Schlagwort: Experten

  • Nahezu jede zehnte Frau hat Schmerzen beim Sex

    Nahezu jede zehnte Frau hat Schmerzen beim Sex

    Britische Frauen sind mit ihrem Sexualleben nicht immer zufrieden. Eine neue Studie beweist, dass nahezu jede zehnte Frau über Schmerzen bei der schönsten Nebensache der Welt klagt. Die britischen Wissenschaftler führten diverse Untersuchungen durch und veröffentlichten die Ergebnisse in einer Fachzeitschrift (British Journal of Obstetrics and Gynaecology). Es wurden knapp 7.000 Damen befragt, die sexuell aktiv sind. Das Alter reicht von 16 bis 74 Jahren, 7,5 Prozent davon gaben Schmerzen beim Sex im letzten Jahr oder rückblickend auf die letzten drei Monaten an. Etwa ein Viertel davon kämpft sehr oft mit Schmerzen beim Geschlechtsakt.

     

    Die Lust fehlt

    Das Problem betrifft in erst Linie Frauen zwischen 55 und 64 Jahren, daran schließt sich die Altersgruppe 16 bis 24 Jahren an. Die Hintergründe sind oft umfangreich und umschließen mehrere Faktoren, so haben 62 Prozent der Betroffenen einfach kein Interesse am Geschlechtsverkehr. Knapp 40 Prozent können die intimen Stunden nicht genießen. Die britischen Wissenschaftler sagen auch, dass ca. ein Viertel keinerlei Erregung oder Aufregung fühlt.

     

    Die Psyche spielt eine Rolle

    Ein wesentlicher Grund für die Schmerzen ist eine trockene Vagina, etwa die Hälfte (45 Prozent) gibt dies an. Dabei wurde auch eine Verbindung zu psychischen Problemen festgestellt, was sich in Ängsten beim Sex äußert. Außerdem lag bei ca. 11 Prozent der Damen eine Depression vor. Ein weiterer Grund sind körperliche Erkrankungen, 13 Prozent von den Teilnehmerinnen gaben eine schlechte körperliche Gesundheit an.

     

    Fehlende Kommunikation

    Häufig wird die Kommunikation mit dem Partner vergessen oder es wird als unangenehm empfunden. Acht Prozent reden gar nicht über Sex oder empfinden es zumindest als schwierig. In der Praxis ist das ein bedeutender Punkt, da sich der Partner so nicht auf die Bedürfnisse der Frau einstellen kann. Ursache kann aber auch eine negative Vorgeschichte sein, sexueller Missbrauch ist ein oft unterschätztes Thema. Als Folge wird dann auch mit dem Freund/Mann nicht über den Geschlechtsverkehr gesprochen.

    Unterm Strich geht aus der Studie hervor, dass eine glückliche Beziehung nicht automatisch ein zufriedenes Sexualleben bedeutet. Zudem schämen sich viele Frauen für das Problem und suchen deshalb auch keine Hilfe auf. Dabei ist es in der heutigen Zeit überhaupt nicht peinlich, Experten haben tagtäglich damit zu tun und wissen, welche Mittel helfen könnten.

     

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  • Der Dampf der E-Zigarette schadet Kindern

    Der Dampf der E-Zigarette schadet Kindern

    Die „gesündere“ Alternative zur klassischen Zigarette ist die elektronische Ausführung. Die sogenannte E-Zigarette ist erst seit wenigen Jahren auf dem Markt verbreitet und hinterlässt aus diesem Grund eine noch zweigeteilte Meinung. Allgemein gehen Nutzer davon aus, dass das Rauchen 2.0 vergleichsweise gesund ist und die Gefahr für die nähere Umgebung (in erster Linie Kinder) gebannt ist. Sie meinen also, dass es keine gefährlichen Stoffe mehr gibt. Die BVKJ (Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte) weist allerdings nun auf das Gegenteil hin, auch die elektrische Ausführung ist nicht zu unterschätzen und fördert gesundheitsgefährdende Stoffe in die Umgebungsluft ab.

     

    Vor- und Nachteile bislang ungeklärt

    Geht es nach den Experten, dann ist man sich über die Vor- und Nachteile der elektrischen Zigarette noch nicht einig. Einige Fachleute sind der Meinung, dass der E-Verdampfer den Rauchstopp wesentlich erleichtert. Eine Studie von britischen Wissenschaftlern kommt zu diesem Ergebnis. Andere Untersuchungen meinen genau das Gegenteil herausgefunden zu haben, die Alternative soll also weder harmlos sein noch beim Aufhören helfen. Doch zumindest in einer Sache ist man sich einig, vor Kindern sollte die E-Zigarette weggepackt werden.

     

    Gefährliche Stoffe

    Wer vor Kindern raucht, der gefährdet ganz klar die Gesundheit vom Nachwuchs. Die elektrischen Verdampfer geben Stoffe wie Nikotin, Glycerin, Eugenol, Propylenglykol und Metalle wie Nickel ab. Acrolein und Acetaldehyd schaden zum Beispiel den Flimmerhärchen und reizen die Schleimhäute. Des Weiteren besteht der Dampf aus Flüssigkeitspartikeln, welche sich besonders tief in den Atemwegen ablagern.

    Laut BVKJ fehlen im Moment Informationen, welche Folgen die Schadstoffe beim Nachwuchs wirklich haben. Grund ist ihr noch relatives junges Dasein, die keine langjährigen Erfahrungen zulassen. Das gilt auch für die Erwachsenen, die Risiken sind bislang noch nicht absehbar. Selbstverständlich greift das Chemikaliengemisch vorrangig die Lunge an, ob es aber im Vergleich zu einer herkömmlichen Zigarette weniger schädlich ist, kann nicht gesagt werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, der greift weder zu Methode eins noch zur Methode zwei.

     

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  • Die Golo-Diät – was steckt dahinter?

    Die Golo-Diät – was steckt dahinter?

    Die perfekte Diät lässt die Pfunde binnen kürzester Zeit purzeln und verhindert zudem ein ständiges Hungergefühl. Doch gibt es so etwas überhaupt? Nun, es gibt zumindest immer wieder Abnehmprogramme, die einen solchen Weg versprechen. Selbst Hollywoodstars machen mit und geben teilweise auch neue Trends vor. Der neueste Schrei ist die Golo-Diät, die in nur 30 Tagen ein effektives Abnehmen verspricht.

    Der Stoffwechsel im Fokus

    Kalorienzählen oder irgendwelche Saftkuren gehören nicht zum Golo-Programm. Stattdessen geht es um den Stoffwechsel, der mit dieser Methode gezielt gesteuert werden soll. Das Problem bei vielen Menschen ist der Verzehr zuckerreicher Produkte, die bei zu hoher Menge eine Resistenz gegen das durchaus wichtige Hormon Insulin entwickeln. Ist dieses aber nicht vorhanden, dann kann Zucker auch nicht in Energie umgewandelt werden. Eine Folge davon: Bei Abnehmversuchen zeigt sich das Bauchfett besonders hartnäckig.

    Drei Phasen

    Der Erfinder der Golo-Diät ist der Autor Keith Ablow. Er verhängt all seinen Nutzern während der 30 Tage drei Phasen, die unbedingt eingehalten werden müssen. Im ersten Abschnitt sind speziell entwickelte Rezepte nachzukochen, die nicht nur den Blutzuckerspiegel gleichmäßig niedrig halten, sondern auch den Stoffwechsel anregen sollen. In der zweiten Phase spielen ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel die Hauptrolle, die zusätzlich eingenommen werden sollen. Sie nehmen lästige Fettspeicher in die Mangel und der Insulinspiegel profitiert ebenfalls davon. Der letzte Abschnitt konzentriert sich auf den nicht immer beliebten Sport. Intensive Workouts bringen Schwung in die Sache und tragen einen wesentlichen dazu Teil bei, wenn es um das Verschwinden der letzten Rettungsringe geht.

    Kein Wundermittel

    Wie immer sprechen Experten bei schnellen Erfolgen eine Warnung aus. Der bekannte Jojo-Effekt ist auch hier eine Gefahr, wobei vor allem die Zeit nach der Golo-Diät entscheidend ist. Wer zum Beispiel sofort wieder zu Pizza und Burger greift, der wird die verlorenen Kilos binnen kürzester Zeit wieder auf den Hüften haben. Obwohl auch Hollywoodstars auf diese Methode setzen, sind die Auswirkungen von Mensch zu Mensch verschieden. Ein Versuch ist es aber auf jeden Fall wert, vielleicht ist es ja tatsächlich die perfekte Diät für einen selbst.

     

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  • Erhöhtes Krebsrisiko durch zu stark geröstetes Frühstücks-Toast?

    Erhöhtes Krebsrisiko durch zu stark geröstetes Frühstücks-Toast?

    Zahlreiche Menschen beginnen ihren Morgen mit einer frisch gerösteten Scheibe Frühstücks-Toast. Experten vertreten die Meinung, die Scheiben sollten nicht zu stark geröstet sein. Denn ansonsten könnte ein Gesundheitsrisiko drohen.

     

    Frühstücks-Toast nicht zu stark rösten

    Laut Prof. Bernd Schäfer, Lebensmitteltoxikologe vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), könnten gesundheitliche Schäden durch zu lange geröstete Toastscheiben entstehen. Denn dieser meint, dass in stärker geröstetem Frühstücks-Toast ein höherer Acrylamin-Gehalt vorliegt.

     

    Acrylamid steht seit längerer Zeit als Krebserreger auf der Verdachtsliste. Prof. Schäfer weist in diesem Zusammenhang auf durchgeführte wissenschaftliche Untersuchungen mit Tieren hin, die hierauf schließen lassen. Allerdings sind am Menschen bislang keine Studien durchgeführt worden.

     

    Aber auch weitere Experten warnen vor einem erhöhten Krebsrisiko, bedingt durch das Vorkommen von Acrylamid in Nahrungsmitteln. Darunter auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit.

     

    Acrylamid in Nahrungsmitteln erhöht Krebsrisiko

    Wenn Acrylamid durch starkes Erhitzen stärkehaltiger Nahrungsmittel entsteht, spielt immer die Aminosäure Asparagin eine Rolle. Sofern Temperaturen von nahezu 120 °C vorliegen, bildet sich in derartigen Nahrungsmitteln der genotoxische Stoff Acrylamid. Dieser Stoff schädigt die DNA.

     

    Studien ergaben, auch in Bratkartoffeln, Chips und Tiefkühlpommes ist meist ein hoher Gehalt an Acrylamid enthalten. Aber auch Kekse, Knäckebrot und Kräcker sind hiervon betroffen.

     

    Frühstücks-Toast nicht verkohlen lassen

    Bislang ist unbekannt, welche Menge des Stoffes für den Menschen gefährlich ist. Deshalb besteht kein großer Grund zur Sorge für all jene Personen, die gelegentlich eine zu stark geröstete Toastscheibe verzehren. Allerdings sollte dies nicht zur Regelmäßigkeit werden. Denn dann erhöhen sich die Risiken enorm.

     

    Entwarnung gibt es hingegen beim Kaffeekonsum. Abhängig vom Röstungsgrad ist in Kaffee ebenfalls Acrylamid enthalten. Jedoch gibt es bei diesem Getränk scheinbar Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Inhaltsstoffen. Wie Schäfer zu berichten weiß, sind im Kaffee verschiedene Substanzen enthalten, die gegen die krebserregenden Stoffe eine schützende Wirkung ausüben können. Dies ergab eine Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation aus 2016.

  • Aloe Vera Saft als Heilmittel

    Aloe Vera Saft als Heilmittel

    Trotz der Artenvielfalt von Aloe Vera gibt es nur eine Pflanze, die die außergewöhnlichen Heilkräfte beinhalten und wofür, Aloe Vera bekannt geworden ist. Schon seit langer Zeit wird die Heilpflanze in der alternativen Medizin genutzt. Eine alternative Bezeichnung ist Wüstenlilie. Der Grund hierfür liegt darin, dass die Aloe Vera einem Kaktus ähnelt. Allerdings ist sie auch wie die Zwiebel der Lilie aufgebaut.

     

    Besonderheiten der Aloe Vera

    Neben ihren besonderen Inhaltsstoffen zeichnet sich die Aloe Vera in der Wildnis dadurch aus, dass sie über Monate hinweg ohne Wasser auskommt. Dies verdankt sie ihrem Aufbau. Die Heilpflanze ist in der Lage, Wasser in ihren fleischigen Dornen zu speichern. Jedoch schrumpft die Pflanze mit der Zeit der Trockenheit. Erst bei Zufuhr von Flüssigkeit entfaltet sie sich wieder. Der Grund dieser Funktion obliegt ihrer Struktur. Durch die eine gelähnliche Beschaffenheit im Inneren der Blätter kann sie je nach Wasserzufuhr schrumpfen und wachsen. Mit diesem Gel lassen sich zudem viele Beschwerden lindern. Ebenso lässt sich aus der Pflanze aber auch Saft herstellen. Aus einer Pflanze können damit zwei Heilmittel zur Linderung von Symptomen produziert werden. Im Nachfolgenden werden vor allem die Vorzüge des Saftes aufgezeigt.

     

    Wirkung von Aloe Vera Saft

    Während Aloe Vera Gel aus dem Blattmark der Heilpflanze gewonnen wird, lässt sich ebenso Aloe Vera Saft als Heilmittel aus der Pflanze gewinnen. Diese Form des Heilmittels wird auch als Latex oder Harz bezeichnet. Um Aloe Vera Saft als Heilmittel herzustellen, werden die Bestandteile zwischen der grünen Blattrinde sowie dem transparenten Gel genutzt. Sobald das Blatt verletzt wird, tritt Flüssigkeit hervor. Diese beinhaltet den Wirkstoff Aloin. Die Substanz selbst ist zähflüssig und enthält einen bitteren Geschmack. Hierdurch wird die Aloe Vera vor Fressfeinden geschützt. In der Vergangenheit wurde die Flüssigkeit extrahiert und zu einer kristallinen Masse eingekocht, die dann aufgrund des Wirkstoff Aloin als Abführmittel benutzt wurde.

     

    Aloe Vera Saft richtig dosieren

    Während man in der Vergangenheit Aloe Vera Saft bedenkenlos angewendet hat, wurde die Erkenntnis deutlich, dass eine zu hohe Dosierung schädlich wirken kann. Folgen können in nachfolgenden Auswirkungen bestehen:
    • Statt einer Lösung von Verstopfung kann eine schlimmere entstehen.
    • Die Darmschleimhaut kann überreizt werden.
    • Vergiftungserscheinungen können auftreten.
    • Zudem wird vermutet, dass Aloin Krebs auslösen kann.

    Daher ist es wichtig, dass Aloe Vera Saft als Heilmittel nur bedingt zum Einsatz kommt. Experten empfehlen die Einnahme nur zwei Mal pro Woche. Darüber hinaus sollte die Medizin nicht länger als zwei Wochen eingenommen werden.

     

    Anwendungsgebiete von Aloe Vera Saft als Heilmittel

    Typische Anwendungsgebiete von Aloe Vera Saft bestehen in der Behandlung von schmerzhaften Einrissen im Darmausgang. Ebenso lassen sich Hämorrhoiden mit dem Saft behandeln. In einigen Fällen kommt der Saft der Heilpflanze auch nach Operationen im Bereich des Enddarms zum Einsatz. Diese Anwendung erfolgt allerdings nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Eine Absprache mit dem Arzt ist in jedem Fall auch bei den zuerst genannten Anwendungsgebieten sinnvoll. Darüber hinaus sollten täglich nicht mehr wie 20 bis 30 mg Aloin verzehrt werden. Zu beachten ist, dass Aloe Vera Saft als Heilmittel in einer Schwangerschaft nicht konsumiert werden sollte. Aloin kann Wehen auslösen und eine Fehlgeburt herbeiführen.

  • Kefir Wirkungen auf die Gesundheit

    Kefir Wirkungen auf die Gesundheit

    Um zu erklären, welche Kefir Wirkungen auf die Gesundheit bestehen, muss zunächst einmal beleuchtet werden, um was es sich bei dem Produkt handelt. Unter Kefir wird ein Sauermilchgetränk verstanden. Dieses entsteht bei der Gärung von Milch in Kombination mit Kefirpilzen. Zur Herstellung wird in der Regel Kuhmilch verwendet. Je nach Herstellungsprozess kann Kefir einen geringen Anteil Alkohol beinhalten. Das Sauermilchgetränk nimmt einen säuerlichen Geschmack an. Dieser lässt sich mit Buttermilch vergleichen. Jedoch enthält Kefir im Vergleich Kohlensäure.

    Bestandteile von Kefir

    Wie bereits erwähnt, wird Kefir aus der Gärung von Milch in Kombination mit Kefirpilzen gewonnen. Dabei wird zumeist Kuhmilch verwendet. Was aber sind Kefirpilze? Etwaige Pilze werden oft auch als Kefirknollen bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Verbindung aus Hefen und Bakterien. Mit dieser Mischung ist eine Gärung, mit der aus Milchzucker in Milchsäure, Alkohol sowie Kohlensäure entsteht, möglich. Um Kefir selbst herzustellen, müssen Milch sowie die Pilze zwei Tage lang luftverschlossen gären. Die Raumtemperatur sollte dabei zimmerwarm sein. Nach diesem Gärungsprozess wird die Masse abgeseiht. Somit lässt sich der Kefirpilz entfernen. In der Regel wird Kuhmilch verwendet. Aber auch Schaf- und Ziegenmilch eignen sich zur Herstellung. Der Tipp von Experten besteht in der Verwendung von H-Milch. Diese sei hygienischer.

    Wirkungen von Kefir

    Kefir besitzt unterschiedliche Wirkungen. So zum Beispiel gilt Kefir als gesund, da das Getränk die Darmtätigkeit fördern soll. Darüber hinaus obliegt Kefir Wirkungen, die aufgrund zahlreicher Nährstoffe ausgelöst werden. Bekannt ist Kefir aufgrund folgender Inhaltsstoffe und Wirkungen:
    • Kennzeichnend für Kefir ist auch das enthaltene Probiotika. Da diese in dem Säuremilchgetränk in Kombination mit Hefen und Essigsäurebakterien vorhanden sind, gilt das Getränk als anregend für den Dickdarm. Damit soll Kefir nicht nur die Krankheitserreger in der Darmflora beseitigen, auch die Abwehrkräfte sollen sich mit der Einnahme steigern lassen.
    • Zudem ist Magermilch-Kefir sehr proteinhaltig. Ebenso besitzt das Getränk einen geringen Anteil an Fett und beinhaltet kaum Kalorien. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Kefir oft bei Diäten zum Einsatz kommt. Das Sauermilchgetränk soll dabei vor allem den Stoffwechsel anregen.

    Weitere Kefir Wirkungen

    Aufgrund des Eiweißes und verschiedenen Vitaminen sowie Folsäure trägt Kefir einen positiven Beitrag zur Gesundheit bei. Dank Bestandteile wie Kalzium, Magnesium, Eisen sowie Jod wird der Wachstum von Knochen und Zähne gefördert. Ebenso gelten die Inhaltsstoffe als förderlich für den Aufbau der Muskeln. Weiterhin gilt Kefir als Hilfsmittel für eine schöne Haut. Dabei spielt gerade die intakte Darmflora eine wichtige Rolle. Durch die Beseitigung von Bakterien soll die Bildung von Pickeln verhindert werden.

    Einnahme Kefir in der Schwangerschaft

    Während des Gärungsprozesses entsteht in der Regel ein Alkoholgehalt von 0,3 bis 2 %. Diese Menge an Alkohol gilt wie bei Fruchtsäften als unkritisch. Dennoch sollte das Getränk nur in geringem Maße konsumiert werden. Nicht selten bekommen Schwangere sogar von Experten empfohlen, ein Glas Kefir täglich zu trinken. Der Grund hierfür besteht in dem hohen Folsäuregehalt des Säuremilchgetränks. Damit zeichnen sich die Kefir Wirkungen also auch in einer Schwangerschaft ab. Ferner sollen die enthaltenen Vitamine auch die Zellentwicklung fördern.

    Wo bekomme ich Kefir?

    Zum einen lässt sich Kefir selbst herstellen. Der Gärungsprozess wurde bereits beschrieben. Aber auch im Handel kann das Säuremilchgetränk erworben werden. Der Unterschied besteht in der industriellen Herstellung. Dabei werden Bakterien und Hefen statt Kefirpilzen verwendet. Die Folge besteht darin, dass kein Alkohol entsteht, sondern Milchzucker gebildet wird.

     

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