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  • Weihnachtszeit ist Abnehmzeit

    Weihnachtszeit ist Abnehmzeit

    Seit September bereits locken die Supermärkte lange vor der Weihnachtszeit mit süßen Leckereien wie Gebäck, Marzipankartoffeln, Schokolade oder Pfeffernüssen, die zwar echt gut schmecken, aber den eigenen Körper wie einen Hefekeks auseinander gehen lassen. Stattdessen sollte man auf die Köstlichkeiten verzichten und sich gesunden, aber dennoch schmackhaften Nahrungsmitteln widmen, um die beginnnende Weihnachtszeit zu genießen.

    Abnehmzeit positiv für die Gesundheit

    Eine Abnehmzeit wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus und die Weihnachtszeit ist der ideale Zeitpunkt. Statt Schlemmen steht eine gesunde Ernährung und der weites gehende Verzicht auf weihnachtliche Köstlichkeiten auf dem Plan. Die Kunst des Abnehmens besteht darin eine ausgeglichene Kalorienbilanz zu haben. Der Kalorienverbrauch muss geringer sein als die Kalorienaufnahme und resultiert langfristig in einer Gewichtsreduzierung.

    Der persönliche Kalorienbedarf kann auf einfache Art errechnet werden. Erforderlich ist die Angabe des Geschlechts, des Alters, Gewichts, Körpergröße und wie viele Minuten für bestimmte tägliche Tätigkeiten investiert werden. Die Summe der Tätigkeiten sich exakt auf 1440 Minuten (24 Stunden) belaufen. Bei den Tätigkeiten handelt es sich um Schlafen, Essen/Sitzen, Gehen, leichte Aktivität, Fahrrad fahren, Laufen, Schwimmen, Fitnesstraining und Laufen. Die Angabe ob eine Schwangerschaft vorliegt, gestillt wird oder keines von beiden existent muss ebenfalls erfolgen. Basierend auf den eigenen Daten errechnet sich der Kalorienbedarf und auf dieser Grundlage sollten die Lebensmittel ausgewählt werden. Einen Kalorienbedarfsrechner stellen zahlreiche Krankenkassen auf ihren Webseiten kostenlos zur Verfügung.

    Sättigende Lebensmittel

    In der schlemmerreichen Weihnachtszeit ist die Versuchung enorm groß zur kalorienreichen Kost zu greifen, vor allem weil sie so gut schmeckt. Hier können Nahrungsmittel mit einem hohen Sättigungseffekt helfen die tägliche Kalorienaufnahme auf den persönlichen Kalorienbedarf zu limitieren.

    Äpfel, Zitrusfrüchte, Sellerie, Chia-Samen, Leinsamen und Beeren sollten auf jeden Fall fester Bestandteil des Speiseplans sein. Der Genuss eines Apfels vermindert das Hungergefühl und spart rund 200 Kalorien pro Mahlzeit. Der Apfel gilt außerdem als eine natürliche Apotheke mit einem hohen Anteil an Vitaminen und dem sättigenden Pektin. Empfehlenswert ist ein Apfel vor jeder Mahlzeit wie dem Mittagessen oder Abendessen. Zusätzlich fungiert er als echter Fettschmelzer. Die anderen Nahrungsmittel wie die Chia-Samen sorgen für ein hohes Sättigungsgefühl, welches stundenlang anhalten kann und den Appetit bremst.

    Beim Einkauf im Supermarkt gilt es die Auslagen der leckeren Weihnachtskost gekonnt zu ignorieren. Mit leeren Magen sollte der Lebensmitteleinkauf vermieden werden, weil dabei mehr im Einkaufswagen landet als man eigentlich wollte und dies führt zu einer Verteuerung des Einkaufs. Ein festes Budget und Einkaufzettel helfen zusätzlich nur die Lebensmittel einzukaufen, die wirklich sinnvoll und gesund sind.

    In der Weihnachtszeit Bewegung statt Couch

    Die Weihnachtszeit verleitet wegen der Kälte dazu im Haus zu bleiben und es sich auf der Couch bei Lebkuchen gemütlich zu machen. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung, weshalb Kälte, Schnee, Regen, Wind und Glätte nicht als Ausrede gelten sollten.

    Ein Spaziergang an der Luft bringt den Körper und Kreislauf in Schwung. Wer es sportlicher mag, kann einen Jogginglauf unternehmen, Ski fahren, eine Wanderung unternehmen oder das Schwimmbad besuchen. Daheim bieten sich Indoor-Aktivitäten an, die nicht unbedingt sportlich sein müssen. Normale Tätigkeiten im Haushalt wie das Treppensteigen, Putzen, Waschen und Küchenarbeit verbrennen je nach Dauer ausreichend Kalorien. Die Haushaltstätigkeiten sollten zur Steigerung des Kalorienverbrauchs bei Bedarf mit sportlichen Aktivitäten ergänzt werden. Sportliche Bewegungen, die jeder beherrscht sind der Hampelmann, Kniebeugen, Schulterheben mit Wasserflaschen, der Ausfallschritt, Sprünge und das Wippen.

    Die Kombination aus gesunder Ernährung, Verzicht auf kalorienreiche Köstlichkeiten, regelmäßiger Bewegung und sättigenden Lebensmittel führt nicht nur in der Weihnachtszeit zu einer langsamen Reduzierung des Gewichts. Der Körper und die Gesundheit wird es einem danken, wenn die Tipps befolgt und umgesetzt werden.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Die Pest existiert schon 5000 Jahre

    Die Pest existiert schon 5000 Jahre

    Die Pest ist älter als bislang gedacht und zwar fanden Forscher heraus, dass der Erreger schon 5000 Jahre lang die Menschheit mit Pandemien heimsucht. Der erste Pestausbruch fand dem Ergebnis der Studie der Universität Kopenhagen um das Forscherteam von Eske Willerslev zufolge schon in der Bronzezeit statt. In der Zeitschrift Cell wurden die Entdeckung veröffentlicht.

    Tödliche Pest

    Das Bakterium Yersinia ist für die Auslösung der Pest verantwortlich und kann sowohl Tiere als auch Menschen infizieren. Die Übertragung erfolgt durch Flöhe, die über Nagetiere wie Ratten mit dem Erreger infiziert wurden. Im Jahr 1000 vor Christus entwickelte der Erreger die Eigenschaft sich Flöhe als Zwischenwirt nutzbar zu machen und dies führte zu der tödlichen Beulenpest. Ausgelöst werden kann neben der Beulenpest auch die Pestsepsis.

    Die Pestsepsis entsteht indem die Bakterien in die Blutbahn gelangen. Die Lungenpest gilt als besonders heimtückisch, da das Bakterium leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.

    Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit untersuchte das Team um Willerslev die Zähne von 101 Menschen aus der Bronzezeit auf Spuren des Bakteriums Yersinia. Die Zähne erhielt das Forscherteam von Museen oder Ausgrabungen. Bei sieben Bronzemenschen fanden sie tatsächlich genetische Hinweise für einen Pestbefall. Die Pestkranken lebten in der Zeit von 2794 bis 951 Jahre vor Christi Geburt.

    Die weltweit erste geschichtlich belegte Pest war die Justianische Pest im Jahr 541 nach Christi Geburt im Land der Pharaonen. Die Wissenschaftler analysierten 55 Gene intensiver, welche hauptverantwortlich für die Krankheitswirkung des Bakteriums sind. Das Bakterium verfügte in der Frühzeit nicht über das ymt-Gen und konnte sich deshalb nicht mittels Flöhen übertragen. Das Gen konnte erst in Pest-Bakterien aus dem Jahr 951 vor Christus nachgewiesen werden.

    Das weiterentwickelte Bakterium führte zu seiner schnelleren Verbreitung und löste die Beulenpest aus. Bekannt wurde die Pest als Schwarzer Tod, der im 14.Jahrhundert der WHO zufolge weltweit 50 Millionen Menschen das Leben kostete. Der Pestarzt und Seher Michel de Nostredame (Nostradamus) besiegte im Jahr 1544 einen Pestausbrauch im französischen Marseille.

    Der gefährliche Keim ist bis heute nicht besiegt, auch wenn die Pest mit Antibiotika behandelt werden kann. Im Jahr 2013 gab es weltweit 783 Pestkranke von denen 126 Personen ihr Leben verloren. Die Pest wütet heute noch besonders stark im Kongo, auf Madagaskar und Peru.

    Die USA sind im Jahr 2015 ebenfalls von dem Erreger heimgesucht worden und zwar steckten sich zwei Touristen mit der Pest an und mussten in ärztliche Behandlung. Bei den Infizierten handelte es sich um ein Kind und einen Mann. Die Erkrankten wurden offenbar von Flöhen gebissen, die das Pest-Bakterium in sich trugen. Nach einer antibiotischen Behandlung konnten sie das Krankenhaus wieder gesund verlassen. Im Yosemite Nationalpark kämpfen die Parkmitarbeiter und Gesundheitsbehörde schon seit Jahren gegen die Infektionskrankheit. Vor allem Ratten, Eichhörnchen und Streifenhörnchen können mit dem Pestbakterium infiziert sein. Der Park hat den Besuchern ein Futterverbot für Nagetiere erteilt.

    Auf Empfehlung der Parkbetreiber sollte nicht neben Nagetierbauten gecampt und auch kein Picknick gemacht werden. Zum Schutz sollen lange Hosen getragen und diese in die Socken gesteckt werden, damit Flöhe nicht zubeissen können. Zusätzlich wurde Insektenschutz gegen Flöhe empfohlen. Erste Anzeichen einer Pest-Infektion sind hohes Fieber, Schwäche, Schwindelgefühl und geschwollene Lymphknoten. Bei Auftauchen dieser Symptome sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. In europäischen Ländern sind seit Jahrzehnten keine Pestfälle mehr aufgetaucht. Wissenschaftler warnen jedoch davor, dass es jederzeit wieder zu einer Pest-Pandemie kommen könnte und deshalb Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden sollten.

    Bild: © Depositphotos.com / Vonschonertagen

  • Warum ein Marathonlauf das Leben kosten kann

    Warum ein Marathonlauf das Leben kosten kann

    42 km sind die Läufer bei einem Marathonlauf unterwegs und für viele Läufer ist die Faszination für diese lange Strecke ungebrochen. Der Marathonlauf ist so etwas wie die Königsdisziplin im Laufsport und immer mehr Menschen nehmen die Qualen und die Mühen dieser 42 km in Kauf, ohne zu wissen, dass sie dabei vielleicht mit ihrem Leben spielen. Vor allem für Hobbyläufer, die sonst nur drei bis vier Kilometer durch den Park laufen, kann ein Marathonlauf sehr gefährlich werden, denn diese lange Strecke verlangt dem Körper alles ab.

    Marathonlauf – Ein Lauf mit Geschichte

    Es war ein Bote mit Namen Pheidippides, der im Jahre 490 vor Christus in nur zwei Tagen von Athen nach Sparta gelaufen sein soll, um die Spartaner um Unterstützung im Kampf gegen die Perser zu bitten. Die Perser wurden in der Schlacht von Marathon geschlagen und der Läufer lief die 40 km zurück nach Athen, wo er im Ziel tot zusammenbrach. Der Geschichtsschreiber Herodot hat diese Geschichte aufgeschrieben und sie wurde zur Legende. Der Marathonlauf geriet in Vergessenheit und wurde erst im 18. Jahrhundert wieder modern, an den historischen Ursprung dachte allerdings niemand mehr, denn in England, wo es die ersten Marathonläufe der Neuzeit gab, standen die Wetten im Vordergrund. 1896 wurde der Marathonlauf olympisch und seit 1984 dürfen auch die Frauen bei Olympischen Spielen auf die Marathonstrecke gehen.

    Nicht gesundheitsfördernd

    Sportmediziner stehen dem Marathonlauf sehr kritisch gegenüber, denn sie sehen in dieser langen Laufstrecke eine komplette Überanstrengung für den Körper, die keinesfalls gesundheitsfördernd ist. Studien beweisen, dass während eines Marathonlaufs vorübergehend sogar der Herzmuskel Schaden nimmt und dass viele Läufer bereits Vernarbungen am Herzen haben und unter Vorhofflimmern leiden. Der Herzmuskel erholt sich zwar wieder, aber nicht bei jedem Marathonläufer und das führt zu Verletzungen und nicht selten auch zum Tod.

    Marathonlauf nur mit Gesundheitscheck

    Es ist vielfach der Ehrgeiz, der die Läufer antreibt, um auf die Marathonstrecke zu gehen. Mediziner raten deshalb allen, die über 35 Jahre alt sind und die bisher nur nach Feierabend gelaufen sind, vor einem Marathonlauf einen Gesundheitscheck beim Arzt machen zu lassen. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen, die der Meinung sind, dass diese Gesundheitschecks wenig Sinn machen, denn es werden bei diesen Untersuchungen lediglich die Patienten aussortiert, die eine Schädigung am Herzen haben. Über die tatsächliche Fitness sagen diese Checks nichts aus, das kann nur ein Leistungstest, der von einem Sportmediziner vorgenommen werden kann.

    Mehr fürs Ego

    Die Läuferweisheit „Der Halbmarathon ist für die Gesundheit, der Marathon ist nur fürs Ego“ ist nicht so ganz von der Hand zu weisen, denn jeder Kilometer, der mehr gelaufen wird, schadet der Gesundheit, aber es stärkt das Selbstbewusstsein des Läufers. Auch der Halbmarathon kann der Gesundheit schaden, vor allem dann, wenn der Läufer zu ehrgeizig ist. Ein Marathonlauf ist Wettkampfsport und damit nichts für Hobbyläufer, die sich etwas beweisen möchten.

    Lange trainieren

    Freizeitläufer, die unbedingt an einem Marathonlauf teilnehmen wollen, sollten diesen Lauf sehr genau planen und gezielt in diese Richtung trainieren. Sportmediziner empfehlen mindestens ein Jahr Trainingszeit, und in diesen zwölf Monaten sollte regelmäßig dreimal pro Woche trainiert werden. Für die Vorbereitung auf einen Marathon sollte die Länge der Strecke kontinuierlich gesteigert werden, auch kleinere Wettkämpfe zum Beispiel über die Distanz von zehn Kilometern, sind eine gute Vorbereitung auf einen klassischen Marathonlauf. Am Ende des gezielten Trainings sollte ein Halbmarathon stehen, denn wenn der Läufer über die halbe Distanz läuft, dann bekommt er ein Gefühl für die lange Strecke und kann seinen Rhythmus finden.

    Wer also im nächsten Jahr am Berlin Marathon teilnehmen will, der sollte schon heute mit dem Training beginnen, um für die 42 km durch die Hauptstadt fit zu sein.

    Bild: © Depositphotos.com / blasbike

  • Hodenkrebs – immer mehr junge Männer sind betroffen

    Hodenkrebs – immer mehr junge Männer sind betroffen

    Hodenkrebs gehört zu den eher selten auftretenden Krebsarten, trotzdem erkranken in Deutschland jedes Jahr 4.700 Männer an dieser Krebsart. Auch wenn die Zahl der Erkrankungen auf den ersten Blick im Vergleich zu anderen Krebsarten niedrig erscheint, es sind hauptsächlich junge Männer zwischen 20 und 40 Jahren, die an Hodenkrebs erkranken. Wird Hodenkrebs in einem frühen Stadium erkannt, dann bestehen sehr gute Heilungschancen, aber viele Männer ignorieren die Symptome und scheuen sich, zu einem Arzt zu gehen.

    Hodenkrebs tritt meist nur einseitig auf

    Die Hoden setzen sich aus mehreren unterschiedlichen Zelltypen zusammen und in einem dieser Zelltypen können sich bösartige Tumore entwickeln. In rund 90 % der Fälle bilden sich diese Tumore auf dem Keimzellgewebe, das in zwei Arten unterschieden wird. Zum einen gibt es die eigentlichen Keimzellen, die sogenannten Seminome und zum anderen gibt es die Nichtseminome, die aus mehreren Gewebearten bestehen. Mutieren diese Zellen, dann bilden sich bösartige Tumore, aber in den meisten Fällen sind nicht beide Hoden, sondern es ist nur einer der Hoden davon betroffen.

    Wie entsteht Hodenkrebs?

    Seit den 1980er Jahren hat sich die Zahl der Hodenkrebs Erkrankungen mehr als verdoppelt. Mediziner machen unter anderem eine Umstellung der Ernährung für diesen Anstieg verantwortlich, die eigentliche Ursache, warum es zu Hodenkrebs kommt, wurde bislang jedoch noch nicht gefunden. Es gibt allerdings einige Risikofaktoren, die den Ausbruch der Krankheit begünstigen können. Zu diesen Risiken gehört eine genetische Veranlagung und auch angeborene Fehlstellungen der Hoden, wie zum Beispiel der Hodenhochstand, wenn sich einer der Hoden nicht im Hodensack befindet.

    Symptome selbst erkennen

    Ob mit den Hoden alles in Ordnung ist, das kann jeder Mann selbst relativ einfach feststellen. Wenn die Hoden abgetastet werden und sich Schwellungen oder Verhärtungen ertasten lassen, dann kann das ein erstes Alarmsignal für Hodenkrebs sein. Auch wenn die Hoden beim Abtasten schmerzen, dann ist das ein Symptom, dass Etwas nicht in Ordnung ist. Das Gleiche gilt, wenn sich die Hoden schwer anfühlen oder wenn sich ein ziehender Schmerz einstellt, der bis in die Leiste ausstrahlt, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Im späteren Verlauf kommen dann nicht selten Schmerzen im Rücken und in den Brustdrüsen dazu.

    Heilbar bei Früherkennung

    Hodenkrebs hat nur dann eine sehr gute Chance komplett auszuheilen, wenn er so früh wie möglich erkannt wird. Ärzte raten deshalb allen Männern ab dem 27. Lebensjahr dazu, sich jedes halbe Jahr von einem Urologen untersuchen zu lassen. Männer, die bereits Hodenkrebs in der Familie hatten, sollen ihre Hoden zudem in regelmäßigen Abständen abtasten. Wenn sich Hodenkrebs ausbreitet, dann befällt er sehr schnell andere Organe und die Symptome, besonders die Schmerzen im unteren Bauchbereich, nehmen zu. Wird Hodenkrebs in einem frühen Stadium erkannt, dann ist er in den meisten Fällen heilbar, selbst im fortgeschrittenen Stadium sind die Heilungschancen nicht schlecht, aber die Behandlung ist deutlich aufwendiger.

    Keine Gefahr für die Potenz

    Der Arzt tastet bei einer Untersuchung zuerst die Hoden ab und verschafft sich dann durch eine Ultraschall- und eine Blutuntersuchung ein genaueres Bild. Besteht der Verdacht, dass es sich um Hodenkrebs handeln könnte, dann wird im Rahmen einer Biopsie eine Gewebeuntersuchung gemacht. Handelt es sich tatsächlich um einen Tumor, dann folgen in der Regel entweder eine Bestrahlung oder eine Chemotherapie. Viele Männer haben Angst, dass der befallene Hoden operativ entfernt werden muss und sie in der Folge ihre Potenz verlieren oder unfruchtbar werden. In dem meisten Fällen ist diese Angst aber unbegründet, denn eine vorübergehende Impotenz tritt nur während der akuten Therapie auf. Wenn die Therapie beendet ist, dann können die betroffenen Männer wieder ein ganz normales Sexualleben führen und sie sind auch in der Lage, Vater zu werden.

    Bild: © Depositphotos.com / gwolters

  • Sind schwere Knochen schuld am Übergewicht?

    Sind schwere Knochen schuld am Übergewicht?

    Die meisten Menschen, die zu viele Kilos auf die Waage bringen, sind sehr versiert, wenn es um Ausreden geht. Mal sind die Gene schuld, mal ist die Beleuchtung gerade etwas ungünstig und sehr gerne sind es schwere Knochen, die das Übergewicht verursachen. Nur die wenigsten geben freimütig zu, dass sie eben gerne kalorienreich essen und deshalb zu viel wiegen. Aber wie ist das eigentlich mit den Knochen, können die wirklich zu schwer sein oder ist das nur eine faule Ausrede?

    Schwere Knochen – Das Gewicht kann variieren

    Natürlich wiegt das menschliche Skelett einiges, bei einem erwachsenen Mann machen die Knochen sogar 15 % des Gesamtgewichts aus, bei Frauen sind es immerhin noch 12 %. Ein Mann, der 80 Kilogramm wiegt, hat also alleine schon zwölf Kilogramm, die nur auf die Knochen entfallen, bei einer Frau, die 60 Kilogramm wiegt, sind es immerhin 7,2 Kilogramm, die alleine das Skelett auf die Waage bringt. Allerdings beschränkt sich dieses Gewicht auf die Knochendichte und die kann variieren. Wie dicht die Knochen sind, das ist von Mensch zu Mensch verschieden und von mehreren Faktoren abhängig. Die Masse und Dichte der Knochen variiert in der Regel um etwa zehn Prozent, je nachdem, wie sportlich derjenige ist. Auch die genetische Veranlagung spielt dabei eine Rolle, denn wer Eltern oder Großeltern hat, die eine hohe Knochendichte haben, der muss sich darauf einstellen, ebenfalls schwere Knochen zu haben.

    Schwere Knochen – Die Knochen passen sich an

    Knochen bestehen zu 23 % aus Mineralien, zu 15 % aus Fett, zu 12 % aus Knorpel und zu 50 % aus Wasser. Es sind die Knochen, die den Körper stützen und daher passt sich die Knochendichte auch dem Körpergewicht an, damit dieser stützende Effekt erhalten bleibt. Diese Anpassung hat jedoch ihre Grenzen, denn bei Menschen, die stark übergewichtig sind, wird der Stützeffekt immer geringer, die Knochen können das Wasser und das Fett des Körpers immer schwerer tragen und werden in der Folge instabil und zunehmend brüchig. Schwere Knochen sind nicht am Übergewicht schuld, eher das Gegenteil trifft zu, denn wenn eine bestimmte Knochendichte erreicht wird, dann werden die Knochen nicht schwerer.

    Wie kann die Knochendichte vermehrt werden?

    Wer schwere Knochen hat, der verfügt über ausreichend Knochendichte und damit über ein gutes „Gerüst“ für seinen Körper. Um die Dichte der Knochen zu erhöhen, ist Kalzium sehr wichtig und das setzt voraus, dass mit der Nahrung viel Vitamin D gegessen wird. Wer viel Vitamin D zu sich nimmt, der lagert das so wichtige Kalzium in den Knochen und die Knochenmasse verdichtet sich. Regelmäßige Bewegung kann ebenso für schwere Knochen sorgen, denn wenn die Muskeln ausreichend bewegt werden, dann regt das auch das Wachstum der Knochen an. Wer sich für regelmäßige sportliche Aktivitäten entscheidet, wie zum Beispiel laufen oder Tennis spielen und das Training einige Monate durchhält, der kann dann auf einem Röntgenbild sehen, wie sehr die Knochendichte zugenommen hat.

    Die Knochen werden schwerer

    Alle, sich die gesund und vor allen Dingen kalziumreich ernähren und dazu viel Sport treiben, die können damit rechnen, dass die Knochen im Verhältnis zum eigentlichen Körpergewicht ein wenig schwerer werden. Alle, die aber mit Sport nicht viel am Hut haben, sich dazu ungesund und kalorienreich ernähren, die werden zunehmen, schwere Knochen haben damit jedoch nichts zu tun. Schwere Knochen sind also für alle, die zu viele Problemzonen haben, keine logische Ausrede mehr. Wer abnehmen will, der sollte sich auch nicht darauf verlassen, dass die Knochendichte abnimmt und damit der Zeiger der Waage immer weiter nach unten zeigt. Die Dichte der Knochenmasse nimmt zwar ab, aber was viel wichtiger ist, die Menge an Fett muss schmelzen, denn nur dann verschwinden auch die überflüssigen Kilos.

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  • Fatburner lassen Pfunde schmelzen

    Fatburner lassen Pfunde schmelzen

    Der Lebensmittelmarkt bietet eine reichhaltige Auswahl tausender unterschiedlicher Nahrungsmittel, die für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas bieten. Beliebt sind jedoch ausgerechnet Lebensmittel mit einem Kaloriengehalt, Fettgehalt und Zuckergehalt. Jedoch sind es gerade diese Lebensmittel, die für Übergewicht, Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Krankheiten verantwortlich sind. Das Übergewicht kann durch eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung abgebaut werden. Die Fatburner unter den Lebensmitteln können die Pfunde so richtig zum schmelzen bringen und verhelfen zu einem besseren seelischen wie körperlichen Befinden.

    Fatburner verbrennen Kalorien

    Wer sein Gewicht reduzieren möchte dem können Fatburner sehr behilflich sein, um das Zielgewicht mittelfristig bis langfristig zu erreichen. Eine kurzfristige Lebensmittelumstellung und nur zeitweise Bewegung bringen nur eine Zeit lang den gewünschten Erfolg, weshalb die Gewichtsreduzierung auf Langfristigkeit ausgelegt sein sollte.

    Folgende Nahrungsmittel haben sich als Fatburner bewährt:

    Vollkorn-Knäckebrot und Tomaten

    Das Vollkorn-Knäckebrot ist ein echter Knüller für Ballaststoffe. Der Ballaststoffanteil des trocknen Brots ist sehr hoch und sorgt für eine Bindung des Cholesterins. Die Verdauung wird positiv beeinflusst und der Blutzuckerspiegel auf ein gesundes Level gesenkt.

    Die Tomaten haben einen hohen Kaliumgehalt und dienen der Förderung der Blutregulation. Vor allem in getrockneter Form sind sie ein Genuss, weil der Anteil an Fett und Kohlenhydraten gering ausfällt und die zweitrangigen Pflanzenstoffe dem Zellschutz dienen.

    Sellerie und Fisch

    Der Sellerie ist ein sehr gesundes Gemüse, welches den Körper lange beschäftigt und zu einem höheren Kalorienverbrauch führt als der Sellerie enthält. Die Verdauung des Sellerie dauert lange, weil der Fatburner sättigend ist und dem Hungergefühl entgegenwirkt.

    Der Fisch ist ein wertvoller Eiweißlieferant, da bereits eine kleine Menge für eine Abdeckung des Eiweißbedarfs bei uns Menschen sorgt. Der Gehalt an Vitalstoffen ist ebenso zu erwähnen wie der geringe Fettgehalt. Egal ob gedünstet, gegrillt oder gebraten. Eine Forelle schmeckt immer.

    Äpfel und Beeren

    Der Apfel enthält eine reiche Anzahl an Vitaminen und verfügt über Pektine. Die Pektine sorgen für eine Sättigung und bremsen das Appetitgefühl rapide. Je Mahlzeit werden bis zu 200 Kalorien weniger eingenommen, wenn vorher ein Apfel gegessen wird. Der Volksmund sagt, dass ein Apfel am Tag den Arzt ersetzt und dies stimmt. Der Vitamingehalt und die Pektine sind echte Gesundheitsförderer. Ein echter Fatburner!

    Die Beeren unabhängig davon ob Erdbeere, Himbeere oder Brombeere sind Quellfrüchte, die eine gute Sättigung gewährleisten. Im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter sind Beeren stets ein genussvoller Fatburner.

    Zitronen und rote Chili

    Die Zitrone und andere Zitrusfrüchte beinhalten unverdauliche Inhaltsstoffe. Zusammen mit den Zitrusfasern bieten diese sauren Fatburner eine erstklassige Sättigung. Der hohe Gehalt an Vitamin C lässt das Fett schmelzen. Ein Fruchtsalat oder Fruchtquark sind sehr lecker und lassen sich mit Chia-Samen bzw. Leinsamen ergänzen, um die Sättigung zu verstärken. Die Chia-Samen quellen im Körper auf und halten ihn für bis zu fünf Stunden satt.

    Die rote Chili ist ein scharfer natürlicher Fatburner und beinhaltet Capsaicin. Das Capsaicin sorgt für eine rapide Anregung des Stoffwechsels. Das Fett wird besser abgebaut und dies führt zu einer Gewichtsreduzierung.

    Ernährungsumstellung, Fatburner und Bewegung

    Eine Ernährungsumstellung, regelmäßige Bewegung und Fatburner bringen den Körper wieder ins Gleichgewicht. Jeder hat Sportarten, die er liebt und diese sollten regelmäßig durchgeführt werden. Im Zusammenspiel mit einer gesunden Ernährung kann das Gewicht langfristig gesenkt und die Gesundheit auf diese Weise gestärkt werden. Vor allem Gerichte, die aus den genannten Fatburnern als Zutaten bestehen sind eine Wohltat für den Körper. Je gesünder die Ernährung ist desto positiver sind die Effekte für jeden Einzelnen. Die genannten und weitere Fatburner sind eine sinnvolle Hilfe für alle Menschen, die abnehmen und gesünder leben möchten.

    Bild: © Depositphotos.com / eduardolopezcoronado