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  • Warum zu fettes Essen für Darm und Gehirn gefährlich ist

    Warum zu fettes Essen für Darm und Gehirn gefährlich ist

    Obwohl ein oder auch zwei Pommes frites zum Probieren voll und ganz ausreichen würden, können die meisten Menschen nicht widerstehen und essen die ganze Portion Pommes samt Mayonnaise und Ketchup auf. Warum essen wir immer mehr als wir eigentlich wollen und warum wird weiter gegessen, auch wenn der Magen schon lange signalisiert hat, dass er satt ist? Viele haben mit Übergewicht zu kämpfen und essen trotzdem viel zu viel. Die Erklärung für dieses eigentlich sehr unvernünftige Verhalten war lange im Dunkeln, jetzt ist eine neue Studie aus den USA dem Geheimnis auf die Spur gekommen.

    Die Wirkung aufs Gehirn

    Alle, die sich fettreich ernähren, sorgen mit dieser Ernährung dafür, dass sich die Signalwege zum Gehirn verändern. Durch bestimmte Signale wird verhindert, dass sich die Fähigkeit aufbaut, die dem Magen zu verstehen gibt: Ich bin jetzt satt. Diese Entdeckung machten die Wissenschaftler und Forscher bei Ratten, und zwar im Rahmen einer Studie an der Universität von Denver. Die Nagetiere wurden systematisch auf eine fettreiche Ernährung umgestellt und schon bildeten sich in ihrem Gehirn bestimmte Schaltkreise, die das Gefühl des Sattseins komplett unterdrückt haben. Veterinärmediziner, die die Ratten in diesem Zusammenhang beobachtet haben, stellten fest, dass eine Ernährung mit zu viel Fett, die zudem unausgewogen ist, Entzündungen in der Gehirnregion auslösen kann, die für das Essverhalten zuständig ist. Auf diese Weise geht das Gefühl satt zu sein, verloren, und dieser Effekt sorgt nicht nur bei Ratten, sondern auch bei Menschen für krankhaftes Übergewicht.

    Die Wirkung auf den Darm

    Auch der Darm wird bei dauerhaftem fetten Essen in Mitleidenschaft gezogen. Alle, die sich ausgewogen und ohne zu viel Fett ernähren, sorgen dafür, dass die Bakterien in der Darmflora immer im Gleichgewicht bleiben. Es gibt zwar immer mal wieder Veränderungen, aber mit gesundem und fettarmen Essen bleibt die natürliche Balance der Bakterien im grünen Bereich. Als die Wissenschaftler für die Studie aber damit begannen, die Ratten sehr fettreich zu ernähren, kam es zu einer deutlichen Veränderung der Darmflora. Diese Veränderung hatte zur Folge, dass sich bei den Nagern Entzündungen einstellten, und was noch gravierender war, es wurden auch Nervenzellen geschädigt. Außerdem beobachteten die Forscher, dass die Verbindung zwischen dem Gehirn und dem Darm gestört wurde.

    Gesund und ausgewogen essen

    Wie sich die fehlende Kommunikation zwischen Gehirn und Darm auf Dauer auswirkt, das bleibt abzuwarten. Weitere Studien sollen auch abklären, ob die Veränderungen, die zu fettes Essen im Darm auslösen, auf Dauer bleiben und ob eine Umkehr möglich ist. Wer gesund leben möchte, der sollte sich immer vor Augen halten, dass die Komponenten im Körper eine Art Symbiose bilden, die ständig miteinander vernetzt sind und ständig kommunizieren. Wird nur einer dieser Komponenten überfordert, dann gerät das ganze System aus dem Gleichgewicht und das kann, wie bei zu fettem Essen, gefährliche Folgen haben.

    Fett ist ein Geschmacksträger und das macht es so schwer, zu fettigem Essen nein zu sagen. Wer sich jedoch vorstellt, was im Darm und auch im Gehirn geschieht, wenn zu fett gegessen wird, dem fällt es leichter, zu verzichten.

    Bild: © Depositphotos.com / arskajuhani

  • Gesünder arbeiten am PC – so geht´s

    Gesünder arbeiten am PC – so geht´s

    Zahlreiche Berufstätige verbringen heute jeden Tag unzählige Stunden sitzend am Schreibtisch. Um die täglich wiederkehrenden Belastungen eines Arbeitsplatzes am PC auf schnelle und wirksame Art zu reduzieren, empfiehlt sich, über nachfolgende Veränderungen nachzudenken. Denn durch eine gezielte Vorbeugung haben Rückenschmerzen und Schulter-Nacken-Verspannungen keine Chance mehr.

    Nicht selten werden Beschwerden, wie solche an der Wirbelsäule, die fast ausschließlich auf einer falschen Sitzhaltung am Arbeitsplatz beruhen, nicht ausreichend behandelt. In der Regel werden in die Behandlung derartiger Beschwerden einzig die Schmerzen einbezogen, was nur einen sehr kurzfristigen Erfolg zur Folge hat. Einzig auf den Schmerz einzugehen, reicht bei Weitem nicht aus. Um einen langfristigen Erfolg vorweisen zu können, müssen den Ursachen der gesundheitlichen Beschwerden effektiv der Kampf angesagt werden.

    Eine maßgebliche Rolle spielen auch

    • Mangelnde Bewegung
    • Falsche Ernährungsweise
    • Stress.

    Schon mit der Beachtung einiger weniger Tipps ist ein gesundes Arbeiten am PC möglich.

    Dynamisches Sitzen empfehlenswert

    Während der Arbeit am PC wird ein dynamisches Sitzen empfohlen. Dies bedeutet im Einzelnen, dass positive Ergebnisse mit einem gelegentlichen Wechsel der Sitzposition erreicht werden können. Auch wer öfters während der Schreibtischarbeit einmal aufsteht und einige Schritte geht, tut seinem Körper etwas Gutes und trägt zur Entlastung der Wirbelsäule bei.

    Eine korrekte Sitzhaltung hilft bei der Vermeidung weiterer Probleme. So wird empfohlen, dass die Ober- und Unterschenkel stets in einem Winkel von 90 Grad zueinander stehen sollten. Die Füße sollten hierbei komplett den Boden berühren. Zudem ist es wichtig, dass die Arme eine waagerechte Linie zur PC-Tastatur bilden.

    Ergonomischer Arbeitsplatz

    Die Ergonomie eines Bildschirmarbeitsplatzes nimmt eine bedeutende Rolle während der täglichen Schreibtischtätigkeit ein. Beachtenswert sind nachfolgende Aspekte:

    • Beim Schreibtisch auf eine korrekte Sitz- und Tischhöhe zu achten
    • Passende Anordnung von Tastatur und Monitor
    • Rückengerechte Stühle mit individuell verstellbarer Lehne bevorzugen
    • Volles Ausnutzen der Sitzfläche für optimale Stützung des Rückens
    • Optimale Sitzfläche – nicht zu weich, nicht zu hart – auswählen
    • Bildschirm des PC hält Abstand von 50 cm bis 80 cm vom Oberkörper ein

    Ideale Arbeitstische sind im Neigungswinkel und in der Höhe verstellbar. Ein ergonomischer Bürostuhl passt sich der darauf sitzenden Person ideal an. Eine Vielzahl empfehlenswerter ergonomischer Büromöbel finden Sie im Online Shop von Büromöbel Experte.

    Neben einer richtigen Ergonomie am PC-Arbeitsplatz spielt aber auch das Licht eine nicht unwesentliche Rolle. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, nach Möglichkeit das Tageslicht voll auszuschöpfen und so wenig wie möglich auf Kunstlicht zu setzen. Tageslicht trägt zur Schonung der Augen bei und erhöht darüber hinaus die Konzentration und die Leistungsfähigkeit. Nicht minder beachtenswert sind so genannte Ruheinseln, die beispielsweise aus Grünpflanzen bestehen können. Auch ein gelegentlicher Blick aus dem Fenster hilft dabei, Abstand von der PC-Arbeit zu gewinnen und neue Kräfte zu schöpfen.

    Schmerzfreiheit durch Büro-Übungen

    Nicht wenige Personen, die einer Bürotätigkeit am Bildschirm nachgehen, haben Bedenken, zu wenig Sport zu treiben. Die meisten davon erfinden fadenscheinige Entschuldigungen nach dem Motto

    • Keine Zeit für Sport zu haben
    • Nach einem langen Arbeitstag antriebslos zu sein
    • Kein Fitness Studio in der Nähe zu haben.

    Doch schon mit einigen kleinen Übungen kann jeder die stark beanspruchte Muskulatur entlasten. All jenes, was im Büro nicht zwingend im Sitzen erledigt werden muss, sollte im Stehen getan werden. So empfiehlt es sich unter anderem

    • den Drucker so stellen, dass zum Entnehmen des Dokuments hingelaufen werden muss
    • Telefonate im Stehen auszuführen.

    Auch ein mehrmaliges Öffnen des Fensters am Arbeitstag und das Einatmen der frischen Luft sorgen für Entspannung. Herz und Kreislauf werden angekurbelt. Um Verspannungen vorzubeugen, hilft eine kleine Übung:

    Ab und zu die Schultern hochziehen und anschließend nach hinten fallen lassen. Diese Übung einige Male wiederholen.

    Nackenentspannung im Sitzen

    • Aufrecht hinsetzen und Bauchmuskeln anspannen
    • Kopf zur Seite neigen, so dass das Ohr Richtung Schulter geht

    Wer mit einer Rückenschule oder gezielten Wirbelsäulengymnastik zur Stärkung seiner Muskulatur beiträgt, wird langfristig die Erfahrung machen, seinem Rücken im beruflichen Alltag am Bildschirmarbeitsplatz etwas Gutes zu tun.

    Zur optischen Ünterstützung haben wir eine Infografik von www.bueromoebel-experte.de zur Verfügung gestellt bekommen.
    [lightbox thumb=“/wp-content/uploads/2015/07/Infografik-Bueromoebel-Experte.-Rueckensuenden-im-Buero-150×150.jpg“ link=“/wp-content/uploads/2015/07/Infografik-Bueromoebel-Experte.-Rueckensuenden-im-Buero.jpg“]Infografik: „Sünden im Büroaltag“ © www.bueromoebel-experte.de

    Beitragsbild: © Depositphotos.com / AndreyPopov

  • Das hilft gegen lästige Gelsen an lauen Sommerabenden

    Das hilft gegen lästige Gelsen an lauen Sommerabenden

    Viele nervt schon das surrende Geräuscht der kleinen Biester – und stechen sie dann einmal zu, wird es noch unangenehmer. Gelsen, Stechmücken oder Moskitos – wie immer sie auch genannt werden, es gibt mehr als 40 Arten von ihnen. Doch was hilft wirklich gegen die Plagegeister an milden Sommerabenden?

    Gelsenplage ja oder sein?

    Das hängt ganz von den Wetterbedingungen im Frühjahr ab. Denn gibt es da viel Feuchtigkeit und ist der Sommer dann lange hieß, bestehen nahezu perfekte Bedingungen für eine Gelsenplage. Vor allem die heftigen Regenfälle Ende Mai und Anfang Juni lieferten ideale Brutvoraussetzungen für die Gelsen. Derzeit schlüpfen sie aus den Larven und werden manchmal zu echten Plage.

    Gefahr für die Gesundheit?

    Grundsätzlich wird der Juckreiz, den viele nach einem Gelsenstich spüren, von den Proteinen ausgelöst, die von der Stechmücke in die Saugstelle eingespritzt wird. Dies soll das Gerinnen des Blutes unterbinden. Körpereigenes Histamin, das in der Folge ausgeschüttet wird, sorgt für den Knubbel, der kurz nach einem Gelsenstich sichtbar wird. In hiesigen Breitengraden sind alle Symptome des Insektenstiches jedoch harmlos und sind nur in Ausnahmefällen eine Gefahr. In anderen Weltregionen sieht es da schon anders aus, da können mit der Speichelübertragung beim Stich durchaus Viren, Bakterien oder Parasiten übertragen werden. Vor allem Asien und Afrika sind hier Gefahrenzonen, von denen Reisende oft nach einem Insektenstich mit Malaria, Gelbfieber, Dengue-Fieber oder dem West-Nil-Fieber retour kommen.

    Gelsenstecker sind in ihrer Zusammensetzung umstritten

    Auf dem Markt gibt es mittlerweile unzählige Schutzmittel und Systeme, um sich gegen die Plagegeister zu wehren. Doch einige davon sind sowohl in ihrer Wirkung als auch in ihrer Zusammensetzung durchaus umstritten. Gels und Lotionen sind oft mit Diethyltoluamid und Icaridin versetzt, die keinesfalls über einen längeren Zeitraum verwendet werden sollen. Auch Gelsenschutzstecker sind nicht wirksam, denn das im Raum frei gesetzte Insektizid reizt bestenfalls die Augen und Schleimhäute, aber weniger die Gelsen.

    Gelsenschutz ohne Chemiekeule

    Wesentlich effektiver und ohne Bedenken in der Anwendung sind da die guten alten Fliegengitter. Diese haben sogar den Nebeneffekt, dass auch andere Insekten wie Wespen, Hornissen oder Fliegen bequem draußen gehalten werden. Neuere Konstruktionen, die im Fachhandel erhältlich sind, schützen zusätzlich vor Pollen und Grassamen, womit Allergikern generell geholfen ist und sommerliches Schlafen mit geöffnetem Fenster wieder einwandfrei möglich wird.

    Terrasse, Balkon und Garten entsprechend gelsenfrei optimieren

    Klar ist, dass stehende Gewässer – egal welcher Größe – den Mücken als hervorragende Brutstätte dienen. Deshalb sollten beim Kampf gegen die Gelsen auf sämtliche Vorrichtungen wie Regentonnen, Gießwasser, kleine Teiche und Lacken, Bedacht genommen werden. Sie sollten zumindest entsprechend abgedeckt werden, um zu verhindern, dass die Plagegeister ihre Brut in unmittelbarer Nähe zum Haus und womöglich zum Schlafzimmer ablegen. Als weitere Maßnahmen kann man Stechmücken-Larven hervorragend und sehr wirkungsvoll in der Regentonne oder im Gartenteich mit Tabletten bekämpfen. Die Methode ist auch umwelttechnisch absolut bedenkenlos in der Anwendung, denn als Wirkstoff kommt ein ganz spezieller Bazillus zum Einsatz. Er hört auf den klingenden Namen Bacillus thuringensis israelensis, kurz Bti. In heimischen Baumärkten gibt es das mikrobiologische Mittel entweder als Tablette oder flüssig. Damit kann es sogar großflächig zur Mückenbekämpfung angewandt werden. Nachdem ausschließlich gewisse Mückenarten auf das Mittel negativ reagieren, liegt es auf der Hand, dass es für andere Tiere im Garten oder Menschen absolut unbedenklich ist. Das Wasser aus der Tonne kann sogar später als Blumengießmittel verwendet werden – absolut ohne Bedenken.

    Nach dem Stich

    Und wenn die Biester doch zugestochen haben, hilft eigentlich nur eines: Kühlen, kühlen und nochmals Kühlen. Je nach Lage am Körper kann der Betroffene einfach kalt duschen oder Arm, Hand oder Fuß unter den kalten Wasserstrahl halten. Eine kühlende und gleichzeitig abschwellende Wirkung hat ein Umschlag mit Essigsaurer-Tonerde. Damit wird auch der Knubbel an der Einstichstelle nicht ganz so groß und klingt nach kurzer Zeit wieder ab.

    Bild: © Depositphotos.com / spline_x

  • So halten Sie Ihre Augen gesund

    So halten Sie Ihre Augen gesund

    Gefahren für den perfekten Durchblick

    Dass die Augen unser wichtigstes Sinnesorgan sind, ist unbestritten. Laut Schätzungen werden 70 Prozent aller Informationen über das Sehen wahr genommen. Damit die Sehkraft im wahrsten Sinn des Wortes auch noch im Alter erhalten bleibt, muss den Augen viel Aufmerksamkeit geschenkt werden. Bekannte Risikofaktoren wie im nachfolgenden Text aufgelistet, sollten hingegen vermieden werden.

    Grauer Star ist Risiko im Alter

    Vor allem Personen ab dem 50. Lebensjahr sind gefährdet an der Volkskrankheit Grauer Star zu leiden. Diese setzen dem Sehvermögen erheblich zu, unter anderem das Anfangsstadium, der sogenannte Katarakt. Beim Grauen Star kristallisiert sich das Eiweiß, das sich in der Augenlinse befindet, aus und trübt den Block. Betroffene klagen, dass sie wie durch Milchglas sehen. Wer hingegen unter Grünem Star leidet, der im Fachjargon auch Glaukom genannt wird, muss sich damit auseinander setzen, dass aufgrund eines erhöhten Augeninnendruckes der Sehnerv langsam zerstört wird. Wird diese Krankheit nicht behandelt, droht die komplette Erblindung.

    Risiko UV-Licht wird oftmals unterschätzt

    Die Sonne tut Körper und Seele ja gut, wie allgemein bekannt ist. Doch zu viel UV-Licht kann Schäden an der Linse und der Netzhaut des Auges führen. Gefährlich ist dabei, dass der Betroffene erstmal gar nichts davon bemerkt, sondern erst Jahre später unter Grauem Star oder einer Makuladegeneration leidet. Besonders wenn Sonne in Kombination mit Schnee auftritt, sind die Augen entsprechend zu schützen, sonst droht Schneeblindheit. Denn die obersten Zelllagen der Hornhaut können hier beschädigt werden, was nicht nur erhebliche Schmerzen, sondern auch kurzzeitige Sehprobleme verursacht. Abhilfe schafft hier eine gute Sonnenbrille, die sowohl im Fachhandel als auch beim Optiker erhältlich ist. Wichtig ist, dass sie über ausreichend hohen UV-Schutz verfügt und ausreichend groß ist, um bis zu den Augenbrauen und seitlich bis zum Gesichtsrand zu reichen.

    Rauchen schädigt auch die Augen

    Dass Rauchen ungesund ist, ist hinlänglich bekannt. Doch dass der blaue Dunst auch für die Augen kritisch werden kann, wissen weniger. Doch es gilt als erwiesen, dass Rauchen zu einer früheren Entwicklung der Makuladegeneration führt. Diese ist die häufigste Ursache für Blindheit im Alter. Abgesehen davon hemmen die Schadstoffe in den Zigaretten die Durchblutung im Auge, was wiederum zu einer Verschlechterung der Sehkraft führt.

    Bluthochdruck und Diabetes sind Gefahr für die Augen

    Unbehandelter Bluthochdruck oder auch schlecht eingestellte Diabetes setzen den Augen ebenfalls langfristig zu. Denn durch beide Krankheitsbilder können die feinen Gefäße, die für die Blutversorgung in der Netzhaut zuständig sind, zerstört werden. Die sogenannte diabetische Retinopathie gehört demnach zu den häufigsten Komplikationen und Begleiterscheinungen von Zuckerkrankheit im Alter. Zudem sind Diabetiker verstärkt gefährdet, an Grauem Star zu erkranken. Ein regelmäßiger Check beim Augenarzt ist unbedingt erforderlich.

    Kontaktlinsen nicht zu lange tragen

    Viele schaffen bei Fehlsichtigkeit mit Kontaktlinsen Abhilfe. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn zu lange getragene Linsen können die Sauerstoffzufuhr zum Auge hemmen. Vor allem die Hornhaut, die besonders empfindlich ist, kann mit sogenannten Gefäßeinsprossungen reagieren. Das heißt, Blutäderchen wachsen in Richtung Hornhaut und sind über kurz oder lang deutlich sichtbar. Haben sie sich einmal gebildet, gehen sie auch nicht mehr weg.

    Sicca-Syndrom aufgrund von Alkoholgenuss

    Auch Alkohol kann negative Wirkungen auf die Augengesundheit haben. Es gibt Studien, die einen Zusammenhang zwischen dem Sicca- Syndrom, also dem trockenen Auge, und dem Konsum von Alkohol nachweisen. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Alkohol in die Tränenflüssigkeit vordringt und deren Zusammensetzung so beeinträchtigt, dass die Augen mit Brennen, Rötungen und vermehrtem Tränenfluss reagiert. Letztendlich ist dadurch auch das Sehvermögen beeinträchtigt.

    Damit die Augen lange gesund und die Sehkraft erhalten bleibt, sollte ein regelmäßiger Check beim Augenarzt erfolgen. Klar ist, dass bei Beschwerden oder gar Schmerzen und Sehbeeinträchtigungen, unbedingt medizinischer Rat eingeholt werden muss. Vor allem wessen Sehvermögen durch Punkte, Schatten oder Blitze gestört wird, sollte hierbei Eile an den Tag legen, um Schlimmeres zu vermeiden.

    Bild: © Depositphotos.com / nejron

  • Niedriger Blutdruck – die unterschätzte Volkskrankheit

    Niedriger Blutdruck – die unterschätzte Volkskrankheit

    Müdigkeit, Unkonzentriert, manchmal sogar Kopfschmerzen – das alles sind Symptome, unter denen viele leiden, die gar nicht so richtig krank sind. Sie leiden vermutlich unter zu niedrigem Blutdruck, der natürlich Auswirkungen wie ungenügende Blut- und Sauerstoffversorgung von Herz, Gehirn und anderen wichtigen Organen hat. Auch wenn die Krankheit meist harmlos ist, können Betroffene gut entgegen wirken.

    Wann ist der Blutdruck zu niedrig?

    Von einer Hypotension oder niedrigem Blutdruck spricht der Mediziner dann, wenn die Blutdruckwerte unter 95/65 mm/Hg (Millimeter-Quecksilbersäule) liegen. Eine besondere Form dieses Krankheitsbildes kann bei rascher Änderung der Körperlage auftreten, etwa wenn jemand rasch aufsteht. Dann versackt das Blut in die untere Körperhälfte und das Gehirn wird mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Die Gefahr eines Kreislaufkollaps ist damit gegeben.

    Ursachen und Beschwerden sind vielfältig

    Niedriger Blutdruck kann viele Ursachen haben, unter anderem kann er im Zusammenhang mit Erkrankungen des Herzens oder des Hormonsystems oder aber auch des Nervensystems entstehen. Weitere häufige Ursachen können Infektionen, ein starker Blutverlust oder ein Flüssigkeitsmangel bzw. eine Schwangerschaft sein. Typische Beschwerden für einen zu niedrigen Blutdruck können Schwindel oder Schwarzwerden vor Augen sein oder aber auch Kopfschmerzen und ein Kribbeln in den Gliedmaßen. Weitere Anzeichen sind oftmals Schlaflosigkeit trotz Müdigkeit und eine gewisse Antriebslosigkeit, aber auch Herzklopfen und Ohrensausen.

    Gewisse Personengruppen sind besonders betroffen

    Wie bei vielen anderen Erkrankungen gibt es Personengruppen, die öfters unter zu niedrigem Blutdruck leiden als andere. Dazu gehören vor allem große, sehr hagere Menschen und ältere Menschen. Manchmal sind auch Jugendliche, die gerade einen Wachstumsschub erleben, davon betroffen ebenso wie schwangere Frauen.

    Diagnose und Behandlung ist einfach

    Auch wenn zu niedriger Blutdruck eigentlich keine Krankheit im herkömmlichen Sinn ist, sollten Betroffene bei häufigen Auftreten der genannten Symptome zum Arzt gehen. Dieser kann sehr rasch und effizient das Krankheitsbild abklären und entsprechende Therapien vorschlagen. Um tatsächlich feststellen zu können, ob die Werte des Blutdrucks unter dem Normalwert liegen, ist die richtige Messung wichtig. Neben der Verwendung von geeichten Geräten muss die Prozedur während einer absoluten Ruhephase des Patienten erfolgen. Am besten wird am Handgelenk gemessen, wobei mehrmaliges Messen hintereinander sinnvoll ist. Auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten während des Tagesverlaufes kann Unterschiede bei den Messwerten ergeben. Für Betroffene macht es Sinn, dass sie über mehrere Wochen hinweg eine Art Tagebuch mit den Messergebnissen führen, um einen Überblick über das Krankheitsbild gewinnen zu können.

    Bei der Behandlung geht es in erster Linie darum, den Kreislauf des Betroffenen zu stärken. Das erfolgt mittels einfacher Maßnahmen und beginnt dabei, dass sich die Lebensgewohnheiten ändern müssen. Jeder, der unter zu niedrigem Blutdruck leidet, sollte sich morgens zum Aufstehen aus dem Bett viel Zeit lassen und erstmals seinen Körper im Bett ausgiebig dehnen und strecken. Anschließend helfen warm-kalte Wechselduschen, die immer mit kaltem Wasser beendet werden sollen und Bürstenmassagen dem Kreislauf auf die Sprünge. Ein wichtiger Faktor ist regelmäßige Bewegung und Sport, wobei hier vor allem Schwimmen, Laufen und Tennis ratsam ist. Wer gerne in die Sauna geht, kann seinem Kreislauf auch noch was Gutes tun, indem er das in wöchentlichen Abständen regelmäßig wiederholt. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, am besten Wasser oder ungesüsster Tee, ist wichtig. Für akute Hilfe bei niedrigem Blutdruck ist es sinnvoll blutdrucksteigernde Medikamente einzunehmen. Wer hier auf den Wirkstoff Etilefrin setzt, liegt richtig. Auch pflanzliche Mittel wie Weißdorn, Schafgarbe oder Mistel und Melisse sind hier zu empfehlen. Wichtig zu wissen ist, dass Betroffene mit dem Genuss von Koffein keine dauerhafte oder längerfristige Abhilfe bei den Beschwerden erreichen.

    Hilfe vom Arzt

    Wer mit den Hausmitteln und den Naturkräutern als Tee und Tinktur keine Linderung seiner Beschwerden erreicht, sollte sich vom Arzt helfen lassen. Der kann kreislaufstärkende Medikamente des Dihydergot-Typs verschreiben.

    Bild: © Depositphotos.com / redcarpett

  • Das gesundheitliche Risiko von Schimmel

    Das gesundheitliche Risiko von Schimmel

    Immer wieder klagen Immobilienbesitzer und Bewohner über Schimmelbefall an den Wänden. Konkret versteht man darunter eine Ausbreitun von Pilzen, die sich bei starkem Wachstum als weiße, aber auch bläulich oder grünlich gefärbte Beläge sichtbar machen. Grundsätzlich kommen Schimmelpilze als Mikroorganismen in der Umwelt ganz natürlich vor. Durch eine Übertragung der Sporen durch die Luft gelangen sie in Wohnungen und können sich dort fast überall niederlassen und einnisten.

    Ursachen sind klar definiert

    Wer Schimmel in der Wohnung hat, hat immer irgendwo einen überhöhten Feuchtigkeitsanteil an den betreffenden Oberflächen. Dies können normale Wasserschäden wie bei einem Rohrbruch im Keller oder eine undichte Wasserleitung in der Küche sein. Manchmal sind es aber auch ungünstige Lüftungs- und Heizungsbedingungen, die Schimmelbefall auslösen können. Vor allem während der warmen Jahreszeit kann es im Kellerbereich sowie während des Winters rund um die Fensterbereiche und an den Außenwänden kann es dazu kommen, dass sich Kondensfeuchte bildet. Deshalb ist ausreichendes Heizen bzw. regelmäßiges Lüften enorm wichtig, um die Ausbreitung der Sporen zu unterbinden und dem Schimmelpilz keine guten Lebensbedingungen zu bescheren. Immer wieder kommt es aber auch vor, dass baubedingte Mängel Schuld für Schimmelbefall. Die sogenannten Wärmebrücken, die sich aufgrund von fehlender oder schlechter Isolierung an den Außenwänden bilden kann, ist Ursache für den Pilz.

    Die gesundheitlichen Risiken bei Schimmel sind enorm

    Die harmloseste Form der Beeinträchtigung bei Schimmelbefall ist eine Geruchsbelästigung in den entsprechenden Räumen. Ist die Konzentration des Pilzes jedoch um einiges höher, kommt die giftige Wirkung zur Entfaltung. Diese löst vor allem allergische Reaktionen aus, die sich durchaus erheblich auf die Gesundheit auswirken können. Beginnend bei verstopfter Nase oder Schnupfen, kann es auch zu entzündeten Augen und zu Husten kommen. Wird der Ursache nicht auf den Grund gegangen und bleibt der Schimmel bestehen, kann Asthma eine Folgeerkrankung sein. Auch Probleme mit der Haut wie Neurodermitis oder Ekzeme werden durch den giftigen Pilzbefall ausgelöst. Ebenso wie starke Kopfschmerzen oder Migräne.

    Richtige Schimmelentfernung ist wichtig

    Eines soll hier gleich klargestellt werden: Schimmelbefall in den Wohnräumen ist ein lösbares Problem, vor allem wenn man sich professionelle Hilfe holt. Aber auch auf Onlineseiten wie www.schimmel-entfernen.org finden sich wertvolle Tipps zur Selbsthilfe, denn das richtige Vorgehen ist entscheidend. Entscheidend dafür, welche Maßnahmen zur Entfernung sinnvoll sind, ist unter anderem die Größe der befallenen Fläche sowie die Stärke und Tiefe des Befalls. Auch ob und wie die entsprechenden Räume genutzt werden, spielt beim Kampf gegen den Schimmel eine Rolle.

    Im Wesentlichen geht es um drei Schritte, die befolgt werden müssen:
    1. Schimmel abtöten
    2. Schimmel entfernen
    3. Ursachen bekämpfen

    Beim Abtöten des Schimmels geht es darum, dass die richtigen Mittel zum Einsatz kommen. Es gibt dabei unterschiedliche Substanzen, die jedoch keinesfalls Chlor-Derivate enthalten sollen. Diese können nämlich die Atemwege reizen. Wer nur kleine Flächen behandeln muss, kann dazu ohne weiteres 70 – 80 %ige Reinigungsalkohol verwenden. Wichtig ist auch, dass in den betroffenen Räumen eine gründliche Staubreinigung mit einem geeigneten Feinstaubfilter vorgenommen wird. Damit soll die Raumluft von der Sporenmenge des Schimmelpilzes gereinigt werden.

    Ursachen des Schimmelbefalls beseitigen

    Ausgehend davon, dass Schimmel überall dort auftritt, wo es eine überhöhte Feuchtigkeit gibt, sollte zur Bekämpfung natürlich auch die Ursache behoben werden. Liegt diese in einem Wasserschaden oder sind sie baulich bedingt, so sollte man sich an entsprechende Fachkräfte wenden. Bei Kondensfeuchte ist zu prüfen, ob die entsprechenden Flächen belüftet werden können. Das bedeutet, dass Möbel oder Einrichtungsgegenstände mindestens 10 Zentimeter davon entfernt aufgestellt werden sollten. Wichtig ist, dass in den Wohnräumen eine optimale Luftfeuchtigkeit zwischen 70% und 80% gegeben ist. Überprüfen lässt sich dies mit einem Hygrometer, das günstig in der Anschaffung ist und dennoch gerade zur Vorbeugung in Sachen Schimmelbefall eine wichtige Hilfestellung bieten kann.

    Bild: © Depositphotos.com / timbrk