Schlagwort: Augen

  • Bakterienalarm im Schwimmbad

    Bakterienalarm im Schwimmbad

    Was kann an heißen Tagen schöner sein, als ins Schwimmbad zu gehen und sich in die erfrischend kühlen Fluten zu stürzen? Immer wenn die Sonne vom Himmel knallt, dann lockt das Freibad mit Abkühlung, aber so ganz ungefährlich ist der Spaß in den meisten Freibädern leider nicht, denn im Wasser lauern unsichtbare Feinde, die das Vergnügen trüben können – Bakterien. Viele werden jetzt vielleicht sagen: Bakterien im Wasser sind überhaupt kein Thema, denn schließlich ist das Wasser im Schwimmbad gechlort, aber auch wenn das Wasser mit Chlor behandelt wurde, heißt das leider noch lange nicht, dass das Wasser auch wirklich frei von Keimen ist.

    Nur mit Schwimmbrille

    Augenärzte weisen jedes Jahr in den Sommermonaten immer wieder darauf hin, dass im Wasser Bakterien sind, die es besonders auf die Augen abgesehen haben. Auch wenn das Wasser regelmäßig ausgetauscht und mit Chlor versetzt wird, es gibt Keime, die sind resistent gegen Chlor. Diese Keime können zusammen mit winzigen Schmutzpartikeln die Hornhaut des Auges angreifen und über die Bindehaut in das Auge eindringen. Ist das einmal geschehen, dann kommt es nicht selten zu unangenehmen Entzündungen der Bindehaut und das kann sehr schmerzhaft sein. Alle, die gerne im Schwimmbad sind, sollten auf jeden Fall eine Schwimmbrille tragen, denn die eng anliegende Brille sorgt dafür, das sich keine schädlichen Eindringlinge im Auge verirren können.

    Die schmerzhaften Folgen

    Auch wenn das Wasser im Freibad gechlort ist, kann man darin trotzdem noch Schweiß, Urin und vor allem Schmutz finden. Wenn das alles zusammen auftritt, dann kommt es zu einer chemischen Verbindung. Diese Verbindung sorgt nach Ansicht der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft dafür, dass der Tränenfilm, der das Auge eigentlich schützen soll, angegriffen wird. Die Folge sind stark gerötete Augen, die brennen und ohne Unterlass tränen. In der Regel klingen diese Symptome schon nach wenigen Stunden wieder vollkommen ab, aber alle, die empfindliche Augen haben, müssen einen Augenarzt aufsuchen, der dann Tropfen verschreibt, die das Brennen und Tränen lindern.

    Wichtig für Kontaktlinsenträger

    Gegenüber Brillenträgern haben alle diejenigen die Kontaktlinsen tragen, im Schwimmbad einen großen Vorteil, denn sie können auch noch im Wasser klar sehen. Aber auch Kontaktlinsenträger müssen beim Besuch des Freibades aufpassen, denn im Wasser saugen sich die Linsen am Auge fest und das kann im schlimmsten Fall zu Abschürfungen auf der empfindlichen Hornhaut führen. Eine andere Gefahr sind Pilze und Keime wie Akanthamöben, die sich vom Träger unbemerkt in der Kontaktlinse einnisten und dort auch vermehren. Ist das der Fall, dann kann es unter Umständen sogar zu bleibenden Sehschäden und zur völligen Erblindung kommen. Um das zu vermeiden, sind auch die Träger von Kontaktlinsen immer gut beraten, beim Schwimmen im Freibad eine Schwimmbrille zu tragen, die möglichst eng anliegt.

    Die Wasserqualität entscheidet

    Jedes Freibad wird von sich behaupten, sauberes und keimfreies Wasser zu haben. Bei den meisten Bädern ist das auch der Fall, aber nicht überall wird auf Sauberkeit großen Wert gelegt. Wer wissen möchte, ob das Freibad vor Ort wirklich sauber ist, der kann das schnell und einfach im Internet erfahren, denn dort werden auch Freibäder auf ihre Qualität getestet.

    Bild: © Depositphotos.com / cookelma

  • Babys Entwicklungsschritte in den Schwangerschaftswochen

    Babys Entwicklungsschritte in den Schwangerschaftswochen

    Grundsätzlich dauert eine Schwangerschaft 280 Tage bzw. 40 Schwangerschaftswochen, wobei der Rechnungsbeginn der erste Tag der letzten Periode ist. Im Bauch der Mutter entsteht ein neues Leben mit faszinierenden Entwicklungsschritten.

    Schwangerschaftswoche 1 bis 4: Schwangerschaft weitgehend unbemerkt

    Circa 14 Tage nach der letzten Monatsblutung erfolgt der Eisprung. Wird nicht verhütet, können ungefähr zwei Stunden nach dem Geschlechtsverkehr die Samenzelle die Eizelle erreichen und sie befruchten. Damit wird die Zellteilung ausgelöst und das Ei reift in den Eierstöcken heran. Nach knapp 5 Tagen nistet es sich in der Gebärmutter ein und der Mutterkuchen beginnt sich zu bilden. Zu diesem Zeitpunkt ist das befruchtete Ei knapp 2 Millimeter im Durchmesser groß.

    Schwangerschaftswochen 5 bis 8: Zeit für den Schwangerschaftstest

    Nun bleibt die Monatsblutung aus, womit es meist Zeit für einen Schwangerschaftstest wird. Beim Embryo im Mutterleib beginnen sich Lunge, Leber und Bauchspeicheldrüse bzw. Schilddrüse zu bilden. Auch das Darmsystem sowie die Mundöffnung und das innere Ohr entstehen. Erste Herzaktionen können wahrgenommen werden, wobei nun das Kleine eine Größe von 3 bis 5 Millimeter hat.

    Schwangerschaftswochen 9 bis 12: Erste wahrnehmbare Anzeichen

    Im dritten Monat einer Schwangerschaft setzt die morgendliche Übelkeit bei der zukünftigen Mutter ein, womit den meisten klar wird, dass sich Nachwuchs ankündigt. Beim Embryo beginnt sich das Gesicht zu entwickeln. Auch seine Finger und die Handgelenke bilden sich nun und die Augen werden als Vertiefung erkennbar. Der Embryo ist 2 bis 6 Zentimeter groß.

    Schwangerschaftswochen 13 bis 16: erstes kleines Bäuchlein

    In dieser Phase der Schwangerschaft bildet sich bei manchen Müttern bereits ein kleines Bäuchlein. Beim Nachwuchs werden Bauch und Rücken erkennbar, wobei auch die Bildung der Körpermuskeln abgeschlossen ist. Die unteren Extremitäten werden sichtbar, wobei sich auch die Kopf- und Körperregion genau erkennen lassen. Ab diesem Zeitpunkt heißt der Embryo Fötus und ist zwischen 8 und 12 Zentimeter groß.

    Schwangerschaftswochen 17 bis 20: Erste Bewegungen spürbar

    Nun wird die Untersuchung der Nackenfalte beim Fötus durchgeführt. Ohren, Nase sowie Augen und Mund sind komplett ausgeprägt, auch die Nieren und Harnwege sind ausgereift. Die Arme und Hände kann es bereits bewegen, was auch die werdende Mutter erstmals spüren kann. Der Fötus misst zwischen 14 und 18 Zentimeter.

    Schwangerschaftswochen 21 bis 24: Das Baby reagiert

    Das Baby ist im Mutterleib sehr beweglich und reagiert auf Geräusche. Zudem entwickelt es einen Schlaf-Wach-Rhythmus. Das Geschlecht ist deutlich erkennbar und der Herzschlag auch hörbar. Augenbrauen und Augenlider haben sich ausgeprägt. Der Fötus misst nun zwischen 20 und 24 Zentimeter und hat ein Gewicht von knapp 460 Gramm.

    Schwangerschaftswochen 25 bis 28: Reaktion der Sinnesorgane nimmt zu

    Nun beginnt sich das Gehirn des Kleinen stark auszuprägen. Die Geschlechtsorgane sind bereits komplett entwickelt und das Baby kann die Augen öffnen und schließen. Es reagiert zunehmend auf Geräusche von außen. Die Körpergröße beträgt zwischen 25 und 30 Zentimeter bei einem Gewicht von knapp 850 Gramm

    Schwangerschaftswochen 29 bis 32: Organe reifen weiter heran

    Der Kopfdurchmesser des Babys beträgt fast 8 Zentimeter. Augenbrauen und Wimpern sind komplett ausgebildet, die Organe reifen weiter heran. Nun misst das Kleine zwischen 32 und 40 Zentimeter und wiegt mehr als 1,6 Kilogramm.

    Schwangerschaftswochen 33 bis 36: Vorbereitungen zur Geburt

    Mittlerweile hat die Mutter zwischen 10 und 13 Kilogramm zugenommen und kann mit ihrem Baby nun sprechen. Das Fruchtwasser geht zurück und der Platz in der Gebärmutter wird enger. Der Kopf des Babys, der mittlerweile einen Durchmesser von 8,5 Zentimeter hat, senkt sich ins das Becken der Mutter. Das Körpergewicht beträgt ca. 2,8 Kilogramm, die Größe misst zwischen 41 bis 45 Zentimeter.

    SSW 37 bis 40: Die Geburt steht bevor

    Nun kann es zu vorgeburtlichen Wehen kommen. Die Organe des Babys sind komplett entwickelt und an ihrem Platz, wobei es auch die endgültige Geburtslage einnimmt. Der Nachwuchs ist zwischen 46 und 50 Zentimeter groß und wiegt mehr als 3 Kilogramm.

    Bild: © Depositphotos.com / ngaga35

  • Wer seine Muskeln liebt, der ist auch im Urlaub aktiv

    Wer seine Muskeln liebt, der ist auch im Urlaub aktiv

    Für viele steht der Sommerurlaub vor der Tür. Einfach in der Sonne, bestenfalls am Meer oder See faulenzen und Fünfe grade sein lassen – das ist wohl die Devise von vielen. Doch wer auf seine Figur, insbesondere seine Muskeln achtet, der sollte dies besser nicht tun. Denn bereits während zwei Wochen Nichtstun, baut der Körper bis zu 500 Gramm Muskelmasse ab. Dies hat eine Studie des dänischen Forschers Andreas Vigelsø ergeben. Doch warum machen Muskeln so schnell schlapp? Und gibt’s das perfekte Training?

    Der Körper ist ein Energiesparer

    Als Überbleibsel aus der Evolution bezeichnet der Sportwissenschaftler Ingo Froböse die Tatsache, dass der Körper ein radikaler Energiesparer ist. Sobald Muskeln nicht mehr verwendet und damit augenscheinlich nicht mehr benötigt werden, baut der Körper sie ab. Denn sie verbrauchen ja Energie, sogar im Ruhezustand. Wer also heutzutage hauptsächlich sitzt, egal ob in der Freizeit auf der Couch oder aber im Büro während der Arbeit, der lässt seine Muskeln quasi faulenzen. Der Sportexperte betont deshalb: Sitzen ist das zweite Rauchen und schadet dem Körper massiv. Sind die Muskeln inaktiv, werden sie zum Einen nicht richtig versorgt, und zum anderen sinkt gleichzeitig der Stoffwechsel. In letzter Konsequenz bilden sich dann die Muskeln zurück und die Kraft nimmt ab. Damit sinkt auch der Kalorienverbrauch.

    Im besten Fall alle zwei Stunden aktiv sein

    Muskeln müssen fortlaufend irgendwelchen Reizen ausgesetzt sein, damit sie aktiv bleiben und sich nicht zurück bilden. Dabei reicht es aber nicht aus, sich einfach nur nach Feierabend eine Stunde sportlich zu betätigen. Denn was über den ganzen Tag an Bewegung versäumt wurde, kann nicht innerhalb einer kurzen Zeit am Abend wieder aufgeholt werden. Die Empfehlung des Experten lautet also, spätestens alle zwei Stunden die Muskeln zu aktivieren und sich zu bewegen. Das muss nicht gleich Sport sein, es genügt wenn man vom Schreibtisch aufsteht und ein paar Wege im Büro zu Fuß zurück legt oder mal die Treppen ins nächste Stockwerk nimmt. Wer dabei vielleicht sogar zwei Stufen auf einmal nimmt, lässt seinen Muskeln mehr Gutes zuteil werden, als wenn er nach Feierabend eine Stunde Joggen geht. Denn Ausdauersport ist zwar gut, doch Krafttraining bedeutet eigentlich kurze, aber starke Herausforderung für die Muskeln.

    Effektive Übungen für die Zeit im Büro

    Damit jeder während eines anstrengenden Arbeitstages zwischendurch mal seine Muskeln kräftigt, gibt es kurze und gleichzeitig sehr effektive Übungen, die man bequem auch neben dem Schreibtisch durchführen kann. Die Pendel-Übung etwa, eignet sich sehr gut für die Stärkung der Bauch- und Rückenpartie, die ja beim Sitzen total aus den Fugen geraten kann. Man setzt sich auf die Kante des Bürosessels, streckt die Arme nach oben und beugt den Oberkörper weit nach vorne, bis dieser die Oberschenkel berührt. Danach richtet man sich wieder auf. Diese Übung einige Male hintereinander durchgeführt, verschafft den Muskeln Bewegung und sorgt für Auflockerung am Arbeitsplatz. Wer jetzt nicht unbedingt am Arbeitsplatz zu turnen beginne möchte, der kann auch einfach nach jedem Gang zur Toilette einfach ein paar Kniebeugen machen. Zehn Stück davon sind ideal und treiben vor allem den Stoffwechsel entsprechend an. Damit die Armmuskulatur auf Touren kommt, kann man Wandliegestütze machen. Dabei steht der Betreffende etwa eine Armlänge entfernt von der Wand und öffnet die Hände knapp schulterbreit. Die Ellenbogen sind leicht gebeugt, bevor der Körper in Richtung Wand geneigt wird und anschließend wieder von ihr weggedrückt wird.

    Die 5-15 Regel für die Muskelkräftigung

    Laut Sportmedizinern und Gesundheitsexperten sollte man sich fünf Mal pro Woche Zeit für die Muskelkräftigung nehmen. Dabei sind 15 Minuten täglich völlig ausreichend, wobei klar sein muss, dass die Muskulatur während der Übungen „brennen“ muss, denn erst dann ist die richtige Trainingsfrequenz erreicht. Das Motto lautet dabei: Kurz, aber intensiv.

    Bild: © Depositphotos.com / Maridav

  • Neue Gesetze – was ändern sich für die Patienten?

    Neue Gesetze – was ändern sich für die Patienten?

    Die Situation kennt wahrscheinlich jeder: Ein Besuch beim Facharzt ist unumgänglich, aber es ist einfach kein Termin zu bekommen. Wer ein halbes Jahr Wartezeit in Kauf nimmt, der kann seinen Termin beim Augenarzt oder beim Urologen bekommen und auch alle, die privat krankenversichert sind, haben keine Probleme, für alle anderen bleibt nur die lange Wartezeit. Das soll sich nach dem Willen der Politiker ändern, denn nach dem Bundestag hat jetzt auch der Bundesrat einem Gesetz zugestimmt, was die Kassenärztliche Vereinigung dazu zwingen soll, auch kurzfristig Termine an gesetzlich Versicherte zu vergeben.

    In nur vier Wochen

    Das neue Gesetz sieht vor, dass die Kassenärztliche Vereinigung sogenannte Terminservicestellen einrichten muss, mit deren Hilfe die Patienten einen Termin beim Facharzt innerhalb von vier Wochen bekommen. Die Terminservicestellen werden bei den großen Krankenkassen eingerichtet und wer einen Termin benötigt, der ruft einfach dort an und erkundigt sich, welcher Facharzt in der Nähe in den nächsten vier Wochen einen Termin frei hat. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass wenn die Patienten sich selbst nach einem Termin erkundigen, die Ärzte keine Ausrede finden, um keine Kassenpatienten annehmen zu müssen. Die schnelle Terminvergabe beim Facharzt ist aber nicht das einzige Gesetz, das der Bundesrat auf den Weg gebracht hat.

    Keine Unterversorgung mehr

    Ein weiteres Gesetz soll verhindern, dass einzelne zumeist ländliche Regionen unter einer ärztlichen Unterversorgung leiden müssen. In vielen Regionen wandern die Ärzte ab, weil sie von dem, was sie auf dem Land verdienen, nicht mehr leben können. Die Folge dieser Abwanderung ist, dass es in den großen Städten eine Überversorgung mit Ärzten gibt, während einige Kilometer weiter überhaupt kein Arzt mehr praktiziert. Die Kassenärztliche Vereinigung muss nun über eine Neuregelung nachdenken. So soll über neu geschaffene Strukturfonds vor allem für junge Mediziner ein Anreiz geschaffen werden, sich auf dem Land mit einer Praxis niederzulassen. Es werden Zuschüsse bezahlt, wenn ein Arzt in einer strukturschwachen Region eine Praxis eröffnet oder wenn er die Praxis eines Kollegen übernimmt, der sich zur Ruhe setzt, und die Praxis noch renovieren muss.

    Das Recht auf eine zweite Meinung

    Nach Ansicht der Politik und auch der Krankenkassen wird in Deutschland zu viel und vor allen Dingen zu schnell operiert. Nicht selten sind Operationen überhaupt nicht notwendig und um diese Operationswut in den Griff zu bekommen, wurde vom Bundesrat ein Gesetz verabschiedet, um das Recht der gesetzlich Versicherten zu stärken. In Zukunft kann jeder Patient, dem der Arzt zu einer OP geraten hat, eine zweite unabhängige Meinung einholen. So soll verhindert werden, dass der Arzt die teure OP anbietet und der Patient unwissend bleibt, was eine alternative Behandlungsmethode angeht. Alle, die vielleicht verunsichert sind, wenn der Arzt ihnen eine Operation als einzige Alternative anbietet, haben jetzt das Recht, einen zweiten Arzt zu konsultieren und seine Meinung einzuholen.

    Beschlossen wurde aber auch, dass die Krankenhäuser bessere Möglichkeiten bekommen sollen, Medikamente an Patienten zu verordnen. Bislang haben die gesetzlichen Krankenkassen es immer wieder moniert, wenn zum Beispiel die Ärzte in den Notaufnahmen der Kliniken ihren Patienten Medikamente wie beispielsweise Schmerzmittel verschrieben haben.

    Bild: © Depositphotos.com / Feverpitch

  • Mineral Make-up – eine Wohltat für die Haut

    Mineral Make-up – eine Wohltat für die Haut

    Was sollte ein gutes Make-up bieten? Es sollte eine tolle Deckkraft haben, dabei immer ganz natürlich aussehen und die Haut nach Möglichkeit nicht belasten – diese drei Kriterien sind den meisten Frauen besonders wichtig, wenn sie sich nach einem neuen Make-up umschauen. Viele Make-ups decken kleine Schönheitsfehler perfekt ab, aber dann sehen sie nicht mehr natürlich aus. Andere sehen zwar natürlich aus, aber sie sind nicht unbedingt ideal für die Haut. Mit den sogenannten Mineral Make-ups soll jetzt alles anders werden, denn diese Make-ups sind gut für die empfindliche Haut, sie haben eine sehr gute Deckkraft und sie lassen das Gesicht auch nicht allzu geschminkt aussehen. Aber können diese neuen Make-ups wirklich halten, was sie versprechen?

    Das kann das neue Mineral Make-up

    Es ist der Wirkstoff Titandioxid, der die mineralischen Make-ups so besonders macht. Das sehr fein gemahlene Mikropigment deckt optimal und verleiht der Haut einen feinen, sehr zarten Schimmer. Kleine Fältchen werden einfach wegzaubert und je stärker und öfter das Mineral Make-up aufgetragen wird, umso ebenmäßiger wird der Teint. Der große Unterschied zwischen einem Mineral Make-up und den klassischen flüssigen oder cremigen Grundierungen besteht darin, dass sich das Mineral Make-up auch nach Stunden nicht in den Poren absetzt. Wenn sich die feinen Pigmente nicht absetzen können, dann hat das auch auf die Verwendung von Lidschatten und Rouge großen Einfluss, denn auch sie haften besser und sehen strahlender aus.

    Wie sieht mineralischer Lidschatten besonders gut aus?

    Soll ein leuchtender Lidschatten aufgetragen werden, dann sollte der Lidschatten zum mineralischen Make-up feucht aufgetragen werden, denn so wird die Intensität verstärkt und die Augen strahlen. Beim Rouge ist es allerdings wichtig, dass nicht zu viel aufgelegt wird. Nur ganz leicht mit einem etwas härterem Pinsel auf die gewünschten Stellen gestäubt, bekommt das Rouge zusammen mit dem mineralischen Make-up einen ganz besonderen Glanz. Wird zu viel Rouge aufgetragen oder ein Cremerouge verwendet, dann wirkt das ganze Make-up schnell wie angemalt und das sieht selbst am Abend bei künstlichem Licht nicht mehr gut aus.

    Gut für die Haut

    Die Vorteile von Mineral Make-up werden aber nicht nur mit Lidschatten und Rouge deutlich, auch die Haut profitiert von diesem besonderen Make-up. Die Inhaltsstoffe wie Magnesium und Zinkoxid wirken entzündungshemmend und besänftigen die Haut auf natürliche Weise. Besonders Frauen, die eine sehr sensible Haut haben, die vielleicht auch noch zu Unreinheiten neigt, werden schnell feststellen, dass ein mineralisches Make-up die Haut angenehm beruhigt. Ein weiter Punkt, der für das natürliche Make-up spricht, ist, dass es einen sehr guten UV-Schutz bietet. Wird das Make-up aufgetragen, dann hat das einen Lichtschutzfaktor von 4 und das ist eine gute Schutzbasis, allerdings kein Ersatz für eine Sonnencreme.

    Ohne Talkum

    Talkum ist ein fester Bestandteil der meisten Make-ups, aber Talkum, das in winzigen Teilen im Puder Make-up zu ist finden, steht im Verdacht, ein krebserregender Stoff zu sein. Laut der Kosmetikverordnung darf nur unbedenkliches Talkumpulver verwendet werden, leider halten sich sehr viele Kosmetikhersteller nicht daran. Bei mineralischem Make-up besteht die Gefahr nicht, denn dieses Make-up enthält überhaupt kein Talkum.

    Bild: © Depositphotos.com / zaretskaya

  • Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Nachtschweiß ist nicht immer ungefährlich

    Im Sommer kennen die Problematik viele: der Schlafanzug klebt am Körper, die Matratze ist manchmal sogar leicht feucht und man findet einfach keinen richtigen Schlaf. Neben den äußeren Bedingungen wie hohe Temperaturen, die auch in der Nacht nicht zurückgehen oder aber dicke Decken, kann auch eine harmlose Erkältung zu den unangenehmen schwitzigen Attacken führen. Trifft keine dieser Indizien zu und hält die übermäßige Schweißproduktion jedoch über einen längeren Zeitraum hat, sollte einen Arzt konsultieren, immerhin kann auch eine ernsthafte Erkrankung hinter dem Symptom verborgen sein.

    Alltags- und Schlafgewohnheiten spielen eine große Rolle

    Meist ist es nicht gerade eine Herausforderung, die Ursache zu finden, wenn man in der Nacht mehr schwitzt als normal und vielleicht dadurch sogar schlecht schläft. Neben den sommerheißen Nächten kann es im Winter auch der auf die Höchsttemperatur eingestellte Heizkörper im Schlafraum sein oder aber eine zu lange Partynacht. Übermäßiger Alkoholkonsum begünstigt Schwitzen ebenso wie zu scharfes Essen. Auch seelische Probleme wie Kummer, Ärger oder sogar Ängste bringen nachts den Körper in Wallung. Wichtig zu wissen ist, dass auch zu kalte Räume für übermäßige Schweißproduktion sorgen.

    Nachtschweiß im medizinischen Sinn ist klar definiert

    Wer an Nachtschweiß im medizinischen Sinn leidet, leidet unter so starkem Schwitzen, dass Pyjama und vielleicht sogar das Betttuch etwas durchnässt sind. Manche wachen dadurch auf und duschen in der Nacht und ziehen sich frische Wäsche an. Aufgrund der Schlafstörung sind sie morgens unausgeschlafen und erschöpft. Nächtliche Schwitzattacken unterscheiden sich ganz klar von anderen Störungen in der Schweißproduktion. Mediziner sprechen dann von sogenannter Hyperhidrose, also übermäßiger Schweißproduktion am ganzen Körper oder auch nur an bestimmten Körperstellen wie etwa den Händen oder Füßen. Schwitzt der Betroffene vor allem während der Nacht, spricht man von nächtlicher Hyperhidrose. Die Ursachen dafür können laut Experten entweder seelische Probleme, Stoffwechselerkrankungen oder aber Tumore sein.

    Übermäßiger Stress fördert Schwitzen in der Nacht

    Nachts fehlen die Ablenkungen des Alltags, weshalb nicht bewältigte Probleme, Stress oder aber auch individuelle Ängste sich gerade dann ihren Weg in den Vordergrund bahnen. Damit arbeitet das Unterbewusstsein auf Hochtouren. Auch Albträume lassen das Herz schneller schlagen und beschleunigen den Atem, womit der Betroffene in der Folge auch zu schwitzen beginnt. Auch Stoffwechselerkrankungen, insbesondere Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse können zu feuchten Schlafanzügen führen, ebenso wie Diabetes und Gicht sowie Fettstoffwechselstörungen. Bei Frauen kommt die Option dazu, dass sie während der Wechseljahre immer wieder unter Schweißausbrüchen leiden können. Hier hilft eine Überprüfung des individuellen Hormonstatus. Eine dritte mögliche Ursache für Nachtschweiß kann auch eine Tumorbildung im Körper sein. Dies ist zwar verhältnismäßig selten, doch als Auslöser muss es während einer medizinischen Diagnose auch in Betracht gezogen werden. Meist treten die nächtlichen Schweißattacken in Kombination mit Fieberschüben, einer plötzlichen Gewichtsabnahme oder aber Appetitlosigkeit auf.

    Auch die Herzfunktion in Augenschein nehmen

    Kommen zum Nachtschweiß Symptome wie Herzrasen oder Atembeschwerden, ist dies ein absolutes Warnsignal. Dann kann nämlich eine gefährliche Herzinnenhautentzündung vorliegen. Deshalb ist hier der Gang zum Facharzt unbedingt notwendig, um Schlimmeres zu vermeiden. Schwitzen ältere Personen besonders während der Nacht sehr stark, sollte der behandelnde Mediziner immer auch eine Lungenentzündung ins Auge fassen. Denn gerade bei Menschen, die einer höheren Altersgruppe angehören, fällt Fieber oder erhöhte Temperatur als typisches Merkmal einer Lungenentzündung oft aus. Damit kann nächtliches Schwitzen ein diesbezügliches wichtiges Indiz darstellen. Vor allem dann, wenn es in Kombination mit Husten, Abgeschlagenheit und Schmerzen beim Atmen auftritt, sollte der Betroffene schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen und sich einer entsprechenden Behandlung unterziehen.

    Experten raten ohnehin, dass sich jeder, der – abgesehen von heißen Sommernächten – plötzlich stark und vermehrt schwitzt, dies ärztlich abklären lassen sollte. Meist ist dies nämlich ein Indiz dafür, dass eine ernsthafte Krankheit vorliegt, die untersucht bzw. in der Folge entsprechend behandelt werden sollte.

    Bild: © Depositphotos.com / Jim_Filim