Kategorie: Ernährung

Gesunde Ernährung im Gesundheits-Magazin.net

Nicht nur der Lebensstil entscheidet darüber, wie gesund oder weniger gesund ein Mensch lebt, auch die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle. Du bist, was du isst, sagt der Volksmund und an dieser Weisheit ist sehr viel Wahres, denn wer sich gesund ernährt, der kann davon ausgehen, auch im Alter noch fit und munter zu sein. Aber besonders in der heutigen Zeit ist es nicht ganz so einfach, sich gesund und vor allem ausgewogen zu ernähren. Das Angebot an Nahrungsmitteln steigt stetig an, es wird immer vielschichtiger und das macht es nicht eben einfach, die passende Ernährung zu finden. Das immer größer werdende Angebot an Lebens- und Nahrungsmitteln sorgt aber auch dafür, dass immer mehr Menschen auf ihre Ernährung allergisch reagieren.

Zusatzstoffe aus dem Chemielabor, die Nahrungsmittel länger haltbar machen, Emulgatoren und besonders Geschmacksverstärker haben die Ernährung nachhaltig verändert und das bekommt nicht jedem Menschen gleich gut. Dazu kommt, dass viele Lebensmittel heute deutlich mehr kosten als noch vor wenigen Jahren. Wenn frisches Gemüse wie zum Beispiel Paprika oder ein Blumenkohl teurer sind als ein Fast-Food-Menü, dann ist es nicht weiter verwunderlich, dass Fettleibigkeit keine Seltenheit mehr ist. Die Deutschen werden immer dicker, weil sie sich falsch ernähren und zu wenig Sport treiben. Diese Tendenz lässt sich leider auch schon bei Kindern erkennen, denn wer als Kind schon zu viel auf die Waage gebracht hat, der wird das Übergewicht auch als erwachsener Mensch so schnell nicht wieder los. Wer gesund bleiben will, der sollte das, was er isst, genau überdenken.

  • Wie gesund ist Schokolade wirklich?

    Wie gesund ist Schokolade wirklich?

    Es wäre die Sensationsmeldung, auf die so viele „Chocoholics“ warten: ist Schokolade wirklich gesund? Immerhin existieren zahlreiche Studien, die sich dieser Frage eingehend angenommen haben. Wie so oft, liegt die Wahrheit jedoch irgendwo zwischen „ja“ und „nein“. Klar dürfte sein, dass es nicht gesund ist, dem Körper jeden Tag Massen an Süßigkeiten zuzuführen. Doch welche Wirkung hat das Produkt der Kakaobohne eigentlich auf unseren Körper?

     

    Schokolade kann die Gesundheit des Herzens unterstützen

    Vor allem zartbittere Schokolade genießt ein vergleichsweise positiv besetztes Image. Im Volksglauben gehen die Meinungen jedoch, sowohl mit Hinblick auf die bittere als auch auf die milchige Variante, auseinander. Hier lohnt ein Blick auf die Ergebnisse aktueller Studien. Diese zeigen, dass Schokolade in geringen Mengen tatsächlich die Herzgesundheit unterstützen kann. Besonders deutlich sind die Resultate mit Hinblick auf die Untersuchung eines Zusammenhangs zwischen Schokoladenkonsum und dem Risiko eines Herzinfarktes.

    Hier zeigt sich: kleine tägliche Mengen an Schokolade können dabei helfen, das Risiko um circa 35% zu verringern. Aussagekräftig ist hier die monatlich verzehrte Menge. Diese sollte den Richtwert von zwei Tafeln nicht übersteigen. Wie Sie diese Menge aufteilen, bleibt Ihnen überlassen.

     

    Wertvolle Inhalte anstatt „nur“ Zucker

    Die positiven Ergebnisse hat die Schokolade ihren teilweise doch hochwertigen Inhaltsstoffen zu verdanken. Neben Zucker beinhaltet Schokolade nämlich unter anderem auch die so genannten Flavonoide. Diese stecken in der Kakaopflanze und können sich tatsächlich positiv auf die Herzaktivität auswirken.

    Etwas vager ist die Meinung der Wissenschaft dann, wenn es um das so oft zitierte „Glücklichmachen“ der Schokolade geht. Verantwortlich dafür, dass viele Menschen tatsächlich angeben, sich nach dem Verzehr glücklicher zu fühlen, könnten nicht nur die besagten Flavonoide, sondern beispielsweise auch Theobromin oder Serotonin sein.

    Millionen Schokoladenliebhaber dürften dank der Ergebnisse dieser Studie jedoch ein wenig aufatmen. Auch im Rahmen einer Diät sind kleine „Schokosünden“ erlaubt. Immerhin können Sie das Herz unterstützen und sind somit sogar in den meisten Fällen als gesund anzusehen.

     

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  • Nordic Diät – Variation der Mittelmeerkost

    Nordic Diät – Variation der Mittelmeerkost

    Nicht ausschließlich das mediterrane Essen zeigt einen hohen Gesundheitswert, dies beweist die Nordic Diät. Forscher haben herausgefunden, wie diese Diätform funktioniert: mit lokalen Zutaten wie Beeren, Nüssen, Rapsöl und Lachs. Butter, Produkte aus Weißmehl und rotes Fleisch sind hingegen zu meiden.

     

    Abwandlung der Mittelmeerkost – die Nordic Diät

    Eine Vielzahl durchgeführter Studien hat nachgewiesen, dass die Küche von Griechenland, Spanien und Italien sehr schmackhaft ist. Zudem bieten diese Speisen einen bedeutenden Gesundheitswert. Personen, die sich mediterran ernähren, können zur Senkung von Erkrankungen wie

    • Diabetes Typ 2
    • im Bereich von Herz und Kreislauf
    • Krebs

    beitragen.

     

    Wer nun jedoch nicht in direkter Nähe zum Mittelmeer wohnt, dem fällt es schwer, diese Kost dauerhaft durchzuhalten. Dies bestätigt Liselotte Cloetens, Biochemikerin der Universität Lund in Schweden. Aus diesem Grund entwickelte sie zusammen mit Forschern aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden die nordische Variation der Nordic Diät.

     

    Nordic Diät zeigt Positivwirkung auf Entzündungen und Blutfettgehalt

    Die Umstellung der Ernährung zeigt positive Wirkungen auf die Gesundheit. Dabei können insbesondere Patienten mit dem metabolischen Syndrom von dieser Diät profitieren. 166 erwachsene Probanden erzielten in einer Studie nach Durchführung der Nordic Diät über einen Zeitraum von einem halben Jahr verbesserte Entzündungs- und Blutfettwerte.

     

    Abnehmerfolge mit der angepassten Mittelmeerdiät

    Wissenschaftler des Instituts für Ernährungspsychologie Göttingen haben eine Studie zum Thema Abnehmen mit der Nordic Diät durchgeführt. Dabei sind die Probanden auf 1300 Kilokalorien pro Tag eingependelt worden. Anstelle des Olivenöls trat Rapsöl. Auf Grund vorhandener Omega 3-Fettsäuren verzehrten die Studienteilnehmer statt Haselnüsse, Mandeln und Pinienkerne Walnüsse.

     

    Abschließend erwies die Göttinger Untersuchung, dass in drei Monaten alle Teilnehmer mit dieser Diät etwa fünf Kilogramm abnahmen. Darüber hinaus ließ sich eine Verbesserung der Blutfettwerte beobachten. Dr. Thomas Ellrott – Ernährungspsychologe und Institutsleiter – betont, dass die eingedeutschte Mittelmeerkost eine gesunde Alternativlösung zur normalen Kost der durchschnittlichen Bevölkerung sein kann.

     

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  • Kefir Wirkungen auf die Gesundheit

    Kefir Wirkungen auf die Gesundheit

    Um zu erklären, welche Kefir Wirkungen auf die Gesundheit bestehen, muss zunächst einmal beleuchtet werden, um was es sich bei dem Produkt handelt. Unter Kefir wird ein Sauermilchgetränk verstanden. Dieses entsteht bei der Gärung von Milch in Kombination mit Kefirpilzen. Zur Herstellung wird in der Regel Kuhmilch verwendet. Je nach Herstellungsprozess kann Kefir einen geringen Anteil Alkohol beinhalten. Das Sauermilchgetränk nimmt einen säuerlichen Geschmack an. Dieser lässt sich mit Buttermilch vergleichen. Jedoch enthält Kefir im Vergleich Kohlensäure.

    Bestandteile von Kefir

    Wie bereits erwähnt, wird Kefir aus der Gärung von Milch in Kombination mit Kefirpilzen gewonnen. Dabei wird zumeist Kuhmilch verwendet. Was aber sind Kefirpilze? Etwaige Pilze werden oft auch als Kefirknollen bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Verbindung aus Hefen und Bakterien. Mit dieser Mischung ist eine Gärung, mit der aus Milchzucker in Milchsäure, Alkohol sowie Kohlensäure entsteht, möglich. Um Kefir selbst herzustellen, müssen Milch sowie die Pilze zwei Tage lang luftverschlossen gären. Die Raumtemperatur sollte dabei zimmerwarm sein. Nach diesem Gärungsprozess wird die Masse abgeseiht. Somit lässt sich der Kefirpilz entfernen. In der Regel wird Kuhmilch verwendet. Aber auch Schaf- und Ziegenmilch eignen sich zur Herstellung. Der Tipp von Experten besteht in der Verwendung von H-Milch. Diese sei hygienischer.

    Wirkungen von Kefir

    Kefir besitzt unterschiedliche Wirkungen. So zum Beispiel gilt Kefir als gesund, da das Getränk die Darmtätigkeit fördern soll. Darüber hinaus obliegt Kefir Wirkungen, die aufgrund zahlreicher Nährstoffe ausgelöst werden. Bekannt ist Kefir aufgrund folgender Inhaltsstoffe und Wirkungen:
    • Kennzeichnend für Kefir ist auch das enthaltene Probiotika. Da diese in dem Säuremilchgetränk in Kombination mit Hefen und Essigsäurebakterien vorhanden sind, gilt das Getränk als anregend für den Dickdarm. Damit soll Kefir nicht nur die Krankheitserreger in der Darmflora beseitigen, auch die Abwehrkräfte sollen sich mit der Einnahme steigern lassen.
    • Zudem ist Magermilch-Kefir sehr proteinhaltig. Ebenso besitzt das Getränk einen geringen Anteil an Fett und beinhaltet kaum Kalorien. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Kefir oft bei Diäten zum Einsatz kommt. Das Sauermilchgetränk soll dabei vor allem den Stoffwechsel anregen.

    Weitere Kefir Wirkungen

    Aufgrund des Eiweißes und verschiedenen Vitaminen sowie Folsäure trägt Kefir einen positiven Beitrag zur Gesundheit bei. Dank Bestandteile wie Kalzium, Magnesium, Eisen sowie Jod wird der Wachstum von Knochen und Zähne gefördert. Ebenso gelten die Inhaltsstoffe als förderlich für den Aufbau der Muskeln. Weiterhin gilt Kefir als Hilfsmittel für eine schöne Haut. Dabei spielt gerade die intakte Darmflora eine wichtige Rolle. Durch die Beseitigung von Bakterien soll die Bildung von Pickeln verhindert werden.

    Einnahme Kefir in der Schwangerschaft

    Während des Gärungsprozesses entsteht in der Regel ein Alkoholgehalt von 0,3 bis 2 %. Diese Menge an Alkohol gilt wie bei Fruchtsäften als unkritisch. Dennoch sollte das Getränk nur in geringem Maße konsumiert werden. Nicht selten bekommen Schwangere sogar von Experten empfohlen, ein Glas Kefir täglich zu trinken. Der Grund hierfür besteht in dem hohen Folsäuregehalt des Säuremilchgetränks. Damit zeichnen sich die Kefir Wirkungen also auch in einer Schwangerschaft ab. Ferner sollen die enthaltenen Vitamine auch die Zellentwicklung fördern.

    Wo bekomme ich Kefir?

    Zum einen lässt sich Kefir selbst herstellen. Der Gärungsprozess wurde bereits beschrieben. Aber auch im Handel kann das Säuremilchgetränk erworben werden. Der Unterschied besteht in der industriellen Herstellung. Dabei werden Bakterien und Hefen statt Kefirpilzen verwendet. Die Folge besteht darin, dass kein Alkohol entsteht, sondern Milchzucker gebildet wird.

     

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  • Birkenzucker kann Magen-Darm-Beschwerden verursachen

    Birkenzucker kann Magen-Darm-Beschwerden verursachen

    Unser Körper braucht Zucker, es kommt aber auf die Menge an, ob dieser schädlich oder gesund für uns ist. Um im Vergleich zum handelsüblichen Zucker ein wenig Kalorien zu sparen, sind viele Menschen auf der Suche nach einer Alternative. Während viele auf Süßstoff schwören, kommt immer wieder der Begriff „Xylit“ zum Vorschein. Dabei handelt es sich um Birkenzucker, der dem „normalen“ Zucker sehr ähnlich kommt. Das betrifft auch das Aussehen, in beiden Fällen sind es nämlich kleine, weiße Kristalle. Die Herstellung ist aufwendig und erfolgt aus Baumteilen. Die Finnen kennen das, sie nutzen den pflanzlichen Zuckeraustauschstoff schon über 100 Jahre.

    Trotz weniger Kalorien auf die Menge achten

    Die Süßkraft von Xylit kommt dem Haushaltszucker sehr nahe, trotzdem beinhaltet dieser knapp 60 Prozent weniger Kalorien. Des Weiteren werden Kariesbakterien beziehungsweise deren Wachstum gehemmt. Vorteile, die allerdings nicht ohne Grenzen genossen werden sollten. Der Verbraucherservice Bayern rät auch beim Birkenzucker zu einem sparsamen Umgang.

    Grund dafür ist der Zuckeralkohol. Er löst bei Einnahme einer größeren Menge Magen-Darm-Probleme aus, die blähend und abführend wirken. Der Organismus gewöhnt sich zwar mit der Zeit an Xylit, trotzdem sollten jedoch 150 Gramm pro Tag nicht überschritten werden. Bei Kindern ist dieser Wert noch mal deutlich niedriger, es gelten maximal 40 Gramm am Tag. Diese Richtlinien sollten auf jeden Fall eingehalten werden, ansonsten können die oben genannten Beschwerden auftreten.

    Probieren geht über studieren

    Ob der Ersatzzucker besser oder schlechter für einen ist, kann nur mit einer Probe herausgefunden werden. Schließlich wirkt jedes Mittel und jeder Stoff anders auf eine Person. Für den einen kann Birkenzucker tatsächlich effektiver sein, für den anderen hingegen kann es eine schlechtere Wirkung als normaler Zucker beziehungsweise als Süßstoff haben. Pauschal lässt sich nur sagen, dass Xylit bei Einhaltung der Menge und beim Wunsch nach weniger Kalorien tatsächlich eine echte Alternative ist. Aufgrund der gleichen Süßkraft müssen außerdem keine Änderungen bei der Dosierung erfolgen.

  • Vieltrinker aufgepasst: Zu viel Wasser führt zu einer Vergiftung!

    Vieltrinker aufgepasst: Zu viel Wasser führt zu einer Vergiftung!

    Vergiftung durch Wasser, ist das möglich? Wasser ist gesund und tut unserem Körper gut, doch wie viel benötigt ein Mensch am Tag davon? Aus ärztlicher Sicht wird sehr viel Flüssigkeit empfohlen, von einer Obergrenze ist in der Regel keine Rede. Dieser Ratschlag hat sich auch in die Masse verirrt, sodass immer wieder von 2 bis 3 Litern am Tag gesprochen wird. In Wahrheit muss man als Vieltrinker aber aufpassen, es besteht nämlich tatsächlich die Gefahr einer Wasservergiftung. Es klingt auf den ersten Blick wie ein Scherz, anhand einer 59-jährigen Britin kann das aber mal wieder bestätigt werden. Es gibt auch noch weitere Fälle.

     

    Harnwegsinfektion als Auslöser

    Die Frau litt an einer Harnwegsinfektion, aus diesem Grund wurde ihr von Medizinern zu einer vermehrten Wasseraufnahme geraten. Durch die Flüssigkeit soll alles durchgespült und gereinigt werden. Den Tipp nahm sie auf und trank etliche Liter Wasser am Tag. Später zeigte sich, dass es einfach zu viel war. Die Dame kam in die Notaufnahme und wurde mittels Antibiotika behandelt. Sie musste zudem mehrere Male brechen, war zittrig und etwas durcheinander. Den Grund für diese Symptome fanden die Ärzte schnell heraus, es war eine Hyperhydration. Dieser Zustand tritt bei einem niedrigen Natriumgehalt im Körper ein, der bei der Patientin bei 123 Millimol pro Liter lag. Normal sind jedoch zwischen 135 und 145 Millimol. Ein lebensbedrohlicher Zustand, der in knapp 30 Prozent aller Fälle zum Tode führt.

     

    Wasservergiftung war schuld

    Laut Medizinern kam es aufgrund einer Wasservergiftung zur Hyperhydration. Im Krankenhaus reduzierte man die Flüssigkeitsaufnahme auf nur einen Liter in 24 Stunden, dies führte zum Erfolg und die Britin fühlte sich am Tag darauf bereits besser.

    Unterm Strich gibt es also auch beim Wassertrinken eine Grenze. Zwar ist das Risiko einer Wasservergiftung bei normaler Nierenfunktion gering, doch zumindest bei infektiösen Krankheiten fehlen Studien und Beweise, um tatsächlich zu einer erhöhten Wasseraufnahme raten zu können.

  • Detox – gesund entgiften, aber wie?

    Detox – gesund entgiften, aber wie?

    Vor allem in Fitnessstudios und in Ernährungsforen ist es DAS Thema: Detox. Hinter diesem Wort steckt jedoch augenscheinlich mehr als „nur“ eine Modeerscheinung. Hierbei geht es darum, seinen Körper gesund zu entgiften, zu „reseten“ und wieder bei Null anzufangen. Doch geht das eigentlich so einfach und ist das Procedere gesund? Viele Stars sind sich einig. Sie legen in regelmäßigen Abständen Detox-Kuren ein, … aber was sagt die Medizin?

     

    Die Basics des Detox

    Was früher das Fasten war, ist heute „Detox“. Fast. Genaugenommen sind beide Prinzipien ähnlich aufgebaut. Wer sich einmal an das neue Gefühl, von dem viele Detox-Fans sprechen, gewöhnen möchte, kann versuchen, über einen Zeitraum von einer Woche ausschließlich Wasser ohne Kohlensäure als Getränk zu sich zu nehmen.

    Die positiven Auswirkungen zeigen sich schnell. Die Nieren werden gefordert und der Körper „durchgespült“.

    Beim Detoxen geht es also darum, den Körper sanft zu entgiften und selbstverständlich dennoch mit allen lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen. Doch wie können Sie vorgehen? Und welche Rolle spielt unter Umständen Ihre Gesundheit?

     

    Mehrere Pläne, ein Ziel

    Eine ausgedehnte Detox Kur sollten Sie -falls Sie beispielsweise unter Vorerkrankungen leiden- immer mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. Dieser kann unter Umständen sogar einen genauen Detox-Plan mit Ihnen ausarbeiten. Eine andere Anlaufstelle für Menschen, die komplett gesund sind, ist oftmals jedoch auch das Fitnessstudio. Viele Anbieter haben hier aufgerüstet und bieten ihren Kunden eine Ernährungsberatung an.

    Auch wenn mit Hinblick auf Detox mittlerweile mehrere individuelle Pläne angeboten werden, die selbstverständlich an den Körper und die Lebensgewohnheiten der „Faster“ angepasst sind, lassen sich die Grundprinzipien wie folgt zusammenfassen:

    • Obst und Gemüsesäfte, sowie Wasser (am besten still) und Kräutertees sind erlaubt
    • schlafen Sie ausreichend und gönnen Sie Ihrem Körper Ruhe und Entspannung, um sich an die neue Situation zu gewöhnen
    • Wechselduschen passen nicht nur zum Detox-Gedanken, sondern unterstützen auch das Immunsystem
    • bewegen Sie sich ausreichend
    • Kaffee, Getränke mit Zucker, Nikotin und Alkohol sind ebenso tabu wie Milch.

    Währenddessen Sie detoxen ist es auch unbedingt empfehlenswert, auf Sport zu verzichten. Geben Sie Ihrem Körper das, was er braucht, ohne ihn zu überfordern. Nur so kann die Kur in vollem Umfang positiv wirken.

     

    Halten Sie durch!

    Je nachdem, wie lange Sie die Kur durchführen möchten, könnte es sein, dass sich nach ein paar Tagen Ihr Innerer Schweinehund meldet. Keine Frage: fettiges Essen kann lecker sein. Gesund ist es jedoch natürlich nicht. Wer für Burger, Pommes und Co. sein Programm unterbricht, wird von jetzt auf gleich auf Null zurückgeworfen. Noch schlimmer: Sie werden sich ärgern.

    Vor allem dann, wenn Sie das Gefühl schon kennen, wie es ist, sich nach einer Detox-Einheit frisch und vital zu fühlen, ist es vollkommen sinnlos, auf der Hälfte des Weges aufzuhören.

    Wer hier entsprechend durchhalten möchte, sollte:

    • sich ausreichend an der frischen Luft bewegen, ohne sich zu verausgaben
    • genug stilles Wasser trinken. Vor allem dann, wenn sich eine Heißhungerattacke meldet.
    • sich ablenken
    • sein Ziel niemals aus den Augen verlieren.

    Ist die erste Schweinehund-Falle überwunden, ist es in der Regel einfacher, standhaft zu bleiben.

     

    Abnehmen mit Detox? – Hier liegt der Fokus woanders, aber…

    Wie immer gilt -besonders im Bereich der Ernährung- dass von extremen Lebensweisen abzuraten ist. Eine mehrtägige Detox-Kur bei einem gesunden Menschen unter ärztlicher Aufsicht ist absolut okay und tut dem Körper gut. Wer jedoch ausschließlich aus gewichtstechnischen Gründen detoxen möchte, sollte sich für eine andere Form der Diät entscheiden. Je nach Programm nehmen Sie pro Tag lediglich 400 bis 500 Kalorien zu sich. Klar, dass sich auch Ihr Gewicht entsprechend reduzieren wird.

    Dies sollte jedoch nicht im Vordergrund stehen. Zumal Sie erkennen werden, dass Sie nach der Kur, wenn Sie wieder normal essen, schnell wieder die vorher verlorenen Kilos zunehmen. Daher gilt: Detox entgiftet den Körper.