Kategorie: Medizin

Medizin im Gesundheits-Magazin.net

Die Medizin begleitet uns ein ganzes Leben lang. Wir erblicken mit medizinischer Hilfe das Licht der Welt und für viele endet das Leben auch in einem Krankenhaus. In der heutigen Zeit ist die Medizin sehr vielseitig, denn neben der klassischen Medizin spielt auch die alternative Medizin eine immer größere Rolle. Viele Menschen wollen sich nämlich nicht mehr hochmoderner Gerätemedizin anvertrauen und auch keine Medikamente aus dem Chemielabor mehr schlucken, sie wollen stattdessen eine sanfte gut verträgliche medizinische Betreuung und sie möchten Medikamente nehmen, die pflanzlichen Ursprungs sind. Das ist ein Grund, warum immer mehr Ärzte auch Naturheilkunde anbieten und auch wenn diese Behandlungen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, die Patienten sind gerne bereit, dafür selbst aufzukommen.

Kaum jemand geht gerne zum Arzt, aber wenn es unumgänglich ist, dann sollte man die moderne Medizin in Anspruch nehmen, denn sie kann heute viel bewirken. Noch nie waren Menschen medizinisch so gut versorgt wie heute und für fast jede Krankheit gibt es die passende Behandlung, Impfungen, Therapien oder die entsprechenden Medikamente. Leider ist die medizinische Versorgung nicht überall so gut wie in Deutschland, denn noch immer gibt es Länder, in denen die Menschen vom medizinischen Fortschritt nicht profitieren können. Die jüngste Ebola Epidemie hat einmal mehr gezeigt, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO noch sehr viel tun muss, um auch den Menschen in der Dritten Welt, in den Entwicklungs- und Schwellenländern auf Dauer medizinisch helfen zu können. In einer modernen und hoch technisierten Welt sollte es möglich sein, dass alle Menschen überall auf der Welt Zugang zur modernen Medizin haben.

  • Bettnässen

    Bettnässen

    Bettnässen tritt bei Kindern und manchen Jugendlichen gelegentlich auf. Ab dem fünften Lebensjahr schlafen Kinder in der Nacht durch oder wachen auf, wenn die Blase drückt. Jedoch kann sich diese Routine auch erst zu einem späteren Zeitpunkt entwickeln.

     

    Bettnässen – Problem erledigt sich meist von selbst

     

    Ungefähr jedes sechste Kind im fünften Lebensjahr bemerkt es erst zu spät, dass die Blase voll ist. Erwacht dieses, ist das Bett meist schon nass. Dieser Zustand kann neben dem Kind selbst auch für seine Geschwister und Eltern eine sehr belastende Situation sein. Vor allem dann, wenn das Bettnässen häufiger vorkommt.
    Unter Bettnässen wird verstanden, wenn ein etwa fünfjähriges Kind in der Nacht ständig ins Bett macht – ohne dass hierfür eine körperliche Ursache erkennbar ist.

     

    Im Normalfall erledigt sich das Bettnässen im Verlaufe der Zeit von selber. Bis es jedoch soweit ist, können Eltern ihr Kind auf unterschiedliche Weise unterstützen. Eine Methode ist das Wecksystem. Eine kurzfristige Möglichkeit kann auch in der Gabe von Medikamenten bestehen.

     

    Mögliche Ursachen für Bettnässen

     

    Als Hauptursache für Bettnässen im Kinder- und Jugendalter ist das Nichtaufwachen bei voller Blase zu sehen. Stattdessen tritt eine Entspannung des Blasenschließmuskels auf, die Blase entleert sich, während das Kind schläft. Bettnässen geschieht niemals mit Absicht. Es wird von den betroffenen Kindern und Jugendlichen schlicht nicht bemerkt, wenn die Blase voll ist.

     

    Forscher haben herausgefunden, dass bei einigen Kindern, die unter Bettnässen leiden, die Reifungsprozesse, die für die Kontrolle der Blasenfunktion notwendig sind, ein weniger langsamer ablaufen. Hierzu zählt beispielsweise ein richtiges Erkennen von Nervensignalen der Blase des Gehirns und deren Verarbeitung. Dadurch kann das Kind erlernen, bei welchem Signal es nachts aufwachen müsste. Ferner muss sich auch der Blasenschließmuskel erst entwickeln.

     

    Wann ein Kind trocken wird und keine Neigung mehr zum Bettnässen zeigt, hängt scheinbar auch von bestimmten Erbfaktoren ab. Von einigen Forschern wird vermutet, dass bestimmte Gene hierfür verantwortlich sein könnten. Dabei handelt es sich um Gene, die das Hormon Vasopressin beeinflussen. Dieses zeichnet dafür verantwortlich, dass nachts seitens der Nieren die Urinproduktion vermindert wird. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass die Schlaftiefe von Genen beeinflusst wird.

     

    Hat ein Kind Probleme mit der Verdauung oder nimmt unmittelbar vor dem Zubettgehen koffeinhaltige Getränke, beispielsweise Cola, zu sich, kann ein nächtliches Bettnässen begünstigt werden. Generell hat Bettnässen jedoch kaum etwas mit der Menge der aufgenommenen Getränke vor dem Zubettgehen zu tun. Entscheidend hierfür ist eher, ob der Organismus eine ausreichende Menge an Vasopressin herstellt und ob die Nieren in der Lage sind, frühzeitig auf Nachtbetrieb umzuschalten.

     

    Ärztlich zu behandelnde Ursachen von Bettnässen

     

    Neben den erblichen Faktoren existieren zudem weitere Ursachen, die gegebenenfalls die Konsultation und Therapie seitens eines Arztes zur Folge haben sollten. Hierzu zählen

     

    • Diabetes mellitus
    • Fehlbildungen im Bereich des Harntrakts
    • Nächtliche Polyurie
    • Schlafapnoe

     

    Auftreten von Bettnässen

     

    Eine Vielzahl von Kindern macht nur ein- bis zweimal im Monat ins Bett, andere Kinder mehrmals pro Woche. Jungen sind häufiger von Bettnässen betroffen als Mädchen.

     

    Es kann davon ausgegangen werden, dass von 100 Kindern

     

    im Alter von Anzahl betroffener Kinder
    sieben Jahren sieben
    zehn Jahren fünf
    zwölf bis vierzehn Jahren zwei bis drei
    15 Jahren ein bis zwei

     

    in Frage kommen.

     

    Gelegentlich kann es vorkommen, dass ein Kind, welches schon einige Monate oder auch Jahre trocken war, ganz plötzlich wieder zum Bettnässen neigt. In einem solchen Fall wird von einer sekundären Enuresis gesprochen. Diese Form des Bettnässens kann ein Anzeichen für psychischen Stress sein. Psychischer Stress entsteht bei Kindern oftmals, wenn beispielsweise ein Geschwisterkind geboren wird oder es familiäre Probleme gibt.

     

    Jedoch kommen auch organische Ursachen für das sekundäre Bettnässen in Frage, unter anderem Diabetes mellitus, eine Infektion der Blase oder der Nieren.

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    Bild: © Depositphotos.com / iriana88w

     

     

  • Der Organspendeausweis – das häufig missverstandene „Mitbringsel“

    Der Organspendeausweis – das häufig missverstandene „Mitbringsel“

    Es fällt unzähligen Menschen richtiggehend schwer, sich gedanklich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen. Zu sehr sind damit auch kulturell die Begriffe „Leid“ und „Tod“ direkt verknüpft und damit äußerst unangenehm. Man muss sich dann zwangsläufig auch mit der eigenen Vergänglichkeit auseinandersetzen. Es gibt in diesen Gedankengängen viele Gründe, sich für eine Organspende zu entscheiden – aber auch Gründe, einen negativen Beschluss zu fassen. Man sollte sich aber unbedingt mit diesem Thema auseinandersetzen, denn durch Krankheit oder Unfall kann jeder selbst plötzlich in die Lage versetzt werden, ein Spenderorgan zu benötigen – wohl dem, der dann auch eines bekommt.

    Helfen, um den Tod zu verhindern

    Als äußerst interessant hat sich der persönliche Antrieb, der zu einer Spende führt, erwiesen. Vor geraumer Zeit hat das Nachrichtenmagazin „Spiegel online“ darüber berichtet, dass es eine Studie gäbe, die die Menschen dazu bringen sollte, als Blutspender in Erscheinung zu treten. Das Ergebnis dieser Studie lässt sich aber auch auf den Bereich der Organspenden übertragen: Die meisten Menschen möchten keine Lebensretter sein – dafür aber Todverhinderer. Im Zuge dieser Studie wurden zwei unterschiedlich formulierte Briefe verschickt.

     

    Im ersten Brief wurde unter anderem mit der Botschaft „Retten Sie jemandem das Leben – handeln Sie jetzt!“ geworben, im anderen Brief mit „Helfen Sie, jemanden vor dem Tod zu bewahren – zögern Sie nicht!“ Zugegeben, der Unterschied, den diese beiden Formulierungen ausmachen, ist ziemlich gering. Beide Formen zielen darauf an, Menschen zum Helfen zu animieren. Dennoch hat sich eine eindeutige Tendenz herauskristallisiert: Es kamen wesentlich mehr Menschen zur Blutspende, wo mit dem Verhindern des Todes geworben wurde.

    Klarheit schaffen – mit dem Organspendeausweis

    Wie man zum Thema Organspende steht, ist eine Entscheidung, die jeder mit sich allein ausmachen muss. Es ist aber egal, ob man sich dafür oder dagegen entscheidet – wenn Sie einen solchen Ausweis mit sich führen, helfen Sie aktiv, für Klarheit zu sorgen. Das gilt nicht nur für das Ärzteteam, das Sie im Ernstfall versorgt, sondern auch für Ihre Familie. Ein Organspendeausweis sagt nämlich überhaupt nicht zwingend aus, dass Sie sich FÜR die Organspende entschieden haben. Sie können genauso darin festhalten, dass Sie einer Organspende widersprechen. So können Sie Ihren Angehörigen im Falle Ihres Ablebens eine äußerst schwere Entscheidung schon zu Lebzeiten abnehmen.

     

    Wie auch immer man persönlich an dieses Thema herangeht – man sollte sich immer vor Augen halten, dass man auch selbst plötzlich und vollkommen unerwartet in die Situation kommen kann, selbst eine Organspende zu benötigen. Was tun, wenn dann niemand bereit ist, nach seinem Tod seine Organe zu spenden? Es ist und bleibt aber eine sehr intime Frage des Gewissens und häufig auch eine des Glaubens, ob man Organspender wird oder nicht. Einen Spenderausweis sollten Sie in jedem Fall bei sich tragen.

     

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  • Allrounttalent Gelee Royale

    Allrounttalent Gelee Royale

    Gelee Royale ist ein reines Naturprodukt, das sehr vielseitige Einsatzmöglichkeiten für die Gesunderhaltung des Menschen bietet.

    Gelee Royale – überaus gesundes Naturprodukt

    Menschen konsumieren bereits seit der Steinzeit Honig. Schon in der damaligen Zeit war die Wirkung der Bienenprodukte in Bezug auf deren Wundheilung bekannt. So kann ein Satz derselben bis in die Antike zurückverfolgt werden. Hier fand Gelee Royale bei unterschiedlichen Erkrankungen Einsatz. So konnten selbst im alten Ägypten Propolis zur Verlangsamung der Verwesung bei Mumien einsetzen. Am bekanntesten war der aus Griechenland stammende Arzt Hippokrates. Dieser nutzte das Naturprodukt zur Wundversorgung und Heilung von Beschwerden der menschlichen Verdauung.

    Auch in zahlreichen religiösen Schriften lässt sich die erfolgreiche Anwendung der Bienenprodukte – beispielsweise dem Koran oder auch der Bibel – gegen eine Vielzahl an Beschwerden nachlesen. In der Medizin fand und findet Gelee Royal seinen Einsatz zur antibakteriellen Wundversorgung.

    Weiterführende Informationen zu Gelée Royale finden sich unter anderem unter Gelee Royal koenigliches Heilmittel.

    Wertvolles Gelée Royale in der Gegenwart

    Auch heute findet Gelée Royale seinen Einsatz im medizinischen wie auch im kosmetischen Bereich. Der Futtersaft von der Bienenkönigin sorgt für deren besonders langes Leben. Dank der gehaltvollen Inhaltsstoffe des Gelees schafft sie es, pro Tag bis zu 2000 Eier abzulegen und so ihr Volk zu erhalten. Auf Grund dessen wurde aus der Bienenkönigin ein Symbol der Vitalität und Lebenskraft.

    Im Oxygenr Gelee Royale wird ausschließlich frisches Gelée Royale verwendet. In Kombination mit den Enzym-Hefezellen Dr. Wolz® sowie einer Vielzahl an B-Vitaminen entsteht so ein wirkstoffreiches Energiebündel. Mit dessen Hilfe können

    • Erschöpfung und Müdigkeit reduziert
    • Vitalität und Lebenskraft erhöht
    • Energiestoffwechsel unterstützt

    werden.

    Ferner zeigt das Produkt eine hervorragende Wirkung bei Erkrankungen im Bereich der Haut. Das Produkt ist in einer Dosierung zu 600 mg in 20 Ampullen erhältlich.

    Inhaltsstoffe von Gelée Royale

    Gelee Royal besteht jedoch zusätzlich zum größten Teil aus Wasser und Zucker. Hinzu gesellen sich Aminosäuren und Proteine. Zu den weiteren Bestandteilen zählen bedeutsame Vitamine, Spurenelemente wie Mineralstoffe. Zusätzliche Informationen zu den wertvollen Inhaltsstoffen von Gelée Royale lassen sich hier nachlesen.

    Inhaltsstoffe von Oxygenr Gelee Royal

    In 600 mg Zell Oxygen® + Gelée Royale sind die Vitamine

    • Niacin
    • B2
    • B12
    • B6
    • Pantothensäure

    Das Konzentrat einer Ampulle wird täglich verzehrt, am besten verdünnt mit einem Glas Flüssigkeit. Der Vorteil der Variation der Ampullen besteht in einer leichteren Dosierbarkeit. Neben den genannten Vitaminen sind zahlreiche gesunde Öle enthalten, die zusätzlich zu einer verstärkten Wirkung des Gelée Royale beitragen.

  • Cannabis in der Medizin

    Cannabis in der Medizin

    Cannabis wird heute in der Medizin bei unterschiedlichsten Krankheitsbildern eingesetzt. Die Pflanze weckt den Appetit, hebt die Stimmung, lindert Schmerzen, hilft bei Übelkeit, löst Krämpfe und ist aus Gründen wie diesen in Einzelfällen zu medizinischen Zwecken legal. Als wirkungsvoll gelten die zwei Inhaltsstoffe Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBC). Dabei hat das THC eine eher berauschende Wirkung und das CBD eine schmerzlindernde. Doch welche Krankheiten lassen sich mit Cannabis behandeln?

    Bei diesen Krankheiten kann es helfen

    Da Marihuana eine appetitanregende Wirkung hat, kann dieses Patienten, die an Krebs erkrankt sind, helfen. Durch die Chemotherapie magern Patienten nämlich in den meisten Fällen enorm ab, denn neben dem Verlust des Appetits, gehören auch Übelkeit und Erbrechen zu den Nebenwirkungen der Behandlung. Da Cannabis nicht nur den Appetit anregt, sondern zudem auch bei Übelkeit hilft, kann es Krebspatienten helfen, da diese dazu tendieren, abzumagern und unter ständiger Übelkeit leiden. Das gleiche gilt für Personen, die an Aids erkrankt sind. Durch die beruhigende Wirkung, können auch die spontanen Ticks bei Tourette-Patienten gemindert werden. Zudem können die Inhaltsstoffe beim Glaukom (Grüner Star) helfen, da sie den Augeninnendruck senken, der nach und nach durch diese Krankheit den Sehnerv zerstört. Weil Cannabis für eine Weitung der Bronchien sorgt, kann es auch für Asthmatiker hilfreich sein. In diesem Fall natürlich nur dann, wenn es nicht als Joint geraucht wird. Natürlich sollte trotz allem bedacht werden, dass Cannabis nicht allen Patienten hilft und eine ärztlich begleitete Anwendung erfolgen sollte.

    Cannabis aus der Apotheke

    Das einzige Medikament auf Cannabis-Basis, welches in Deutschland zugelassen ist, nennt sich Sativex. Wenn schwer kranke Menschen ausnahmsweise getrocknete Blüten oder Blätter aus der Apotheke erhalten möchten, ist dafür ein spezielles Rezept erforderlich. Für den eigenen Anbau von Cannabis wird eine Genehmigung des Bonner Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte gebraucht. In ganz Deutschland gibt es nur rund 280 Patienten, die eine solche Erlaubnis haben. Im Frühjahr 2017 soll jedoch eine Regelung in Kraft treten, die es erkrankten Patienten ermöglicht, Cannabis aus der Apotheke auf Kosten der Krankenkasse zu erhalten. Dies gilt allerdings nur für diejenigen, die keine andere Therapiemöglichkeit haben.

    Nebenwirkung einer Cannabis-Therapie

    Durch orale Applikation oder Vaporisieren wirkt medizinisches Cannabis heilsamer, da es so keine schädlichen Verbrennungsprodukte gibt und die Wirkstoffkombination besser aufgenommen werden kann. Vaporizer finden sich heutzutage vor allem in zahlreichen Onlineshops im Internet, wie zum Beispiel bei vapstore.de. Eine Cannabistherapie kann allerdings auch einige Nebenwirkungen mit sich bringen. So können Müdigkeit, Übelkeit, Schwindel, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen oder gerötete Augen auftreten. Diese Nebenwirkungen sind allerdings unter anderem immer abhängig von der Dosis, der Therapiedauer und der Art der Verabreichung.

  • So wichtig ist L-Arginin für den Organismus

    So wichtig ist L-Arginin für den Organismus

    Der menschliche Körper ist ein wahres Wunderwerk aus Muskeln, Sehnen, Arterien, Venen, Drüsen und Organen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind und ebenso perfekt zusammenarbeiten. Alleine 20 % des Körpers besteht aus Proteinen oder Eiweiß, die so etwas wie eine Schlüsselrolle einnehmen und an fast allen biologischen Prozessen beteiligt sind. Damit die Proteine überhaupt funktionieren können, brauchen sie Aminosäuren, einen wichtigen Baustein, der in den Zellen und Muskeln wie auch im Gewebe zu finden ist. Zu den Aminosäuren gehört L-Arginin, ein Stoff, der für den Organismus von zentraler Bedeutung ist.

    Was genau ist L-Arginin?

    L-Arginin ist eine sogenannte nicht-essentielle Aminosäure, das heißt, der Körper kann L-Arginin herstellen, tut es aber nur, wenn es zu einem Notfall kommt. Da es nicht immer einen Notfall gibt, wird logischerweise das L-Arginin auch nicht in ausreichender Menge produziert. Um die Versorgung mit dieser besonderen Aminosäure sicher zu stellen, muss L-Arginin mit der Nahrung aufgenommen werden, aber das ist nicht ganz so einfach, denn nur bestimmte Nahrungsmittel enthalten L-Arginin. In Nüssen ist L-Arginin enthalten, aber auch in Hülsenfrüchten, Pinien- und Kürbiskernen, also in Nahrungsmitteln, die nicht jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. Damit der Körper in ausreichender Menge mit L-Arginin versorgt wird, gibt es Nahrungsergänzungsmittel. Mit qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln gelingt es dem Körper, täglich zwischen 3000 und 5000 mg aufzunehmen.

    Warum ist L-Arginin für den Körper so wichtig?

    In Sportlerkreisen spielen Aminosäuren und damit auch L-Arginin eine sehr große Rolle, denn die spezielle Aminosäure sorgt für eine deutliche Leistungssteigerung. Wer gezielt L-Arginin zu sich nimmt, der kann seine sportliche Leistung um bis zu 20 % steigern und die Ausdauer um rund zwei Prozent verbessern. Der Grund für diese Wirkung ist, dass die Aminosäure Wachstumshormone freisetzt. Das wiederum führt zu einem Aufbau der Muskeln, außerdem wird die Fettverbrennung angekurbelt und das Immunsystem gestärkt. Konzentriertes L-Arginin kann aber noch mehr, und zwar die Potenz steigern, salopp ausgedrückt ist die Aminosäure ein natürliches Potenzmittel mit der Wirkkraft von Viagra.

    Die Aminosäure als Potenzmittel

    In den Schwellkörpern des Penis hat L-Arginin eine ganz bestimmte Aufgabe, es ist für die Produktion von Stickstoffmonoxid zuständig, das wiederum die Durchblutung verbessert. Wird der Penis gut durchblutet, dann steigert das die Fähigkeit der Erektion. L-Arginin kann jedoch noch mehr, denn aus dieser besonderen Form der Aminosäure wird Spermin gebildet, was bei der Entwicklung von Spermien eine entscheidende Rolle spielt. Mit zunehmendem Alter wird die Flexibilität der Gefäße geringer, da nicht mehr so viele Moleküle in die Innenwände der Zellen gelangen und das wirkt sich dann ebenfalls negativ auf die Potenz aus. Mit L-Arginin wird wie schon erwähnt, die Produktion von Stickstoffmonoxid verbessert und das trägt zu mehr Leistungsvermögen auf sexueller Ebene bei.

    Das Immunsystem wird gestärkt

    In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass L-Arginin das Immunsystem stärken und unterstützen kann, da die Zahl der Lymphozyten erhöht wird. Zudem sorgt die Aminosäure dafür, dass sich Interleukin-1 bilden kann, ein sehr wichtiger Botenstoff, der für das Immunsystem tätig ist und so unter anderem die Wundheilung deutlich verbessert. Wer eine Diät macht, der fährt dabei automatisch sein Immunsystem nach unten, daher ist es wichtig, während einer Diät viel L-Arginin zu sich zu nehmen. Das Gleiche gilt auch für die Rekonvaleszenz nach einer Operation und für alle, die intensiv sportlich aktiv sind. Die spezielle Form der Aminosäuren hat auch einen positiven Effekt, wenn es um die Gesundheit der Haare geht. Die Haarwurzeln werden über sehr filigrane Blutgefäße versorgt, und wenn es auch nur zu den kleinsten Schädigungen geht, dann verlangsamt sich der Haarwuchs, die Fülle der Haare nimmt ab und es kommt zu Haarausfall. L-Arginin kann das verhindern.

    Bild: © Depositphotos.com / designer491

  • Warum Blutwäsche die Organtransplantation einfacher machen kann

    Warum Blutwäsche die Organtransplantation einfacher machen kann

    In Deutschland fehlt es an Spenderorganen und viele Patienten müssen auf eine Leber oder auf eine Niere nicht selten jahrelang warten. Aktuell sind es rund 8000 Menschen, die im Schnitt länger als sechs Jahre auf eine Niere warten. Um überhaupt eine Chance zu haben, entscheiden sich immer mehr Betroffene für eine sogenannte Lebendspende, also für eine Niere, die der Ehemann, der Bruder oder ein Freund spendet. Nur so können die Patienten ein normales Leben führen, ohne Angst zu haben.

    Nicht unproblematisch

    Lebendspenden sind nicht immer so einfach, vielfach stimmt die Blutgruppe nicht genau, es gibt Unterschiede in den Gewebemerkmalen zwischen dem Spender und dem Empfänger und es besteht die Gefahr, dass der Körper das neue Organ wieder abstößt. Eine neue Langzeitstudie aus den USA macht allen, die auf ein Spenderorgan warten, jetzt neue Hoffnung, denn eine Blutwäsche kann die Lösung für die Probleme sein. Experten warnen allerdings vor einem verfrühten Optimismus.

    Die Antikörper werden gefiltert

    Die Studie wurde an der renommierten Johns Hopkins University School of Medicine durchgeführt. Für die Studie waren nur die für eine Nierentransplantation vorgesehen Patienten interessant, bei denen die Blutgruppe oder die Gewebemerkmale zwischen dem Spender und dem Empfänger nicht kompatibel waren. Die Ärzte haben bei diesen Patienten vor dem Eingriff die Antikörper, die für eine Abstoßung des neuen Organs zuständig sind, aus dem Blut herausgefiltert. Im Anschluss bekamen die Patienten ein Medikament, das die Neubildung der Antikörper hemmt, denn wenn sich nach der Operation Abwehrstoffe bilden, dann sind diese nicht mehr so aggressiv, dass es zu einer Abstoßung kommt.

    Das Verfahren funktioniert

    Mit der Studie wurde nachgewiesen, dass das in den USA entwickelte Verfahren funktioniert, denn nach acht Jahren lebten von den 1000 Patienten, die an der Langzeitstudie teilgenommen haben, noch über 76 %. Diese Zahlen machen Hoffnung, vor allem in Deutschland, wo Spenderorgane knapp sind.

    Bild: © Depositphotos.com / SimpleFoto