Schlagwort: Experten

  • Wie sich das Krebsrisiko senken lässt

    Wie sich das Krebsrisiko senken lässt

    Jedes Jahr erhalten über eine halbe Million Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs, und damit ist der Krebs nach den Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache. Beinahe jeder zweite Mann und jede zweite Frau erkranken im Laufe ihres Lebens einmal an Krebs. Vor kaum einer anderen Krankheit haben die meisten Menschen deshalb auch so viel Angst wie vor Krebs, aber nur wenige machen sich wirklich Gedanken darüber, wie sie das persönliche Krebsrisiko senken können. Experten haben jetzt anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar eine Art Katalog zusammengestellt und geben wertvolle Tipps, wie man das Risiko an Krebs zu erkranken, senken kann.

    Das Krebsrisiko senken – es kommt auf die Krebsart an

    Wenn man das Krebsrisiko senken will, kann man sich leider nicht auf Studien verlassen, denn fast jede Studie kommt zu einem anderen Ergebnis. Der Grund für diese Abweichungen erklärt sich aus den vielen unterschiedlichen Krebsarten. Worüber sich die Experten aber einig sind, ist die Tatsache, dass sich rund die Hälfte aller bösartigen Tumore vermeiden lassen. Natürlich spielt auch das persönliche Schicksal eine entscheidende Rolle und auch die Gene können schuld daran sein, dass die Diagnose Krebs gestellt wird. Wer das Krebsrisiko senken will, der sollte einige grundsätzliche Regeln beachten.

    Der Risikofaktor Ernährung

    Wer das Krebsrisiko senken will, der sollte auf seine Ernährung achten, denn bei bis zu zehn Prozent aller Krebsfälle ist die falsche Ernährung schuld an der Erkrankung. Rotes Fleisch ist besonders schädlich, das ist wissenschaftlich belegt, nicht belegt ist allerdings, dass Gemüse und Obst das Krebsrisiko senken können. Vor einigen Monaten warnte die Weltgesundheitsorganisation WHO vor dem übermäßigen Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten, wie zum Beispiel Schinken, die das Darmkrebsrisiko erhöhen. Ernährungsexperten sind hingegen der Meinung, dass Fleisch ohne Bedenken gegessen werden kann, es kommt dabei aber immer auf die Menge an.

    Der Risikofaktor Alkohol

    In vier bis fünf Prozent ist der Alkohol schuld am Krebs. Ein Glas Bier oder Wein reichen schon aus, um bestimmte Krebsarten, wie zum Beispiel den Magenkrebs, den Speiseröhrenkrebs oder den Leberkrebs zu forcieren. Alkohol wird im Zusammenhang mit Krebs wie ein Gift angesehen und wie bei allen anderen Giften, so entscheidet auch hier die Dosis das Risiko. Wer viel und regelmäßig trinkt, der wird irgendwann an eine Grenze kommen, wo der Organismus nicht mehr mit dem Alkohol umgehen kann und Krebs entsteht. Wie hoch diese Schwelle ist, das ist jedoch von Mensch zu Mensch verschieden.

    Der Risikofaktor Rauchen

    Für jede fünfte Krebserkrankung ist mittlerweile das Rauchen verantwortlich, und wer sein Krebsrisiko senken will, der sollte auf Zigaretten verzichten. Lungenkrebs, Krebs der die Bauchspeicheldrüse betrifft, Speiseröhren- und auch Blasenkrebs werden vom Rauchen ausgelöst, wobei Lungenkrebs in den meisten Fällen tödlich endet. Es gibt nur wenig Mittel, dem Krebs zu begegnen, nicht mehr zu rauchen, ist eines davon. Der Raucher schadet aber nicht nur sich selbst, sondern auch den Menschen, die in seiner Umgebung leben, denn in Deutschland sterben jedes Jahr rund 3000 Menschen alleine durch passives Rauchen.

    Risikofaktor Übergewicht

    Auch wenn viele Menschen den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Krebs nicht erkennen, viele Studien sprechen eine deutliche Sprache. Geschätzt wird, dass Übergewicht für fünf bis sechs Prozent der Krebserkrankungen verantwortlich ist, und die Liste der Krebsarten, die durch Übergewicht entstehen können, wird immer länger. Nicht nur die Fettleibigkeit ist eine Gefahr, auch schlanke Menschen, die Bauchfett haben, sind gefährdet. Ob mit jedem Kilogramm die Krebsgefahr ansteigt, darüber sind sich die Experten allerdings noch nicht einig. Wer sein Krebsrisiko senken will, der sollte daher auf sein Gewicht achten.

    Nicht rauchen, nur mäßig trinken, auf die Ernährung achten und schlank bleiben – wer diese Regeln umsetzt, der ist zwar nicht vor Krebs gefeit, minimiert jedoch das Risiko.

    Bild: © Depositphotos.com / Devon

  • Glutenfreie Nahrung hilft nur Zöliakie-Patienten

    Glutenfreie Nahrung hilft nur Zöliakie-Patienten

    Vermeintlich gesund zu essen ist im Trend, immer mehr Menschen verzichten auf Fleisch oder gleich ganz auf Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, sie essen kaum noch Zucker und auch glutenfreie Nahrung gehört mittlerweile zum guten Ton. Ernährungsexperten sehen diesen Trend allerdings sehr kritisch, denn wer nicht unter Zöliakie leidet, der muss sich auch keine Gedanken um Gluten machen. Dass gesunde Menschen auf den Weizenkleber verzichten, ist vollkommen unnötig, denn es droht die Gefahr von Mangelerscheinungen.

    Zöliakie – eine Krankheit mit vielen Facetten

    Die Zöliakie ist eine vielschichtige Krankheit, die zu 30 % vererbt wird. Die Symptome sind vielseitig, die Betroffenen leiden unter Durchfall, sie verlieren drastisch an Gewicht, haben unbestimmte Bauchschmerzen oder fühlen sie fühlen sich ständig müde. Aber auch Blutarmut und Osteoporose ebenso wie Gelenkschmerzen, können ein Zeichen für eine Zöliakie sein. Den Betroffenen fehlen Eisen und Kalzium, zudem leiden sie nicht selten unter einem Mangel an Vitamin B 12 und D.

    Glutenfreie Nahrung – bei Zöliakie ein Muss

    Rund ein Prozent der Deutschen leidet unter Zöliakie, das heißt, wenn die Betroffenen Gluten essen, dann führt das zu Entzündungen im Dünndarm. Über einen längeren Zeitraum bilden sich dann sogenannten Dünndarmzotten immer mehr zurück und es kommt zu gefährlichen Mangelerscheinungen. Wer an Zöliakie erkrankt ist, der muss für den Rest seines Lebens eine sehr strenge Diät einhalten, und die passenden Nahrungsmittel zu finden, ist nicht immer ganz so einfach. Zwar gibt es heute eine Reihe von Lebensmitteln, die ohne das im Getreide enthaltene Klebereiweiß auskommen, trotzdem müssen die Betroffenen sehr genau auswählen, was sie essen dürfen und was nicht.

    Ein Trend aus den USA

    Glutenfreie Nahrung auf dem Speisezettel – dieser Trend kommt aus den USA. In Amerika ernähren sich immer mehr Menschen glutenfrei, in der irrigen Annahme, sie würden auf diese Weise an Gewicht verlieren. Für gesunde Menschen hat eine glutenfreie Nahrung aber keinerlei Vorteile, weder was die Gesundheit noch das Gewicht angeht. Vielfach müssen diejenigen, die auf Gluten verzichten, mit einer Gewichtszunahme rechnen. Glutenfreie Nahrung hat deutlich weniger Ballaststoffe und da das Klebereiweiß fehlt, schmeckt alles sehr trocken und damit auch wenig attraktiv. Der fragwürdige Trend aus den USA hat aber noch einen weiteren negativen Aspekt, denn diejenigen, die zwingend auf glutenfreie Nahrung angewiesen sind, werden von der Gesellschaft nicht mehr sonderlich ernst genommen.

    Die Erkrankung ernst nehmen

    Wer unter Zöliakie leidet, der sollte seine Krankheit sehr ernst nehmen. Es reicht schon ein achtel Gramm Getreidemehl und schon kommt es zu starken Beschwerden. Kleine Fehler können zwar toleriert werden, denn sie schaden der Diät auf Dauer nicht, aber auswärts essen zu gehen, ist für Menschen mit Zöliakie kaum möglich. Wenn die Diagnose steht, dann beginnt die Zeit der Nahrungsumstellung und das kann unter Umständen Wochen dauern. Auch wer hofft, dass alleine die Beschwerden durch die glutenfreie Nahrung von heute auf morgen komplett verschwinden, der wird mit Sicherheit enttäuscht werden. In der Regel vergehen sechs Monate bis zu einem Jahr, bis sich der Darm vollständig regeneriert hat. Nicht selten müssen Medikamente bei der Nahrungsumstellung helfen, wenn eine glutenfreie Nahrung alleine nicht hilft.

    Bei Verdacht nicht gleich verzichten

    Zöliakie wird das „Chamäleon“ der Medizin genannt, weil die Symptome so vielseitig sind. Wer nach dem Essen unter Bauchschmerzen leidet, sollte nicht gleich alle Getreideprodukte aus seiner Küche verbannen, erst ein Bluttest beim Arzt bringt Gewissheit darüber, ob es sich um eine Zöliakie oder einfach nur um eine Magenverstimmung nach einem üppigen Essen handelt. Sollte der Befund aber eindeutig auf Zöliakie hinweisen, dann folgt eine Magenspieglung mit einer Biopsie des Dünndarms. Der Eingriff ist harmlos und geht recht schnell über die Bühne. Auch ein Gentest ist möglich, aber nur, um eine Zöliakie in der Familie ausschließen zu können.

    Bild: © Depositphotos.com / minoandriani2

  • Melioidose – eine Tropenkrankheit geht auf Reisen

    Melioidose – eine Tropenkrankheit geht auf Reisen

    Sie ist so gefährlich wie die Masern, sie ähnelt der Tuberkulose, sie kommt aus Südostasien und Australien, aber sie ist mittlerweile auch in Europa immer mehr auf dem Vormarsch – die Melioidose, auch Pseudo-Rotz genannt. In Deutschland ist die Krankheit bislang so gut wie unbekannt, aber sie ist schon da. Da Melioidose nicht meldepflichtig und zudem sehr schwer zu diagnostizieren ist, kann das Ausmaß nur geschätzt werden. Der stetig zunehmende Reiseverkehr bringt die Krankheit rund um die Welt und immer mehr Länder sind betroffen.

    Was genau ist Melioidose?

    Melioidose ist eine klassische Infektionskrankheit, die von einem bestimmten Bakterium, dem Burkholderia pseudomallei ausgelöst wird. Zunächst tauchte dieses Bakterium im Südosten von Asien und im Norden von Australien auf, infizierte Tiere haben aber dafür gesorgt, dass die Krankheit auch in andere Regionen gebracht wurde. In Indien ist Melioidose heute ebenso zu finden wie auch in Brasilien und in China. Aus den USA und aus Japan werden Fälle gemeldet, insgesamt sind es 45 Länder, die mit der Infektionskrankheit zu kämpfen haben, in weiteren 34 Staaten ist der Erreger heimisch, aber er konnte bislang noch nicht nachgewiesen werden.

    Welche Symptome gibt es?

    Was die Diagnose der Melioidose so schwer macht, das ist die lange Inkubationszeit, denn zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit können Monate, wenn nicht sogar Jahre vergehen. Dazu kommt, dass die meisten Ärzte nicht an eine Tropenkrankheit denken, wenn die Patienten mit typischen Symptomen zu ihnen kommen. In der Regel tritt die Melioidose wie eine Lungenentzündung oder wie Tuberkulose auf. Die Symptome sind sehr ähnlich und entsprechend wird die Tropenkrankheit dann auch behandelt. Unmittelbar nach der ersten Behandlung tritt eine leichte Besserung ein, aber dann verstärken sich die Symptome wieder und die Melioidose nimmt einen chronischen Verlauf. Später kommen Abszesse an der Lunge, aber auch an anderen Organen wie der Leber oder der Milz dazu.

    Wer ist besonders gefährdet?

    In ländlichen Regionen wird die Infektionskrankheit meist durch kleine Wunden übertragen. Bei Menschen, die auf dem Feld arbeiten, dringt der Bodenerreger durch die verletzte Haut ein und gelangt auf diesem Weg in die Blutbahn. Es gibt aber auch vermehrt Hinweise darauf, dass bei extremen Wetterlagen der Erreger auch über die Atemwege in den Körper gelangen kann, zum Beispiel bei starken, lang anhaltenden Regenfällen, auch kontaminiertes Wasser kann ein möglicher Übertragungsweg sein. Besonders gefährdet sind Menschen, die unter Diabetes und unter chronischen Erkrankungen der Nieren leiden, aber auch bei einem hohen Alkoholkonsum erhöht sich das Risiko, an Melioidose zu erkranken.

    Wie viele Menschen sterben weltweit an der Tropenkrankheit Melioidose?

    Jedes Jahr infizieren sich rund 165.000 Menschen mit Melioidose und fast 90.000 sterben daran. Die meisten Todesopfer sind in Ländern mit einer schwachen Infrastruktur zu beklagen, denn dort haben die Menschen vielfach keinen Zugang zu sauberem Wasser und es gibt nicht genug Ärzte, die sich um die Erkrankten kümmern. Nach Ansicht von Experten sterben an Melioidose pro Jahr mehr Menschen als an Masern oder am Dengue-Fieber. In Deutschland ist der Erreger zwar nach Ansicht des Robert-Koch-Instituts nicht heimisch, aber da Reisen in exotischen Länder immer beliebter werden, ist es nur eine Frage der Zeit, wann auch in Deutschland die ersten Patienten an der Krankheit sterben werden.

    Gibt es eine Impfung?

    Eine Behandlung gegen die Tropenkrankheit gibt es bislang nicht, denn der Erreger ist gegen die meisten bekannten Antibiotika resistent. Werden die Symptome mit einem Antibiotikum behandelt, dann tritt nur kurzfristig eine Besserung ein, die Todesrate liegt aber immer noch bei über 70 %. Auch wenn es um eine Schutzimpfung geht, sieht es nicht gut aus. In den USA wird zwar einem Impfstoff gesucht, aber bis heute gibt es keine Impfung, die auch zugelassen ist.

    Bild: © Depositphotos.com / bernardbodo

  • Der Speiseplan der Stars – verrückt, miserabel, ungesund?

    Der Speiseplan der Stars – verrückt, miserabel, ungesund?

    Wenn es um einen verrückten Speiseplan geht, dann sind die Stars aus Hollywood immer vorne mit dabei. So trank Marilyn Monroe jeden Morgen ein Glas warme Milch mit zwei rohen Eiern, das eigentliche Frühstück beschränkte sich auf zwei Vitaminpillen. Jetzt sorgt die Diät von Topmodell Gisele Bündchen für Schlagzeilen, denn die schöne Brasilianerin tut einiges, um die Figur in Topform zu halten. Wer sich jedoch den Speiseplan von Gisele anschaut, der wird sich mit Sicherheit fragen, wie gesund diese Form der Ernährung ist.

    Ein Koch packt aus

    In der US-Zeitschrift Vanity Fair hat der Koch von Gisele Bündchen verraten, was bei dem Modell, ihrem Mann, dem Footballstar Tom Brady und den gemeinsamen Kindern so alles auf den Tisch kommt. Die Reaktionen der Leserinnen reichen von miserabel über unmöglich und jämmerlich bis zu total verrückt, denn die Familie verzichtet unter anderem auf:

    • Kaffee und alle Lebensmittel, die Koffein enthalten
    • Weißes Mehl
    • Zucker in jeglicher Form
    • Milch und alle Milchprodukte
    • Pilze

    Auch Nachtschattengewächse wie zum Beispiel Tomaten, Kartoffeln oder Auberginen kommen im Haushalt Bündchen/Brady nicht auf den Speiseplan. Tom Brady ist davon überzeugt, dass Tomaten Entzündungen auslösen können, das Gleiche gilt auch für eine der gesündesten Gemüsesorten: Paprika.

    Was darf laut Speiseplan gegessen werden?

    Viel bleibt nicht übrig, was bei Gisele Bündchen und ihrer Familie auf den Tisch kommt. Zu 80 % besteht die Nahrung aus Gemüse wie Kohlrabi, Möhren und Brokkoli, die restlichen 20 % bestehen aus weißem, magerem Fleisch von Huhn und Fisch. Gewürzt wird das Ganze mit Salz aus dem Himalaja, denn nach Ansicht von Gisele Bündchen ist Jodsalz aus dem Supermarkt kaufen sehr schädlich. Auch wenn es ums Öl geht, haben Gisele Bündchen und ihr Ehemann spezielle Vorlieben, denn der Koch darf ausschließlich mit Kokosnussöl kochen. Auch die Kinder des Paares müssen den Speiseplan der Eltern einhalten, Nutella aufs Brot oder mal ein paar Gummibärchen sind streng verboten. Wenn der Nachwuchs mal Appetit auf etwas Süßes hat, dann gibt es lediglich eine Fruchtrolle, die aus getrockneten Algen besteht. Wenn Gisele Bündchen Lust auf etwas Besonderes hat, dann stehen Quinoa mit Grünkohl, gerösteten Mandeln und Knoblauch auf dem Speiseplan, das klingt zwar nahrhafter als das, was Marilyn Monroe aß, aber nicht wirklich gesund.

    Der verrückte Speiseplan der Gwyneth Paltrow

    Gisele Bündchen ist nicht die Einzige, die sich etwas verrückt ernährt, auch andere Stars haben skurril anmutende Speisepläne. So hat die Schauspielerin Gwyneth Paltrow sogar ein Kochbuch über ihre bizarren Essgewohnheiten geschrieben, die von Ernährungswissenschaftlern auch gerne die Armuts-Diät genannt wird. Reis steht bei der Oscar-Preisträgerin ebenso auf dem Speiseplan wie schwarze Bohnen und Erbsen. In Maßen sind Süßkartoffeln, Eier, Auberginen, Tomaten und Avocado erlaubt, und da diese Diät nach Ansicht von Gwyneth Paltrow günstig ist, können sich auch die Bezieher von Lebensmittelkarten diese Ernährung leisten. Experten haben allerdings ausgerechnet, dass die Zutaten zu dieser Diät bei nur einem Einkauf rund 450,- Dollar kosten, und Paltrow musste mit einem gewaltigen Shitstorm in den sozialen Netzwerken leben.

    Massive Essstörungen

    Jennifer Aniston verzichtet auf die wichtigste Mahlzeit des Tages, das Frühstück und trinkt stattdessen lieber Zitronensaft pur, und wenn sich Victoria Beckham mal was Gutes gönnen will, dann isst sie fünf Hände voll ungesalzene und eiweißreiche Kost. Wird das langweilig, dann steigt Frau Beckham auf die Basen-Diät um und nimmt nur Nahrung zu sich, die nicht sauer ist. Auch Jackie Kennedy hatte ihre spezielle Diät und sie aß, wenn sie abnehmen wollte, nur eine mit Beluga-Kaviar gefüllte Kartoffel am Tag. Alle diese verrückten Diäten sind nach Meinung von Ernährungsexperten die Auslöser von massiven Essstörungen, denn wer wie Liz Hurley sechsmal am Tag Suppen aus Brunnenkresse auf dem Speiseplan stehen hat, der wird garantiert krank.

    Bild: © Depositphotos.com / silatip

  • Abhärtung für Frostbeulen

    Anpassungsfähigkeit der Gefäße an kühles Wetter sollte trainiert werden

    Baierbrunn (ots) – Gezielte Kältereize können helfen, sich abzuhärten und sich gegen Schnupfen, Husten und Co. zu wappnen. Das gilt vor allem für „Frostbeulen“, die sich den ganzen Tag in angenehm temperierten Räumen aufhalten. „Sie bibbern schon, wenn sie im Winter nur vor die Tür gehen“, sagt Dr. Hans-Jörg Ohlert, medizinischer Leiter der Kneippschen Stiftungen in Bad Wörishofen, im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. Diese Sensibelchen sollten dem Experten zufolge die Anpassungsreaktion des Körpers mit milden Reizen Schritt für Schritt steigern. Denn wer Kältereize nicht gewohnt sei und sich morgens unter die eisige Dusche stelle oder nackt in den frisch gefallenen Schnee hinausrenne, werde nicht fitter, sondern erst einmal krank. Untrainierten rät der Kneipp-Arzt daher, mit Wechsel-Fußbädern oder -Armbädern anzufangen, um ihre Kältetoleranz zu verbessern. Später folgen kalte Teilgüsse auf Füße, Knie, Oberschenkel und Arme. 

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    Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 1/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

    Pressekontakt: Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52678/3217009
  • Andauernde Schmerzen unbedingt bekämpfen

    Häufig wiederkehrendes Ziehen und Stechen macht empfindlicher für sehr geringe Reize

    Baierbrunn (ots) – Häufig wiederkehrende Schmerzen sind nicht nur eine Qual, sondern sie können auch schwerwiegende Folgen haben. „Feuern Muskeln, Sehnen, Nerven oder auch Narben über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten ständig Schmerzimpulse ins Gehirn und Rückenmark, verändert das unser gesamtes Nervensystem“, erläutert der Chefarzt der Ameos-Klinik für Anästhesiologie, Schmerz- und Palliativmedizin in Staßfurt, Dr. Ralf Rehwinkel, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Es wird empfänglicher für bereits sehr geringe Reize, die ein Gesunder so nicht wahrnehmen würde.“ Rehwinkel rät daher, zunächst den Hausarzt aufzusuchen. Trete nach einer vierwöchigen Behandlung keine Besserung ein, sollte der Patient dem Experten zufolge eine Überweisung zu einem Schmerztherapeuten einfordern. 

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    Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 1/2016 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben. 

     

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    Quelle: http://www.presseportal.de/pm/52278/3216099