Kategorie: Gesundheit & Krankheit

Gesundheit & Krankheit im Gesundheits-Magazin.net

Die Gesundheit ist bekanntlich das höchste Gut, denn wer gesund ist, der fühlt sich wohl und kann die Anforderungen des Lebens meistern. Es ist nicht allzu schwer, gesund zu bleiben, trotzdem haben in der heutigen Zeit viele Menschen Probleme mit ihrer Gesundheit. Wer gesund bleiben will, der muss sich richtig ernähren, nach Möglichkeit Sport treiben und sollte weder rauchen noch übermäßig Alkohol trinken. Aber es gibt noch vieles mehr, was der Gesundheit nachhaltig schaden kann, denn auch wenn es um die Ernährung geht, dann kann man vieles falsch machen. Zu fettes Essen ist schädlich und auch wenn zu viel Zucker im Spiel ist, dann ist das auf Dauer nicht gesund. Zu wenig frische Luft kann krank machen und wer sich körperlich nicht genug betätigt, der läuft Gefahr, ernsthaft zu erkranken.

Aber nicht nur der Körper, auch die Seele kann krank werden. Es sind die physischen Erkrankungen, die immer mehr zunehmen. In der heutigen Zeit schreiben die Ärzte viele Menschen krank, die sich mental nicht mehr gesund fühlen. Wenn es um Krankschreibungen geht, liegen nach neusten Studien die Erkrankungen der Seele an zweiter Stelle nach den Problemen mit dem Bewegungsapparat. Viele Menschen fühlen sich ausgebrannt, müde, erschöpft und haben Angst nicht mehr die Leistungen zu erbringen, die von ihnen gefordert werden. In der Folge kommt es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und nicht selten führt eine Erkrankung der Seele auch in die Sucht. Alle, die bis ins hohe Alter gesund bleiben wollen, müssen auf ihre Ernährung achten, sich nach Möglichkeit viel bewegen und mental fit bleiben.

  • Menschen nehmen zu oft Schmerzmittel – Gefahr?

    Menschen nehmen zu oft Schmerzmittel – Gefahr?

    Der Kopf dröhnt und hämmert, der Rücken schmerzt oder die Nase läuft, Menschen greifen immer häufiger und schneller zu freierhältlichen Schmerzmitteln. Aber wer kennt es denn nicht? Der Griff zur Kopfschmerztablette bietet doch meist den schnellsten Lösungsweg. Dennoch sollte man Schmerzmittel, auch wenn sie rezeptfrei erhältlich sind, stets mit Bedacht zu sich nehmen. Wie auch ihre rezeptpflichtigen Verwandten sind auch sie nicht völlig frei von Nebenwirkungen. Diese werden jedoch nur allzu gern immer häufiger ignoriert.

    Zu oft Schmerzmittel Konsumierung – Die Gefahr

    Doch wie gefährlich sind unsere „rettenden“ Helfer wie Ibuprofen, Paracetamol oder Aspirin wirklich und welche Alternativen gäbe es zum klassischen Schmerzmittel?

    Zwar geht der Großteil der Schmerzpatienten in der Regel verantwortungsbewusst mit diesen Medikamenten um. Aber die Fälle von Missbrauch häufen sich. Viele von uns nehmen diese Medikamente einfach zu oft ein, ohne zu wissen was deren (vermehrter) Einsatz im Körper für Auswirkungen haben könnte.  Dabei sind es vor allem die entzündungshemmenden Schmerzmittel, wie Aspirin oder Ibuprofen, welche meist gegen Kopfschmerzen oder dergleichen ohne Bedenken zu sich genommen werden. Diese Leichtsinnigkeit kann zum Teil gravierende Folgen haben, da diese freiverkäuflichen Medikamente in keiner Weise harmlos sind, eher im Gegenteil. Je nach Dosis steigt das Risiko für Herzinfarkte und Magenblutungen. Der Schmerz wird nämlich nur unterdrückt und nicht bekämpft, was es oftmals dem Körper schwieriger macht, gegen diesen selbstständig vorzugehen. Alternativen gibt es allerdings auch und diese kommen aus der Natur.

     

    Natürliche Schmerzmittel anstelle von „Chemiekeulen“

    Die Natur bietet eine Reihe von eigenen Schmerzmitteln, die so ganz ohne schädliche Nebenwirkungen auskommen. Auch hier gibt es Mittel, die…:

    • eine entzündungshemmende Wirkung entfalten
    • die körpereigenen Abwehrkräfte steigern und unterstützen.

    Auch wenn einige pflanzliche und natürliche Schmerzmittel wie Zutaten aus einem Fantasy Videospiel klingen mögen, haben sie doch ganz reale Auswirkungen. Teufelskralle oder Curcumin wird nachgesagt, entzündungshemmende Eigenschaften zu besitzen. Sie senken die entsprechenden Werte im Blut oder regen die Produktion von körpereigenen Entzündungshemmern an. Neben diesen beiden gibt es aber auch noch zahlreiche andere natürliche Heil- und Schmerzmittel, bei denen sich ein Ausprobieren immer lohnt. Oftmals helfen aber auch schon Entspannungstherapien oder Akupunkturen, um Entzündungen nicht nur vorzubeugen, sondern auch zu bekämpfen oder aber Stress abzubauen. Auch die richtige Ernährung kann dabei eine wichtige Rolle zur Unterstützung oder Verbeugung darstellen. Es müssen nicht immer gleich die Tabletten aus der Schulmedizin sein.

  • Buscopan – Medikament (Bauchschmerzen & -krämpfe)

    Buscopan – Medikament (Bauchschmerzen & -krämpfe)

    Das krampflösende Medikament Buscopan wird gezielt im Bauchbereich eingesetzt, wo die Krämpfe auftreten. Dabei wirkt das Medikament ausschließlich da, wo es gebraucht wird. Demzufolge kann es den Patienten vom Schmerz befreien. Dadurch ist dieses Medikament sehr gut verträglich. Die Wirksamkeit beginnt sehr schnell. Dabei beginnt Buscopan bereits nach einer viertel Stunde zu wirken.

     

    Varianten von Buscopan

    Es gibt zwei Arten dieses Medikaments. Einerseits die Buscopan Dragees, andererseits Buscopan plus in Form von Filmtabletten sowie Zäpfchen.

     

    In den Dragees ist der Wirkstoff Butylscopolaminbromid enthalten. Einerseits findet dieser Anwendung bei leichten bis mäßig starken Krämpfen des Magen-Darm-Trakts. Andererseits kommen Buscopan Dragees bei krampfartigen Bauchschmerzen, wie beispielsweise dem Reizdarmsyndrom, zum Einsatz. In den Dragees ist Zucker enthalten.

     

    Buscopan plus enthält neben Butylscopolaminbromid noch Paracetamol als Wirkstoff. Dadurch eignet sich das Medikament besonders gut bei krampfartigen Schmerzen, wie sie beispielsweise bei

    • Erkrankungen des Magens und des Darms
    • Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege
    • der ableitenden Harnwege und
    • der weiblichen Geschlechtsorgane (unter anderem bei schmerzhaften Regelblutungen oder zur Erleichterung bei der Öffnung der Geburtswege)

    vorkommen.

     

    Außerdem kommt dieses Arzneimittel auch zur Erleichterung von endoskopischen Untersuchungen zum Einsatz. Dabei wird das Medikament aber auch in der Palliativmedizin zur Linderung des präfinalen Lungenödems (Todesrasseln) eingesetzt.

     

    Informatives zum Wirkstoff Butylscopolaminbromid

    Butylscopolaminbromid ist eine halbsynthetische Variation des Pflanzenalkaloids Scopolamin. Beispielsweise wird dieser Ausgangsstoff aus verschiedenen Pflanzenteilen gewonnen. Dabei kann es sich um den Stechapfel, der Engelstrompete oder eines Nachtschattengewächses handeln. Einsatz findet der Wirkstoff als krampflösendes Arzneimittel. Dabei besitzt er folgende Eigenschaften

    • motilitätsmindernd auf die glatte Muskulatur
    • Wirkung hält mehrere Stunden an
    • Halbwertszeit des Wirkstoffs beträgt 5,1 Stunden

     

    Gegenanzeigen und Nebenwirkungen von Buscopan

    Das Medikament ist den krampflösenden Arzneimitteln zugehörig. Diese können folgende Nebenwirkungen haben:

    • auftretendes Völlegefühl
    • eventuelle Verstopfungen
    • Rötungen der Haut
    • Herzrasen
    • Störungen der Sehfähigkeit
    • Verlust der Nahanpassungsfähigkeit des Auges
    • verminderte Schweißbildung
    • trockener Mund
    • häufige Müdigkeit
    • Schwindel
    • Sehstörungen
    • allergische Reaktionen (Hautrötung, Schnupfen, Jucken und Rötung der Augen, Schwellung der Schleimhäute, Asthma).

     

    Buscopan sollte bei diesen Beschwerden keinen Einsatz finden:

    • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff
    • erhöhter Augeninnendruck (unter anderem bei Glaukom, Grüner Star)
    • vorhandenen Störungen im Bereich der Blasenentleerung
    • Darmverschluss, verursacht durch Fremdkörper
    • Verschlingung des Darms
    • Verengung des Magen-Darm-Trakts
    • krankhafte Weitstellung des Dickdarms
    • Verengung der Harnröhre (beispielsweise durch Prostatakrebs, gutartige Prostatavergrößerung)
    • Muskelschwächekrankheit Myasthenia gravis
    • Herzrhythmusstörungen.

     

    Der Wirkstoff Butylscopolaminbromid kann die intakte Blut-Hirn-Schranke nicht durchdringen. Deshalb kommt es im Allgemeinen nicht zu zentralen Nebenwirkungen. Des Weiteren lässt er sich mit anderen schmerzstillenden Medikamenten, wie beispielsweise Paracetamol, in der Tiermedizin kombinieren. Ferner kann dieser aber auch die Wirkung der folgenden Medikamente verstärken:

    • Amantadin (Parkinson-Krankheit)
    • trizyklische Antidepressiva
    • Arzneimittel gegen Malaria
    • H1-Antihistaminka (Allergien)
    • Beta-2-Sympathomimetika (Asthma)

     

    Übernahme der Kosten

    Die orale Anwendung des Wirkstoffs ist in Deutschland nicht verschreibungspflichtig. Dadurch bekommen Erwachsene dieses Medikament nicht durch die gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Allerdings gab es im Mai 2014 ein Urteil des Bundessozialgerichts. Demzufolge muss bei Vorliegen schwerer und schwerster spastischer Abdominal Beschwerden im Einzelfall geprüft werden, ob eine Ausnahme zulassbar ist.

     

    Möchten Patienten Buscopan Dragees selbst in der Apotheke kaufen, müssen sie – in Abhängigkeit von der Packungsgröße – mit einer Zuzahlung zwischen fünf bis elf Euro rechnen. Dahingegen können Ampullen schon wesentlich teurer sein. Fünfzig Ampullen kosten über 40 Euro. Empfehlenswert ist der Bezug über eine Online-Apotheke.

     

    Bestandteile des Medikaments

    Neben dem Hauptwirkstoff gibt es noch weitere Bestandteile des Medikaments:

    • Saccharose
    • Maisstärke
    • Carnaubawachs
    • Arabisches Gummi
    • Calciumhydrogenphosphat
    • Macrogol
    • Gebleichtes Wachs
    • Povidon
    • Siliciumdioxid
    • Stearinpalmitinsäure
    • Talkum
    • Weinsäure

     

    Einnahme während der Schwangerschaft und in der Stillzeit

    Während der Schwangerschaft liegen keine ausreichenden Erkenntnisse bei Einnahme von Buscopan vor. Weiterhin ist unbekannt, ob der Wirkstoff über den Mutterkuchen den Embryo erreichen kann. Deshalb sollten Schwangere nur mit Absprache des Arztes und bei festgestellter Notwendigkeit Buscopan einnehmen oder injiziert bekommen.

     

    Für die Stillzeit liegen mehr Erkenntnisse vor. Stillende sollten dieses Medikament nicht verwenden. Denn es hemmt die Milchproduktion. Buscopan geht zusätzlich in die Muttermilch über. Dort kann es Nebenwirkungen beim Säugling hervorrufen. Kinder unter sechs Jahren sollten dieses Medikament überhaupt nicht anwenden. Denn hier gibt es zu wenige Erkenntnisse und Erfahrungen.

     

    Dosierung von Buscopan

    Bei der Dosierung sollen sich die Patienten an die Angaben des Arztes halten. Kaufen sich die Patienten dieses Medikament allerdings selbst, ist dieses bis zur Besserung der Beschwerden einzunehmen.

     

    Im Grunde genommen sollte das Arzneimittel von Erwachsenen und Schulkindern drei Mal täglich eingenommen werden. Dabei empfiehlt es sich, bei jeder Einnahme jeweils ein bis zwei Dragees mit etwas Flüssigkeit einzunehmen.

     

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  • Kreative Entspannungsphase gegen schlechte Laune

    Kreative Entspannungsphase gegen schlechte Laune

    Einer aktuellen Psychologie-Studie zufolge können wir unser Wohlbefinden durch eine tägliche kreative Entspannungsphase im wesentlichen beeinflussen.

     

    Eine kreative Entspannungsphase am Tag genügt bereits

    Unabhängig davon, ob wir einer Bastelarbeit nachgehen, Sticken oder Kochen. Bereits eine einmal am Tag eingelegte kreative Entspannungsphase ist ausreichend. Demzufolge können wir Phasen schlechter Laune verbessern und fühlen uns allgemein positiv gestimmt. Dies ergab eine veröffentlichte Studie im „Journal of Positive Psychology“. An dieser Studie nahmen über 600 Studenten für rund zwei Wochen teil. Durchgeführt wurde die genannte Studie von der Psychologin Tamlin Conner, Neuseeland.

     

    Während der genannten Studie schrieben sämtliche Studienteilnehmer täglich ihre Erlebnisse in ein Tagebuch. Dementsprechend ergaben die Auswertungen der Tagebücher, dass sich bei Teilnehmern mit einer eingelegten kreativen Entspannungsphase am Vortag das Wohlbefinden wesentlich verbesserte. Wer sich keine Zeit nahm, fühlte sich weniger wohl.

     

    Weiterhin führte die positive Stimmung dazu, sich ebenfalls am Folgetag einer kreativen Entspannungsphase hinzugeben. Dies wiederum erhöhte den positiven Effekt erneut.

     

    Beliebteste kreative Beschäftigungen der Studienteilnehmer

    Zu den beliebtesten kreativen Beschäftigungen der Teilnehmer zählten unter anderem

    • Digitales Gestalten
    • Häkeln
    • Musizieren
    • Schreiben von Geschichten
    • Songwriting

     

    Mit Ausmalbildern und Malbüchern für Erwachsene gute Laune schaffen

    Es existieren zahlreiche Möglichkeiten, sich nach einem stressigen Arbeitstag eine kreative Entspannungsphase zu gönnen. So oft wie möglich sollte ein Spaziergang an frischer Luft stattfinden. Aber auch ein gesundes, köstliches Essen oder ein entspannendes Bad lassen zur Ruhe kommen.

     

    Viele Menschen pflegen auch ein Hobby. Ein neuer, topaktueller Trend für Erwachsene besteht in dem Ausmalen von vorgedruckten Bildern. Mit Bunt-, Filz- oder Wachsmalstiften und hübschen Zeichenvorlagen fällt es leicht zu entspannen. Bekanntheit erlangte der Trend auch als Adult Coloring.

     

    Dabei konzentriert sich die Person auf das jeweilige Motiv. Die symmetrischen Muster und bunten Farben zeigen während des Ausmalens entspannende Wirkungen. Demzufolge verschwinden beispielsweise schlechte Gedanken an ein ärgerliches Erlebnis. Entspannung und ein allgemeines Wohlbefinden stellen sich.

  • Weihnachtsferien – größeres Risiko an einer Herzkrankheit zu sterben

    Weihnachtsferien – größeres Risiko an einer Herzkrankheit zu sterben

    Die Weihnachtsferien sollen in erster Linie für Entspannung und für schöne Stunden mit der Familie sorgen, doch eine Statistik geht genau in die andere Richtung. Es ist nämlich erwiesen, dass die Gefahr einer Herzkrankheit mit Todesfolge in diesen Tagen höher ist. Doch warum ist das so? Liegt es am Essen? Bislang gibt es zumindest keine eindeutige Erklärung dafür, es konnte lediglich eine Ursache ausgeschlossen werden.

     

    Neuseeland als Beweis

    In Neuseeland ist es auch zu Silvester und Weihnachten Sommer, eine ideale Grundlage, um die Kälte als Ursache auszuschließen. Eine Studie sollte Klarheit bringen, ob diese Mitschuld hat oder nicht. Das Ergebnis ist dabei eindeutig, denn auch in diesem Land ist das Risiko in dieser Zeit höher. Der sogenannte Winter-Effekt kann es also nicht sein. Das Projekt wurde übrigens von amerikanischen Forschern durchgeführt, die entsprechende Daten ausgewertet haben.

     

    Die Details

    Josh Knight (an der University of Melbourne tätig) wertete die Daten mit seinen Kollegen aus. Die Sterberate im Jahresverlauf ergab in den letzten 25 Jahren 197.109 Todesfälle, die aufgrund von Herzkrankheiten aufgetreten sind. Insgesamt waren es 738.409 Todesfälle. Zwischen 25. Dezember und 7. Januar erhöhte sich die Rate um 4,2 Prozent, verglichen mit den anderen Zeiten im Jahr. Bezüglich des Alters liegt der Durchschnitt bei 76,8 Jahren, also ein Jahr unter dem sonstigen Jahresverlauf.

     

    Genaue Ursache ungewiss

    Obwohl die Kälte als Hauptverdächtiger ausgeschlossen werden kann, haben die Forscher keine Erklärung dafür. Es wird lediglich vermutet, dass medizinische Engpässe und erhöhter Alkoholkonsum in dieser Zeit eine Rolle spielen. Auch der Stress ist sicherlich nicht unschuldig, denn ein paar Tage vor Weihnachten ist die stressige Stimmung einfach nicht zu leugnen. Egal ob in der Stadt oder im Alltag. Ebenfalls ausgeschlossen wird dagegen der verstärkte Feinstaub, der durch die Heizperiode entsteht. Unterm Strich muss es wohl noch weitere Forschungen und Studien geben, um die Ursache ausfindig machen zu können.

  • Magenkrebs – eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen

    Magenkrebs – eine frühe Diagnose verbessert die Heilungschancen

    Magenkrebs ist vor allem deshalb so gefährlich, weil er in der Regel erst vergleichsweise spät erkannt wird. Meist sind Männer ab 50 Jahren von der Erkrankung betroffen. Je früher ein Tumor bzw. die Zellveränderungen auffallen, umso besser sind auch die Heilungschancen. Der Tumor kann hier sowohl von der Magenschleimhaut als auch von den Muskel- und Bindegewebszellen, jedoch auch von den lymphatischen Zellen ausgehen.

     

    Gibt es eine Verbindung zwischen Ernährungsstil und Magenkrebs?

    Aktuelle Forschungsergebnisse lassen schlussfolgern, dass für die Entstehung von Magenkrebs vor allem die individuelle Ernährungsweise eine tragende Rolle spielt. Auch die allgemeinen Lebensgewohnheiten dürfen hier, laut Meinung der Wissenschaftler, nicht außer Acht gelassen werden. Die Statistik zeigt in diesem Zusammenhang, dass die Menschen in Japan und in verschiedenen Regionen in Südamerika vergleichsweise häufig von der Erkrankung betroffen sind.

     

    Diese Symptome können auf Magenkrebs hindeuten

    Bei dem Auftreten erster Beschwerden, die auf Magenkrebs hindeuten können, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Wer sich mit der Liste der Symptome befasst, wird schnell erkennen, dass es sich hierbei oft um unspezifische Hinweise handelt, die mitunter auch auf eine Unverträglichkeit oder einen Magen-Darm-Infekt hinweisen können.

    Sollten Sie jedoch über einen längeren Zeitraum eine Abneigung gegen (ansonsten vorher geliebte) Speisen verspüren oder:

    • Blut erbrechen
    • unter Teerstuhl leiden
    • keinen Appetit mehr haben
    • von einem Völlegefühl geplagt werden,

    ist es immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser wird, sofern sich keine Ergebnisse aufzeigen lassen, zu einer Magenspiegelung raten. Diese ist bei Weitem nicht so unangenehm, wie im Allgemeinen immer angenommen, gibt jedoch wertvolle Informationen über die Ursache Ihrer Beschwerden preis.

    Wichtig ist es in jedem Falle, sich auf die Suche nach dem Auslöser der Symptome zu machen und diese keinesfalls zu bagatellisieren. Ein unbehandelter Magenkrebs führt -auf lange Sicht betrachtet- zu einer Gewichtsabnahme, schwallartigem Erbrechen und dumpfen Schmerzen im Oberbauch.

     

    Weitere Untersuchungsmöglichkeiten bei einem Verdacht auf Magenkrebs

    Auch wenn es sich bei der Magenspiegelung um eine der bekanntesten Untersuchungsmöglichkeiten in diesem Bereich handelt, existieren noch weitere Optionen, wenn es darum geht, die Krankheit genauer zu diagnostizieren. So verweist eine Blutuntersuchung beispielsweise im Rahmen der Erkrankung oftmals auf einen Eisenmangel, welcher durch die Blutungen im Magen verursacht wird. Hiermit erklärt sich auch der so genannte „Teerstuhl“. Das Blut aus dem Magen färbt den Stuhl schwarz. Tumormarker kommen bei einem Verdacht auf Magenkrebs nicht zum Tragen.

    Weitere wichtige Untersuchungsmethoden sind hier unter anderem auch die Ultraschalluntersuchung, das Röntgen und CT.

     

    Eine ausgewogene Ernährung kann schützen

    Wer sein Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, senken möchte, sollte einige Regeln beachten. So ist es beispielsweise in jedem Falle sinnvoll:

    • auf allzu salzige Ernährung zu verzichten
    • ausreichend Obst und Gemüse in den Speiseplan zu integrieren
    • geräucherte und gepökelte Speisen zu meiden

    und immer darauf zu achten, dass keine geschimmelten Lebensmittel verzehrt werden. Aktuelle Studien belegen auch, dass Fleisch nur in Maßen verzehrt werden sollte.

     

    Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen

    Menschen, die unter Übelkeit und einem Völlegefühl leiden, müssen nicht zwangsläufig Magenkrebspatienten sein. Stattdessen kommen unter anderem auch ein Magengeschwür, ein Reizmagen, eine Magenschleimhautentzündung oder eine Infektion mit Helicobacter pylori in Frage. Letztendlichen Aufschluss gibt jedoch in vielen Bereichen nur die Spiegelung des Magens. Sie entscheidet über die folgenden Behandlungsschritte.

     

    Wie hoch sind die Heilungschancen?

    Ob und wie schnell Magenkrebs heilbar ist, hängt im Wesentlichen davon ab, wie früh die Erkrankung erkannt wird. Vor allem dann, wenn die veränderten Zellen schon früh erkannt werden, sind die Heilungschancen vergleichsweise gut.

    Leider werden die entsprechenden Symptome von den Betroffenen jedoch nur allzu häufig ignoriert oder auf andere Ursachen geschoben. Trotz der fortschreitenden Medizin und der Vielzahl an individuellen Behandlungsmöglichkeiten werden immer noch Fälle diagnostiziert, bei denen keine Aussicht auf Heilung besteht. Hierbei wird dann der Fokus darauf gelegt, dem Patienten die ihm noch verbleibende Zeit so angenehm (und damit schmerzfrei) wie möglich zu gestalten.

     

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  • Gefahren in der Silvesternacht – Jahr für Jahr (Unfall und Verletzung)

    Gefahren in der Silvesternacht – Jahr für Jahr (Unfall und Verletzung)

    Böller, Kracher und Raketen – damit begrüßen die meisten von uns in der Silvesternacht das neue Jahr. Dabei werden insbesondere die von den Feuerwerkskörpern ausgehenden Gefahren jedes Jahr aufs Neue unterschätzt.

     

    Silvesternacht – zahlreiche Unfälle und Verletzungen

    Die Verletzungen und Unfälle in der Silvesternacht reichen von Verletzungen der Augen und des Gehörs über Schnitt- und Brandwunden. Aber auch bis hin zu Knochenbrüchen, Rauchgasvergiftungen und sogar Amputationen.

     

    Kleinere Brandverletzungen bergen hauptsächlich Gefahren in Schmerzen. Aber auch eventuelle Infektionen von Wunden treten auf. Bei Verbrennungen größerer Flächen sieht es bereits schlimmer aus. Denn hier gesellt sich zum Flüssigkeitsverlust und dem daraus folgenden Schock nicht selten ein Gewebezerfall durch die Gifte hinzu. Dieser kann mitunter lebensbedrohliche Formen annehmen.

     

    Ein Extrafall ist in Amputationsverletzungen zu sehen. Demzufolge können Blitzknallsätze zum Abriss von Fingern oder gar Händen führen. Eine umgehende Versorgung der Verletzungen ist essentiell. Mittels Druckverband ist eine Blutungsstoppung erforderlich.

     

    Sinnesorgane häufig betroffen

    Fliegen zusätzlich Splitter von Knallkörpern durch die Luft, folgen häufig Augenverletzungen. Ferner können diese unter Umständen sogar schlimmstenfalls den Verlust des Augenlichts bedeuten.

     

    Gehörschäden treten oft durch Explosions- und Knalltraumata auf. Dementsprechend kommt es zum Hörsturz oder Tinnitus. Ein Schaden am Gehör ist nicht heilbar. Daraus folgen in den meisten Fällen dauerhafte Schädigungen.

     

    Schädigungen an inneren Organen beträchtlich

    Während Pulversätze in geschlossenen Räumen abgebrannt werden, bilden sich Gase. In hohen Konzentrationen rufen diese Schädigungen der Lunge hervor. Charakteristische Symptome hierfür finden sich in

    • Atemnot
    • auftretendem Husten
    • Brennen im Brustkorb sowie Hals
    • Würgereiz

     

    Eine schnelle Behandlung ist angebracht. Und zwar, indem der Betroffene umgehend an die kalte, frische Luft gelangt und aufatmen kann.

     

    Unfallfreier Spaß in der Silvesternacht

    Keine Verletzungen und Unfälle provoziert hingegen jeder, der Feuerwerkskörper einzig nach Gebrauchsanweisung verwendet. Dabei gilt zu beachten, diese niemals in dichten Menschenmengen zu zünden. Ferner sollen keine Feuerwerkskörper in die Richtung von Personen geworfen werden. Insbesondere auf ältere Menschen und kleine Kinder gilt es Rücksicht zu nehmen.

     

    Die Zündung von Raketen muss in feststehenden Flaschen erfolgen. Blindgänger oder Raketen mit gebrochenen Stäben sollen auf keinen Fall Verwendung finden. Ein sofortiges Entsorgen ist angebracht. Lassen Sie Ihre Kinder niemals unbeaufsichtigt Feuerwerkskörper zünden.