Schlagwort: Blut

  • Schwanger trotz Periode

    Schwanger trotz Periode

    Während manche Frauen eine Schwangerschaft sofort spüren, kommt für andere die Nachricht wiederum komplett überraschend. Vor allem dann, wenn sie schwanger trotz Periode sein könnten. Auch wenn es immer wieder im wahrsten Sinn des Wortes unglaublich klingt, haben es viele Frauen schon am eigenen Leib erfahren. Es gibt durchaus Fälle, in denen Sie bereits schwanger trotz Periode sind, diese jedoch von den Betreffenden nicht erkannt wird, da sie weiterhin menstruieren.

    Schwanger trotz Periode – Unter gewissen Umständen

    Klar ist allerdings, dass es sich in solchen Fällen nicht um die klassische monatliche Periode handelt. Denn im Verlauf der ersten Monate einer Schwangerschaft kann es durchaus zu Blutungen kommen, die zwar mit der Periode verwechselt werden, aber tatsächlich einen anderen medizinischen Hintergrund haben. Aus gynäkologischer Sicht ist nämlich ein gleichzeitiges Auftreten von Schwangerschaft und Periode einfach unmöglich, da ein Zusammenhang zwischen Befruchtungs- und Einnistungsvorgang im weiblichen Körper besteht. Dieser ist nämlich von Natur aus so programmiert, dass sich Einnistung und Periode quasi gegenseitig ausschließen.

    Die Funktionsweise des weiblichen Zyklus

    Um hier etwas Einblick in die Vorgänge rund um die Schwangerschaft und die monatliche Periode zu geben, lohnt ein Blick auf den weiblichen Zyklus. Dieser dauert grundsätzlich 28 Tage, wobei die Zeit vor, während und nach der Periode von Frauen sehr individuell erlebt und empfunden wird. Hat sich die reife Eizelle in den Eileiter abgesetzt, besteht die Möglichkeit für die männlichen Spermien während der fruchtbaren Tage die Möglichkeit die Eizelle zu befruchten. Kommt es tatsächlich dazu, beginnt sich das Ei in der Gebärmutter einzunisten, womit sich auch der Körper ab diesem Zeitpunkt auf ein mögliches schwanger werden vorzubereiten beginnt. Gibt es keine Befruchtung, wird das unbefruchtete Ei samt der Gebärmutterschleimhaut abgestoßen und es kommt zur monatlichen Regelblutung. Betrachtet man diese beiden Entwicklungen genauer, wird eines schnell klar: es handelt sich dabei um zwei komplett entgegen gesetzte Entwicklungen im weiblichen Körper. Damit ist auch logisch, dass es schwanger trotz Periode schon rein aus körperlicher Sicht nicht geben kann.

    Blutungen im ersten Trimester der Schwangerschaft

    Wer sich jetzt fragt, warum trotzdem schwangere Frauen über das Phänomen schwanger trotz Periode berichten, so kann dies ganz einfach erklärt werden. Denn es kann im bereits schwangeren Körper durchaus zu leichten Blutungen kommen, die – wenn sie im zeitlichen Umfeld der normalen Periode stattfinden – fälschlicherweise als schwanger trotz Periode eingestuft werden. In Wahrheit handelt es sich um vaginale Blutungen, die jedoch anders einzustufen sind. Wahrscheinlich sind etwa sogenannte Nidationsblutungen, die auch als Einnistungsblutungen bezeichnet werden. Diese entwickeln sich im Zuge der Einnistung des befruchteten Eis und können ungefähr 12 Tage nach dem Eisprung auftreten. Wenn eine Frau ihren Körper gut kennt und ihn einzuschätzen weiß, kann sie trotz der zeitlichen Nähe zwischen dieser Blutung und der Periode Unterschiede feststellen. Denn Nidationsblutungen sind weitaus schwächer und dauern meist nur drei Tage. Auch der während der Schwangerschaft veränderte Hormonhaushalt kann leichte Blutungen auslösen. Der weibliche Körper arbeitet während der ersten Phase der Schwangerschaft buchstäblich auf Hochtouren, um die bestmögliche Entwicklung des Fötus im Mutterleib zu gewährleisten. Dabei kann es zu aufgrund der starken Veränderung des Hormonspiegels durchaus zu leichten Blutungen kommen. Der dritte Grund für vaginale Blutungen während der Anfangsphase einer Schwangerschaft kann in der Pille seinen Grund haben. Denn wenn eine Frau mittels Pille verhütet, wird ihr Zyklus ja quasi künstlich erzeugt und auch reguliert. Damit kann es vorkommen, dass es weiterhin zu einer Menstruation kommt, obwohl die Eizelle bereits befruchtet ist.

    Schwanger trotz Periode – Auf Signale des Körpers achten

    Grundsätzlich kennen Frauen ihren Körper ganz genau und erkennen auch sofort die Veränderungen im Zuge einer beginnenden Schwangerschaft. Neben ungewohnter Müdigkeit kommt es dabei auch zu verstärktem Harndrang und einer zunehmenden Empfindlichkeit der Brüste. Übelkeit am Morgen ist natürlich ein klassisches Zeichen dafür, dass sich Nachwuchs ankündigt. Um auf Nummer Sicher zu gehen, sollte schnellstmöglich ein Schwangerschaftstest durchgeführt und der Termin beim Gynäkologen vereinbart werden.

    Bild: © Depositphotos.com / Mitrofan

  • 33. SSW – das Baby entwickelt seine Sinne

    33. SSW – das Baby entwickelt seine Sinne

    Die 33. SSW – welcher Monat ist das eigentlich? In der 33. SSW beginnt offiziell der neunte und damit letzte Monat der Schwangerschaft und sowohl die Mutter als auch das ungeborene Kind spüren jetzt ganz deutlich, dass die Geburt nicht mehr allzu weit entfernt ist. Bei Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, senkt sich in der 33. SSW der Kopf des Babys ins Becken und deshalb ist eine Senkwehe in der 33. SSW kein Grund zur Aufregung. Das Baby bereitet sich langsam darauf vor geboren zu werden, denn in seinem Einzimmer Apartment wird es jetzt eng und die Zeit des fröhlichen Herumturnens ist vorbei.

    Die Entwicklung des Babys in der 33. SSW

    Da der Platz in der Gebärmutter immer enger wird, nimmt das Baby in der 33. SSW gerne eine sitzende Haltung ein. Es hat die für Föten typisch Position, in der die Knie angezogen und die Arme verschränkt werden, das Köpfchen wird gesenkt und gegen die Brust gepresst. Wenn es sich aber dehnt oder streckt, dann macht sich das für die Mutter schmerzhaft bemerkbar. Ein in der 33. SSW harter Bauch ist ebenfalls ein Zeichen, dass das Baby versucht, es sich so bequem wie eben möglich zu machen.

    Die 33. SSW Gewichtszunahme ist rasant, denn das Gewicht des Babys in der 33. SSW beträgt rund 2.000 Gramm. Vom Scheitel bis zur Sohle misst das Baby in der 33. SSW durchschnittlich 44 cm, aber wie das Gewicht, so kann natürlich auch die Größe des Babys individuell variieren, denn manche Kinder sind schwerer und größer als andere. In der 33. SSW sind die Sinne des Kindes bereits vollkommen entwickelt, es kann sehen, hören und auch das Tastempfinden wird immer besser. Das Kind kann das Fruchtwasser schmecken, aber erst nach der Geburt wird es zum ersten Mal in seinem Leben Gerüche unterschieden können. Den Geruchssinn kann das Baby anders als die anderen Sinne nicht trainieren, da es praktisch in einem luftleeren Raum lebt, in dem es keine Gerüche gibt.

    In der 33. SSW werden die Funktionen des Gehirns immer weiter ausgeprägt und auch das Volumen des Gehirns nimmt jetzt in einem atemberaubenden Tempo zu, auch der Umfang des Kopfes wächst in der 33. SSW um ca. 1,3 cm. Die Ausbildung des kindlichen Skeletts wird mit Ausnahme der Schädelplatten in der 33. SSW abgeschlossen. Die Schädelplatten sind nach wie vor biegsam und weich und bleiben es auch noch nach der Geburt. Es gibt keine festen Knochenstrukturen, sondern lediglich innere und äußere Hautschichten, die so genannten Fontanellen, die miteinander verbunden sind. Wenn der Weg in den Geburtskanal beginnt, dann werden sich die Schädelplatten des Babys ein wenig übereinander schieben. So entsteht bei vielen Babys der Eindruck, sie hätten einen deformierten Kopf.

    Die Kleinere der Fontanellen wird sich erst in den ersten drei Lebensmonaten ganz schließen, die größere Fontanelle schließt sich erst im zweiten Lebensjahr komplett. Mütter sollten in den ersten zwölf Monaten darauf achten, dass die große Fontanelle keine Delle aufweist oder eine kleine Kuhle bildet, denn das kann ein Zeichen für Flüssigkeitsmangel sein, in diesem Fall muss ein Kinderarzt aufgesucht werden.

    In der 33. SSW sammelt das Baby Fett

    Wenn ein Arzt oder eine Hebamme gefragt werden, was ist die vorrangige Aufgabe des Babys in der 33. SSW, dann werden sie antworten: Das Baby sammelt Fett und legt sich ein immer größer werdendes Fettpolster zu. Dieses Polster ist für die ersten Tage nach der Geburt gedacht, denn dann werden diese Fettreserven eine wichtige Rolle spielen. Das Baby wartet jetzt auf seine erste richtige Nahrung und das wird das sogenannte Kolostrum sein, die Vormilch. Diese Muttermilch ist sehr nahrhaft und gut für das Immunsystem, der Nachteil ist aber, dass sie nur in sehr kleinen Mengen produziert wird. Die Menge reicht gerade aus, um den Magen des Babys zu füllen. Daher sind die Fettreserven sehr wichtig, die in der 33. SSW gesammelt werden. In der 33. SSW nehmen Babys leicht ab, was nicht weiter schlimm ist, im Verlauf der nächsten zwei Wochen muss das Baby aber wieder zunehmen, um eine gute Basis für das Geburtsgewicht zu haben.

    In der 33. SSW liegt die Körpertemperatur des Kindes um ein Grad höher als die der Mutter, denn der Babyspeck wirkt jetzt wie ein selbstständiger Regulator für Wärme.

    Wenn das Baby in der 33. SSW geboren wird

    Viele Frauen haben Angst vor einer Geburt in der 33. SSW, vor allem Frauen, die noch nie geboren haben und die Senkwehen verspüren, geraten dann leicht in Panik. Eine Frühgeburt 33. SSW ist kein so großes Drama, da das Kind fast „fertig“ ist, aber es ist ein 33. SSW Frühchen, das in den Brutkasten muss. Der Arzt überprüft bei der Vorsorgeuntersuchung in der 33. SSW, ob sich das Kind schon mit dem Kopf in das Becken der Mutter gedreht hat. Wenn das der Fall ist, dann kann sich die Nabelschnur nicht mehr vor das Köpfchen legen und die wichtige Versorgung mit Sauerstoff wird nicht mehr abgeklemmt, selbst wenn die Fruchtblase vorzeitig platzen sollte. Wenn die Wehen beginnen, dann muss sofort der Notarzt verständigt werden, bevor das Kind in der Beckenendlage liegt, zudem sollte die Mutter sich hinlegen, und sie wird dann auch im Liegen in die Klinik transportiert.

    In der 33. SSW kann es auch zum sogenannten Zeichnen kommen. In den 40 Wochen der Schwangerschaft wird der Muttermund mit einem Pfropfen aus Schleim und Blut verschlossen, der das Kind und die Gebärmutter unter anderem vor dem Eindringen von Keimen schützt. In der 33. SSW kann es passieren, dass sich dieser Pfropfen löst und als blutiger Ausfluss abgeht. Wenn das der Fall ist und die Mutter zusätzlich regelmäßige Wehen spürt, die sich verstärken, dann kündigt sich die Geburt an. Bei einigen Frauen kommt es aber nicht zur Geburt, sie haben lediglich Senk- oder Übungswehen und bis zur Geburt können noch Wochen vergehen.

    Bild: © Depositphotos.com / szefei

  • Erste Anzeichen einer Schwangerschaft

    Erste Anzeichen einer Schwangerschaft

    Die meisten Frauen fühlen, dass sie schwanger sind, noch bevor ein Test darüber Auskunft gibt. Vor allem Frauen, die bereits Kinder haben, spüren sehr wahrscheinlich schon kurz nach der Empfängnis, dass sie wieder schwanger sind. Frauen, die noch nie geboren haben, werden in der Regel aber erst bemerken, dass sie ein Kind erwarten, wenn die Eizelle befruchtet wurde und sich in der Gebärmutter eingenistet hat.

    Aber es gibt einige deutliche Anzeichen die keinen Zweifel daran lassen, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Diese Seite hilft allen Frauen dabei zu erkennen, ob sie schwanger sind oder nicht.

    Frauen, die sich sehnlichst ein Kind wünschen, können es nicht abwarten, bis sie die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft verspüren. Es gibt jedoch viele verschiedene Anzeichen, die nicht alle unbedingt auf eine Schwangerschaft hindeuten. Ein ziemlich sicheres Anzeichen einer Schwangerschaft ist das Ausbleiben der Periode. Vor allem Frauen, die sich auf ihren Zyklus verlassen können, dürfen davon ausgehen, dass sie ein Kind erwarten, wenn die monatliche Blutung nicht mehr wie gewohnt pünktlich einsetzt. Aber das Ausbleiben der Monatsblutung ist nicht bei jeder Frau ein sicheres Anzeichen einer Schwangerschaft. Frauen, die kurz vor Beginn der Wechseljahre stehen, bekommen ihre Periode nicht selten sehr unregelmäßig und sie denken häufig nicht darüber nach, ob sie vielleicht schwanger sein könnten, denn dafür fühlen sie sich nicht mehr jung genug. Wenn die Periode ausbleibt und wenn nicht verhütet wurde, dann ist es eine gute Idee, entweder einen Schwangerschaftstest zu machen oder zu einem Frauenarzt zu gehen.

    Ein anderes Anzeichen einer Schwangerschaft ist die berühmte morgendliche Übelkeit, die vielen Frauen besonders in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft schwer zu schaffen macht. Bei einigen Frauen ist die Übelkeit aber nicht am Morgen spürbar, sondern den ganzen Tag, und wieder andere spüren überhaupt nichts. Wenn die Übelkeit über mehrere Tage anhält, dann wird es Zeit einen Schwangerschaftstest zu machen, denn dann ist daran selten ein verdorbener Magen schuld, es handelt sich vielmehr höchstwahrscheinlich um das Anzeichen einer Schwangerschaft.

    Aber nicht nur Übelkeit kann ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein, auch wenn die Lust auf eine Tasse Kaffee plötzlich schwindet und wenn allein schon der Gedanke an das Lieblingsessen für einen Würgereflex sorgt, dann kann auch das ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Einige Frauen verspüren auch einen metallischen Geschmack im Mund, wenn sie schwanger werden. Wenn das der Fall ist, dann sollte ein Test gemacht werden, der Auskunft darüber, gibt ob eine Schwangerschaft vorliegt oder nicht.

    Eine Schwangerschaft kann sich auch mit Schmerzen bemerkbar machen, denn auch Krämpfe im Unterleib können Anzeichen einer Schwangerschaft sein. In den meisten Fällen beginnen diese Krämpfe ungefähr acht Tage, nachdem es zum Eisprung gekommen ist. Viele Frauen kennen diese Krämpfe, die normalerweise darauf hindeuten, dass die Periode kurz bevorsteht. Wenn jedoch die schmerzhaften Krämpfe im Unterleib auftreten, ohne dass es zur Monatsblutung kommt, dann kann das ein deutliches Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Wer jetzt auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte sich in der Apotheke einen Schwangerschaftstest kaufen oder zum Gynäkologen gehen.

    Es besteht kein Grund zur Panik, wenn zu den Krämpfen leichte Schmierblutungen kommen, denn auch diese Blutungen können ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Wie die Unterleibskrämpfe, so beginnen auch die Blutungen ca. acht bis zehn Tage, nachdem es zum Eisprung und damit auch zur Einnistung des Eis in der Gebärmutter gekommen ist. Diese Schmierblutungen sind für viele Frauen ein Zeichen, dass die Periode beginnt, und vor allem dann, wenn kein Kind geplant ist, wird dieses Anzeichen einer Schwangerschaft gerne mal übersehen.

    Hering in Sahnesoße mit Marmelade, Apfelkuchen ohne Ende oder Lakritz gleich tütenweise – Frauen, die plötzlich einen unstillbaren Heißhunger auf verrückte Sache haben, die können das als Anzeichen einer Schwangerschaft werten. Heißhunger, der aus heiterem Himmel einsetzt, hat in der Regel etwas mit den Hormonen zu tun, die in der Schwangerschaft bekanntlich ein wenig verrückt spielen. Wenn sich der Heißhunger nicht legt und wenn dann vielleicht noch die Periode aussetzt, dann sind das sehr sichere Anzeichen einer Schwangerschaft, und der Test wird sehr wahrscheinlich ein positives Ergebnis haben.

    Sind die Brustwarzen dunkler als gewöhnlich? Das kann ebenfalls ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein. Allerdings kann auch eine hormonelle Störung die Ursache sein, wenn sich die Haut um die Brustwarze herum dunkler färbt. Frauen, die ganz sicher gehen wollen, sollten ihren Arzt aufsuchen oder einen Schwangerschaftstest machen. Wenn der Harndrang zunimmt, dann kann auch das ein Anzeichen einer Schwangerschaft sein, denn wenn sich ein Kind in der Gebärmutter eingenistet hat, dann wird ein bestimmtes Hormon frei gesetzt. Dieses Hormon, das den klangvollen Namen Humanes Chorion Gonadotropin trägt, sorgt dafür, dass der Drang zunimmt, auf die Toilette zu gehen. Bei Frauen, die in die Wechseljahre kommen, senkt sich die Gebärmutter ab, und auch wenn das der Fall ist, dann führt das zu einem vermehrten Harndrang, es muss also nicht zwingend das Anzeichen einer Schwangerschaft sein, wenn Frauen Mitte 40 ständig die Toilette aufsuchen müssen.

    Müdigkeit ist normal, vor allem bei den Frauen, die den ganzen Tag arbeiten gehen oder die sich um die Familie kümmern müssen. Wenn die Müdigkeit aber in eine Erschöpfung übergeht, dann kann es sein, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Frauen, die schon am Vormittag das Gefühl haben, gerade einen Marathon gelaufen zu sein und die zuvor ungeschützten Sex hatten, die sollten die starke Müdigkeit als Anzeichen einer Schwangerschaft sehen und einen Test machen. Im Frühling kann die Müdigkeit aber auch nur eine simple Frühjahrsmüdigkeit sein, und wenn keine sonstigen Anzeichen einer Schwangerschaft verspürt werden, dann ist eine Schwangerschaft nur eine von vielen Optionen.

    Wenn die Brüste anschwellen und wenn sie gegen Berührungen empfindlich werden, dann kann das ein Zeichen dafür sein, dass eine Schwangerschaft vorliegt. Viele Frauen kennen dieses Gefühl, wenn die Periode unmittelbar bevorsteht, und machen sich daher keine allzu großen Gedanken. Wenn aber die Monatsblutung nicht einsetzt und der Busen trotzdem empfindlich und angeschwollen bleibt, dann ist das als Anzeichen einer Schwangerschaft zu werden und ein Schwangerschaftstest kann Gewissheit bringen.

    Alle Frauen, die mehr über die untrüglichen Zeichen einer Schwangerschaft wissen möchten, die können sich auf dieser Seite ausführlich und detailliert darüber informieren.

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  • 34. SSW – für das Baby wird es langsam eng

    34. SSW – für das Baby wird es langsam eng

    In der 34. SSW sind es nur noch sechs Wochen bis zur Geburt, wenn alles nach Plan läuft und das Kind zum errechneten Geburtstermin zur Welt kommt. Für die Mutter beginnt jetzt eine ganz besondere Phase, denn sie kann in den Mutterschutz gehen, wenn sie möchte und die verbleibenden sechs Wochen dazu nutzen, Kraft für die bevorstehende Geburt zu tanken. Sie hat Zeit für sich, kann das Kinderzimmer fertig einrichten und alles das kaufen, was das Baby noch benötigt. Auch für das Baby ist die 34. SSW eine entscheidende Woche, denn es bereitet sich auf seine Art vor, das Licht der Welt zu erblicken.

    Das Baby in der 34. SSW

    45 cm groß und etwa 2.250 Gramm schwer ist das Baby in der 34. SSW. Es wird nur noch in den kommenden zwei Wochen weiter wachsen und an Gewicht zulegen, danach ist das Wachstum abgeschlossen. Wie die Mutter, so sammelt auch das Kind in der 34. SSW Kraft und Energie für die Geburt. Das Baby hat in der 34. SSW alle wichtigen Phasen seiner Entwicklung bereits durchlaufen, die es braucht, um auch außerhalb des schützenden Mutterleibs zurechtzukommen. Seine Lungen haben sich weitgehend entfaltet und sind ausgereift, auch das Gehör ist jetzt feiner. Das Baby lauscht der Mutter, die ihm etwas vorliest, es mag Musik und auch die Babygespräche, die die meisten Mütter mit ihrem ungeborenen Kind führen, werden jetzt deutlicher wahrgenommen. Das Baby hört aber nicht nur besser, Studien haben nachgewiesen, dass das Kind auch auf bestimmte akustische Reize reagiert.

    In der 34. SSW werden noch einige Feinarbeiten vorgenommen und die Entwicklung des Gehirns ist fast abgeschlossen. Der Bedarf an Kalzium ist in der 34. SSW besonders hoch und das Kind nimmt davon so viel wie eben möglich, aus dem Blut der Mutter auf. Es ist wichtig, dass sich die Mutter in der 34. SSW besonders kalziumreich ernährt, denn das ist für den Aufbau des kindlichen Skeletts unabdingbar. Optimal ist es, wenn in der 34. SSW der Gehalt an Kalzium beim Baby höher ist als bei der Mutter.

    In der 34. SSW wird es eng

    Langsam wird der Platz für das Baby in der Gebärmutter eng. In der 34. SSW kann es sich nur noch nach links oder rechts drehen, Purzelbäume sind nicht mehr möglich. Aber es kann noch seine Dehnübungen machen und die nehmen die endgültige Beckenendlage 34. SSW ein. Zum ersten Mal kann das Kind in der 34. SSW die Wände der Gebärmutter direkt berühren und die Mutter kann deutlich sehen, ob gerade ein Fuß, der Po oder eine Hand oben oder unten ist. In der 34. SSW sind Kinder zum Leidwesen der werdenden Mutter besonders in der Nacht aktiv und verschlafen gerne den Tag.

    Ist das ungeborene Kind ein kleiner Junge, dann befinden sich in der 34. SSW die Hoden bereits im Hodensack und auf den Ultraschallbildern, die in der 34. SSW gemacht werden, erscheinen die Hoden überproportional groß. Das Bild täuscht allerdings, denn es handelt sich dabei lediglich um eine Ansammlung von Flüssigkeit, die von selbst wieder verschwindet.

    Die körperlichen Veränderungen in der 34. SSW

    Nicht nur das Baby verändert sich in der 34. SSW, auch die Mutter spürt viele körperliche Veränderungen. Ist in der 34. SSW Druck nach unten zu spüren, ist es vollkommen normal und besonders zierlich gebaute Frauen merken in der 34. SSW Größe und Gewicht des Babys sehr deutlich. Auch der obere Rand der Gebärmutter macht der Mutter in der 34. SSW zu schaffen, denn er erreicht seinen höchsten Stand und drückt unangenehm gegen die Rippen, den Magen und auf das Zwerchfell. Viele Frauen haben in dieser Phase der Schwangerschaft nur noch wenig Appetit und sollten auf kleine leckere Mahlzeiten und gesunde Snacks umsteigen. Nicht selten spannt sich in der 34. SSW der Bauch so sehr, dass der Nabel sich nach außen wölbt oder abflacht, und in der Mitte des Bauchs zeigt sich eine dunkle Linie, die sogenannte Linea Negra. Immer wenn in der 34. SSW das Gewicht des Baby auf den Beckennerv drückt, dann ist auch ein taubes Gefühl oder ein leichtes Kribbeln in der Beckenregion keine Seltenheit.

    Wenn die Belastung für die Mutter zu groß wird, dann können lauwarme Bäder, Massagen oder auch eine sanfte Form des Yoga für Erleichterung sorgen. In der 34. SSW wird es langsam aber sicher Zeit, nach einem geeigneten Krankenhaus oder Geburtshaus zu suchen. Frauen, die zu Hause entbinden wollen, sollten mit der Hebamme alle wichtigen und relevanten Dinge besprechen. Selbst wenn es bis zur Geburt noch sechs Wochen sind, kann es nicht schaden, die Tasche für die Klinik schon mal zu packen, denn es gibt Babys, die halten sich nicht an vereinbarte Termine.

    Welche Vorbereitungen kann die Mutter noch treffen?

    Um zu verhindern, dass der Damm während der Geburt geschnitten werden muss oder reißt, sollte in der 34. Schwangerschaftswoche mit der Massage des Damms begonnen werden, um ihn elastisch zu machen. Möglich sind eine äußere oder eine innere vaginale Massage, deren Wirkung sich mit einem milden, naturbelassenen Öl noch verstärken lässt. Täglich fünf bis maximal zehn Minuten Dammmassage reichen aus, um die Durchblutung anzuregen. Vor der 34. SSW sollte mit der Massage des Damms allerdings nicht begonnen werden, dann das kann im schlimmsten Fall Wehen auslösen.

    Wie gefährlich ist eine Geburt in der 34. Schwangerschaftswoche?

    Sind in der 34. SSW Senkwehen zu spüren, dann ist das kein Grund zur Panik, denn wenn das Kind bereits in der Beckenendlage liegt, dann drückt das Köpfchen nach unten. Eine Frühgeburt in der 34. SSW ist keine Seltenheit, aber wenn das Kind die durchschnittlichen Werte beim Gewicht und der Größe mitbringt, dann gilt es zwar offiziell als 34. SSW Frühchen, aber es hat alle Chancen, gesund auf die Welt zu kommen. Nicht selten kommen Zwillinge in der 34. SSW auf die Welt und da in diesem Fall beide Kinder meist recht leicht sind, müssen sie für einige Zeit in den Brutkasten.

    Die körperliche Entwicklung des Kindes ist in der 34. Schwangerschaftswoche beinahe abgeschlossen und da die Lungen bereits gut entwickelt sind, überlebt der überwiegende Teil der Kinder die frühe Geburt.

    Bild: © Depositphotos.com / andresr

  • 35. SSW – Die 35. Schwangerschaftswoche

    35. SSW – Die 35. Schwangerschaftswoche

    Wenn der neunte Monat in seine zweite Hälfte geht, dann beginnt die 35. SSW und das heißt für Mutter und Kind, bald ist es so weit. Es ist die 35. SSW, die viele Frauen besonders belastet, die meisten sehnen sich danach, dass es endlich losgeht und das Kind geboren wird. In der 35. Schwangerschaftswoche beginnt auch der gesetzliche Mutterschutz und die meisten werdenden Mütter nutzen die verbleibende Zeit vor der Entbindung, um das zu Hause in ein behagliches Heim für den Nachwuchs zu verwandeln. Körperlich ist diese Phase der Schwangerschaft eher belastend, denn in der 35. SSW nimmt der Druck nach unten immer weiter zu und das macht vielen Schwangeren zu schaffen.

    Was macht das Baby in der 35. SSW?

    In der 35. SSW misst das Baby durchschnittlich 46 cm und ist im Schnitt 2.550 Gramm schwer. Bis zu seiner Geburt wird das Kind noch kräftig an Gewicht zulegen, denn die Gewichtszunahme in der 35. SSW ist sehr wichtig, da das Baby viele Energiereserven für die anstehende Geburt und die ersten Lebenstage dringend braucht. Die Bewegungen des Kindes werden in der 35. SSW immer koordinierter, allerdings fehlt jetzt langsam der Platz, um sich bewegen zu können. Die 35. SSW Kindsbewegungen werden von der Mutter daher nicht mehr so stark wahrgenommen, wie das in den vergangenen Monaten der Fall war.

    Die Sinneswahrnehmungen sind in der 35. SSW ausgeprägter und auch die Reflexe werden immer besser. So wendet sich das Kind einer Lichtquelle automatisch zu und dieser natürliche Reflex gilt als eine sehr wichtige Vorbereitung für das eigenständige Leben außerhalb des Mutterleibs. Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass Babys in der 35. SSW intensiv träumen und dass bereits REM-Schlafphasen vorhanden sind, die sich mit den Träumen abwechseln.

    Die eigene Körpertemperatur kann das Kind in der 35. SSW immer besser regulieren und das kindliche Immunsystem funktioniert jetzt auch unabhängig vom Immunsystem der Mutter. Trotzdem ist das Immunsystem immer noch sehr sensibel und empfindlich. Um ausreichend Abwehrstoffe für die ersten Lebenswochen zu bekommen, ist das Kind nach wie vor von der Mutter abhängig, denn die eigentlichen Antikörper gegen ganz unterschiedliche Krankheitserreger werden erst in den ersten Lebensjahren ausgebildet.

    Wie arbeiten die kindlichen Organe in der 35. SSW?

    Die Organe des Babys sind in der 35. SSW schon vollständig entwickelt. Die Nieren und die Leber arbeiten und auch der Darm funktioniert bereits und lagert immer stärker das sogenannte Mekonium, das Kindspech ab. Dieses Kindspech ist eine zähe, dunkle Masse, die in der Hauptsache aus Hautzellen, aus Schleim, Haaren, Käseschmiere und auch aus eingedickter Gallenflüssigkeit besteht. Der erste richtige Stuhlgang wird aber erst 24 bis 48 Stunden nach der Geburt ausgeschieden. Da das Baby ständig vom Fruchtwasser trinkt, ist sein Magen immer gut gefüllt und die Verdauungsorgane werden auf diese Weise optimal trainiert.

    Die Mutter in der 35. SSW

    Da in der 35. SSW der Mutterschutz beginnt, hat die Mutter endlich genug Zeit, um ihre Kraftreserven zu bündeln und sich auf die Geburt zu konzentrieren. Da die Gebärmutter in den 35. SSW stark gegen den Rippenbogen drückt, haben viele werdende Mütter das unangenehme Gefühl, aus allen Nähten zu platzen. In dieser Phase der Schwangerschaft hat die Mutter bereits zwischen elf und 13 Kilogramm zugenommen, alleine die Gebärmutter bringt in der 35. SSW 1.500 Gramm auf die Waage. Aber auch das Gewicht des Kindes sorgt dafür, dass der Bauch immer schwerer wird.

    Herz und Kreislauf müssen in der 35. SSW wahre Schwerstarbeit leisten, denn das Blutvolumen hat mit 5,5 Litern sein Maximum erreicht, und ist damit um das anderthalbfache größer als noch zu Beginn der Schwangerschaft. Bei vielen Frauen macht sich der eigene Herzschlag in der 35. SSW immer mehr bemerkbar und sie spüren, dass ihr Kreislauf nicht mehr allzu stabil ist. Die stärkste Belastung geht aber vom Beckenboden aus und nicht selten stellt sich in der 35. SSW eine Blasenschwäche ein, jedes Niesen, Husten oder auch Lachen kann Folgen haben. Um solche peinlichen Situationen zu vermeiden, ist es ratsam, eine Slipeinlage oder eine dünne Binde zu tragen. Um das Becken zu stärken und gleichzeitig für die Geburt zu trainieren, ist eine gezielte Beckenbodengymnastik in der 35. SSW eine sinnvolle Sache.

    Ist eine Geburt in der 35. SSW eine Frühgeburt?

    Vor allem bei Frauen, die bereits ein Kind geboren haben, sind in der 35. SSW Senkwehen keine Seltenheit. Die meisten Frauen fürchten sich vor einer Geburt in der 35. SSW, aber wenn es zu einer Frühgeburt in der 35. SSW kommt, dann sind die Chancen für das Kind gut. Vorwehen müssen aber nicht zwingend auf eine Geburt in der 35. SSW hinweisen, denn die Gebärmutter fängt langsam aber sicher an, sich auf die Entbindung vorzubereiten. Möglich sind aber auch Senkwehen, die die Aufgabe haben, den Kopf des Kindes in das kleine Becken zu schieben. Beide Wehenformen, sowohl Vorwehen als auch Senkwehen werden von den meisten Schwangeren nicht als eine eigentliche Wehentätigkeit wahrgenommen, sie erinnert eher an die Beschwerden während der Menstruation.

    Stärker sind da schon die Leisten- und Rückenschmerzen in der 35. SSW, die von einem immer härter werdenden Bauch begleitet werden. Diese Schmerzen treten anders als echte Geburtswehen, in unregelmäßigen Abständen auf, sie werden aber immer schwächer und verschwinden dann ganz wieder.

    Wenn ein Kind in der 35. SSW geboren wird, dann ist das für die Ärzte keine Frühgeburt im eigentlichen Sinne, denn das Kind ist voll lebensfähig, die restlichen Wochen werden lediglich zum Sammeln von Energiereserven genutzt. Dazu kommt, dass sich eine Geburt in der 35. Schwangerschaftswoche nicht mehr aufhalten lässt, deshalb werden wehenhemmende Mittel auch nur in Ausnahmefällen gegeben. Wenn das Baby beim Gewicht und bei der Größe im Plan ist, dann steht einer Geburt nichts mehr im Weg und das Kind kann ohne Probleme zur Welt kommen.

    Kinder, die in der 35. SSW geboren werden und die weniger als 2.400 wiegen, müssen für einige Tage ins Wärmebettchen oder in den Brutkasten. Ist das Kind aber gesund und munter, dann wird es keine Probleme geben und die Eltern können ihren Sohn oder ihre Tochter nach einer Woche in der Klinik wie geplant mit nach Hause nehmen.

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  • Superfood aus Deutschland – besser als die Exoten?

    Superfood aus Deutschland – besser als die Exoten?

    Gesunde Ernährung steht für viele Menschen immer mehr im Vordergrund. Besonders beliebt ist dabei das sogenannte Superfood aus exotischen Früchten und Pflanzen, wie Chia-Samen, Goji-Beeren, Quinoa oder auch Acai-Beeren. Dieses Superfood soll besonders gesund und nahrhaft sein, es soll das Herz schützen und die Verdauung in geregelte Bahnen lenken. Vielfach ist exotisches Superfood allerdings sehr teuer und so stellt sich die Frage, ob der gleiche Effekt nicht mit heimischem Superfood erzielt werden kann. Tatsächlich wachsen praktisch vor der Haustür viele gesunde Alternativen zum exotischen Superfood, die wenig kosten und sehr gesund sind.

    Superfood mit exotischem Flair

    Chia-Samen – das klingt besser als Weißkohl, und das, obwohl beide in die Rubrik Superfood gehören. Der Unterschied besteht darin, dass Chia-Samen aus Lateinamerika kommen und ziemlich teuer sind und der Weißkohl, der in Deutschland wächst, immer frisch zu haben ist und deutlich weniger kostet. Chia-Samen oder auch Acai-Beeren sind ohne Zweifel sehr gesund, aber sie verdanken ihre Beliebtheit vor allem ihrem exotischen Flair. Viele sind der Ansicht, dass alles, was vom anderen Ende der Welt importiert wird, zwangsläufig auch gut sein muss. Dabei wird gerne vergessen, dass auch in Deutschland viele Nahrungsmittel wachsen, die nicht weniger gesund sind. Exotisches Superfood ist im Trend, aber wer sich gesund ernähren will, der muss dazu nicht in die Ferne schweifen.

    Kohl – das lokale Superfood

    Jeder hat schon mal Weißkohl, Rotkohl oder Grünkohl gegessen, aber nur die wenigsten wissen, wie gesund sie in diesem Moment gegessen haben. Wissenschaftler haben sich jetzt mit dem Grünkohl und dem Weißkohl beschäftigt und sind zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Ein heimlicher Star unter dem deutschen Superfood ist der Kohl. Grünkohl, Rotkohl und auch Weißkohl sind reich an Omega-3-Fettsäuren und hat jede Menge Vitamin K. Da Kohl auch viel Kalzium enthält, kann er für viele, die eine Laktoseintoleranz haben, eine Alternative zur Milch sein. Wenn der Weißkohl gerieben, gesalzen und dann gestampft wird, dann wird daraus Sauerkraut, ebenfalls ein Superfood aus deutschen Landen. Sauerkraut ist fermentiert und daher ein guter Lieferant für probiotische Kulturen, die die Verdauung unterstützen und die Fähigkeit haben, die Darmflora zu regenerieren. Auch der Rotkohl ist ein Superfood, das mit einem hohen Gehalt an Anthocyanen der Acai-Beere in nichts nachsteht.

    Nüsse und Maronen – gesund und lecker

    Wem auf dem Weihnachtsmarkt der verführerische Duft von frisch gerösteten Maronen in die Nase steigt, der sollte nicht zögern, sondern eine Portion kaufen. Die Edelkastanie enthält viel Vitamin B und da Maronen auch Tryptophan enthalten, einen Baustein für das Glückshormon Serotonin, haben sie eine beruhigende und schmerzlindernde Wirkung. Auch Walnüsse sind ein echtes Superfood, denn die Nüsse enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, Kalium und Magnesium, die das Herz, die Muskeln und den Kreislauf stärken und schützen. Die ebenfalls enthaltenen Vitamine C und K schützen die Haut vor vorzeitiger Alterung und sie senken den Blutdruck.

    Die gesunde Hagebutte

    Hagebutten sind die Scheinfrüchte der Heckenrose, und neben dem Sanddorn gibt es kein anderes heimisches Superfood, das so viel Vitamin C enthält. Auf 100 g Hagebutten kommen 1500 mg Vitamin, im Vergleich dazu bringt es die Zitrone nur auf 50 mg auf 100 g Früchte. Hagebutten stärken das Immunsystem, sie sind bei der Wundheilung sehr hilfreich und sie enthalten Gerbstoffe, die die Verdauung regulieren. Neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass Hagebutten auch bei Arthrose und der Behandlung von Rückenschmerzen eine gute Wahl sind, denn die kleinen roten Früchte enthalten wertvolle Galaktolipide. Bei Erkältungen, Darmbeschwerden und auch bei einer Entzündung der Harnwege haben sich Hagebutten bestens bewährt. Damit die Hagebutten ihre ganze Kraft und ihren aromatischen Geschmack entfalten können, müssen sie einmal dem Frost ausgesetzt sein, erst dann können die Früchte zu leckerem Mus oder auch zu Marmelade verarbeitet werden.

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