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  • Das Pfeiffersche Drüsenfieber – die Kusskrankheit

    Das Pfeiffersche Drüsenfieber – die Kusskrankheit

    Pfeiffersches Drüsenfieber? Die meisten Menschen haben von dieser Krankheit noch nie etwas gehört, aber das Pfeiffersche Drüsenfieber kommt häufiger vor, als man vielleicht denkt. Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine Krankheit, die durch einen hartnäckigen Virus mit dem Namen Epstein-Barr ausgelöst wird, und übertragen wird der Virus in den meisten Fällen von Mund zu Mund, also beim Küssen. Das hat dem Pfeifferschen Drüsenfieber auch den Beinamen Kusskrankheit eingebracht, und wer sich schützen will, der sollte sich seine Kusspartner sehr genau aussuchen.

    Die Ursachen des Pfeifferschen Drüsenfiebers

    Das Epstein-Barr-Virus oder kurz auch EBV genannt, ist der Übeltäter, wenn es um das Pfeiffersche Drüsenfieber geht. Das EBV ist ein sogenanntes DANN Virus, das nur dann im Körper überleben kann, wenn es sich in bestimmten weißen Blutkörperchen und in den Zellen der Schleimhaut im Mund- und Rachenraum einnisten kann. Weil das Pfeiffersche Drüsenfieber eine relativ lange Inkubationszeit zwischen vier und sechs Wochen hat, bedeutet das: Wer einen Menschen mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber küsst, der spürt in diesem Zeitraum die ersten Symptome.

    Die Übertragung des Pfeifferschen Drüsenfiebers kann jedoch nur gelingen, wenn beim Küssen Körperflüssigkeiten ausgetauscht werden. Es kann in sehr seltenen Fällen aber auch durch eine Bluttransfusion oder beim Geschlechtsverkehr zu einer Ansteckung kommen.

    Welche Symptome gibt es?

    Die Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers sind sehr vielfältig, was es dem Arzt nicht unbedingt einfach macht, die Krankheit auf Anhieb richtig zu erkennen. Viele Patienten fühlen sich müde und angeschlagen, sie klagen über Übelkeit und haben keinen Appetit, im späteren Verlauf kommen dann starke Kopfschmerzen, Halsschmerzen und auch Fieber dazu. Die Lymphknoten vor allem am Hals, aber auch in den Achselhöhlen können sehr schmerzhaft anschwellen und auch die Milz vergrößert sich, was zu Druckschmerzen im oberen Bereich des Bauches führt.

    Eine eindeutige Diagnose kann nur durch eine Untersuchung des Blutes gestellt werden, denn im Blut zeigt sich eine Vermehrung der weißen Blutkörperchen, und das gibt einen Nachweis über die Antikörper des Epstein-Barr-Virus. Wer die genannten Symptome über einen längeren Zeitraum verspürt, der sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen und ein großes Blutbild machen lassen.

    Vom Alter abhängig

    Das Epstein-Barr-Virus gehört zu den Herpesviren und wer den Virus einmal in sich trägt, der behält ihn ein Leben lang. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt, dass 95 % der Weltbevölkerung unter 30 Jahren das Virus haben, aber nicht bei allen kommt die Krankheit auch zum Ausbruch. Kleinkinder können sich ebenfalls mit dem Epstein-Barr-Virus infizieren, aber in diesem Fall gibt es keine oder nur geringfügige Symptome. Die Ursache dafür liefert das Immunsystem, das bei kleinen Kindern nicht so stark reagiert.

    Wer das Pfeiffersche Drüsenfieber schon als Kind bekommt, der ist allerdings für den Rest seines Lebens gegen eine erneute Ansteckung immun, denn der Körper hat Antikörper gebildet. Bei Jugendlichen sind die Symptome am stärksten ausgebildet und hier lässt sich die Krankheit am einfachsten feststellen.

    Wie wird das Pfeiffersche Drüsenfieber behandelt?

    Bricht die Krankheit aus, dann ist Ruhe die erste Pflicht und das Küssen ist erst einmal streng verboten. Viel Schlaf kann effektiv dabei helfen, das Pfeiffersche Drüsenfieber zu besiegen und wenn das Fieber steigt, dann sollten fiebersenkende Mittel eingenommen werden. Es gibt keine speziellen Medikamente gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber, alles was gelindert werden kann, das sind die Symptome, wie eben das Fieber. Alle, die sich mit dem Fieber angesteckt haben, die müssen eigentlich nur eines mitbringen und das ist Geduld, denn es kann ein bis zwei Monate dauern, bis die Symptome abklingen und das Pfeiffersche Drüsenfieber komplett ausgeheilt ist.

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  • Glutenunverträglichkeit – was ist das?

    Glutenunverträglichkeit – was ist das?

    Immer mehr Menschen, so scheint es, vertragen keine Gluten. Aber was sind überhaupt Gluten und warum reagieren so viele darauf allergisch? Vereinfacht ausgedrückt sind Gluten eine Art Kleber aus Eiweiß, der in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist, die wir jeden Tag essen. Wer unter einer Glutenunverträglichkeit leidet, der wird in seinen alltäglichen Essgewohnheiten stark eingeschränkt, denn wer keine Gluten verträgt, der muss auf Brot ebenso verzichten wie auch auf Kuchen und auf viele andere Dinge, in denen bestimmte Getreidesorten enthalten sind. Aber es gibt Alternativen, die es ein wenig einfacher machen, ohne Gluten leben zu können.

    Was genau sind Gluten?

    Damit sich Getreide überhaupt zum Backen eignet, braucht es Gluten, denn Gluten haben die Fähigkeit dem Teig die richtige Konsistenz zu verleihen, in dem sie den Teig klebrig machen. Gluten sind in Weizen ebenso enthalten wie auch im Roggen, in der Gerste, im Grünkern und auch im Hafer. Auch alte Getreidesorten wie Emmer und Einkorn, die heute wieder angebaut werden, enthalten Gluten und sind damit keine Alternative für alle, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden.

    Die Speisekarte ist für alle die keine Gluten vertragen können, sehr eingeschränkt, denn Gluten finden sich in Nudeln, Brot, allen Arten von Kuchen, in Pommes frites, in Pizza, in Keksen und Plätzchen, in Bier, aber auch in Chips, Ketchup, Paniermehl und in Gewürzmischungen. Suppen und die meisten Fertiggerichte enthalten Gluten, ebenso wie Soße und einige Milchprodukte wie Joghurt und Frischkäse. Da Gluten ein guter Träger für zahlreiche Aromastoffe sind, werden sie besonders gerne in Fertigprodukten verwendet. Wenn ein Fertiggericht oder ein Lebensmittel Weizenstärke enthält, dann kann man davon ausgehen, dass es auch Gluten enthält, in diesem Fall muss es aber auf der Packung gekennzeichnet sein.

    Welche Lebensmittel enthalten keine Gluten?

    Wer sich die lange Liste der Lebensmittel anschaut, in denen Gluten enthalten sind, der wird sich vielleicht fragen, was keine Gluten enthält und was diejenigen, die eine Glutenintoleranz haben, noch essen dürfen. In Hirse und Mais sind keine Gluten enthalten und auch Wildreis und Reis kann jeder ohne Bedenken essen, der eine Glutenunverträglichkeit hat. Auch die sogenannten Pseudogetreidearten wie Buchweizen, Amarant und Quinoa sind frei von Gluten, ebenso wie Tofu, Mozzarella und Sojamilch, auch reine Fruchtsäfte und Sekt enthalten keine Gluten.

    Wer keine Gluten vertragen kann, der darf Obst und Gemüse essen und auch Kartoffeln und Milch sind im unverarbeiteten Zustand ebenso verträglich wie natürliches Joghurt, Naturkäse, Buttermilch, Fisch, Fleisch, alle Hülsenfrüchte, Reisnudeln, Honig und Johannisbrotmehl oder Mehl aus Traubenkernen.

    Wie macht sich die Glutenunverträglichkeit bemerkbar?

    Die Deutsche Zöliakie Gesellschaft schätzt, dass in Deutschland jeder 250. Bürger keine Gluten verträgt, aber nur etwa 10 % bis 20 % zeigen auch die typischen Symptome. Dazu gehören unter anderem Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung und ein allgemeines Unwohlsein. Viele, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, verlieren rapide an Gewicht, sie fühlen sich abgeschlagen und haben nicht selten einen Mangel an Eisen. Auch eine starke Migräne kann darauf hindeuten, dass es sich um eine Intoleranz gegenüber Gluten handelt.

    Seit 2005 müssen die Lebensmittel die Gluten enthalten, entsprechend gekennzeichnet sein. Das macht es den Betroffenen einfacher, für sich die passenden Lebensmittel zu finden. Wer wissen will, ob sich Gluten in einem bestimmen Lebensmittel befinden, der sollte sich die Inhaltsliste ansehen und auf eine Ähre achten, die durchgestrichen ist, denn das ist das Symbol für Lebensmittel, die keine Gluten enthalten. Allerdings ist man damit nicht immer auf der sicheren Seite, denn laut Gesetz darf sich ein Lebensmittel immer dann als glutenfrei bezeichnen, wenn weniger als 20 Milligramm Gluten pro Kilogramm Gesamtgewicht enthalten sind. Der Zusatz „Kann Gluten enthalten“, weist auf den Verpackungen darauf hin. Der Zusatz „sehr geringer Glutengehalt“ zeigt, dass nur maximal 100 Milligramm pro Kilogramm enthalten sind.

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  • Bikini Bridge – trendy oder gefährlich?

    Bikini Bridge – trendy oder gefährlich?

    Immer wenn der Sommer in den Startlöchern steht, dann gibt es auch einen Bikini Trend, und der Trend in diesem Sommer heißt Bikini-Bridge. Was muss man sich unter einer Bikini-Brücke vorstellen und wie heiß ist dieser Trend? Für alle trend- und vor allem figurbewussten Frauen ist die Bikini Bridge ein Must-have im Sommer 2015, für alle, die weniger auf ihre Figur fixiert sind, ist diese seltsame Brücke zwischen den Beckenknochen aber nichts anders als ein gefährlicher Leichtsinn, der Frauen und Mädchen in die Magersucht treiben kann.

    Vom Thigh Gap zur Bikini Bridge

    Im letzten Sommer war es ein Muss einen sogenannten Thigh Gap, also eine Oberschenkellücke zu tragen. Cara Delevingne, das Topmodel und neue Werbegesicht des Onlinehändlers Zalando trug nach Ansicht der weiblichen Fans den Thigh Gap perfekt, denn bei der Engländerin war die Lücke zwischen den Oberschenkeln im Stehen besonders deutlich. Nach dem Thigh Gap ist es jetzt also die Bikini Bridge, ein neuer nicht ganz ungefährlicher Trend, bei dem es darauf ankommt, dass die Knochen des Beckens markant hervortreten und das Unterteil des Bikinis wie eine Brücke zwischen den Knochen wirkt.

    Über die sozialen Netzwerke wurde die Bikini Bridge weltweit zum Megatrend ausgerufen. Kaum waren die ersten Fotos der besonders schlanken Damen die ihre Beckenknochen zur Schau stellen, bei Twitter online, da gab es auch schon 2.400 Reaktionen und weit über 100.000 positive Rückmeldungen. Aber nicht alle finden den Trend gut, viele sind der Meinung, dass die Bikini-Brücke ein erneuter Versuch ist, Mädchen und junge Frauen die Magersucht schmackhaft zu machen.

    Hungern für die Bikinifigur

    Für die Fashion Welt ist die Bikini Bridge das ultimative Accessoire für den kommenden Sommer, und Frauen, die ihrer Schlankheit frönen, müssen in diesem Sommer einfach Becken zeigen. Damit das auch klappt, heißt es hungern, denn von Natur aus haben nur sehr wenige Damen Beckenknochen, die so deutlich hervortreten. Da der Abstand zwischen dem unteren Bauch und dem Bikinihöschen so groß wie möglich sein soll, kann man sich vorstellen, wie lange gehungert werden muss, bis das Skelett sichtbar wird.

    Für Ernährungswissenschaftler und Ärzte hat die Bikini Bridge allerdings nichts mehr mit einem Fashion Trend zu tun, sondern nur etwas mit dem krankhaften Verlangen, noch schlanker zu sein. Schlank um jeden Preis, so heißt das für die Psychologen, die im aktuellen Bikini Trend die Gefahr sehen, dass sich wie beim Thigh Gap im vorigen Jahr auch, wieder viele Frauen unter Druck setzen, um einem vermeintlichen Trend folgen zu können. Frauen können ihr gepflegtes Äußeres auch anders zeigen. Dies können Sie unter anderem durch eine IPL Haarentfernung. Dadurch wirkt die Haut schön gepflegt und frei von jeglichen Haaren. Hier geht es zu den Top 5 IPL Geräten.

    Bikini Bridge – Ein gefährlicher Trend

    Natürlich muss jeder für sich entscheiden können, welche Figur zu einem passt, und mit welchem Körpergewicht man sich wohlfühlt. Renommierte Wissenschaftler wie der Sportmediziner Ingo Froböse sehen das allerdings ein wenig anders. Froböse geht sogar so weit, die Bikini Bridge als eine Art Selbstkannibalismus zu bezeichnen. Tatsächlich haben die hervortretenden Beckenknochen etwas Beängstigendes, denn es erinnert an die Menschen auf der Welt, die nicht hungern wollen, sondern zwangsläufig hungern müssen, weil es nicht genug Nahrung gibt.

    Neben den körperlichen Gefahren, die bei extremem Hungern lauern, verzerrt ein Trend wie die Bikini Bridge auch das Bild, das man von sich selbst hat. Besonders junge Mädchen in der Pubertät, die noch ein schwach ausgebildetes Selbstbild und wenig Selbstbewusstsein haben, definieren sich häufig über Vorbilder wie die internationalen Topmodels. Wenn ein Model wie Cara Delevingne, die mittlerweile eine Art Star mit Kultfaktor ist, propagiert, dass die Bikini Bridge in diesem Sommer einfach getragen werden muss, dann wird das für junge Frauen schnell zur Gefahr.

    Der Weg in die Magersucht und die Bulimie ist ein schleichender Weg und er beginnt nicht selten mit schlechten Vorbildern wie den Models, die ihre magere Figur zelebrieren und sei es nur in Form eines Bikinihöschens und zwei markanten Beckenknochen.

    Bild: © Depositphotos.com / photography33

  • Wie kann man eine Lebensmittelvergiftung erkennen?

    Wie kann man eine Lebensmittelvergiftung erkennen?

    Lebensmittelvergiftungen sind tückisch, denn nicht immer kann man den Lebensmitteln ansehen, ob sie noch genießbar sind oder nicht. Wenn es um Lebensmittelvergiftungen geht, dann denken die meisten Menschen automatisch an verdorbenen Fisch, aber es gibt noch eine große Zahl von anderen Gefahren, die in den Lebensmitteln lauern, die wir täglich sorglos essen. Wie kann man eine Lebensmittelvergiftung erkennen und wir sollte man sich im Ernstfall verhalten? Was ist wichtig, damit es erst gar nicht zu einer Vergiftung kommt und worauf sollte jede Hausfrau in der Küche besonders achten, damit vom Essen keine Gefahr ausgehen kann?

    Lebensgefahr durch Salmonellen

    Eine Vergiftung durch Salmonellen gehört zu den häufigsten Lebensmittelvergiftungen und für einige kann eine Vergiftung durch diese Bakterien lebensgefährlich werden. Mit ihren Symptomen ähnelt eine Salmonellen Vergiftung einer Magen- und Darmgrippe und das ist auch der Grund, warum eine Salmonellenvergiftung oftmals nicht sofort erkannt wird. In der Regel treten die ersten Anzeichen einer Vergiftung durch Salmonellen nach zwölf bis 36 Stunden auf und das Erste, was die Betroffenen verspüren, ist meist nur ein leichtes Bauchgrimmen. Dann kommen heftige Bauch- und auch Kopfschmerzen dazu, dem Patienten ist übel, er ist müde, hat Krämpfe und nicht selten auch leichtes Fieber. In der nächsten Phase einer Salmonellenvergiftung kommt es zu Erbrechen und Durchfall, wobei der Stuhlgang wässrig oder sogar blutig ist.

    Auf diese Weise versucht der Organismus die Bakterien wieder loszuwerden, aber da der Körper durch die Anstrengungen erschöpft ist, kann das Immunsystem nicht mehr so wie gewohnt arbeiten. Es kann zu massiven Problemen mit dem Kreislauf kommen und im schlimmsten Fall bricht der Kreislauf völlig zusammen und es kommt zu einem Herzstillstand. Liegt eine Vergiftung durch Salmonellen vor, dann muss sofort ein Arzt eingeschaltet werden und besonders bei Kindern und älteren Menschen ist der Weg ins Krankenhaus lebensnotwendig, denn sie haben ein schwaches Immunsystem.

    Wie wird eine Salmonellenvergiftung behandelt?

    Je nach Verlauf der Krankheit muss eine Salmonellenvergiftung mit Antibiotika behandelt werden, vor allem dann, wenn es zu einem schweren Verlauf mit hohem Fieber kommt. Wenn die Hilfe für gefährdete Personen nicht schnell genug kommt, dann kann das unter anderem zu einer Entzündung der Herzklappen, zu einer Schädigung der Gelenke und auch zu einer Hirnhautentzündung führen. Nimmt diese Form der Lebensmittelvergiftung einen eher leichten Verlauf, dann hilft es viel zu trinken, am besten stilles Wasser oder ungesüßte Tees, denn durch die Flüssigkeit werden die Salmonellenbakterien aus dem Körper gespült und die Patienten sind nach drei bis vier Wochen wieder fit.

    Hygiene in der Küche

    Damit es erst gar nicht zu einer Lebensmittelvergiftung kommt, sollte jede Hausfrau und auch jeder Hobbykoch auf eine penible Sauberkeit in der Küche achten. Vor allem Geflügel, Mett und auch rohe Eier bergen die Gefahr von Salmonellen und es ist sehr wichtig, dass diese Lebensmittel immer gut durchgegart oder durchgebraten werden. Süßspeisen, die mit Eiern zubereitet werden, stellen eine Gefahr dar, aber auch das Mettbrötchen kann den geruchs- und geschmacklosen Schädling enthalten. Salmonellen im Geflügel werden immer dann schon nach zehn Minuten vernichtet, wenn in der Pfanne eine Temperatur von 70° Grad erreicht wird. Deshalb sollte Geflügel immer gut durchgebraten werden.

    Sauberkeit sollte in der Küche das oberste Gebot sein. Schneidebretter aus Glas oder auch Marmor sind eine bessere Wahl als ein Brett aus Holz oder Kunststoff, denn aus diesen Materialien lassen sich mögliche Keime selbst in der Spülmaschine bei einer hohen Temperatur nicht ganz abtöten. Wer auf einem Schneidebrett Geflügel vielleicht zu Gulasch geschnitten hat, der sollte anschließend das Brett sehr gründlich mit möglichst heißem Wasser reinigen, bevor andere Lebensmittel darauf zubereitet werden. Wer sich an einfache Grundregeln hält, der muss keine Lebensmittelvergiftungen fürchten.

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  • Darmkrebs – Erkrankung an Dickdarm oder Mastdarm

    Darmkrebs – Erkrankung an Dickdarm oder Mastdarm

    Definition und Beschreibung

    unter Darmkrebs werden im allgemeinen alle Erkrankungen an Krebs des Dickdarms und des so genannten Mastdarms bezeichnet. Der Begriff Darmkrebs kennzeichnet somit alle Krebserkrankungen, die von der Schleimhaut oder vom Deckgewebe der jeweiligen Haut ausgehen. Im Falle der Schleimhaut des Dickdarms spricht man von einem Dickdarmkrebs.

    Ursachen und Symptome

    Der Darmkrebs entwickelt sich vor allem in den Abschnitten des Dickdarms und des Mastdarms. Schwerpunktmäßig findet sich der Krebs in den untersten Zentimetern des Dickdarms. Dieser entsteht, wie jeder andere bösartige Tumor, durch Zellbefall. Dabei wird die Zelle von dem jeweiligen Bakterium befallen. Dieses Bakterium lässt die entsprechende Zelle mutieren. Durch die Veränderung der Zelle, kann diese nicht mehr wie gewohnt arbeiten. Stattdessen vernichtet sie sich durch die vom Bakterium verursachten Vorgänge selbst.

    Die tatsächlichen Ursachen für den Darmkrebs sind bis heute noch nicht vollständig erforscht. Inzwischen weiß man jedoch, dass verschiedene Ursachen für den Darmkrebs verantwortlich sind. Wenn das Wachstum der Zellen durch Mutation außer Kontrolle gerät, entsteht Krebs. Pilzähnliche Vorwölbungen der Darmschleimhaut, lassen den Krebs sichtbar werden. Normale, gesunde Zellen werden auf diese Weise beschädigt.

    In seltenen Fällen kann der Darmkrebs auf die bereits bei Geburt vorhandenen Erbgutveränderungen zurückgeführt werden. Diese Ursache für die Entstehung des Darmkrebs ist nur bei etwa 10 % aller Betroffenen der Fall.

    Vor allem Menschen die an einer chronischen Entzündung der Schleimhaut des Darms leiden, sind häufig von dem Darmkrebs betroffen. Aber auch Menschen, welche Fälle von Darmkrebs in der Familie haben, erkranken öfter an Darmkrebs. Das bedeutet, dass diese Krebsart vererbt werden kann.

    Allgemeine Behandlungsmethoden

    Aufgrund der intensiven Forschung bei Krebsarten, stehen heute mittlerweile sehr viele Behandlungsmethoden zur Verfügung. Sehr bedeutend sind vor allem die Operation, die  Chemotherapie, die Strahlentherapie, aber auch diverse Kombinationen verschiedener Therapiearten. So existiert zum Beispiel die so genannte Radio-Chemotherapie. Diese stellt auf dem Fundament der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse eine sehr zielgerichtete Therapie mit hoher Erfolgsquote dar. Aber auch die Immuntherapie ist in den letzten Jahren weiterentwickelt geworden. Letztlich gibt es auch einige physikalische Verfahren zur Behandlung von bösartigen Tumoren, speziell des Darmkrebses.

    Trotz jeglicher Behandlungsmethoden kann es passieren, dass sich so genannte Tochtergeschwülste bilden. Diese können an anderen Organen auftreten. Vor allem bei Patienten, bei welchem das Tumorgewebe genetisch bedingt ist, ist eine wiederholte Behandlung des Tumors zu einem späteren Zeitpunkt notwendig. D.h., auch wenn alle sichtbaren Tumorgewebe entfernt wurden, kann es durchaus sein, dass auch noch nach Jahren sich ein Tumor fortbildet. Deshalb sind nach der Darmkrebserkrankung regelmäßige Kontrolluntersuchungen in Form einer Koloskopie oder Rektoskopie notwendig. In diesem Zusammenhang wird auch meistens eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs angefertigt. So kann zum Beispiel beurteilt werden, ob in der Lunge Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen, entstanden sind. Je nachdem, wie die Ausgangsdiagnose bei der Kontrolle lautet, können auch noch weitere diagnostische Untersuchungen notwendig sein.

    Manchmal muss ein Stück Darm entfernt werden. Dann wird ein künstlicher Darmausgang gelegt. Meist müssen die Menschen dann nach der Uhr auf Toilette gehen. Um Passagehindernisse im Magen-Darm-Trakt zu umgehen, kann es notwendig sein, einen Bypass zu legen. Diese Operation wird in der Fachsprache Gastroenterostomie genannt.

    Wie geht eine Gastroenterostomie vonstatten?

    Zunächst wird dem Patienten eine Intubationsnarkose verabreicht. Ein zusätzlicher Rückenmarkskatheter spart Schmerzmittel während des Eingriffs und erleichtert die Behandlung nach der Bypass-Operation. Anschließend wird beim Patienten mittels Bauchschnitt (Laparotomie) oder Bauchspiegelung (Laparoskopie) der Bauch eröffnet bzw. bei der Laparoskopie ein winziger Schnitt am Bauchnabel gesetzt. Der Operateur führt ein optisches Gerät mit Videokamera (Laparoskop) in den Bauchraum ein.

    Das Bauchgewölbe wird mithilfe von CO2-Gas aufgespannt, der Operateur setzt weitere Schnitte und führt die Instrumente in den Bauchraum ein. Das Operationsgebiet wird durch Monitoring überwacht. Zwischen dem Magen und dem Leerdarm (Jejunum) legt der Arzt eine Anastomose, indem er die oberste Jejunumschlinge seitlich an den Magen näht oder klammert. Magensaft und Nahrung fließen nun an der Engstelle vorbei und gelangen vom Magen unmittelbar in den Dünndarm. Den Pylorus (Magenpförtner) sowie den Zwölffingerdarm umgeht der Bypass.

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  • Wichtige Fakten zum Thema Fett

    Wichtige Fakten zum Thema Fett

    Die als ungesunden Dickmacher bezeichneten Fette erfüllen in unserem Körper wichtige Funktionen. Fett ist Energielieferant. Neun Kilokalorien entsprechen einem Gramm Fett. Somit liefert diese Menge doppelt so viel Energie wie Eiweiß oder Kohlenhydrate. Verbrennt der Körper nicht das gesamte Fett, legt er es in Depots an und bildet somit Energiereserven.

    Fette enthalten lebenswichtige Fettsäuren für den Körper. Diese sind für Stoffwechselvorgänge wichtig. Außerdem gelten sie als Wärmeschutz, Geschmacksträger und Träger für Vitamine A, D, E und K. Der Mensch sollte täglich 30 % der Kalorien aufnehmen, die aus Fett bestehen. Hierbei sollte allerdings auf die Art der Fette geachtet werden, denn wichtig sind Omega 3 und Omega 6.
    Hierbei handelt es sich um mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die unser Körper im richtigen Verhältnis zu einander benötigt. In Sonnenblumenöl und Maiskeimöl sind beispielsweise zu viel Omega 6 Fettsäuren enthalten. Dies fördert unter anderem Entzündungen. Alternativ sollte man auf Rapsöl zurückgreifen, denn hier ist das Verhältnis der beiden Fettsäuren ausgeglichen. Besonders gut ist kaltgepresstes Öl, da es viele Inhaltstoffe hat, die wertvoll sind.

    Wer es richtig machen möchte, mischt die ungesättigten und die gesättigten Fettsäuren. Wer also ein Fleischgericht mit einem Salt kombiniert, der mit Rapsöl-Dressing angemacht ist, macht alles richtig. Vorsichtig sollte man aber mit Frittierfett oder fettigen Backwaren sein. Diese Fette können sich negativ auf den Kreislauf und auf das Herz auswirken.

    Wichtig ist nicht, wieviel Fett man ist, sondern wie viele Kalorien man zu sich nimmt. Verbrennt man weniger Kalorien, als man aufgenommen hat, dann nimmt man zu. Wer fettreich ist, ist schneller gesättigt. Treibt man dazu noch Sport regt man die Fettverbrennung zu dem noch an. Denn wer versucht Fett zu sparen greift automatisch zu Kohlenhydraten, diese steigern den Blutzucker.

    Kohlenhydrate steigern den Blutzuckergehalt und die Insulinproduktion

    Insulin – ein Hormon – wird in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) produziert. Ist diese erkrankt, leiden Betroffene unter Diabetes mellitus, landläufig auch Zuckerkrankheit genannt. Zucker gehört zu den Kohlenhydraten, aber auch ballaststoffreiche Nahrung enthält Zucker und viele Produkte, bei denen man es nicht erwartet, wie z. B. Müsli, Joghurt oder Ketchup.
    Kohlenhydrate sind ein wichtiger Bestandteil unserer Nahrung. Im Zuge der Verdauung werden sie zu Zucker umgewandelt und erhöhen damit den Blutzuckerspiegel. Mithilfe (körpereigenen) Insulins wird der Zucker dann als Energieträger in die Körperzellen transportiert. Das Insulin sorgt dafür, dass die Körperzellen den Zucker überhaupt aufnehmen können.

    Unsere moderne Kohlenhydrat reiche Ernährung erzwingt eine sehr hohe Insulinproduktion durch die Bauchspeicheldrüse. Das Stück Brot oder Schokolade, ein Powerriegel oder ein Stück Obst, das Glas Saft und der kleine Snack zwischendurch, führt zu einem ständig leicht erhöhten konstanten Zuckerspiegel. Auch ein Ernährungsplan mit 5 kleinen Mahlzeiten am Tag (anstatt nur 3) führt zu diesem Ergebnis.

    Verschiedene Lebensmittel bei gleicher Menge an Kohlenhydraten verursachen eine durchaus sehr unterschiedliche Steigerung des Blutzuckerspiegels mit Blick auf die Geschwindigkeit bzw. Steigerungsrate. Dieses Phänomen bezeichnet man auch als Blutzuckerwirksamkeit eines Nahrungsmittels, wofür extra der glykämische Index eingeführt wurde.
    Ein hoher Indexwert steht für ein Lebensmittel, das den Blutzuckerspiegel sehr schnell in die Höhe treibt. Als Beispiele seien hierzu der Industriezucker und alle mit ihm gesüßten Lebensmittel sowie Getränke genannt, aber auch Weißbrot oder weißer Reis gehören dazu. Lebensmittel mit geringerem glykämischen Index sind z. B. Vollkorn-Produkte, Obst und Gemüse, Salate oder Hülsenfrüchte. Grundsätzlich gilt, dass Ballaststoffe die Zuckeraufnahme verlangsamen.

    Sport ist die beste Lösung, wenn man abnehmen möchte. Ausdauersport regt die Fettverbrennung an. Die Fettzellen schmelzen, verschwinden aber nicht. Sie werden kleiner. Wer also die Fettzellen loswerden möchte, muss sich das Fett absaugen lassen. Hierbei läuft man aber Gefahr, dass die Fettzellen sich später an einer anderen Stelle neu ansiedeln.
    Fett lässt sich nicht gezielt verbrennen. Doch das richtige Sportprogramm führt zum gewünschten Erfolg. Muskelaufbau-Trainings sind hier sinnvoll, denn diese Kraftwerke sind für die Fettverbrennung unerlässlich.

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