Autor: Silvia Goeritz

  • Aktuelle Studie beweist: Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert

    Aktuelle Studie beweist: Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert

    Während an einer Glutenunverträglichkeit Leidende sich glutenfrei ernähren müssen, ist der Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert. Rund ein Prozent der Bevölkerung Deutschlands können kein Gluten vertragen. Bislang gibt es noch keine Behandlungsmöglichkeiten einer Zöliakie. Doch Supermärkte halten zwischenzeitlich ein umfangreiches Produktsortiment glutenfreier Nahrungsmittel bereit.

     

    Beliebtheit bei gesunden Menschen von glutenfreien Lebensmitteln steigt

    Das umfassende Sortiment an glutenfreier Kost zieht auch immer mehr Gesunde in seinen Bann. Dabei ist ein Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert. Forscher fanden heraus, dass dieser Personenkreis damit sein Risiko auf eine Diabeteserkrankung wesentlich erhöht. Aber auch in den USA fanden Wissenschaftler heraus, dass ein Verzicht auf Gluten für gesunde Menschen dem Herzen Schaden zufügen kann.

     

    Für gesunde Menschen liegen bislang keinerlei Beweise vor, dass diese von einer Minimierung der Aufnahme von Gluten profitieren können. Trotzdem geht eine Vielzahl der Bevölkerung ohne Zöliakie davon aus, dass die Glutenaufnahme mit der Nahrung für sie negative Folgen auf ihre Gesundheit haben könne. Am meisten werden Erkrankungen des Herzen sowie Fettleibigkeit befürchtet. Hierfür besteht jedoch kein Grund.

     

    Studie weist nach: Glutenverzicht für Gesunde nicht empfehlenswert

    In einer durchgeführten Studie weisen Wissenschaftler der Harvard Medical School Boston und des Columbia University Medical Centers New York eine schädigende Wirkung für gesunde Personen durch Glutenverzicht nach. Insbesondere für die Herzgesundheit zeigt das Verzichten auf das Klebereiweiß negative Auswirkungen. Nachlesbar sind die Resultate dieser Studie in der Fachzeitschrift „British Medical Journal“.

     

    Ferner konnten die Forscher während ihrer analytischen Arbeit feststellen, dass sich das Risiko durch eine Ernährungsumstellung für Zöliakie-Erkrankte minimieren lässt. Durch das Meiden von Gluten verzehren Betroffene oftmals sehr wenig Vollkornbrot. Andrew Chan – Harvard Medical School Boston – informiert, das Herzinfarktrisiko kann durch den Verzehr von Vollkornprodukten reduziert werden. Auch in anderen durchgeführten Untersuchungen auf wissenschaftlicher Basis ist bislang eindeutig nachgewiesen worden, dass eine Ernährungsweise mit einem erhöhten Vollkornanteil ideal vor verschiedenen Erkrankungen schützen kann.

     

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  • Auch im Alter ist Sex interessant

    Auch im Alter ist Sex interessant

    Viele junge Leute wollen es kaum glauben: doch auch im Alter ist Sex interessant für Frauen. Denn gerade bei Frauen steigert sich die Lust am Sex bis zu deren 35. Lebensjahr. Und dann bleibt sie für eine lange Zeit auf einem hohen Niveau erhalten. Später zwischen dem 60. und 80. Lebensjahr sind viele Frauen sogar noch sexuell aktiv. Weit mehr Frauen gaben in Umfragen an, dass für sie auch im Alter Sex interessant ist.

     

    Für eine Vielzahl von Frauen stellt die eigene Sexualität eine bedeutende Quelle ihres Selbstwert- und Partnerschaftsgefühls dar. Das bleibt auch so, wenn Frauen in die Menopause kommen. Genauso wichtig ist der Wunsch nach Befriedigung und Zärtlichkeit im Alter, auch wenn das körperliche Verlangen abnimmt.

     

    Zunehmende Bedeutung des Vorspiels

    Im höheren Alter brauchen Männer wie Frauen ein wenig mehr Zeit. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, etwas mehr Zeit ins Vorspiel zu investieren. Die Orgasmusfähigkeit bleibt erhaltenunabhängig davon, wie alt der Mensch ist. Zudem bringt Sex im Alter eine gewisse Sicherheit mit sich. Einerseits besteht keine Gefahr einer ungewollten Schwangerschaft mehr. Auch wartet kein Nachwuchs mehr auf Aufmerksamkeit seitens der Eltern. Andererseits haben Männer im höheren Alter kaum noch einen vorzeitigen Samenerguss. Somit ist im Alter Sex interessant und wird oftmals als befriedigender wahrgenommen als in jungen Jahren.

     

    Einschränkungen körperlicher Natur

    Trotzdem hat das Alter auch seine Tücken. Gerade Männer im höheren Alter können mit Problemen bei der Erektionsfähigkeit zu kämpfen haben. Allerdings sind diese gut behandelbar. Frauen hingegen leiden gelegentlich unter Harninkontinenz. Deshalb fühlen sie sich besonders eingeschränkt. Als hilfreich erweisen sich hier bestimmte Medikamente. Aber auch Operationen schaffen Abhilfe. Gut bewährt hat sich ein Beckenbodentraining.

     

    Da im Alter der Östrogenspiegel abnimmt und somit das Scheidengewebe weniger gut durchblutet wird, klagen viele Frauen über Scheidentrockenheit. Eine Hormontherapie, aber auch Gels und Cremes tragen zur Erhöhung der Gleitfähigkeit bei. Nicht zuletzt zeichnen verschiedene Medikamente zur Beeinflussung des Lustgefühls bei. Im Grunde genommen gibt es jedoch keinen Grund, im Alter keinen Sex mehr zu genießen.

     

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  • Erste sichere Anzeichen für ein Leben nach dem Tod

    Erste sichere Anzeichen für ein Leben nach dem Tod

    Die Frage nach einem Leben nach dem Tod beschäftigt sehr viele Menschen. Einer aktuellen Studie zufolge mit über 2000 Probanden soll es dieses Phänomen tatsächlich geben.

     

    Bis zu drei Minuten ein Leben nach dem Tod nachgewiesen

    Wissenschaftler der University of Southampton haben bestätigt, dass nach dem Herzstillstand das menschliche Bewusstsein noch aktiv ist. Und zwar für bis zu drei Minuten. Aus diesem Grund können wir von einem Leben nach dem Tod ausgehen. Ebenfalls nachgewiesen wurde im Rahmen einer weiteren Studie die Aktivität einiger Gene nach dem Tode. Diese Studie führte die Washington University Seattle durch.

     

    Abschalten des Bewusstseins 30 Sekunden nach Eintreten des Todes widerlegt

    Dass einst Experten die Meinung vertraten, bereits eine halbe Minute nach Eintritt des Todes fließt kein Blut mehr durch den menschlichen Körper und das Bewusstsein funktioniert nicht mehr, ist somit widerlegt. Nachdem aus kardiologischer Sicht der Mensch verstorben ist, lebt das Bewusstsein noch einige Minuten weiter.

     

    Rund die Hälfte aller befragten Probanden der Studie, die bereits einen Herzstillstand erlitten hatten, konnten sich an ein Leben nach dem Tod erinnern. Dies erläutert Dr. Sam Parnia der University of Southampton. Zwei Prozent aller Betroffenen bezeichneten diesen Zustand als außerkörperliche Erfahrung.

     

    Nachdem betroffene Personen wieder gesund sind, können sie sich kaum noch an geistige Aktivitäten erinnern. Frau Dr. Parnia begründet dieses Phänomen mit Wirkungen von Sedativa oder Auswirkungen von Hirnschädigungen.

     

    Bereits verstorbener Patient erinnert sich nach Rückkehr an Einzelheiten

    Eine sehr bedeutsame Erkenntnis dieser Studie beruht auf der Aussage eines 57-jährigen Probanden. Denn dieser erzählte als Erster von außerkörperlichen Erfahrungen. Nach einem Herzstillstand konnte er sich präzise an das Geschehen um sich herum erinnern. Bislang ist davon ausgegangen worden, dass es sich bei diesen Erfahrungen um Illusionen oder Halluzinationen handele. Doch die Erinnerungen dieses Mannes führten zu Übereinstimmungen mit den Resultaten der aktuellen Studie. Sein Leben nach dem Tod hielt rund drei Minuten an. Und dass, obwohl kein Herzschlag mehr vorhanden war.

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  • Bisher nicht bekannte Ursachen für chronische Darmerkrankungen entschlüsselt

    Bisher nicht bekannte Ursachen für chronische Darmerkrankungen entschlüsselt

    Chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa werden immer öfter diagnostiziert. Trotzdem ließen sich bislang kaum Ursachen hierfür finden. Jetzt haben deutsche Forscher eine Ursache für diese chronischen Entzündungen entdeckt.

     

    Neuer Mechanismus gefunden

    Ursachen für chronische Darmerkrankungen liegen Fachleuten zufolge in Fehlern der körpereigenen Immunabwehr begründet. Daraus folgen Schübe von Beschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen und -krämpfe. Aktuell beschäftigen sich die Forscher noch mit der Suche nach dem genauen Auffinden der Ursachen. Jedoch fanden deutsche Forscher einen Mechanismus, der für die Entzündungen im Darm verantwortlich zeichnet.

     

    Auslöser für chronische Darmerkrankungen

    Chronische Darmerkrankungen sind auf ein zu hohes Maß des Onkogens Bcl-3 zurückzuführen. Dies wiesen der Universitätsprofessor Dr. Ari Waisman und Dr. Nadine Hövelmeyer der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in Zusammenarbeit mit Dr. Elke Glasmacher des Helmholtz Zentrums München nach. Dabei beschreiben sie die Zusammenhänge, wie hierbei das Immunsystem sein Gleichgewicht verliert, im Fachmagazin „Nature Communications“.

     

    In Zusammenarbeit mit ihren Kooperationspartnern gelang es ihnen nachzuweisen, dass das Protein Bcl-3 bei Patienten mit chronischen Darmerkrankungen wesentlich höher angesiedelt ist. Auf Grund dessen kann dies eindeutig als Auslöser der Erkrankung identifiziert werden. Im Rahmen der Studie fanden die Forscher heraus, dass die T-Zellen für die Verhinderung einer überschießenden Reaktion des Immunsystems verantwortlich zeichnen. Bcl-3 entfaltet seine Wirkung auf die Gesundheit des Darms in jenen T-Zellen. Anders gesagt sollen diese eine Toleranz gegenüber des eigenen Organismus aufbauen.

     

    Neue Ansätze für Behandlungen

    Durchgeführte Versuche erzielten das Resultat, dass hohe Mengen an Bcl-3 das Einwandern bestimmter Zellen in den Darm begünstigen. Daraus resultieren chronische Darmerkrankungen. Dies geht aus Erklärungen der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dr. Sonja Reissig von der Universitätsmedizin Mainz hervor.

     

    Dr. Ari Waisman bestätigt eine weitere Suche nach neuen Wirkstoffen. Diese sollen zur Verhinderung der Interaktion zwischen Bcl-3 und dem Transkriptionsfaktor p50 beitragen. Die Arbeitsgruppenleiterin des Instituts für Adipositas und Diabetes München teilt mit, dass durch die unterbundene Aktivierung von Tregs das Ablesen erforderlicher Gene nicht möglich ist.

  • Zehn Portionen Gemüse und Obst pro Tag – besser für die Gesundheit?

    Zehn Portionen Gemüse und Obst pro Tag – besser für die Gesundheit?

    Laut einer aktuellen Studie soll die doppelte Menge von Gemüse und Obst als bislang empfohlen für die Gesundheit besser sein.

     

    Doppelte Obst- und Gemüseportionen mindern Risiko von Erkrankungen

    Obwohl die Weltgesundheitsorganisation – WHO – pro Tag fünf Portionen Gemüse und Obst empfiehlt, rät eine englische Studie nun zur doppelten Menge. Zu finden ist die Veröffentlichung der Studie im „International Journal of Epidemiology“.

     

    In dieser haben Wissenschaftler nachgewiesen, dass sich bei Probanden 200 g Gemüse und Obst pro Tag positiv auf deren Gesundheit auswirken. Somit können im Vergleich zu Personen ohne den Verzehr von Obst und Gemüse Risiken für

    • Herzkreislauferkrankungen und Herzkrankheiten um 13 % respektive 16 %
    • Schlaganfall um 18 %
    • frühzeitigen Tod um 15 % sowie
    • Krebserkrankungen um 4 %

    vermindert werden.

    Wer je Tag 800 g Gemüse und Obst verzehrt, ist noch besser vor den genannten Erkrankungen geschützt.

     

    Darum sind Gemüse und Obst besonders gesund

    Unterschiedliche Studien haben eines gemeinsam. Obst und Gemüse wirken sich positiv auf die menschliche Gesundheit aus. Hierdurch lassen sich Blutdruck und Cholesterin effektiv senken sowie das Immunsystem stärken.

     

    Dazu erläutert der norwegische Studienautor Dagfinn Aune, dass in Obst und Gemüse zahlreiche Antioxidantien enthalten sind. Diese tragen zur Reduzierung von DNA-Schäden bei. Somit kann das Krebsrisiko gesenkt werden. Ferner besteht die Möglichkeit von positiven Auswirkungen auf die natürliche Darmflora des Menschen.

     

    Verzehrempfehlungen von Obst- und Gemüsesorten

    Das Forscherteam von Dagfinn Aune hat herausgefunden, welche Sorten vor unterschiedlichen Krankheiten schützen können. Demzufolge sollen Brokkoli und Kohl vor Krebs schützen. Dies erklärt er mit den darin vorkommenden Glucosinolaten. Jene aktivieren Enzyme, und diese könnten vor Krebserkrankungen Schutz bieten. Auch gelbe und grüne Gemüse sollen vor Krebs schützen, zum Beispiel Paprika oder Spinat.

     

    Schutz vor Erkrankungen im Herz- und Herzkreislaufbereich, einem vorzeitigen Tod sowie Schlaganfall sollen insbesondere Obstsorten wie beispielsweise Birnen, Äpfeln, grünem Blattgemüse, Salaten und Zitrusfrüchten zugeschrieben werden.

  • Auch niedriger Blutdruck birgt Gefahren – hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Auch niedriger Blutdruck birgt Gefahren – hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    Nicht ausschließlich hoher Blutdruck, auch niedriger Blutdruck kann sich gefährlich auf die menschliche Gesundheit auswirken. Ein geringer Druck innerhalb der Blutgefäße erhöht das Risiko der Neigung zur Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

     

    Niedriger Blutdruck muss ernstgenommen werden

    Neben zu hohem muss auch zu geringer Blutdruck ernstgenommen werden. Denn auch zu niedrige Werte bergen Gefahren für die Gesundheit des Menschen. Experten raten zu einer Festlegung von einer Untergrenze für Blutdruck, an der sich Patienten wie Ärzte gleichermaßen orientieren können.

     

    Zwar gilt Bluthochdruck als größte Gefahr für den tödlichen Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Beispielsweise können dies ein Schlaganfall oder Herzinfarkt sein. Einer aktuellen Studie zufolge sollte aber auch zu niedriger Blutdruck nicht vernachlässigt werden.

     

    Niedriger Blutdruck und seine Auswirkungen

    Im Allgemeinen nehmen Betroffene ihren zu niedrigen Blutdruck erst dann wahr, wenn sich bestimmte Symptome bemerkbar machen. Hierzu können neben Schwindelgefühlen auch Kälteempfindlichkeit oder Ohrensausen gehören. Im Grunde genommen ist ein niedriger Blutdruck als harmlos anzusehen. Jedoch kann dieser auch Hinweise auf eine Herzmuskelschwäche oder eine Unterfunktion der Schilddrüse geben. Wissenschaftler aus den Niederlanden teilen mit, zu niedriger Blutdruck kann auch als Ursache für Demenz infrage kommen.

     

    Therapiemöglichkeiten eines zu niedrigen Blutdrucks

    Des Öfteren erfolgt eine Therapie von Bluthochdruck mit Medikamenten. Fällt im Rahmen dieser Behandlung der Wert zu tief, kann dies gleiche negative Folgen wie erhöhter Blutdruck auf die Gesundheit des Menschen haben. Veröffentlicht wurde diese Studie im Fachmagazin „The Lancet“.

     

    Zudem erhöht zu niedriger Blutdruck die Sterblichkeitsrate. Insbesondere sind Patienten mit Werten unterhalb 120 mmHg hiervon betroffen. Immerhin lässt sich eine Sterblichkeitserhöhung um 28 Prozent feststellen. Ferner resultiert aus Werten, die sich unterhalb 70 mmHg beim unteren Blutdruckwert befinden, ein hohen Herz-Kreislauf-Risiko.

     

    Festlegung einer Untergrenze essentiell

    Professor Michael Böhm – Studienleiter der Universität des Saarlandes – kann sich aus den vorgenannten Gründen gut die Festlegung eines unteren Grenzwertes vorstellen. Viele Menschen streben einen möglichst niedrigen Blutdruck an. Dabei wissen sie kaum, dass ein zu niedriger Blutdruck für die Gesundheit genauso schädigend ist wie ein Bluthochdruck.

     

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