Autor: Silvia Goeritz

  • Yoga – wie Sie das richtige Yoga für sich finden

    Yoga – wie Sie das richtige Yoga für sich finden

    Regelmäßiger Yoga kann gesundheitlichen Störungen, wie beispielsweise hohem Blutdruck, Kopf- oder Magenschmerzen positiv entgegenwirken. Das richtige Yoga sorgt für innere Ausgeglichenheit und kann die Konzentrationsfähigkeit des Menschen fördern. Während Asthmatiker besonders von Atemübungen profitieren, eignen sich für Personen mit Rückenleiden eher Körperübungen.

     

    Wie Sie das richtige Yoga finden können

    Bevor Sie ein Fitnessstudio zum Erlernen von Yoga aufsuchen, sollten Sie zunächst einen Anfänger-Workshop aufsuchen. Zahlreiche Yogastudios bieten diesen an. Denn im Fitnessstudio werden die verschiedenen Bewegungsabfolgen dieser Entspannungstechnik oftmals nicht ausführlich genug erläutert. Damit auch Sie das richtige Yoga für sich finden, nehmen Sie sich auf jeden Fall ausreichend Zeit. Probieren Sie ruhig unterschiedliche Stile aus, bevor Sie sich für einen entscheiden! Sofern Sie Wert auf eine korrekte Ausführung der Asanas legen, könnten Iyengar oder auch Anusara das richtige Yoga für Sie sein. Den Körper fordern können Sie mit Ashtanga-, Jivamukti-, Power- oder Vinyasa-Yoga. Dahingegen unkonventioneller geht es beim Aerial Yoga oder Bikram zu. Kundalini-Yoga eignet sich für spirituell Veranlagte.

     

    Hören Sie auf Ihren Körper

    Yoga ist eine Entspannungstechnik, die sich auf den Organismus schonender als andere Sportarten auswirkt. Aus diesem Grund kommt diese insbesondere auch für Personen mit orthopädischen Erkrankungen sehr infrage. Hier eignen sich sämtliche Yogaarten, bei denen ausschließlich die eigene Beweglichkeit, Kraft und das Körpergewicht ihren Einsatz finden. Verspüren Sie beim Ausüben Schmerzen, sollten Sie umgehend aufhören. Bevor Sie mit Yoga beginnen, sollten Sie zunächst den Kursleiter fragen, welche Bewegungsabfolgen sinnvoll sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie schwanger sind oder ein Bandscheibenvorfall, Glaukom oder Beschwerden mit den Gelenken vorliegen.

     

    Finden Sie Ihre individuelle Routine

    Ferner macht es durchaus Sinn, neben der Teilnahme am Kurs im Studio auch zu Hause Yoga zu praktizieren. Denn in den eigenen vier Wänden haben Sie wesentlich mehr Zeit, sich gänzlich auf Ihre Atmung und Ihren Körper zu konzentrieren. Dabei kann es um jeweils zehn Minuten jeden Morgen handeln. Aber auch 30 Minuten jeden Abend können sinnvoll sein.

     

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  • Parodontitis – wenn das Zahnfleisch zurückgeht

    Parodontitis – wenn das Zahnfleisch zurückgeht

    Nicht wenige Menschen leiden an einer Parodontitis. Dabei ist das Zahnfleisch ständig entzündet, gerötet und geht schließlich immer weiter zurück. Letztendlich haben die Zähne durch den Rückgang des Zahnfleisches keinen Halt mehr und fallen aus.

     

    Wie eine Parodontitis entsteht

    Wer unter einer Parodontitis leidet, hat in den meisten Fällen einen Befall von mehreren Krankheitserregern im Mund. Dies meist, ohne davon zu wissen. Dabei entstehen durch den Stoffwechsel der Bakterien Giftstoffe. Diese gelangen in unser Zahnfleisch und lösen hier Entzündungen aus. Bei Nichtbekämpfen der Bakterien sorgen sie für das Lösen der Zahnfleischfasern von den Wurzeln. Dadurch verliert der betroffene Zahn an Halt. Schließlich fällt er aus.

     

    Wie lässt sich Parodontitis feststellen?

    Nahezu jeder Mensch ist von diesem Phänomen betroffen. Im Allgemeinen beginnt eine Parodontitis beim Menschen ab einem Alter von 35 Jahren. Dabei erweist es sich als problematisch, dass die Erkrankung meistens erst zu spät diagnostiziert wird. Und zwar dann, wenn die Zähne bereits locker sind. Mithilfe einer Sonde kann der Zahnarzt die Zahnfleischtaschen erkennen. Allgemein weisen diese eine Tiefe von drei Millimetern auf. Wenn sie tiefer sind, muss die Parodontitis behandelt werden.

     

    Während der Behandlung macht sich ein Abschaben der Ablagerungen rund um den Zahn und der Wurzel erforderlich. Dies geschieht ähnlich wie beim Entfernen des Zahnsteins, jedoch tiefer. Zur Verringerung von Schmerzen betäubt der Zahnarzt das Zahnfleisch. Allerdings lässt sich eine Parodontitis nicht rückgängig machen. Einzig der Knochenabbau lässt sich stoppen. Anschließend muss der Patient beim Zähneputzen auf das Reinigen der Zahnzwischenräume sehr genau achten. Dazu eignen sich so genannte Interdentalbürsten sehr gut.

     

    Einer Parodontitis vorbeugen

    Mittels der Verwendung einer elektrischen Zahnbürste können Sie einer Parodontitis vorbeugen. Denn die Handzahnbürste putzt teilweise zu grob. Dadurch lassen sich zwar die Zähne gut abreiben. Jedoch bleiben die Ablagerungen zwischen Zahnfleisch und Zahn weiterhin bestehen.

     

    Weiterhin lässt sich der Erkrankung durch Lutschpastillen vorbeugen. Darin sind Bakterien des Stammes Lactobacillus reuteri enthalten. Durch das Lutschen gelangen die Bakterien in die Zahnfleischtaschen und vernichten die dortigen schädlichen Bakterien. Ferner soll Kaugummi mit Birkenzucker, Xylit, wirksam sein. Schädigende Bakterien können sich durch die vermehrte Speichelproduktion nicht festsetzen. Dadurch regenerieren Schleimhaut und Zähne schneller. Außerdem ist Xylit dafür bekannt, keinen Karies zu verursachen.

     

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  • Schilddrüsenwerte – Zusammenhang

    Schilddrüsenwerte – Zusammenhang

    Anhand der Schilddrüsenwerte kann der Arzt feststellen, ob eine Störung der Schilddrüsenfunktion vorliegt. Dabei handelt es sich um die Werte T3, T4 und TSH. Die beiden Erstgenannten bilden sich direkt in der Schilddrüse. Deren Bildung hängt von der Jodversorgung ab. Dahingegen erfolgt die Abgabe des TSH von der Hirnanhangdrüse direkt ins Blut. Diese kontrolliert die Produktion der Schilddrüsenhormone.

     

    Was wird unter Schilddrüsenwerte verstanden?

    Die Produktion von Schilddrüsenhormonen passt sich dem jeweiligen Bedarf an. Dabei wechselt sie sich mit der Hirnanhangdrüse ab. Aus diesem Grund zeigen Schilddrüsenwerte im Blut nicht nur die Arbeit der Schilddrüse an. Sondern sie haben ferner die Funktion nachzuweisen, ob und wie der Regelkreis funktionsfähig ist.

     

    Welchen Zusammenhang zwischen den Schilddrüsenwerten gibt es?

    Beim T3 handelt es sich um das Schilddrüsenhormon mit der höchsten Wirkung. Denn dieses verbleibt bis zu seinem Abbau zwischen zehn und 19 Stunden im menschlichen Organismus. In unserem Blut befindet sich rund die dreifache Menge T4 vom T3. Daher gilt T4 auch als Vorstufe des besonders wirksamen T3. Dieser Schilddrüsenwert wird entsprechend des jeweiligen Bedarfs in den Körperzellen umgewandelt.

     

    Dagegen schüttet die Hirnanhangdrüse TSH aus, was sich durch das Blut seinen Weg zur Schilddrüse bahnt. Dort regt es die Aufnahme von Jod und T3– wie auch T4-Produktion an. Erhöht sich die Konzentration beider Schilddrüsenwerte, nimmt die TSH-Bildung ab. Somit stehen Schild- und Hirnanhangdrüse in Wechselbeziehung.

     

    Wie wirken die Schilddrüsenwerte T4 und T3?

    Schilddrüsenhormone fungieren als Steuerelemente des menschlichen Stoffwechsels. Hierfür nehmen sie innerhalb der Körperzellen Einfluss auf die Synthese unterschiedlicher Eiweißstoffe. Weiterhin fördern sie innerhalb bestimmter Organe die Ausschüttung von Hormonen. Dabei kann es sich um die Nebenniere wie auch die Bauchspeicheldrüse handeln. Beim Kind zeichnen die Hormone für die Entwicklung des Hirns und des Wachstums verantwortlich.

     

    Zu den bedeutsamsten Wirkungen der Schilddrüsenhormone zählen:

     

    • Anstieg der Ausscheidung von Cholesterin
    • Erhöhung der Stoffwechselaktivität in der Ruhephase
    • Regulation der Körpertemperatur und des Wärmehaushalts
    • Steigerung des Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels sowie Sauerstoffverbrauchs
    • Unterstützung der Wirkweise vor Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin
    • Wachstumsförderung des Skelett- und Nervensystems während der Embryonal- und Kindesentwicklung

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  • Kontaktlinsen – geringe Hygiene kann zur Erblindung führen

    Kontaktlinsen – geringe Hygiene kann zur Erblindung führen

    Zahlreiche Brillenträger gehen gern auf Kontaktlinsen über. Denn die kleinen Kunststoffschalen sind nahezu unsichtbar und sind leicht zu handhaben. Doch gerade Kontaktlinsenträger sollten die Hygiene nicht vernachlässigen. Denn dies kann ihr Augenlicht gefährden.

     

    Obwohl Kontaktlinsen oberhalb des Auges schwimmen, stellen sie eine mechanische Belastung für die Hornhautschicht dar. Bei guter Hygiene können Sie das Risiko für Augenerkrankungen reduzieren. Trotzdem bilden die Linsen oftmals die Hauptursache für Entzündungen der Hornhaut. Im Rahmen dieser dringen Viren, Pilze und Bakterien in die Hornhaut ein. Dabei lösen sie die Entzündung aus. Ist das Auge zudem extrem trocken, erfährt dieser Vorgang noch eine Begünstigung. Aus diesem Grunde macht sich ein sofortiger Besuch eines Augenarztes erforderlich.

     

    Richtige Hygiene von Kontaktlinsen

    Allerdings lässt sich dieser Zustand oftmals vermeiden. Und zwar dann, wenn auf eine perfekte Hygiene der Kontaktlinsen Wert gelegt wird. Haftschalen schwimmen für gewöhnlich auf der Tränenflüssigkeit des Auges. Deshalb können weiche Linsen hier Substanzen ablagern. Dazu zählen Kosmetika, Bestandteile des Tränensekrets, aber auch Staub. Dadurch wird das Auge beeinträchtigt. Lassen Sie Ihre Kontaktlinsen auf keinen Fall nachts im Auge. Dann ist die Ablagerungsgefahr am größten.

     

    Zur Vermeidung von Keimen in den Augen ist ein stetes Händewaschen essentiell. Und zwar immer dann, wenn Sie die Linsen in oder aus Ihrem Auge befördern. Verwenden Sie stets Wasser sowie Seife. Bedeutsam ist die mechanische Reinigung. Dazu benetzen Sie die Kontaktlinsen mit der Reinigungsflüssigkeit und kreisen vorsichtig mit dem Finger darauf. Anschließend legen Sie diese in die Aufbewahrungsdose. Vergessen Sie die Desinfektionslösung nicht. Allerdings sollten Sie auf keinen Fall für Reinigungszwecke Leitungswasser oder gar Spucke verwenden. Die sich hierin befindenden Viren, Bakterien und Pilze können das Auge infizieren.

     

    Kontaktlinsen – stets sauber aufbewahren

    Haftschalen sollten optimalerweise bei Nichtverwendung im Kontaktlinsengefäß aufbewahrt werden. Auch zur Aufbewahrung ist eine optimale Hygiene unabdingbar. Denn ansonsten besteht auch hier die Gefahr der Keimvermehrung. Um dies zu verhindern empfehlen Experten einen kompletten Austausch dieser Gefäße in einem Abstand von drei bis sechs Monaten. Weiterhin sollte das Döschen an jedem Morgen ausgewaschen und mit einem Kosmetiktuch ausgewischt werden.

     

     

    Weitere Informationen zum Thema Kontaktlinsenpflege  

  • Wasser im Ohr – was hilft?

    Wasser im Ohr – was hilft?

    Nach einem Tag im Schwimmbad oder einem schönen Bad in der Badewanne haben wir nicht selten Wasser im Ohr. Das kann ziemlich lästig sein und fühlt sich zudem äußerst unangenehm an. Denn durch das Wasser im Ohr haben wir stets das Gefühl, Geräusche nur noch gedämpft wahrzunehmen. Ferner können sich im Wasser Keime befinden. Somit kommt dieses Phänomen als Auslöser für Infektionen infrage.

     

    Wasser im Ohr – wie können sie dieses entfernen?

    Haben wir erst einmal Flüssigkeit in unser Ohr bekommen, möchten wir diese so schnell wie möglich wieder loswerden. Denn gerade in den Sommermonaten besteht die Gefahr, an einer so genannten Bade-Otitis zu erkranken. Diese Erkrankung zählt zu den häufigsten Beweggründen, einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufsuchen zu müssen. Basierend auf die sich im eindringenden Wasser im Ohr befindlichen Keime können sehr schnell entzündliche Ohrerkrankungen entstehen.

     

    Zuerst sollten Sie zur Entfernung des Wassers aus Ihrem Ohr versuchen, Ihren Kopf leicht zu schütteln. Aber auch Hüpfen kann helfen. Sofern diese Maßnahmen sich nicht als hilfreich erweisen, verwenden Sie einen Föhn. Ziehen Sie nun Ihr betroffenes Ohr ein wenig nach oben und hinten. Eingestellt auf die niedrigste Stufe halten Sie den Föhn vorsichtig etwa 30 cm vor Ihr Ohr. Somit kann das sich im Ohr befindliche Wasser verdunsten.

     

    Wasser im Ohr – Schmerzen sollten stets Beachtung finden

    Verursacht Wasser im Ohr Ohrenschmerzen, sollten Sie unverzüglich einen HNOArzt konsultieren. Denn Schmerzen im Ohr können immer auf eine Infektion hinweisen. Ursache hierfür können mögliche Keime im Wasser sein. Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt wird eine vorsichtige Untersuchung Ihres Ohres vornehmen. Sofern eine weiterführende Behandlung notwendig ist, erhalten Sie eine Verordnung über Antibiotika. Befindet sich noch Wasser in Ihrem Ohr, so kann der Arzt dieses absaugen.

     

    Künftig können Sie Vorsichtsmaßnahmen treffen, um nicht erneut Wasser in Ihre Ohren beim Baden zu bekommen. Und zwar können Sie vor dem Betreten der Dusche oder des Schwimmbades Ohrenstöpsel verwenden. Diese verschließen die Öffnung Ihres Ohres und lassen kein Wasser durch.

  • Depressionen – Bewegung kann schützen

    Depressionen – Bewegung kann schützen

    Bereits eine bis zwei Stunden Bewegung in der Woche können ausreichen, um sich vor Depressionen zu schützen. Aktuellen Schätzungen zufolge leiden auf dem gesamten Globus rund 350 Millionen Personen an diesen Störungen. Demzufolge geht die Weltgesundheitsorganisation WHO von einem Anstieg affektiver Störungen und Depressionen bis 2020 insofern aus, dass es sich hierbei um die zweithäufigste Volkskrankheit handeln wird. Zu den affektiven Störungen gelten jene Störungen, die auf manischen wie auch depressiven Stimmungsschwankungen basieren.

     

    Wie Sie sich vor Depressionen schützen können

    Sport kann Symptome von Depressionen mindern. Überdies soll Yoga eine ähnliche Wirkung wie Psychotherapie haben. Auch Menschen, die gern klettern können sich davor schützen. Denn diese müssen sich sehr genau konzentrieren und haben keine Zeit zum Grübeln. Einer aktuellen Studie zufolge lässt sich eine Depression durch sportliche Betätigung verhindern. Wer jedoch weniger als eine Stunde in der Woche sportlich aktiv wird, läuft eher Gefahr, depressiv zu werden.

     

    Studie aus Norwegen beweist diese Theorie

    Für diese Studie kamen Daten der „Health Study of Nord-Trøndelag County“ zur Auswertung. Infolge dieser Untersuchung wurden 33.000 norwegische Bürgerinnen und Bürger im Zeitraum von 1984 bis 1997 aufgefordert, sich zu ihren wöchentlichen sportlichen Aktivitäten zu äußern. Weiterhin füllten die Probanden Fragebögen aus. In diesen ging es um das Auftreten von Depressionen und Ängsten. Aus den Daten ergab sich, dass all jene, die keinen Sport treiben, eher zu Depressionen neigen. Somit liegt bei diesem Personenkreis ein um 44 Prozent höheres Risiko der Erkrankung vor als bei Personen, die regelmäßig bis zu zwei Stunden pro Woche sportlich aktiv sind.

     

    Weshalb Bewegung sich schützend gegen diese Erkrankung auswirkt, ist bislang nicht eindeutig nachweisbar. Weitere Untersuchungen diesbezüglich sind notwendig. Jedoch gehen die Wissenschaftler davon aus, dass neben sozialen auch körperliche Faktoren eine bedeutsame Rolle spielen. Personen, die unter Depressionen leiden, finden unter anderem Hilfen in Selbsthilfegruppen wie auch bei praktizierenden Psychologen oder Psychotherapeuten. Aber auch verschiedene Online-Portale stellen entsprechende Hilfen bereit.

     

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