rolle. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass sich unter den späten Müttern auffallend viele Akademikerinnen zu finden sind. Diese Frauen studieren, etablieren sich im Beruf und nehmen sich erst dann Zeit für den Nachwuchs. Aber auch die Männer sind nicht ganz unschuldig am Trend der späten Mütter, denn es ist heute keine Seltenheit mehr, dass Männer zum ersten Mal Vater werden möchten, wenn andere Männer in ihrem Alter bereits Großväter sind. Auch der medizinische Fortschritt macht es Paaren heute einfacher, erst im fortgeschrittenen Alter eine Familie zu gründen.

    Meistens Einzelkinder

    Viele Argumente sprechen für die späte Mutterschaft, aber es gibt auch Einiges, was dagegen spricht. Späte Mütter bekommen meist nur ein Kind und die Kinder wachsen als Einzelkinder auf. Die Kinder haben rein statistisch gesehen nicht mehr viel von ihren Großeltern, und wenn die Mutter auf dem Spielplatz für die Großmutter des Kindes gehalten wird, dann ist das peinlich. Späte Mütter haben oftmals auch mit den Folgen der Schwangerschaft zu kämpfen. So kann es durch die strapaziösen 40 Wochen zu einer Arthrose kommen und auch chronische Rückenschmerzen können die Folge einer späten Schwangerschaft sein. Dafür erleben späte Mütter die ersten Jahre mit ihrem Kind intensiver, sie sind gelassener und vielfach ist das Kind so etwas wie ein Jungbrunnen für seine nicht mehr ganz so jungen Eltern.

    Bild: © Depositphotos.com / ElizavetaLarionova

  • Die Top Ten der guten Neujahrsvorsätze

    Umfrage: Gesunde Ernährung, mehr Sport und Entrümpeln – das haben sich die Deutschen für 2016 vorgenommen

    Baierbrunn (ots) – Im neuen Jahr soll alles besser werden! Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ herausfand, haben zwei Drittel der Männer und Frauen in Deutschland (67,0 Prozent) für 2016 wieder gute Vorsätze gefasst. Ganz oben auf der Liste steht dabei eine gesündere und ausgewogenere Ernährung (22,7 %) sowie mehr Sport und Fitness (22,6 %). Jeder Fünfte (21,2 %) hat sich vorgenommen, sich im neuen Jahr weniger aufzuregen und immer ganz gelassen zu bleiben. Jeder Sechste (17,6 %) will seine Freundschaften besser pflegen. Natürlich versuchen auch wieder etliche (16,4 %), im neuen Jahr mehr auf ihr Gewicht zu achten und einige Kilos abzunehmen. Jeder Siebte (14,7 %) will sich mehr Erholungspausen gönnen. Auch mehr Gymnastik, um etwas für die Beweglichkeit zu tun, steht auf der Top-Ten-Liste der guten Neujahrsvorsätze (12,5 %). Jeder Achte (11,7 %) plant, notwendige Arztbesuche nicht mehr vor sich herzuschieben und immer sofort zum Arzt gehen. Zehn Prozent der befragten Männer und Frauen (10,2 %) wollen sich mehr um ihre Familie kümmern. Zu den beliebtesten Vorsätzen gehört außerdem, endlich die Wohnung oder das Haus zu entrümpeln und mal gründlich aufzuräumen (9,6 %). 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.146 Frauen und Männern ab 14 Jahren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheke-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3219575
  • Frühstücken und Faulenzen

    Umfrage: Die Deutschen genießen im Urlaub, was im Alltag zu kurz kommt

    Baierbrunn (ots) – Den Tag ganz entspannt, ohne Hektik und Stress zu beginnen, das machen die Deutschen in ihrem Urlaub am liebsten. Zwei Drittel (66,4 %) der Befragten einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ geben an, sich in ihren Ferien vor allem Zeit für ein ausgiebiges Frühstück zu nehmen. Fast ebenso viele genießen es, morgens länger schlafen (63,8 %) und einfach mal faulenzen und sich ausruhen zu können (60,3 %). Jeder Zweite geht in seinem Urlaub öfter Essen als sonst (54,8 %), unternimmt Ausflüge (49,8 %) und geht abends länger aus – in Kneipen, Clubs oder Discos (46,0 %). Viele unternehmen auch vermehrt etwas in der Natur (43,8 %) oder nehmen kulturelle Angebote in Museen, Ausstellungen, Konzerten oder im Kino wahr (35,4 %). 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.969 Frauen und Männern ab 14 Jahren. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3212002
  • Keine Angst vor Ansteckung durch das Haustier

    Umfrage: Drei Viertel der Haustierbesitzer in Deutschland fürchten sich nicht vor der Übertragung einer Zoonose durch ihren Hund, Kater, Hamster und Co.

    Baierbrunn (ots) – Von Katzenpocken über Wurmbefall und Salmonellen bis hin zu Tuberkulose – die Liste der Infektionskrankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können ist lang. Die meisten Haustierbesitzer in Deutschland lassen sich davon aber nicht beunruhigen: In einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ gaben mehr als drei Viertel (77,5 Prozent) der Haustierbesitzer an, sie hätten keine Angst vor einer Ansteckung mit Krankheitserregern durch ihre tierischen Hausgenossen. Fast zwei Drittel (62,4 Prozent) bringen ihr Haustier aber auch regelmäßig zum Gesundheitscheck beim Tierarzt. Mehr als jeder Dritte (35,4 Prozent) sagt, sich viel gesünder zu fühlen, seit er oder sie ein Haustier besitzt. Haustierbesitzer mit Kindern sind zu 78,6 Prozent der Überzeugung, dass das Immunsystem ihres Nachwuchses sich durch das Zusammenleben mit Haustieren positiv entwickelt und den Sohn oder die Tochter besser vor Krankheiten schützt. Nur jeder 40. mit einem Haustier in Deutschland (2,5 Prozent) berichtet, dass sein tierischer Gefährte ihm schon einmal eine Zoonose übertragen hat, also eine Krankheit, die der Mensch vom Tier bekommt. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 678 Frauen und Männern ab 14 Jahren mit Haustier(en) im Haushalt. 

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3158881