Schlagwort: Bier

  • Ist eine Babytrage empfehlenswert?

    Ist eine Babytrage empfehlenswert?

    Menschen sind von Natur aus „Tragelinge“, denn schon zu allen Zeiten haben Mütter und auch Väter ihre Kinder nah bei sich auf dem Rücken oder vor dem Bauch getragen. Kinderwagen gab es noch nicht und um arbeiten zu können, mussten die Eltern ihre Hände frei haben, und deshalb wurde der Nachwuchs nah beim Körper getragen, meist in einem Tuch. In der modernen Zeit war es lange Zeit verpönt, die Kinder in einer Babytrage zu tragen, vor allem, weil viele Kinderärzte nicht müde wurden, zu prophezeien, dass die Kinder auf diese Weise einen irreparablen Rückenschaden bekommen. Heute denkt man anders darüber und die Babytrage ist wieder im Trend.

    Ab wann können Kinder in der Babytrage getragen werden?

    Viele Mütter, die ihre Kinder gerne in einer Babytrage eng bei sich tragen wollen, fragen sich, ab wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um das Kind in eine Babytrage zu legen. Die Antwort auf diese Frage lautet: Je eher, desto besser, denn ein kleines Kind liebt es, nah bei der Mutter zu sein, ihre Wärme und ihren Herzschlag zu spüren. Theoretisch können Mütter ihre Babys schon auf dem Weg vom Krankenhaus nach Hause in einer Babytrage tragen. Ärzte raten allerdings dazu, dass der Säugling ein Gewicht von mindestens 3.500 Gramm haben sollte.

    Wie gesund sind Babytragen?

    Lange Zeit hatten Babytragen einen denkbar schlechten Ruf. Der Kopf des Kindes wird nicht richtig gestützt, hieß es und es war auch eine weitverbreitete Meinung, dass die Babytrage für den kindlichen Rücken nicht optimal ist. Sicher gibt es auch heute noch Babytragen, die für den Rücken eines Babys nicht gesund sind und auch Hüftschäden sind keine Seltenheit, wenn die Wahl auf die falsche Babytrage fällt. Viele Kinder fühlen sich in einer Babytrage auch nicht sonderlich wohl, wenn sie entgegen ihrer natürlichen Beinstellung in eine ungewohnte Haltung gezwungen werden. Wenn die Eltern merken, dass sich ihr Baby in einer Babytrage nicht wohlfühlt, dann sollten sie ihr Kind besser in einem Kinderwagen transportieren.

    Welche Babytragen sind zu empfehlen?

    Wie können Eltern eine gute von einer wenigen guten Babytrage unterscheiden? Das funktioniert am besten über einen Vergleich des Materials und der Inhaltsstoffe. Empfehlenswert sind grundsätzlich natürliche Materialien in Bio-Qualität, wobei reine Baumwolle immer eine gute Wahl ist, denn Baumwolle ist robust, strapazierfähig und lässt sich auch bei hohen Temperaturen in der Waschmaschine waschen. Damit sich das Baby in seiner Babytrage wohlfühlt, ist es wichtig, auf den richtigen Komfort zu achten. So sollten die Schultergurte einer Babytrage ausreichend breit und immer gut gepolstert sein. Ist das Baby neun Monate alt, dann sollte die Babytrage eine zusätzliche Tragefunktion an der Hüfte haben, denn sonst wird es für die Eltern unter Umständen sehr anstrengend, das Baby zu tragen. Qualitativ hochwertige Babytragen haben immer eine Hüfttragefunktion, die es je nach Material und Hersteller möglich macht, Kinder bis zum fünften Lebensjahr in einer Babytrage zu tragen.

    Wie wird das Baby optimal getragen?

    Eine Babytrage sollte immer die natürliche Körperhaltung des Kindes unterstützen und eine Anhock-Spreiz-Stellung möglich machen. Diese sogenannte M-Stellung wird immer dann erreicht, wenn an der Beinstellung des Babys ein M erkennbar ist. Das heißt, die Füßchen und der Po sind unten und die Knie zeigen nach oben. Um die perfekte Babytrage zu finden, sollten Eltern das Kind mit zum Einkauf nehmen und im Geschäft die unterschiedlichen Babytragen ausprobieren. Ist eine gesunde M-Stellung möglich, dann ist die Babytrage perfekt.

    Welche Vorteile bietet eine Babytrage?

    Eine Babytrage hat im Vergleich zum klassischen Kinderwagen viele Vorteile. Die Mutter oder der Vater haben immer die Hände frei und wenn es ums Treppensteigen oder um eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel geht, dann sind die Eltern nicht auf fremde Hilfe angewiesen.

    Bild: © Depositphotos.com / runzelkorn

  • Pegane Ernährung im Aufwind

    Pegane Ernährung im Aufwind

    Eine neue Ernährungsweise hat der US-Mediziner Dr. Mark Hyman mit der peganen Ernährung erfunden. Er kombinierte die Paleo-Diät mit der veganen Ernährung. Bei der Paleo-Diät steht vor allem wie einst in der Steinzeit Fleisch auf dem Speiseplan. Die vegane Ernährung hingegen verzichtet komplett auf Fleisch, stattdessen wird auf Obst, Gemüse und Fleischalternativen, wie Tofu oder Soja gesetzt. Beide Ernährungsweisen eint eine Gemeinsamkeit und zwar dass die Lebensmittel nach Möglichkeit frisch und unverarbeitet sind. Die Nahrungsmittel sollten auf keinen Fall Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromastoffe enthalten. Auf Milchprodukte wird im Rahmen der peganen Ernährung verzichtet.

    Alle Peganer und solche die es werden wollen, sollten sich Hyman zufolge an seine Richtlinien halten. Diese Richtlinien beinhalten die Vermeidung der Aufnahme von Kohlenhydraten, die besonders in Kartoffeln, Brot, Nudeln und Zucker enthalten sind. Er empfiehlt Hirse, Buchweizen und Quinoa als Alternative.

    Der Verzicht auf Süßes fällt nicht allen leicht, weshalb ein unregelmäßiger Genuss von Honig bzw. Ahornsirup erlaubt ist. Auf dem Speiseplan eines Peganers sollten vor allem Obst und Gemüse stehen. Die Mahlzeiten sollten aus einem Obst- und Gemüseanteil von 50 bis 70 Prozent bestehen. Im Bereich Fette wird in der peganen Ernährung zwischen guten und schlechten Fetten unterschieden. Als gute Fette gelten zum Beispiel Olivenöl, Nussöle und Avocado-Öle, während industriell hergestellte Öle aus Raps und Sonnenblumenkernen als schlecht eingestuft sind.

    Der Fleischanteil in der peganen Ernährung sollte sich nach den Vorgaben von Hyman auf maximal 25 Prozent belaufen. Bei den Fleischprodukten sollte es sich um Biofleisch handeln und die Tiere artgerecht gehalten worden sein. Auf Milchprodukte wird verzichtet, weil sie für Diabetes, Übergewicht und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich sind. Ein weiterer Verzicht sind Gluten, ein Klebeeiweiss, welches im Weizen vorhanden ist. Peganer dürfen Hülsenfrüchte essen, aber ausschließlich eine Tasse am Tag, weil ein erhöhter Verzehr zu Verdauungsproblemen führen könnte.

    Nach Ansicht von Mark Hyman handelt sich bei seiner peganen Ernährungsweise um die gesündeste Variante der Ernährung. Der Cholesterinspiegel würde sinken und sich das Körperfett mit der Zeit reduzieren. Er empfiehlt regelmäßig Obst und Gemüse zu essen. Die Wissenschaft ist sich uneins darüber, ob Milchprodukte und Getreide sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken. Auf ungesunde Auswirkungen verweisen einige Studien, aber andere Studien sehen das Gegenteil. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sieht in Kohlenhydraten und Milchprodukten einen wichtigen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. In der TV-Sendung »Galileo« von ProSieben probierte ein Moderator die pegane Ernährung aus und verzeichnete dabei tatsächlich eine Gewichtsabnahme.

    Wer die pegane Ernährung ausprobieren möchte, sollte sich an die Regeln seines Erfinders halten, um langfristig gesundheitlich davon profitieren zu können. Vorab sollte jedoch der Hausarzt konsultiert werden, ob diese Ernährungsweise bezogen auf den aktuellen Gesundheitszustand, Kondition und Fitness geeignet erscheint. Auf jeden Fall dürften Peganer gesünder leben als ein Großteil der Menschen, die täglich Fertignahrung essen oder zur Mittagszeit ein Fastfood-Restaurant besuchen. Auf den Geldbeutel dürfte sich die pegane Ernährungsweise ebenfalls positiv auswirken, weil Fleisch auf dem Speiseplan nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt und auf Milchprodukte sowie Kohlenhydrate ganz verzichtet wird. Auch Green Smoothies sind gut für eine dauerhafte gesunde Ernährung. Wer sicher gehen will kann sich über den Stand-Mixer Test informieren.

    Bild: © Depositphotos.com / CITAlliance

  • Wechseljahre – mehr als eine hormonelle Umstellung

    Wechseljahre – mehr als eine hormonelle Umstellung

    Hitzewallungen und Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Schweißausbrüche – das alles erwartet die meisten Frauen, wenn sie in die Wechseljahre kommen. Das Klimakterium, wie die Wechseljahre medizinisch korrekt heißen, ist die Zeit, in der Hormone bei Frauen völlig aus dem Gleichgewicht kommen. In dieser Zeit verändert sich die Konzentration der weiblichen Geschlechtshormone und vor allem das Östrogen und die Hormone, die Follikel, also die Eizellen stimulieren, sie spielen in den Wechseljahren ein wenig verrückt.

    Wechseljahre – Keine Erkrankung

    Selbst wenn die meisten Frauen in den Wechseljahren leiden, das Klimakterium ist keine Krankheit, aber es gibt jede Menge Symptome. Viele Frauen schlafen schlecht, die Haare werden dünner, die Haut wird welk und auch Hitzewallungen und plötzliche Schweißausbrüche machen das tägliche Leben nicht eben angenehm. Die Lust auf Sex lässt nach, die Scheidenhaut wird trocken und auch Depressionen sind während der Wechseljahre keine Seltenheit. Viele Frauen haben kaum oder gar keine Beschwerden während der Wechseljahre, bei anderen ist die hormonelle Umstellung so gravierend, dass sie ärztliche Hilfe brauchen.

    Wechseljahre – Die Zeit der Veränderungen

    Vielen Frauen machen aber nicht nur die Wechseljahre zu schaffen, in diese schwierige Zeit fallen noch mehr Veränderungen, die bewältigt werden müssen. Die Kinder sind erwachsen und gehen aus dem Haus, auch in der beruflichen Karriere ist der Zenit bei vielen Frauen bereits überschritten und die Rente kommt langsam, aber sicher in Sichtweite. Diese stetigen Veränderungen im beruflichen und privaten Leben beeinflussen das Wohlergehen selten zum Positiven. Die Wechseljahre sind auch ein Zeichen für schwindende Attraktivität, denn während der Mann auch im hohen Alter noch Kinder zeugen kann, ist bei Frauen, die in die Wechseljahre kommen, der Kinderwunsch nicht mehr möglich. Viele fühlen sich deshalb alt und hadern mit ihrem Schicksal.

    Welche medizinische Hilfe gibt es?

    Frauen müssen sich heute nicht mehr mit den Begleiterscheinungen der Wechseljahre abfinden, es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die bei der Umstellungen der Hormone helfen können. So individuell wie die Beschwerden in den Wechseljahren, so individuell sind auch die Behandlungsmethoden. Die bekannteste Methode, die Anzeichen der Wechseljahre abzuschwächen, ist die Hormonersatztherapie, kurz HET genannt. Mit dieser Therapie bekommt der Körper die Hormone, die er selbst nicht mehr produzieren kann. Jede Hormonersatztherapie wird auf jede Frau nach Maß abgestimmt, aber das Prinzip dieser Therapie ist immer das Gleiche: So wenig Hormone wie möglich, so viel Hormone wie nötig. Auch eine HET mit einer sehr niedrigen Hormondosis kann ein großer Erfolg sein.

    Immer wieder anders

    Hormonpräparate gibt es in Tablettenform, als Gel, als Pflaster und auch als Nasenspray, als Zäpfchen, als Creme und in Form einer Injektion. Beliebt sind vor allem Hormonpflaster, die in vielen verschiedenen Dosierungen angeboten werden. Dieses Pflaster hat aber einen entscheidenden Nachteil, denn es muss zweimal in der Woche gewechselt werden, denn nur so kann ein gleichmäßiger Hormonspiegel auch gewährleistet werden. Zudem darf das Pflaster nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, denn sonst zersetzt sich der Wirkstoff. Welches Hormonpräparat infrage kommt, das hängt vor allem von den Beschwerden ab, denn nicht jede Frau leidet unter Schlafstörungen oder unter Hitzewallungen. Der Arzt kann nach einer Blutuntersuchung entscheiden, was das richtige Pflaster ist, und es ist auch möglich mehrere Möglichkeiten auszuprobieren, bis die passende Therapie gefunden wird.

    Hilfe aus der Natur

    Nicht jede Frau möchte in der Zeit der Wechseljahre der Pharmaindustrie vertrauen, sondern lieber Hilfe aus der Natur in Anspruch nehmen. Auch die sogenannte grüne Apotheke hat einige Mittel gegen die Beschwerden der Wechseljahre, wie zum Beispiel den Mönchspfeffer. Die Traubensilberkerze ist ebenfalls ein bewährtes Mittel, um gegen Hitzewallungen, Schweißausbrüche und schlaflose Nächte vorzugehen. Beide Mittel enthalten Phytohormone, die den körpereigenen Hormonen sehr ähnlich sind und die deshalb regulierend in den weiblichen Hormonhaushalt eingreifen können.

    Bild: © Depositphotos.com / pressmaster

  • Wie gut sind Deutschlands Fitnessstudios?

    Wie gut sind Deutschlands Fitnessstudios?

    Fitness ist in, Grund genug für die Stiftung Warentest, sich einmal in den Muckibuden und Wellnesstempeln der Republik umzuschauen. Nicht alle Fitnessstudios bieten ihren Kunden den gleichen Service und auch wenn es um die Preise geht, gibt es riesige Unterschiede in den Fitnessstudios zwischen München und Hamburg. Die Stiftung Warentest rät allen, die fit werden oder bleiben möchten, die Wahl des richtigen Fitnessstudios nicht dem Zufall zu überlassen, sondern anhand von acht Punkten die Auswahl zu treffen.

    Das richtige Fitnessstudios finden

    1. Der Preis

    Aktuell ist kein Fitnessstudio günstiger als der Marktführer McFit, der seinen Kunden einen Pauschalpreis von 19,90 Euro im Monat bietet. Doppelt so teuer ist das Training mit 44,99 Euro bei Fitness First und bei Injoy mit knapp 50,- Euro pro Monat. Wer günstig trainieren will, der muss aber auch Abstriche machen, so spart McFit unter anderem an qualifiziertem Fachpersonal.

    1. Sonderangebote

    Viele Fitnessstudios bieten ihren Kunden ständig neue Sonderangebote, so kostet zum Beispiel die Anmeldung kein Geld. Die Stiftung Warentest rät dazu, besonders bei den teuren Ketten Rabatte auszuhandeln und sich nach der richtigen Filiale umzuschauen, denn die Angebote gelten oftmals nicht in jeder Filiale.

    1. Probeangebote

    Probieren geht bekanntlich über studieren und so lohnt es sich nach einem Fitnessstudio zu suchen, das ein Abo zur Probe anbietet. Bei Anbietern wie Easyfitness und Fitengo kann der Vertrag monatlich gekündigt werden, was ideal für alle ist, die noch nicht wissen, ob Fitness im Studio das Richtige für sie ist. Bei Fitness First und auch bei Injoy gibt es zudem ein Probeabo für die Dauer von zwei Wochen.

    1. Die Betreuung

    Um das richtige Fitnessstudio zu finden, kann es schon hilfreich sein, nach der Qualifikation der Trainer zu fragen. Laut Stiftung Warentest haben vor allem die günstigen Fitnessstudios Probleme mit guten Trainern und das gilt besonders im Bereich der neuen Kunden. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte lieber ein etwas teureres Studio wählen und dafür fachkundig trainiert werden. Neulinge sollten in ihren ersten Stunden von einem Trainer eingewiesen werden, Fitnessstudios, die nur eine oberflächliche Gruppenbetreuung anbieten, sind nicht zu empfehlen.

    1. Die Ausstattung

    Die günstigen Anbieter können, was die Geräte und die Räumlichkeiten angeht, durchaus mit den teuren Fitnessstudios mithalten. Die Stiftung Warentest rät, sich die Geräte genau anzusehen, ob diese auf dem neusten Stand sind und funktionieren. Außerdem sollte es zwischen den Geräten ausreichend Freiflächen geben.

    1. Das Kursangebot

    Kosten die Kurse extra? Die Stiftung Warentest rät, sich danach zu erkundigen, um keine teure Überraschung zu erleben. Auch wie groß das Angebot ist, sagt viel über das jeweilige Fitnessstudio aus. Jazzgymnastik, Step-Aerobic oder auch Zumba-Kurse sollte heute jedes gute Fitnessstudio im Angebot haben. Fitnessstudios, die lediglich Videokurse anbieten, sind vor allem für Anfänger nicht besonders gut geeignet.

    Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

  • Wie gesund ist Kefir?

    Wie gesund ist Kefir?

    Jeder möchte alt werden und dabei gesund bleiben, aber das ist leider nicht ganz so einfach. Wer gesund leben will, der sollte auf seine Ernährung achten, denn sie ist der Schlüssel für ein langes Leben. Eine große Rolle kann dabei Kefir spielen, denn das Milchgetränk wird in seinem Herkunftsland dem Kaukasus, auch das Getränk der Hundertjährigen genannt. Auch hierzulande ist bekannt, dass Kefir gesund ist, denn Kefir stärkt zum einen das Immunsystem und wirkt sich zum anderen positiv auf die Verdauung aus. Aber was macht Kefir gesund und was ist das Geheimnis dieses leckeren Getränks?

    Was ist Kefir eigentlich?

    Kefir kann man in jedem Supermarkt und auch jedem Discounter finden. Vor allem an heißen Sommertagen ist Kefir sehr beliebt, weil er herrlich erfrischt, den Durst löscht und dazu auch noch sehr wenig Kalorien hat. Kefir ist ein Getränk, das aus sauerer Milch hergestellt wird, die gären muss, damit sich in Verbindung mit der Milch die Kefirpilze entwickeln können. Im Kaukasus wurde und wird bis heute Kefir aus Stutenmilch gewonnen, in Westeuropa wird aber in der Regel Kuhmilch verwendet, um Kefir herzustellen. Kefir ist leicht dickflüssig und erinnert mit seinem säuerlichen Geschmack ein wenig an Buttermilch. Da Kefir aber Kohlensäure enthält, sprudelt das Milchgetränk, wenn es in eine Tasse oder in ein Glas geschüttet wird. Je nach Art der Herstellung hat Kefir einen kleinen Anteil Alkohol, und wer keinen Kefir mit Milch mag oder Milch nicht vertragen kann, der sollte Wasserkefir probieren, das der aus einer zuckerhaltigen Wasserlösung hergestellt wird. Im Geschmack erinnert Wasserkefir übrigens an Kombucha.

    Warum sind Kefirpilze so wichtig?

    Für die Herstellung von Kefir sind die Kefirpilze oder die Kefirknollen unerlässlich. Kefirpilze sind eine Mischung aus Hefen und Bakterien, die für die nötige Gärung des Getränks sorgen, wenn sie sich mit dem Milchzucker, der Laktose in der natürlichen Milchsäure verbinden. Während des Gärungsprozesses wird die Milchsäure zum einen in Alkohol und zum anderen in Kohlensäure umgewandelt. Kefirpilze sind sehr ergiebig und können mehrfach zur Herstellung von Kefir verwendet werden.

    Wie gesund ist Kefir?

    Dass Kefir gesund ist, das ist steht außer Frage. Kefir ist gesund für den Darm, denn er regt die Darmtätigkeit an. Menschen, die mit Verstopfungen zu tun haben, sind daher immer gut beraten, regelmäßig Kefir zu trinken. Kefir enthält viel Eiweiß, die Vitamine A, B und D sowie Folsäure, die vor allem für schwangere Frauen sehr wichtig ist. Aber auch die Knochen, die Muskeln, Nerven und die Zähne profitieren von der im Kefir enthaltenen Folsäure. Auch die probiotische Wirkung macht Kefir gesund, denn im Gegensatz zu anderen Milchprodukten wie Joghurt oder auch Buttermilch, sind in den Milchsäurebakterien im Kefir auch Essigsäurebakterien und Hefe enthalten. Die Mikroorganismen unterstützen die Arbeit des Dickdarms, sie bekämpfen erfolgreich Krebserreger und sie stärken zudem das Immunsystem und damit die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers.

    Perfekt für die Diät

    Wer sich für Magermilchkefir entscheidet, der wählt eine Kefirsorte, die reich an Proteinen ist, die satt macht, wenig Fett und damit auch sehr wenig Kalorien hat. Kefir ist also nicht nur gesund, er ist auch sehr hilfreich, wenn es um eine Diät geht. Wer mag, der kann den Kefir pur trinken, aber auch zu frischem Obst, als leckerer Shake und zu püriertem Gemüse schmeckt Kefir besonders gut. Während einer Diät profitiert die Darmflora vom Kefir, und er wirkt sich auch sehr positiv auf den Energiestoffwechsel aus, was bei einer Diät immer wichtig ist. Kefir kann aber auch für eine schöne Haut sorgen, denn wenn die Darmflora gesund ist, dann haben Hautprobleme wie Mitesser und Pickel keine Chance mehr. Für eine Gesichtsmaske, die reinigt und Feuchtigkeit spenden soll, ist Kefir ebenfalls ein hervorragendes Mittel.

    Bild: © Depositphotos.com / daffodil

  • Der Konsum von Cannabis steigt

    Der Konsum von Cannabis steigt

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Berlin schlägt Alarm, denn immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland konsumieren Cannabis. Jeder zehnte zwischen zwölf und 17 Jahren hat nach einer neuen Studie schon einmal Cannabis probiert, vor allem bei den jungen Männern steigt die Zahl der Konsumenten drastisch an. War es 2008 noch jeder siebte junge Mann zwischen 18 und 25 Jahren in dieser Altersgruppe, der mindestens einmal die Droge probiert hat, ist es aktuell jeder Vierte. Bei den jungen Frauen stieg die Zahl der Erstkonsumenten von 8,3 % auf 11,2 % an.

    Immer mehr konsumieren regelmäßig Cannabis

    Acht Prozent der 12- bis 17-Jährigen gab an, dass sie in den letzten zwölf Monaten Cannabis konsumiert haben, zwei Prozent in dieser Altersgruppe nimmt es sogar regelmäßig. Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler sieht pessimistisch in die Zukunft, denn ihrer Meinung nach werden die Zahlen noch erheblich ansteigen. Von den Kindern und Jugendlichen, die regelmäßig Cannabis nehmen, wird die Zahl von aktuell 2,3 % auf 3,5 % steigen und auch bei den jungen Menschen ab 25 Jahre wird nach Ansicht von Marlene Mortler kaum eine Veränderung zum Positiven stattfinden.

    Sind die Befürworter schuld?

    Die Diskussion um die Legalisierung von Cannabis ist nach Ansicht von Experten daran schuld, dass immer mehr junge Menschen die Droge nehmen. Auch die Bundesdrogenbeauftragte sieht die Gefahr in der Verharmlosung von Cannabis, wie sie von den Befürwortern propagiert wird. Mediziner sprechen von einer bedenklichen Entwicklung in die völlig falsche Richtung, wenn Cannabis, wie es einige fordern, legalisiert wird. Dann wird Cannabis zu einer Einstiegsdroge, denn viele, die heute regelmäßig Cannabis rauchen, werden irgendwann mit dem Ergebnis nicht mehr zufrieden sein und dann zwangsläufig zu anderen, härteren Drogen greifen. Die Grünen, die Linkspartei und in neuster Zeit auch die FDP sprechen sich für eine Legalisierung von Cannabis aus, unter anderem, um die Beschaffungskriminalität in den Griff zu bekommen.

    Die gesundheitlichen Folgen

    Mediziner betrachten Cannabis nicht als harmlose Droge, sondern als ein ernst zunehmendes Problem, wenn es um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen geht. Die Leistung des Gehirns leidet bei regelmäßigem Genuss von Cannabis ebenso wie die Leber und auch das Herz. Sie fordern von der Bundesregierung auch umfassendere Präventivmaßnahmen, um zu verhindern, dass noch mehr Kinder und Jugendliche zum Cannabis greifen. Den jungen Leuten muss unmissverständlich klar gemacht werden, dass der Genuss von Cannabis weitreichende Folgen für das zukünftige Leben haben kann. Die Befürworter halten die Diskussion für heuchlerisch, denn sie sind der Ansicht, dass alle, die sich gegen eine Legalisierung aussprechen, dann auch so konsequent sein sollten, Alkohol für Jugendliche ebenfalls zu verbieten und den Konsum unter Strafe zu stellen. Alkohol hat nämlich für Heranwachsende eine besonders verheerende Wirkung, wenn er regelmäßig und in großen Mengen konsumiert wird.

    Bild: © Depositphotos.com / yellow2j