Kategorie: Medizin

Medizin im Gesundheits-Magazin.net

Die Medizin begleitet uns ein ganzes Leben lang. Wir erblicken mit medizinischer Hilfe das Licht der Welt und für viele endet das Leben auch in einem Krankenhaus. In der heutigen Zeit ist die Medizin sehr vielseitig, denn neben der klassischen Medizin spielt auch die alternative Medizin eine immer größere Rolle. Viele Menschen wollen sich nämlich nicht mehr hochmoderner Gerätemedizin anvertrauen und auch keine Medikamente aus dem Chemielabor mehr schlucken, sie wollen stattdessen eine sanfte gut verträgliche medizinische Betreuung und sie möchten Medikamente nehmen, die pflanzlichen Ursprungs sind. Das ist ein Grund, warum immer mehr Ärzte auch Naturheilkunde anbieten und auch wenn diese Behandlungen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, die Patienten sind gerne bereit, dafür selbst aufzukommen.

Kaum jemand geht gerne zum Arzt, aber wenn es unumgänglich ist, dann sollte man die moderne Medizin in Anspruch nehmen, denn sie kann heute viel bewirken. Noch nie waren Menschen medizinisch so gut versorgt wie heute und für fast jede Krankheit gibt es die passende Behandlung, Impfungen, Therapien oder die entsprechenden Medikamente. Leider ist die medizinische Versorgung nicht überall so gut wie in Deutschland, denn noch immer gibt es Länder, in denen die Menschen vom medizinischen Fortschritt nicht profitieren können. Die jüngste Ebola Epidemie hat einmal mehr gezeigt, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO noch sehr viel tun muss, um auch den Menschen in der Dritten Welt, in den Entwicklungs- und Schwellenländern auf Dauer medizinisch helfen zu können. In einer modernen und hoch technisierten Welt sollte es möglich sein, dass alle Menschen überall auf der Welt Zugang zur modernen Medizin haben.

  • Zu viel Paracetamol macht unsensibel

    Zu viel Paracetamol macht unsensibel

    Jeder hat schon mal so heftige Kopf- oder Zahnschmerzen gehabt, dass die Einnahme einer Tablette notwendig wurde. Viele entscheiden sich in diesen Fällen für ein bewährtes Schmerzmittel – Paracetamol, das schnelle Hilfe verspricht. Tatsächlich ist Paracetamol effektiv, wenn es um Schmerzen geht, eine neue Studie ist aber jetzt zu dem Schluss gekommen, dass Menschen, die zu viel dieses Wirkstoffes einnehmen, mit der Zeit unsensibel und weniger einfühlsam werden.

    Ohne Rezept

    Keine anderen Medikamente sind in Deutschland so beliebt wie Schmerzmittel, vor allem dann, wenn man sie in jeder Apotheke ohne ein Rezept vom Arzt kaufen kann. Mittel, die Paracetamol enthalten, betäuben aber nicht nur die Kopfschmerzen, sie haben auch die Fähigkeit, die Psyche zu beeinflussen. Das hat eine Studie des National Institute of Health in den USA ergeben. Die Forscher haben mit 80 Studenten diese Studie durchgeführt und 40 der College-Studenten bekam im Rahmen der Studie 1000 Milligramm Paracetamol, also eine Dosis, die in Deutschland noch rezeptfrei gekauft werden kann. Die andere Hälfte der Studenten bekam ein Getränk ohne den Wirkstoff. Von den Studienteilnehmer wusste im Vorfeld allerdings keiner, wer welches Getränk bekommt.

    Weniger Schmerzen

    Nach der Studie mussten die Probanden acht Kurzgeschichten lesen, in denen von Trennung und Schmerz die Rede war. Anschließend sollten die Studenten auf einer Skala angeben, wie groß sie den Schmerz beim Lesen empfunden haben. Dabei stellte sich heraus, dass die Studenten, die vorher das Paracetamol zu sich genommen hatten, weniger empfindsam reagiert haben als diejenigen, die den Wirkstoff nicht bekommen haben.

    Weitere Ergebnisse

    In einem zweiten Versuch wurden 115 Studenten wieder in zwei Gruppen eingeteilt, von denen die eine Paracetamol und die andere Gruppe Placebos bekamen. Dann hörten die Studienteilnehmer einen lauten Knall und wieder zeigte sich, dass die Studenten, die das Paracetamol bekommen hatten, dieses Geräusch als weniger schlimm empfunden haben.

    Bild: © Depositphotos.com / photographyMK

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  • Immer mehr Deutsche gehen zum Heiler

    Immer mehr Deutsche gehen zum Heiler

    Kein Vertrauen in die Schulmedizin

    Wer heilt, hat recht, sagt der Volksmund und es scheint, als würden sich immer mehr Deutsche dieses Sprichwort zu Herzen nehmen. Es ist längst nicht mehr der Arzt, der das alleinige Recht auf Heilung hat, es sind heute vielmehr selbst ernannte Heiler, Schamanen und Heilpraktiker, denen sich die Kranken anvertrauen und auf Heilung hoffen.

    Wundersame Wunderheiler

    Kann ein sogenanntes Jenseitsgespräch wirklich Spannungen lösen und zu einem größeren Wohlbefinden beitragen? Viele Menschen glauben das und zahlen bereitwillig bis zu 100,- Euro für ein Gespräch mit einem Verstorbenen, der durch ein Medium vermittelt wird. Geschätzt gibt es 15.000 geistige Heiler in Deutschland, die sich selbst als unkonventionelle Therapeuten bezeichnen und die als Handaufleger, Schamanen oder eben als Medium arbeiten, was auf Wunsch auch ein Gespräch mit Jesus Christus vermitteln kann. Diejenigen, die solche Heiler aufsuchen, sind von der klassischen Schulmedizin enttäuscht, sie wollen nicht länger von Pharmakonzernen abgezockt werden und haben genug von korrupten Ärzten.

    Gefährliche Alternativen

    Ein Gespräch mit dem Jenseits schadet keinem, außer dem Geldbeutel, gefährlicher wird es aber immer dann, wenn diese Heiler aktiv in die Schulmedizin eingreifen. So wird zum Beispiel vor Impfungen für Kinder gewarnt, die Chemotherapie für den Krebspatienten gilt als das Werk des Teufels und sie raten davon ab, Milch zu trinken, zudem ist gekochtes Essen verpönt. Beschwörungstherapien gehören für den alternativen Heiler immer zum Programm und die Esoterik ist für sie die einzig wahre Wissenschaft.

    Fragwürdige Heilpraktiker

    Der Heilpraktiker ist in den vergangenen Jahren zu einer Art Ersatzarzt geworden und diese Entwicklung sehen die Schulmediziner mit zunehmender Sorge. Heilpraktiker kann jeder werden, der einen Abschluss der Hauptschule hat und bei der Prüfung beim Gesundheitsamt 45 von 60 Fragen beantworten kann. Eine medizinische Ausbildung ist nicht notwendig, ein Multiple-Choice-Testbogen und eine kleine mündliche Prüfung reichen aus, um anschließend Patienten behandeln zu dürfen.

    Bild: © Depositphotos.com / Amaviael

  • Gibt es bald einen Impfstoff gegen Aids?

    Gibt es bald einen Impfstoff gegen Aids?

    Seit Jahren suchen Forscher überall auf der Welt nach einem wirksamen Impfstoff gegen Aids. Forschern aus den USA ist jetzt zumindest ein Teilerfolg gelungen, denn sie haben einen Antikörper entwickelt, der die Patienten bis zu einem halben Jahr gegen den Erreger immun macht. Erste Tests mit Affen verliefen sehr vielversprechend.

    Bis zu 23 Wochen Schutz

    Die Forscher des Nationalinstituts für Allergie und Infektionskrankheiten in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland haben Affen über einen Zeitraum von Monaten einen speziellen Antikörpertyp gegeben und sie dann jede Woche einer Variante des Aids-Erregers ausgesetzt. Dabei stellte sich heraus, dass die Tiere durch diese einmalige Gabe der Antikörper bis zu 23 Wochen lang immun gegen eine Ansteckung waren. Für die Wissenschaftler um Malcom Martin sind diese Ergebnisse sehr vielversprechend und eventuell ein neuer Weg, um einen Impfstoff gegen Aids zu finden.

    Eine passive Immunisierung

    Die Arbeit der amerikanischen Forscher wird eine passive Immunisierung genannt, eine Methode, die zwar effektiv ist, bei der es aber ein Problem gibt. Die Antikörper werden vom Körper wieder abgebaut und müssen daher immer wieder neu verabreicht werden. Das nächste Ziel der Forscher ist es jetzt, einen Antikörper zu entwickeln, der eine sehr hohe Beständigkeit hat. Wenn das gelingt, dann wäre das ein großer Durchbruch, denn die Übertragung in passiver Form ist deutlich effektiver als die Impfstoffe, die bislang entwickelt wurden.

    Eine neue Hoffnung?

    Schon einmal gab es zu diesem Thema eine groß angelegte Studie, und zwar in Thailand im Jahre 2009. Danach ging die Forschung nur sehr langsam voran. Jetzt sieht es so aus, als gäbe es einen neuen vielversprechenden Ansatz. Noch ist allerdings völlig unklar, ob das menschliche Immunsystem die passiven Antikörper nicht irgendwann als einen Fremdkörper einschätzt und versucht, ihn wieder abzustoßen. Noch können die Antikörper nur mittels einer Infusion verabreicht werden und bis es ein Medikament gibt, können noch Jahre vergehen.

    Bild: © Depositphotos.com / alevbagater

  • Vorsicht vor gefälschten Medikamenten

    Vorsicht vor gefälschten Medikamenten

    Der Zoll schlägt Alarm, denn immer mehr gefälschte Medikamente kommen auf den deutschen Markt. Der Zollfahndung Essen ist jetzt ein ganz großer Fisch ins Netz gegangen, die Zöllner konnten eine Bande dingfest machen, die mit gefälschten Potenzmitteln, Schmerzmitteln und Antibiotika einen Millionenumsatz gemacht hat. Aber leider ist dieser Fang nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn das Geschäft mit gefälschten, gefährlichen Medikamenten boomt.

    Internationale Banden

    Es sind zunehmend international agierende Banden, die dem Zoll zu schaffen machen. Die eigentlichen Drahtzieher sitzen in der Regel im Ausland und sie verkaufen die gefälschten Medikamente über Onlineapotheken, die keine Zulassung haben, aber auch über Webseiten an private Kunden. Für die Banden lohnt sich das Geschäft, denn mit gefälschten Medikamenten wird mittlerweile mehr Geld verdient als im Drogenhandel.

    Nahezu perfekt

    Die meisten gefälschten Medikamente kommen aus Asien oder aus Osteuropa und sie werden dort in Fälscherwerkstätten oftmals in Betonmischern zusammengemischt, und zwar mit Substanzen, die gerade verfügbar sind. Während vor einigen Jahren vor allem mit Potenz- und Haarwuchsmitteln Geld verdient wurde, werden heute Medikamente aller Art hergestellt. Die Auswahl reicht von der Tablette gegen Allergien über Medikamente gegen Herzinfarkte, bis hin zu Impfstoffen. Der 3-D-Drucker macht es zudem möglich, dass die Verpackungen kaum noch von den Originalen zu unterscheiden sind. Der Zoll arbeitet heute sehr eng mit den Pharmaunternehmen zusammen, um Fälschungen besser identifizieren zu können.

    Eine tödliche Gefahr

    Die gefälschten Medikamente sind in jedem Fall lebensgefährlich, in Großbritannien sind bereits sechs Menschen an diesen Fälschungen gestorben. Ob es in Deutschland schon Fälle gab, wo Menschen zu Schaden gekommen sind, ist nicht bekannt, da es sehr schwer ist, einen Nachweis zu erbringen. Wer Medikamente einnimmt und Nebenwirkungen verspürt, der geht selten zum Arzt, sondern setzt das Medikament wieder ab. Wer ganz bewusst gefälschte Medikamente kauft, der macht sich zudem nach dem Arzneimittelgesetz strafbar.

    Bild: © Depositphotos.com / garyphoto

  • Alltagshilfen für Senioren

    Alltagshilfen für Senioren

    Der Alltag von Senioren hängt zum größten Teil davon ab, wie selbständig sie sind. Hier gibt es große Unterschiede. Die einen spielen mit 75 Jahren noch aktiv Tennis, andere benötigen einen Rollator als Gehhilfe. Was beide suchen, ist eine möglichst hohe Lebensqualität. Für Letzteren bedeutet dies vor allem, sich eigenständig zu versorgen und nicht auf die Hilfe von anderen angewiesen zu sein. Sich selbständig waschen, sich alleine anziehen sowie den Haushalt alleine oder mit dem Partner bestreiten zu können. Um diese alltäglichen Aktivitäten möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, gibt es auf dem Markt eine breite Palette an „Hilfsmitteln für den Alltag“. Mit Helfern wie diesen können erstaunlich viele Dinge ohne fremde Hilfe im Alltag bewältigt werden, die davor unmöglich erschienen. Oft sind es nämlich leider die Kleinigkeiten, die auf einmal nicht mehr funktionieren und Senioren fühlen sich schlagartig unselbstständig. Das kann im schlimmsten Fall zu Depressionen führen, da man sich als Last bzw. Belastung für die Angehörigen ansieht.

    Weiterhin mobil bleiben

    Das muss aber nicht sein. Lieber sollte man die Möglichkeit schätzen, der Mobilität auf die Sprünge helfen zu können, wenn sie nicht mehr so gut funktioniert. Sind Sie nicht mehr so gut zu Fuß? Dann kann ein Rollator genau das Richtige für Sie sein. Er ist dann sinnvoll, wenn Sie nicht mehr eigenständig gehen können oder sich beim Gehen unsicher fühlen, wenn Sie sich zwischendurch mal setzen möchten oder Ihren Einkauf nicht mehr nach Hause tragen können. Ein Rollator ist damit eine sehr gute Unterstützung im Alltag. Die Mobilität kann weitestgehend erhalten bleiben und eine selbstständige Verrichtung des Haushalts ist möglich. Sie sollten den Rollator jedoch nicht ständig verwenden, sondern nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Durch diese Krücke baut die Muskulatur im Rückenbereich schneller ab, vor allem wenn er nicht korrekt eingestellt ist – was leider häufig der Fall ist.

    Neben dem Rollator sorgt auch der Gehstock für Sicherheit beim Gehen. Er eignet sich für Senioren, die noch nicht ganz so stark in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, kann aber auch zusätzlich zu diesem als Gehhilfe dienen. Er kann am Rollator angebracht werden und dient als Stütze, wenn der Griff am Rollator mal losgelassen werden muss. Das kann das kleine Stück vom Weg zu einer Bank sein, oder die Treppen hoch in einen Laden. Wo der Rollator keinen Dienst verrichten kann, ist der Einsatz des Gehstocks sinnvoll.

    Wenn mal was runter fällt

    Was für junge Menschen selbstverständlich ist, kann für alte Menschen zur Herausforderung werden. Stellen wir uns folgendes Szenario vor: Sie kommen mit Ihrem Rollator nach einem Spaziergang nach Hause, stehen vor der Haustüre und Ihnen fällt vor dem Aufschließen der Haustürschlüssel runter. Der junge und gesunde Mensch bückt sich und hebt ihn auf. Was aber macht der gesundheitlich Eingeschränkte? Wenn die Beweglichkeit nachlässt und die Sicherheit, auf beiden Beinen stabil zu stehen, nicht mehr gegeben ist, ist das Aufheben eines Schlüssels ein Kraftakt. Das gleichzeitige Festhalten am Rollator und das Bücken, um den Schlüssel vom Boden aufzuheben, lässt manche Menschen an ihre Grenzen kommen. Für solche Situationen eignet sich eine Greifzange hervorragend. Sie ist einfach am Rollator untergebracht und hilft in unglücklichen Situationen prima aus.

    Wenn die Körperpflege schwierig wird

    Durch die nachlassende Beweglichkeit wird auch die Körperpflege im Alter zunehmend zu einer Herausforderung. Insbesondere wird es dadurch schwieriger beim Waschen, alle Körperregionen zu erreichen. Im Badbereich dient Ihnen eine ganze Reihe an Hilfsmitteln bei der Körperpflege. Für Ganzkörperwaschungen eignen sich eine Dusche mit niedrigem Einstieg sowie ein dort platzierter Duschhocker. An der Wand befinden sich zusätzliche Haltegriffe, die Ihnen Sicherheit geben. Der herkömmliche Waschlappen wird durch einen Schwamm mit Stil ersetzt, so ist es leichter, den Rücken zu waschen.

    Fazit
    Alt werden kommt oft mit eingeschränkter Beweglichkeit und dem Angewiesen sein auf andere einher. Wem es vergönnt ist, alt zu werden, hat heutzutage dennoch die Möglichkeit, auf einige nützliche Helfer zurückzugreifen und sich so den Alltag zu erleichtern.

    Bild: © Depositphotos.com / FamVeldman

  • Warum es auch weiterhin Tierversuche geben wird

    Warum es auch weiterhin Tierversuche geben wird

    Immer mehr Menschen lehnen Tierversuche ab, trotzdem werden jedes Jahr Millionen von Tieren für unterschiedliche Experimente eingesetzt. Es sind vor allem Mäuse, Ratten und Fische, aber auch Affen, die im Labor der Forschung dienen, und in absehbarer Zeit wird sich daran auch nichts ändern. Warum Giftstoffe und Medikamente immer noch an Tieren getestet werden, hat seine Gründe, aber es gibt mittlerweile auch Alternativen, die Tierversuche überflüssig machen.

    Für Kosmetik verboten

    Tierversuche sind heute nur in der Kosmetikindustrie verboten, für Medikamente allerdings werden noch 2,8 Millionen Tiere eingesetzt. Diese Zahl ist seit Jahren konstant, aber die Tierarten haben sich geändert. In erster Linie sind Mäuse für Versuchsreihen sehr beliebt, dicht gefolgt von Ratten, dann folgen Zebrafische, denn diese Tiere haben einen besonders komplexen Organismus. Mäuse sind besonders gut geeignet, wenn es um die Genforschung geht, Zebrafische hingegen besitzen viele Eigenschaften, die in der Entwicklungsbiologie von Nutzen sind. Die Fische sind durchsichtig, ihre Gene lassen sich einfach verändern und sie sind im Vergleich zu anderen Tieren in der Anschaffung und im Unterhalt sehr kostengünstig. Was den Fisch jedoch interessant macht, ist, dass seine biologischen Funktionen in den Gefäßen und auch im Herz-/Kreislaufsystem dem der Menschen ähneln.

    Gibt es Alternativen?

    Viele Verbraucher fragen sich, warum im hochmodernen Computerzeitalter noch immer Tierversuche notwendig sind. Es sind die biologischen Prozesse, die es einfacher machen, Krankheiten zu verstehen oder die Unbedenklichkeit von Chemikalien zu testen. Die meisten Tierversuche dienen heute jedoch der Grundlagenforschung, denn nicht in allen Bereichen der Medizin kann die Wissenschaft auf Tierversuche verzichten. Zudem können die Tests in diesem Bereich vielfach schon am Computer simuliert werden, um die gewünschten Daten zu bekommen. Hautmodelle bieten ebenfalls eine Alternative und da es heute möglich ist, mit menschlichen Stammzellen zu arbeiten, werden auch auf diesem Gebiet weniger Versuche mit Tieren gemacht.

    Bild: © Depositphotos.com / vkovalcik