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  • Salzwasser trinken – alles andere als gesund

    Salzwasser trinken – alles andere als gesund

    Es gibt eine ganz einfache und zudem sehr günstige Methode, um gesund und fit zu bleiben – das behauptet das amerikanische Gesundheitsportal „Sun-Gazing“. Diese Methode ist wirklich ganz einfach, ob sie jedoch gesund ist, das ist eine andere Frage. Ärzte warnen jetzt davor, sieben Tage lang jeden Morgen auf nüchternem Magen ein Glas lauwarmes Wasser mit Salz zu trinken.

    Keine wissenschaftlichen Beweise

    Das US-Gesundheitsportal weist darauf hin, dass das Glas Wasser den Körper entgiftet und zur allgemeinen Stärkung der Gesundheit beiträgt. Mediziner sehen das kritisch, denn es gibt bislang keine Beweise für diese These und auch keine wissenschaftlichen Arbeiten, die nachweisen können, dass Salzwasser tatsächlich einen Effekt hat, der der Gesundheit zu Gute kommt. Im Gegenteil, Mediziner weisen darauf hin, dass der Konsum an Salz in der heutigen Gesellschaft schon deutlich zu hoch ist. Mehr als fünf Gramm pro Tag ist akzeptabel, alles, was darüber hinaus geht, schadet auf lange Sicht gesehen nur der Gesundheit.

    Schädlich für den Blutdruck

    Das amerikanische Gesundheitsportal rät dazu, einen halben Teelöffel Salz in 250 Millilitern Wasser aufzulösen und dann in kleinen Schlucken zu trinken. Wer diese Sole-Kur eine Woche durchhält, der kann einen zu hohen Blutdruck senken und zudem dafür sorgen, dass sich der Blutdruck auf ein normales Maß einpendelt. Auch das ist purer Blödsinn, sagen deutsche Ärzte, denn das Gegenteil ist der Fall. Wer zu viel Salz zu sich nimmt, der riskiert einen zu hohen Blutdruck und damit auch Gefahren, wie zum Beispiel einen Schlaganfall. Die Ärzte warnen ausdrücklich davor, die Sole-Kur zu machen, wenn man einen zu hohen Blutdruck hat.

    Einfach, aber gefährlich

    Auch wenn diese Salzkur einfach und preisgünstig ist, schadet sie dennoch der Gesundheit. Nicht immer sind es die vermeintlichen Hausmittel, die die Gesundheit positiv beeinflussen. Ein Glas Wasser mit Salz gehört definitiv nicht zu diesen Hausmitteln.

    Bild: © Depositphotos.com / Orlando.B

  • Biofeedback – den Kopfschmerz einfach wegdenken

    Biofeedback – den Kopfschmerz einfach wegdenken

    Es klingt zu schön, um wahr zu sein – Kopfschmerzen und Migräne nur mit der Kraft der Gedanken einfach ausschalten. Das, was ein bisschen wie Hokuspokus klingt, ist tatsächlich möglich und nennt sich Biofeedback, eine Methode, die sich in der Verhaltenstherapie bereits bewährt hat. Was muss man sich unter Biofeedback vorstellen und was müssen die Betroffenen tun, um ihre Kopfschmerzen nur mit ihren Gedanken loszuwerden?

    Den Verstand steuern

    Schon der Gedanke an den Biss in eine Zitrone reicht aus, um das Wasser buchstäblich im Mund zusammenlaufen zu lassen, und nur die Vorstellung, in eiskaltes Wasser zu springen, sorgt für eine Gänsehaut am ganzen Körper. Die Zitrone und das kalte Wasser sind nur zwei Beispiele dafür, wie Biofeedback funktioniert. Ganz ähnlich ist es, wenn mithilfe von Biofeedback die Kopfschmerzen „weggedacht“ werden. Biofeedback ist eine Therapieform, die sehr gut erforscht ist und in deren Mittelpunkt die Fähigkeit steht, den Verstand in bestimmte Bahnen zu lenken. Als hilfreich hat sich die Therapie bisher vor allem bei Krankheiten wie Rücken- und Kopfschmerzen erwiesen, aber auch Muskelverspannungen, die chronisch geworden sind, können mit Biofeedback erfolgreich behandelt werden.

    Der Patient muss mitarbeiten

    Eine Erfolgsgarantie gibt es bei Biofeedback nicht, aber die Therapieform ist oftmals sehr erfolgreich, wenn die Patienten wenig Hoffnung auf Erfolg haben und entsprechend kritisch sind. Alle, die nicht damit rechnen, dass sie sich selbst helfen können, sind besonders motiviert, wenn ein Effekt erzielt wird, zum Beispiel, dass die Migräneanfälle seltener werden und an Intensität verlieren. In der Regel sind zwischen acht und elf Sitzungen notwendig, um mittels Biofeedback eine Strategie gegen die Schmerzen zu entwickeln. Zudem müssen die Patienten nicht nur mit dem Therapeuten, sondern auch zu Hause mit der Methode arbeiten, denn nur dann gibt es auch langfristig Erfolge. Um mit Biofeedback arbeiten zu können, muss es allerdings eine genaue Diagnose geben.

    Bild: © Depositphotos.com / konradbak

  • Nächtliche Albträume – der Horrorfilm im Kopfkino

    Nächtliche Albträume – der Horrorfilm im Kopfkino

    Jeder Mensch träumt und die meisten hatten schon einmal einen Albtraum. Die einen waren auf der Flucht vor einem Verfolger, die anderen stürzten von meterhohen Klippen ins Leere und wieder andere standen im Traum nackt in einer Menschenmenge. Nächtliche Albträume dauern nur wenige Sekunden und am nächsten Morgen haben die meisten Menschen diese angsteinflößenden Träume wieder vergessen, aber nächtliche Albträume können zu einer starken Belastung werden, nämlich dann, wenn sie immer wiederkehren.

    Was sind Träume?

    Träume sind immer eine Art Nachbearbeitung des vergangenen Tages. Sie sind das Gegenteil von bewussten und konzentriertem Überlegungen, Träume dienen vielmehr dazu, Vorstellungen und Eindrücke oder auch bestimmte Ideen zu verarbeiten, die am Tag gesammelt wurden. Warum wir träumen, das ist bis heute nicht restlos geklärt, Wissenschaftler vermuten aber, dass Träume alle Fragen beantworten, die man sich tagsüber gestellt hat, Träume sind demnach so etwas wie Problemlöser. Besonders intensiv träumen wir in der sogenannten REM-Phase, dann bewegen sich die geschlossenen Augen sehr heftig und im Gehirn kommt es zu einem Feuerwerk der Neuronen. Während des Traums steigt die Atem- und Herzfrequenz und wer in dieser Phase des Schlafes aufwacht, der wird sich an seinen Traum zumindest für kurze Zeit erinnern können.

    Nächtliche Albträume, die immer wieder kommen

    Schöne Träume stellen kein Problem dar, sie belasten nicht und viele Menschen stehen nach einem schönen Traum gut gelaunt auf. Ganz anders sieht es aus, wenn aus den schönen Träumen nächtliche Albträume werden, und besonders schlimm ist es, wenn diese Albträume immer wiederkehren. Geschätzt leiden fünf Prozent der Deutschen darunter, dass nächtliche Albträume jede Nacht wiederkommen, sie werden chronisch und damit auch eine große Belastung für die Psyche. Immer dann, wenn die Albträume in einem Zeitraum von mehreren Monaten mindestens einmal pro Woche auftreten, dann sprechen Mediziner von chronischen Albträumen und in diesem Fall wird das Leben der Betroffenen nachhaltig beeinflusst.

    Gegen die Albträume kämpfen

    Wenn nächtliche Albträume jede Nacht wiederkommen, dann ist das meist ein Zeichen für eine große psychische Belastung. Beruflicher oder auch privater Stress, eine Lebenskrise, aber auch wenn starke Medikamente eingenommen werden müssen, dann kann das für nächtliche Albträume sorgen, die sich einfach nicht abstellen lassen. In der Folge haben die Betroffenen irgendwann Angst davor einzuschlafen, da sie sich fürchten, wieder aus einem Albtraum aufzuschrecken. Wenn die schrecklichen Träume nicht verschwinden wollen, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden, der den Albträumen auf den Grund geht. Vielfach hilft eine sehr einfache Selbsthilfemethode, die aus drei wichtigen Punkten besteht: Konfrontation, Bewältigung und schließlich das Training. Was bei Albträumen jedoch nicht hilft, das sind Schlaftabletten, denn sie intensivieren vielleicht den Schlaf, eine Garantie, dass die Albträume verschwinden, gibt es aber nicht.

    Träumen kann trainiert werden

    Nächtliche Albträume können wieder verschwinden, und zwar durch sogenannte luzide oder bewusste Träume. Bei diesem klaren Traum ist sich der Träumende bewusst, dass das, was passiert, nicht real ist, er weiß, dass es sich nur um einen Traum handelt. Allerdings gibt es bei diesen bewussten Träumen ein großes Problem, denn die meisten träumen nur sehr selten bewusst oder luzide, aber man kann diese Träume trainieren. Das Training ist einfach, denn der Träumende muss sich nur eine einzige Frage stellen: Träume ich gerade? Wer sich diese Frage bewusst stellt, der wird sie irgendwann verinnerlichen und sich schließlich auch während eines Traumes fragen, ob es sich um einen Traum handelt oder nicht. Es dauert allerdings seine Zeit, bis dieser Prozess der Verinnerlichung abgeschlossen ist, mitunter vergehen sogar Monate, bis die Albträume tatsächlich verschwunden sind. Betroffene, die mit schweren Albträumen zu kämpfen haben, werden mit diesem Training kurzfristig keine Erfolge erzielen, in diesen Fällen kann eine gezielte Therapie bei einem Psychologen helfen.

    Bild: © Depositphotos.com / ruigsantos

  • Kalorien verbrennen – welche Sportarten besonders geeignet?

    Kalorien verbrennen – welche Sportarten besonders geeignet?

    Wer abnehmen will, der muss ein wenig Disziplin mitbringen. Nicht nur die Nahrung muss umgestellt werden, auch Sport gehört zu einer Diät, denn durch sportliche Aktivitäten werden jede Menge Kalorien verbrannt. Leider ist nicht jede Sportart auch geeignet, wenn es ums Kalorien verbrennen geht, wer also ernsthaft an Gewicht verlieren will, der muss sich die richtige Sportart aussuchen. Welche Fatburner Sportarten sind die Richtigen und wie lange muss trainiert werden, bis die Pfunde auf den Hüften und am Po schmelzen?

    Im Wasser Kalorien verbrennen

    Wer möglichst viel in einem relativ kurzen Zeitraum abnehmen will, der sollte ins Wasser gehen, denn Kalorien verbrennen klappt im Wasser wunderbar. Die Muskeln werden durch den Widerstand des Wassers mehr beansprucht, denn für jede Bewegung wird vier- bis zwölfmal so viel Kraft benötigt wie an Land. Dazu kommt, dass der Verlust an Wärme durch das Wasser den Verbrauch an Kalorien ankurbelt. Das führt schließlich dazu, dass pro halbe Stunde 400 Kalorien mehr verbraucht werden und der Stoffwechsel wird erhöht, damit der Körper nicht auskühlen kann. Im Vergleich dazu kann der Körper beim Joggen in einer halben Stunde nur knapp 300 Kalorien verbrennen. Schwimmen ist also nicht nur perfekt, wenn es ums Abnehmen geht, Schwimmen ist auch gesund, denn anders als beim Joggen, werden im Wasser die Gelenke geschont.

    Wer schlank sein will, muss gehen

    Kalorien verbrennen funktioniert auch an Land, zum Beispiel durch Walking und vor allem durch Nordic Walking. Menschen, die stark übergewichtig sind, sollten lieber gehen, anstatt zu laufen, denn beim Gehen fehlt die Flugphase, die Füße bleiben immer am Boden und außerdem werden die empfindlichen Knöchelgelenke am Fuß geschont. Zudem bietet Walking die Gelegenheit, mental abzuschalten, und auch wer noch keine Erfahrungen mit dem Walking hat, findet sehr schnell seinen eigenen Rhythmus. Um wirkliche Erfolge bei der Gewichtsabnahme zu erzielen, ist es wichtig, regelmäßig zu gehen, dreimal in der Woche eine gute Stunde macht sich sehr schnell bei den Problemzonen bemerkbar. Besonders effektiv ist das Nordic Walking, denn wer sich für das Laufen mit den Stöcken entscheidet, der wird den Kalorienverbrauch um 55 % steigern.

    Abnehmen für Indoor Sportler

    Nicht immer ist das Wetter ideal, um zu laufen oder mit den Nordic Walking Stöcken eine Runde zu drehen, wer trotzdem Kalorien verbrennen will, der muss sich nach einer Indoor-Sportart umschauen. Aerobic und Zumba sind perfekt, denn bei diesen beiden Sportarten können pro Stunde bis zu 400 Kalorien verbrannt werden. Das Stemmen von Gewichten baut zwar effektiv Muskeln auf, für die schlanke Linie ist es aber nicht sonderlich zu empfehlen. Auch eine halbe Stunde auf dem Stepper oder auf dem Laufband sind eine gute Idee, denn auch dort schwinden die Pfunde und man kommt tüchtig ins Schwitzen. Ungeübte oder Menschen, die unter starkem Übergewicht leiden, sind allerdings gut beraten, mit einem erfahrenen Trainer zu arbeiten und im Vorfeld einen Arzt zu fragen, ob der Ausdauersport infrage kommt.

    Intensiv trainieren

    Es ist noch nicht lange her, da hielt sich das Gerücht, dass man erst dann Kalorien verbrennen kann, wenn das Training länger als eine halbe Stunde dauert. Erst dann, so das Gerücht, beginnt die eigentliche Fettverbrennung, aber diese These wurde mittlerweile widerlegt. Ganz gleich, ob es um den Kohlehydrate- oder um den Fettspeicher geht, dem Körper ist es vollkommen egal, aus welcher Quelle er seine Energie bezieht. Kohlehydrate werden immer in Fett umgewandelt und hier ist die Gesamtbilanz von Bedeutung. Immer dann, wenn mehr Energie verbraucht wird als man durch essen zu sich nimmt, dann geht es mit dem Gewicht nach unten. Je mehr man sich bewegt und beim Sport anstrengt, um so mehr Fett wird auch verbrannt.

    Bild: © Depositphotos.com / ibrak

  • Lässt sich eine Sterilisation rückgängig machen?

    Lässt sich eine Sterilisation rückgängig machen?

    Rund 50.000 Männer in Deutschland lassen sich jedes Jahr sterilisieren. Wenn die Familienplanung abgeschlossen ist oder die Partnerin keine klassischen Verhütungsmittel wie die Pille vertragen kann, dann bleibt als einziger Ausweg oft nur die Vasektomie, die aber für die meisten Männer einen schweren Schritt bedeutet. Sie fühlen sich oftmals nicht mehr als „richtiger Mann“ und haben die Angst, ihre Erektionsfähigkeit zu verlieren. Selbst wenn das nicht der Fall ist, eine Sterilisation hat nach wie vor einen faden Beigeschmack. Aber dieser Schritt muss nicht endgültig sein, denn man kann heute eine Sterilisation rückgängig machen.

    Wunschkinder trotz Sterilisation

    Die Familienplanung wurde durch eine Vasektomie abgeschlossen, aber plötzlich gibt es eine neue Liebe und damit vielleicht auch den Wunsch nach einem weiteren Kind. Tatsächlich sind bei 97 % der Männer, die sterilisiert wurden, eine neue Partnerin und damit auch der Kinderwunsch die Gründe, die eine erneute Operation notwendig machen. Diese Männer wollen die Sterilisation rückgängig machen, um wieder Vater werden zu können. Da die OP aber sehr aufwendig ist, sind nur rund 15 % der Männer bereit, die sogenannte Refertilisation auch tatsächlich machen zu lassen, um so die Fruchtbarkeit wieder herzustellen.

    Die Sterilisation rückgängig machen – wie funktioniert das?

    Bei einer Vasektomie werden die Samenleiter durchtrennt. Um diese Samenleiter wieder zusammenzufügen und durchgängig zu machen, ist eine aufwendige Operation notwendig. Der Eingriff dauert in der Regel nicht länger als zwei Stunden, er wird immer unter Vollnarkose durchgeführt und der Chirurg arbeitet dabei unter anderem auch mit einem OP-Mikroskop. Das Nahtmaterial ist extrem dünn, denn der Samenleiter hat einen Durchmesser von gerade einmal drei Millimetern. Um den Samenkanal wieder durchlässig zu machen, ist zudem Präzision gefordert, denn auch hier liegt der Durchmesser bei 0,3 bis maximal 0,5 Millimetern. Der Arzt kann die Sterilisation nur dann rückgängig machen, wenn eine neue Verbindung die beiden durchtrennten Enden der Samenleiter wieder zusammenführt. Noch während der Operation wird überprüft, ob ein ausreichender Gehalt an Samen nachgewiesen werden kann, das gelingt heute auch dank der modernen Chirurgie, in 80 % aller operierten Männer.

    Wie hoch ist die Erfolgsquote?

    Wenn ein Mann eine Sterilisation rückgängig machen lassen möchte, dann gelingt das nicht immer. Wie erfolgreich die OP ist, das hängt vor allem davon ab, wie lange die Samenleiter durchtrennt waren. Grundsätzlich gilt, je länger die Vasektomie zurückliegt, umso schwieriger wird es, die Samenleiter wieder miteinander zu verbinden. Wer eine Sterilisation rückgängig machen lassen will, der sollte sich in jedem Fall an einen Spezialisten wenden, der den Eingriff schon mindestens 50 Mal durchgeführt hat. In Deutschland gibt es nur ungefähr zehn Urologen, die eine solche Erfahrung haben, um diese sehr filigrane Arbeit mit modernen Instrumenten, einer sehr ruhigen Hand und einem guten Auge durchzuführen.

    Wie wahrscheinlich ist eine Schwangerschaft?

    Männer, die eine Sterilisation rückgängig machen, bekommen keine Garantie, dass sie noch einmal Vater werden. Daher sollte drei Monate nach der Refertilisierung ein Spermiogramm gemacht werden, um zu überprüfen, ob im Ejakulat auch Samenzellen nachgewiesen werden können. Je nach Verfahren ist das erfreulicherweise bei 70 % bis 90 % der Patienten der Fall. Aber nicht nur die Kunst des Arztes ist dafür verantwortlich, ob es zu einer Schwangerschaft kommt oder nicht, auch das Alter der Frau spielt eine entscheidende Rolle. Wenn ein Mann acht Jahre eine Vasektomie hatte und mit einer Frau ein Kind zeugen möchte, die 32 Jahre alt ist, dann liegt die Wahrscheinlichkeit, dass es mit dem Wunschkind klappt, bei rund 70 %. Ist die Frau aber schon 40 Jahre alt, dann liegt die Wahrscheinlichkeit bei den gleichen Voraussetzungen beim Mann bei nur rund 20 %. Wenn jedoch alles stimmt, dann kann der Schwangerschaftstest nach nur acht Wochen positiv sein.

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  • Wie sich das Krebsrisiko senken lässt

    Wie sich das Krebsrisiko senken lässt

    Jedes Jahr erhalten über eine halbe Million Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs, und damit ist der Krebs nach den Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache. Beinahe jeder zweite Mann und jede zweite Frau erkranken im Laufe ihres Lebens einmal an Krebs. Vor kaum einer anderen Krankheit haben die meisten Menschen deshalb auch so viel Angst wie vor Krebs, aber nur wenige machen sich wirklich Gedanken darüber, wie sie das persönliche Krebsrisiko senken können. Experten haben jetzt anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar eine Art Katalog zusammengestellt und geben wertvolle Tipps, wie man das Risiko an Krebs zu erkranken, senken kann.

    Das Krebsrisiko senken – es kommt auf die Krebsart an

    Wenn man das Krebsrisiko senken will, kann man sich leider nicht auf Studien verlassen, denn fast jede Studie kommt zu einem anderen Ergebnis. Der Grund für diese Abweichungen erklärt sich aus den vielen unterschiedlichen Krebsarten. Worüber sich die Experten aber einig sind, ist die Tatsache, dass sich rund die Hälfte aller bösartigen Tumore vermeiden lassen. Natürlich spielt auch das persönliche Schicksal eine entscheidende Rolle und auch die Gene können schuld daran sein, dass die Diagnose Krebs gestellt wird. Wer das Krebsrisiko senken will, der sollte einige grundsätzliche Regeln beachten.

    Der Risikofaktor Ernährung

    Wer das Krebsrisiko senken will, der sollte auf seine Ernährung achten, denn bei bis zu zehn Prozent aller Krebsfälle ist die falsche Ernährung schuld an der Erkrankung. Rotes Fleisch ist besonders schädlich, das ist wissenschaftlich belegt, nicht belegt ist allerdings, dass Gemüse und Obst das Krebsrisiko senken können. Vor einigen Monaten warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO vor dem übermäßigen Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten, wie zum Beispiel Schinken, die das Darmkrebsrisiko erhöhen. Ernährungsexperten sind hingegen der Meinung, dass Fleisch ohne Bedenken gegessen werden kann, es kommt dabei aber immer auf die Menge an.

    Der Risikofaktor Alkohol

    In vier bis fünf Prozent ist der Alkohol schuld am Krebs. Ein Glas Bier oder Wein reichen schon aus, um bestimmte Krebsarten, wie zum Beispiel den Magenkrebs, den Speiseröhrenkrebs oder den Leberkrebs zu forcieren. Alkohol wird im Zusammenhang mit Krebs wie ein Gift angesehen und wie bei allen anderen Giften, so entscheidet auch hier die Dosis das Risiko. Wer viel und regelmäßig trinkt, der wird irgendwann an eine Grenze kommen, wo der Organismus nicht mehr mit dem Alkohol umgehen kann und Krebs entsteht. Wie hoch diese Schwelle ist, das ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden.

    Der Risikofaktor Rauchen

    Für jede fünfte Krebserkrankung ist mittlerweile das Rauchen verantwortlich, und wer sein Krebsrisiko senken will, der sollte auf Zigaretten verzichten. Lungenkrebs, Krebs der die Bauchspeicheldrüse betrifft, Speiseröhren- und auch Blasenkrebs werden vom Rauchen ausgelöst, wobei Lungenkrebs in den meisten Fällen tödlich endet. Es gibt nur wenig Mittel, dem Krebs zu begegnen, nicht mehr zu rauchen, ist eines davon. Der Raucher schadet aber nicht nur sich selbst, sondern auch den Menschen, die in seiner Umgebung leben, denn in Deutschland sterben jedes Jahr rund 3000 Menschen alleine durch passives Rauchen.

    Risikofaktor Übergewicht

    Auch wenn viele Menschen den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs nicht erkennen, viele Studien sprechen eine deutliche Sprache. Geschätzt wird, dass Übergewicht für fünf bis sechs Prozent der Krebserkrankungen verantwortlich ist, und die Liste der Krebsarten, die durch Übergewicht entstehen können, wird immer länger. Nicht nur die Fettleibigkeit ist eine Gefahr, auch schlanke Menschen, die Bauchfett haben, sind gefährdet. Ob mit jedem Kilogramm die Krebsgefahr ansteigt, darüber sind sich die Experten allerdings noch nicht einig. Wer sein Krebsrisiko senken will, der sollte daher auf sein Gewicht achten.

    Nicht rauchen, nur mäßig trinken, auf die Ernährung achten und schlank bleiben – wer diese Regeln umsetzt, der ist zwar nicht vor Krebs gefeit, minimiert jedoch das Risiko.

    Bild: © Depositphotos.com / Devon