Kategorie: Gesundheit & Krankheit

Gesundheit & Krankheit im Gesundheits-Magazin.net

Die Gesundheit ist bekanntlich das höchste Gut, denn wer gesund ist, der fühlt sich wohl und kann die Anforderungen des Lebens meistern. Es ist nicht allzu schwer, gesund zu bleiben, trotzdem haben in der heutigen Zeit viele Menschen Probleme mit ihrer Gesundheit. Wer gesund bleiben will, der muss sich richtig ernähren, nach Möglichkeit Sport treiben und sollte weder rauchen noch übermäßig Alkohol trinken. Aber es gibt noch vieles mehr, was der Gesundheit nachhaltig schaden kann, denn auch wenn es um die Ernährung geht, dann kann man vieles falsch machen. Zu fettes Essen ist schädlich und auch wenn zu viel Zucker im Spiel ist, dann ist das auf Dauer nicht gesund. Zu wenig frische Luft kann krank machen und wer sich körperlich nicht genug betätigt, der läuft Gefahr, ernsthaft zu erkranken.

Aber nicht nur der Körper, auch die Seele kann krank werden. Es sind die physischen Erkrankungen, die immer mehr zunehmen. In der heutigen Zeit schreiben die Ärzte viele Menschen krank, die sich mental nicht mehr gesund fühlen. Wenn es um Krankschreibungen geht, liegen nach neusten Studien die Erkrankungen der Seele an zweiter Stelle nach den Problemen mit dem Bewegungsapparat. Viele Menschen fühlen sich ausgebrannt, müde, erschöpft und haben Angst nicht mehr die Leistungen zu erbringen, die von ihnen gefordert werden. In der Folge kommt es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und nicht selten führt eine Erkrankung der Seele auch in die Sucht. Alle, die bis ins hohe Alter gesund bleiben wollen, müssen auf ihre Ernährung achten, sich nach Möglichkeit viel bewegen und mental fit bleiben.

  • Zahnarztkosten: Weitreichende Unterschiede in den deutschen Bundesländern

    Zahnarztkosten: Weitreichende Unterschiede in den deutschen Bundesländern

    Ein Besuch beim Zahnarzt kann schnell mal ins Geld gehen: das Zahnarzthonorar und die Materialkosten inklusive Behandlungszeit erfordern oft einen tiefen Griff in die Geldbörse. Dabei stellt sich laut dem Vergleich der verschiedenen Kosten heraus, dass diese in den verschiedenen Bundesländern in Deutschland stark variieren.

    Preise für Zahnbehandlungen im Vergleich

    Für gesetzlich versicherte Patienten können Behandlungen wie das Einsetzen von Implantaten, Keramikkronen und Teilkronen, Veneers mit zweiflächigen Inlays sowie dreigliedrige Brücken hohe Kosten aufwerfen. Die von smava bereitgestellte Grafik verdeutlich, dass die Gesamtkosten der Zahnbehandlungen einen besonders starken Unterschied zwischen Schleswig-Holstein im Norden und Baden-Württemberg im Süden Deutschlands aufweisen. Schleswig-Holstein schneidet mit einer Prozentzahl von 33 an geringeren Kosten am Besten ab, während Baden-Württemberg 49 Prozent höhere Kosten aufwirft. Auf dem zweiten Platz liegt Mecklenburg-Vorpommern, in welchem 31 Prozent weniger gezahlt werden muss. Thüringen folgt dich hinter Mecklenburg-Vorpommern mit 28 Prozent, auch Sachsen-Anhalt liegt im grünen Segment mit einem Prozent Unterschied zu Thüringen. Sachsen erreicht den fünften Platz mit 24 Prozent geringeren Kosten bei einer der aufgezählten Zahnbehandlungen.

    Große Distanzen im Westen Deutschlands

    Deutliche Unterschiede machen sich in den Bundesländern Niedersachsen und Brandenburg im Vergleich zu den oben genannten fest. in Brandenburg zahlt der gesetzlich versicherte Patient 12 Prozent weniger, in Niedersachsen nur noch 4 Prozent. Dies machen schon Kostenunterschiede von 900 Euro aus. Kritisch wird es bereits im Bundesland Bayern, wo der Patient im Vergleich zu den anderen Bundesländern 4 Prozent mehr bezahlt. Hierzu zählen auch Berlin und Hamburg mit jeweils einem Prozent. Bremen verlangt 11 Prozent mehr Kosten bei Zahnbehandlungen, darauf gefolgt steht Nordrhein-Westfalen mit 16 Prozent höheren Kosten. Rheinland-Pfalz und das Saarland stehen ebenso wie das Bundesland Hessen im deutlichen Anstieg zu den bisher aufgezählten Bundesländern. Das Schlussbild zeigt Baden-Württemberg mit 49 Prozent höheren Kosten bei einer Zahnbehandlung.

    Fazit

    Die sich im Westen Deutschlands befindenden Bundesländer wie Rheinland-Pfalz, das Saarland, Hessen und Baden-Württemberg zeigen deutlich höhere Zahnarztkosten auf, als die nördlich und östlich liegenden Bundesländer. Für dort versicherte Patienten können sich durch Eingriffe beim Zahnarzt starke Finanzierungsprobleme auftun.

  • Regelmäßiges Blutspenden senkt hohen Blutdruck

    Regelmäßiges Blutspenden senkt hohen Blutdruck

    Zum Leben und Überleben braucht der Mensch Blut. Passiert ihm ein schwerer Unfall oder erleidet eine Krankheit, dann ist er auf Blutspenden angewiesen. Experten sagen, dass am Tag etwa 15.000 Spenden nötig wären, um eine optimale Versorgung zu garantieren. Die Wahrheit sieht aber ganz anders aus: Das Deutsche Rote Kreuz (abgekürzt DRK) sagt, dass von den rund 33 Prozent der zugelassenen Bürger nur etwa drei Prozent Blutspenden gehen. Das Hauptproblem liegt bei den jungen Spendern, da bei ihnen der größte Mangel vorliegt. Leider ist das in so einigen Regionen zu beklagen. Dabei wissen viele gar nicht, dass ein regelmäßiger dorthin nicht nur dem Empfänger, sondern auch dem Spender selbst hilft. Und das nicht etwa auf finanzielle Weise, sondern auf gesundheitlicher Basis.

    Behebt Bluthochdruck

    Die Zahl ist fast nicht zum glauben, doch schon in Deutschland sind es bis zu 30 Millionen Menschen, die an Bluthochdruck leiden. Weltweit betrachtet ist es noch viel schlimmer, hier beläuft sich die Zahl auf etwa eine Milliarde. Man kann sagen, dass es sich um ein Volksleiden handelt, welches jedoch unter Umständen schwere Folgen hat. Vor allem Herzschwäche und Herzinfarkt sind zu nennen. Patienten nehmen dafür in der Regel Medikamente ein, doch das muss nicht sein. Neben einer gesunden Ernährung und viel Bewegung ist der Kampf gegen den Bluthochdruck auch durch regelmäßiges Blutspenden zu gewinnen. Dies wirkt nämlich vom Prinzip her gleich wie ein Aderlass.

    Wissenschaftlich bestätigt

    Natürlich wird diese Behauptung nicht einfach so aufgestellt, es gibt wissenschaftliche Bestätigungen. Eine Studie (Carstens-Stiftung) besagt zum Beispiel, dass regelmäßige Spender zusätzlich das Risiko eines Herzinfarkts mindern. Der positive Effekt ist ganz einfach dem Blutverlust geschuldet und bereits kleinste Minderungen des Bluthochdrucks haben eine schützende Wirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Übrigens: Die Blutdruckminderung hält meist für sechs Wochen an.

    Obwohl die Vorteile auf beiden Seiten liegen, geht die Zahl der Freiwilligen jährlich zurück. Kam man 2010 auf fünf Millionen Vollblutspenden, waren es sechs Jahre später „nur“ mehr vier Millionen. Dabei sind die Voraussetzungen gering und erfordern ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm und bei Erstspendern eine Altersgrenze von maximal 64 Jahren. Wer sich unsicher ist, der kann sich von seinem Hausarzt beraten lassen oder direkt zu einer entsprechenden Einrichtung hingehen. Wichtig ist auch zu wissen, dass zwischen zwei Spenden ein Abstand von mindestens 56 Tagen liegen muss. Stimmt das alles, dann kann theoretisch jeder etwas Gutes tun und Blutspenden.

  • Muttermilch für Erwachsene

    Muttermilch für Erwachsene

    Die Kraft der Muttermilch ist unumstritten. Während Mütter es schon immer wussten, konnten es in den letzten Jahren auch wissenschaftliche Untersuchungen belegen. Das heißt, dass Kinder, die gestillt wurden, wesentlich gesünder leben. Das reicht aber nicht nur auf die Kindheit zurück, der Effekt gilt für viele Jahre. Außerdem hat man als Erwachsener ein geringeres Risiko an schweren Krankheiten wie Darmkrebs oder Diabetes zu erkranken. Forscher geben dafür der Darmgesundheit die „Schuld“, die durch die Muttermilch eine extreme Förderung bekommt. Wie nämlich bekannt ist, beginnt die Abwehr von Erregern schon im Verdauungstrakt. Hier leben Milliarden von gutartigen Bakterien, die die Nahrungsverwertung unterstützen und schädlichen Vettern das Fürchten lehren. Kann nämlich ein Krankheitserreger schon im Darm beseitigt werden, dann kann dieser keinen Schaden mehr anrichten und belastet zudem das Immunsystem nicht.

    Reich an Präbiotika

    Die gutartigen Bakterien ernähren sich von Präbiotika, so nennen die Biologen das Nahrungsmittel der kleinen Tiere. Außerdem enthält die Milch einen Zucker, der nur in ihr vorhanden ist. Er kommt im Reich der Oligosaccharide vor und fördert die Darmgesundheit auf besondere Weise. Lange war es ein Rätsel, wieso Muttermilch den Zucker überhaupt enthält, da ihn die Babys so oder nicht verdauen können. Doch dann fand man heraus, dass die enthaltenen Präbiotika die gutartigen Bakterien nur so sprießen ließen. Sie vermehrten sich also rasend schnell und trugen zu einer effizienteren Abwehr bei. Neugeborene haben nämlich noch nicht viele davon, erst durch das Stillen breiteten sich diese blitzartig aus. Und das steigert letztendlich den ganzen Abwehrmechanismus.

    Muttermilch in Form einer Pille

    Ein aus den USA stammendes Biotech-Startup möchte nun genau diese Wirkung erzielen. Die Oligosaccharide sollen aber natürlich nicht in Form einer Muttermilch den Endverbraucher erreichen, es soll stattdessen eine Pillenform her. Nimmt man diese einmal am Tag ein, dann hofft man stark auf ähnliche Effekte wie bei Neugeborenen. Die Darmbakterien vermehren sich also überdurchschnittlich und können wesentlich besser und effizienter arbeiten. Das fördert nicht nur das Immunsystem, es wird der ganze Körper positiv davon beeinflusst.

    Derzeit ist die Einführung noch nicht sicher, es sind nämlich noch viele Fragen ungeklärt. Zum Beispiel, ob man die Wirkung der Muttermilch tatsächlich so einfach in eine Pille übertragen kann. Auch ist es fraglich, ob die Bakterien bei einem Erwachsenen gleich darauf anspringen. Sollten aber alle Antworten zu unseren Gunsten ausgehen, dann wäre es durchaus eine kleine Revolution.

     

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  • Yoga – wie Sie das richtige Yoga für sich finden

    Yoga – wie Sie das richtige Yoga für sich finden

    Regelmäßiger Yoga kann gesundheitlichen Störungen, wie beispielsweise hohem Blutdruck, Kopf- oder Magenschmerzen positiv entgegenwirken. Das richtige Yoga sorgt für innere Ausgeglichenheit und kann die Konzentrationsfähigkeit des Menschen fördern. Während Asthmatiker besonders von Atemübungen profitieren, eignen sich für Personen mit Rückenleiden eher Körperübungen.

     

    Wie Sie das richtige Yoga finden können

    Bevor Sie ein Fitnessstudio zum Erlernen von Yoga aufsuchen, sollten Sie zunächst einen Anfänger-Workshop aufsuchen. Zahlreiche Yogastudios bieten diesen an. Denn im Fitnessstudio werden die verschiedenen Bewegungsabfolgen dieser Entspannungstechnik oftmals nicht ausführlich genug erläutert. Damit auch Sie das richtige Yoga für sich finden, nehmen Sie sich auf jeden Fall ausreichend Zeit. Probieren Sie ruhig unterschiedliche Stile aus, bevor Sie sich für einen entscheiden! Sofern Sie Wert auf eine korrekte Ausführung der Asanas legen, könnten Iyengar oder auch Anusara das richtige Yoga für Sie sein. Den Körper fordern können Sie mit Ashtanga-, Jivamukti-, Power- oder Vinyasa-Yoga. Dahingegen unkonventioneller geht es beim Aerial Yoga oder Bikram zu. Kundalini-Yoga eignet sich für spirituell Veranlagte.

     

    Hören Sie auf Ihren Körper

    Yoga ist eine Entspannungstechnik, die sich auf den Organismus schonender als andere Sportarten auswirkt. Aus diesem Grund kommt diese insbesondere auch für Personen mit orthopädischen Erkrankungen sehr infrage. Hier eignen sich sämtliche Yogaarten, bei denen ausschließlich die eigene Beweglichkeit, Kraft und das Körpergewicht ihren Einsatz finden. Verspüren Sie beim Ausüben Schmerzen, sollten Sie umgehend aufhören. Bevor Sie mit Yoga beginnen, sollten Sie zunächst den Kursleiter fragen, welche Bewegungsabfolgen sinnvoll sind. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie schwanger sind oder ein Bandscheibenvorfall, Glaukom oder Beschwerden mit den Gelenken vorliegen.

     

    Finden Sie Ihre individuelle Routine

    Ferner macht es durchaus Sinn, neben der Teilnahme am Kurs im Studio auch zu Hause Yoga zu praktizieren. Denn in den eigenen vier Wänden haben Sie wesentlich mehr Zeit, sich gänzlich auf Ihre Atmung und Ihren Körper zu konzentrieren. Dabei kann es um jeweils zehn Minuten jeden Morgen handeln. Aber auch 30 Minuten jeden Abend können sinnvoll sein.

     

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  • Die Auswirkung von nur zwei Stunden Sport wöchentlich

    Die Auswirkung von nur zwei Stunden Sport wöchentlich

    Die Meinungen zum Sport sind unterschiedlich, einige bewerten ihn über und andere setzen ihre Gesundheit darauf. Sie sind also der Meinung, dass sportliche Aktivitäten fit und gesund halten, auch im hohen Alter. Für alle Faulpelze gibt es jetzt schlechte Nachrichten, denn Wissenschaftler bestätigen nun erneut die positiven Auswirkungen. Vor allem motorisch betrachtet ist man rund zehn Jahre jünger. Und nein, damit sind nicht Extremsportler gemeint, schon rund zwei Stunden in der Woche tragen zu diesem Ergebnis bei. Viele wollen das aber oftmals nicht wahrhaben, eine Langzeitstudie beweist aber genau das.

    25 Jahre lang begleitet

    „Gesundheit zum Mitmachen“, so heißt die Langzeitstudie, die vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) durchgeführt wurde. Dabei haben die Forscher 25 Jahre lang mehrere Hundert Menschen begleitet und regelmäßige Untersuchungen durchgeführt. Unter ihnen befanden sich sportlich Aktive und Sportmuffel. Unter medizinischer Beobachtung hat man in bestimmten Abständen die Beweglichkeit, die Ausdauer, die Kraft und die Koordination untersucht. Des Weiteren kamen auch die Ermittlung der Herzfunktionen (EKG), der Blutwerte und Körperfettanalysen alle paar Jahre dazu. Das Ergebnis überrascht nicht, Sport kann die Gefahr von Diabetes, Herz-Kreislauf-Problemen und einem schlechten Fettstoffwechsel stark reduzieren. Außerdem halten uns sportliche Aktivitäten im Allgemeinen gesund. Ein motivierender Vergleich ist, dass ein Mensch mit 50 Jahren leistungsfähiger als ein 40-Jähriger sein kann, sofern dieser regelmäßig Sport betreibt.

    Es muss ausreichend und regelmäßig passieren

    Das Problem zwischen der Theorie und der Praxis ist meist der Schweinehund. Ihn zu überwinden kostet vor allem zu Beginn viel Kraft und Nerven, bei erreichenden Erfolgen klappt es dann meist schon viel einfacher. Die Ausrede von Zeitmangel gilt übrigens ebenfalls nicht, das Bundesministerium für Gesundheit empfiehlt „lediglich“ zweieinhalb Stunden in der Woche (moderates Training). Wer einen Zahn zulegt und intensiver trainiert, der muss sogar nur eineinhalb Stunden pro Woche ran. Die Zeit im Alltag zu finden ist je nach Situation nicht immer einfach, doch an erster Stelle sollte immer die eigene Gesundheit stehen, sodass zum Beispiel mal ein DVD-Abend geopfert werden muss. Wer übrigens weniger als zwei Stunden wöchentlich sportlich aktiv ist, der hat ein vierfach höheres Risiko Diabetes zu bekommen. Klingt erschreckend, ist aber wirklich so.

  • Wenn das Handy zum OP-Vorbereiter wird

    Wenn das Handy zum OP-Vorbereiter wird

    In manchen Fällen ist ein Krankenhausaufenthalt unausweichlich. Je nach Behandlung fallen auch die Umstände anders aus, sodass sich zum Beispiel Kunstgelenk-Patienten etwas länger in der Klinik aufhalten müssen. Für den Betroffenen selbst bedeutet es in der Regel Stress, er hat unzählige Fragen und weiß nicht, wie das Ganze genau abläuft. Oder auch, wie er sich optimal darauf vorbereiten kann und zu welchem Zeitpunkt die Physiotherapie beginnt. Mit diesem Problem haben sich nun die Niels-Stensen-Kliniken auseinandergesetzt, die in Osnabrück stationiert sind. Herausgekommen ist eine App fürs Smartphone, die dem Patienten alle wichtigen Informationen mitgibt. Es handelt sich zwar noch um ein Pilotprojekt, doch nach und nach könnten immer mehr Krankenhäuser eine solche App zur Verfügung stellen.

    Alle Infos zur App

    Das Wichtigste kommt natürlich zuerst: Das Programm fürs Handy ist kostenlos und steht in den Stores von Google und Apple bereit. Die Installation ist schnell erledigt und bietet dem Nutzer Informationen, die Hüft- und Kniepatienten bevorzugen. Das heißt also, dass die App in erster Linie für sie interessant ist. Später könnten beziehungsweise werden auch noch weitere Bereiche dazukommen. Das Team rund um die Niels-Stensen-Kliniken freut sich über die innovative Unterstützung und befriedigt damit den Wissensdurst der Patienten. Natürlich könnte man auch Google nutzen, doch meist fehlen passgenaue Infos.

    So funktioniert sie

    Die Anwendung ist kinderleicht und anonym. Anders als viele erwarten würden, benötigt die App keine Registrierung. Nachdem sie gestartet wurde, ist lediglich die Eingabe der Behandlung (zum Beispiel Knie- oder Hüftendoprothese) notwendig. Anschließend fehlt nur mehr das Datum, wann die OP stattfindet. Fertig, jetzt bekommt man über 90 Tage Informationen, die unter anderem die Klinik, das Ärzteteam und Anleitungen für physiotherapeutische Übungen beinhalten. Und nicht nur das, rechtzeitig vor der Operation kommen Push-Benachrichtigungen an, die beispielsweise an die wichtigsten Dinge für den Aufenthalt erinnern. Dafür muss die App nicht einmal geöffnet sein.

    Potenzial ist vorhanden

    Unterm Strich hat das Pilotprojekt großes Potenzial. Betroffene erhalten dank der App umfangreiche Auskünfte über und um die bevorstehende OP. Diese sind nicht nur auf die Behandlung zugestimmt, sondern berücksichtigen auch das Datum. Patienten sollten das Programm definitiv einmal testen, deinstallieren lässt es sich nämlich bei Bedarf noch immer. In den meisten Fällen bleibt es aber sehr wahrscheinlich drauf, es ist nämlich eine echt tolle Idee.