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  • Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung, im medizinischen Sprachgebrauch chronische Pankreatitis genannt, steht in den meisten Fällen in direktem Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum. Diese lang anhaltende entzündliche Erkrankung des Pankreas betrifft mehr Männer als Frauen.

    Ursachen der Pankreatitis

    Sie tritt in aller Regel im Alter zwischen 30 und 60 Jahren auf – je nach ‚Alkoholiker-Karriere‘. Eher selten sind die Einnahme von bestimmten Medikamenten sowie Stoffwechselstörungen oder Irritationen des Hormonhaushaltes Auslöser.

    Der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung dagegen geht meist eine Gallenwegerkrankung voraus. Sie betrifft eher Frauen und verläuft seltener chronisch, wenngleich Gallensteine zu den Ursachen zählen können. Größtenteils verläuft die Akut-Form meist komplikationslos, obgleich sie mit heftigen Oberbauchschmerzen, dazu Übelkeit und Erbrechen, einhergeht.

    Neben dem häufigsten Grund für die schmerzhafte Entzündung der Bauspeicheldrüse, dem Alkoholabusus (Abhängigkeit von Alkohol), gibt es noch einige weitere Ursachen für eine chronische Pankreatitis. Rauchen beispielsweise kann einen Risikofaktor für die Entzündung der Bauchspeicheldrüse darstellen.

    Wenn die Pankreatitis bereits im Kindesalter auftritt, ist dies oft die Folge einer Genveränderung innerhalb der Schwangerschaft. Es kann sich auch um eine angeborene Fehlbildung der Bauchspeicheldrüse selbst handeln.

    Auch zu viel Kalzium im Blutkreislauf kann die Krankheit auslösen, zum Beispiel durch eine Überfunktion der Schilddrüse. Eine chronische Nierenentzündung oder -funktionsstörung kann durch die Ansammlung von Substanzen im Harn ebenfalls ein Auslöser sein.

    Symptome

    Die chronische Pankreatitis äußert sich anfangs zwar auch in den bereits beschriebenen, den Leib zusammenziehenden Oberbauchschmerzen. Sie treten zunächst aber nur sporadisch auf und können durch Essen oder Alkohol ausgelöst werden. Diese Schmerzen können bis in den Rücken ausstrahlen. Später dauern die Attacken dann jedoch über Tage oder sogar Wochen an. Im fortgeschrittenen Stadium kommen Verdauungsprobleme beim Verzehr fettreicher Speisen und schließlich ein spürbarer Gewichtsverlust hinzu, meist begleitet von Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen.

    Klassisch sind voluminöse Fettstühle (Steatorrhö), d. h. der Stuhl ist auffallend lehmartig, klebrig und glänzend – bedingt durch eine gestörte Eiweiß- und Fettverdauung. Wiederholt kann es obendrein auch zu Gelbsucht kommen. Wenn das geschädigte Organ durch die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung nicht mehr richtig arbeitet, kommt als Folgeerkrankung Diabetes mellitus hinzu, da Insulin nicht mehr ausreichend produziert werden kann.

    Wie es zur Organschädigung genau kommt? Während eines akuten Schubs kommt es zur Freisetzung von Verdauungssäften in der Bauchspeicheldrüse. Die darin enthaltenen Enzyme sind normalerweise für die Eiweiß- und Fettverdauung verantwortlich. Doch im Fall einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung werden sie im Organ selbst aktiv und beginnen dieses zu verdauen und so zu zersetzen. Die Folge ist eine Selbstzerstörung des Organs und seiner Funktionsfähigkeit. Erstaunlich: Obgleich in diesem fortgeschrittenen Stadium der Pankreatitis die Bauchspeicheldrüse schon schwer geschädigt ist, sind die Betroffenen während entzündungsfreier Phasen oft schmerzfrei.

    Diagnostik der Bauchspeicheldrüsenentzündung

    In einer Röntgenuntersuchung oder Computertomographie des Bauchraumes kann die chronische Pankreatitis durch Organverkalkungen, Gangerweiterungen sowie Pseudozysten in der Bauchspeicheldrüse sichtbar gemacht werden. Ein Druckschmerz im Ober- und Mittelbauch ist ermittelbar. Körpergewicht und -größe stehen meist in einem Missverhältnis (Untergewicht).

    Im Blutbild ist ein akuter Entzündungsschub nachweisbar. Zur genaueren Abklärung kann eine Spezialuntersuchung, die so genannte endoskopische retrograde Cholangio-Pankreatikographie (ERCP) vorgenommen werden. Ihr Vorteil: Mit ihren mikrochirurgischen Instrumenten können gegebenenfalls gleich therapeutische Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehört, etwa vorhandene Pseudozysten zu entleeren (mittels Einlegen von so genannten Drainageschläuchen), Engstellen zu dehnen oder Gallensteine zu entfernen.

    So verläuft die Therapie einer Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Bei einem akutem Entzündungsschub darf keine Nahrung aufgenommen werden. Die Patienten erhalten stattdessen via Infusion Flüssigkeit, Nährstoffe und Elektrolyte. Über eine Magensonde wird der Magensaft abgesaugt. Wenn sich die Entzündungsparameter normalisieren und die Beschwerden abklingen, kann mit einem Kostaufbau begonnen werden.

    Bei einer chronischen Pankreatitis sollte die Ernährung dabei idealerweise leicht verdaulich sein, dazu reich an Kohlenhydraten und fettarm. Häufig werden mehrere kleine Mahlzeiten besser vertragen als wenige große. Tabu sind Alkohol, Kaffee und Fett. Oft werden zudem Pankreasenzyme in Tablettenform eingenommen.

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  • Chronische Blasenentzündung

    Chronische Blasenentzündung

    Unter einer chronischen Blasenentzündung, auch chronische Zystitis genannt, leiden weitaus mehr Frauen als Männer. Der Grund: ihr Harnleiter ist kürzer. Außerdem liegt die Öffnung der Harnröhre näher am After. So können Krankheitserreger leichter bis in die Harnblase vordringen und dort zu einer Entzündung des Organs führen, denn oftmals handelt es sich bei einer Blasenentzündung originär um eine „Schmierinfektion“.

    Ursachen und Risikofaktoren für eine Zystitis

    Die Nähe zu After oder Stuhl begünstigt bei Frauen eine so genannte aufsteigende Infektion. Als deren häufigste Ursache gelten Darmbakterien namens Escherichia coli, ein an sich harmloser und natürlicher Bestandteil der Darmflora. Aber auch Mykoplasmen, Hefen, Chlamydien, Pilze, Viren und chemische oder mechanische Reize können eine Blasentzündung auslösen. Wird diese nicht richtig ausgeheilt, kann sie chronisch werden.

    Denn für eine Chronifizierung des Harnweginfekts sorgen eine Vielzahl an Risikofaktoren: falsche Intimhygiene sind da ebenso zu nennen wie Harnabflussstörungen durch Blasensteine oder – bei Männern – Prostatabeschwerden, weswegen die Blase nie ganz gelehrt wird und somit Keime und Bakterien nicht komplett ausgeschieden werden können. Zystitis-gefährdet sind auch Patienten, die mit Antibiotika behandelt werden oder denen aus gesundheitlichen Gründen ein Blasen-Katheder gelegt wurde. Auch Stress und Stoffwechselerkrankungen wie Zucker oder Gicht, ja selbst eine Schwangerschaft können eine chronische Blasenentzündung begünstigen. Und: Wer sich verkühlt, kann nicht nur eine Erkältung, sondern auch eine Zystitis bekommen, vor allem wenn eine Abwehrschwäche – etwa durch eine Vorerkrankung – vorliegt.

    Symptomatik bei einer Blasenentzündung

    Die Symptome sind klassischerweise ein unangenehmes, starkes Brennen beim Wasserlassen, Blasenschwäche und schmerzhafte Krämpfe im Unterbauch gepaart mit häufigem Harndrang, bei dem aber nur geringe Mengen Urin ausgeschieden werden. Je nach Grad der Blasenentzündung ist der Urin trüb bis übel riechend, was auf die bakteriellen Erreger zurückzuführen ist. In seltenen Fällen findet sich auch Blut im Urin. Wenn die Entzündung auch auf die Nieren oder Prostata übergreift, können noch als weitere Beschwerden Fieber, Schüttelfrost und Rückenschmerzen hinzukommen. Als Komplikation kann dann on top eine Nierenbeckenentzündung ausgelöst werden. Ein Nierenversagen oder eine Blutvergiftung sind glücklicherweise äußerst selten, da die Behandlung heute rechtzeitig wirksam einsetzt.

    Behandlungsmöglichkeiten

    Blasenentzündungen sind äußerst unangenehm und im schlimmsten Fall stets wiederkehrend. Aufgrund der in den meisten Fällen zugrunde liegenden Infektion mit E. coli Bakterien ist der landläufige Therapieansatz eine Antibiotika-Kur, um den Bakterien den Garaus zu machen. Bevor man zur antibiotischen „Keule“ greift, sollte man es mit Hausmitteln versuchen. Richtiges und regelmäßiges Trinken, mindestens zwei Liter pro Tag gelten als reichliche Flüssigkeitszufuhr zwecks ‚Spülung‘ der Blase. Durch die Flüssigkeit werden die Erreger leichter ausgeschwemmt. Alkoholische Getränke und Kaffee sollten gemieden werden. Statt dessen sollte viel entzündungshemmender und harntreibender Kräutertee getrunken werden

    Außerdem ist eine regelmäßige Blasenentleerung wichtig, auch wenn der Betroffene letzteres aus Schmerzgründen gern hinauszögern möchte. Gegen die Krämpfe bei einer Zystitis empfiehlt sich lokale Wärme in Form einer Wärmflasche oder eines Wärmekissens.

    Eine vitaminreiche Ernährung stärkt die Abwehrkräfte, so dass die Blasenentzündung möglichst nicht erst chronische Ausmaße annimmt. Falls mit Hausmitteln binnen zwei bis drei Tage keine Besserung eintritt, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Wichtig ist, dass die verschriebenen Antibiotika trotz rasch abklingender Beschwerden ausreichend lange eingenommen werden, da die Blasenentzündung ansonsten schnell zurückkehrt.

    Die Behandlung einer chronischen Zystitis unterscheidet sich damit grundsätzlich nicht groß von der einer akuten Infektion. Bei rezidivierenden, also immer wiederkehrenden Harnweginfekten sollte jedoch der Prophylaxe Beachtung geschenkt werden, damit daraus nicht eine chronische Blasenentzündung wird. Es sollten daher auch die Intimpflege (Stichwort Wischtechnik: von vorn nach hinten, niemals umgekehrt!) wie auch Maßnahmen beim Sexualverkehr angesprochen werden, denn sexuell aktivere Frauen sind erfahrungsgemäß häufiger betroffen (Stichwort Honeymoon-Zystitis).

    Vorbeugend soll übrigens auch Cranberry-Saft wirken. Cranberrys enthalten nämlich Wirkstoffe, die verhindern können, dass sich die Bakterien in den Schleimhäuten einnisten und Entzündung auslösen. Auch die natürliche Aminosäure L-Methionin wird in Sachen Vorbeugung oft genannt, bei Frauen in den Wechseljahren können Östrogene Abhilfe schaffen

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  • Chronische Müdigkeit / Chronisches Erschöpfungssynrom (CFS)

    Chronische Müdigkeit / Chronisches Erschöpfungssynrom (CFS)

    Die chronische Müdigkeit, auch bekannt als chronisches Erschöpfungs– oder Müdigkeitssyndrom, abgeleitet vom englischen Begriff Chronic fatigue syndrome, kurz CFS, gehört zu jenen chronischen Erkrankungen mit der wohl größten Dunkelziffer an Betroffenen und den noch immer am wenigsten gesicherten Erkenntnissen. Denn Arzt wie Betroffene haben es mit einem Krankheitsbild unklarer Herkunft zu tun, das durch monatelange Erschöpfung charakterisiert ist. Es befällt vor allem Menschen zwischen 30 und 50 Jahren. Das Tückische: Die CFS beginnt oft schlagartig. Sie kann innerhalb weniger Stunden oder Tage aus einem zuvor kraftvollen, mitten im Leben stehenden Menschen eine Person machen, nur noch über einen Bruchteil ihrer früheren Energie verfügt. Die Patienten sind meist nicht mehr in der Lage, den Alltag zu bewältigen – selbst harmlose Abläufe können zur Qual werden. Denn die den Betroffenen quasi lähmende körperliche und geistige Erschöpfung bessert sich auch in Ruhephasen nicht.

    Wissenschaftler in aller Welt forschen nach den Ursachen für die chronische Müdigkeit, aber noch immer ist vieles unklar. Die Erbanlagen können eine Rolle spielen, aber auch Viren, Allergien oder Umweltgifte. Es wurden auch Veränderungen im Gehirn festgestellt, genetische Aktivitäten oder Hormonstörungen wurden ebenfalls in dem Zusammenhang schon registriert. Auch lange anhaltender Stress kommt als auslösender Faktor infrage, aber es gilt die vorherrschende Meinung, dass CFS dennoch keine psychosomatische Erkrankung ist. Die Liste der bislang nachgewiesenen Veränderungen deutet auf ein organisches Problem hin.

    Es verwischen sich die Grenzen zwischen Ursachen und Symptomen, was auch die Diagnose so schwer macht: Das Erschöpfungssyndrom beginnt zunächst mit Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, so wie man es von einer Erkältung her kennt. Doch bleiben die Symptome hartnäckig, die teils starken Schmerzen befallen die unterschiedlichsten Körperteile und manifestieren sich als Muskel-, Gelenk- und Gliederschmerzen, ähnlich wie man es von der Fybromyalgie her kennt. Dazu kommen dann noch Abgeschlagenheit, die in einer grenzenlosen Müdigkeit mündet, dazu erhebliche Schlafstörungen, damit einhergehend Konzentrationsschwierigkeiten. Auch eine erhöhte Körpertemperatur sowie Lymphknoten- und Mandelschwellungen sind im weiteren Verlauf immer wieder feststellbar. Hinzu kommen allerlei Begleiterscheinungen, die individuell ganz unterschiedlich ausfallen können: Die einen haben dann auch mit Allergien zu tun, die anderen klagen über Schwindel. Dritte haben zusätzlich mit Magen-Darm-Leiden zu kämpfen, bei vielen CFS-Patienten werden Stimmungstiefs bis hin zu Depressionen festgestellt. Auch Nachtschweiß oder Sensibilitätsstörungen sind möglich.

    Die Behandlung der chronischen Müdigkeit ist schwierig und kann bislang fast nur symptomatisch erfolgen. Es gilt vor allem eins: Der Patient braucht Ruhe und Zeit, um Stress zu vermeiden und echte Erholungsphasen für ihn zu schaffen. Ratsam scheint es, auch wenn es Überwindung kostet, auf ausreichend Bewegung zu achten. Auch Wechselduschen und eine gesunde Ernährung können der Gesundung zuträglich sein.

    Ein Herantasten an den normalen Alltag erfolgt in kleinen Belastungs- und Aufgabenschritten. Wichtig ist, dass der CFS-Patient seine individuellen Belastungsgrenzen erkennt und einhält. In aller Regel erfolgt eine begleitende Unterstützung des Immunsystems, auch können festgestellter niedriger Blutdruck, Blutarmut oder Jod- und Zinkmangel eine medikamentöse Therapie nötig machen. Helfen können zudem Vitamingaben, auch basische Mineralstoffe gegen Übersäuerung oder Sauerstoffanwendungen finden im Einzelfall Anwendung. Psychologische Betreuung ist sinnvoll, vor allem bei auftretenden Depressionen. Auch das Burnout-Syndrom ist eine Störung der Belastungs- und Stresstoleranz.

    Das Burnout-Syndrom

    Ein Burnout wird diagnostiziert bei Menschen die emotional ausgebrannt und erschöpft sind. Im Allgemeinen äußert es sich durch apathisches Verhalten, psychosomatische Beschwerden und führt schließlich bis zur Depression oder erhöht die Aggrssionsbereitschaft erheblich. Außerdem wird das Suchtrisiko gesteigert.

    Das Burnout-Syndrom ist eine Überlastung, durch die Probleme und Aufgaben im Beruf oder Privatleben nicht mehr bewältigt werden können und wird meist durch Stress hervorgerufen.

    An einem Burnout erkranken kann grundsätzlich jeder. Allerdings ist das Risiko bei jedem unterschiedlich hoch. Besonders bei Personen mit einer hohen Grundanspannung fehlt oft nicht viel, um die Schwelle zum Burnout zu überschreiten. Menschen, die im Alltag wenig Stress haben oder sich in ihrer Freizeit angemessene Ausgleiche und Entspannungsmöglichkeiten geschaffen haben, verfügen meist über eine höhere Stresstoleranz.

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  • Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit?

    Endlich scheint die Sonne wieder vom blauen Himmel und trotzdem fühlen sich viele Menschen müde, schlapp, gereizt oder abgeschlagen. Schuld daran ist die Frühjahrsmüdigkeit, die vielen immer dann zu schaffen macht, wenn die Temperaturen wieder steigen und der Winter sich endgültig verabschiedet hat. Jeder zweite Deutsche hat mit der Frühjahrsmüdigkeit zu kämpfen und auch wenn es schwerfällt, wer betroffen ist, der muss sich ein wenig in Geduld üben, denn es kann vier Wochen dauern, bis sich der Körper an die frühlingshaften Temperaturen gewöhnt hat.

    Müde ins Frühjahr

    In keiner Jahreszeit ist das Wetter so launig und unbeständig wie im Frühling. Mal ist es kalt, dann wieder warm, es regnet und es schneit im raschen Wechsel, und diese sogenannte Großwetterlage ist es, die vielen Menschen so zu schaffen macht. Der Körper ist noch an das meist beständig kalte Wetter im Winter gewöhnt, kommt dann der Frühling, dann wird der Kreislauf überlastet und es dauert, bis die Anpassungsphase beendet ist.

    Dazu kommt, dass sich bei wärmeren Temperaturen die Blutgefäße weiten und der Blutdruck sinkt. Das führt zu Schwindel und zu Problemen mit dem Kreislauf, zwei Symptome, die nicht mit einer Krankheit zu tun haben, sondern einzig und allein auf Frühjahrsmüdigkeit hindeuten. Der Körper braucht Zeit, bis er wieder in Schwung kommt und bis sich die innere Uhr wieder auf die warme Jahreszeit eingestellt hat.

    Die Ursachen für Frühlingsmüdigkeit

    Die beiden körpereigenen Hormone Melatonin und Serotonin sind ebenfalls dafür verantwortlich, dass es zur Frühjahrsmüdigkeit kommt. Vor allem Serotonin, das im Winter in einen Schlummermodus geht, erwacht im Frühling wieder zu neuem Leben. Der Körper aktiviert das Serotonin, damit die Laune wieder steigt. Jeder Sonnenstrahl sorgt dafür, dass mehr Serotonin hergestellt wird und wenn dann nach den ersten warmen Sonnenstrahlen wieder Schneeflocken fallen und die Temperaturen sinken, dann gerät die Serotoninproduktion vollkommen durcheinander. Wird das Wetter beständiger, dann kommt auch der Serotoninspiegel ins Gleichgewicht und die Frühjahrsmüdigkeit verschwindet wieder.

    Wenn die Produktion von Serotonin gesteigert wird, dann sinkt gleichzeitig die Produktion des Melatonin. Melatonin ist das sogenannte Schlafhormon, das nur in der dunklen Jahreszeit aktiv ist. Wird es draußen heller und wärmer, dann verschwindet das Melatonin und auch das macht dem Körper zu schaffen. Vor allem die Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit Ende März ist dafür verantwortlich, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt, denn plötzlich ist es morgens wieder dunkel und die beiden Hormone Melatonin und Serotonin kommen durcheinander.

    Die Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen

    Wie kann man effektiv gegen die unangenehme Frühjahrsmüdigkeit ankämpfen? Mediziner raten zu viel Bewegung in frischer Luft, denn je mehr Sonnenlicht Körper und Seele bekommen, desto schneller wird der Serotoninspiegel nach oben gefahren. Auch Wechselduschen ist eine gute Sache, denn wer regelmäßig kalt und warm duscht, der stärkt sein Immunsystem und macht sich fit für den Start in den Frühling. Auch wenn Abhärtung eine gute Idee ist, überfordern sollte man seinen Körper dennoch nicht, der Tag sollte nach Möglichkeit gemütlich und in aller Ruhe ausklingen.

    Auch die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle, um der Frühjahrsmüdigkeit den Kampf anzusagen. Viel Gemüse, frisches Obst, mageres Fleisch und auch Vollkornprodukte lassen nicht nur die im Winter angefutterten Pfunde schmelzen, die richtige Ernährung sorgt auch für bessere Laune. Wer sich schlapp und müde fühlt oder wenn es zu Schlafproblemen und Schwierigkeiten mit der Konzentration kommt, dann können Vitamine, Mineralien und Spurenelemente helfen. Brausetabletten sind eine gute Wahl, denn diese Nahrungsergänzungsmittel helfen dem Körper aktiv dabei, sich auf die veränderten Wetterbedingungen einzustellen.

    Sport ist ebenfalls ein gutes Mittel, um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. Einfach den berühmt-berüchtigten inneren Schweinehund überwinden, die Laufschuhe anziehen und dann raus in die frische Luft und in der Natur laufen.

  • Arthrose natürlich heilen

    Arthrose natürlich heilen

    In Deutschland sind über fünf Millionen Menschen an Arthrose erkrankt. Arthrose bezeichnet dabei einen Gelenkverschleiß, welcher über die altersbedingte Abnutzung der Gelenke hinaus geht. In Deutschland sind über fünf Millionen Menschen an Arthrose erkrankt. Der Knorpel des Gelenkes bildet sich bei dieser Erkrankung zurück. Problematisch ist, dass die Schäden immer erst wahrnehmbar sind, wenn die Knorpel so abgenutzt sind, dass bereits die darunter liegende Knochenschicht erreicht ist.

    Ursachen von Arthrose

    Die Ursachen einer Arthrose können unterschiedlichster Natur sein. Eine starke Ursache besteht im Alter. Je älter ein Mensch ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit an Arthrose zu erkranken. Aber auch Frauen weisen ein erhöhtes Risiko auf, an Arthrose zu erkranken. Aber auch weitere Faktoren können eine Rolle spielen. Beispielsweise bestärkt Übergewicht die Abnutzung der Knorpel.

    Verlauf der Krankheit

    Patienten, welche an Arthrose leiden, weisen meist einen typischen Krankheitsverlauf auf. Dieser beginnt bei einer Überlastung der Gelenke, welche zwangsläufig zu einem Knorpelschaden führt. Der Knorpel selbst bildet sich zurück. Dadurch kommt es zu einer Reibung der Knochen und darüber hinaus führt die Instabilität des Gelenks zu Knochenspornen. Patienten können die Krankheit an folgenden Symptomen ausmachen:

    • Anlaufschmerzen am Morgen
    • Ruheschmerzen
    • Schmerzreaktionen auf Belastung des Gelenks

    Um sicher zu sein, ist es in jedem Fall ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann eine genaue Diagnose aufstellen. Vorsicht ist jedoch bei der Diagnose, dass ein künstliches Gelenk eingesetzt werden müsste, geboten. An jeder Operation verdienen die Ärzte. Aus diesem Grund sollten vorher alle Möglichkeiten, welche eine natürliche Heilung bewirken, in Betracht gezogen werden.

    Wie lässt sich Arthrose natürlich heilen?

    Zum einen lassen sich die Symptome einer Arthrose durch eine ausgewogene Ernährung mildern. Eine gesunde Ernährung kann die Arthrose vollkommen verschwinden lassen. Dabei kommt es vor allem darauf an, sich ausgewogen zu ernähren. Der Körper braucht sowohl Kohlenhydrate als Energiezufuhr, als auch genügend Vitamine. Studien zeigten, dass Knoblauch und Gemüse gegen Arthrose wirksam sind. Auch eine positive Wirkung zeigte Braunhirse.

    Dazu können auch Nahrungsergänzungsmittel, welche die notwendigen Vitamine beinhalten, eingenommen werden. Weiterhin kann ausreichende Bewegung die Krankheit positiv beeinflussen. Regelmäßiger Sport in einem gesunden Maß ist bei der Erkrankung unabdingbar. Wichtig ist aber auch der Verzicht auf Nikotin sowie Alkohol. Alle Faktoren, welche dem Körper schaden, sollten bei einer Erkrankung verzichtet werden. Dies sind zunächst die einfachsten und natürlichsten Wege, den Symptomen von Arthrose entgegen zu wirken.

    Weitere Behandlungsmöglichkeiten

    Um Arthrose natürlich zu heilen, können auch Heilpflanzen zum Einsatz kommen. Der schweizer Naturarzt Hermann Kaufmann empfiehlt dazu:

    • morgens und nachmittags 2-3 Teufelskrallen-Tabletten oder –Kapseln
    • 2-3 mal in der Woche ein Thymian-Bad von etwa 20 Minuten

    Aber auch Weihrauch ist eine gängige Behandlungsmethode bei der Erkrankung an Arthrose. Dieses ist vor allem als Nahrungsergänzung bei chronischen Schmerzen einsetzbar.

    Weiterhin kann auch Akupunktur gegen die Symptome der Erkrankung einen positiven Effekt erzielen. Die traditionelle chinesische Medizin lindert durch die Akupunktur durch ein Lösen von Blockaden im Nervensystem die Schmerzen. In einer Studie von 2001 bis 2005 wurde sogar nachgewiesen, dass diese Heilmethode ohne Nebenwirkungen einhergeht. Auch ein Vergleich zwischen der Heilmethode Akupunktur und anderen Heilmethoden, welche herkömmlich eingesetzt werden, spricht eindeutig für Akupunktur. Die westliche Schulmedizin konnte lediglich 28 % der beobachteten Patienten helfen, die chinesische Heilmethode hingegen 50 %.

    Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass bei einer Erkrankung an Arthrose nicht unbedingt eine Operation notwendig ist. Schon kleine Dinge, wie eine Ernährungsumstellung oder mehr Bewegung können Arthrose natürlich heilen. Aber auch alternative Heilmethoden sind wirksam.

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  • Körperpflege Tipps

    Körperpflege Tipps

    Wer attraktiv und verführerisch wirken will, sollte ein paar kleine Körperpflege Tipps beherzigen.

    Beeinflussen Sie die Gefühle Ihrer Mitmenschen durch den richtigen Geruch. Denn ein Duft sendet Ihrem Gegenüber Signale und löst bei diesem im emotionalen Zentrum des Gehirns wenn auch nicht bewusst Reaktionen aus. Wer zum Beispiel einen Duft mit Zitrusnote verwendet, sorgt für eine positive Aura.

    Rote Lippen wirken verführerisch, da diese daran erinnern wie Lippen nach einem Kuss aussehen. Für etwas mehr Romantik sorgt ein pinkfarbener Lippenstift. Aber wofür Sie sich auch entscheiden, tragen Sie zunächst eine Grundierung auf und ziehen Sie die Konturen Ihrer Lippen mit Lipliner nach. Malen Sie diese erst dann aus.

    Ein Schaumbad wirkt wahre Wunder. Wer sich rund 20 Minuten bei nicht mehr als 37 Grad im warmen Wasser aalt, der sorgt dafür, dass Nervosität und Anspannung verschwinden und gönnt der Haut eine nötige Portion Feuchtigkeit. Anschließend sollten Sie sich unbedingt noch mit einer milden Körperpflege eincremen.

    Mehr Sexappeal gefällig? Dann reiben Sie Ihr Dekolleté immer mal wieder mit Eiswürfeln ab. Das sorgt dafür, dass die Haus prall und elastisch bleibt und schön rosig aussieht.
    Nutzen Sie täglich eine Bodylotion. Denn wer seinen Körper jeden Tag mit ausreichender Feuchtigkeit versorgt, hat streichelzarte Haut und mildert erste Falten und Zeichen der Hautalterung.

    Auch für gesunde Haare können Sie einiges tun. So verwenden Sie bei jeder Wäsche eine Spülung, um die Haare geschmeidig zu halten und alle ein bis zwei Wochen eine Haarpackung, um brüchige Stellen zu reparieren. Ein raffinierter Blick und schon ist es um sein Gegenüber geschehen, so sagt man. Unterstützen kann man dies mit einem Kajalstrich, der dicht am Wimpernkranz entlang gezogen wird und Wimperntusche.

    Wer ein Vollbad nimmt, sollte dem Wasser ausgepresste Zitronenhälften hinzufügen. Denn diese machen nicht nur das Wasser weicher sondern verschönern auch Haut und Hände. Wenn Sie hin und wieder unter eingewachsenen Nägeln leiden, sollten Sie diese mit einem ölgetränkten Läppchen umbinden. Denn bereits am nächsten Morgen sind dadurch die Nägel so weich, dass man sie ohne Probleme schneiden kann. Wer unter Fußschweiß leidet, sollte öfter ein Fußbad nehmen und die Füße anschließend mit Essigwasser einreiben.

    Schon mit wenigen kleinen Tipps fühlen Sie sich wohler in Ihrer Haut. Auch viele Mittel, die Sie im Küchenschrank haben, helfen dabei, kleine Schönheitsfehler zu beseitigen und sich rundum schön zu fühlen.

    Körperpflege in der Schwangerschaft

    Für jede Frau, die ein Baby erwartet, ist die Körperpflege in der Schwangerschaft ein wichtiges Thema. Durch die Schwangerschaft wird die Haut extrem gedehnt. Gerade der Busen, der Bauch, der Po und die Oberschenkel können stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Risse im Bindegewebe der Unterhaut entstehen durch eine starke Gewichtszunahme. Schwangerschaftsstreifen findet man gerade bei Frauen, mit einem schwachen Bindegewebe.

    Die Schwangerschafts- oder auch Dehnungsstreifen müssen nicht unweigerlich sein. Jede Frau kann und sollte bei der Körperpflege in der Schwangerschaft gegen die Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

    Damit Ihre Haut die Hautdehnung während der Schwangerschaft gut überstehen kann, können Sie einiges beachten. Beginnen Sie mit einer ausgewogenen Ernährung und bewegen Sie sich Ihrem Zustand entsprechend. Bei der Körperpflege in der Schwangerschaft achten Sie vor allen Dingen darauf, die Durchblutung und die Elastizität Ihrer Haut zu fördern.

    Tipps für Ihre Körperpflege in der Schwangerschaft

    Durch eine regelmäßige Bürstenmassage fördern Sie die Durchblutung Ihrer Haut. Sie brauchen dafür nur eine Körperbürste mit Naturfasern. Beginnen Sie dabei immer an der untersten Stelle Ihres Körpers, also vom Fuß und gehen Sie dann zum Herzen hoch. Machen Sie weiter bei den Fingerspitzen, hoch zu den Armen. Achten Sie darauf, immer zu Ihrem Herzen zu bürsten. Für den Rücken kaufen Sie sich am besten eine Körperbürste mit einem verlängerten Stiel.

    Auch mit Wechselduschen können Sie die Körperpflege in der Schwangerschaft unterstützen. Beginnen Sie mit zwei Minuten warm und dann kalt. Beginnen Sie auch hier, wie bei der Bürstenmassage immer von unten, vom Fuß, nach oben, zum Herzen. Wenn Sie sich überwinden können, dann machen Sie weiter mit den Fingerspitzen der rechten Hand, hoch zu der inneren Seite des Unterarms. Lassen Sie den Wasserstrahl am Oberarm zurücklaufen und beginnen Sie auf der linken Seite. Auch den Bauch, den Po und den Rücken sollten Sie nicht vergessen.

    Nach der Bürstenmassage und der Wechseldusche sollten Sie möglichst jeden Tag den Bauch und die Oberschenkel zupfen und kneten. Benutzen Sie dafür ein gut riechendes Öl. Nehmen Sie ein wenig Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und zupfen Sie vorsichtig die Haut von der Muskulatur weg. Machen Sie das so oft Sie wollen oder mögen. Zum Ende der Schwangerschaft reiben Sie das Öl nur noch sanft auf die Haut. Ihr Baby empfindet dieses Einreiben als Streicheleinheiten.

    Durch die Körperpflege in der Schwangerschaft werden Sie jede Veränderung Ihres Körpers besonders bemerken. Genießen Sie die Veränderungen und freuen Sie sich auf die Geburt Ihres Kindes.

    Hygiene im Alltagbakterienbefall

    Jeder Mensch ist von Keimen, Bakterien, Viren und Pilzen umgeben. Das ist auch gut so! Bakterien sind nicht alle schädlich. Wir Menschen benötigen Bakterien zum Leben. Sie schützen unsere Haut und helfen unserem Darm bei der Verdauung.

    Unser Immunsystem beschützt uns vor einer Vielzahl von Krankheitserreger. Die Erreger können durch das Benutzen von Türgriffen, Händeschütteln und Niesen übertragen werden. Gefährlich kann es erst werden, wenn unsere körpereigene Abwehr geschwächt ist. Eine ausreichende und sinnvolle Hygiene im Alltag kann Krankheiten vorbeugen. Dazu gehört nicht nur das Händewaschen, sondern die ganze Körperhygiene und auch das Sauberhalten der nächsten Umgebung.

    Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Krankheitserreger ist das Waschen der Hände. Viele Menschen sind schon dazu übergegangen, auf das Händeschütteln zu verzichten, damit die Bakterien nicht den Besitzer wechseln.

    Aber – Sie sollten es auch nicht übertreiben. Das normale Händewaschen mit Seife verhindert schon Infektionen. Wenn Sie es übertreiben, dann können Sie schnell den normalen Säureschutzmantel der Haut zerstören. Durch übermäßige Hygiene wird der normale Säureschutzmantel der Haut zerstört und die Erreger und Keime haben es viel leichter in die Haut einzudringen.

    Nur durch eine sinnvolle und ausreichende Hygiene im Alltag können die nicht sichtbaren Bakterien und auch Krankheitserreger besiegt werden. Die Bakterien setzen sich nicht nur an den Körper, sondern auch auf Kleidung und Möbel fest.

    Besonders viele Bakterien findet man dort, wo es warm und feucht ist. Dabei steht das Bad nicht im Focus, sondern die Küche. Krankheitserreger tummeln sich besonders gerne auf Spülschwämme, Spültücher, in Abflüssen, auf Arbeitsflächen und im Kühlschrank. Benutzen Sie nur Spültücher, die Sie bis 60 Grad waschen können und wechseln Sie öfters einmal das Geschirrtuch und das Spültuch.
    Verhindern Sie, dass sich bestimmte Keime ungestört im Kühlschrank tummeln können. Mit einer regelmäßigen Säuberung beugen Sie sicher vor. Dann kann es erst gar nicht zu einer Magenverstimmung, Durchfall oder Erbrechen kommen. In der Küche kann es für die Gesundheit nur gefährlich werden, wenn eine starke Verunreinigung zu sehen ist. Auch durch eine falsche Lagerung von Fleisch oder Eier können sich die Erreger ungestört vermehren.

    Aber keine Sorge – durch die normale Hygiene im Alltag zu Hause kann jeder vorbeugen. Aggressive Putz- und Scheuermittel sind nicht unbedingt nötig.

    Unser Tipp für Ihre einfache Hygiene im Haushalt

    Benutzen Sie in Ihrem Haushalt einen normalen Haushaltsreiniger. Desinfektionsmittel sind nicht gut für die Gesundheit und für unsere Umwelt. Auch werden Krankheitskeime durch das Benutzen von Desinfektionsmittel widerstandsfähiger. Es gilt: zuviel ist nicht unbedingt besser.

    Hygienestandards einhalten

    Hygiene, was bedeutet das eigentlich? Hygiene bedeutet nichts anderes als eine natürliche Sauberkeit einzuhalten. Sauberkeit ist das Wichtigste um Krankheiten vorzubeugen. Im täglichen Leben bedeutet das, schädliche Keime zu beseitigen. Nicht alle Keime sind grundsätzlich gesundheitsschädlich. Der Mensch braucht Keime, um sein Immunsystem zu entwickeln und Allergien vorzubeugen. Im Bereich der Medizin versteht man unter Hygiene das Erhalten und die Förderung der Gesundheit.

    Um die üblichen Hygienestandards einhalten zu können, bedarf es nicht viel. Keime im Haushalt, die dem Menschen gefährlich werden können, sind hauptsächlich Salmonellen und nur einige andere. Um diese zu bekämpfen brauchen Sie keine Desinfektionsmittel, sondern nur heißes Wasser.

    Statt aggressiver Reiniger kann ein Dampfreiniger mit heißem Dampf die Keimfreiheit unterstützen.  Ein Dampfreiniger ist einfach in der Anwendung und reinigt nur mit heißem Wasserdampf.  Der Vorteil einer Reinigung mit einem Dampfreiniger ist auch, dass kleine Kinder und Tiere nicht mit aggressiven Mitteln in Verbindung kommen können und die Umwelt geschont wird.

    Zu den gefährlichen Keimen gehören die Keime aus tierischen Produkten. Besonders Geflügelfleisch ist mit Vorsicht zu behandeln. Geflügel sollte von anderen Lebensmittel getrennt aufbewahrt und verarbeitet werden. Die Schneidebretter und Messer, die zur Verarbeitung benutzt werden, können Sie unter heißem Wasser reinigen. Die Schneidebretter für Geflügel sollten nicht für andere Lebensmittel verwendet werden.

    Auch in einer Warmhaltekanne tummeln sich schnell verschiedene Keime. Mit heißem Essigwasser aufgefüllt, können Sie diese Keime und auch Kalkablagerungen einfach bekämpfen.

    Vorbeugend können Sie ganz einfache Maßnahmen ergreifen, um die Hygienestandards auch zu Hause einzuhalten. Gerade bei der Küchenarbeit ist Sauberkeit das Wichtigste. Bakterien können sich schnell über die Hände, die Arbeitsflächen, Schneidebretter oder auch Messer übertragen und vermehren.

    Benutzen Sie möglichst Schneideunterlagen, die Sie in der Spülmaschine säubern können. Aber auch mit Spülmittel oder sehr heißem Wasser können Sie effektiv hygienisch reinigen.
    Denken Sie auch daran, Spülschwämme und Spültücher regelmäßig auszutauschen oder zu waschen, denn gerade darauf können sich viele Bakterien tummeln.

    Sie müssen keine teuren Desinfektionsmittel kaufen, denn diese Mittel belasten nur die Umwelt. Mit ganz einfachen Dingen, wie Spülmittel, Essig oder Salz erzielen Sie den gleichen Effekt.
    Die Reinigung der Abflüsse, im Bad oder in der Küche, gehören nicht zu den beliebtesten Reinigungsarbeiten. Dabei geht es ganz schnell und einfach mit einem Gemisch aus Essig, Salz und Haushaltsreiniger oder Gebissreiniger-Tabletten. Diese Mittelchen können sogar Verstopfungen der Abflüsse beseitigen oder zumindest vorbeugen. Lassen Sie das Gemisch einige Zeit einwirken und schon ist alles blitzsauber und die Umwelt haben Sie auch nicht mit aggressiven Reinigern belastet.

    Handhygienehaendewaschen-richtig

    Die meisten Menschen wissen nicht, dass die Handhygiene enorm wichtig ist und sehr zu einem gesunden Leben beitragen kann. Die Bedeutung der richtigen Reinigung der Hände wird im Allgemeinen unterschätzt. Die richtige Handhygiene gehört aber zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen der Infektionsverhütung.

    In einer Studio wurde erkannt, dass Menschen bis zu 20 Mal in einer Minute ihr Gesicht mit den Händen berühren. Krankheiten können gerade über die Hände weitergetragen werden.
    Wenn sich Erkältungsviren auf den Händen befinden, dann kann man schon eine Erkältung bekommen, wenn man sich mit einem Finger das Auge reibt.

    Mit den Händen wird nun mal alles oder vieles angefasst. Dadurch sind sie die besten Keim- und Krankheitserreger. Kindern wird schon früh erklärt, beim Husten oder Niesen die Hände vor den Mund zu halten. Dabei ist ein Taschentuch, oder die Armbeuge wesentlich besser dafür geeignet.
    Regelmäßiges Händewaschen ist die erste Vorsichtsmaßnahme um eine mögliche Infektionsgefahr zu verringern.

    Besonders vor der Zubereitung der Mahlzeiten, nach dem Streicheln des Haustieres und natürlich nach der Benutzung der Toilette. Obwohl die Menschen schon lange wissen, dass eine Verbindung zwischen Hygiene und Gesundheit besteht, werden immer noch viele Menschen durch mangelnde Sauberkeit krank.

    Aber übertreiben Sie die Handhygiene nicht. Aus Angst vor möglichen Infektionen brauchen Sie nun nicht alle 10 Minuten Ihre Hände zu waschen. Das kann eher schädlich sein, als gesundheitsfördernd. Ständiges Händewaschen schadet der Haut. Die Hände werden schnell trocken und rissig und dadurch können sich sogar Entzündungen bilden.

    Handhygiene, aber richtig

    Nur das richtige Händewaschen hilft bei der Handhygiene. Die Hände kurz mit Wasser nass machen. Nun die Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einreiben. Auch die Handflächen und die Zwischenräume der Fingern sollten Sie nicht vergessen. Mit sehr warmen Wasser abspülen und wenn möglich mit einem Papierhandtuch oder unter einem Handtrockner trocknen.

    Keinen Sinn macht es, wenn Sie das Wasser laufen lassen und nur die Hände kurz unter den Strahl halten. Um die gesundheitsgefährdenden Mikroorganismen abzutöten, sollte man seine Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einschäumen. Wasser alleine kann keine Keime töten oder nur wenn es sehr heiß genutzt wird. Vermeiden Sie Seifenstücke, bevorzugen Sie Flüssigseife oder Waschlotionen.

    Krankheitskeime werden besonders durch die Benutzung von Türklinken, Lichtschaltern und viele Dinge im täglichen Leben gefördert. Deswegen können Sie trotzdem die Türen öffnen und die Lichtschalter betätigen. Der menschliche Körper kann durchaus damit umgehen.

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