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  • Sport im Winter – so wichtig ist die richtige Kleidung

    Sport im Winter – so wichtig ist die richtige Kleidung

    Sport im Winter? Passionierte Sportler lassen sich auch von niedrigen Temperaturen nicht abhalten, sie überwinden den inneren Schweinehund und joggen oder fahren mit dem Rad. Für andere ist Sport im Winter bestenfalls der klassische Wintersport, aber sie können sich nicht mit Ausdauersportarten anfreunden und haben Angst, sich zu erkälten. Experten raten dazu, auch bei kaltem Wetter das tägliche Training zu absolvieren, aber sie raten auch dazu, die richtige Kleidung zu wählen. Das bezieht sich besonders auf die Unterwäsche, die beim Sport im Winter eine sehr wichtige Rolle spielt.

    Warm und atmungsaktiv

    Die richtige Kleidung entscheidet beim Sport im Winter darüber, ob der Sportler gesund bleibt oder nicht. Besonders Läufer müssen sich so anziehen, dass ihr Körper nicht auskühlen kann, aber sie müssen gleichzeitig auch darauf achten, dass sie nicht übermäßig schwitzen. Um zu verhindern, dass sich der Schweiß staut, sollte die Unterwäsche für Sportler immer atmungsaktiv sein, denn auf diese Weise bleibt die Haut trocken und die Erkältungsgefahr ist gebannt. Aber Sportunterwäsche sollte auch warm halten, denn wer auskühlt, der fängt sich unter Garantie einen Schnupfen ein.

    Bequem sollte sie sein

    Wäsche für den Sport im Winter muss nicht nur atmungsaktiv sein und warm halten, sie sollte auch perfekt sitzen. Niemand, der jeden Tag läuft oder mit dem Rad fährt, möchte eine Unterhose, die unangenehm kneift oder die ständig zurechtgerückt werden muss. Wer auf der Suche nach der passenden Unterwäsche ist, der sollte auf die Zusammenstellung des Materials achten. Elasthan und Polyamid sind optimal, denn Polyamid ist sehr angenehm zu tragen und das Elasthan sorgt für Bewegungsfreiheit, ohne einzuengen. Dazu kommt, dass Unterwäsche, die aus diesem modernen Material hergestellt wird, sehr pflegeleicht ist und ohne Probleme in der Maschine gewaschen werden kann. Anders als zum Beispiel Baumwolle, können weder Polyamid noch Elasthan bei der Wäsche einlaufen und nach unzähligen Umdrehungen in der Waschmaschine sitzt die Sportunterwäsche noch wie am ersten Tag.

    In vielen modischen Farben

    Lange Zeit war die Unterwäsche von Sportlern traditionell weiß, heute gibt es Unterwäsche in bunten Farben und für jeden Geschmack ist die passende Farbe dabei. Sogar auf dem heiligen Rasen im englischen Wimbledon tragen die Tennisspielerinnen farbige Höschen, etwas, das noch vor 20 Jahren verpönt war. Ob Marine oder Zitronengelb, Rot oder Hellblau, Grün oder Schwarz – bunte Unterwäsche für Sportler ist im Trend. Alle, die im Winter Sport treiben wollen und noch nach der passenden Unterwäsche suchen, die werden auf der Seite von Sport Kanze modische Unterwäsche von Jako in vielen angesagten Farben finden.

    Ideal für viele Sportarten

    Sport im Winter muss nicht zwangsläufig im Freien stattfinden, auch in der Halle treiben viele während der kalten Jahreszeit gerne Sport. Basketball und auch Handball, Tennis und Volleyball gehören zu den beliebtesten Sportarten sogar im Winter, und auch bei diesen Sportarten ist es für die Spieler wichtig, immer richtig angezogen zu sein. Auch für diese Sportler bietet die Seite http://www.sport-kanze.de/Jako-Tight-Basic-8503 eine große Auswahl an Hosen, Shirts Trainingsanzügen und natürlich auch Unterwäsche für Damen und für Herren. Zum großen Sortiment gehören zudem Lifestyle Artikel für Sportler, wie zum Beispiel Caps, Mützen, Sneakers, Boots, Hoodies und Gürtel. Zum Angebot bei Sport Kanze gehören auch Socken und Stutzen, Handtücher und Schweißbänder sowie Allwetterjacken, warme Fleecejacken, Regenjacken und Softshelljacken. Fleecejacken und vor allem Softshelljacken sind bei denjenigen sehr beliebt, die den klassischen Wintersport lieben, denn diese Jacken halten zum einen immer angenehm warm und sie sind zum anderen wasserabweisend. Wer im Winter sportlich nicht selbst aktiv werden möchte, aber gerne anderen bei sportlichen Aktivitäten zuschaut, der bekommt bei Sport Kanze die warme Stadionjacke, die es auch bei Minustemperaturen einfach macht, der Lieblingsmannschaft die Daumen zu drücken.

    Bild: © Depositphotos.com / yanlev

  • Die Grippewelle rollt – wie gut ist der neue Impfstoff?

    Die Grippewelle rollt – wie gut ist der neue Impfstoff?

    Wenn die Tage kürzer werden, dann ist auch die Grippe wieder da. Wie in jedem Jahr steigt im Herbst und Winter die Zahl der Erkrankungen, und alle, die sich schützen wollen, sollten sich jetzt impfen lassen. Das Paul-Ehrlich-Institut hat bislang 21 Millionen Einheiten Impfstoff freigegeben, aber ob der Impfstoff gegen die diesjährige Grippewelle helfen wird, daran zweifeln viele Experten. Besonders der sogenannte Dreifach-Impfstoff, der Antigene aus drei akut zirkulierenden Grippeviren enthält, steht in der Kritik.

    Ist der neue Impfstoff effektiv?

    Der Impfstoff, der zurzeit zur Verfügung steht, schützt vor zwei Varianten des Grippetyps A und vor einer Variante des Grippetyps B. Das reicht bei Weitem nicht aus, kritisieren viele Ärzte. Sie raten dazu, den in Deutschland eher selten verabreichten Vierfach-Impfschutz in die Grippeimpfung aufzunehmen, denn dieser Impfstoff enthält noch einen weiteren Schutz gegen die B-Variante. Nach Auskunft des Paul-Ehrlich-Instituts gibt es jedoch schon jetzt erhebliche Engpässe, der vierfache Schutz ist momentan nur noch im Großhandel zu bekommen.

    Was die WHO empfiehlt

    Jedes Jahr gibt die Weltgesundheitsorganisation WHO eine neue Empfehlung über die Zusammensetzung des aktuellen Grippeimpfstoffes heraus. Diese Empfehlung erfolgt jedes Jahr, allerdings weit vor Beginn der neuen Grippesaison. Das birgt die große Gefahr, dass sich das Grippevirus bis zum eigentlichen Ausbruch der Grippe noch genetisch verändern kann. Im schlimmsten Fall ist das im Impfstoff enthaltene Eiweiß nicht mehr mit dem Oberflächeneiweiß des eigentlichen Grippeerregers kompatibel, das menschliche Immunsystem muss praktisch blind auf den noch unbekannten Virus reagieren. Das Ganze erinnert dann an eine Art Lotterie, denn nicht bei jedem, der sich impfen lässt, erkennt das Immunsystem den Impfstoff.

    Keine Gefahr durch den bewährten Impfstoff

    Die Krankenkasse Barmer GEK sieht momentan keine Gefahr und ist sich sicher, dass der Dreifach-Impfstoff vollkommen ausreichen wird, bei der kommenden Grippewelle den notwendigen Schutz zu bieten. Der Vierfach-Impfstoff ist zudem sehr viel teurer als der bekannte und bewährte dreifache Schutz, außerdem kostet der aktuelle Impfstoff nach Angaben der Barmer weniger als ein Drittel des Vierfach-Impfstoffes. Nach Ansicht der Klinik für Infektiologie und Pneumologie der Berliner Charité ist die Einschätzung der Krankenkasse irrelevant, denn es kann nicht sein, so die Experten der Charité, dass man auf gut Glück impft und hofft, dass kein Patient den gefährlichen zweiten B-Typ des Grippevirus hat. Das Robert-Koch-Institut betont aber, dass es sehr sich wichtig ist, sich überhaupt impfen zu lassen, denn während der Grippewelle im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 6,2 Millionen Menschen aufgrund grippaler Symptome behandelt.

    Nur ein Bruchteil

    In weiten Teilen der Bevölkerung wird eine echte Grippe immer noch mit einem grippalen Infekt verwechselt, also mit einer normalen Erkältung. Daher ist es sehr schwer, genaue Schätzungen abzugeben, wie viele der 6,2 Millionen Bürger auch tatsächlich eine Grippe hatten. 2014 wurden nur in knapp 70.000 Blutproben echte Grippeerreger nachgewiesen, und auch die Zahl der Todesfälle schwankt von Jahr zu Jahr. Besonders hoch war die Zahl allerdings zwischen 2012 und 2013, damals starben rund 20.000 Menschen an den Folgen einer Grippe.

    Die Impfquoten sinken

    Die Ärzte beklagen eine zunehmenden Impfmüdigkeit der Deutschen. In der Gruppe der Menschen über 60 lassen sich 50 % impfen, in diesem Alter empfiehlt die Ständige Impfkommission aber auch eine Impfung. Beim jüngeren Teil der Bevölkerung ist hingegen nur jeder vierte Deutsche gegen die Grippe geimpft. Ein Grund für das fehlende Interesse an einer Immunisierung ist, dass die Grippe für eine eher harmlose Krankheit gehalten wird, was aus dem Unwissen über den Unterschied zwischen einer harmlosen Erkältung und einer echten Grippe resultiert.

    In diesem Jahr wird sich nach Ansicht von Experten die Grippewelle verschärfen, denn die Vielzahl der Flüchtlinge, die eng zusammen in ihren Unterkünften leben, können für Massenausbrüche der Grippe sorgen.

    Bild: © Depositphotos.com / Esbenklinker

  • Schlafapnoe – die unterschätzte Gefahr in der Nacht

    Schlafapnoe – die unterschätzte Gefahr in der Nacht

    Die meisten Menschen werden auf die Frage wie sie geschlafen haben, mit einem gut antworten, vielfach ohne zu wissen, dass sie vielleicht während der Nacht in Lebensgefahr geschwebt haben. Immer mehr Menschen leiden unter einer sogenannten Schlafapnoe, unter gefährlichen Atemaussetzern während des vermeintlich guten und tiefen Schlafes. Besonders Menschen, die am Tag oft müde sind oder die zum Schnarchen leiden, sind besonders gefährdet, denn sie haben öfter mit einer Schlafapnoe zu kämpfen als diejenigen, die nicht schnarchen und am Tag hellwach, munter und konzentriert sind.

    Welche Ursachen hat eine Schlafapnoe?

    Für eine gefährliche Schlafapnoe gibt es zwei Ursachen. Zum einen sind verengte oder auch verlegte Atemwege die Versucher, in diesem Fall wird von einer sogenannten obstruktiven Schlafapnoe gesprochen. Eher selten sind es die Atemmuskeln, denen kurzzeitig die Anregung des Gehirns fehlt, die eine zentrale Schlafapnoe auslösen können. Es gibt aber auch eine Mischform aus obstruktiver und zentraler Schlafapnoe, die allerdings eher selten vorkommt. Besonders häufig kommt die obstruktive Schlafapnoe vor. Die Betroffenen haben verengte Atemwege und selbst wenn die Atemmuskulatur den Befehl zum Atmen an das Gehirn versendet, dann reicht die Kraft der Muskeln nicht aus, um selbstständig Luft zu holen.

    Was passiert während einer Atempause?

    Die Atemluft kann nicht durch die blockierten Atemwege entweichen und es kommt zu einer Atempause. Während dieser Pause bekommt der Körper keinen Sauerstoff und im Gewebe sammelt sich Kohlenstoffdioxid und der Körper reagiert. In der Folge wird eine Art Alarm ausgelöst, der Betroffene wird wach und schnappt nach Luft. Die Atmung beruhigt sich wieder, solange bis es zur nächsten Atempause kommt. Auf diese Weise kommt es zu mehreren Weckrufaktionen in der Nacht, die immer so kurz sind, dass die Betroffenen sich am nächsten Morgen nicht mehr daran erinnern können. Die ständigen Unterbrechungen des Schlafes reichen jedoch aus, um einen tiefen und damit auch einen erholsamen Schlaf unmöglich zu machen. Am Tag sind die Betroffenen entsprechend müde, sie fühlen sich nicht wohl und sind nur sehr schwer in der Lage, sich zu konzentrieren.

    Die langfristigen Folgen der Schlafapnoe

    Es ist nicht nur die Tagesmüdigkeit, die denjenigen zu schaffen macht, die unter einer Schlafapnoe leiden, die Atemaussetzer können auch gesundheitliche Langzeitfolgen haben. So steigt zum Beispiel der Blutdruck, wenn der Körper in Alarmzustand versetzt wird, und wenn es zum Alarm kommt, dann wird außerdem das autonome Nervensystem aktiviert, das unter anderem den Blutdruck reguliert. Bluthochdruck gilt als einer der Auslöser für Herzschwäche, für Herzinfarkte und auch für Schlaganfälle. Wenn der Blutdruck während der Nacht immer wieder nach oben schnellt, dann sind nächtliche Rhythmusstörungen des Herzens ebenfalls möglich. Viele Betroffene leiden am Morgen unter starken Kopfschmerzen, sie fühlen sich schlapp, müde und krank. Nicht zu unterschätzen ist auch der berüchtigte Sekundenschlaf, der vor allem im Straßenverkehr, aber auch bei der Arbeit mit Maschinen zu einer großen Gefahr werden kann.

    Welche Therapien gibt es?

    Manchmal hilft es schon abzunehmen, um die Schlafapnoe zu beenden, und auch ein Verzicht auf Alkohol und Zigaretten ist hilfreich, damit die Atemaussetzer während der Nacht aufhören. Ein weiteres Hilfsmittel ist es, nicht auf dem Rücken zu schlafen, und wer sicher sein will, dass die Atmung in der Nacht nicht mehr aussetzt, der kann an ein Gerät angeschlossen werden, das sofort Alarm gibt, wenn der Schlafende seine Schlafposition verändert. Ein Hausmittel kann ein in den Schlafanzug eingenähter Tennisball sein, dreht sich der Betroffene auf den Rücken, dann erinnert ihn der Tennisball daran, dass er auf dem Rücken liegt. Auch sogenannte Aufbissschienen, die vom Zahnarzt verschrieben werden, können Atemaussetzer verhindern. In schweren Fällen von Schlafapnoe muss der Betroffene aber mit einer Atemmaske schlafen, die verhindert, dass die Atemwege in der Nacht in sich zusammenfallen.

    Bild: © Depositphotos.com / innovatedcaptures

  • Angst vorm Zahnarzt und wie man sie überwinden kann

    Angst vorm Zahnarzt und wie man sie überwinden kann

    Schon der Gedanke an den Bohrer sorgt bei vielen Menschen für Schweißausbrüche und Herzrasen, denn geschätzt 60 % bis 80 % der Deutschen haben Angst vorm Zahnarzt. Mehr als 20 % haben sogar mehr als einfach nur Angst vorm Zahnarzt, sie sind in Panik, wenn es darum geht einen Zahnarzt aufzusuchen. Zugegeben, ein Besuch beim Zahnarzt ist selten angenehm, aber eine Dentalphobie, wie die Angst vorm Zahnarzt auch genannt wird, macht es nicht besser. Es gibt heute Mittel und Wege, um die Angst vor dem Zahnarzt unter Kontrolle zu bekommen.

    Angst vor der Behandlung

    Wer Angst vorm Zahnarzt hat, der fürchtet sich nicht vor dem Arzt selbst, sondern vielmehr vor der Behandlung. Psychologen haben eine Art Katalog zusammengestellt, was den meisten Menschen besonders viel Angst macht:

    • Die Betäubungsspritze
    • Das Geräusch des Bohrers
    • Der Anblick des Bohrers
    • Der Anblick der Betäubungsspritze
    • Die Schmerzen, die aus der Behandlung resultieren

    Die Angst vorm Zahnarzt ist ein Problem, das ernst genommen werden und auch behandelt werden sollte. Wer Angst vor dem Gang zum Zahnarzt hat, der wird nur dann einen Arzt aufsuchen, wenn die Zahnschmerzen unerträglich werden, erforderliche Folgetermine werden sehr oft nicht mehr wahrgenommen und die Zahngesundheit wird immer schlechter. In der Folge fallen Zähne aus, das Essen wird problematisch und die Betroffenen geraten immer mehr ins soziale Abseits. Die Angst vor der Behandlung lässt sich heute gut therapieren und sie ist in den meisten Fällen auch heilbar.

    Wie entsteht die Angst vorm Zahnarzt?

    Für die Angst vor der zahnärztlichen Behandlung gibt es viele unterschiedliche Faktoren, die dann zusammenwirken und für eine Dentalphobie sorgen. Vielfach sind es traumatische Erlebnisse aus der Kindheit, die für die Angst vorm Zahnarzt auch im Erwachsenenalter verantwortlich sind. Aber auch wer schon eine sehr schmerzhafte Behandlung beim Zahnarzt hinter sich hat, der entwickelt Angst, denn vor jedem geplanten Zahnarztbesuch kommen die Erinnerungen wieder. Viele haben auch Angst, weil sie im Freundes- oder Bekanntenkreis Schilderungen von schmerzhaften Behandlungen gehört haben.

    Angst vorm Zahnarzt – Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

    Zittern, Angstschweiß, Herzrasen, das Gefühl in Ohnmacht zu fallen – das sind nur einige der Symptome, die diejenigen plagen, die Angst vor dem Zahnarztbesuch haben. Der erste Schritt, um diese Angst oder sogar die Panik in den Griff zu bekommen, ist dem Betroffenen klar zu machen, dass es Zeit wird, etwas gegen die Angst zu unternehmen. Im zweiten Schritt sollte ein Zahnarzt aufgesucht werden, zu dem die Betroffenen Vertrauen haben oder ein Zahnarzt, der sich auf Angstpatienten spezialisiert hat. Besonders bewährt haben sich psychotherapeutische Maßnahmen mit der sogenannten kognitiven Verhaltenstherapie, bei der sich der Patient bewusst seinen Ängsten stellen soll. Auch eine Entspannungstherapie kann hilfreich sein, denn Studien haben gezeigt, dass viele Menschen weitaus weniger Angst haben, wenn sie zum Beispiel Musik hören.

    Die Behandlung mit Medikamenten

    Wenn psychologische Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen, dann gibt es auch die Möglichkeit, angstlösende Medikamente einzusetzen. Zwar sind Medikamente keine Lösung für eine Langzeittherapie, aber sie können bei akuten Panikattacken helfen und den Patienten für die Dauer der Behandlung die Angst nehmen. Wenn es um Behandlungen geht, die sehr lange dauern, sehr kompliziert und auch mit großen Schmerzen verbunden sind, dann ist eine Vollnarkose die beste Lösung. Wichtig ist es aber, dass der Zahnarzt einen eigenen Narkosearzt hat, der während der Behandlung den Patienten permanent überwacht. Medikamentöse Lösungen machen Angstpatienten den Besuch beim Zahnarzt zwar einfacher, aber sie sind nicht dauerhaft anwendbar, denn die Angst bleibt bestehen. Alle, die Angst vorm Zahnarzt haben, sind daher besser beraten eine Therapie zu machen, um so die Angst zu überwinden. Nur wer dauerhaft keine Angst mehr vor dem Zahnarzt hat, der sorgt für immer gesunde Zähne.

    Bild: © Depositphotos.com / SIphotography

  • Crystal Meth – die Killerdroge ist weiter auf dem Vormarsch

    Crystal Meth – die Killerdroge ist weiter auf dem Vormarsch

    Sie sehen unscheinbar aus und erinnern an harmlose Zuckerkristalle, aber Crystal Meth ist zur Zeit die gefährlichste Droge der Welt. Die Droge, die ihren Weg aus den USA auch nach Deutschland fand, fordert immer mehr Opfer. Vor allem im Norden von Bayern, aber auch in Sachsen ist Crystal Meth zu einem sehr großen Problem geworden, denn der Schmuggel an der Grenze zu Tschechien nimmt immer größere Ausmaße an. Zwar ist der Konsum von harten Drogen laut der aktuellen Kriminalstatistik seit einiger Zeit rückläufig, aber die Zahl der Erstkonsumenten von Crystal Meth hat sich seit 2011 fast verzehnfacht.

    Sofort abhängig mit Crystal Meth

    Anders als andere Drogen wie Kokain oder Heroin, bei denen sich die Abhängigkeit erst nach und nach einstellt, macht Crystal Meth sofort süchtig. Viele der Abhängigen berichten, dass sie schon nach dem ersten Rausch keine Chance mehr hatten, wieder aufzuhören. Die meisten lernen Crystal Meth als Partydroge kennen, denn Crystal Meth hat eine stark euphorisierende Wirkung, sie enthemmt und sie hält die Konsumenten bis zu 36 Stunden wach und im Rauschzustand. Nach dem Rausch beginnt der rasante Absturz, und um diesen brutalen Absturz wieder aufzufangen, greifen die Betroffenen wieder zu Crystal Meth, und der Teufelskreis schließt sich sehr schnell. Dazu kommt, dass Crystal Meth deutlich billiger ist als Heroin und Kokain, und das ist mit ein Grund, warum es immer mehr Abhängige gibt.

    Crystal Meth – Gift für den Körper

    Wer Crystal Meth einmal verfallen ist, der wird sehr schnell sehr tief fallen. Die Konsumenten essen nichts mehr und magern immer mehr ab. Im Verlauf der Sucht fallen die Zähne aus und das Hautbild verändert sich. Die Haut wird unrein, es bilden sich Pickel und Akne, die Haut eitert, es bilden sich hässliche Geschwüre, die nicht mehr verheilen. Der Herzschlag wird gefährlich erhöht, der Blutdruck steigt an und die Pupillen erweitern sich. Die Betroffenen leiden unter einer starken Übelkeit, sie fiebern schnell und wenn die Droge geschnupft wird, dann werden auch die Nasenschleimhäute zerstört. Bei schwerst Abhängigen werden zudem die Leber, die Lunge und die Nieren geschädigt, es kommt zu Herzinfarkten und Schlaganfällen, auch bei jungen Menschen.

    Auch die Seele leidet

    Neben den körperlichen Reaktionen auf die Droge leidet auch die Seele unter Crystal Meth. Die Droge, die in der Regel aus tschechischen Drogenküchen nahe der deutschen Grenze kommt, sorgt schnell dafür, dass die Betroffenen schwere Psychosen bekommen. Viele Crystal Meth Abhängige fallen durch ein bizarres Verhalten auf, sie sind fahrig, neigen zu Panikattacken, sie werden apathisch und sind zunehmend verwirrt. Nicht selten entwickelt sich eine Schizophrenie, die Konsumenten hören Stimmen, sie haben Halluzinationen und landen in der Psychiatrie, kaputt an Leib und Seele. Crystal Meth kann auch zu schweren Hirnschädigungen und schließlich zum Tod führen.

    Quer durch alle Gesellschaftsschichten

    Ist Kokain bis heute die Droge der Reichen und Schönen, so ist Crystal Meth die Droge für Jedermann. Abhängige sind in allen gesellschaftlichen Schichten zu finden und sie reichen vom erfolgreichen Geschäftsmann, über den Studenten bis hin zur Hausfrau und Mutter. Der große Kreis der Süchtigen resultiert auch aus dem günstigen Preis, der für ein Gramm Crystal Meth gezahlt werden muss, denn das Methamphetamin ist relativ einfach und kostengünstig in der Herstellung. Auch Fernsehserien wie „Breaking Bad“ haben nach Ansicht von Experten dafür gesorgt, dass es immer mehr Süchtige gibt. Aktuell schätzt die UNO die Zahl der Abhängigen weltweit auf 24 Millionen Menschen, die Dunkelziffer dürfte aber um einiges höher sein. Synthetisches Amphetamin wurde 1863 zum ersten Mal hergestellt und vor allem im Zweiten Weltkrieg nahmen die Soldaten die Droge, um lange ohne Ermüdungserscheinungen wach zu bleiben. Jetzt überschwemmt Crystal Meth Deutschland und die Zahl der Abhängigen wächst weiter.

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  • Clean Eating – warum sauberes Essen im Trend ist

    Clean Eating – warum sauberes Essen im Trend ist

    Gemüse putzen, Salat und Obst gründlich waschen und die Arbeitsfläche in der Küche hygienisch sauber halten, dass alles ist für die meisten Hausfrauen und Hausmänner selbstverständlich, mit dem neuen Trend Clean Eating hat das jedoch gar nichts zu tun. Clean Eating kommt, wie sollte es auch anders sein, aus den USA und bedeutet nichts anderes als reines Essen oder anders gesagt, natürliches Essen, was ohne künstliche Zutaten und Inhaltsstoffe auskommt.

    Alles natürlich beim Clean Eating

    Clean Eating bedeutet, es wird naturbelassen gegessen, alle Zutaten sind aus unverarbeiteten, natürlichen Rohstoffen, und es wird auf Dinge wie synthetischen Zucker, Geschmacksverstärker, künstliche Aromastoffe und ungesunde Transfette verzichtet. Als Faustregel für das Clean Eating gilt: Je kürzer die Liste der Zutaten ist, umso gesünder ist das Essen. Junkfood und Fast Food haben mit Clean Eating nichts zu tun, denn beim Clean Eating wird auf die Qualität der Lebensmittel großen Wert gelegt. Streng genommen ist Clean Eating nichts anderes als die gute alte Küche der Großmutter, wo Obst und Gemüse noch aus dem Garten kamen und das Fleisch noch aus der Hausschlachtung stammte.

    Keine wissenschaftlichen Belege

    Der Clean Eating Trend ist ein Hype, der aus den USA kommend, sich rasant schnell verbreitet hat. Mittlerweile gibt es unzählige Blogs und Plattformen, auf denen sich die Clean Eater aus aller Welt austauschen und Rezepte online stellen. Die Gemeinde der Clean Eater verspricht etwas vollmundig, dass die Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln nicht nur das Gewicht reduzieren kann, sondern auch das Hautbild verbessert und für mehr Energie sorgt. Sogar die Leistungsfähigkeit und das Konzentrationsvermögen sollen steigen und wer öfter Kopfschmerzen hat, kann sie mit Clean Eating erfolgreich bekämpfen. Wissenschaftlich bewiesen ist nichts davon und einen fundierten Background gibt es bis jetzt auch noch nicht. Im Grunde ist Clean Eating nichts anders als gesunde Mischkost, und diese Form der Ernährung ist gesund.

    Was macht Clean Eating so besonders?

    Wer sich näher mit dem Clean Eating befasst, der wird sehr schnell feststellen, dass alles, was bei dieser Ernährungsform erlaubt ist, auch zu einer gesunden, abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung gehört. Verboten sind hingegen folgende Dinge:

    • Keine Softdrinks oder gesüßte Getränke
    • Keine künstlich hergestellten Süßstoffe, wie zum Beispiel Aspartam
    • Keine ungesättigten und damit bösen Fette
    • Keine Fertiggerichte
    • Kein Junkfood und Fast Food
    • Kein Mehl und auch kein Zucker
    • Kein Alkohol

    Das klingt auf den ersten Blick sehr langweilig, kann aber mit viel Kreativität und den richtigen Zutaten zu einer leckeren Mahlzeit werden. Eine Mousse aus Buchweizenmehl und Spaghetti aus Zucchini können zum Beispiel auf der Speisekarte stehen und auch eine Pizza aus Pekannüssen soll recht lecker schmecken.

    Nur ein Lifestyle Trend?

    Wie bei vielen Trends, so stellt sich auch beim Clean Eating die Frage, ob es sich hier nur um einen Lifestyle Trend handelt. Der Eindruck entsteht schnell, wenn man sich die zahlreichen Blogs und die Fotos auf Instagram anschaut. Zu sehen sind dort nur attraktive junge Menschen, die vor appetitlich angerichteten Tellern sitzen und mit der Sonne um die Wette strahlen. Auf diese Weise suggeriert Clean Eating, dass jeder, der sich auf diese Weise ernährt, einem bekannten Schönheitsideal sehr nahe kommt. Es ist vielleicht auch bezeichnend, dass die Clean Eating Restaurants, die momentan wie die berühmten Pilze aus dem Boden schießen, nur in den wohlhabenden Stadtteilen zu finden sind.

    Ernährungsexperten sind der Meinung, dass Clean Eating eine sinnvolle Ernährung sein kann, wenn sie nicht übertrieben wird. Man sollte nicht so weit gehen und alles, was nach Ansicht der überzeugten und kompromisslosen Clean Eater schädlich ist, aus der täglichen Nahrung verbannen. Das kann unter Umständen gefährliche Folgen haben, denn wer beispielsweise komplett auf Zucker verzichtet, der wird über kurz oder lang Mangelerscheinungen bekommen.

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