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  • Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung, im medizinischen Sprachgebrauch chronische Pankreatitis genannt, steht in den meisten Fällen in direktem Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum. Diese lang anhaltende entzündliche Erkrankung des Pankreas betrifft mehr Männer als Frauen.

    Ursachen der Pankreatitis

    Sie tritt in aller Regel im Alter zwischen 30 und 60 Jahren auf – je nach ‚Alkoholiker-Karriere‘. Eher selten sind die Einnahme von bestimmten Medikamenten sowie Stoffwechselstörungen oder Irritationen des Hormonhaushaltes Auslöser.

    Der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung dagegen geht meist eine Gallenwegerkrankung voraus. Sie betrifft eher Frauen und verläuft seltener chronisch, wenngleich Gallensteine zu den Ursachen zählen können. Größtenteils verläuft die Akut-Form meist komplikationslos, obgleich sie mit heftigen Oberbauchschmerzen, dazu Übelkeit und Erbrechen, einhergeht.

    Neben dem häufigsten Grund für die schmerzhafte Entzündung der Bauspeicheldrüse, dem Alkoholabusus (Abhängigkeit von Alkohol), gibt es noch einige weitere Ursachen für eine chronische Pankreatitis. Rauchen beispielsweise kann einen Risikofaktor für die Entzündung der Bauchspeicheldrüse darstellen.

    Wenn die Pankreatitis bereits im Kindesalter auftritt, ist dies oft die Folge einer Genveränderung innerhalb der Schwangerschaft. Es kann sich auch um eine angeborene Fehlbildung der Bauchspeicheldrüse selbst handeln.

    Auch zu viel Kalzium im Blutkreislauf kann die Krankheit auslösen, zum Beispiel durch eine Überfunktion der Schilddrüse. Eine chronische Nierenentzündung oder -funktionsstörung kann durch die Ansammlung von Substanzen im Harn ebenfalls ein Auslöser sein.

    Symptome

    Die chronische Pankreatitis äußert sich anfangs zwar auch in den bereits beschriebenen, den Leib zusammenziehenden Oberbauchschmerzen. Sie treten zunächst aber nur sporadisch auf und können durch Essen oder Alkohol ausgelöst werden. Diese Schmerzen können bis in den Rücken ausstrahlen. Später dauern die Attacken dann jedoch über Tage oder sogar Wochen an. Im fortgeschrittenen Stadium kommen Verdauungsprobleme beim Verzehr fettreicher Speisen und schließlich ein spürbarer Gewichtsverlust hinzu, meist begleitet von Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen.

    Klassisch sind voluminöse Fettstühle (Steatorrhö), d. h. der Stuhl ist auffallend lehmartig, klebrig und glänzend – bedingt durch eine gestörte Eiweiß- und Fettverdauung. Wiederholt kann es obendrein auch zu Gelbsucht kommen. Wenn das geschädigte Organ durch die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung nicht mehr richtig arbeitet, kommt als Folgeerkrankung Diabetes mellitus hinzu, da Insulin nicht mehr ausreichend produziert werden kann.

    Wie es zur Organschädigung genau kommt? Während eines akuten Schubs kommt es zur Freisetzung von Verdauungssäften in der Bauchspeicheldrüse. Die darin enthaltenen Enzyme sind normalerweise für die Eiweiß- und Fettverdauung verantwortlich. Doch im Fall einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung werden sie im Organ selbst aktiv und beginnen dieses zu verdauen und so zu zersetzen. Die Folge ist eine Selbstzerstörung des Organs und seiner Funktionsfähigkeit. Erstaunlich: Obgleich in diesem fortgeschrittenen Stadium der Pankreatitis die Bauchspeicheldrüse schon schwer geschädigt ist, sind die Betroffenen während entzündungsfreier Phasen oft schmerzfrei.

    Diagnostik der Bauchspeicheldrüsenentzündung

    In einer Röntgenuntersuchung oder Computertomographie des Bauchraumes kann die chronische Pankreatitis durch Organverkalkungen, Gangerweiterungen sowie Pseudozysten in der Bauchspeicheldrüse sichtbar gemacht werden. Ein Druckschmerz im Ober- und Mittelbauch ist ermittelbar. Körpergewicht und -größe stehen meist in einem Missverhältnis (Untergewicht).

    Im Blutbild ist ein akuter Entzündungsschub nachweisbar. Zur genaueren Abklärung kann eine Spezialuntersuchung, die so genannte endoskopische retrograde Cholangio-Pankreatikographie (ERCP) vorgenommen werden. Ihr Vorteil: Mit ihren mikrochirurgischen Instrumenten können gegebenenfalls gleich therapeutische Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehört, etwa vorhandene Pseudozysten zu entleeren (mittels Einlegen von so genannten Drainageschläuchen), Engstellen zu dehnen oder Gallensteine zu entfernen.

    So verläuft die Therapie einer Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Bei einem akutem Entzündungsschub darf keine Nahrung aufgenommen werden. Die Patienten erhalten stattdessen via Infusion Flüssigkeit, Nährstoffe und Elektrolyte. Über eine Magensonde wird der Magensaft abgesaugt. Wenn sich die Entzündungsparameter normalisieren und die Beschwerden abklingen, kann mit einem Kostaufbau begonnen werden.

    Bei einer chronischen Pankreatitis sollte die Ernährung dabei idealerweise leicht verdaulich sein, dazu reich an Kohlenhydraten und fettarm. Häufig werden mehrere kleine Mahlzeiten besser vertragen als wenige große. Tabu sind Alkohol, Kaffee und Fett. Oft werden zudem Pankreasenzyme in Tablettenform eingenommen.

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  • Chronische Blasenentzündung

    Chronische Blasenentzündung

    Unter einer chronischen Blasenentzündung, auch chronische Zystitis genannt, leiden weitaus mehr Frauen als Männer. Der Grund: ihr Harnleiter ist kürzer. Außerdem liegt die Öffnung der Harnröhre näher am After. So können Krankheitserreger leichter bis in die Harnblase vordringen und dort zu einer Entzündung des Organs führen, denn oftmals handelt es sich bei einer Blasenentzündung originär um eine „Schmierinfektion“.

    Ursachen und Risikofaktoren für eine Zystitis

    Die Nähe zu After oder Stuhl begünstigt bei Frauen eine so genannte aufsteigende Infektion. Als deren häufigste Ursache gelten Darmbakterien namens Escherichia coli, ein an sich harmloser und natürlicher Bestandteil der Darmflora. Aber auch Mykoplasmen, Hefen, Chlamydien, Pilze, Viren und chemische oder mechanische Reize können eine Blasentzündung auslösen. Wird diese nicht richtig ausgeheilt, kann sie chronisch werden.

    Denn für eine Chronifizierung des Harnweginfekts sorgen eine Vielzahl an Risikofaktoren: falsche Intimhygiene sind da ebenso zu nennen wie Harnabflussstörungen durch Blasensteine oder – bei Männern – Prostatabeschwerden, weswegen die Blase nie ganz gelehrt wird und somit Keime und Bakterien nicht komplett ausgeschieden werden können. Zystitis-gefährdet sind auch Patienten, die mit Antibiotika behandelt werden oder denen aus gesundheitlichen Gründen ein Blasen-Katheder gelegt wurde. Auch Stress und Stoffwechselerkrankungen wie Zucker oder Gicht, ja selbst eine Schwangerschaft können eine chronische Blasenentzündung begünstigen. Und: Wer sich verkühlt, kann nicht nur eine Erkältung, sondern auch eine Zystitis bekommen, vor allem wenn eine Abwehrschwäche – etwa durch eine Vorerkrankung – vorliegt.

    Symptomatik bei einer Blasenentzündung

    Die Symptome sind klassischerweise ein unangenehmes, starkes Brennen beim Wasserlassen, Blasenschwäche und schmerzhafte Krämpfe im Unterbauch gepaart mit häufigem Harndrang, bei dem aber nur geringe Mengen Urin ausgeschieden werden. Je nach Grad der Blasenentzündung ist der Urin trüb bis übel riechend, was auf die bakteriellen Erreger zurückzuführen ist. In seltenen Fällen findet sich auch Blut im Urin. Wenn die Entzündung auch auf die Nieren oder Prostata übergreift, können noch als weitere Beschwerden Fieber, Schüttelfrost und Rückenschmerzen hinzukommen. Als Komplikation kann dann on top eine Nierenbeckenentzündung ausgelöst werden. Ein Nierenversagen oder eine Blutvergiftung sind glücklicherweise äußerst selten, da die Behandlung heute rechtzeitig wirksam einsetzt.

    Behandlungsmöglichkeiten

    Blasenentzündungen sind äußerst unangenehm und im schlimmsten Fall stets wiederkehrend. Aufgrund der in den meisten Fällen zugrunde liegenden Infektion mit E. coli Bakterien ist der landläufige Therapieansatz eine Antibiotika-Kur, um den Bakterien den Garaus zu machen. Bevor man zur antibiotischen „Keule“ greift, sollte man es mit Hausmitteln versuchen. Richtiges und regelmäßiges Trinken, mindestens zwei Liter pro Tag gelten als reichliche Flüssigkeitszufuhr zwecks ‚Spülung‘ der Blase. Durch die Flüssigkeit werden die Erreger leichter ausgeschwemmt. Alkoholische Getränke und Kaffee sollten gemieden werden. Statt dessen sollte viel entzündungshemmender und harntreibender Kräutertee getrunken werden

    Außerdem ist eine regelmäßige Blasenentleerung wichtig, auch wenn der Betroffene letzteres aus Schmerzgründen gern hinauszögern möchte. Gegen die Krämpfe bei einer Zystitis empfiehlt sich lokale Wärme in Form einer Wärmflasche oder eines Wärmekissens.

    Eine vitaminreiche Ernährung stärkt die Abwehrkräfte, so dass die Blasenentzündung möglichst nicht erst chronische Ausmaße annimmt. Falls mit Hausmitteln binnen zwei bis drei Tage keine Besserung eintritt, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Wichtig ist, dass die verschriebenen Antibiotika trotz rasch abklingender Beschwerden ausreichend lange eingenommen werden, da die Blasenentzündung ansonsten schnell zurückkehrt.

    Die Behandlung einer chronischen Zystitis unterscheidet sich damit grundsätzlich nicht groß von der einer akuten Infektion. Bei rezidivierenden, also immer wiederkehrenden Harnweginfekten sollte jedoch der Prophylaxe Beachtung geschenkt werden, damit daraus nicht eine chronische Blasenentzündung wird. Es sollten daher auch die Intimpflege (Stichwort Wischtechnik: von vorn nach hinten, niemals umgekehrt!) wie auch Maßnahmen beim Sexualverkehr angesprochen werden, denn sexuell aktivere Frauen sind erfahrungsgemäß häufiger betroffen (Stichwort Honeymoon-Zystitis).

    Vorbeugend soll übrigens auch Cranberry-Saft wirken. Cranberrys enthalten nämlich Wirkstoffe, die verhindern können, dass sich die Bakterien in den Schleimhäuten einnisten und Entzündung auslösen. Auch die natürliche Aminosäure L-Methionin wird in Sachen Vorbeugung oft genannt, bei Frauen in den Wechseljahren können Östrogene Abhilfe schaffen

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  • Magenschmerzen – ein Symptom und viele Ursachen

    Magenschmerzen – ein Symptom und viele Ursachen

    Gastralgie lautet der medizinische Fachbegriff für Magenschmerzen und immer dann, wenn ein Patient über Magenschmerzen klagt, dann weiß der Arzt nie so genau, was dem Patienten eigentlich fehlt. Magenschmerzen können ziehend oder stechend sein, sie können krampfartig auftreten, aber sie haben in der Regel eines gemeinsam, sie treten besonders häufig im linksseitigen Bauchbereich auf. Nicht selten hat der Magen als Organ überhaupt nichts mit den Schmerzen zu tun, oft sind es andere Organe im Bauchraum, die für Probleme sorgen. Wenn die Magenschmerzen länger als drei Tage anhalten, dann wird es Zeit einen Arzt aufzusuchen.

    Wenn der Magen nach dem Essen schmerzt

    Wenn zu fett oder zu viel gegessen wird, dann kann das für Magenschmerzen sorgen. Auch wenn zusammen mit den Magenschmerzen Sodbrennen auftritt, dann ist der überlastete Magen selbst betroffen und die Schmerzen verschwinden in der Regel nach wenigen Stunden wieder. Kommt es zu Blähungen in Verbindung mit Magenschmerzen, dann liegt das in den meisten Fällen ebenfalls an der Nahrung, denn Kohl und Zwiebeln sind schwer verdaulich und der Magen hat viel zu tun, um diese Speisen zu verdauen.

    Ernster sollte man Magenschmerzen nehmen, wenn es zu einem ständigen Völlegefühl und zu Brechreiz kommt. Ist das der Fall, dann kann eine Gastritis, also eine entzündete Magenschleimhaut der Verursacher sein. Wird eine Gastritis nicht rechtzeitig behandelt, dann kommt es nicht selten zu Magenblutungen und zu Blut im Stuhlgang. Handelt es sich um eine Magenschleimhautentzündung, dann treten die Magenschmerzen meist nach 20 Minuten bis zwei Stunden nach dem Essen auf. Diese Schmerzen sollte man auf jeden Fall ernst nehmen und sofort einen Arzt aufsuchen.

    Wer häufig starke Magenschmerzen hat, der sollte sich auf eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse untersuchen lassen. Eine Pankreatitis kann sehr gefährlich werden, denn wenn die Entzündung chronisch wird, dann kann sich daraus Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickeln, der meist zu spät erkannt wird und daher häufig zum Tode führt. Starker Gewichtsverlust, ständige Magenschmerzen und Appetitlosigkeit können auch ein Zeichen für Magenkrebs sein, und wer diese Symptome hat, der sollte umgehend einen Arzt aufsuchen.

    Grippe, Psyche oder Allergien

    Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und heftige Magenschmerzen können Anzeichen für eine Magen- und Darmgrippe sein, die ebenfalls medizinisch behandelt werden muss. Gesellen sich zu den Magenschmerzen Müdigkeit, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen, dann ist eine Laktoseintoleranz eine mögliche Ursache, aber auch eine allergische Reaktion auf Fruchtzucker kommt bei diesen Symptomen infrage. Ist die Unverträglichkeit sehr ausgeprägt, dann empfiehlt es sich, auf Fruchtzucker oder Milch und Milchprodukte komplett zu verzichten, dann verschwinden die Magenschmerzen schnell von selbst wieder.

    Nicht umsonst heißt es, mir ist etwas auf den Magen geschlagen, denn Magenschmerzen müssen nicht immer körperliche Ursachen haben, auch der Kopf ist schuld daran, wenn der Magen Probleme macht. Stress, Kummer, Nervosität, aber auch Ängste und Sorgen machen dem Magen zu schaffen, und das äußert sich durch Schmerzen, saures Aufstoßen und auch durch Übelkeit. Wer schon einmal unter Prüfungsstress stand, der kennt das Gefühl, wenn es etwas flau im Magen wird, ist der Stress vorbei, dann verschwinden auch die Magenschmerzen wieder.

    Wann sind Magenschmerzen gefährlich?

    Wenn der Schmerz unterhalb des rechten Rippenbogens sehr stark zu spüren ist, dann ist meist die Leber die Ursache. Hepatitis oder Gallensteine sorgen ebenfalls für Magenschmerzen, ohne dass der Magen daran schuld ist. Plötzlich auftretende sehr starke Bauchkrämpfe, ein aufgeblähter Bauch und das Erbrechen von Galle und Kot sind ein Zeichen für einen Darmverschluss. In diesem Fall darf keine Zeit verloren werden, denn ein Darmverschluss kann schnell lebensgefährlich werden.

    Das Gleiche gilt auch für eine Bauchfellentzündung, die ebenfalls mit starken Magenschmerzen beginnt, denn auch eine Entzündung des Bauchfells muss sofort und ohne jede Verzögerung in einem Krankenhaus behandelt werden.

  • Körperpflege Tipps

    Körperpflege Tipps

    Wer attraktiv und verführerisch wirken will, sollte ein paar kleine Körperpflege Tipps beherzigen.

    Beeinflussen Sie die Gefühle Ihrer Mitmenschen durch den richtigen Geruch. Denn ein Duft sendet Ihrem Gegenüber Signale und löst bei diesem im emotionalen Zentrum des Gehirns wenn auch nicht bewusst Reaktionen aus. Wer zum Beispiel einen Duft mit Zitrusnote verwendet, sorgt für eine positive Aura.

    Rote Lippen wirken verführerisch, da diese daran erinnern wie Lippen nach einem Kuss aussehen. Für etwas mehr Romantik sorgt ein pinkfarbener Lippenstift. Aber wofür Sie sich auch entscheiden, tragen Sie zunächst eine Grundierung auf und ziehen Sie die Konturen Ihrer Lippen mit Lipliner nach. Malen Sie diese erst dann aus.

    Ein Schaumbad wirkt wahre Wunder. Wer sich rund 20 Minuten bei nicht mehr als 37 Grad im warmen Wasser aalt, der sorgt dafür, dass Nervosität und Anspannung verschwinden und gönnt der Haut eine nötige Portion Feuchtigkeit. Anschließend sollten Sie sich unbedingt noch mit einer milden Körperpflege eincremen.

    Mehr Sexappeal gefällig? Dann reiben Sie Ihr Dekolleté immer mal wieder mit Eiswürfeln ab. Das sorgt dafür, dass die Haus prall und elastisch bleibt und schön rosig aussieht.
    Nutzen Sie täglich eine Bodylotion. Denn wer seinen Körper jeden Tag mit ausreichender Feuchtigkeit versorgt, hat streichelzarte Haut und mildert erste Falten und Zeichen der Hautalterung.

    Auch für gesunde Haare können Sie einiges tun. So verwenden Sie bei jeder Wäsche eine Spülung, um die Haare geschmeidig zu halten und alle ein bis zwei Wochen eine Haarpackung, um brüchige Stellen zu reparieren. Ein raffinierter Blick und schon ist es um sein Gegenüber geschehen, so sagt man. Unterstützen kann man dies mit einem Kajalstrich, der dicht am Wimpernkranz entlang gezogen wird und Wimperntusche.

    Wer ein Vollbad nimmt, sollte dem Wasser ausgepresste Zitronenhälften hinzufügen. Denn diese machen nicht nur das Wasser weicher sondern verschönern auch Haut und Hände. Wenn Sie hin und wieder unter eingewachsenen Nägeln leiden, sollten Sie diese mit einem ölgetränkten Läppchen umbinden. Denn bereits am nächsten Morgen sind dadurch die Nägel so weich, dass man sie ohne Probleme schneiden kann. Wer unter Fußschweiß leidet, sollte öfter ein Fußbad nehmen und die Füße anschließend mit Essigwasser einreiben.

    Schon mit wenigen kleinen Tipps fühlen Sie sich wohler in Ihrer Haut. Auch viele Mittel, die Sie im Küchenschrank haben, helfen dabei, kleine Schönheitsfehler zu beseitigen und sich rundum schön zu fühlen.

    Körperpflege in der Schwangerschaft

    Für jede Frau, die ein Baby erwartet, ist die Körperpflege in der Schwangerschaft ein wichtiges Thema. Durch die Schwangerschaft wird die Haut extrem gedehnt. Gerade der Busen, der Bauch, der Po und die Oberschenkel können stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Risse im Bindegewebe der Unterhaut entstehen durch eine starke Gewichtszunahme. Schwangerschaftsstreifen findet man gerade bei Frauen, mit einem schwachen Bindegewebe.

    Die Schwangerschafts- oder auch Dehnungsstreifen müssen nicht unweigerlich sein. Jede Frau kann und sollte bei der Körperpflege in der Schwangerschaft gegen die Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

    Damit Ihre Haut die Hautdehnung während der Schwangerschaft gut überstehen kann, können Sie einiges beachten. Beginnen Sie mit einer ausgewogenen Ernährung und bewegen Sie sich Ihrem Zustand entsprechend. Bei der Körperpflege in der Schwangerschaft achten Sie vor allen Dingen darauf, die Durchblutung und die Elastizität Ihrer Haut zu fördern.

    Tipps für Ihre Körperpflege in der Schwangerschaft

    Durch eine regelmäßige Bürstenmassage fördern Sie die Durchblutung Ihrer Haut. Sie brauchen dafür nur eine Körperbürste mit Naturfasern. Beginnen Sie dabei immer an der untersten Stelle Ihres Körpers, also vom Fuß und gehen Sie dann zum Herzen hoch. Machen Sie weiter bei den Fingerspitzen, hoch zu den Armen. Achten Sie darauf, immer zu Ihrem Herzen zu bürsten. Für den Rücken kaufen Sie sich am besten eine Körperbürste mit einem verlängerten Stiel.

    Auch mit Wechselduschen können Sie die Körperpflege in der Schwangerschaft unterstützen. Beginnen Sie mit zwei Minuten warm und dann kalt. Beginnen Sie auch hier, wie bei der Bürstenmassage immer von unten, vom Fuß, nach oben, zum Herzen. Wenn Sie sich überwinden können, dann machen Sie weiter mit den Fingerspitzen der rechten Hand, hoch zu der inneren Seite des Unterarms. Lassen Sie den Wasserstrahl am Oberarm zurücklaufen und beginnen Sie auf der linken Seite. Auch den Bauch, den Po und den Rücken sollten Sie nicht vergessen.

    Nach der Bürstenmassage und der Wechseldusche sollten Sie möglichst jeden Tag den Bauch und die Oberschenkel zupfen und kneten. Benutzen Sie dafür ein gut riechendes Öl. Nehmen Sie ein wenig Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und zupfen Sie vorsichtig die Haut von der Muskulatur weg. Machen Sie das so oft Sie wollen oder mögen. Zum Ende der Schwangerschaft reiben Sie das Öl nur noch sanft auf die Haut. Ihr Baby empfindet dieses Einreiben als Streicheleinheiten.

    Durch die Körperpflege in der Schwangerschaft werden Sie jede Veränderung Ihres Körpers besonders bemerken. Genießen Sie die Veränderungen und freuen Sie sich auf die Geburt Ihres Kindes.

    Hygiene im Alltagbakterienbefall

    Jeder Mensch ist von Keimen, Bakterien, Viren und Pilzen umgeben. Das ist auch gut so! Bakterien sind nicht alle schädlich. Wir Menschen benötigen Bakterien zum Leben. Sie schützen unsere Haut und helfen unserem Darm bei der Verdauung.

    Unser Immunsystem beschützt uns vor einer Vielzahl von Krankheitserreger. Die Erreger können durch das Benutzen von Türgriffen, Händeschütteln und Niesen übertragen werden. Gefährlich kann es erst werden, wenn unsere körpereigene Abwehr geschwächt ist. Eine ausreichende und sinnvolle Hygiene im Alltag kann Krankheiten vorbeugen. Dazu gehört nicht nur das Händewaschen, sondern die ganze Körperhygiene und auch das Sauberhalten der nächsten Umgebung.

    Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Krankheitserreger ist das Waschen der Hände. Viele Menschen sind schon dazu übergegangen, auf das Händeschütteln zu verzichten, damit die Bakterien nicht den Besitzer wechseln.

    Aber – Sie sollten es auch nicht übertreiben. Das normale Händewaschen mit Seife verhindert schon Infektionen. Wenn Sie es übertreiben, dann können Sie schnell den normalen Säureschutzmantel der Haut zerstören. Durch übermäßige Hygiene wird der normale Säureschutzmantel der Haut zerstört und die Erreger und Keime haben es viel leichter in die Haut einzudringen.

    Nur durch eine sinnvolle und ausreichende Hygiene im Alltag können die nicht sichtbaren Bakterien und auch Krankheitserreger besiegt werden. Die Bakterien setzen sich nicht nur an den Körper, sondern auch auf Kleidung und Möbel fest.

    Besonders viele Bakterien findet man dort, wo es warm und feucht ist. Dabei steht das Bad nicht im Focus, sondern die Küche. Krankheitserreger tummeln sich besonders gerne auf Spülschwämme, Spültücher, in Abflüssen, auf Arbeitsflächen und im Kühlschrank. Benutzen Sie nur Spültücher, die Sie bis 60 Grad waschen können und wechseln Sie öfters einmal das Geschirrtuch und das Spültuch.
    Verhindern Sie, dass sich bestimmte Keime ungestört im Kühlschrank tummeln können. Mit einer regelmäßigen Säuberung beugen Sie sicher vor. Dann kann es erst gar nicht zu einer Magenverstimmung, Durchfall oder Erbrechen kommen. In der Küche kann es für die Gesundheit nur gefährlich werden, wenn eine starke Verunreinigung zu sehen ist. Auch durch eine falsche Lagerung von Fleisch oder Eier können sich die Erreger ungestört vermehren.

    Aber keine Sorge – durch die normale Hygiene im Alltag zu Hause kann jeder vorbeugen. Aggressive Putz- und Scheuermittel sind nicht unbedingt nötig.

    Unser Tipp für Ihre einfache Hygiene im Haushalt

    Benutzen Sie in Ihrem Haushalt einen normalen Haushaltsreiniger. Desinfektionsmittel sind nicht gut für die Gesundheit und für unsere Umwelt. Auch werden Krankheitskeime durch das Benutzen von Desinfektionsmittel widerstandsfähiger. Es gilt: zuviel ist nicht unbedingt besser.

    Hygienestandards einhalten

    Hygiene, was bedeutet das eigentlich? Hygiene bedeutet nichts anderes als eine natürliche Sauberkeit einzuhalten. Sauberkeit ist das Wichtigste um Krankheiten vorzubeugen. Im täglichen Leben bedeutet das, schädliche Keime zu beseitigen. Nicht alle Keime sind grundsätzlich gesundheitsschädlich. Der Mensch braucht Keime, um sein Immunsystem zu entwickeln und Allergien vorzubeugen. Im Bereich der Medizin versteht man unter Hygiene das Erhalten und die Förderung der Gesundheit.

    Um die üblichen Hygienestandards einhalten zu können, bedarf es nicht viel. Keime im Haushalt, die dem Menschen gefährlich werden können, sind hauptsächlich Salmonellen und nur einige andere. Um diese zu bekämpfen brauchen Sie keine Desinfektionsmittel, sondern nur heißes Wasser.

    Statt aggressiver Reiniger kann ein Dampfreiniger mit heißem Dampf die Keimfreiheit unterstützen.  Ein Dampfreiniger ist einfach in der Anwendung und reinigt nur mit heißem Wasserdampf.  Der Vorteil einer Reinigung mit einem Dampfreiniger ist auch, dass kleine Kinder und Tiere nicht mit aggressiven Mitteln in Verbindung kommen können und die Umwelt geschont wird.

    Zu den gefährlichen Keimen gehören die Keime aus tierischen Produkten. Besonders Geflügelfleisch ist mit Vorsicht zu behandeln. Geflügel sollte von anderen Lebensmittel getrennt aufbewahrt und verarbeitet werden. Die Schneidebretter und Messer, die zur Verarbeitung benutzt werden, können Sie unter heißem Wasser reinigen. Die Schneidebretter für Geflügel sollten nicht für andere Lebensmittel verwendet werden.

    Auch in einer Warmhaltekanne tummeln sich schnell verschiedene Keime. Mit heißem Essigwasser aufgefüllt, können Sie diese Keime und auch Kalkablagerungen einfach bekämpfen.

    Vorbeugend können Sie ganz einfache Maßnahmen ergreifen, um die Hygienestandards auch zu Hause einzuhalten. Gerade bei der Küchenarbeit ist Sauberkeit das Wichtigste. Bakterien können sich schnell über die Hände, die Arbeitsflächen, Schneidebretter oder auch Messer übertragen und vermehren.

    Benutzen Sie möglichst Schneideunterlagen, die Sie in der Spülmaschine säubern können. Aber auch mit Spülmittel oder sehr heißem Wasser können Sie effektiv hygienisch reinigen.
    Denken Sie auch daran, Spülschwämme und Spültücher regelmäßig auszutauschen oder zu waschen, denn gerade darauf können sich viele Bakterien tummeln.

    Sie müssen keine teuren Desinfektionsmittel kaufen, denn diese Mittel belasten nur die Umwelt. Mit ganz einfachen Dingen, wie Spülmittel, Essig oder Salz erzielen Sie den gleichen Effekt.
    Die Reinigung der Abflüsse, im Bad oder in der Küche, gehören nicht zu den beliebtesten Reinigungsarbeiten. Dabei geht es ganz schnell und einfach mit einem Gemisch aus Essig, Salz und Haushaltsreiniger oder Gebissreiniger-Tabletten. Diese Mittelchen können sogar Verstopfungen der Abflüsse beseitigen oder zumindest vorbeugen. Lassen Sie das Gemisch einige Zeit einwirken und schon ist alles blitzsauber und die Umwelt haben Sie auch nicht mit aggressiven Reinigern belastet.

    Handhygienehaendewaschen-richtig

    Die meisten Menschen wissen nicht, dass die Handhygiene enorm wichtig ist und sehr zu einem gesunden Leben beitragen kann. Die Bedeutung der richtigen Reinigung der Hände wird im Allgemeinen unterschätzt. Die richtige Handhygiene gehört aber zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen der Infektionsverhütung.

    In einer Studio wurde erkannt, dass Menschen bis zu 20 Mal in einer Minute ihr Gesicht mit den Händen berühren. Krankheiten können gerade über die Hände weitergetragen werden.
    Wenn sich Erkältungsviren auf den Händen befinden, dann kann man schon eine Erkältung bekommen, wenn man sich mit einem Finger das Auge reibt.

    Mit den Händen wird nun mal alles oder vieles angefasst. Dadurch sind sie die besten Keim- und Krankheitserreger. Kindern wird schon früh erklärt, beim Husten oder Niesen die Hände vor den Mund zu halten. Dabei ist ein Taschentuch, oder die Armbeuge wesentlich besser dafür geeignet.
    Regelmäßiges Händewaschen ist die erste Vorsichtsmaßnahme um eine mögliche Infektionsgefahr zu verringern.

    Besonders vor der Zubereitung der Mahlzeiten, nach dem Streicheln des Haustieres und natürlich nach der Benutzung der Toilette. Obwohl die Menschen schon lange wissen, dass eine Verbindung zwischen Hygiene und Gesundheit besteht, werden immer noch viele Menschen durch mangelnde Sauberkeit krank.

    Aber übertreiben Sie die Handhygiene nicht. Aus Angst vor möglichen Infektionen brauchen Sie nun nicht alle 10 Minuten Ihre Hände zu waschen. Das kann eher schädlich sein, als gesundheitsfördernd. Ständiges Händewaschen schadet der Haut. Die Hände werden schnell trocken und rissig und dadurch können sich sogar Entzündungen bilden.

    Handhygiene, aber richtig

    Nur das richtige Händewaschen hilft bei der Handhygiene. Die Hände kurz mit Wasser nass machen. Nun die Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einreiben. Auch die Handflächen und die Zwischenräume der Fingern sollten Sie nicht vergessen. Mit sehr warmen Wasser abspülen und wenn möglich mit einem Papierhandtuch oder unter einem Handtrockner trocknen.

    Keinen Sinn macht es, wenn Sie das Wasser laufen lassen und nur die Hände kurz unter den Strahl halten. Um die gesundheitsgefährdenden Mikroorganismen abzutöten, sollte man seine Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einschäumen. Wasser alleine kann keine Keime töten oder nur wenn es sehr heiß genutzt wird. Vermeiden Sie Seifenstücke, bevorzugen Sie Flüssigseife oder Waschlotionen.

    Krankheitskeime werden besonders durch die Benutzung von Türklinken, Lichtschaltern und viele Dinge im täglichen Leben gefördert. Deswegen können Sie trotzdem die Türen öffnen und die Lichtschalter betätigen. Der menschliche Körper kann durchaus damit umgehen.

    Bildquellen: Depositphotos.com // alexraths, Irochka

  • Studie: Krankheitsrisiken durch Blutgruppe beeinflusst

    Studie: Krankheitsrisiken durch Blutgruppe beeinflusst

    Eine aktuelle Studie zeigt, dass die verschiedenen Blutgruppen für verschiedene Krankheiten ein größeres oder geringeres Erkrankungsrisiko tragen. Wer also seine Blutgruppe kennt, der könnte so einiges darüber erfahren, auf welche Krankheiten er sich schon mal vorbereiten sollte. Aber viele Menschen in Deutschland kennen ihre Blutgruppe nicht. Frauen kenne ihre häufiger als Männer, da sie im Zuge einer Schwangerschaft ermittelt wird. Aber auch bei einer Blutspende wird die Blutgruppe erfasst.

    Die aktuelle Studie ist nur eine von vielen die belegen kann, dass die eigene Blutgruppe darüber bestimmt, wie hoch unser Krankheitsrisiko für diverse Erkrankungen ist. Erst im vergangenen Jahr haben sich Forscher der Uni Greifswald mit dieser Frage beschäftig. Die Studie befasst sich mit dem Risiko einer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Personen der Blutgruppe B haben ein 2,5-fach höheres Risiko als Personen der Blutgruppe 0, an dieser Krankheit zu leiden. Darüber hinaus wurde schon mehrfach nachgewiesen, dass auch das Herzinfarktrisiko beeinflusst wird.

    Es gibt vier Haupt-Gruppen: A, B, AB und Null. Es ist kaum erforscht, warum es zur Bildung der verschiedenen Typen kommt. Es kann aber beobachtet werden, dass in verschiedenen Regionen, verschiedene Blutgruppen stärker ausgeprägt sind. In Afrika findet man besonders häufig Personen mit der Gruppe Null. Dies lässt vermuten, dass es auf Grund von natürlicher Selektion zu der Typen-Vielfalt gekommen ist. Hier kommt auch der Zusammenhang zwischen Blutgruppe und Krankheitsrisiko wieder zum Tragen. Es konnte nachgewiesen werden, dass Personen der Gruppen A, B und AB eine bessere Überlebenschance bei der Pest hatten. Dem entsprechend haben in Regionen, in denen die Pest stark verbreitet war, mehr Personen dieser Blutgruppen überlebt und konnten diese weitergeben.

    Auch Demenz durch Blutgruppe beeinflusstblutgruppe

    In den USA haben Forscher nachgewiesen, dass ein klarer Zusammenhang zwischen der Blutgruppe und Demenz besteht. Dabei wurden Daten von 30.000 Personen ausgewertet. Diese Personen waren mindestens 45 Jahre alt. Die Studie wurde über einen Zeitraum von vier Jahren vorgenommen. Gedächtnisverlust tritt nach den Auswertungen der Studiendaten vor allem bei Personen mit der Blutgruppe AB auf. Die Chance als Träger dieser Gruppe an Demenz zu erkranken ist nahezu 80% höher als bei den Trägern der anderen Gruppe.

    Im Bereich der Gefäßerkrankungen sind es Personen der Blutgruppe Null, die ein wesentlich geringeres Risiko aufweisen. Der Verband Deutscher Kardiologen gibt sogar an, dass etwa 6 % aller Herz-Kreislauferkrankungen auf eine ungünstige Blutgruppe zurückzuführen ist. In diesem Fall also A,B und AB. Diese Personen haben einen höheren Anteil eines blutstillenden Eiweißes. Dies führt dazu, dass Blut leichter verklumpen kann und zu Verstopfungen der Blutgefäße führt.

    Über das Krankheitsrisiko hinaus finden Blutgruppen auch im Rahmen der Ernährung Beachtung. Der amerikanische Naturheilkundler Peter J.D’Adamo hat die Theorie bekannt gemacht, dass Personen unterschiedlicher Blutgruppe auch unterschiedliche Nahrung zu sich nehmen sollten. Die speziellen Diäten sollen für den Körper besonders gut verträgliche sein. Sie sollen Allergien minimieren und neue Vitalität wecken. Die Idee dahinter ist recht einfach. Der Forscher gibt an, dass die Blutgruppe Null die erst und älteste Gruppe ist. Von da an haben sich die anderer vier im Laufe der Evolution entwickelt. Die Diätpläne sind darauf ausgelegt, dass zur Entstehungszeit der verschiedenen Gruppen, die Nahrung anders aufgebaut war. So sind Personen der Gruppe Null an eine fleischhaltige Nahrung gewöhnt, da sie aus der Zeit der Jäger und Sammler stammt. Weniger geeignet ist hier die Aufnahme von Getreide, das es noch keine Landwirtschaft gab. Im Gegensatz zum Zusammenhang zwischen Blutgruppe und Krankheitsrisiko ist diese Diät allerdings nicht wissenschaftlich belegt. Es gibt viele Kritikpunkte von verschiedenen Seiten. Unter anderen wird immer wieder gesagt, dass gesamte Konzept sei darauf aufgebaut, die Anhänger zu teuren Blut-Test zu überzeugen. Denn einen kompletten Diätplan kann man nur dann erhalten, wenn man bestimmte Blutuntersuchungen durchführt.

    Medikamente für Blutgruppen-Krankheiten nicht vorhanden

    Es ist also wichtig, seine eigene Blutgruppe zu kennen. So kann man bereits einschätzen, ob man für gewisse Krankheiten anfälliger ist. Vor allem im Bereich der Herzerkrankungen kann man so besonders vorsichtig sein und seinen Lebensstil entsprechend anpassen. Vielmehr ist allerdings nicht möglich. Viele Krankheiten, wie etwa eine Gastritis können auch durch einen Wandel des Lebensstils nicht unbedingt verhindert werden. Auch eine Entwicklung von Medikamenten für diesen Bereich ist kein Ziel der nahen Zukunft. Grundsätzlich gilt, dass die Forschung hier noch in den Kinderschuhen steckt. Momentan kann zwar ein Zusammenhang nachgewiesen werden, aber keine fassbaren Gründe sind bekannt.

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  • Milchallergie oder Laktoseintoleranz

    Milchallergie oder Laktoseintoleranz

    Milchallergie oder Laktoseintoleranz – wo ist der Unterschied?

    Immer mehr Menschen können keine Milch mehr trinken oder Milchprodukte wie Käse, Joghurt oder Kefir vertragen. Schuld daran kann eine Laktoseintoleranz oder aber eine Milchallergie sein. Immer wenn es nach dem Genuss von Milch zu schmerzhaften Bauchkrämpfen oder zu Durchfall kommt, dann liegt entweder eine Milchallergie vor, oder derjenige leidet unter einer Laktoseintoleranz. Aber wo ist der Unterschied zwischen einer Milchallergie und einer Intoleranz gegenüber Laktose und wie kann der Arzt feststellen, um welche Form der Milchunverträglichkeit es sich tatsächlich handelt? Wie gefährlich ist eine Milchallergie und was kann man gegen eine Milchallergie tun, und was hilft bei einer Laktoseintoleranz?

    Welche Milchallergie Symptome gibt es und ist eine Milchallergie immer gleichbedeutend mit einer Kuhmilchallergie? Es gibt viele Fragen zu diesem Thema, aber auch immer die richtigen Antworten.

    Was ist eine Milchallergie?

    Von einer Milchallergie oder eine Kuhmilchallergie kann jeder betroffen sein, auch diejenigen, die eine Laktoseintoleranz haben. Eine Milchallergie oder Kuhmilchallergie kann schon bei Babys auftreten, sie wird aber im Säuglingsalter selten sofort erkannt. Die Milchallergie Symptome sind vor allem für ein Baby sehr schmerzhaft und bis die Ursache erkannt wird, können nicht selten viele Wochen vergehen. Im Erwachsenenalter ist eine Milchallergie ebenfalls keine Seltenheit, auch bei Menschen, die in ihrem bisherigen Leben noch nie Schwierigkeiten mit Milch hatten.

    Allerdings sind erwachsene Menschen eher selten von einer Milchallergie oder einer Kuhmilchallergie betroffen, eine Intoleranz gegen Laktose kommt hingegen deutlich öfter bei Erwachsenen vor, dafür weniger bei Kindern. Alle, die eine Milchallergie oder auch eine Kuhmilchallergie haben, sind im Grund durchaus in der Lage, Produkte aus Milch zu verdauen. Aber da ist noch das Immunsystem, das sich entschieden dagegen wehrt, wenn es Milch bekommt und es wird alles versuchen, den Eindringling wieder loszuwerden. Wenn eine Milchallergie diagnostiziert wird, dann reagiert der Körper nicht auf den Milchzucker, wie das bei einer Intoleranz gegen Laktose der Fall ist, der Körper reagiert vielmehr auf die in der Milch enthaltene Eiweiße, die Proteine.

    So wird eine Immunreaktion ausgelöst und die Milchallergie Symptome, die sich beim Genuss von Milch und Milchprodukten bemerkbar machen, sind immer sehr unterschiedlich und individuell. Je nach Ausprägung und Schwere der Milchallergie oder der Kuhmilchallergie, haben die einen mehr und die anderen weniger Milchallergie Symptome.

    Welche Milchallergie Symptome gibt es?

    Es ist für den Arzt nicht immer einfach, eine Milchallergie festzustellen, denn vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern können die Milchallergie Symptome sehr unterschiedlich sein. Die Milchallergie Symptome oder auch die Kuhmilchallergie Symptome treten meist nicht sofort, sondern entweder nach einigen Minuten oder sogar erst nach einigen Stunden auf. Zu diesen Milchallergie Symptomen gehören unter anderem:

    • Ein Anschwellen der Haut und der Schleimhäute im Gesicht oder auch im Rachen. Im Rachen stellt sich dann ein sogenanntes Kloßgefühl ein, also ein Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben, den man nicht hinunterschlucken kann.
    • Ein Asthmaanfall und Atemnot können zu den Milchallergie Symptomen gehören
    • Durchfall, Übelkeit und auch Erbrechen sind Milchallergie Symptome
    • Blassrote Haut, rote Hautausschläge bis hin zur Nesselsucht können ebenfalls zu den Milchallergie Symptomen gehören.

    Eine Milchallergie oder auch eine Kuhmilchallergie kann, wenn es schlimm kommt, zu einem lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock führen. Aber das ist zum Glück nicht allzu oft der Fall, sondern tritt nur bei fünf bis zehn Prozent der Patienten auf, die unter einer Milchallergie leiden. Neben den bereits beschriebenen Milchallergie Symptomen treten bei einem anaphylaktischen Schock zusätzlich noch schwere Kreislaufstörungen auf, die wenn nicht sofort ärztliche Hilfe kommt, auch zu einem Zusammenbruch des Kreislaufs und damit zu Herzversagen führen können.

    Welche Alternativen zur Kuhmilch gibt es?

    Es gibt Milchallergie Symptome, die treten erst mit einer gewissen Verzögerung auf. Der zeitliche Rahmen für diese Milchallergie Symptome bewegt sich dabei zwischen einigen Stunden und sogar mehreren Wochen, nachdem die Milch getrunken oder ein Milchprodukt gegessen wurde. Das können zum Beispiel schwere Durchfälle sein, die sich erst nach Wochen bemerkbar machen, denn erst dann reagiert der Körper auf den Genuss von Milch allergisch, wenn die Schleimhaut des Darms angegriffen wird.

    In den meisten Fällen handelt es sich bei einer Milchallergie um eine Kuhmilchallergie, und die Betroffenen reagieren nicht allergisch, wenn sie die Milch von einem Schaf oder einer Ziege zu sich nehmen. Schafs- und Ziegenmilch ist allerdings eine Frage des Geschmacks, aber wer gerne Milch trinkt und nicht darauf verzichten möchte, der muss wohl oder übel auf Ziegenmilch oder Schafsmilch zurückgreifen, denn um die Milchallergie Symptome zu vermeiden, muss die Milch von der Kuh strikt vermieden werden.

    Großes Pech haben allerdings diejenigen, die gegen das sogenannte Kasein allergisch sind, denn wenn das der Fall ist, dann kann es nicht nur zu einer Kuhmilchallergie kommen, dann reagiert der Körper auch auf den Genuss von Ziegenmilch und der Milch vom Schaf. Eine gute Übersicht über die verschiedenen Bestandteile der unterschiedlichen Milchsorten und ihre Unverträglichkeiten kann man im Internet finden. Wir haben ein Interessanten Anbieter zum Test von Milchintoleranz gefunden.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Da eine Milchallergie oder eine Kuhmilchallergie andere Vorgänge im Körper auslöst als eine Laktoseintoleranz, muss eine Milchallergie auch anders behandelt werden. Eine echte und damit vererbte Intoleranz gegen Laktose ist eine chronische Erkrankung, die nicht geheilt werden kann, das ist bei einer Milchallergie aber durchaus möglich. Das kann durch eine Desensibilisierung gelingen, bei der der Körper und vor allem das Immunsystem langsam an die Milch gewöhnt werden. Auf diese Weise kann eine Milchallergie wie viele andere Allergien, im Laufe der Zeit überwunden werden.

    Je nach Schwere der Milchallergie kann dieser Prozess zwischen anderthalb und zwei Jahren dauern. Zu Beginn einer Behandlung steht aber ein striktes Verbot für Milch und auch für Produkte aus Milch wie Käse, Butter, Joghurt oder auch Dickmilch und Kefir. Dieses Verbot haben die Milchallergie und auch die Laktoseintoleranz gemeinsam, aber anders als bei der Intoleranz gegen Laktose, verschwinden die Milchallergie Symptome mit der Zeit. Am Ende der Behandlung ist der Patient in der Regel frei von Beschwerden und kann wieder Milch trinken und Milchprodukte essen.

    Wer den Eindruck hat, dass eventuell eine Milchallergie oder eine spezielle Kuhmilchallergie vorliegen könnte, der sollte schnell zu einem Arzt gehen, der durch verschiedene Tests feststellen kann, ob es sich tatsächlich um eine Milchallergie oder um eine Kuhmilchallergie handelt.

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