Autor: Silvia Goeritz

  • Sonnenallergie – UV-Lichttherapie kann Abhilfe schaffen

    Sonnenallergie – UV-Lichttherapie kann Abhilfe schaffen

    Für manche Menschen endet das lang herbei gesehnte Sonnenbad mit einer Sonnenallergie. Dabei sorgt Sonne tanken für bessere Stimmung und ist der menschlichen Gesundheit dienlich. Denn die UV-Strahlen helfen uns bei der Bildung des lebensnotwendigen Vitamins D. Ferner stärken sie das Immunsystem und regen den Stoffwechsel an. Darüber hinaus sind die Strahlen in der Lage unseren Hormonhaushalt zu steuern.

     

    Sonnenallergie – wenn das Sonnenbad zur Qual wird

    Doch nicht jeder kann Sonne vertragen. Die Haut reagiert allergisch. Dabei zeigen sich Hautreaktionen wie stark juckende rote Flecken, Blasen, Pickel oder Pusteln. Eine Sonnenallergie kann sich auf vielerlei Arten bemerkbar machen. Meistens ist sie äußerst schmerzhaft. Gesundheitsexperten stellen eine starke Zunahme der Betroffenen fest. Insbesondere Kinder leiden vermehrt unter einer diesem Phänomen.

     

    Symptome einer Allergie erst Tage später bemerkbar

    Im Allgemeinen zeigen sich die Symptome einer Sonnenallergie erst nach einigen Stunden. Nicht selten machen sich diese aber auch erst Tage später nach dem Sonnenbad bemerkbar. Zwar lassen die Beschwerden im Verlaufe des Sommers wieder nach, jedoch sind sie eine echte Belastung für die betroffenen Personen. Wer von einer solchen Allergie betroffen ist, dem kann nur noch das Tragen von langer Kleidung helfen. Ein anderer Schutz vor dem UV-Licht ist nicht gegeben. Wie genau diese Allergie entsteht ließ sich bislang noch nicht von Experten klären. Die Vermutungen gehen dahin, dass UV-Licht für die Entstehung eines Allergens im Organismus verantwortlich zeichnet.

     

    Neue Hoffnung für Patienten mit Sonnenallergie

    Hautärzte entdeckten eine neue Methode, mit der einer Sonnenallergie vorgebeugt werden kann. So erläutert Christoph Liebich, Hautarzt aus München und Mitglied des Berufsverbands Deutscher Dermatogen, dass eine UV-Lichttherapie Erleichterung schaffen kann. Dabei können Betroffene im Jahr zuvor ihre Haut auf die Sonneneinstrahlung vorbereiten. Da eine Sonnenallergie hauptsächlich durch UV-A-Strahlen hervorgerufen wird, bringt es nichts, sich vorher in einem Sonnenstudio vorzubräunen. Denn Sonnenstudios setzen ebenfalls UV-A-Strahlen ein. Dahingegen kann eine gering dosierte UV-Lichttherapie als vorbeugende Maßnahme Schutz bieten.

     

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  • Täglich Barfußlaufen – darum sollte es jeder tun

    Täglich Barfußlaufen – darum sollte es jeder tun

    Barfußlaufen zeigt positive Wirkungen auf die Gesundheit. So wirkt es vorbeugend gegen diverse Fußfehlstellungen wie Senk-, Spreiz- und Knickfüße. Aber auch zur Schulung unserer Sinne, Stärkung der Muskulatur und Anregung der Durchblutung hat sich das Laufen ohne Schuhe bestens bewährt. Experten raten dazu, des Öfteren einmal die Schuhe daheim zu lassen und barfuß zu laufen. In wissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass Menschen mit Barfußlaufen sogar schneller unterwegs sind als in Schuhen.

     

    Mehrheit der Bevölkerung leidet an Fußdeformationen

    Ein Großteil der Bevölkerung leidet unter Fußdeformationen. Experten zufolge hängt dies mit dem fehlenden Barfußlaufen zusammen. Durch das Laufen in Schuhen findet kaum noch ein Training der großen und kleinen Fußmuskeln statt. Demzufolge treten Fehlaufstellungen auf. Mediziner empfehlen den Besuch von Barfußparks. Das Laufen auf Glasscherben, Holz, Kies und Lehm trägt zur Stärkung der Fußmuskulatur bei. Ferner werden die Fußreflexzonen sowie der gesamte Organismus angeregt. Darüber hinaus reguliert sich der Blutdruck.

     

    Kinderschuhe schnell zu klein

    Patrik Reize, Ärztlicher Direktor der orthopädischen Klinik Stuttgart weist darauf hin, dass Kinderschuhe bereits kurz nach dem Kauf schon zu klein sind. Dementsprechend kommt es Stauchung des Fußes. Läuft das Kind barfuß, kann daraus ein effektives Entgegenwirken gegen die Rückbildung von Muskeln, Bändern und Sehnen resultieren. Außerdem fördert dies die gesunde Zehenstellung. Ältere Menschen profitieren vom Barfußlaufen durch die Wiederherstellung des Vorfußgangs. Beispielsweise kann hiermit die Sehnenplatte zwischen dem Vor- und Rückfuß trainiert werden. Die Wirbelsäule erfährt Entlastung und die Achillessehne Unterstützung. Beschwerden im Bereich des Rückens lassen sich somit vermeiden. Bedingt durch die Stimulation der Fußsohlen lassen sich positive Wirkungen auf die inneren Organe erzielen.

     

    Barfußlaufen und Diabetes

    Personen, die schon länger nicht mehr barfuß unterwegs waren, sollten langsam mit dem Barfußlaufen beginnen. Ansonsten drohen Überlastungen. Anfangs kann ein Laufen in Socken bereits Entlastung bringen. Patienten mit Diabetes und Polyneuropathie sollten jedoch vorsichtig sein beim Barfußlaufen. Sie verfügen meist über ein gestörtes Schmerzempfinden. Dadurch können Infektionen auftreten.

  • Starke Hitze – Blutdruck-Medikamente anpassen

    Starke Hitze – Blutdruck-Medikamente anpassen

    Menschen mit Blutdruck- und Herzproblemen sollten bei sommerlichen Temperaturen ihre Blutdruck-Medikamente anpassen. Denn das Herz muss bei starker Hitze erheblich stärkere Leistungen vollbringen als bei normalen Temperaturen. Lassen Sie am besten die Dosierung Ihrer Medikamente von Ihrem Arzt im Sommer kontrollieren.

     

    Zu den möglichen Folgen starker Hitze können Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen, Muskelkrämpfe, Müdigkeit sowie Schwindel zählen. Ein starker Blutdruckabfall kann zudem bis zum Kreislaufkollaps führen. Deshalb ist es so wichtig, Blutdruck-Medikamente anpassen zu lassen.

     

    Regelmäßige Überprüfung von Medikamenten-Dosierung

    Meistens müssen Herzpatienten Medikamente einnehmen. Infolge starker Hitze ist es bei einigen Arzneimitteln zur Behandlung von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems erforderlich, die Dosierungen anzupassen. Dies geht aus einer aktuellen Meldung der Deutschen Herzstiftung hervor. Prof. Dr. med. Markus Haass, Herzspezialist, weist darauf hin, dass insbesondere Herzpatienten ihre Medikamentendosierung in regelmäßigen Abständen durch ihren Arzt überprüfen lassen sollten. Gegebenenfalls ist eine Reduzierung derselben erforderlich. Aber auch Blutdruckpatienten sollten ihre Blutdruck-Medikamente anpassen.

     

    Sommerliche Hitze bedeutet Mehrbelastung für Blutdruck und Herz

    Das menschliche Herz muss bei hohen sommerlichen Temperaturen mehr Blut durch den Organismus pumpen. Das heißt, nur dann kann die Körpertemperatur optimal geregelt werden. Ein gesundes Herz ist in der Lage, diese Mehrbelastung ohne Probleme zu bewältigen. Dahingegen erreicht ein krankes Herz schneller die Grenze der Leistungsfähigkeit. Besser ausgedrückt sollten Patienten mit Herzschwäche und ältere Personen deshalb große Hitze meiden.

     

    Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten

    Da der menschliche Körper über den Schweiß nicht nur Wärme abgibt, sondern auch Flüssigkeit verliert, ist es essentiell, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Pro Tag empfiehlt es sich zwischen einem bis zwei Liter Flüssigkeit zu trinken. Damit lassen sich der Elektrolyt- und Salzverlust ausgleichen. Während gesunde Menschen automatisch bei Durst genügend trinken, können herzkranke oder ältere Personen ihr Durstgefühl oftmals nicht richtig einschätzen. Nehmen diese beispielsweise zusätzlich wassertreibende Medikamente ein, entsteht ein erhöhter Flüssigkeitsverlust. Dadurch verringert sich das Blutvolumen innerhalb der Gefäße. Folglich sinkt der Blutdruck, ein Kreislaufkollaps mit kurzzeitiger Bewusstlosigkeit droht.

  • Zusammenhang zwischen Epilepsie und Wetter

    Zusammenhang zwischen Epilepsie und Wetter

    Alkohol, flackernde Lichter und Stress sind bekannte Auslöser für Epilepsie – doch besteht auch ein Zusammenhang zwischen Epilepsie und Wetter? Florian Rakers, Neurologe des Universitätsklinikums Jena, bestätigt eine Risikosteigerung von epileptischen Anfällen bei bevorstehendem Wetterwechsel.

     

    Epilepsie und Wetter – niedriger Luftdruck wirkt sich kritisch aus

    In einer durchgeführten Untersuchung stellten die Jenaer Forscher einen Zusammenhang zwischen Epilepsie und Wetter fest. Mit mehr epileptischen Anfällen ist bei hoher Luftfeuchte sowie niedrigem Luftdruck zu rechnen. Dahingegen seltener treten die Anfälle einer Epilepsie bei sommerlich heißen Temperaturen auf. Die Forscher waren vom Resultat überrascht, dass das Epilepsierisiko mit fallendem Luftdruck zunimmt. Besonders der vorangegangene Tag nimmt einen maßgeblichen Einfluss auf das Anfallsrisiko.

     

    Gerade Patienten, die im Normalfall eher selten epileptische Anfälle erleben, reagieren äußerst empfindsam auf den fallenden Luftdruck. In der Regel nehmen diese ausschließlich ein einzelnes Medikament zur Behandlung ihrer Epilepsie ein. Bei diesem Personenkreis ist mit einem Anstieg des Anfallsrisikos um 36 % zu rechnen. Demgemäß lässt sich bei Patienten, die mit zwei oder mehreren Medikamenten pro Tag behandelt werden, ein geringerer Zusammenhang zwischen Epilepsie und Wetter feststellen.

     

    Achtung bei hoher Luftfeuchte und Kälteeinfluss

    Außer einem problematischen Luftdruck kann sich aber auch die Luftfeuchtigkeit negativ bei Personen mit Epilepsie auswirken. Immerhin konnten die Forscher der Universitätsklinik Jena bei ihrer Untersuchung eine Zunahme des Risikos epileptischer Anfälle von rund 48 % bei einer Luftfeuchtigkeit von mehr als 80 % nachweisen. Jedoch trat dieser negative Einfluss zumeist erst am jeweils dritten Tag auf. Rakers geht davon aus, dass unter Umständen Infekte eine maßgebliche Rolle dabei einnehmen. Dahingegen zeigen die im Sommer herrschenden überwiegend warmen Temperaturen einen positiven Effekt auf. Liegen die sommerlichen Temperaturen über 20 °C, so zeigt sich der Zusammenhang Epilepsie und Wetter als geringer als dies an kalten Tagen der Fall ist. Mit einer Abnahme der Anfallsaktivität von bis zur Hälfte ist zu rechnen.

     

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  • Langes Ausschlafen am Wochenende nicht gut für die Gesundheit

    Langes Ausschlafen am Wochenende nicht gut für die Gesundheit

    Eine Vielzahl von Menschen genießt das Ausschlafen am Wochenende. Schlafforscher aus den USA fanden jetzt heraus, dass dies jedoch für die Gesundheit schädlich sein kann. Denn das Risiko für Herzerkrankungen kann sich durch den unregelmäßigen Schlaf deutlich erhöhen. Bestätigt wurden diese negativen Auswirkungen auch von Schlafforschern der University of Arizona.

     

    Ferner fanden Wissenschaftler heraus, dass unregelmäßiges Schlafen, wie das lange Ausschlafen am Wochenende oder auch an Feiertagen zusätzlich das Erkrankungsrisiko für Diabetes erhöhen kann. Problematisch fällt dies auch ins Gewicht bei Schichtarbeitern.

     

    Ausschlafen am Wochenende vermeiden

    Schlafforscher von der Universität Arizona in Tucson sprechen von einem so genannten sozialen Jet-Lag. Charakteristisch für ihn sind erhöhte Erschöpfung, Müdigkeit, schlechte Stimmung und verschlechterte Gesundheit. Zu diesen Resultaten kamen die Forscher durch Analyse von rund 1000 Probanden im Alter zwischen 22 bis 60 Jahren. Demzufolge sprechen die Wissenschaftler die Empfehlung aus, Wert auf einen regelmäßigen Schlafzeitplan zu legen. Darin kann eine relativ einfache und dennoch sehr effektive Maßnahme bestehen, sich ausreichend vor Erkrankungen des Herzens zu schützen. Ferner bestehen hierdurch gute Chancen, auch weitere gesundheitliche Probleme zu vermeiden.

     

    Nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel Schlaf

    Die American Academy of Sleep Medicine empfiehlt für Erwachsene eine ideale Schlafdauer von wenigstens sieben Stunden. Allerdings kann sich eine Schlafdauer von mehr als acht Stunden je Nacht negativ auf die Gesundheit des Menschen auswirken. Dies fanden Wissenschaftler aus Norwegen heraus. Ferner zählen zur richtigen Schlafdauer – wozu Ausschlafen am Wochenende nicht gehört – regelmäßiger Schlaf, eine gute Schlafqualität sowie der passende Zeitpunkt.

     

    Tipps bei Schlafproblemen

    Sofern Sie unter Schlafproblemen leiden, probieren Sie nachfolgende Tipps zum Durchschlafen: Erholsamer Schlaf lässt sich durch eine gesunde Lebensweise fördern. Zudem sollten Sie auf den Genuss von Alkohol, Kaffee und Nikotin sowie spätes Essen verzichten. Auch das Treiben von intensivem Sport am Abend kann sich negativ auf die Schlafqualität auswirken. Das Einhalten regelmäßiger Schlafenszeiten ist essentiell. Solange Übergewicht vorliegt, lohnt sich eine Gewichtsreduktion. Aber auch unterschiedliche Hausmittel wirken positiv bei Schlafstörungen. Einerseits können dies unter anderem Entspannungstechniken wie die progressive Muskelentspannung oder autogenes Training sein. Andererseits helfen Beruhigungstees aus Kamille oder Passionsblume zur Lösung von Anspannungen.

  • Kardiologen warnen vor Energydrinks

    Kardiologen warnen vor Energydrinks

    Energydrinks erfreuen sich großer Beliebtheit. Dabei handelt es sich um koffeinhaltige Getränke. Diese sollen lange Zeit wachhalten. Insbesondere Jugendliche lieben die süßen Drinks. Mediziner sehen in Energydrinks Gefahren für die Gesundheit.

     

    Energydrinks – reichhaltig an Zucker

    Die Energie versprechenden Drinks bestehen hauptsächlich aus Zucker und Koffein. Demgemäß finden sich in einer Dose rund 13 Stück Würfelzucker. Besonders für Teenager sind beide Inhaltsstoffe sehr gefährlich. Einesteils schadet jeder Schluck des süßen Getränks den Zähnen. Andernteils erhöht sich das Risiko einer Herzerkrankung durch den hohen Koffeingenuss. Schon in einer kleinen Dose Red Bull sind 80 mg Koffein enthalten. Dies entspricht einer Tasse Espresso oder drei Dosen Cola.

     

    Zu hoher Konsum an Energy Getränken bei Jugendlichen

    Dr. Martin Hulpke-Wette – Kardiologe aus Göttingen – warnt vor dem Genuss dieser aufputschenden Drinks im Jugendalter. Viele trinken mehr als vier Dosen hiervon. Dies geht aus einer Untersuchung der Europäischen Lebensmittel-Überwachungsbehörde hervor. Energydrinks können für zu hohen Blutdruck, den Anstieg des Adrenalinspiegels, Herzrasen sowie Herzrhythmusstörungen verantwortlich zeichnen.

     

    Je Tag sollten nicht mehr drei Milligramm Koffein je Kilogramm Körpergewicht verzehrt werden. Für eine erwachsene Person mit einem Körpergewicht von 70 kg bedeutet dies ein Verzehr von höchstens 2 ½ kleine Dosen. Für Kinder sollten Energydrinks tabu sein.

     

    Sechs Stunden nach Verzehr noch hoher Blutdruck

    Entsprechend einer aktuellen Studie ist sechs Stunden nach dem Verzehr eines solchen Getränks der Blutdruck immer noch wesentlich erhöht. Kardiologen wissen: Wer längerfristig seinem Herzen hohe Mengen Koffein zumutet, schadet diesem. Die Muskelwanddicke des Herzens verändert sich im Verlaufe der Zeit. Derartige Veränderungen bemerken Betroffene im jungen Alter beispielsweise dadurch, dass sie schnell beim Treppensteigen aus der Puste kommen.

    Ferner weisen Mediziner darauf hin, dass nicht ausschließlich Energydrinks sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken können. Auch die Kombination derselben mit Hochprozentigem ist gesundheitsschädigend. Deshalb sollten Sie niemals diese Energiespender in Verbindung mit Alkohol zu sich nehmen.