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  • Keine Angst vor Ansteckung durch das Haustier

    Umfrage: Drei Viertel der Haustierbesitzer in Deutschland fürchten sich nicht vor der Übertragung einer Zoonose durch ihren Hund, Kater, Hamster und Co.

    Baierbrunn (ots) – Von Katzenpocken über Wurmbefall und Salmonellen bis hin zu Tuberkulose – die Liste der Infektionskrankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können ist lang. Die meisten Haustierbesitzer in Deutschland lassen sich davon aber nicht beunruhigen: In einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ gaben mehr als drei Viertel (77,5 Prozent) der Haustierbesitzer an, sie hätten keine Angst vor einer Ansteckung mit Krankheitserregern durch ihre tierischen Hausgenossen. Fast zwei Drittel (62,4 Prozent) bringen ihr Haustier aber auch regelmäßig zum Gesundheitscheck beim Tierarzt. Mehr als jeder Dritte (35,4 Prozent) sagt, sich viel gesünder zu fühlen, seit er oder sie ein Haustier besitzt. Haustierbesitzer mit Kindern sind zu 78,6 Prozent der Überzeugung, dass das Immunsystem ihres Nachwuchses sich durch das Zusammenleben mit Haustieren positiv entwickelt und den Sohn oder die Tochter besser vor Krankheiten schützt. Nur jeder 40. mit einem Haustier in Deutschland (2,5 Prozent) berichtet, dass sein tierischer Gefährte ihm schon einmal eine Zoonose übertragen hat, also eine Krankheit, die der Mensch vom Tier bekommt. 

    Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 678 Frauen und Männern ab 14 Jahren mit Haustier(en) im Haushalt. 

    Dieser Text ist nur mit Quellenangabe „Apotheken Umschau“ zur Veröffentlichung frei. Die Inhalte weiterführender Links, auf die in dieser Pressemitteilung verwiesen wird, unterliegen dem Copyright des jeweiligen Anbieters der verlinkten Seite. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3158881
  • Wurst und Schinken – wie krebserregend sind sie wirklich?

    Wurst und Schinken – wie krebserregend sind sie wirklich?

    Wer gerne Wurst und Schinken isst, wird die Nachricht der Weltgesundheitsorganisation WHO mit Schrecken gehört haben, denn die WHO warnt vor dem Verzehr von Wurst und Schinken, weil diese krebserregend sein können. Aber nicht nur Wurst und Schinken stehen im Kreuzfeuer, auch rotes Fleisch vom Rind und Schwein soll nicht gesund sein, und das Risiko an Darmkrebs zu erkranken, steigt demnach mit jedem gegessenen Steak. Müssen sich jetzt alle Sorgen machen, die gerne Steaks, Wurst und Schinken essen?

    Wurst und Schinken sind beliebt

    Am Morgen die Scheibe Salami aufs Frühstücksbrötchen, zum Mittagessen eine leckere Brat- oder Currywurst und am Abend vielleicht noch ein saftiges Rumpsteak mit Beilagen – Fleisch, Wurst und Schinken gehören bei vielen Menschen bei der Ernährung einfach dazu. Pro Jahr essen die Deutschen rund 38,1 % Schweinefleisch und 12,9 % Rindfleisch, genauso beliebt ist der Schinken vom Schwein, sowie diverse Wurstsorten wie Fleischwurst, Salami oder Leberwurst. 85 % der Deutschen essen beinahe jeden Tag Wurst und Schinken, wobei Männer mit 42 % beim Fleisch- und Wurstkonsum weit vorne liegen. Bei den Damen sind es 23 %, die gerne Fleisch, Wurst und Schinken essen.

    800 Studien

    Die WHO hat für ihren neuen Bericht 800 unterschiedliche Studien ausgewertet, die sich mit einem eventuellen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Fleisch, Wurst und Schinken und einem erhöhten Krebsrisiko beschäftigt haben. Das Ergebnis ist, dass die Gefahr an Krebs zu erkranken, sehr gering ist, selbst für diejenigen, die gerne Fleisch, Wurst und Schinken essen. Es kommt nach Ansicht der WHO jedoch auf die Menge an und auch die Verarbeitung der Fleisch- und Wurstwaren spielt eine entscheidende Rolle, ob die Gefahr besteht, an Krebs zu erkranken oder eher nicht. Die WHO musste allerdings einräumen, dass es nicht nur Fleisch- und Wurstwaren sind, die Krebs erzeugen können, auch viele andere Faktoren spielen dabei eine Rolle.

    Wurst und Schinken – es kommt auf die Verarbeitung an

    Um Fleisch, Wurst und Schinken haltbar zu machen, werden sie gepökelt, gesalzen, geräuchert oder auch fermentiert. Und genau das ist es, was Fleisch, Wurst und Schinken nach Ansicht der WHO gefährlich macht. Besonders gilt das für Würstchen, Dosenfleisch, Trockenfleisch und Soßen, die auf der Basis von rotem Fleisch hergestellt werden. Die WHO geht sogar noch einen Schritt weiter und stuft diese Fleisch- und Wurstwaren als genauso gefährlich ein, wie Tabak und Asbest.

    Was empfiehlt die DGE zum Thema Wurst und Schinken?

    Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, DGE, hat sich Gedanken zum Verzehr und zur Gefahr von Wurst und Schinken gemacht. Die DGE sieht das Risiko jedoch deutlich geringer als die WHO, ihrer Ansicht nach sollten es nicht mehr als maximal 600 Gramm Fleisch, Wurst und Schinken am Tag sein. Es ist vor allem der männliche Teil der Bevölkerung, der deutlich mehr isst. 61 % der Männer gaben bei einer Umfrage an, jeden Tag und zu jeder Mahlzeit Wurst und Schinken zu essen, bei den Frauen sind es nur 31 %. Diese Zahlen zeigen, dass Fleisch- und Wurstwaren bei den Deutschen einfach zur Ernährung gehören.

    Das vegane Angebot wird größer

    Rund die Hälfte der Deutschen kann sich nicht nur vorstellen, den Fleisch- und Wurstkonsum zu senken, 49 % versuchen es sogar. Immer mehr Deutsche sind bereit, ihre Essgewohnheiten bei Fleisch, Wurst und Schinken grundlegend zu ändern. Auch die Zahl derer, die sich zukünftig vegetarisch oder sogar vegan ernähren wollen, steigt stetig an. Ein Grund für diesen Trend ist auch das immer größer werdende Angebot der Industrie an veganen oder vegetarischen Lebensmitteln. Wie groß das Angebot ist, das zeigte auch die Ernährungsmesse Anuga in Köln, denn knapp die Hälfte der Aussteller hatte vegane oder vegetarische Lebensmittel im Programm.

    Bild: © Depositphotos.com / dar19.30

  • Angina pectoris – wenn das Herz nicht mehr mitmacht

    Angina pectoris – wenn das Herz nicht mehr mitmacht

    Angina pectoris bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt so viel wie Herzenge oder Brustenge, und genau das ist es, was die Menschen empfinden, die unter einer Angina pectoris leiden. Sie haben das Gefühl, dass ihre Brust in einem Schraubstock steckt, der sich immer enger um ihr Herz schließt, sie können nicht mehr richtig  durchatmen und meinen, dass sie ersticken müssen. Angina pectoris ist eine sogenannte koronale Herzerkrankung, die immer dann auftritt, wenn die Herzkranzgefäße, die koronalen Arterien, nicht mehr genug Sauerstoff bekommen.

    Angina pectoris – eine häufige Erkrankung

    In den westlichen Industrienationen gehört die Angina pectoris zu den häufigsten Todesursachen. Geschätzt 30 % der Männer und 15 % der Frauen leiden mindestens einmal im Leben unter einer Angina pectoris, und mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es zu dieser besonderen Form der Herzerkrankung kommt. Frauen sind vor allem während der Wechseljahre gefährdet, und verschiedene Studien zu diesem Thema sind zu der Erkenntnis gekommen, dass in diesem Zusammenhang das Hormon Östrogen eine wichtige Rolle spielt. Angina pectoris hat jedoch noch andere Ursachen wie zum Beispiel das Rauchen, auch Übergewicht und übermäßiger Alkoholgenuss können eine Herzkranzverengung auslösen.

    Wie macht sich Angina pectoris bemerkbar?

    Angina pectoris hat viele unterschiedliche Symptome, aber die meisten Betroffenen klagen über die typische Enge in der Brust. Auch ein dumpfes Gefühl und eine Art Brennen hinter dem Brustbein gehören zu den Symptomen einer Angina pectoris. Die Schmerzen können in den linken oder den rechten Arm bis in die Fingerspitzen ausstrahlen, und auch die Schultern, die Zähne, der Hals und der Magen können in Mitleidenschaft gezogen werden. Der Schmerz wird meist nur sehr kurz wahrgenommen und hält in den meisten Fällen nur zwischen fünf und zehn Minuten an. Dann verschwinden die Schmerzen so plötzlich wieder, wie sie gekommen sind und die Betroffenen fühlen sich wieder gut. Schweißausbrüche und eine blasse Gesichtsfarbe gehören ebenfalls zu einer akuten Angina pectoris und viele Erkrankte haben während einer Schmerzattacke Todesangst oder Panik.

    Wie wird Angina pectoris behandelt?

    Kommt es zu einem akuten Anfall von Angina pectoris, dann werden die Betroffenen meist mit Nitro wie zum Beispiel Glyceroltrinitat behandelt, entweder als Spray oder auch als Kapsel, die der Patient zerbeißen muss. Nitrate haben den großen Vorteil, dass sie schon von der Mundschleimhaut aufgenommen werden und sofort ihre Wirkung entfalten. Nitro sollte aber nicht wie eine normale Tablette mit etwas Wasser eingenommen werden, denn es wird von der Leber zu schnell wieder abgebaut, bevor es die Blutbahn und damit auch das Herz erreichen kann. Wenn es wiederholt zu einen Anfall kommt, dann muss auf jeden Fall der Notarzt verständigt werden, und auch wenn die Beschwerden sehr massiv sind und nicht verschwinden, wenn der Betroffene zur Ruhe kommt, dann sollte umgehend der Notruf getätigt werden.

    Wie können Betroffene vorbeugen?

    Wer schon einmal eine Angina pectoris hatte, der kann effektiv vorbeugen, damit es nicht zu weiteren Attacken kommt. Hier kann der Verzicht auf Nikotin ebenso helfen wie auch eine Regulierung des Blutdrucks. Da auch die Patienten gefährdet sind, die unter Diabetes mellitus leiden, muss der Blutzuckerspiegel konsequent überwacht und optimiert werden. Abnehmen ist ein bewährtes Mittel, um Angina pectoris zu vermeiden, und wer sich viel bewegt, der minimiert das Risiko einer koronalen Herzerkrankung. Optimal sind 15 bis 60 Minuten leichtes Ausdauertraining an fünf Tagen in der Woche. Eine Umstellung der Ernährung ist bei Angina pectoris Pflicht, denn die Krankheit tritt nicht selten nach einem üppigen, fettreichen und schwerem Essen auf. Die Ernährung sollte reich an Ballaststoffen, möglichst fettarm und sehr vitaminreich sein. Auch vorbeugende Medikamente wie Aspirin können effektiv dabei helfen, die Angina pectoris auf Dauer in den Griff zu bekommen.

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  • Mit der richtigen Ausrüstung Sport treiben

    Mit der richtigen Ausrüstung Sport treiben

    Wer sportlich ist, der lebt länger, aber was noch wichtiger ist, wer sportlich ist, der bleibt auch länger gesund und fit. Schwimmen, Rad fahren, Wandern und auch Laufen gehören zu den beliebtesten und auch gesündesten Sportarten für alle, die gerne in der freien Natur sind. Aber jeder Sportler braucht auch das richtige Outfit und vor allen Dingen auch die passenden Schuhe. Wer schon einmal mit unbequemen oder schlecht sitzenden Schuhe wandern war, der weiß, wie quälend das sein kann. Auch die falsche Kleidung kann ganz schnell dafür sorgen, dass der Sport eine unangenehme Freizeitbeschäftigung sein kann. Damit das nicht passiert, gibt es Vaola, den Onlineshop, der für beinahe jede Sportart die richtige Kleidung und auch die passenden Schuhe hat.

    Schuhe und Kleidung müssen stimmen

    Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und jeder hat andere Vorstellungen, wie seine Sportbekleidung und seine Sportschuhe aussehen sollen. Das Aussehen ist aber nur ein Aspekt, um Kleidung und Schuhe auszusuchen, im Mittelpunkt sollte immer der Komfort stehen. Wer seinen Sport wirklich ernsthaft betreiben will, der sollte nicht auf den Cent schauen, denn eine gute Outdoorbekleidung zahlt sich ebenso aus, wie gut sitzende Schuhe. Es bringt wenig, Hosen, Shirts und Jacken zu kaufen, die nicht atmungsaktiv sind, und wer sich für die falschen Schuhe entscheidet, der darf sich auch nicht über eine wundgescheuerte Ferse oder über Blasen wundern. Lauf- und auch Wanderschuhe müssen mit den Füßen eine Einheit bilden, denn nur so wird der Sport auch zum Erlebnis. Eine mehr als große Auswahl an Schuhen und Kleidung bietet das Internet, zum Beispiel der Shop von Vaola.de.

    Für die ganze Familie

    Rund 50 % der Kinder in Deutschland bringt zu viel auf die Waage. Schuld daran ist zum einen eine falsche Ernährung, zum anderen aber auch der Bewegungsmangel. Die Kinder von heute sitzen nach den langen Stunden in der Schule zu Hause vor dem Fernseher oder dem Computer, anstatt nach draußen zu gehen, um zu spielen und zu toben. Eltern sind gut beraten, ihre Sprösslinge in einem Sportverein anzumelden, denn das ist nicht nur gut für die Figur, es fördert auch soziale Kontakte außerhalb von Schule und Kindergarten. Die meisten Kinder mögen sportliche Betätigungen, denn das kommt ihrem natürlichen Drang nach Bewegung entgegen und es kann nicht schaden, wenn sich Kinder in mehreren Sportarten probieren, bevor sie dann die für sie passende Sportart gefunden haben. Wie für die Erwachsenen, so gilt auch für Kinder: Sportkleidung und Sportschuhe müssen passen und qualitativ hochwertig sein. Wer auf der Suche nach dem richtigen sportlichen Outfit für Sohn oder Tochter ist, der findet auf Vaola.de eine große Auswahl.

    Perfekt ausgerüstet fit bleiben

    Alle, die gerne wandern oder radeln, werden früher oder später auch eine längere Tour planen, denn Bergwandern in den Alpen oder in den Dolomiten macht genauso viel Spaß wie eine Radwanderung auf der Romantischen Straße. Wenn eine längere Wander- oder Radtour geplant wird, dann muss nicht nur die Kleidung stimmen, auch die Ausrüstung sollte perfekt sein. Im Onlineshop von Vaola gibt es nicht nur wetterfeste und warme Kleidung für Wanderer und Radfahrer, sondern auch Rucksäcke und Sonnenbrillen, Caps und Mützen, Gürtel und praktische Geldbörsen. Natürlich darf auch die warme Funktionsunterwäsche nicht fehlen und wer im Freien übernachten will, der bekommt bei Vaola auch Zelte, Schlafsäcke, Campingkocher, Campinggeschirr und Trinkflaschen.
    Wanderungen und Radtouren sollten immer gut geplant sein und wer noch keine langen Wanderungen oder Radtouren gemacht hat, der sollte sich nicht überanstrengen und lieber eine zusätzliche Pause einlegen. Sport sollte immer Spaß machen und nicht zur Tortur werden, denn wenn das der Fall ist, dann ist Sport nicht mehr gesund, sondern kann sehr schnell, sehr gefährlich werden.

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  • Experten warnen vor neuer gefährlicher Hirnhautentzündung

    Experten warnen vor neuer gefährlicher Hirnhautentzündung

    Großbritannien meldet, dass immer mehr Menschen auf der Insel an einer neuen Form der Hirnhautentzündung erkranken und dass es sich bei dieser Hirnhautentzündung um eine neue, sehr gefährliche Form handelt. Ausgelöst wird diese neue Hirnhautentzündung von einer speziellen Art von Meningokokken, und Experten empfehlen deshalb allen, die eine Reise nach England, Schottland oder Wales planen, sich vor Antritt der Reise impfen zu lassen. Auch wenn Hirnhautentzündungen in Deutschland seit 2009 rückläufig sind, bereitet diese neue Welle Medizinern in Europa große Sorgen.

    Gehirnhautentzündung – Eine seltene Erkrankung

    Hirnhautentzündungen sind eher selten, in Deutschland erkranken jedes Jahr zwischen 270 und 400 Menschen daran. Jetzt gibt es aber in Großbritannien einen sprunghaften Anstieg an Infektionen, die von Meningokokken ausgelöst werden, die einer ganz bestimmten Serogruppe zugerechnet werden. Alleine zwischen Juli 2013 und Juli 2014 sind 98 Menschen mit diesem neuen Stamm der Meningokokken infiziert worden und seit Beginn des Jahres 2015 sind es bereits 184 Fälle. Die sogenannten MenW Bakterien werden als sehr gefährlich eingestuft und in Großbritannien sind bereits mehrere Menschen an dieser Infektion gestorben. In England hat man jetzt damit begonnen, vor allem Jugendliche, Kinder und junge Erwachsene im Rahmen eines neuen Programms zu impfen, um einen Schutz gegen den gefährlichen Erreger aufzubauen.

    Was macht die Infektionen so gefährlich?

    Was die neue Form der Hirnhautentzündung so gefährlich macht, das ist die Vielzahl der verschiedenen Serogruppen. Es gibt 13 unterschiedliche Gruppen, aber besonders häufig treten die Gruppen A, B und C auf. In Großbritannien sind es aber Meningokokken der sonst sehr selten auftretenden Gruppe W, in Deutschland sind diese Erreger bislang nur für vier Prozent der Hirnhautentzündungen verantwortlich. Eine Gruppenverschiebung, wie sie jetzt in England zu beobachten ist, kommt immer wieder mal vor, so wurde im Westen Afrikas im Sommer 2014 eine Verschiebung der Gruppe C registriert. Dass es jetzt wieder zu Verschiebungen kommt, hat auch etwas mit dem großen Strom von Migranten zu tun, die in Europa unterwegs sind.

    Wie wird eine Gehirnhautentzündung übertragen?

    Eine Infektion mit Meningokokken passiert nur bei direktem Körperkontakt oder durch Tröpfchen, wie sie beim Niesen oder Husten entstehen. Vor allem die Enge in den Flüchtlingslagern, wo Tausende von Menschen zusammenleben müssen, sorgt dafür, dass sich Infektionen wie eine Hirnhautentzündung sehr schnell verbreiten können. In Deutschland rät das Robert-Koch-Institut, sich gegen die Meningokokken der Serogruppen A, B, C, W und Y impfen zu lassen. Zwei Altersgruppen sind dabei besonders gefährdet, und das sind Kinder in den ersten beiden Lebensjahren sowie junge Erwachsene zwischen 15 und 19 Jahren. In diesen Gruppen tritt die Gehirnhautentzündung aktuell besonders häufig auf.

    Welche Therapien gibt es?

    Eine Gehirnhautentzündung, die durch eine der Serogruppen der Meningokokken ausgelöst wird, äußerst sich zuerst durch starke Kopfschmerzen, dazu kommen dann Schmerzen im Bereich des Nackens und hohes Fieber. Im weiteren Verlauf wird der Nacken steif und das Fieber kann die 40° Grad Grenze übersteigen. Die Symptome einer Hirnhautentzündung treten sehr plötzlich auf, und die Bakterien verursachen in den meisten Fällen eine Blutvergiftung. Schnelle Hilfe bietet dann nur sehr hoch dosiertes Penicillin, allerdings muss diese Hilfe sehr schnell erfolgen, denn je weiter die Infektion voranschreitet, umso schwerer wird es, sie in den Griff zu bekommen. Wer sich müde und abgeschlagen fühlt und vielleicht schon über Tage hinweg Kopfschmerzen hat, der sollte auf jeden Fall sofort einen Arzt oder die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen und sein Blut untersuchen lassen. Nur wenn eine Gehirnhautentzündung in einem sehr frühen Stadium erkannt wird, dann kann sie auch effektiv bekämpft werden. Bei einer Gehirnhautentzündung zählt buchstäblich jede Minute, denn wenn das Penicillin nicht rechtzeitig gespritzt wird, dann endet eine Gehirnhautentzündung in jedem Fall tödlich oder es entstehen bleibende Schäden für die Betroffenen.

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  • Die Hongkong-Diät – können Pfunde in der Sonne schmelzen?

    Die Hongkong-Diät – können Pfunde in der Sonne schmelzen?

    Wenn es um seltsame und zuweilen auch skurrile Schönheitsbehandlungen geht, dann ist Asien ganz weit vorne. Gesichtsrasuren und auch Beauty Produkte, die fermentiert sind und entsprechend „duften“, sind nur zwei Beispiele für den Einfallsreichtum der asiatischen Frauen, wenn es um ihre Schönheit geht. Jetzt ist eine neue Skurrilität dazu gekommen, denn die sogenannte Hongkong-Diät verspricht, dass die Pfunde einfach so in der Sonne schmelzen. Die etwas sonderbare Hongkong-Diät ist ein Hype, der von Hongkong aus gerade dabei ist den ganzen Kontinent zu erobern, und es ist zu befürchten, dass diese Welle auch nach Europa schwappt.

    Die widersprüchliche Hongkong-Diät

    Asiatische Frauen finden es sehr schick, eine möglichst blasse Hautfarbe zu haben, denn wer blass ist, der demonstriert damit: Ich muss nicht mehr schwere Arbeit im Freien verrichten, ich arbeite drinnen. Blass zu sein ist in Asien ein Zeichen für Wohlstand, umso verwunderlicher ist es, dass ausgerechnet die Sonne der Heilbringer für die schlanke Linie sein soll. Blass zu sein ist aber auch ein Zeichen für Attraktivität, denn asiatische Frauen sind der Meinung, dass sie nur Chancen bei Männern haben, wenn sie blass sind. Jetzt scheint es, als hätten die Asiatinnen das alles über Bord geworfen, denn sie legen sich jetzt stundenlang in die Sonne, um schlank zu werden.

    Besser schlank als blass

    Können überflüssige Pfunde alleine durch die Kraft der Sonne verschwinden? Die Damen in der südchinesischen Metropole Hongkong sind, so scheint es, felsenfest davon überzeugt. Die Hongkong-Diät basiert aber nicht nur auf direkter Sonneneinstrahlung, es geht vielmehr um das Vitamin D, ein Vitamin, das bei Sonneneinwirkung vom Körper produziert wird. Der Trick der Hongkong-Diät ist einfach, wer viel in der Sonne liegt und dann weniger Mahlzeiten zu sich nimmt, der wird nicht nur schön braun, sondern auch schön schlank. In Asien vertreten viele Frauen mittlerweile die Meinung, dass man mit viel kalorienlosem Sonnenlicht locker einen Tag überstehen kann, und zwar ohne etwas zu essen, und auch ohne Hungergefühle.

    Wie funktioniert die Hongkong-Diät?

    Die Hongkong-Diät funktioniert denkbar einfach. Man sucht sich am besten am Morgen oder am Abend einen Platz, der direkt von der Sonne beschienen wird. Wenn die Sonne am Mittag hoch am Himmel steht und besonders intensiv ist, dann droht die Gefahr eines Sonnenbrandes und das soll nach Möglichkeit vermieden werden. Das Verrückte an der Hongkong-Diät ist, dass sie nicht über die Haut, sondern über die Augen funktionieren soll, da aber ein direkter Blick in die Sonne bekanntlich sehr gefährlich ist, tragen die Damen die dieser Diät vertrauen, Sonnenbrillen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um normale Sonnenbrillen, es sind vielmehr sogenannte Rasterbrillen, die aus Plastik bestehen und kleine Löcher haben. Durch die Löcher gelangt dann das Sonnenlicht in die Augen und je nachdem, wie gut die Damen trainiert sind, reicht die Zeitspanne für den Blick in die Sonne von zehn Sekunden bis zu sagenhaften 45 Minuten.

    Ist die Diät empfehlenswert?

    Es gibt viele absurde Diäten, aber die Hongkong-Diät schießt wirklich den Vogel ab. Abgesehen davon, dass die Augen unter der Hongkong-Diät leiden und sogar eine Erblindung nicht auszuschließen ist, bringt es sehr wenig, sich in die Sonne zu setzen, um Vitamin D zu tanken. Wer meint, dass die Pfunde wie Eis in der Sonne schmelzen, nur weil man ein Sonnenbad nimmt, der kann auch gleich weiter essen und einfach hoffen, dass sich das Gewicht verringert. Nach wie vor ist der klassische Mix aus Bewegung in frischer Luft und einer ausgewogenen Ernährung die beste Wahl, wenn es darum geht, dauerhaft abzunehmen. Ob sich die Hongkong-Diät in unseren Breitengraden durchsetzen wird, das ist zu bezweifeln, denn so üppig wie in Hongkong scheint die Sonne in Deutschland leider nicht.

    Bild: © Depositphotos.com / yurok.a