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  • Hexenschuss: Woher die Schmerzen und was dagegen hilft

    Hexenschuss: Woher die Schmerzen und was dagegen hilft

    Was vom Arzt in der Regel als Lumbago oder Lumbalgie bezeichnet wird, ist im Volksmund viel eher als Hexenschuss bekannt – und gefürchtet. Die Symptome sind schnell erklärt: Plötzlich auftretende, starke Schmerzen im Rücken, verbunden mit einer Verspannung der Muskulatur, die dazu führt, dass eine aufrechte Position des Körpers nicht mehr möglich ist. Das Resultat ist ein gebeugter Rücken, der an das Erscheinungsbild einer Hexe erinnert.

    Damit wäre zwar die Herkunft des Namens, jedoch nicht die Herkunft der Schmerzen geklärt. Diese kommen beim Hexenschuss so plötzlich und unverhofft, dass Betroffene keine Chance haben, dem entgegenzuwirken. Die gute Nachricht: Oft gehen die Schmerzen genauso schnell, wie sie gekommen sind.

    Viele verschiedene Ursachen für einen Hexenschuss

    Die meisten Menschen gehen davon aus, dass ein Hexenschuss dadurch hervorgerufen wird, dass ein Nerv (in diesem Zusammenhang wird besonders gern der Ischias-Nerv genannt), eingeklemmt ist. Diese Information stimmt teilweise. Es ist richtig, dass ein Einklemmen von Nerven der Grund für einen Hexenschuss sein kann. Darüber hinaus gibt es jedoch noch viele weitere Faktoren, die die plötzlichen und starken Schmerzen hervorrufen können. Hierzu gehören unter anderem:

    • Blockierung eines Wirbel- oder Kreuz-Darmbein-Gelenks
    • Bandscheibenvorfall
    • Verschleiß von Wirbelgelenken

    Da der Rücken- und insbesondere der Lendenbereich von unzähligen (schmerzempfindlichen) Nerven durchzogen wird, reichen schon kleine Auslöser aus, um einen stattlichen Hexenschuss herbeizuführen.

    Dass nur ältere Menschen Opfer der starken Schmerz-Attacke werden, ist übrigens ein Irrglaube. Tatsächlich kann jeder Mensch mit Ausnahme von Kindern, einen Hexenschuss bekommen.

    Hexenschuss – Was tun wenn die Hexe schießt?

    Da der Hexenschuss, wie bereits beschrieben, in der Regel sehr plötzlich auftritt, ist es fast unmöglich, sofort zu handeln. Trotzdem gibt es einige Tipps und Tricks, die dabei helfen, die Schmerzen zu minimieren und den Körper zu entspannen. In jedem Fall sollten Sie nach einem Hexenschuss einen Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen. Unter Umständen können Sie dann auch krankgeschrieben werden.

    Wer zu Hause von einem Hexenschuss überrascht wird, sollte folgende Hinweise beachten, um die Schmerzen möglichst gering zu halten.

    • Legen Sie sich vorsichtig auf den Rücken und heben Sie Ihre Beine an, bis sie rechtwinklig in der Luft stehen. Verwenden Sie unter Umständen ein großes Kissen oder einen Sessel beziehungsweise Stuhl als Hilfsmittel.
    • Wenn Sie nicht auf dem Rücken liegen können, drehen Sie sich auf die Seite und nehmen Sie die Embryonal-Stellung ein. Dazu müssen Sie versuchen, die Beine möglichst nahe an den Körper zu ziehen.
    • Wärme oder Kälte hilft gegen Schmerzen. Wenn Sie zum ersten Mal einen Hexenschuss haben, sollten Sie zunächst ausprobieren, was Ihnen mehr hilft.
      • Zur Wärmebehandlung eignen sich Wärmflaschen, Körnerkissen, Wärmepflaster aus der Apotheke und eine warme Fango-Packung
      • Zur Kältebehandlung eignen sich spezielle Gel-Akkus. Diese sind in jeder Apotheke erhältlich. Wenn Sie solche Akkus nicht haben, hilft auch eine Packung Tiefkühl-Erbsen.
    • Halten die Schmerzen an, können Sie diverse Schmerzmittel einsetzen, um sie einzudämmen. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten:
      • Konventionelle Schmerzmittel aus der Apotheke
      • Natur-Heilmittel wie Arnika, Teufelskralle oder Ingwer
    • Versuchen Sie nach einer Weile vorsichtig aufzustehen. Wenn Sie wieder fest und aufrecht stehen können, sollten Sie eine lange Dusche oder ein heißes Bad nehmen. Das entspannt Muskulatur und Nerven.

    Wichtig ist, dass Sie sich im Falle eines Hexenschusses nicht überanstrengen. Rufen Sie nach Hilfe und lassen Sie sich Wärmekissen, Schmerzmittel und Co. von jemandem bringen. Wenn Sie allein sind, ist es ratsam, zunächst einmal in der Rücken- oder Seitenlage zu verharren, bis sich die Schmerzen weitestgehend gelegt haben.

    Ein Hexenschuss ist eine wahrhaft unangenehme Angelegenheit, auf die jeder gern verzichten würde. Die richtigen Verhaltensweisen helfen jedoch bei der schnellen Linderung der Schmerzen. Und noch gute Nachricht zum Schluss: Ein Hexenschuss hat keine bleibenden Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

    Bild: © Depositphotos.com / Kzenon

  • Der Bierbauch – die Problemzone Nummer Eins

    Der Bierbauch – die Problemzone Nummer Eins

    Bei Männern gefährlicher als gedacht

    Bierbauch, Plauze oder neumodisch Dadbod – geht es um das mehr oder weniger ausgeprägte Bäuchlein des männlichen Geschlechts gibt es viele Namen und noch mehr Ausreden, warum es ihn denn überhaupt gibt. Tatsache ist, dass er gesundheitlich nicht zu unterschätzen ist und deshalb vor allem mit einer Ernährungsumstellung entsprechend bekämpft werden sollte.

    Problemzone Nummer Eins: Der Bierbauch

    Der Bierbauch ist bei vielen deutschen Männern die Problemzone Nummer Eins. Dennoch tragen ihn die meisten mit einem gewissen Stolz vor sich her und machen sich nicht einmal Mühe, ihn unter entsprechend weiter Kleidung zu verstecken. Unter der neuen Bezeichnung Dadbod, also Papakörper, erlebt der Bierbauch derzeit quasi eine Aufwertung und wird damit fast vorzeigbar. Fragt man jedoch Ärzte um ihre Einschätzung, so sehen die diese Entwicklung eher skeptisch. Denn eines ist klar, einen so gemütlichen Eindruck die Plauze auch macht, in ihrem Inneren kann sich gefährliches Fett ansammeln und dieses sogar zwischen den Organen ablagern. Damit ist das Risiko gegeben, früher oder später an einer ernsthaften Erkrankung zu leiden.

    Wer sich jetzt fragt, wie so ein Bierbauch entstehen kann, der sei darauf hingewiesen, dass der namensgebende Gerstensaft damit relativ wenig zu tun hat. Professor Andreas Fritsche unterrichtet Ernährungsmedizin und Prävention an der Uni Tübingen erklärt, dass die Plauze einfach dadurch entsteht, dass zu viele Kalorien konsumiert werden, die der Körper anschließend nicht mehr verbrennt. Damit ist der – übermäßige – Genuss von Bier eigentlich nur zweitrangig für den Bierbauch verantwortlich. Denn klar ist auch, dass jemand der gerne ein gutes Kölsch oder ein kleines Helles konsumiert, meist auch etwas dazu isst. Deshalb ist doch in gewisser Weise ein Zusammenhang mit dem Namen Bierbauch herzustellen.

    Der Bierbauch – typisch männlich

    Warum eigentlich nur Männer einen Bierbauch bekommen, hat weniger damit zu tun, dass Frauen kein Bier trinken. Es liegt vielmehr am individuellen Fettverteilungstyp. Während Männer diesbezüglich Typ Apfel sind, neigen Frauen zur birnenförmigen Figur – also einer Fettansammlung vor allem an den Oberschenkeln und am Po. Der Bierbauch beim Mann besteht aus unterschiedlichen Fettarten, zum Einen wäre das das subkutane, das sich direkt unter der Haut befindet und das viszerale, das sich tief im Bauchinneren sammelt. Und genau dieses ist besonders gefährlich, da es eine andere Zusammensetzung der Fettzellenstruktur hat als das subkutane. Und zusätzlich produziert es bestimmte Hormone, die zu einer weiteren Appetitsteigerung beitragen. Damit isst man noch mehr und noch mehr Fett lagert sich ab. Matthias Blüher, Adipositas- und Fettgewebeforscher an der Universität Leipzig ergänzt, dass das viszerale Bauchfett zudem Entzündungsstoffe aussendet, die sich schädlich auf die Blutgefäße auswirken und Fettstoffwechselstörungen begünstigen. Damit besteht die Gefahr, in der Folge an Diabetes zu erkranken.

    Gesunder Maßstab von Taille- und Hüftumfang

    Ein Bierbauch ist ja eigentlich klar ersichtlich, also braucht man nicht lange zu eruieren, wann man selbst gefährdet ist, an Folgeerkrankungen zu leiden. Wer es genauer wissen möchte, der sollte das sogenannte „Waist-to-Hip-Ratio“ überprüfen. Damit gemeint ist das Verhältnis zwischen Taillen- und Hüftumfang. Optimalerweise ist bei Frauen die Taille schmäler als die Hüfte und bei Männern besteht in etwa der gleiche Umfang. Damit Männer den Bierbauch weg bekommen, gilt es eine längerfristige Lebensstiländerung durchzuführen. In erster Linie bedeutet dies, natürlich gesünder und weniger zu essen. Experten empfehlen den Umstieg auf mediterrane Kost, die vor allem

    • Viel Gemüse
    • Nüsse
    • Olivenöl bzw. Pflanzenöle generell
    • Fisch
    • Wenig Fleisch

    umfasst. Wichtig ist dabei, dass der Betroffene vor allem das Bauchfett abbaut, eine Gewichtsreduktion ist nicht das Entscheidende. Wer zu hungern beginnt, tut sich selbst und seinem Körper nichts Gutes, vor allem aber trägt er den Bierbauch nicht ab. Denn der Körper verliert dabei vor allem Wasser und subkutanes Fett. Viel entscheidender ist regelmäßig Bewegung, wobei Experten von mindestens drei Mal wöchentlich ausgehen. Wer öfter joggt oder eine andere Ausdauersportart betreibt, darf sich dann vielleicht zur Feier des Tages auch wieder das eine oder andere Bierchen gönnen.

    Bild: © Depositphotos.com / Zoooom

  • Bulldog – vegane Pflege für Männer

    Bulldog – vegane Pflege für Männer

    Männer und Hautpflege – das ist ein Thema für sich. Tatsache ist aber, dass immer mehr Herren viel Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen und dazu gehören auch die entsprechenden Pflegeprodukte. Die Hersteller haben reagiert und einige bieten neben einem breit gefächerten Angebot für Damen auch ein umfangreiches Pflegeprogramm für Männer an. Zu diesen Herstellern gehört auch Bulldog, ein britisches Unternehmen, das sich vor allem mit qualitativ hochwertigen Pflegeprodukten für den Mann einen guten Namen gemacht hat. Jetzt gibt es von Bulldog etwas Neues, und zwar eine Pflegeserie für Männer, die komplett vegan ist.

    Vegan ist im Trend

    Vegan zu essen ist IN und auch vegane Kleidung ist voll im Trend. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis auch die Kosmetikindustrie auf den veganen Zug aufspringen würde. Das ist jetzt der Fall, denn es gibt immer mehr Kosmetikprodukte und auch Make-ups, die frei von tierischen Bestandteilen sind. Vor allem Menschen mit einer empfindlichen Haut, die zu Allergien neigen, versprechen sich von der veganen Kosmetik eine gute Pflege und ein schönes Hautbild. Aber können vegane Pflegemittel den hohen Ansprüchen genügen oder versprechen die Hersteller mehr, als sie in Wirklichkeit halten können? Als Bulldog mit einer veganen Pflegeserie für Männer auf den Markt kam, wusste keiner, wie sich das Produkt entwickeln würde, aber allen Kritikern zum Trotz wurde die vegane Pflege für den Herren zu einem vollen Erfolg. Auch wenn vegan ein aktueller cooler Trend ist, immer mehr schwören auf Pflegeprodukte in denen sich nichts anderes als die Natur befindet. Vor allem Männer mit einer empfindlichen Haut probieren die vegane Pflege aus und die meisten Herren sind der Meinung, das sie mit den rein pflanzlichen Cremes, Lotionen und After Shaves besser zurecht kommen, als mit der klassischen Pflege. Auch der Aspekt, das für die vegane Hautpflege keine Tierversuche gemacht werden müssen, ist in der heutigen Zeit sehr wichtig und es versteht sich von selbst, das keinem Tier für die Bulldog Pflegeprodukte auch nur ein Haar gekrümmt wurde.

    Erfolg durch coole Werbung

    Mittlerweile sind die veganen Pflegeprodukte aus dem Hause Bulldog preisgekrönt und auch Männer, die mit dem Trend vegane Kosmetik bislang nicht allzu viel anfangen konnten, schwören jetzt auf Bulldog. Das Duschgel, das Deo und auch die Feuchtigkeitscreme sind qualitativ sehr hochwertig, aber die Macher von Bulldog haben sich neben erstklassigen Inhaltsstoffen noch etwas einfallen lassen, und zwar eine sehr coole Werbung. Vielleicht sind es Sprüche wie: „Wenn Du kein Erdkundelehrer oder kommunistischer Revolutionär bist, dann musst Du Dich irgendwann mal rasieren. Sei loyal zu Deiner Haut!“ Diese und ähnlich lustige Sprüche finden sich auf jedem der Bulldog Produkte und sie haben zumindest in England heute so etwas wie Kultcharakter.

    Was macht Bulldog Produkte so besonders?

    Es ist nicht nur die flotte Werbung, die das Rasiergel, das After Shave und das Waschgel von Bulldog so besonders macht, es sind auch die Inhaltsstoffe, die nach streng veganen Regeln zusammengestellt wurden. Grünalgen sind in den Produkten ebenso zu finden wie auch Konjac Mannan, Aloe Vera, Menthol, Vitamin E und auch duftendes Hagebutten-Öl. Die Bulldog Pflege für den Mann kommt selbstverständlich ohne Lanolin und ohne Bienenwachs aus und auch Tierversuche sind bei Bulldog kein Thema. Parabene, Sodium Laureth Sulfate sowie künstliche Aromastoffe und synthetischer Duft sind bei Bulldog ebenfalls verpönt, stattdessen sind grüner Tee und ätherisches Öl in den Pflegeprodukten zu finden. Das sorgt nicht nur für einen angenehm frischen Duft, sondern auch für eine glatte und porentief gereinigte Haut.

    Alle Männer, die die veganen Pflegeprodukte für Männer von Bulldog selbst einmal ausprobieren möchten, können entweder im Internet direkt in Großbritannien bestellen, oder in eine Filiale von Weltbild gehen.

    Bild: © Depositphotos.com / Goodluz

  • Bewährte Hausmittel gegen Insektenstiche

    Bewährte Hausmittel gegen Insektenstiche

    Immer wenn es Sommer wird, dann werden auch diverse Insekten zu echten Plagegeistern. Bienen und Wespen stechen immer nur dann zu, wenn sie sich bedroht fühlen, Bremsen und Mücken stechen, weil sie sich vom Blut anderer Lebewesen ernähren. Streng genommen stechen Mücken und Bremsen auch nicht, sie beißen ihr Opfer, aber auch das ist sehr schmerzhaft und kann für Menschen, die allergisch auf Insektengifte reagieren, sogar lebensgefährlich werden. In der Regel sind aber sowohl die Insektenstiche als auch die Insektenbisse harmlos, aber wie gesagt, unangenehm und schmerzhaft. Wer gerade keine kühlende Salbe zur Hand hat, der kann mit bewährten Hausmitteln den Schmerz lindern.

    Zwiebeln, Essig und Zitronen

    Essig, eine Zitrone und auch Zwiebeln sind in jedem Haushalt zu finden und diese drei sind besonders wirksame Mittel, wenn zum Beispiel eine Wespe oder eine Biene zugestochen haben. Die Zwiebel wird halbiert und anschließend gitterförmig eingeschnitten. Dann wird der Saft herausgepresst und das sollte direkt über dem Stich passieren. Auch eine frisch aufgeschnittene Zwiebel mit der Schnittfläche nach unten auf den Stich legen sorgt dafür, dass der Schmerz nachlässt und die Einstichstelle zudem auch desinfiziert wird.

    Das Gleiche gilt für eine Zitrone, die ebenfalls halbiert und dann auf die Einstichstelle gelegt wird. Nach nur wenigen Minuten wird der Schmerz nachlassen und der Stich schwillt nicht mehr so stark an. Ein sehr altes Rezept ist Essig oder genauer gesagt Apfelessig. Hat die Biene zugestochen, dann sollte sofort ein sauberes Papiertaschentuch oder Küchenpapier mit Essig getränkt und auf den Stich gelegt werden. Der Essig kühlt angenehm, er nimmt den lästigen Juckreiz und hat die Fähigkeit, das Insektengift unter der Haut aufzulösen. Bei hartnäckigen Stichen sollte mehrmals am Tag ein kleiner Lappen mit Essig auf die Einstichstelle gelegt werden.

    Quark, Beeren und Kräuter

    Neben Schmerzen verursachen Insektenstiche und Insektenbisse auch einen starken Juckreiz, und um diesem Juckreiz entgegenzuwirken, können Quark und Kräuter sehr hilfreich sein. Breit- und Spitzwegerich ist perfekt, um den Stich abheilen zu lassen und den Juckreiz zu nehmen. Spitzwegerichtee gibt es in der Apotheke oder im Reformhaus und wer selbst Spitz- und Breitwegerich im Wald pflücken möchte, der muss, wenn die Wespe zugestochen oder die Mücke zugebissen hat, einfach die Blätter zerreiben oder zerkauen und dann auf den Stich geben. Alle, die häufig Probleme mit Insektenstichen haben, sollten an heißen Sommertagen vorsorglich eine Kanne Spitzwegerichtee kochen und bei Bedarf einen Lappen damit tränken und diesen dann auf den Stich legen.

    Quark ist ein Hausmittel, das vielfältig zum Einsatz kommen kann, denn Quark kühlt, nimmt den Schmerz und wirkt entzündungshemmend. Bei einem Insektenstich einfach den Quark auf eine Mullkompresse packen, die Kompressen dann auf den Stich legen und das Ganze mit einem Geschirrtuch umwickeln. Die Kompresse sollte, solange sie feucht ist, auf der Wunde bleiben. Um den Stich zu kühlen und den Schmerz zu lindern, kann es auch helfen, eine Johannisbeere zu zerdrücken und sie auf die Wunde zu legen. Wer ein Fläschchen Kölnisch Wasser in der Tasche hat, der kann auch das Parfüm als Erste Hilfe Maßnahme gegen Insektenstiche verwenden.

    Bild: © Depositphotos.com / zoeytoja

  • Warum zu fettes Essen für Darm und Gehirn gefährlich ist

    Warum zu fettes Essen für Darm und Gehirn gefährlich ist

    Obwohl ein oder auch zwei Pommes frites zum Probieren voll und ganz ausreichen würden, können die meisten Menschen nicht widerstehen und essen die ganze Portion Pommes samt Mayonnaise und Ketchup auf. Warum essen wir immer mehr als wir eigentlich wollen und warum wird weiter gegessen, auch wenn der Magen schon lange signalisiert hat, dass er satt ist? Viele haben mit Übergewicht zu kämpfen und essen trotzdem viel zu viel. Die Erklärung für dieses eigentlich sehr unvernünftige Verhalten war lange im Dunkeln, jetzt ist eine neue Studie aus den USA dem Geheimnis auf die Spur gekommen.

    Die Wirkung aufs Gehirn

    Alle, die sich fettreich ernähren, sorgen mit dieser Ernährung dafür, dass sich die Signalwege zum Gehirn verändern. Durch bestimmte Signale wird verhindert, dass sich die Fähigkeit aufbaut, die dem Magen zu verstehen gibt: Ich bin jetzt satt. Diese Entdeckung machten die Wissenschaftler und Forscher bei Ratten, und zwar im Rahmen einer Studie an der Universität von Denver. Die Nagetiere wurden systematisch auf eine fettreiche Ernährung umgestellt und schon bildeten sich in ihrem Gehirn bestimmte Schaltkreise, die das Gefühl des Sattseins komplett unterdrückt haben. Veterinärmediziner, die die Ratten in diesem Zusammenhang beobachtet haben, stellten fest, dass eine Ernährung mit zu viel Fett, die zudem unausgewogen ist, Entzündungen in der Gehirnregion auslösen kann, die für das Essverhalten zuständig ist. Auf diese Weise geht das Gefühl satt zu sein, verloren, und dieser Effekt sorgt nicht nur bei Ratten, sondern auch bei Menschen für krankhaftes Übergewicht.

    Die Wirkung auf den Darm

    Auch der Darm wird bei dauerhaftem fetten Essen in Mitleidenschaft gezogen. Alle, die sich ausgewogen und ohne zu viel Fett ernähren, sorgen dafür, dass die Bakterien in der Darmflora immer im Gleichgewicht bleiben. Es gibt zwar immer mal wieder Veränderungen, aber mit gesundem und fettarmen Essen bleibt die natürliche Balance der Bakterien im grünen Bereich. Als die Wissenschaftler für die Studie aber damit begannen, die Ratten sehr fettreich zu ernähren, kam es zu einer deutlichen Veränderung der Darmflora. Diese Veränderung hatte zur Folge, dass sich bei den Nagern Entzündungen einstellten, und was noch gravierender war, es wurden auch Nervenzellen geschädigt. Außerdem beobachteten die Forscher, dass die Verbindung zwischen dem Gehirn und dem Darm gestört wurde.

    Gesund und ausgewogen essen

    Wie sich die fehlende Kommunikation zwischen Gehirn und Darm auf Dauer auswirkt, das bleibt abzuwarten. Weitere Studien sollen auch abklären, ob die Veränderungen, die zu fettes Essen im Darm auslösen, auf Dauer bleiben und ob eine Umkehr möglich ist. Wer gesund leben möchte, der sollte sich immer vor Augen halten, dass die Komponenten im Körper eine Art Symbiose bilden, die ständig miteinander vernetzt sind und ständig kommunizieren. Wird nur einer dieser Komponenten überfordert, dann gerät das ganze System aus dem Gleichgewicht und das kann, wie bei zu fettem Essen, gefährliche Folgen haben.

    Fett ist ein Geschmacksträger und das macht es so schwer, zu fettigem Essen nein zu sagen. Wer sich jedoch vorstellt, was im Darm und auch im Gehirn geschieht, wenn zu fett gegessen wird, dem fällt es leichter, zu verzichten.

    Bild: © Depositphotos.com / arskajuhani

  • Effektive Raumkühlung mit Ventilator und Sonnenschutzfolie

    Effektive Raumkühlung mit Ventilator und Sonnenschutzfolie

    Insbesondere in Räumen von Dachwohnungen erreichen die Temperaturen im Sommer mitunter unerträgliche Werte. Aber auch Büroräume sind davor nicht immer gut geschützt. Nicht jeder kann sich zur Kühlung von Räumlichkeiten eine kostenintensive Klimaanlage leisten, die nicht nur preislich gesehen sehr teuer ist, sondern darüber hinaus auch nicht sehr freundlich zur Umwelt ist.

    Einfache Tipps zur Raumkühlung

    Solange es in den Räumen noch kühler ist als draußen, sollten sämtliche Fenster geschlossen halten. Damit wird verhindert, dass die warme Luft von draußen nach innen eindringen kann. Sowie jedoch die Temperatur in den Räumlichkeiten derart angestiegen ist, dass es faktisch draußen kühler ist, empfiehlt es sich, die Fenster weit zu öffnen. Durch die Luftzirkulation kann die in den Räumen entstandene Hitze erträglicher gemacht werden.

    Empfehlenswert ist die Anschaffung von Außen- und Innenthermometern, um so eine effektive und energiesparende Kühlung von Räumen ermöglichen zu können.

    Des Weiteren sollten tagsüber vorhandene Jalousien und Vorhänge geschlossen gehalten werden. Denn die Luft innerhalb von Räumen heizt sich auch durch die vorhandene Infrarotstrahlung des einfallenden Sonnenlichts erheblich auf.

    Eine weitere effektive Methode der Raumkühlung besteht in dem Aufhängen nasser Handtücher im zu kühlenden Raum. Dabei sollte jedoch stets auf eine genügende Belüftung Wert gelegt werden, damit die Luftfeuchtigkeit Gelegenheit hat, aus dem Raum entweichen zu können. Dies beugt auch einer Schimmelbildung an den Wänden vor.

    Der Einsatz von Sonnenschutzfolie zur Raumkühlung

    Innenräume erwärmen sich ganz besonders dann, wenn das Sonnenlicht ungehindert die Möglichkeit hat, in die Räume zu gelangen. Ein Lüften sollte daher ausschließlich in den späten Abendstunden und zur Nacht erfolgen. Bevor am Morgen das Haus verlassen wird, sollten sämtliche Fenster wieder geschlossen werden. Somit hat die warme Luft keine Möglichkeit, in die Räume einzudringen.

    Sonnenschutzfolien können eine Reduzierung um rund 75 % der Sonneneinstrahlung erreichen. In Verbindung mit einer Klimaanlage kann die Verwendung von Sonnenschutzfolie eine wesentliche Energieeinsparung hervorrufen. Sonnenschutzfolien funktionieren bei jedem beliebigen Sonneneinfallswinkel. Die Wärme absorbierende Schutzschicht einer Sonnenschutzfolie hält im Sommer die heiße Wärme draußen und kann diese im Winter zur Raumheizung einsetzen. Dank dieser speziellen Folie wird für ein gesundes Raumklima und deutlich sinkender Energiekosten beigetragen.

    Anbringung der Sonnenschutzfolie

    Vor der Anwendung einer Sonnenschutzfolie sollten die Glasoberflächen der Fensterscheiben komplett fett- und staubfrei sein. Am besten werden diese mithilfe einer Mischung von Wasser und Glasreiniger im Verhältnis von 1¬:4 vor dem Aufbringen der Sonnenschutzfolie gereinigt. Geeignet für die Säuberung sind Gummischaber. Zum Trocknen der Glasränder sollten Flusen freie Tücher Verwendung finden. Kurz vor dem Aufbringen der Sonnenschutzfolie sollte die Fensterscheibe noch einmal gründlich mit klarem Wasser gereinigt werden.

    Bevor die Sonnenschutzfolie angebracht wird, kann diese entsprechend der Fenstergröße zugeschnitten werden. Wichtig ist dabei darauf zu achten, dass jeweils an den Rändern ein Überstand von etwa einem Zentimeter belassen wird. Dieser kann nach der endgültigen Fixierung der Folie dann entfernt werden. Im Rahmen des Anbringens der Sonnenschutzfolie wird das Fensterglas mit der Montageflüssigkeit etwas befeuchtet. Die Folie wird mit der Rückseite an der Glasfläche fixiert. Anschließend kann die Schutzfolie vorsichtig beseitigt werden. Während des Anbringens darf die Klebeschicht nicht mit den Händen berührt werden. Es wird empfohlen, die Hände vorsichtshalber ein wenig zu befeuchten. Dabei wird die Montageflüssigkeit gleichmäßig auf der Sonnenschutzfolie verteilt und mittels eines Gummiwischers ausgestrichen. Vermieden werden sollten hierbei Stauchungen oder Knicke.

    Für den Fall, dass Staubpartikel unterhalb der Sonnenschutzfolie sichtbar werden, besteht die Möglichkeit, die Folie vorsichtig anzuheben und diese zu beseitigen. Anschließend wird die Sonnenschutzfolie erneut gründlich mit der Montageflüssigkeit eingerieben und an die Glasscheibe angebracht.

    Der überstehende Rand von etwa einem Zentimeter wird abschließend mithilfe eines Schneidmessers vorsichtig entfernt. Nach etwa drei Wochen ist die Sonnenschutzfolie komplett fixiert und getrocknet.

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    Raumkühlung mithilfe von Ventilatoren

    Wer einen Ventilator sein Eigen nennt, kann diesen auch im Schlafzimmer anwenden. Hier ist jedoch darauf zu achten, dass die schlafende Person während der Anwendung nicht einer unmittelbaren Zugluft ausgesetzt ist. Daraus können gesundheitliche Probleme wie

    • Erkältungen oder
    • Verspannungen

    entstehen.

    Beim Neukauf eines Ventilators sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass dieser über mehrere Stufen und eine möglichst geringe Geräuschentwicklung während des Betriebs verfügt.

    Unterschiedliche Arten von Ventilatoren

    Es existieren verschiedene Arten von Ventilatoren am Markt. So können beispielsweise ein Tischventilator oder ein Standventilator für ausreichende Bewegung der Luft sorgen. Eine Vielzahl dieser Ventilatoren ist mit einem Schwingmechanismus „Auto Swing“ ausgestattet. Diese spezielle Funktion sorgt für eine zusätzliche Auf- und Ab-Bewegung des Ventilators. Dadurch kann die Luft besser fließen. Abhängig vom gewählten Programm macht der Ventilator auch Pausen für das Erreichen einer verbesserten Luftzirkulation.

    Neuere Modelle verfügen sogar über eine Fernbedienung, mit deren Hilfe die unterschiedlichen Programme gesteuert werden können. Top-Modelle sind mit einem Ionisator ausgestattet. Dieser lädt die Luft zusätzlich mit positiven Ionen aus, was eine wesentliche Verbesserung des Raumklimas zur Folge hat.

    Eine weitere Variation von Ventilatoren ist der Deckenventilator. Dieser verschafft im Hochsommer bei extrem hohen Temperaturen Erleichterung in überhitzten Räumen. Der starke Luftstrom trägt zur Kühlung des Körpers bei. Deckenventilatoren gibt es in einem breiten Angebot von formschönen und leistungsstarken Ventilatoren

    • mit Beleuchtung
    • ohne Beleuchtung
    • mit Fernbedienung
    • mit Wandschalter
    • mit Zugschalter

    Deckenventilatoren können ihren Einsatz auch im Winter zur Wärmerückführung finden. Denn die unterhalb der Decke angesammelte Wärme kann mit deren Hilfe ideal zurück in den Bereich des Bodens geführt werden. Eine Vielzahl von Modellen an Deckenventilatoren bietet eine sehr hohe Luftleistung, arbeiten dennoch mit einer kaum hörbaren Geräuschentwicklung.

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    Alternativ kann die Wahl aber auch auf Bodenventilatoren fallen. Der Unterschied zwischen einem Bodenventilator und den vorgenannten Ventilator Modellen besteht in dem nicht vorhandenen Standbein. An deren Stelle tritt bei den kompakten Ventilator Modellen die Möglichkeit, den Bodenventilator in Ständern einhängen zu können. Aus diesem Grunde ist ein Bodenventilator auch nicht in der Lage zu oszillieren. Bodenventilatoren pusten stets starr geradeaus. Um dieses Manko wieder auszugleichen, sind diese Modelle an Ventilatoren jedoch neigbar, wodurch sie bei einer entsprechend vorhandenen Leistung selbst an kühlen Tagen warme Luft von oben herab holen können. Ähnlich wie Deckenventilatoren können auch Bodenventilatoren beim Einsparen von Heizkosten in kalten Wintermonaten behilflich sein. Bodenventilatoren sind nahezu ohne mannigfaltige Sonderfunktionen ausgestattet. Sie setzen vollständig auf Luftleistung und finden daher ihren kostengünstigen Einsatz gegenüber Ventilatoren mit einer vergleichbaren Stärke.

    Bild: © Depositphotos.com / VladisChern