Kategorie: Gesundheit & Krankheit

Gesundheit & Krankheit im Gesundheits-Magazin.net

Die Gesundheit ist bekanntlich das höchste Gut, denn wer gesund ist, der fühlt sich wohl und kann die Anforderungen des Lebens meistern. Es ist nicht allzu schwer, gesund zu bleiben, trotzdem haben in der heutigen Zeit viele Menschen Probleme mit ihrer Gesundheit. Wer gesund bleiben will, der muss sich richtig ernähren, nach Möglichkeit Sport treiben und sollte weder rauchen noch übermäßig Alkohol trinken. Aber es gibt noch vieles mehr, was der Gesundheit nachhaltig schaden kann, denn auch wenn es um die Ernährung geht, dann kann man vieles falsch machen. Zu fettes Essen ist schädlich und auch wenn zu viel Zucker im Spiel ist, dann ist das auf Dauer nicht gesund. Zu wenig frische Luft kann krank machen und wer sich körperlich nicht genug betätigt, der läuft Gefahr, ernsthaft zu erkranken.

Aber nicht nur der Körper, auch die Seele kann krank werden. Es sind die physischen Erkrankungen, die immer mehr zunehmen. In der heutigen Zeit schreiben die Ärzte viele Menschen krank, die sich mental nicht mehr gesund fühlen. Wenn es um Krankschreibungen geht, liegen nach neusten Studien die Erkrankungen der Seele an zweiter Stelle nach den Problemen mit dem Bewegungsapparat. Viele Menschen fühlen sich ausgebrannt, müde, erschöpft und haben Angst nicht mehr die Leistungen zu erbringen, die von ihnen gefordert werden. In der Folge kommt es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen und nicht selten führt eine Erkrankung der Seele auch in die Sucht. Alle, die bis ins hohe Alter gesund bleiben wollen, müssen auf ihre Ernährung achten, sich nach Möglichkeit viel bewegen und mental fit bleiben.

  • Warum uns Wandern so gut tut

    Warum uns Wandern so gut tut

    Die Natur ist schon lange für ihre positiven Eigenschaften bekannt. Sie kommen zum Beispiel beim Wandern zum Vorschein und machen einem schöner, fitter und glücklicher. Das sagen auch Mediziner, sodass die Psyche und der Körper gleichermaßen davon profitieren. Es gibt diesbezüglich auch viele Wanderwege und Wanderführer, die einem die schönsten Plätze zeigen. Wer so oder so gerne im Freien ist, der wird die Zeit in der Natur lieben. Aber welche Vorteile bringt das Wandern genau mit und kann es vielleicht sogar schweren Krankheiten vorbeugen?

    Das Herz-Kreislauf-System

    Grundsätzlich ist Wandern für jeden zu empfehlen. Die positiven Effekte steuern diesem Rat aber zusätzlich bei, sodass zum Beispiel das Herz-Kreislauf-System stark davon profitiert. Das heißt also, dass demnach das Gewicht, der Blutdruck und der Stoffwechsel positiv beeinflusst werden. Sehr interessant sind auch Studien dazu, denn laut ihnen sinkt das Risiko für manche Krebserkrankungen (beispielsweise Darmkrebs). In Bezug auf Infekte gibt es ebenfalls Vorzüge, so sind Menschen bei moderater Bewegung das ganze Jahr über deutlich weniger anfällig.

    Trainiert die Beine

    Die auch als Freiluftsport bezeichnete Aktivität stärkt die Muskeln, so haben die Sehnen, die Bänder und die Gelenke sehr viel davon. Vor allem in Bezug auf das Altern kann es entscheidende Vorteile bringen. Die kräftigeren Beine sind nicht der einzige positive Einfluss, auch die Ausdauer erhöht sich. Noch effektiver ist es, wenn jemand nicht raucht. Die Denkleistung steigt übrigens ebenfalls und man kann sich besser konzentrieren. Wandern lässt des Weiteren das Stresslevel sinken, da ausgiebige Wanderungen den Cortisol-Spiegel nach unten befördern. Zu guter Letzt hebt es die Laune und man ist allgemein glücklicher.

    Die Natur mit einem Profi erforschen

    Wandern kann jeder, egal ob im angrenzenden Wald oder mit einer Wanderführerin. Beim zweiten Fall ist es aber so, dass man spannendere Ziele begehen und sich in unbekannte Gebiete begeben kann. Zur Abwechslung ist es sicherlich eine Empfehlung, für den täglichen Gang ist aber der Wald optimaler. So eine Wandertour verschlingt nämlich viel Zeit, die bei einem Vollzeitberuf nur schwer herauszuholen ist. Eine weitere Möglichkeit sind Wandergruppen, so wird die Tour noch spannender und lustiger. Am Ende spielt die Wahl des Ablaufs nur eine kleine Rolle, die Hauptsache ist, dass man sich in der Natur aufhält und wandert. Die Gesundheit wird es einem früher oder später danken.

  • Akutgeriatrie – endlich wieder selbstständig werden

    Akutgeriatrie – endlich wieder selbstständig werden

    Senioren haben es im Leben nicht immer leicht. Der technische Fortschritt wächst rasant an, und auch die eine oder andere Alterserkrankung macht es nicht unbedingt einfacher. Noch schlimmer sind Erkrankungen, die einen Aufenthalt im Krankenhaus erfordern. Im höheren Alter verläuft nämlich eine Heilung langsamer und kann auch ernste Folgen haben. Für den Körper ist es eine zusätzliche Belastung und man möchte so schnell wie möglich in die eigenen vier Wände zurück. Doch ganz so einfach wie es sich anhört ist es nicht. Akute Erkrankungen haben meist Auswirkungen, die über die Behandlung (die bei jüngeren Menschen normalerweise ausreichen) hinausgehen. Dazu kommen in der Regel geistige und körperliche Einschränkungen. Punkte, die den Alltag bedeutend erschweren und die Lebensqualität einschränken. Damit dies in Zukunft anders ist, legt man den Fokus verstärkt auf die Akutgeriatrie.

    Die richtige Vorbereitung ist das Fundament

    Normale Krankenzimmer sind im Grunde genommen immer gleich aufgebaut. Egal wie alt jemand ist, individuelle Anpassungen gibt es nur in einem beschränkten Ausmaß. Dieses Szenario ist in erster Linie für Senioren und ältere Personen ein Problem, da sie nach dem Krankenhaltaufenthalt ins kalte Wasser geschmissen werden. Von einem Moment auf den anderen sind sie wieder zu Hause und müssen den Alltag mit all seinen Problemen meistern. Zukünftig soll es aber dank der Akutgeriatrie Abhilfe geben. Dabei geht es um Einrichtungen beziehungsweise um Abteilungen in Krankenhäusern, die sich der Angelegenheit annehmen und den Betroffenen bestmöglich auf die Rückkehr in die eigenen vier Wände vorbereiten.

    Behandlung und Lebensqualität im Vordergrund

    Nach und nach soll es immer mehr Akutgeriatrien geben. Im Vergleich zum klassischen Krankenzimmer sind die Ziele auf die Behandlung der akuten Erkrankung und auf eine Reintegration ins gewohnte Umfeld gesetzt. Das heißt, dass zum Beispiel die Fähigkeiten erhalten beziehungsweise wiederhergestellt werden, die für eine selbstständige Lebensweise notwendig sind. Außerdem wird der Verlust weiterer Funktionen unterbunden.

    Unterm Strich kann man sagen, dass die Akutgeriatrie nicht nur die Behandlung der Erkrankung übernimmt, sondern auch die Vorbereitungen für ein selbstständiges Leben trifft. Ältere Menschen/Senioren sind in dieser Abteilung bestens aufgehoben und haben beste Chancen für einen „normalen“ Alltag.

  • Hochstapler-Syndrom – Selbstzweifel in Bezug auf erbrachte Leistungen

    Hochstapler-Syndrom – Selbstzweifel in Bezug auf erbrachte Leistungen

    Höchstleistungen in Schule, Universität oder Beruf und ein Lob bringen manche Menschen mit dem Hochstapler-Syndrom zum Zweifeln. Statt sich über eine Beförderung oder ein lobendes Wort zu freuen, fragen sich diese Personen, ob sie dies tatsächlich verdient haben. Einer aktuellen Studie zufolge verschlechtern sich ihre Arbeiten durch diese Selbstzweifel. Leistungen nehmen an Qualität ab, vorwiegend bei Männern lässt sich dieses Phänomen beobachten.

     

    Vom Hochstapler-Syndrom betroffene Personen zeigen unterschiedliche Reaktion auf Kritik

    Es gibt Personen, die sich ständig heimlich als Hochstapler sehen. Und zwar nehmen diese an, die erbrachten Leistungen waren einfach nur Zufall oder Glück. Dadurch können sich mitunter die Leistungen in der Tat verschlechtern. Ganz besonders dann, wenn sich ein negatives Feedback hinzugesellt. Dies hat eine Studienarbeit auf psychologischer Basis eines wissenschaftlichen Teams der Ludwig-Maximilians-Universität München gezeigt. Nachlesbar ist diese im Fachjournal „Personality and Individual Differences“.

     

    Hochstapler-Syndrom einstmals nur auf Frauen projiziert

    Bereits in den 1970er Jahren beschrieben zwei Psychologinnen das Phänomen des Hochstapler-Syndroms. Damals kursierte die Meinung, ausschließlich Frauen sind betroffen. Inzwischen zeigen Studien, dass beide Geschlechter betroffen sind. Und zwar bauen sich besonders bei erfolgreichen Menschen derartige Gefühle auf. Infolge einer aktuellen Studie zeigen die Forscher einen unterschiedlichen Umgang von Frauen und Männern mit dem Hochstapler-Syndrom. Während sich Frauen mit negativen Feedbacks und Kritiken stärker anstrengen, zeigen sich Männer eher resignierend. Deren Leistungen sinken rapide.

     

    Resultate der Studie zum Hochstapler-Syndrom

    Frauen zeigen positive Reaktionen auf negatives Feedback. Wohingegen Männer mehr Ängste bei Leistungsdruck entwickeln. Infolge der Kritik erbringen diese schließlich in der Tat schlechtere Leistungen als Frauen. Demnach geben Männer wesentlich schneller auf als Frauen. Die Studienleiter der Ludwig-Maximilians-Universität der Stadt München begründen die Resultate damit, dass hier die Angaben der so genannten Gendertheorie greifen. Danach orientieren sich Männer mehr an Leistung und Kompetenz. Währenddessen Frauen ihre Bemühungen weiter erhöhen, wenn bekannt ist, dass andere Personen ihr Ergebnis begutachten und bewerten.

     

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  • Auch Lärm hat Einfluss auf die Psyche

    Auch Lärm hat Einfluss auf die Psyche

    Der Mensch sieht mit seinen Augen und hört mit seinen Ohren. Beides zusammen ermöglicht uns die Wahrnehmung unserer Gegend, doch manchmal ist zum Beispiel der Lärmpegel viel zu hoch. Es kommt zwar in erster Linie auf den Hörenden an, ob dieser ein Geräusch als Lärm empfindet, doch unterm Strich kann dieser auf Dauer sowohl auf den Körper als auch auf die Psyche wirken. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Gewöhnung des Lärmpegels eintritt oder nicht. Die wohl typischsten Folgen sind eine Störung vom biologischen Rhythmus, eine verminderte Leistungsfähigkeit, Schlafstörungen, Tinnitus und ein erhöhtes Stressempfinden. Einer der neuesten Erkenntnisse ist: Lärm kann nachhaltig einen schlechten Einfluss auf das Herzkreislaufsystem haben.

    Auch der Arbeitsplatz ist betroffen

    Geht es nach einer Umfrage der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (abgekürzt DGUV), dann fühlen sich viele Deutsche auch am Arbeitsplatz durch beeinträchtigende Geräusche gestört. Bei jungen Personen – zwischen 16 und 25 Jahren – geben 78 Prozent diesen Umstand an. Die Rede ist von den Lauten der Maschinen beziehungsweise Werkzeuge (38 Prozent), von Telefonaten und/oder Gesprächen in der unmittelbaren Umgebung (32 Prozent), von Geräten wie Kaffeemaschine oder Drucker (21 Prozent) und von Durchsagen beziehungsweise der Hintergrundmusik (18 Prozent). Der Verkehrslärm liegt mit 17 Prozent ganz am Ende. Positiv ist zudem, dass sich viele junge Menschen mehr Infos zum Thema Arbeitsschutz wünschen. Etwa 68 Prozent möchten zum Beispiel im Betrieb Aufklärung haben, wie man das Gehör schützen und Lärm vermeiden kann.

    Im Alltag ist der größte Störungsfaktor der Deutschen der Straßenlärm. Danach folgen Fluglärm und der Lärm der Baustellen. Ein Faktor sind bei vielen auch störende Nachbarn, die man sich in den meisten Fällen aber nicht aussuchen kann.

    Lärm als ein entscheidender Faktor für die Psyche

    Die Einflüsse auf die physische und psychische Gesundheit sind äußerst umfangreich, der Lärm kommt dabei oft viel zu kurz beziehungsweise wird unterschätzt. Dabei ist dessen Einflusskraft nicht nur theoretischer Natur, viele Studien beweisen dies sogar.

    Ist man also stets oder regelmäßig einem hohen Lärmpegel ausgesetzt und hat langsam aber sicher mit der Psyche zu kämpfen, dann sollte man auch diesen als mögliche Ursache in Betracht ziehen. Man sollte sich auch vor einem offenen Gespräch mit seinem Arzt des Vertrauens über dieses Thema nicht scheuen.

  • Sommerhitze – Fenster geschlossen halten oder öffnen?

    Sommerhitze – Fenster geschlossen halten oder öffnen?

    Wenn uns die Sommerhitze plagt, fragen wir uns oft, wie wir uns am besten verhalten sollen. Soll das Fenster besser geschlossen bleiben oder ist es gut, dies zu kippen oder gar weit zu öffnen?

     

    Sommerhitze – die ideale Zeit zum Lüften

    Oftmals verbinden wir frische Luft und Abkühlung mit dem geöffneten Fenster. Allerdings empfehlen Experten bei Sommerhitze besser darauf zu verzichten. Denn so hat die Hitze große Chancen, in den Wohnraum einzudringen. Ist die Wohnung zudem gut gedämmt, hält sich die extreme Wärme besonders lange. Deshalb ist es ratsam, bei heißen Temperaturen draußen die Fenster besser geschlossen zu halten. Auch auf das Ankippen von Fenstern ist zu verzichten.

    Der beste Zeitpunkt zum Lüften im Sommer ist immer noch ganz früh am Morgen. Aber auch spätabends, wenn es sich draußen abgekühlt hat, können Sie die Fenster öffnen. Sofern es möglich ist, sorgen Sie für eine Querlüftung des Wohnraums. Dies gelingt durch das weite Öffnen von sich gegenüberliegenden Fenstern.

     

    Vermindern Rollos, Vorhänge oder Jalousien den Hitzestau im Sommer?

    Nahezu jegliche Form einer Verdunkelung von Wohnraum hilft dabei einen kleinen Teil der Sonneneinstrahlung abzuhalten. Somit erhitzt sich der Wohnbereich weniger. Wenn Sie Markisen verwenden, können Sie Ihre Wohnung kühler halten. Achten Sie bestenfalls darauf, dass der Sonnenschutz außen liegt. Denn so hat Sommerhitze keine Chance, in Räumlichkeiten einzudringen. Bei innen liegendem Sonnenschutz nehmen Jalousien und Vorhänge die Wärme mit auf. Folglich geben sie dieselbe wiederum an die Räume ab. Als beste Zeit zum Verdunkeln hat sich der Morgen bewährt, unmittelbar nach dem Lüften.

     

    Abkühlung dank Ventilator?

    Weil der Ventilator die Luft verwirbelt, fühlt sich diese angenehm kühl an. Jedoch erfolgt keine reale Luftabkühlung. Sofern Sie empfindlich auf Zugluft reagieren, sollten Sie sich nicht direkt dem Luftstrom aussetzen. Infolge zu starkem Schwitzens können Sie sich leicht verkühlen. Besonders gefährdet ist der Bereich des Nackens. Aber auch Reizungen im Bereich der Augen treten gelegentlich auf. Ventilatoren lassen Schweiß wesentlich schneller verdunsten. Also erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf des menschlichen Organismus. Trinken Sie deshalb bei starker Sommerhitze immer ausreichend.

  • Bluttest gibt neue Hoffnungen im Bereich der Krebsdiagnostik

    Bluttest gibt neue Hoffnungen im Bereich der Krebsdiagnostik

    Wissenschaftlern zufolge kann es künftig möglich sein, zehn unterschiedliche Arten von Krebs durch einen Bluttest schneller zu erkennen. Und zwar noch bevor sich erste Symptome bei Patienten zeigen.

     

    Bluttest kann hilfreich in der Krebsdiagnostik sein

    Wie Wissenschaftler anhand einer aktuellen Studie festgestellt haben, gibt es neue Hoffnungen bei der Krebsdiagnostik. Denn in naher Zukunft kann es möglich sein, zehn verschiedene Krebsarten anhand eines Screenings frühzeitig zu erkennen. Und dies sogar noch bevor die Patienten erste Symptome einer Krebserkrankung wahrnehmen. Folglich können sich Krebsdiagnose und Therapie wesentlich verbessern. Dies geht auf Untersuchungen von Forschern des Cleveland Clinic’s Taussig Cancer Institutes sowie der Stanford University zurück.

     

    Neue Krebsdiagnostik mithilfe flüssiger Biopsie

    Der neue Bluttest ist auch unter der Bezeichnung flüssige Biopsie bekannt. Dabei bedienen sich Mediziner zur Untersuchung an winzig kleinen DNA-Stücken. Jene setzen Krebszellen im Blut frei. Gute Resultate lassen sich bei diesem neuen Bluttest für Pankreas- und Eierstockkrebs erzielen. Damit eine frühzeitige Therapie möglich ist, ist es essentiell, Krebs möglichst früh zu entdecken. Aus diesem Grund geben die Forscher ihrer Hoffnung Ausdruck, dass der Bluttest künftig einen maßgeblichen Teil des universellen Screening-Tools zur Früherkennung von Krebs sein wird.

     

    Über 1600 Probanden Teilnehmer der Studie

    An der Untersuchung nahmen über 1600 Probanden teil. Davon lag bei 749 Teilnehmern keine Krebserkrankung vor. 878 Probanden haben kurz zuvor ihre Krebsdiagnose erhalten. Präzise Testergebnisse lassen sich bei Eierstock-, Gallenblasen-, Leber- sowie Pankreaskarzinom nachweisen. Ein Lymphom hat der Bluttest mit 77 Prozent Genauigkeit festgestellt. Mit einer Genauigkeit von 73 Prozent schlug die Krebsdiagnostik beim Myelom zu Buche. Dahingegen lag die Trefferquote beim Kopf-Hals-Karzinom bei 56 und bei Lungenkrebs bei 59 Prozent. Zwei von drei Patienten lassen sich bislang durch den neuen Test beim Darmkrebs erkennen. Beste Resultate zeigt der Bluttest bei Eierstockkrebs mit immerhin 90 Prozent.

     

    Zu späte Krebsdiagnostik

    Bisher lässt sich eine Vielzahl von Krebsarten zu spät erkennen. Dann ist es meist kaum mehr möglich, eine Operation durchzuführen und Leben zu retten. Deshalb verfolgen Forscher das Ziel, Bluttests wie den aktuellen zu entwickeln. Damit sich künftig Krebs möglichst früh erkennen lässt.