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  • Körperpflege Tipps

    Körperpflege Tipps

    Wer attraktiv und verführerisch wirken will, sollte ein paar kleine Körperpflege Tipps beherzigen.

    Beeinflussen Sie die Gefühle Ihrer Mitmenschen durch den richtigen Geruch. Denn ein Duft sendet Ihrem Gegenüber Signale und löst bei diesem im emotionalen Zentrum des Gehirns wenn auch nicht bewusst Reaktionen aus. Wer zum Beispiel einen Duft mit Zitrusnote verwendet, sorgt für eine positive Aura.

    Rote Lippen wirken verführerisch, da diese daran erinnern wie Lippen nach einem Kuss aussehen. Für etwas mehr Romantik sorgt ein pinkfarbener Lippenstift. Aber wofür Sie sich auch entscheiden, tragen Sie zunächst eine Grundierung auf und ziehen Sie die Konturen Ihrer Lippen mit Lipliner nach. Malen Sie diese erst dann aus.

    Ein Schaumbad wirkt wahre Wunder. Wer sich rund 20 Minuten bei nicht mehr als 37 Grad im warmen Wasser aalt, der sorgt dafür, dass Nervosität und Anspannung verschwinden und gönnt der Haut eine nötige Portion Feuchtigkeit. Anschließend sollten Sie sich unbedingt noch mit einer milden Körperpflege eincremen.

    Mehr Sexappeal gefällig? Dann reiben Sie Ihr Dekolleté immer mal wieder mit Eiswürfeln ab. Das sorgt dafür, dass die Haus prall und elastisch bleibt und schön rosig aussieht.
    Nutzen Sie täglich eine Bodylotion. Denn wer seinen Körper jeden Tag mit ausreichender Feuchtigkeit versorgt, hat streichelzarte Haut und mildert erste Falten und Zeichen der Hautalterung.

    Auch für gesunde Haare können Sie einiges tun. So verwenden Sie bei jeder Wäsche eine Spülung, um die Haare geschmeidig zu halten und alle ein bis zwei Wochen eine Haarpackung, um brüchige Stellen zu reparieren. Ein raffinierter Blick und schon ist es um sein Gegenüber geschehen, so sagt man. Unterstützen kann man dies mit einem Kajalstrich, der dicht am Wimpernkranz entlang gezogen wird und Wimperntusche.

    Wer ein Vollbad nimmt, sollte dem Wasser ausgepresste Zitronenhälften hinzufügen. Denn diese machen nicht nur das Wasser weicher sondern verschönern auch Haut und Hände. Wenn Sie hin und wieder unter eingewachsenen Nägeln leiden, sollten Sie diese mit einem ölgetränkten Läppchen umbinden. Denn bereits am nächsten Morgen sind dadurch die Nägel so weich, dass man sie ohne Probleme schneiden kann. Wer unter Fußschweiß leidet, sollte öfter ein Fußbad nehmen und die Füße anschließend mit Essigwasser einreiben.

    Schon mit wenigen kleinen Tipps fühlen Sie sich wohler in Ihrer Haut. Auch viele Mittel, die Sie im Küchenschrank haben, helfen dabei, kleine Schönheitsfehler zu beseitigen und sich rundum schön zu fühlen.

    Körperpflege in der Schwangerschaft

    Für jede Frau, die ein Baby erwartet, ist die Körperpflege in der Schwangerschaft ein wichtiges Thema. Durch die Schwangerschaft wird die Haut extrem gedehnt. Gerade der Busen, der Bauch, der Po und die Oberschenkel können stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Risse im Bindegewebe der Unterhaut entstehen durch eine starke Gewichtszunahme. Schwangerschaftsstreifen findet man gerade bei Frauen, mit einem schwachen Bindegewebe.

    Die Schwangerschafts- oder auch Dehnungsstreifen müssen nicht unweigerlich sein. Jede Frau kann und sollte bei der Körperpflege in der Schwangerschaft gegen die Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

    Damit Ihre Haut die Hautdehnung während der Schwangerschaft gut überstehen kann, können Sie einiges beachten. Beginnen Sie mit einer ausgewogenen Ernährung und bewegen Sie sich Ihrem Zustand entsprechend. Bei der Körperpflege in der Schwangerschaft achten Sie vor allen Dingen darauf, die Durchblutung und die Elastizität Ihrer Haut zu fördern.

    Tipps für Ihre Körperpflege in der Schwangerschaft

    Durch eine regelmäßige Bürstenmassage fördern Sie die Durchblutung Ihrer Haut. Sie brauchen dafür nur eine Körperbürste mit Naturfasern. Beginnen Sie dabei immer an der untersten Stelle Ihres Körpers, also vom Fuß und gehen Sie dann zum Herzen hoch. Machen Sie weiter bei den Fingerspitzen, hoch zu den Armen. Achten Sie darauf, immer zu Ihrem Herzen zu bürsten. Für den Rücken kaufen Sie sich am besten eine Körperbürste mit einem verlängerten Stiel.

    Auch mit Wechselduschen können Sie die Körperpflege in der Schwangerschaft unterstützen. Beginnen Sie mit zwei Minuten warm und dann kalt. Beginnen Sie auch hier, wie bei der Bürstenmassage immer von unten, vom Fuß, nach oben, zum Herzen. Wenn Sie sich überwinden können, dann machen Sie weiter mit den Fingerspitzen der rechten Hand, hoch zu der inneren Seite des Unterarms. Lassen Sie den Wasserstrahl am Oberarm zurücklaufen und beginnen Sie auf der linken Seite. Auch den Bauch, den Po und den Rücken sollten Sie nicht vergessen.

    Nach der Bürstenmassage und der Wechseldusche sollten Sie möglichst jeden Tag den Bauch und die Oberschenkel zupfen und kneten. Benutzen Sie dafür ein gut riechendes Öl. Nehmen Sie ein wenig Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und zupfen Sie vorsichtig die Haut von der Muskulatur weg. Machen Sie das so oft Sie wollen oder mögen. Zum Ende der Schwangerschaft reiben Sie das Öl nur noch sanft auf die Haut. Ihr Baby empfindet dieses Einreiben als Streicheleinheiten.

    Durch die Körperpflege in der Schwangerschaft werden Sie jede Veränderung Ihres Körpers besonders bemerken. Genießen Sie die Veränderungen und freuen Sie sich auf die Geburt Ihres Kindes.

    Hygiene im Alltagbakterienbefall

    Jeder Mensch ist von Keimen, Bakterien, Viren und Pilzen umgeben. Das ist auch gut so! Bakterien sind nicht alle schädlich. Wir Menschen benötigen Bakterien zum Leben. Sie schützen unsere Haut und helfen unserem Darm bei der Verdauung.

    Unser Immunsystem beschützt uns vor einer Vielzahl von Krankheitserreger. Die Erreger können durch das Benutzen von Türgriffen, Händeschütteln und Niesen übertragen werden. Gefährlich kann es erst werden, wenn unsere körpereigene Abwehr geschwächt ist. Eine ausreichende und sinnvolle Hygiene im Alltag kann Krankheiten vorbeugen. Dazu gehört nicht nur das Händewaschen, sondern die ganze Körperhygiene und auch das Sauberhalten der nächsten Umgebung.

    Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Krankheitserreger ist das Waschen der Hände. Viele Menschen sind schon dazu übergegangen, auf das Händeschütteln zu verzichten, damit die Bakterien nicht den Besitzer wechseln.

    Aber – Sie sollten es auch nicht übertreiben. Das normale Händewaschen mit Seife verhindert schon Infektionen. Wenn Sie es übertreiben, dann können Sie schnell den normalen Säureschutzmantel der Haut zerstören. Durch übermäßige Hygiene wird der normale Säureschutzmantel der Haut zerstört und die Erreger und Keime haben es viel leichter in die Haut einzudringen.

    Nur durch eine sinnvolle und ausreichende Hygiene im Alltag können die nicht sichtbaren Bakterien und auch Krankheitserreger besiegt werden. Die Bakterien setzen sich nicht nur an den Körper, sondern auch auf Kleidung und Möbel fest.

    Besonders viele Bakterien findet man dort, wo es warm und feucht ist. Dabei steht das Bad nicht im Focus, sondern die Küche. Krankheitserreger tummeln sich besonders gerne auf Spülschwämme, Spültücher, in Abflüssen, auf Arbeitsflächen und im Kühlschrank. Benutzen Sie nur Spültücher, die Sie bis 60 Grad waschen können und wechseln Sie öfters einmal das Geschirrtuch und das Spültuch.
    Verhindern Sie, dass sich bestimmte Keime ungestört im Kühlschrank tummeln können. Mit einer regelmäßigen Säuberung beugen Sie sicher vor. Dann kann es erst gar nicht zu einer Magenverstimmung, Durchfall oder Erbrechen kommen. In der Küche kann es für die Gesundheit nur gefährlich werden, wenn eine starke Verunreinigung zu sehen ist. Auch durch eine falsche Lagerung von Fleisch oder Eier können sich die Erreger ungestört vermehren.

    Aber keine Sorge – durch die normale Hygiene im Alltag zu Hause kann jeder vorbeugen. Aggressive Putz- und Scheuermittel sind nicht unbedingt nötig.

    Unser Tipp für Ihre einfache Hygiene im Haushalt

    Benutzen Sie in Ihrem Haushalt einen normalen Haushaltsreiniger. Desinfektionsmittel sind nicht gut für die Gesundheit und für unsere Umwelt. Auch werden Krankheitskeime durch das Benutzen von Desinfektionsmittel widerstandsfähiger. Es gilt: zuviel ist nicht unbedingt besser.

    Hygienestandards einhalten

    Hygiene, was bedeutet das eigentlich? Hygiene bedeutet nichts anderes als eine natürliche Sauberkeit einzuhalten. Sauberkeit ist das Wichtigste um Krankheiten vorzubeugen. Im täglichen Leben bedeutet das, schädliche Keime zu beseitigen. Nicht alle Keime sind grundsätzlich gesundheitsschädlich. Der Mensch braucht Keime, um sein Immunsystem zu entwickeln und Allergien vorzubeugen. Im Bereich der Medizin versteht man unter Hygiene das Erhalten und die Förderung der Gesundheit.

    Um die üblichen Hygienestandards einhalten zu können, bedarf es nicht viel. Keime im Haushalt, die dem Menschen gefährlich werden können, sind hauptsächlich Salmonellen und nur einige andere. Um diese zu bekämpfen brauchen Sie keine Desinfektionsmittel, sondern nur heißes Wasser.

    Statt aggressiver Reiniger kann ein Dampfreiniger mit heißem Dampf die Keimfreiheit unterstützen.  Ein Dampfreiniger ist einfach in der Anwendung und reinigt nur mit heißem Wasserdampf.  Der Vorteil einer Reinigung mit einem Dampfreiniger ist auch, dass kleine Kinder und Tiere nicht mit aggressiven Mitteln in Verbindung kommen können und die Umwelt geschont wird.

    Zu den gefährlichen Keimen gehören die Keime aus tierischen Produkten. Besonders Geflügelfleisch ist mit Vorsicht zu behandeln. Geflügel sollte von anderen Lebensmittel getrennt aufbewahrt und verarbeitet werden. Die Schneidebretter und Messer, die zur Verarbeitung benutzt werden, können Sie unter heißem Wasser reinigen. Die Schneidebretter für Geflügel sollten nicht für andere Lebensmittel verwendet werden.

    Auch in einer Warmhaltekanne tummeln sich schnell verschiedene Keime. Mit heißem Essigwasser aufgefüllt, können Sie diese Keime und auch Kalkablagerungen einfach bekämpfen.

    Vorbeugend können Sie ganz einfache Maßnahmen ergreifen, um die Hygienestandards auch zu Hause einzuhalten. Gerade bei der Küchenarbeit ist Sauberkeit das Wichtigste. Bakterien können sich schnell über die Hände, die Arbeitsflächen, Schneidebretter oder auch Messer übertragen und vermehren.

    Benutzen Sie möglichst Schneideunterlagen, die Sie in der Spülmaschine säubern können. Aber auch mit Spülmittel oder sehr heißem Wasser können Sie effektiv hygienisch reinigen.
    Denken Sie auch daran, Spülschwämme und Spültücher regelmäßig auszutauschen oder zu waschen, denn gerade darauf können sich viele Bakterien tummeln.

    Sie müssen keine teuren Desinfektionsmittel kaufen, denn diese Mittel belasten nur die Umwelt. Mit ganz einfachen Dingen, wie Spülmittel, Essig oder Salz erzielen Sie den gleichen Effekt.
    Die Reinigung der Abflüsse, im Bad oder in der Küche, gehören nicht zu den beliebtesten Reinigungsarbeiten. Dabei geht es ganz schnell und einfach mit einem Gemisch aus Essig, Salz und Haushaltsreiniger oder Gebissreiniger-Tabletten. Diese Mittelchen können sogar Verstopfungen der Abflüsse beseitigen oder zumindest vorbeugen. Lassen Sie das Gemisch einige Zeit einwirken und schon ist alles blitzsauber und die Umwelt haben Sie auch nicht mit aggressiven Reinigern belastet.

    Handhygienehaendewaschen-richtig

    Die meisten Menschen wissen nicht, dass die Handhygiene enorm wichtig ist und sehr zu einem gesunden Leben beitragen kann. Die Bedeutung der richtigen Reinigung der Hände wird im Allgemeinen unterschätzt. Die richtige Handhygiene gehört aber zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen der Infektionsverhütung.

    In einer Studio wurde erkannt, dass Menschen bis zu 20 Mal in einer Minute ihr Gesicht mit den Händen berühren. Krankheiten können gerade über die Hände weitergetragen werden.
    Wenn sich Erkältungsviren auf den Händen befinden, dann kann man schon eine Erkältung bekommen, wenn man sich mit einem Finger das Auge reibt.

    Mit den Händen wird nun mal alles oder vieles angefasst. Dadurch sind sie die besten Keim- und Krankheitserreger. Kindern wird schon früh erklärt, beim Husten oder Niesen die Hände vor den Mund zu halten. Dabei ist ein Taschentuch, oder die Armbeuge wesentlich besser dafür geeignet.
    Regelmäßiges Händewaschen ist die erste Vorsichtsmaßnahme um eine mögliche Infektionsgefahr zu verringern.

    Besonders vor der Zubereitung der Mahlzeiten, nach dem Streicheln des Haustieres und natürlich nach der Benutzung der Toilette. Obwohl die Menschen schon lange wissen, dass eine Verbindung zwischen Hygiene und Gesundheit besteht, werden immer noch viele Menschen durch mangelnde Sauberkeit krank.

    Aber übertreiben Sie die Handhygiene nicht. Aus Angst vor möglichen Infektionen brauchen Sie nun nicht alle 10 Minuten Ihre Hände zu waschen. Das kann eher schädlich sein, als gesundheitsfördernd. Ständiges Händewaschen schadet der Haut. Die Hände werden schnell trocken und rissig und dadurch können sich sogar Entzündungen bilden.

    Handhygiene, aber richtig

    Nur das richtige Händewaschen hilft bei der Handhygiene. Die Hände kurz mit Wasser nass machen. Nun die Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einreiben. Auch die Handflächen und die Zwischenräume der Fingern sollten Sie nicht vergessen. Mit sehr warmen Wasser abspülen und wenn möglich mit einem Papierhandtuch oder unter einem Handtrockner trocknen.

    Keinen Sinn macht es, wenn Sie das Wasser laufen lassen und nur die Hände kurz unter den Strahl halten. Um die gesundheitsgefährdenden Mikroorganismen abzutöten, sollte man seine Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einschäumen. Wasser alleine kann keine Keime töten oder nur wenn es sehr heiß genutzt wird. Vermeiden Sie Seifenstücke, bevorzugen Sie Flüssigseife oder Waschlotionen.

    Krankheitskeime werden besonders durch die Benutzung von Türklinken, Lichtschaltern und viele Dinge im täglichen Leben gefördert. Deswegen können Sie trotzdem die Türen öffnen und die Lichtschalter betätigen. Der menschliche Körper kann durchaus damit umgehen.

    Bildquellen: Depositphotos.com // alexraths, Irochka

  • Die körperlichen Reaktionen bei Angst

    Die körperlichen Reaktionen bei Angst

    Angststörung Symptome:

    Hierbei unterscheidet man zwischen den normalen Reaktionen aufgrund einer realen oder fantasierten Gefahr, welche im Ernstfall entweder die körperliche/seelische Gesundheit oder im Extremfall das Überleben sichern. Dazu zählen z. B. Flucht oder Kampf.

    Reaktionen:

    • erhöhte Aufmerksamkeit, Muskelanspannung, Reaktionsgeschwindigkeit, Herzfrequenz und Blutdruck
    • Pupillen weiten sich, Sinne (Sehen und Hören) werden geschärft, weil die jeweiligen Nerven empfindlicher werden.
    • in den Muskeln wird Energie bereitgestellt
    • schnellere, flachere Atmung, Atemnot
    • Zittern, Schwitzen, Schwindelgefühl
    • Übelkeit
    • Hemmung von Blasen-, Darm- und Magenfunktionen während des Zustands der Angst
    • körperliche Zeichen: Zittern, Schwindelgefühl, Schwitzen
    • im Schweiß werden Moleküle freigesetzt, damit andere Menschen die Angst riechen können, was bei ihnen unbewusst Alarmbereitschaft auslöst
    • charakteristische Mimik, Gestik, Sprache mit der Bitte um Schutz (sozialer Sinn)

    Angst zeigt sich immer in diesen körperlichen Ausdrucksformen, entweder in einzelnen Reaktionen oder in allen. Dabei gibt es keine Unterschiede zwischen realer Bedrohung oder Panikattacke. Häufig entwickeln sich aus solchen Angststörungen auch chronische Schmerzen. Jeder Vierte, der darunter leidet, ist auch von Schmerzen betroffen.

    Gesunde Menschen stellen sich ihren Ängsten, doch wer unter Panikstörungen leidet, schafft dies nicht aus eigener Kraft. Die Psychotherapie kennt viele Lösungsansätze, um den Betroffenen zu helfen, damit sie entweder ihre Angststörung verlieren oder zumindest die Reaktionen darauf vermindern können. Dabei setzt man z. B. auf eine Kombination aus Verhaltenstherapie, Gesprächstherapie und medikamentöser Behandlung.

    Panikattackenpanikattaken

    Panikattacken haben für Betroffene einen bedrohlichen Aspekt. Sie können tagsüber auftreten, wenn man unerwartet mit einer angstauslösenden Situation konfrontiert wird. Meist jedoch treten diese Zustände nachts auf, häufig in Verbindung mit vorausgegangenen Alpträumen. Der Mensch fühlt sich bei einer Panikattacke den körperlichen Symptomen hilflos ausgeliefert.

    Panikattacken Symptome

    • Attacken scheinen den Brustkorb einzuschnüren
    • kalter Schweiß bricht aus oder man ist schweißgebadet
    • das Herz rast oder der Puls ist kaum fühlbar
    • die Atmung geht schnell und flach in kurzen Stößen
    • man erblasst
    • Bauchschmerzen, Krämpfe gesellen sich hinzu
    • man fühlt sich allgemein unwohl oder Betroffenen wird übel
    • Brechreiz bis zum Erbrechen
    • starke Unruhe, Zittern am ganzen Körper
    • plötzliches Frösteln

    So bedrohlich sich eine Panikattacke anfühlt, so wenig lebensbedrohend ist sie. Versteht der Betroffene, dass die Attacke zwar unangenehm, aber nicht gefährlich ist, dann ist dies häufig schon ein großer Schritt auf dem Weg zur Besserung.

    Ein kaum zu durchbrechender Kreislauf entsteht, wenn man Angst vor Panikattacken bekommt. Schon vor dem Schlafengehen befürchtet man, einen Anfall zu erleiden und prompt kommt dieser dann auch. Jeden Abend gehen Betroffene dann mit der Furcht ins Bett. Doch je mehr man sich vor dem Anfall fürchtet, umso eher tritt er auf. Gegen die Hilflosigkeit bei einer Panikattacke gibt es aber Möglichkeiten. Wenn der Anfall Betroffene tagsüber ereilt, gibt es noch mehr Möglichkeiten als nachts, ihm mit Ruhe und Gelassenheit zu begegnen.

    Angstzustände Symptome

    Zwischen Angstzuständen und Angststörungen besteht ein Unterschied. Angstzustände sind gelegentliche Anfälle, die sich später in einer Angststörung verfestigen (manifestieren) können. Egal, ob reale Angst oder Furcht vor Angstzuständen, die Reaktionen sind die gleichen. Die meisten von uns kennen Angstzustände, wenn sie in eine (vermeintlich) bedrohliche Situation kommen. Plötzlich und unerwartet wird einem übel, es treten Schwindelzustände auf und man fühlt sich allgemein unwohl. Brechreiz bis hin zum Erbrechen kann auftreten, aber ebenso gut Durchfall oder Verstopfungen.

    Kopf- oder Bauchschmerzen gehören ebenfalls zu den Symptomen, die bei stärkeren Angszuständen eintreten können, jedoch ohne organische Ursache. Schweißausbrüche, Zittern, Enge in der Brust, Herzrasen, Erhöhung der Atemfrequenz und Muskelanspannung sowie innere Unruhe zeigen dem Betroffenen deutlich die Zeichen für Angstzustände. Ein entsprechend erschrockener Gesichtsausdruck bzw. eine angstverzerrte Mimik, verbunden mit aufgerissenen Augen und geweiteten Pupillen zeigt dem Gegenüber, dass hier jemand panische Angst hat.

    Gegen die Attacken helfen Ablenkungsmanöver. Man kann eine gute Freundin bzw. einen guten Freund anrufen. Vielleicht vereinbart man auch mit einer Vertrauensperson, die bei Tag und in der Nacht erreichbar bleibt, dass immer angerufen wird, wenn Panik ausbricht. Durch das Reden wird die auslösende Situation entschärft. Auch andere Ablenkungen, wie Malen, Basteln, durch die Wohnung laufen, ein Buch lesen oder spazieren gehen, können hilfreich sein.

    Prüfungsangst Therapiepruefungsangst-symptome

    Betroffene müssen zunächst erkennen, dass es weniger die Angst vor der Prüfung selbst bzw. dem Scheitern in einer Prüfung ist, als die Angst vor der Prüfungsangst, die sie lähmt. Schlechte Erfahrungen in bisherigen Prüfungen können den Angstzustand verstärken. Aber auch die Vorstellung, man könnte versagen oder man weiß nicht alles, die Prüfer könnten streng sein usw. kann dazu führen, dass man Prüfungsangst bekommen.

    Hier setzt die Verhaltenstherapie an. Es sind nämlich nicht nur bewusste Faktoren, die Ängste in uns auslösen, sondern vielmehr auch viele unbewusste oder unterbewusste Einflüsse. Die Therapien zielen meist auf kognitive Fähigkeiten der Menschen ab, wie das Lernen, den Umgang mit anderen Menschen, den Aufbau von Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, die Wahrnehmung und viele weitere Kognitionen.

    Meist wird eine kognitive Verhaltenstherapie mit einer Konfrontationstherapie kombiniert. Diese Therapien bieten hohe Erfolgschancen. Darüber hinaus gibt es viele homöopathische Mittel, welche den Prüfling beruhigen, ohne ihn ruhigzustellen. Prüfungsangst kann also am besten gelindert oder geheilt werden, wenn mehrere Behandlungen zusammenspielen. Auf Psychopharmaka muss nicht in jedem Fall zurückgegriffen werden, denn diese Medikamente sind zwar hilfreich, aber häufig auch stark mit Nebenwirkungen behaftet.

    Therapeuten setzen häufig auch auf verschiedene Ablenkungsmanöver, wie z. B. Sport, Spaziergänge, Beschäftigungstherapien und natürlich eine ordentliche Vorbereitung auf die Prüfung in Form des Lernens. Positives Denken und das ständige Manifestieren von so genannten Affirmationen: „Ganz ruhig, ich schaffe das.“ helfen in vielen Fällen auch gegen die Prüfungsangst bzw. die Furcht vor der Prüfungsangst.

    Prüfungsangst Homöopathie

    Prüfungsangst mit Homöopathie zu begegnen halten viele für faulen Zauber. Dabei kann schon die Plazebo-Wirkung von Mitteln bewirken, dass man sich ruhiger und besser fühlt. D. h., es reicht oft, ein „Notfallmedikament“ mit sich zu führen, welches man im Fall der Fälle einnehmen könnte – und es dann meist oft gar nicht braucht. Auch der Glaube an das Mittel kann Berge versetzen. Doch nicht zuletzt gibt es eine Vielzahl homöopathischer Präparate, die bei Prüfungsangst und anderen Angstzuständen helfen können.

    Neben dem bekannten und vielfach beschworenen Baldriantee und dem oft diskutierten Johanniskraut können professionelle Unterstützung eines Psychologen oder Coaches, autogenes Traning, progressive Muskelentspannung oder Meditationstechniken. Empfohlen werden als Tipps reichlich Wasser zu trinken, sich die Nieren zu halten oder den Zeigefinger zu massieren. Auch Fingerübungen, wie „Däumchen drehen“ oder Anstupsen der Fingerkuppen der Reihe nach an die Fingerkuppe des Daumens stellt eine Übung zur Verbesserung der Konzentration dar.

    Als homöopathische Mittel werden empfohlen:

    – Argentum nitricum D12, 2 x täglich 5 Globuli, Beginn: drei Tage vor einer Prüfung bei  Aufgeregtheit, Bauchweh und Durchfall

    – Gelsemium D12, ebenfalls 2 x täglich 5 Globuli bei Schwäche, Zittern, Benommenheit und Lähmungsgefühlen

    – Blackout oder Durchfälle während und Diarrhoe nach der Prüfung, Kopfschmerzen, starkes Herzklopfen, schnellen Puls und rote Flecken können durch Strophantus vermindert werden, was in den Potzenzen von D4 bis D12 empfohlen wird. Im Akutfall werden 3 x täglich 5 Globuli
    Alle diese Zeichen können auf eine Prüfungsangst hinweisen und sollten sehr ernst genommen werden, denn es handelt sich um eine anerkannte Krankheit und keinesfalls um eine kurzfristige Laune des Schülers bzw. Prüflings, z. B. weil er einfach nur zu faul zum Lernen war.

    Test zur Prüfungsangst

    Um herauszufinden, ob man unter Prüfungsangst leidet, gibt es einen Test. Unter anderem werden hier Fragen gestellt, ob der Proband unter starker innerer Unruhe leidet, ob er angespannt ist, nicht  ein- oder durchschlafen kann, unter Kopfschmerzen, Nackenverspannungen und/oder Magen-Darm-Beschwerden leidet.

    Weitere Symptome, die abgefragt werden können, sind Müdig- und Mattigkeit, erhöhter Blutdruck, Schwindelgefühle, Zittern, Erröten und/oder Schwitzen, Kloß im Hals sowie Schluckbeschwerden, rasche, flache Atmung, häufiger Drang zum Wasserlassen oder Durchfall. Selbst ein Blackout, eine zittrige Stimme oder Stottern können Symptome von Prüfungsangst sein, die es herauszufinden gilt.

    Ziel ist es, zu ermitteln, was dem Betroffenen Angst macht und ihm Tipps an die Hand zu geben, wie er sie überwindet. Dazu ist es wichtig, ehrlich und gewissenhaft den Test auszufüllen. Beim Beantworten sollte ohne zu zögern die erstbeste passende Antwort gegeben werden. Im Ergebnis können dann gezielt Möglichkeiten erarbeitet werden, die Situation Prüfung angstfrei zu meistern.

    Wer vor Prüfungen Angst hat, der behindert sich selbst. Betroffene stellen ihre Fähigkeiten in Frage, sie wollen alles perfekt machen. Von diesen Gedanken ist es wichtig, sich zu verabschieden. Niemand lacht einen Prüfling aus, nur weil er vielleicht nicht bestanden hat. Er ist dadurch auch kein Versager und seine Familie sowie der Prüfer werden ihn weiterhin mögen. Negative Überlegungen halten Prüflinge vom Lernen ab. Hier hilft es, den Stoff in kleine Portionen einzuteilen und auch genügend Pausen einzuplanen, in denen man abschalten und entspannen kann. Man muss nicht alles wissen, um eine Prüfung zu bestehen.

    Auch die Note „Vier“ steht für eine bestandene Prüfung, also sollte man sich nicht überfordern. Später fragt meist sowieso niemand mehr, mit welchen Zensuren die Prüfung abgeschlossen wurde, was zählt ist ein erfolgreicher Abschluss. Notfalls kann man nicht bestandene Tests auch später noch einmal wiederholen. Eine professionelle Unterstützung kann helfen, die Prüfungsangst zu überwinden.

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  • Ohne Schnupfen durch den Winter

    Ohne Schnupfen durch den Winter

    Der Winter ist nicht nur die Jahreszeit für Wintersport und Spaß im Schnee, die kalte Jahreszeit ist auch die Zeit der triefenden Nasen und tränenden Augen. Grippale Infekte und Erkältungen gehören zum Winter einfach dazu, und die Zahl der Krankschreibungen steigt jedes Jahr zwischen November und Februar sprunghaft an. Auch wenn eine Erkältung eine eher harmlose Erkrankung ist, mit einer laufenden Nase, ständigem Niesen, Fieber und Halsschmerzen wollen nicht alle leben. Es gibt viele Mittel bei Schnupfen, entweder aus der Apotheke oder aus der Hausapotheke, denn Schnupfen Hausmittel haben nach wie vor Konjunktur.

    Mit Wärme die Erkältung bekämpfen

    Warum ist der Winter die Zeit im Jahr, in der so viele Menschen erkältet sind? Im Winter gibt es wenig Licht, die Sonne scheint nicht so oft und das macht sich auch beim Immunsystem bemerkbar. Es ist anfälliger für Viren und Bakterien aller Art, und eine Verkühlung steht dabei ganz oben auf der Liste. Nährboden für Krankheitserreger sind überall dort zu finden, wo sich viele Menschen aufhalten, also in der Bahn oder im Bus, in Geschäften, Büros, Cafés und Restaurants. Meist reicht es schon, angehustet oder angeniest zu werden, und wenn dann das Immunsystem nicht richtig funktioniert, dann ist am nächsten Tag auch schon die Erkältung auf dem Vormarsch. Alle, die vorbeugen wollen, aber auch diejenigen, die es bereits erwischt hat, können ihrem Immunsystem mit Wärme helfen, denn Wärme ist immer eine gute Idee einer Erkältung vorzubeugen und sie schneller zu besiegen, wenn sie schon da ist.

    Wie könnte diese gesunde Wärme aussehen? Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, während der Erkältungszeit in eine Infrarotkabine oder in eine Infrarotsauna zu gehen. Beides ist sehr zu empfehlen, aber man sollte den Unterschied zwischen den beiden Varianten kennen, und welche der Varianten infrage kommen könnte. Sauna oder Infrarotkabine – beide haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Die Muskeln werden bei Wärme gelockert und das Immunsystem wird gestärkt. Wer in die Sauna geht, der genießt ein Bad aus warmer Luft, die auf eine Temperatur zwischen 60° und 100° Grad erhitzt wird. Die Infrarotkabine setzt hingegen auf Tiefenwärme mit Temperaturen zwischen 30° und 50° Grad. In der Sauna wird der ganze Raum mit Wärme gefüllt, in einer Infrarotkabine wird aber nur der Körper erwärmt. Was aber die Sauna und die Infrarotkabine gemeinsam haben: Man kann beide bei sich zu Hause aufstellen.

    Gesundheit im eigenen Heim

    Die Infrarotsauna Wirkung Gesundheit ist unbestritten, und alle, die im Winter zu grippalen Infekten neigen, sind gut beraten einen Infrarotkabinen Vergleich zu machen, um für sich das passende Modell zu finden. Ein Infrarotkabine Vergleich funktioniert am besten und schnellsten im Internet, wo die vielen verschiedenen Modelle übersichtlich zu finden sind. Wer einen Vergleich Infrarotkabinen macht, der sollte auch die Abmessungen beachten, denn ähnlich wie eine hauseigene Sauna, so benötigt auch eine Infrarotkabine ein wenig Platz. Die Infrarotkabine im Vergleich gibt aber auch Anhaltspunkte, wenn es um den Preis geht, denn die unterschiedlichen Hersteller haben auch unterschiedliche Preise. Die Größe und auch der Komfort spielen beim Preis eine große Rolle, denn es gibt Infrarotkabinen mit Tiefenwärmestrahlern, Flächenstrahlern und Punktstrahlern. Den ultimativen Infrarotsauna Vergleich gibt es übrigens im Internet oder auch beim Fachhandel.

    Ist eine Tiefenwärmekabine bei Erkältung die richtige Wahl? Diese Frage kann nur mit einem Ja beantwortet werden. Die intensive Wärme beruhigt die oberen Atemwege, sie löst den Nasenschleim und den Schleim auf den Bronchien und befreit die Stirnhöhle ebenso wie die Nasennebenhöhlen.  Infrarotkabine = Gesundheit – das ist nicht nur bei Erkältungen der Fall, auch wer einen Muskelkater hat oder unter Verspannungen leidet, der kann in einer Infrarotkabine die Muskeln wieder lockern und entkrampfen.

    Wie wirksam sind Hausmittel bei Schnupfen?

    Es muss nicht immer die Tablette aus der Apotheke sein, es gibt viele Mittel gegen Schnupfen, die ebenso wirksam, aber auch natürlich sind. So kann zum Beispiel eine heiße Hühnersuppe ein wunderbares Mittel gegen Schnupfen sein und auch heißer Holundersaft, der mit Wasser verdünnt wird, ist ein hervorragendes Mittel gegen einen grippalen Infekt. Nach dem Genuss des Holundersaftes geht es dann ins Bett und es wird tüchtig geschwitzt. Auf diese Weise kann man auch von einem gesund im Schlaf Effekt sprechen, denn der Holunder setzt die Viren außer Gefecht, die für eine Erkältung verantwortlich sind.

    Auch der in Asien bekannte und sehr beliebte Jiaogulan Tee ist ein sehr guter Erkältungskiller hier kann man was über die Zubereitung erfahren, denn er stärkt effektiv das Immunsystem und sorgt für Wohlbefinden. Der Tee aus der Jiaogulan Pflanze wird wie normaler Tee aufgebrüht, dann mit Honig gesüßt und in kleinen Schlucken möglichst heiß getrunken. Wer die Jiaogulan Pflanze bestellen möchte, der kann das am schnellsten im Internet, denn dort wird der gesunde Tee aus Asien in vielen Shops angeboten.

    Zu den Hausmitteln gegen Schnupfen gehört auch die Aromatherapie, die vor allem das Atmen in der Nacht erleichtert. Aromen wie Minze, Kamille, Menthol und auch Eukalyptus sind perfekt, und ob man diese Aromen als Salbe, als Nasenspray oder auch in Tropfenform anwendet, spielt keine Rolle, denn wirksam sind diese Aromen auf jeden Fall. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, der kann das auf diversen Webseiten nachlesen..

    Es gibt viele gute Mittel gegen einen grippalen Infekt und für jeden ist die richtige Therapie dabei. Holundersaft und Honig, Hühnersuppe und Schwitzen sind ebenso effektiv wie ein- oder zweimal in der Woche für 30 Minuten in eine Infrarotsauna –  Gesundheit ist das höchste Gut und man sollte alles tun, um gesund zu bleiben. Auch wenn eine Erkältung eine Woche dauert, mit den richtigen Mitteln kann die Zeit zwar nicht verkürzt werden, aber es wird um einiges angenehmer.

    Bildquelle: Depositphotos.com // raduga21

     

  • Nicht nur das Äußere eines Bürostuhls zählt

    Nicht nur das Äußere eines Bürostuhls zählt

    Möbelstücke haben in der Regel nicht nur eine Funktion, sondern auch einen ästhetischen Wert. Gerade bei der Wahl des Bürostuhls sollte aber im eigenen Interesse ein besonderes Augenmerk auf gewisse Kriterien gelegt werden. Denn seien wir einmal ehrlich: was nutzt ein als Blickfang gestalteter Designer-Stuhl, wenn im Büro eine stets angespannter Arbeitsatmosphäre herrscht, weil keiner sich an seinem Arbeitsplatz wohlfühlt? Wenn alle von Rückenschmerzen geplagt werden und den Feierabend und das heimische Sofa herbeisehnen?

    Der wirtschaftliche Nutzen – das Argument für Arbeitgeber

    Und auch der Perspektive des Arbeitgebers kann dies in keinster Weise wünschenswert sein, da nicht nur das Klima innerhalb des Kollegiums leidet, sondern auch die Effizienz der Arbeit und somit die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Zum einen vermindern Schmerzen, Anspannung und Nervosität die Konzentrationsfähigkeit, und es kommt deutlich häufiger zu Fehlern. Darüber hinaus muss nicht selten für längere Zeiträume aus gesundheitlichen Problemen auf Mitarbeiter verzichtet werden. All dies sind im heutigen schnelllebigen Wirtschaftsleben entscheidende Faktoren, die auf lange Sicht über den Erfolg eines Unternehmens mitentscheiden können.

    Individuelle Anpassung

    Es ist ein Trugschluss, zu behaupten: „Ich habe den perfekten Bürostuhl! Den sollten sich alle anschaffen“. Es gibt lediglich den perfekten oder zumindest sehr guten Bürostuhl für Sie persönlich. Jeder Stuhl sollte auf die individuellen Eigenschaften eines Menschen angepasst sein, beispielsweise an dessen Körpergröße und Statur. Auch sollten akute respektive in der Vergangenheit aufgetretene gesundheitliche Beschwerden beim Bürostuhlkauf berücksichtigt werden.

    Der ganze Körper ist betroffen

    Eine weitere Fehleinschätzung, die es auszuräumen gilt, ist die, dass ein falsch eingestellter Bürostuhl lediglich Auswirkungen auf die Gesundheit des Rückens haben kann. Unser Körper ist ein so komplexes Gefüge, dass eine Fehlhaltung im Bereich des Rückens beziehungsweise Nackens Probleme sowohl in Armen und Beinen, vielfach aber auch in Form von Kopfschmerzen, hervorrufen kann.

    Informieren, wenn nötig investieren

    Ähnlich wie beim Kauf von Schuhen oder anderen Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs empfiehlt es sich auch beim Bürostuhl dringend, das Produkt vor dem Kauf durch Probesitzen zu testen.
    Wenn bedacht wird, wie viel Zeit am Tag, in der Woche, im Jahr auf diesem sitzend verbracht werden muss, ist dies wohl kaum verschwendete Zeit oder gar Mühe.

    Außerdem sollte man sich im Fachgeschäft von fachkundigem Personal beraten lassen. Sonderangebote von Discountern versuchen zwar mit Schlagwörtern wie ,,Ergonomie“ und vielem mehr mit unschlagbaren Preisen zu überzeugen, doch jeder sollte sich im Vorfeld ausreichend informieren und letztendlich nicht auf Kosten der eigenen Gesundheit und damit an der ganz falschen Stelle sparen.

    Zumal auch zu berücksichtigen ist, dass die Probleme und Schädigungen oft erst im Alter deutlich werden. Statt nach einem jahrzehntelangen Arbeitsleben auf dem Bürostuhl den wohlverdienten Ruhestand genießen zu können, müssen viele Menschen sich dann mit den langfristigen Folgen der falschen Sitzposition herumplagen. Viele Fachzeitschriften auch Zeitungen haben zuletzt hier über dieses Problem berichtet nicht zuletzt auch die Aachener Zeitung.

    Zukunftsweisende Thematik

    Betrachtet man die statistischen Erhebungen bezüglich der Zahl der Arbeitnehmer in Deutschland, die aufgrund von Problemen in Rücken, Nacken und anderen Leiden krankgeschrieben werden müssen – und das nicht nur in Berufen mit körperlicher Belastung, sondern vermehrt auch in Bürojobs – verwundert es schon fast, warum die Thematik eines gesundheitsfreundlichen Arbeitsplatzes in der Öffentlichkeit nicht einen viel größeren Raum einnimmt.

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  • Die vegetarische Diät – macht Fleischverzicht schlank?

    Die vegetarische Diät – macht Fleischverzicht schlank?

    Passionierte Vegetarier sind felsenfest davon überzeugt, dass ihre Ernährung die einzig richtige ist und das nur der Verzicht auf Fleisch auf Dauer für eine schlanke Linie sorgt. Tatsächlich gibt es Studien, die diese These untermauern, aber kann eine vegetarische Diät wirklich dabei helfen, effektiv abzunehmen?

    Selten Übergewicht

    Wenn es nach zahlreichen Studien geht, dann haben Menschen, die ohne Fleisch leben, seltener Übergewicht als diejenigen, die auch Fleisch und Wurst auf dem Speiseplan stehen haben. Was die Studien allerdings nicht beweisen können, ist die Tatsache, dass allein der Verzicht auf Fleisch die Ursache dafür ist, dass Vegetarier weniger wiegen. Vermutlich ist es die Lebensweise der Vegetarier, die dafür sorgt, dass sie schlanker sind.

    Die meisten Vegetarier schätzen eine gesunde Lebensweise, sie verzichten zum Beispiel auf Alkohol, sie essen sehr viel bewusster und sie lassen auch gerne mal das Auto stehen und nehmen stattdessen das Fahrrad. Das alles sorgt für eine schlanke Figur, der Verzicht auf Fleisch ist daher vielleicht nur sekundär.

    Gefährliche Mangelerscheinungen

    Alle, die eine vegetarische Diät ausprobieren wollen, sollten sich vor Augen halten, dass eine fleischlose Ernährung unter Umständen zu gefährlichen Mangelerscheinungen führen kann, denn Fleisch ist ein Lieferant für viele wichtige Nährstoffe. So fehlt dem Körper unter anderem das wertvolle Vitamin B 12, und auch Eisen, das im Fleisch zu finden ist, fehlt bei einer vegetarischen Diät und muss durch andere Lebensmittel wieder rein geholt werden. Damit eine vegetarische Diät erfolgreich sein kann, sollte jeder, der sich für einen längeren Zeitraum ohne Fleisch ernähren will, ausführlich über Nahrungsmittel und ihre Inhaltsstoffe informieren.

    Wer sich nicht nur vegetarisch, sondern gleich vegan ernähren möchte, der wird noch größere Anstrengungen unternehmen müssen, denn diese Form der Ernährung ist noch komplexer und die Zusammenstellung der einzelnen Gerichte ist noch komplizierter. Vegan leben heißt ein völliger Verzicht auf alle tierischen Produkte, auch Milch muss ebenso von der Speisekarte gestrichen wie Käse, Kefir, Joghurt und Honig. Diese Ernährung kann zu gefährlichen Mangelerscheinungen führen und ist auch zum Abnehmen weniger zu empfehlen.

    Eine vegetarische Diät ist für alle geeignet, die sich ohnehin nicht allzu viel aus Fleisch und Wurst machen. Vom gesundheitlichen Standpunkt aus ist eine vegetarische Diät ebenfalls zu empfehlen. Allerdings reicht es bei der Diät nicht aus, nur auf Fleisch zu verzichten, der restliche Teil der Diät muss ebenso stimmen. Wer kein Fleisch isst, dafür aber jede Menge Schokolade und Chips zu sich nimmt, der wird mit der vegetarischen Diät nie abnehmen.

  • Wie sinnvoll ist die Monodiät?

    Wie sinnvoll ist die Monodiät?

    Schnell, einfach und mit wenig Aufwand abnehmen – die meisten Menschen die abnehmen wollen, sind auf der Suche nach einer solchen Diät. Es gibt viele Diäten, die diese drei Eigenschaften haben, aber es handelt sich dabei in der Regel um sogenannte Monodiäten, und ob diese Diäten zu empfehlen sind, ist mehr als fraglich.

    Monodiät – Abnehmen mit Ananas, Eiern und Kohl

    Das Wort Mono deutet es schon an, bei Monodiäten ist eine abwechslungsreiche Ernährung kein Thema, Monodiäten sind eintönig und nicht selten auch sehr langweilig, und monoton, wie der Name es schon sagt. Eine der beliebtesten Monodiäten ist die Kohlsuppendiät, bei der über einen relativ langen Zeitraum nichts anderes als ausschließlich Kohlsuppe gegessen werden darf. Die Suppe aus Weißkohl, Paprika, Lauch, Sellerie und Möhren ist schnell gekocht, sie lässt sich prima einfrieren und kann immer wieder aufgewärmt werden. Das macht diese Monodiät praktisch und auch preiswert. Es ist allerdings zu bezweifeln, ob es ein Vergnügen ist, sich nur von einer Gemüsesuppe zu ernähren, viele können schon nach wenigen Tagen die Suppe nicht mehr sehen.

    Nicht viel besser sieht es bei anderen Monodiäten aus. Die Vorstellung, eine Zeit lang nur hart gekochte Eier oder nur Ananas zu essen, klingt auf den ersten Blick einfach, kann aber selbst für diejenigen, die gerne Eier oder Ananas essen, sehr schnell sehr langweilig werden. Zudem sollte man sich vor Augen halten, dass die hart gekochten Eier, die Kohlsuppe oder die Ananas nicht nur einmal am Tag, sondern morgens, mittags und auch am Abend gegessen werden müssen.

    Welche Gefahren lauern?

    Monodiäten stehen für ein schnelles Abnehmen und sie sind für eine lange Diät nicht zu empfehlen. Zum einen drohen dann schwere Mangelerscheinungen, und zum anderen sorgen die meisten Monodiäten für Heißhungerattacken. Diese Attacken bleiben nicht aus, wenn man nur Ananas oder nur Eier ist. Zudem verlieren die meisten schnell die Lust an der einseitigen Ernährung, und das begünstigt den Heißhunger noch zusätzlich.

    Wer sich für eine Monodiät entweder mit der Kohlsuppe, mit Ananas oder mit Eiern entscheidet, der wird sehr wahrscheinlich schnell an Gewicht verlieren, aber das Gewicht nicht halten können, denn dafür bieten Monodiäten zu wenig Abwechslung.

    Alle, die vor dem Urlaub schnell noch ein paar Kilo los werden möchte, damit der neue Bikini auch passt, die können eine Monodiät machen. Wenn aber eine Gewichtsreduzierung auf Dauer erreicht werden soll, dann ist das nicht mit einer Monodiät, sondern nur mit einer Umstellung der Ernährung zu schaffen.

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