Schlagwort: Auge

  • Kinderlähmung – die fast vergessene Krankheit

    Kinderlähmung – die fast vergessene Krankheit

    Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist grausam – mit diesem eindringlichen Slogan wurde in den 1960er und 1970er Jahren für die Polio Impfung geworben. Die Werbung hatte Erfolg, denn zumindest in Deutschland ging die Zahl der Polioinfektionen drastisch zurück. Leider ist das nicht überall so, denn trotz einer effektiven Impfung gibt es heute immer noch weltweit viele Fälle von Kinderlähmung, einer Krankheit, die vielfach unterschätzt wird und die doch so gefährlich ist. Besonders in den Entwicklungsländern und den Ländern der Dritten Welt kommt es immer noch zu Massenerkrankungen und die Weltgesundheitsorganisation WHO hat es sich zum Ziel gesetzt, auch diese Länder gänzlich poliofrei zu machen.

    Was ist Kinderlähmung?

    Kinderlähmung oder Polio ist eine hoch ansteckende Virusinfektion, bei der die Viren vor allem Teile des Rückenmarks und damit den Bewegungsapparat befallen. Das führt in ungünstigen Fällen zu einer Lähmung oder sogar zum Tod. Übertragen wird Kinderlähmung entweder durch Fäkalien oder oral, also durch die Nahrung. Die Infizierten scheiden die Krankheitserreger durch den Kot aus und die Viren wandern dann bedingt durch mangelnde Hygiene ins Wasser oder aber in die Nahrung, wo sie aufgenommen werden, was dann zur Erkrankung führt.

    Aber nicht jede Infektion mit dem Erreger führt auch zu einer klassischen Kinderlähmung, in 95 % aller Fälle verläuft die Infektion unbemerkt und ohne Folgen. In den restlichen 5 % entwickelt sich aber eine Erkrankung und es hängt immer vom Verlauf der Erkrankung ab, wie heftig der Ausbruch ist. Zu Beginn einer Polio-Infektion gibt es kaum Beschwerden und auch keine nennenswerten Symptome, der Infizierte fühlt sich nach zwei Wochen wieder gesund. Ärzte sprechen von einer abortiven Phase. Wenn aber das zentrale Nervensystem von den Viren befallen wird, dann entsteht eine sogenannte aseptische Kinderlähmung und hier zeigen sich dann die ersten typischen Symptome.

    Welche Symptome gibt es?

    Plötzlich auftretendes sehr hohes Fieber kann ein erstes Anzeichen für eine Polio-Infektion sein. Rückenschmerzen kommen dazu, aber auch Muskelschmerzen und eine hohe Sensibilität gegenüber äußeren Reizen wie zum Beispiel grellem Licht, das in den Augen schmerzt, gehören ebenfalls zu den klassischen Symptomen einer Kinderlähmung. Ein besonders markantes Zeichen ist aber die Nackensteifigkeit, denn der Betroffene kann seinen Nacken nicht mehr bewegen.

    Ist das zentrale Nervensystem betroffen und haben die Viren das Gehirn und das Rückenmark erreicht, dann hinterlässt die Krankheit in den allermeisten Fällen auch bleibende Schäden wie eine schwere Lähmung und nicht selten führt die Kinderlähmung dann auch zum Tod.

    Welche Therapien gegen Kinderlähmung gibt es?

    Die Kinderlähmung kann im klassischen Sinne nicht behandelt werden, alles was getan werden kann, ist den Krankheitsverlauf und die Krankheit selbst zu lindern. Es gibt keine Medikamente gegen Polio und keine Möglichkeit, den Erreger direkt zu bekämpfen. Für die Betroffenen ist es aber wichtig, dass sie das Bett hüten, auch dann, wenn nur ein Verdacht besteht, dass es sich um eine Polio-Infektion handeln könnte. Die Lagerung spielt eine wichtige Rolle, denn die Kranken sollten möglichst so gelagert werden, dass sich die Muskeln entspannen können, um das Risiko einer Lähmung zu minimieren. Krankengymnastik ist hilfreich, um den Körper beweglich zu halten, in schweren Fällen ist auch eine maschinelle Beatmung und damit eine intensive medizinische Behandlung notwendig.

    Kinderlähmung vorbeugen

    Der beste Schutz gegen die Kinderlähmung ist die Impfung, denn nur die Impfung kann verhindern, dass die Krankheit, die bis heute überwiegend Kinder betrifft, nicht ausbrechen kann. Konsequente Massenimpfungen haben in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass Polio weitgehend ausgerottet werden konnte. Aber es gibt bis heute Risikogebiete wie zum Beispiel Nigeria, Pakistan und auch Afghanistan, in denen die Kinderlähmung in regelmäßigen Abständen immer wieder auftritt. Wer in diese Länder reisen will und nicht gegen Polio geimpft ist, der sollte die Impfung unbedingt nachholen.

    Bild: © Depositphotos.com / creative_eyes

  • Was hilft gegen Mücken?

    Was hilft gegen Mücken?

    Immer wenn das Thermometer steigt, dann kommen sie, um ihre wehrlosen Opfer zu plagen – Mücken. Mücken gehören zum Sommer wie der Sonnenschein und das Eis, und wer anfällig für die Stiche der kleinen Blutsauger ist, der denkt jetzt schon mit Schrecken an den Sommer und die Mücken, die er mit sich bringt. Mücken sind einfach nur lästig. Sie brummen und surren durchs Schlafzimmer und am Abend auch über die Terrasse und ihre Stiche jucken sehr, sehr lange. Nur mit Schlagen und Fuchteln ist Mücken leider nicht beizukommen, es müssen schon schwerere Geschütze aufgefahren werden. Aber was hilft effektiv gegen die Plagegeister aus der Insektenwelt?

    Auf den Duft kommt es an

    Um Mücken zu vertreiben, kommt es auf den passenden Duft an, denn Mücken haben ihre Eigenheiten und können nicht alles gut riechen. Sprays, Lotionen und auch Cremes können sehr hilfreich sein, wenn sie den richtigen Duft haben. Wer zum Beispiel auf der Terrasse den lauen Sommerabend genießen will, der ist gut beraten, eine Duftkerze mit ätherischen Ölen wie Zitrone oder Eukalyptus anzuzünden, und bevor es ins Bett geht, sollte man den Körper einreiben. Mittel mit dem Duftstoff DEET können Mücken überhaupt nicht leiden. Mittel, die zu 30 % DEET enthalten, schützen bis zu fünf Stunden vor den Stichen der Mücke und es werden bis zu 95 % der Mückenstiche effektiv verhindert.

    Die richtige Kleidung kann gegen Mücken helfen

    Mücken stehen aber nicht nur auf den richtigen Duft, sie lassen sich auch von der Farbe der Kleidung beeindrucken. Es gibt Mücken, die mögen Kleidung in Dunkelblau oder Schwarz, aber die meisten dieser lästigen Insekten können mit heller Kleidung wenig anfangen. Auch wer zu eng anliegende Kleidung trägt, der spielt mit der Gefahr, von einer Mücke gestochen zu werden. Liegen die Bluse und das Hemd nicht so eng am Körper, dann stechen die Mücken ins Leere, aber auch weil man in lockerer Kleidung weniger schwitzt, ist sie empfehlenswert, denn der Geruch von Schweiß zieht Mücken magisch an.

    Hilft es, Netze aufzuspannen?

    Wer schon mal in den Tropen war, der weiß, wie gefräßig die Mücken dort sind und wie effektiv Netze über dem Bett sein können. Es gibt heute Moskitonetze in allen Größen, die man mit wenigen Handgriffen über das Bett spannen kann. Auch Netze vor den Fenstern sind eine gute Idee, damit die Mücken erst gar nicht mehr den Weg ins Haus finden. Auch wenn die Mücken in Deutschland keine gefährlichen Krankheiten wie zum Beispiel das Denguefieber oder Malaria übertragen können, es ist keine schlechte Idee Netze zu kaufen, die mit einem Insektizid wie beispielsweise Pyrethroiden imprägniert sind, denn dann verirren sich garantiert keine Mücken mehr ins Schlafzimmer. Wer in der freien Natur übernachtet, der sollte auf diese speziellen Netze nie verzichten, denn sie schützen nicht nur vor Mücken, sie sind auch ein sehr wirksames Mittel gegen Zecken, die bekanntlich sehr gefährlich werden können.

    Wie wirksam sind elektrische Mückenvernichter?

    Viele, die jeden Sommer von Mücken gepeinigt werden, versuchen ihr Glück mit UV-Lampen oder ähnlichen Geräten, die die Mücken vertreiben sollen. Die Wirksamkeit dieser Mittel ist allerdings sehr begrenzt und sie hilft nicht dabei, die Mückenpopulation zu verringern, und auch das Stechen lassen die Mücken nicht, nur weil im Schlafzimmer oder im Garten eine Lampe mit blauem Licht steht.

    Wenn es an dieser Stelle vielleicht für einige sehr komisch klingt, aber die Population der Mücken sollte gar nicht verringert werden. Die Eier und die Larven der kleinen schwirrenden und so lästigen Insekten sind für viele andere Tiere nämlich eine gute Nahrungsquelle und somit ein sehr wichtiges Glied in der Nahrungskette. Wer gestochen wird, der kann nur eines tun, und zwar den Mückenstich gut kühlen.

    Bild: © Depositphotos.com / ZanozaRu

  • Alkohol – die unterschätzte Sucht

    Alkohol – die unterschätzte Sucht

    Ein Gläschen in Ehren kann bekanntlich niemand verwehren, aber es bleibt meist nicht bei diesem einen Gläschen. Alkohol hat sich im Laufe der Jahre mehr und mehr zu einer gefährlichen Sucht entwickelt und da es Alkohol überall und in unendlich vielen Varianten zu kaufen gibt, kann man davon ausgehen, dass die Zahl der Suchtkranken noch weiter steigen wird. Der Schritt vom gelegentlichen Glas auf der Party bei Freunden bis zum regelmäßigen Glas am Abend ist nur klein und jeder kann in die Gefahr geraten, zum Alkoholiker zu werden. Wer regelmäßig trinkt, der weiß wahrscheinlich nicht, was in seinem Körper alles passiert und welchen Schaden der Alkoholgenuss auf Dauer anrichten kann.

    Ein Rausch mit Folgen

    Wie berauschend Alkohol sein kann, das weiß jeder, der schon mal ein Glas zu viel getrunken hat. Während im Körper immer der gleiche Prozess stattfindet, wirkt sich der Alkohol auf die Psyche bei jedem Menschen anders aus. Die einen werden still, die anderen redselig, wieder andere werden euphorisch oder traurig und auch Aggressivität ist keine Seltenheit, wenn es um zu viel Alkohol geht.

    Wer Alkohol in einem vernünftigen Maß genießt, hat weder seelisch noch körperlich viel zu befürchten, aber wer ständig Wein, Bier oder Hochprozentiges zu sich nimmt, der sollte sich über die schädliche Wirkung Gedanken machen.

    Schnelle Wirkung durch Alkohol

    Wie beim Rauchen, so beginnen die negativen Folgen auch beim Alkohol bereits im Mund. Der Alkohol greift zuerst die empfindlichen Schleimhäute in der Mundhöhle und im Rachen an. Dann führt der Weg durch den Kehlkopf und die Speiseröhre bis in den Magen, wo der Alkohol wieder Schäden hinterlässt. Besonders der Schließmuskel am Übergang vom Magen zum Darm leidet unter dem Alkohol, der jetzt wie ein Zellgift wirkt. Der Muskel wird bei regelmäßigem Alkoholgenuss geschwächt und es kann zu Sodbrennen kommen, was auf Dauer die Speiseröhre verätzt. Sodbrennen ist nicht nur unangenehm und schmerzhaft, es erhöht auch die Gefahr, dass Krebs entstehen kann.

    Leiden muss auch die Magenschleimhaut, denn der Alkohol setzt dem Gewebe zu und das kann zu einer schmerzhaften Entzündung der Magenwände, zu Geschwüren und in der Folge auch zu Krebs kommen. Schädlich wirkt sich der Alkohol aber auch auf das Herz- und Kreislaufsystem aus. Auch wenn geringe Mengen einen durchaus positiven Effekt haben, wird zu viel Alkohol getrunken, dann steigt das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Schon 15 bis 20 Gramm Alkohol täglich reichen aus, um das Herz zu schädigen und auch Herz-Rhythmus-Störungen sind bei Menschen, die regelmäßig viel Alkohol trinken, keine Seltenheit.

    Zu viel Alkohol und die Leber leidet

    Der gesamte Organismus leidet unter übermäßigem Alkoholgenuss, aber ein Organ muss ganz besonders hart arbeiten und das ist die Leber. Wird zu viel Alkohol getrunken, dann versucht die Leber mit ganzer Kraft, die schädliche Wirkung abzumildern und muss dabei wahre Schwerstarbeit leisten. Die Leber ist dafür zuständig, alle Gifte zu filtern, die dem Körper zugeführt werden. Da sie ständig zu tun hat, um zum Beispiel das Fett zu verarbeiten, kann man sich ausrechnen, dass die Leber sehr schnell überfordert ist. Sie muss sich nur noch mit dem Alkohol beschäftigen und hat keine Kapazitäten mehr, um das Fett zu verarbeiten. In der Folge entsteht dann eine sogenannte Fettleber und das führt dann zu einer Störung des Fettstoffwechsels, was wiederum die Cholesterinwerte in die Höhe treibt. Im schlimmsten Fall führt zu viel Alkohol dazu, dass sich eine Leberzirrhose bildet, und schließlich gibt die Leber ihren Dienst auf und das führt zum Tod. Selbst dann, wenn kein Alkohol mehr getrunken wird, bildet sich an der Leber ein Narbengewebe und sie wird sich nie wieder komplett erholen können.

    Jeder der gerne Alkohol trinkt, sollte sich stets vor Augen führen, welche Folgen Alkohol haben kann.

    Bild: © Depositphotos.com / artem_furman

  • Welche Hausmittel helfen beim Gerstenkorn?

    Welche Hausmittel helfen beim Gerstenkorn?

    Wenn ein Auge juckt, tränt oder brennt, dann kann die Ursache ein sogenanntes Gerstenkorn sein. Die erste Reaktion auf Probleme im Auge ist immer, dass man mit dem Finger reibt, wenn das jedoch bei einem beginnenden Gerstenkorn geschieht, dann wird alles nur noch schlimmer. Auch wenn Gerstenkorn eher harmlos klingt, die Infektion am Auge ist sehr schmerzhaft. Wie kann eine Gerstenkorn Infektion überhaupt entstehen und wie kann sie behandelt werden? Gibt es vielleicht Hausmittel, die dabei helfen können, das Gerstenkorn wieder loszuwerden?

    Was genau ist ein Gerstenkorn?

    Der medizinische Ausdruck für das Gerstenkorn lautet Hordeolum. Dabei handelt es sich um eine Entzündung am Auge, in deren Folge das Auge stark eitert. Ein Gerstenkorn kann an der Innenseite des Auges, aber auch an der Kante des Lids auftreten, und schuld an der Infektion sind Bakterien vom Stamm der Staphylokokken, die in den Talg- und Schweißdrüsen zu finden sind. Durch die Bakterien können die Drüsen nicht mehr wie gewohnt arbeiten und das Auge wird nicht mehr vor Umwelteinflüssen, Kälte, Hitze und vor zu grellem Licht geschützt.

    Dass eine Erkrankung des Auges vorliegt, das wird an einem entzündeten Augenlid und an einem Abszess sichtbar, dem besagten Gerstenkorn. Immer dann, wenn sich das Gerstenkorn öffnet und der Eiter abfließen kann, dann klingen die Symptome ab und das Auge heilt wieder. Eine besondere Behandlung durch den Augenarzt ist in den seltensten Fällen notwendig, aber es gibt bewährte Hausmittel, die effektiv helfen können.

    Welche Hausmittel helfen bei einem Gerstenkorn?

    Wenn ein Gerstenkorn besonders schmerzhaft und hartnäckig ist, dann ist es eine gute Entscheidung, zu einem Arzt zu gehen. Der Arzt wird eine antibiotische Salbe oder Tropfen verschreiben, die das Auge zum einen wieder abschwellen lassen und die zum anderen die Infektion bekämpfen. Wenn das Gerstenkorn aber wenig Probleme bereitet, dann sollte man es mit Hausmitteln behandeln. Zu den erprobten Hausmitteln gehören Bockshornkleesamen, aber auch Kamille und Fenchel. Ein Esslöffel des Bockshornkleesamens wird mit ein wenig aufgekochtem Wasser zu einem Brei verrührt, der anschließend abkühlen muss. Dann wird der Brei auf ein sauberes Leinentuch gegeben und das Tuch kommt für eine gute halbe Stunde auf das entzündete Auge.

    Wirksam ist auch Fenchel- oder Kamillentee. Den Teebeutel mit kochendem Wasser überbrühen, abkühlen lassen und dann auf das Gerstenkorn legen. In der Apotheke kann man Augentrost kaufen. Zwei gehäufte Teelöffel dieses Heilkrauts werden mit heißem Wasser übergossen und müssen dann rund acht Minuten ziehen. Anschließend wird ein Leinentuch darin getränkt und für eine halbe Stunde auf das Gerstenkorn gelegt. Auch Apfelessig kann bei einem Gerstenkorn hilfreich sein. Der Essig wird wieder auf ein sauberes Tuch aus Leinen getröpfelt und dann auf das Gerstenkorn gelegt. Hier sollte man aber immer aufpassen, dass nichts von dem Essig ins Auge gelangen kann. Rotlicht kann den Bakterienherd austrocknen und ist zudem schmerzlindernd. Wer eine Rotlichtlampe zu Hause hat, der sollte sich jeden Tag für eine Viertelstunde vor diese Lampe setzen.

    Was ist nicht zu empfehlen?

    Früher galten feucht-warme Umschläge als ein gutes Mittel gegen ein Gerstenkorn, heute ist aber bewiesen, dass es besonders die feuchte Wärme ist, die dafür sorgt, dass die Bakterien sich vermehren und nicht wie gewünscht wieder verschwinden. Wer ein Gerstenkorn hat, der sollte sich nach Möglichkeit keiner Zugluft aussetzen und auch Hitze und Kälte sollten vom Auge ferngehalten werden. Wer das Auge schützen möchte, der sollte eine Augenklappe tragen, auch wenn das ein wenig gewöhnungsbedürftig ist.

    Damit erst gar kein Gerstenkorn entstehen kann, ist es eine gute Idee das Immunsystem zu stärken. Vor allem die Vitamine C und E sind wichtig für alle, die gesund bleiben wollen. Wird der Körper mit Vitaminen versorgt, dann haben Bakterien keine Chance.

    Bild: © Depositphotos.com / arztsamui

  • Spielzeug für Babys

    Spielzeug für Babys

    Das Spielzeug ist für Babys mehr als nur ein Spaß, denn es ist vielmehr der Weg, die Welt mit eigenen Augen zu entdecken und zu erkunden. Eltern, die viel Zeit mit ihrem Kind verbringen, erkennen schnell, dass geeignetes Spielzeug die Entwicklung des Babys fördert. Durch gemeinsames Spielen und Geschichten erzählen, lernt das Kind die Welt zu verstehen.

    Geeignetes Spielzeug für Neugeborene und einige Monate alten Babys

    Bevor das Baby lernt sich aufrecht hinzusetzten und nach Dingen zu greifen, liegt es die meiste Zeit. In diesem Alter ist es wichtig und vorteilhaft, das Eltern dem Kind verschiedene Formen und Farben zeigen, sowie einige Musikklänge ertönen lassen. Dies macht das Kind glücklich, denn es möchte nicht den ganzen Tag liegen, sondern die Welt und die Geschehnisse mit eigenen Augen entdecken. Die eigene Bezugsperson, die Mutter, ist in den ersten Wochen das beliebteste Spielzeug der Kleinen, denn sie bauen schon in diesem Alter eine sehr enge Bindung zu dieser auf. Spieluhren sind sehr interessant und beruhigen das Baby mit ruhigen Melodien, wenn es traurig ist und unterhalten es, damit es wieder lächelt. Ein Mobile, welches am Gitterbett des Kindes befestigt werden kann, ist ein sehr faszinierendes Spielzeug, denn damit können die Kinder verschiedene Farben sowie Formen erkennen. Wichtig ist es, das Mobile in Reichweite des Babys zu befestigen, damit es dieses nicht erreichen kann.

    Wollen die Eltern ihrem Kind etwas vorlesen und zeigen, sind Stoffbücher sehr interessant zum Entdecken und Spielen. Legt man diese direkt neben das Baby kann es verschiedene Formen und Farben beim Blättern der Seiten erkennen. Um Geräusche zu erzeugen, muss nicht immer eine Spieluhr aufgezogen werden. Befestigt man am Arm des Kindes eine Handgelenkrassel, so kann es sehr schnell erkennen, wie es selbst Geräusche erzeugen kann.

    Ein Kind von 3-6 Monaten hat das Greifen bereits schon erlernt. Fördert man das Baby weiter mit speziellen Greifübungen, indem man zum Beispiel ein Stofftier an einen Faden hängt und damit hin und her pendelt, prägt sich die Motorik weiter aus. Ab einem Alter von 9-12 Monaten kann man mit seinem Kind auch gern einmal einen Turm bauen und diesen danach wieder einstürzen lassen. Somit lernt das Baby verschiedene Farben und Formen von Bauklötzern.

    In den Urlaub mit Babyspielzeug

    Steht eine längere Reise mit kleinen Kindern an, so wollen diese beschäftigt werden – sowohl auf der Fahrt im Auto oder während eines Fernflugs, als auch am Urlaubsort selbst. Zur Entspannung von Eltern und Nachwuchs trägt es daher durchaus bei, das von Ihrem Sprössling am meisten geliebte Babyspielzeug nicht zuhause zu lassen.

    Besonders geeignete Beschäftigungen wären kleine Puzzles, Malsachen oder Brettspiele. Doch auch die Puppe kann das Kind stundenlang beschäftigen. So können Nörgeleien verhindert werden, und nicht nur das Kind hat eine schönere Reise, sondern auch Sie.

    Sollten Sie sich also bereits auf die anstehende Skireise zu Weihnachten freuen, dann planen Sie ein wenig mehr Platz im Koffer für den Teddybären oder das Pixiebuch ein. Einem erholsamen Urlaub für die gesamte Familie steht so kaum etwas entgegen!

    Achtung

    Die Eltern sollten immer aufmerksam die beigelegten Warnhinweise für das Spielzeug lesen, um Gefahren ausschließen zu können. Wichtig ist es, das das Baby nur mit altersgerechten Dingen in Berührung kommt und nicht mit Spielsachen zum Beispiel des älteren Bruders, denn es können Kleinteile sehr schnell verschluckt werden. Es sollte nur qualitativ hochwertiges Spielzeug gekauft werden, von Firmen, mit denen man vielleicht schon gute Erfahrung gemacht hat, zum Beispiel Spielzeug für die Kleinen, von Fisher Price, bei mytoys.de erhältlich.

    Bild: © Depositphotos.com / monkeybusiness

  • Wenn die Kleinsten eine Brille brauchen

    Wenn die Kleinsten eine Brille brauchen

    Wenn die Jüngsten eine Brille brauchen, dann machen sich die Eltern meistens Gedanken, welches Modell das richtige ist und auf was man beim Kauf achten muss. Man weiß zum Beispiel, dass eine Brille schnell mal in der Schule verlegt werden oder woanders verloren gehen kann.Also sollte sie nicht allzu belastend für den Geldbeutel sein. Auch fürchten viele zu Recht eine kurze Lebensdauer, da Kinder oft recht aktiv sind und im jungen Alter doch schnell noch mal etwas kaputt geht.

    Langsames Gewöhnen ist wichtig

    Wirklich wichtig ist es jedenfalls, bei der Auswahl darauf zu achten, dass sie zu 100 Prozent zentriert ist, also die optischen Mittelpunkte ganz genau mit den Durchblickspunkten der Augen übereinstimmen. Ist dies nicht gegeben, können Kinder ganz schnell Doppelbilder sehen, durch das sie ein Schielgefühl oder wiederkehrende Kopfschmerzen entwickeln. Ein leichtes Kopfweh in den ersten beiden Tagen der neuen Brille ist beim Eingewöhnen hingegen nicht ungewöhnlich. Sollten diese allerdings länger anhalten oder im Verlauf der Zeit stärker werden, sollte man noch einmal den Rat des Augenarztes diesbezüglich einholen. Die Brille kann zu Beginn aber auch von Zeit zu Zeit mal abgenommen werden, damit sich das Kind langsam an die neue Sehhilfe gewöhnt. Auch sollten Eltern darauf achten, dass der Nachwuchs die Brille mag und sie haargenau passt. Sie sollte nicht verrutschen und korrekt in der Passform bleiben, da das Kind sonst ständig mit dem Hin- und Herschieben zur Korrektur beschäftigt ist.

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    Das richtige Brillenmaterial

    Aus all diesen Gründen ist es wichtig, gut sitzende Brillen im Vergleich anzuschauen und dabei auf die Auswahl der Brillenfassungen zu achten. Denn natürlich möchte man, dass sich das Kind mit der Brille recht schnell anfreundet und sich gut gefällt. In der Regel kann man zwischen Metall-Legierungen oder einer Kunststofffassung auswählen. Diese sollten jeweils weder die Augenbrauen verdecken, damit der natürliche Gesichtsausdruck erhalten bleibt, noch auf der Wange aufliegen, damit die Kleinen keine Druckstellen bekommen und die Gläser nicht beschlagen. Der Nasensteg sollte möglichst groß ausfallen, damit die Brille einen guten Halt bietet und das Brillengewicht ausbalanciert. Ratsam ist es schließlich auch, ein Gestell zu wählen, bei dem alle Scharniere mit Schutzabdeckungen aus Kunststoff bedeckt sind, damit sich das Kleine nicht verletzen kann.

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