Schlagwort: Essen

  • Ist Zucker unsere neue Droge?

    Ist Zucker unsere neue Droge?

    Damit unsere Lebensmittel süß sind, kommt (fast) überall Zucker zum Einsatz. Das ist auch gut so, denn der Körper braucht den weißen Stoff. Problematisch wird es aber dann, wenn die Menge drastisch überstiegen wird. Und das muss gar nicht bewusst passieren, über den Tag verteilt lauert der Zucker „in jeder Ecke“. Die Haupttäter sind Getränke und Fertiggerichte, die ohne dem Süßungsmittel nicht auskommen. Dazu gesellt sich die Tatsache, dass heute alles schnell gehen und das Essen zügig auf dem Teller sein muss. Da bleibt dann keine Zeit für aufwendiges Kochen. Dieses Problem kennen vor allem berufstätige Menschen, die am späten Nachmittag erschöpft von ihrer Arbeit nach Hause kommen. Die Folgen des hohen Zuckerkonsums sind den meisten nicht bekannt, wäre es so, dann würden viele sicherlich intensiver auf die Ernährung achten.

     

    Die Folgen sind nicht zu unterschätzen

    Experten sagen, dass zu viel des weißen Stoffs für Übergewicht, Karies und für Diabetes sorgen kann. Nichts davon ist wirklich angenehm, sodass die rund 90 Gramm Zucker am Tag, die im Durchschnitt jeder von uns einnimmt, schnellstens reduziert werden sollten. Laut Weltgesundheitsorganisation handelt es sich um den dreieinhalbfachen Wert, der normalerweise empfohlen wird. Mit weniger Fertiggerichten oder mehr Fruchtjoghurts ist es leider nicht getan, nahezu jedes Lebensmittel enthält Zucker. Bei Limos oder Schokolade ist es nachvollziehbar, beim Ketchup, bei Dosensuppen oder bei Frühstücks-Cerealien hingegen ist durchaus Kopfschütteln angebracht. Auch Light-Produkte sind nicht die beste Entscheidung, denn hier ist zwar der Fett-Anteil geringer, doch dafür wird dieser Verlust mit Zucker kompensiert.

     

    Studien bestätigen die Schnelligkeit

    In einer Umfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sagen 55 Prozent, dass ihnen eine schnelle und einfache Zubereitung sehr wichtig sind. 41 Prozent greifen öfters zu Fertigprodukten und lediglich 39 Prozent stehen noch selber am Herd. Dieser Trend verwundert nicht, denn in der heutigen Zeit muss alles flott und unkompliziert über die Bühne gehen. Für den Endverbraucher schwierig, da sich so Zucker als unsere neue Droge im Alltag etabliert. Leise schleicht sie sich an und kann nur durchs selber kochen besiegt werden. Außerdem weiß man dadurch auch, welche Zutaten tatsächlich im Gericht enthalten sind.

     

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  • Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: Extreme Ausnahmefälle rechtfertigen passive Sterbehilfe

    Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: Extreme Ausnahmefälle rechtfertigen passive Sterbehilfe

    Der GrundEinem aktuellen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig vom 02. März 2017 zufolge gibt es künftig eine Möglichkeit der passiven Sterbehilfe. Diese Ausnahmeregelung gilt für alle Schwerkranken, die beispielsweise auf ständige Pflege angewiesen sind.

     

    Bisherige Urteile gegen Selbsttötungsrecht bei Schwerkranken aufgehoben

    Obwohl zahlreiche Menschen in Patientenverfügungen ihren Wunsch äußerten, bei bestimmten Erkrankungen nicht künstlich am Leben erhalten zu werden, hielt sich bislang kein Arzt daran. Gestellte Anträge von Familienmitglieder an zuständige Gerichte führten unweigerlich zu Ablehnungen. Der Grund dafür liegt darin, dass Betäubungsmittel ausschließlich aus medizinischen Gründen zum Einsatz kommen dürfen. Demzufolge gehört eine Selbsttötung nicht dazu.

     

    Kürzlich hat das Bundesverwaltungsgericht derartige Entscheidungen aus der Vergangenheit aufgehoben. Infolgedessen können künftig schwerkranke Patienten darauf hoffen, in Ausnahmefällen einen Ausspruch auf ein tödliches Medikament zu haben.

     

    Prüfung von Ausnahmefällen zur passiven Sterbehilfe

    Per Gesetz sind derartige Ausnahmefälle zur passiven Sterbehilfe nicht vorgesehen. Allerdings steht diesem das allgemeine Persönlichkeitsrecht entgegen. In diesem ist das Recht von schwer und unheilbar erkrankten Personen geregelt. Demnach dürfen diese selbst entscheiden, wann und wie das eigene Leben beendet werden kann. Dies legten die Leipziger Richter fest. Als einzige Voraussetzung ist vorgesehen, dass die betroffene Person in der Lage ist, ihren Willen frei bilden kann. Außerdem muss sie in der Lage sein, entsprechend zu handeln.

     

    Infolge des Leipziger Urteils ist das BfArM in der Pflicht, Anträge auf Zugang zu tödlich wirkenden Medikamenten in Zukunft dahingehend zu überprüfen, ob es Ausnahmefall vorliegt. Befindet sich der Patient in einer für ihn nicht mehr erträglichen Lebenssituation, ist dem Antrag stattzugeben. Sofern dieser sich ernsthaft zu diesem Schritt entschieden hat, hierdurch sein Leben zu beenden.

     

    Ferner muss diese Überprüfung zu dem Ergebnis führen, dass eine palliativmedizinische Versorgung zu keiner Perspektive mehr führt, die eine Beendigung der leidvollen Situation lindern kann. Liegt ein derartiger Fall vor, darf laut aktuellem Gerichtsbeschluss der Zugang zu einem Betäubungsmittel der passiven Sterbehilfe nicht mehr verwehrt werden.

     

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  • Mit Ernährung und sportlicher Aktivität Leistungskraft steigern

    Mit Ernährung und sportlicher Aktivität Leistungskraft steigern

    Nicht nur für Leistungssportler ist es essentiell, auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu achten. Auch wer Sport als Hobby betrachtet kann mithilfe einer gesunden Ernährungsweise viel für eine gesteigerte Leistungskraft tun.

     

    Sportler profitieren von bewusster Ernährung

     

    Wer sportlich aktiv ist kann von einer gesunden Lebensweise profitieren. Hierdurch lässt sich die Leistung positiv steigern. Auch wenn die Gewichtsreduktion im Fokus steht, ist die Kombination von sportlicher Aktivität und ausgewogener Ernährung essentiell. Ohne diese steigt das Risiko eines Rückfalls.

     

    Doch nicht immer haben wir die Möglichkeit, die richtigen Nahrungsmittel zu uns zu nehmen. In diesem Fall sind in Ausnahmefällen auch so genannte Nahrungsergänzungen erlaubt. Qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel können unter anderem in ausgewählten Online-Shops erworben werden.

     

    Einer dieser elitären Online-Shops ist Bevisan. Einerseits erhalten interessierte Sportler hier eine gute Auswahl an Produkten für Lifestyle und Gesundheit. Darunter befinden sich in der Hauptsache Präparate zur Erhöhung

     

    • der körperlichen Leistung sowie
    • von Ausdauer im Fitness- wie auch Sportbereich.

     

    Andererseits finden sich bei Bevisan zahlreiche ausführliche Informationen und Hinweise zu den einzelnen Präparaten.

     

    So lässt sich Leistung im Ausdauersport steigern

     

    Zuerst macht sich zur Erreichung einer Erhöhung der Leistung im Ausdauersport ein theoretisches Grundverständnis erforderlich. Demzufolge muss sich jeder Trainierende darüber im Klaren sein, dass die körperliche Belastbarkeit nicht ausschließlich abhängig ist von einer Milchsäureansammlung im Muskelbereich.

     

    Bislang ist bei dieser Übersäuerung auf die Sauerstoffsättigung des Blutes hingewiesen worden. Allerdings zeigen aktuelle Studien, dass diese Vermutung falsch ist.

     

    Zusammenhang zwischen Ernährung und Ausdauersport

     

    Die mit der Ernährung aufgenommenen Kohlenhydrate sind für Ausdauersportler sehr bedeutsam. Denn die Energiegewinnung einzig aus Eiweiß und Fett führt einen schnelle Senkung der Leistung herbei. So ist es unabdingbar, auf Kohlenhydrate zurückzugreifen.

     

    Allerdings besteht ein kleiner Nachteil. Denn der menschliche Körper ist bei einer untrainierten Person nur in der Lage 300 g an Kohlenhydraten aufzunehmen. Dementgegen ist beim Trainierten eine Aufnahme von 600 g Kohlenhydrate möglich. Diese geringen Mengen sind ausreichend für eine Stunde bis höchstens 1,5 Stunden bei intensivem Training.

     

    Daher macht sich bei geplanten längeren sportlichen Belastungen ein frühzeitiger Beginn der Aufnahme von Nahrung erforderlich. Denn nur so kann einem starken Leistungsabfall entgegengewirkt werden. Aus diesem Grund müssen mit der Ernährung die Kohlenhydratspeicher in regelmäßigen Abständen aufgefüllt werden. Mit der Nahrungsaufnahme sollte idealerweise drei Stunden vor Beginn der sportlichen Betätigung begonnen werden.

     

    Ein Mix von Frucht- und Traubenzucker kann während Belastungssituationen zu einer Erhöhung der Kohlenhydratverwertung von 60 auf 105 g je Stunde führen. Jene Erkenntnisse basieren auf durchgeführte Studien an Radsportlern von der Universität Birmingham. Somit ist mit der Ernährung eine Leistungssteigerung von acht Prozent machbar.

     

    Zur Energieaufnahme eignen sich für Sportler insbesondere Energieriegel – bestehend aus Früchten, Getreide und Zucker.

     

    Trinken essentiell für Sportler

     

    Darüber hinaus dürfen sportlich aktive Menschen zur Leistungssteigerung nicht vergessen viel zu trinken. Und zwar nicht erst dann, wenn sich Durst einstellt.

     

    Einer Studie vom Institut für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung, Universität Halle-Wittenberg, zufolge lässt die Ernährung unter anderem auch von Wettkampfathleten unter Belastung zu wünschen übrig.

     

    Zu einer gesunden Ernährung zählt das ausreichende Trinken. Empfehlenswert sind zum überwiegenden Teil Wasser und ungesüßte Tees – vorzugsweise Kräutertees.

     

    Aber auch Koffeintabletten eignen sich zur Steigerung der Leistung. Denn Koffein senkt das Ermüdungs- und Erschöpfungsrisiko. Empfehlenswert ist die Aufnahme zwischen drei bis sechs Milligramm Koffein je Körpergewicht. Bei einer Zuführung von 450 mg zeigt sich Koffein als besonders wirksam. Im besten Fall findet die Aufnahme eine halbe Stunde vor Beginn der sportlichen Betätigung statt.

     

    Auch wenn die übliche Tasse Kaffee getrunken wird, kann eine ähnliche Wirkung erzielt werden. Jedoch sind in einer Tasse Kaffee nur etwa bis zu 100 mg Koffein enthalten. Dieses gebundene Koffein lässt sich wesentlich schlechter nutzen als bei Aufnahme in Form von Tabletten.

     

    Jedoch sollte eine untrainierte Person keine Wunder erwarten. Einzig von Koffein kann diese keine Leistungssteigerung erwarten. Es macht ein monatelanges Training des Stoffwechsels in Kombination mit Koffein erforderlich.

  • Endlich wieder gut sehen – dank Augen lasern

    Endlich wieder gut sehen – dank Augen lasern

    Augen lasern bedeutet für eine Vielzahl von Menschen mit erheblichen Sehproblemen neue Hoffnung. Doch es lässt sich noch nicht jede Augenerkrankung mithilfe des Lasers behandeln, wenn auch bereits sehr viele.

     

    Hilfe bei Fehlsichtigkeit dank Augen lasern

    Die Sehstärke lässt sich bei einer vorliegenden Fehlsichtigkeit immer dann korrigieren, wenn durch das Abtragen der Hornhaut eine positive Veränderung der Brechkraft des Auges möglich ist. Davon kann bei einer vorhandenen Kurz- oder Weitsichtigkeit ausgegangen werden.

     

    Voraussetzung für den Erfolg beim Augen lasern ist eine bestimmte Dicke der Hornhaut. Abhängig von der noch vorhandenen Sehstärke kann die Augenoperation per Laser erfolgreicher verlaufen. Gemessen wird die Sehstärke in Dioptrien.

     

    Optimale Resultate kann der Augenarzt – bis auf wenige Ausnahmen – beim Augen lasern innerhalb nachfolgender Grenzen erzielen:

     

    Sehschwäche maximal
    Altersweitsichtig +5 Dioptrien
    Hornhautverkrümmung -4 Dioptrien
    Kurzsichtig -10 Dioptrien
    Weitsichtig +5 Dioptrien

     

    Schließlich ist der Erfolg einer Augenlaser-Operation allerdings auch von der jeweiligen Ausbildung der Hornhaut der betroffenen Person abhängig. Ob ein Augen lasern Sinn macht, lässt sich anhand einer Voruntersuchung klären.

     

    Nicht selten wünschen Eltern bei ihren Kindern oder Jugendlichen einen solchen Eingriff. Allerdings lehnen zahlreiche Laserzentren Augenoperationen bei Personen unter 18 Jahren ab.

     

    Bedenkenlos kann das Augen lasern bei Personen ab dem 25. bis zum 45. Lebensjahr erfolgen. Allerdings handelt es sich bei dieser Altersbegrenzung einzig um einen Richtwert. Pauschale Aussagen sind bei dieser Problematik kaum möglich.

     

    Auf jeden Fall raten Augenärzte vom Augen lasern aus Gründen der Ästhetik besonders in jungen Jahren zwingend ab. Hier sollte eher auf eine Sehhilfe, wie beispielsweise das Tragen von Kontaktlinsen oder einer hübschen Brille, zurückgegriffen werden.

     

    Sogar beim erreichten Mindestalter empfiehlt es sich, über einen Zeitraum von zwei Jahren kontinuierlich stabile Augenwerte zu haben. Erst dann kann Augen lasern wirklich Sinn machen. Ob die Bedingungen für einen derartigen Eingriff vorliegen, liefert unser Überblick sowie alle Infos zum Thema Augen lasern.

     

    Wie Augen lasern funktioniert

    Bevor in Ihnen der Entschluss zum Augen lasern reift, sollten Sie auf jeden Fall sich ausreichend über die Funktionsweise der Behandlung informieren. Was genau geschieht bei einer Augenoperation per Laser?

     

    Während des Laserverfahrens kommen Lichtstrahlen zum Einsatz. Diese weisen eine derart geringe Wellenlänge auf, so dass sie vom menschlichen Auge nicht wahrnehmbar sind. Die Lichtstrahlen dringen in die relativ dünne Hornhautschicht ein. Dort verdampft das Gewebe durch die Berührung des Lasers.

     

    Somit kann der Arzt die Hornhaut exakt neu modellieren. Durch diesen Vorgang verändert sich die Brechkraft des behandelten Auges. Hierbei ist es von maßgeblicher Bedeutung, dass beim Augen lasern der Laser nicht verrutscht. Zur Vermeidung dessen kommt ein Eye Tracker zum Einsatz. Dabei beobachtet das Gerät ständig die präzise Augenposition und justiert binnen Millisekunden den Laser bei Bedarf nach. Somit ist keine Gefahr gegeben, versehentlich falsches Gewebe zu beschädigen oder gar abzutragen.

     

    Alternative zum Augen lasern

    Wer sich die Augen nicht per Laser behandeln lassen möchte, kann einen Sehfehler mittels Implantaten korrigieren lassen. Dabei erfolgt das Einführen von Implantaten direkt in das Auge, wahlweise

    • in die periphere Hornhaut oder
    • unmittelbar in den Strahlengang.

     

    Derartige Linsenimplantate können aus Acryl, Hydrogel, PMMA oder Silikon bestehen. Auch mithilfe dieses alternativen Eingriffs zum Lasern der Augen können Patienten mit Alters- oder Fehlsichtigkeit dauerhaft auf eine Brille verzichten. Dennoch genießt dieser Personenkreis erneut eine scharfe Sicht.

  • Hoher Blutdruck durch Luftverschmutzung und Lärm

    Hoher Blutdruck durch Luftverschmutzung und Lärm

    Besonders Großstädter, die ein Wochenende auf dem Land verbringen, bemerken zuerst die nächtliche Stille. Oft „beschweren“ sie sich, dass sie ohne den gewohnten Großstadtlärm ganz lange brauchten um einzuschlafen. Dabei ist die Qualität des Schlafes ohne Geräuschkulisse deutlich besser. Das ergab eine Langzeitstudie, die über neun Jahre hinweg Probanden aus fünf Ländern untersuchte. Demnach steigern Luftverschmutzung, aber auch Lärmbelästigung, das Risiko auf hohen Blutdruck und Herz-Kreislaufkrankheiten.

    Insgesamt 41,000 Menschen aus Norwegen, Schweden, Dänemark, Spanien und Deutschland wurden für die Langzeitstudie befragt. In Deutschland konzentrierte man sich auf das Ruhrgebiet und die Stadt Augsburg. Die Studie fand, dass besonders sehr kleine Feinstaubpartikel bis zu 2,5 Mikrometer Größe einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit haben können. Je mehr sich davon in der Luft befinden, die wir atmen, umso höher das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken. Denn es wurde ein direkter Zusammenhang zwischen dem Einatmen kleinster Feinstaubpartikel und der Verkalkung der Hauptschlagader nachgewiesen.

     

    Wie und wo entsteht Feinstaub?

    Feinstaub entsteht vor allem – aber nicht ausschließlich – in urbanen Ballungsgebieten. So beispielsweise im Straßenverkehr, wobei nicht nur die Abgase für Feinstaubbildung verantwortlich sind, wie man vielleicht zuerst denken würde. Feinstaub entsteht auch durch den Abrieb von Autoreifen und Bremsbelägen, auch der Straßenasphalt nutzt sich mit der Zeit ab – und die Kleinstteile sind in der Luft wiederzufinden. Auch der Luftverkehr trägt zur Feinstaubbildung bei und wenn im heimischen Wohnzimmer eine Kerze angezündet wird, entstehen kleine Partikel, die wir ebenfalls einatmen. Elektrizitätswerke und Fernheizkraftwerke stoßen Feinstaubpartikel aus, die bei der Energieerzeugung entstehen, und auch Landwirtschaft und Tierhaltung tragen zu dem Problem bei. Besonders im Winter sind Einwohner in Ballungsgebieten durch Heizkraftwerke stärker betroffen. Zum Schutz der Bevölkerung wurden Grenzwerte festgelegt, die vom Umweltamt regelmäßig geprüft werden. Wohnen Sie in einem stark oder weniger stark betroffenen Teil Deutschlands? Finden Sie es mit dieser interaktiven Karte heraus.

    Eine Infografik der BKM – Bausparkasse Mainz. Mehr Informationen unter www.bkm.de

     

    Warum ist Lärmbelastung gefährlich?

    Lärm, obwohl viele Stadtbewohner ihn nur noch unterbewusst wahrnehmen, ist ein Stressfaktor. Besonders nachts kann Straßenverkehr, Fluglärm oder Industrielärm unseren Körper unter Stress setzen, ohne dass wir es merken. Denn, auch wenn wir schlafen, unser Nerven- und Hormonsystem reagiert trotzdem auf laute Geräusche, da unser Gehirn diese unterbewusst als Gefahr betrachtet. Unser Körper schüttet die Stresshormone Kortisol, Adrenalin und Noradrenalin aus, die uns früher in brenzligen Fight-or-Flight-Situationen geholfen haben. Was kurzfristig unser Leben rettet, hat langfristig negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Denn im Schlaf beschleunigt sich unser Atem, der Puls und Blutdruck steigt und in der Leber wird mehr Blutzucker gebildet. Außerdem steigt der Muskeltonus, was im Schlaf zu Verspannungen oder beispielsweise auch Zähneknirschen führen kann. Bis zu einer Lautstärke von 40 Dezibel (was einem normalen Gespräch gleichkommt) besteht hier jedoch keine Gefahr. Eine Lärmbelästigung besteht dann, wenn dauerhaft nachts ein Geräuschpegel lauter als 55 Dezibel herrscht. Die Folgen können Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, ein vermehrtes Herzinfarktrisiko sein.

  • Wirkungen von Ghee

    Wirkungen von Ghee

    Ghee ist in Europa vor allem als Butterschmalz, welche Wirkungen von Ghee beinhaltet, bekannt. Dieses wird aus der Ayurveda gewonnen und stellt ein Lebensmittel dar, welches auch in der alternativen Medizin genutzt wird. Dabei kann bestehen die Wirkungen von Ghee in innerlichen sowie äußerlichen Anwendungsgebieten. In Ayurveda-Therapien gilt Ghee als das sogenannte goldene Elixier. Die Butter ist gerade durch die Anwendung zur Entgiftung bekannt. Ebenso sind die Wirkungen von Ghee auch gegen zu hohe Cholesterinwerte sowie Arteriosklerose einsetzbar.

     

    Vorteile Ghee gegenüber Butter

    Ghee besitzt gegenüber Butter einige Vorteile. So zum Beispiel kann Ghee problemlos erhitzt werden. Damit kann das Lebensmittel zum Anbraten oder Frittieren genutzt werden. Butter hingegen würde in der Pfanne beginnen zu spritzen. Des Weiteren bleiben die Fettsäuren des Ghees bei bis zu 190 Grad erhalten. Damit wird die Entstehung von freien Radikalen verhindert. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Lebensmittel lange haltbar ist. Ghee kann im Vergleich zu Butter über Wochen hinweg ungekühlt gelagert werden. Ein unschlagbarer Aspekt, um den Ghee die Butter schlägt, ist, dass dieses auch von Menschen mit Lactoseintoleranz konsumiert werden kann. Der Gehalt von Lactose liegt bei null.

     

    Wirkungen von Ghee in der Ayurveda

    Obwohl es kaum wissenschaftliche Beweise gibt, gilt Ghee in der Ayurveda als gesundheitsförderlich. Bereits seit 5500 Jahren kommt das Lebensmittel in der Heillehre zum Einsatz. Mittlerweile hat Ghee auch bei Fans der Ayurveda in Deutschland an Bekanntheit gewonnen. Kennzeichnend sind folgende Wirkungen, die in der Ayurveda verbreitet sind:
    • Verdaulichkeit: Im Vergleich zu Butter ist Ghee leichter verdaulich.
    • Entzündungen: Die Schrift Sushruta Samhita publiziert, dass die alternative Butter entzündungshemmend wirken soll.
    • Äußerliche Anwendung: Ebenso ist Ghee dafür bekannt, zur äußerlichen medizinischen Zwecken verwendet zu werden. Ghee soll nicht nur die Bildung von Narben mindern. Ebenso sollen sich Blasen mit der Verwendung verhindern lassen. Auch lässt sich Ghee zum Abschminken nutzen und zeichnet bei der Pflege von gereizter Haut aus.

     

    Ghee als Allheilmittel in der Ayurveda

    Neben den genannten Wirkungen von Ghee gilt dieses auch als sogenanntes goldenes Elixier, welches für folgende Zwecke genutzt werden kann:
    • Hautpflege mit verjüngender Wirkung
    • Regulierung der Verdauungsfunktion
    • Beruhigung des Schlafs
    • Regulierung des Hormonhaushalts
    • Regeneration des Magens bei Geschwüren oder Entzündungen

     

    Entgiftung durch Ghee

    Entgiftende Wirkungen von Ghee sind ebenfalls weit verbreitet. In der Ayurveda gilt das dreitägige Trinken von warmen Ghee als essentiell, um den Körper zu entgiften. Zwar führt diese Maßnahme nicht selten zu Übelkeit. Jedoch zählt dies zu einer Nebenwirkung, die der Kurende aushalten sollte. Mit dem Getränk sollen fettlösliche Toxine aus dem Körper geleitet werden. Damit soll eine Entschlackung eingeleitet werden. Um eine zufriedenstellende Wirkung zu erzielen, wird Ghee in einem aufwendigen Prozess hergestellt. Dazu wird das Ghee mit verschiedenen Heilkräutern vermengt. Die Mischung wird dann ca. 100 Stunden lang geköchelt. Nur so können sich die reinigenden Wirkungen von Ghee optimal entfalten.

     

    Erfahrungswerte entscheidend

    Allerdings ist bisher noch von keinem Experten geklärt, inwiefern das Ghee die Gifte aus dem Körper leiten soll. Als Bestätigung werden lediglich die Erfahrungen von Kurenden herangezogen. Hierbei äußern sich diese in der Regel, dass sie sich im Anschluss besser gefühlt haben. Die Vorgehensweise erfolgt auf diese Weise in der Ayurveda seit Jahrtausenden und beruft sich auf den Erfahrungswerten.

     

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