Schlagwort: Frau

  • Tumor – Brustkrebs

    Tumor – Brustkrebs

    Tumor

    Definition und Beschreibung

    Der Name Tumor stammt aus dem Lateinischen. Dabei bedeutet dieses Wort so viel wie etwa Schwellung oder Geschwulst. Im weiteren Sinne ist jede Zunahme des Gewebevolumens unabhängig davon ob es erweitert oder verdient wird, ein Tumor.

    In der Medizin gibt es zwei gültige Definitionen des Begriffs: einerseits der berühmte Platzbedarf des IS oder eine Verhärtung, welche erfüllbar ist. Auch eine Schwellung, welche mit einer Entzündung verbunden ist, wird in der Fachsprache als Tumor bezeichnet. Der Begrifftumor ist da der sehr unscharf definiert.

    Ursachen und Symptome

    Tumore können jede Art von Organen betreffen. Dabei können Sie entweder gutartig oder bösartig sein. Die bösartige Variante des Tumors wird als maligne bezeichnet. Die gutartige hingegen wird als benigner Tumor bezeichnet. Außerdem können Tumore an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten. Je nach Lokalisation des Tumors gibt es unterschiedliche Bezeichnungen.

    Die Entstehung der verschiedenen Tumore wird von unterschiedlichen Faktoren begünstigt. Neben dem Rauchen ist auch ein hoher Alkoholkonsum für die Entstehung von Tumoren verantwortlich.

    Außerdem können bestimmte Schadstoffe wie zum Beispiel Asbest oder Chrom, aber auch bestimmte Inhaltsstoffe von Farben und Lacken, welche die wie die beschädigen, Tumore auslösen. Eine geringe, aber dennoch wichtige Rolle, spielen Faktoren, wie zum Beispiel die radioaktive Strahlung oder die ultraviolette Strahlen. Aber auch eine schlechte Mundhygiene oder ein geschwächtes Immunsystem können Angriffspunkte für Tumore sein.

    Tumore äußern sich zunächst schmerzlich. Ab einen gewissen Stadium treten neben den Schmerzen auch sichtbare Oberflächenveränderungen auf der Haut bzw. an der betroffenen Körperstelle auf.

    Diagnose und Verlauf

    Benigne Tumoren beeinträchtigen den Körper in der Regel nicht sehr. Leider kann es passieren, dass benigne Tumoren sich zu malignen Tumoren entwickeln. Vor allem Kolonadenome sind eine Art der Tumore, welche oft auf diese Weise verlaufen. Zudem existieren so genannte hormonproduzierende Adenome, welche allerdings erst im Zusammenspiel mit ihrer Wirkung zum schweren Erkrankungen führen können.

    Auswirkungen und Komplikationen von Tumore sind häufig eine hochgradige Obstruktion von Hohlorganen, aber auch ein Orkusverschluss lässt sich bei dieser Art von Tumoren nicht ausschließen. Schluckstörungen, Gelbsucht, der so genannte Gallengangverschluss, aber auch Darmverschluss, können Symptome von Tumoren im Anfangsstadium sein.

    Behandlungsmöglichkeiten

    Die Tumortherapie kann durch operative Verfahren eingeleitet werden. So kann zum Beispiel eine Bestrahlung mit ionisierenden Strahlen durchgeführt werden. Bei bestimmten sehr bösartigen Tumoren gibt es spezielle Therapieoptionen. So zum Beispiel bei dem so genannten schwarzen Hautkrebs. Im Stadium der Entwicklung, bei welchem der Körper mit spezieller Oberflächenbelastung, als Zellmerkmalen, geimpft wird.

    Neue Medikamente werden je nach Tumorart (Krebs) entwickelt, erprobt und eingesetzt. So können direkt ins Tumorzentrum gespritzte Mittel gezielt angreifen. Es ist bei Krebs, d. h. der bösartigen Tumorform, wichtig, dass das Immunsystem lahmgelegt wird, damit die Krankheit keine Angriffsfläche hat. Deshalb sollten auch immunstärkende Mittel nicht während der Bestrahlung und Chemotherapie eingenommen werden. Beides sind gängige Behandlungsmethoden beim bösartigen Tumor.

    Daneben werden böse- wie gutartige Tumore (die entarten können zu Krebs) operiert. Die Hochvolttherapie nach Manfred von Ardenne ist ebenfalls ein anerkanntes Behandlungsverfahren gegen malinge Tumoren, wobei der Körper überhitzt und dadurch die Krebszellen abgetötet werden.

    Brustkrebs

    Definition und Beschreibung

    Der Brustkrebs ist einer der bösartigsten Tumore. Dieser Tumor tritt an der Brustdrüse des Menschen auf. Hauptsächlich kommt dieser Tumor bei Frauen vor. Etwa ein Prozent der Erkrankungen an Brustkrebs treten bei Männern auf. Die Erkrankungen sind häufig zufällig. Dabei existieren sowohl erbliche als auch erworbene Faktoren, welche das Risiko des Brustkrebs erhöhen. Der Brustkrebs ist mittlerweile bedingt, je nach Stärke, behandelbar.

    Ursachen und Symptome

    Der Brustkrebs kann durch unterschiedliche Faktoren begünstigt werden. Brauchen, das einatmen giftiger Stoffe, sowie das aussetzen der Brust an eine krebsverursachende Substanz, kann zum Brustkrebs führen.

    Vor allem weibliche Körperzellen sind empfänglich für Tumore. Die Sexual Hormone ist. Die Sexualhormone Estrogene und Gestagene sind verantwortlich für die Bildung von Tumoren an der. Vor allem für Menschen, die sich in den Wechseljahren befinden, gibt es besondere Medikamente, welche die Beschwerden vermindern bzw. ganz beseitigen können. Aber auch bei Frauen, welche sich noch in der Pubertät befinden, sind anfällig für den Brustkrebs. Gerüchte besagen, dass die Antibabypille das Risiko eines Brustkrebs erhöhen solle. Diese Vermutungen sind bis heute nur einschlägig bestätigt.

    Letztlich ist aber bewiesen, dass Abbrüche der Schwangerschaft zu einen erhöhten Risiko des Brustkrebs für. Dennoch gibt es Studien, welche einen Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Abbruch der Schwangerschaft widerlegen.

    Auch unterschiedliche Lebensweisen können das Risiko des Brustkrebs beeinflussen. So erkranken vor allem übergewichtige Frauen etwa dreimal so häufig wie normal gewichtig. Langes, sowie intensives Zigarettenrauchen, verstärken ebenso wurde das Risiko eines Brustkrebs mangelnde Vitaminversorgung, aber auch ein Kalziummangel kann den Brustkrebs verursachen. Auch der Einfluss intensive Strahlung, so zum Beispiel bei intensiver Sonneneinstrahlung, kann zum Brustkrebs führen. Aber auch Menschen, welche in der Nähe eines Atomkraftwerkes leben, sind häufiger von Tumoren, wie dem Brustkrebs betroffen.

    Allgemein bekannte Behandlungsmethoden

    die Therapie des Brustkrebs wird in der Regel an das Erkrankungsstadium angepasst. Dabei ist die Behandlung oftmals eine Kombination aus Operation und Therapie. Die Therapie kann durch Strahlentherapie aber auch durch Hormontherapie erfolgen neuere Ansätze aus dem Gebiet der Krebstherapien sind Therapien, bei welchem monoklonale Antikörper eingesetzt werden. Die derzeit existierenden Möglichkeiten der Therapie führen auf zahlreiche Studien weltweit zu. Die Leitlinie sind heutzutage mittlerweile standardisiert. Ebenfalls gibt es heutzutage Früherkennungsprogramme, welche zur strukturierten Behandlung des Brustkrebs beitragen. Dabei haben diese Programme die Aufgabe die Mortalität, d.h. die Sterblichkeit des Betroffenen zu senken.

    Eine ärztliche Krebsfrüherkennung kann einen Tumor solcher Art ebenfalls rechtzeitig erkennen. Eine klinische Untersuchung der Brust, ist Bestandteil der gesetzlichen Unterstützung von Früherkennungsprogrammen. Diese werden ab dem 30. Lebensjahr von der Versicherung angeboten. Die Aussagefähigkeit derartiger Untersuchungen ist zwar relativ bedeutend, dennoch nicht sicher. Die neue Testverfahren und Diagnosemöglichkeiten bieten dem Betroffenen allerdings eine höhere Sicherheit bei der Diagnose als noch vor wenigen Jahren.

    Bild: © Depositphotos.com / Syda_Productions

  • Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair

    Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair

    Die Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur riecht wunderbar frisch und fruchtig und verleiht dem Haar direkt nach der Anwendung einen tollen Glanz. Leider überzeugen die Inhaltsstoffe nicht, da das Produkt insbesondere Silikone enthält, die Haar und auch die Umwelt schädigen.

    Produktbeschreibung

    Die Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur enthält Shea-, Avodaco- und Olivenöl sowie weitere unterschiedliche Öle, die pflegend auf das Haar einwirken und die Haarstruktur repariert. Auch kaputte Spitzen kann die Haarkur wieder heilen. Sprödes Haar wird wieder geschmeidig und seidig. Die Haarkur muss in das feuchte Haar einmassiert und nach drei Minuten Einwirkzeit wieder ausgespült werden.

    Frisch anmutende Verpackung

    Die Dose, die die Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur enthält, hat eine frische, gelbe Farbe. Aufgedruckt ist das weiße Frucits-Logo sowie eine Beschreibung des Inhalts in apfelgrüner Schrift. Die Verpackung sieht sehr schön aus, soll eindeutig junge Menschen ansprechen und macht einen frischen Gesamteindruck. Außerdem ist das Material sehr stabil und der Verschluss schließt sehr gut, sodass man die Dose auch gut auf Reisen mitnehmen kann.

    Fantastischer Geruch

    Die Haarkur von Fructis riecht sehr fruchtig, etwas süßlich, dabei aber auch nach Zitrusdüften. Der Duft der Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur bleibt extrem lange im Haar, sodass man den Geruch eigentlich den ganzen Tag noch genießen kann. Viele Frauen – mich eingeschlossen – lieben es, dass ihr Haar gut und wahrnehmbar duftet, daher bin ich diesbezüglich von dem Produkt begeistert. Was dieser Haarkur im Vergleich zu anderen – Gott sei Dank! – fehlt, ist der typisch chemische Geruch, den viele Pflegeprodukte haben. Ein weiterer Pluspunkt.

    Anwendung

    Die Haarkur hat eine angenehm seidige Konsistenz, die sich sehr gut auch in „struppigem“ Haar verteilen lässt. Die Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur ist sehr ergiebig und dickflüssig, sodass sparsames Anwenden möglich ist und man sehr lange mit einer Dose auskommt. Die einweichende Wirkung spürt man gleich beim Einmassieren, da das Haar sich gleich ganz leicht mit den Fingern durchkämmen lässt. Das Auswaschen ist leider etwas mühsam, wenn man viele und sehr dichte Haare hat. Um die letzten Reste der Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur aus dem Haar zu bekommen, muss man sich schon einmal fünf Minuten mit dem Wasserstrahl durch sämtliche Haarsträhnen kämpfen.

    Das Haar lässt sich nach der Anwendung sehr leicht durchkämmen und macht insgesamt einen sehr gepflegten und gesunden Eindruck.

    Langzeit-Wirkung fragwürdig

    Bei der Langzeit-Wirkung der Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur findet sich der größte Minuspunkt: die Inhaltsstoffe. Frucis will den Eindruck erwecken, dass das Haarkur-Produkt „Natur pur“ ist, daher auch die Beschreibung, dass es hochwertige Öle enthält. Beschäftigt man sich aber etwas mit den Inhaltsstoffen, merkt man schnell, dass in dem Produkt viele schädliche Stoffe enthalten sind, wie Chloride, Alcohol und insbesondere Silikone (Amodimethicone). Silikone haben bekanntlich die Eigenschaft, das Haar kurzfristig schön und weich zu machen, es langfristig aber extrem zu schädigen. Silikone verdecken die Schäden an der Haaroberfläche nur, indem sie sie „verschließen“, das hat aber mit einer Reparatur nichts zu tun. Abgesehen davon ist Silikon schwer abbaubar und schädigt demnach nicht nur das Haar, sondern auch die Umwelt. Wendet man die Garnier Fructis Oil Repair Tiefen-Aufbau Repair-Creme-Kur einige Wochen an, merkt man schnell, dass das Haar völlig austrocknet – von pflegender Wirkung keine Spur!

    Aufgrund der mangelhaften Langzeit-Wirkung bekommt die Haarkur einen großen Minuspunkt. Zu empfehlen ist sie allerdings bei sehr vereinzelter Anwendung, wenn man keine große Zeit hat, das Haar nach der Haarwäsche langwierig zu stylen.

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  • Extremes Schwangerschaftserbrechen

    Extremes Schwangerschaftserbrechen

    Von extremen oder auch unstillbarem Schwangerschaftserbrechen sind etwa 0,5 bis 2 Prozent der Schwangeren betroffen. Die fachspezifische Bezeichnung dieser unangenehmen Erkrankung lautet Hyperemesis gravidarum. Sie gilt als eine der häufigsten Ursachen für einen Aufenthalt im Krankenhaus während der Schwangerschaft und beginnt in der Regel vor der fünften Schwangerschaftswoche. Bei einigen Frauen tritt die Übelkeit nur morgens auf, andere haben auch mittags und/oder abends damit zu kämpfen.

    Eine Abschwächung gibt es meist bis zur 14. Woche, in sehr seltenen Fällen kann sich das Erbrechen bis zum Ende der Schwangerschaft durchziehen. Das häufige, mindestens fünf mal über den Tag verteilte Erbrechen und die dauernd anhaltende Übelkeit kann die Schwangere während dieser Zeit stark einschränken. Das Leiden wird von Betroffenen in jedem Fall als sehr belastend erlebt und beschrieben. Eine frühzeitige Behandlung kann hier jedoch oft Abhilfe schaffen. Viele Möglichkeiten, Schwangerschaftserbrechen selbst mit Hausmitteln oder ähnlichem zu beeinflussen, haben Betroffene leider nicht.

    Neben dem Erbrechen klagen einige Schwangere noch über Schwindel oder Durchfall, auch Mattigkeit und verstärkte Müdigkeit werden beschrieben.

    Auslöser für eine Hyperemesis gravidarum
    Die genaue Ursache und Entstehung von extremen Schwangerschaftserbrechen ist noch nicht geklärt. Die hormonelle Veränderung während einer Schwangerschaft ist sicherlich nur ein Faktor, der zu diesem Leiden führt. Jedoch ist noch nicht abschließend geklärt ob es nur an einer Überempfindlichkeitsreaktion des Einzelnen auf den hormonellen (HCG-)Anstieg liegt oder ob die angestiegene Hormonkonzentration selbst Auslöser für eine Hyperemesis gravidarum ist. Letztlich können aber auch bestimmte Gerüche oder Speisen für Übelkeit und Erbrechen sorgen. Diese sollten dann gemieden werden.

    Entgegen landläufigen Meinungen kommt es nicht häufiger zum Erbrechen, wenn ein Mädchen erwartet wird. Manche Menschen wollen auf diese Weise das Geschlecht bestimmen können. Doch dies ist ein Ammenmärchen, bei einer Jungen-Schwangerschaft und selbst bei einer Mehrlingsschwangerschaft kann genauso die typische Übelkeit mit dem starken Erbrechen auftreten wie bei einer Mädchen-Schwangerschaft. Bei Mehrlingsschwangerschaften ist das Risiko des extremen Schwangerschaftserbrechens jedoch höher.

    Ob die Hyperemesis auftritt, ist von Schwangerschaft zu Schwangerschaft verschieden. Wer also beim ersten Kind Probleme hatte, muss diese bei weiteren Kindern nicht haben und umgekehrt. Ein Grund zur Sorge ist das Leiden dennoch nicht; das Baby leidet nicht und entwickelt sich trotzdem völlig normal, solange keine extreme Gewichtsabnahme oder Dehydrierung aufritt.

    Unterteilung der Hyperemesis gravidarum

    Die Hyperemesis gravidarum wird in zwei Grade unterteilt. Beim ersten Grad fühlt sich die Betroffene krank, aber die Stoffwechselparameter liegen dennoch im Bereich des Normalen. Beim zweiten Grad ist der Elektrolytenhaushalt bereits entgleist und die Schwangere hat ein sehr starkes Krankheitsgefühl. In diesem Fall muss eine stationäre Behandlung erfolgen.

    Selbsthilfe

    Ist der zweite Grad noch nicht erreicht, können zunächst einige Dinge selbst versucht werden. Sie können zur Linderung des Leidens beitragen:

    • Bereits vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit essen
    • Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen
    • ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen
    • ausreichend schlafen
    • Speisen und Gerüche vermeiden, die Übelkeit hervorrufen
    • Verzicht auf scharfe und fettige Speisen
    • Stress möglichst komplett vermeiden

    Gemüsebrühe kann unterstützend wirken und den Elektrolytenhaushalt ausgleichen. Bei Anzeichen von Dehydration oder extremen Gewichtsverlust sollten Betroffene unbedingt einen Arzt konsultieren. Es ist damit zu rechnen, dass nicht nur die werdende Mutter gesundheitliche Probleme bekommen kann, sondern auch das heranwachsende ungeborene Leben! Deshalb sollte keine falsche Scheu aufkommen, sondern der Frauenarzt, die Notfallambulanz, die Rettungsstelle oder eine andere geeignete Stelle aufgesucht werden. Am besten ist ein Anruf bei der Notrufnummer 112, so dass ein Rettungswagen und gegebenenfalls auch gleich ein Notarzt bereitstehen.

    Behandlung der Hyperemesis gravidarum oft stationär

    Speziell für die Hyperemesis gravidarum gibt es kein Medikament, was zumindest für den deutschen Markt zugelassen ist. Ein Aufsuchen des (Frauen-)Arztes ist deshalb anzuraten, wobei dieser die Schwangere gegebenenfalls ins Krankenhaus überweist. Hier bekommen Betroffene intravenös Flüssigkeit mit Elektrolyten zugeführt. Ebenso erhalten sie ein Mittel gegen die Übelkeit. Eine normale Nahrungszufuhr ist bereits nach wenigen Tagen möglich und die Schwangere kann das Krankenhaus wieder verlassen. Nur in seltenen Fällen muss der Schwangeren künstlich Nahrung zugeführt werden.

    Bild: © Depositphotos.com / kmiragaya

  • Haarausfall – nicht nur ein „männliches“ Problem

    Haarausfall – nicht nur ein „männliches“ Problem

    Zahlreiche Menschen ärgern sich darüber, dass die Natur ihre Köpfe kahl werden lässt. Zwar sind häufiger Männer von diesem Phänomen betroffen, doch auch Frauen können aus verschiedenen Gründen unter verstärktem Haarausfall leiden. Gesundheitliche und/oder hormonelle Probleme spielen beim weiblichen Geschlecht am ehesten eine Rolle, wenn das Haupthaar schütter wird und sich deutlich lichtet.

    Ausfallendes Haupthaar ist eine alltägliche Erscheinung. Eine Faustregel besagt, dass jeden Tag etwa 100 Haare in der Bürste hängenbleiben. Dies ist aber im Normalfall kein Problem, weil jede Menge neue Haare nachwachsen. Die paar, die verloren gehen, fallen deshalb gar nicht so deutlich auf. Erst wenn die Normalzahl im auffälligen Maße überschritten wird, ist dies ein Grund zur Sorge und eventuell für einen Arztbesuch, wie z. B. beim Hautarzt (Dermatologen). Haarausfall, auch Alopezie genannt, bezeichnet einen dauerhaften Haarverlust auf dem Kopf, der verschiedene Ursachen haben kann.

    Die Gene und das Alter spielen beim Haarausfall eine Rolle

     

    Die bekannteste Form für das schwindende Haupthaar tritt hauptsächlich bei Männern ab dem 30. Lebensjahr auf und ist genetisch bedingt. Die häufigste Ursache ist ein erhöhter Androgenspiegel. Durch den hohen Wert kommt es bei den Haarwurzeln zu einer Überempfindlichkeit gegen das Hormon DHT. Diese  wird weiter vererbt, der Haarverlust hat deshalb genetische Ursachen.

     

    Die Haare lichten sich anfangs meistens an den Schläfen und an der Stirn, dadurch entstehen die typischen Geheimratsecken und Stirnglatzen. Dieser Haarschwund wird mit zunehmendem Alter auffälliger. Aber auch die Bildung eines Haarkranzes durch einen Haarausfall im Zentrum des Haupthaares ist bei den Herren der Schöpfung möglich. Allerdings können kleine kreisrunde kahle Stellen auch beispielsweise eine Schilddrüsenfehlfunktion zur Ursache haben. Deshalb sollte man bei dieser Form, der Alopezia areata den Haus- oder Hautarzt konsultieren, um rasch medikamentös eingestellt zu werden. Dann lässt sich zumindest diese Form noch erfolgreich aufhalten.

     

    Frauen leiden nur selten unter dem Phänomen verstärkter Haarausfall. Die meisten weiblichen Betroffenen bekommen dieses Problem während der Wechseljahre. Aber auch während der Schwangerschaft bemerken viele werdenden Mütter, dass ihre Haare dünner werden und verstärkt ausgehen. Bei manchen tritt dieses Phänomen auch erst nach der Entbindung auf.

    Kahle Stellen
    Bei einer weiteren Form fallen die Haare an einer bestimmten Stelle am Kopf kreisrund aus. Genauer gesagt: Das Haar fällt verstärkt im einen begrenzten Gebiet aus. Diese haarlosen Stellen finden sich auf Köpfen jeden Alters. Kinder und Jugendliche sind am häufigsten betroffen. Diese Form des Haarverlustes wird bei Männern etwas öfter beobachtet als bei Frauen und ist meist ein Krankheitssymptom. Es gibt auch eher seltene Erkrankungen, bei denen die Haare nicht oder nicht richtig angelegt sind und Betroffene von Haus aus eine Glatze haben.

    Krankheiten und medizinische Nebenwirkungen
    Neben genetisch bedingten Gründen können auch Krankheiten und starke Medizin Haarausfall verursachen. Für einen bestimmten Typ des kreisförmigen Haarschwunds (Alopezia areata) sind unterschiedliche Hautkrankheiten oder Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises verantwortlich. Diese Form tritt beispielsweise häufig bei Lupus erythematodes (Bindegewebsrheumatismus) und Lichen ruber (Hautkrankheit) auf. Im Verlauf dieses Syndroms kommt es neben der schwindenden Haarpracht zu Vernarbungen an der Koopfhaut. Auch Schilddrüsenfehlfunktionen können Schuld am kreisrunden Haarausfall sein.

     

    Der symptomatische Haarausfall ist neben den schon genannten Varianten ebenfalls in einigen Fällen zu beobachten. Er ist eine Begleiterscheinung von schweren chronischen Erkrankungen, hormoneller Störungen oder Vergiftungen. Er kann aber auch eine Folge von Nebenwirkungen von Arzneien, Chemotherapien und Bestrahlungen sein. Der plötzliche und massive Haarverlust ist typisch für Krebsleiden bzw. ihre Therapie als Nebenwirkung.

    Gegenmaßnahmen

    Wie lässt sich das Verschwinden des natürlichen Kopfschmucks behandeln? Mit Perücken oder Haarteilen, Tüchern und anderen Kopfbedeckungen lassen sich kahle Stellen am Kopf verdecken. Falls ein durch Krankheiten bedingter Haarverlust nachgewiesen werden kann, trägt im zahlreichen Fällen die Krankenkasse die Anschaffung des Haarersatzes.

     

    Frauen, die in den Wechseljahren unter dem Verlust des Haupthaars leiden, können durch Hormone therapiert werden. Nach Schwangerschaften wachsen Haare meist auch wieder nach; das gilt auch für erkrankungsbedingten Haarausfall. Sobald die Betroffenen geheilt sind, wachsen die Haare in den meisten Fällen wieder nach.

     

    Wenn die Kopfbehaarung verstärkt in bestimmten Bereichen des Kopfs verschwindet, kann den Patienten oft mit Salben, Tinkturen und ähnlichem geholfen werden. Zwar versprechen viele Mittelchen, dass Haarausfall verringert oder beseitigt wird. Die meisten davon wirken aber nur kurzfristig oder überhaupt nicht. Alters- und genetisch bedingter Haarausfall wird dauerhaft durch eine Haartransplantation behandelt.

    Bild: © Depositphotos.com / Goodluz

  • Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung, im medizinischen Sprachgebrauch chronische Pankreatitis genannt, steht in den meisten Fällen in direktem Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum. Diese lang anhaltende entzündliche Erkrankung des Pankreas betrifft mehr Männer als Frauen.

    Ursachen der Pankreatitis

    Sie tritt in aller Regel im Alter zwischen 30 und 60 Jahren auf – je nach ‚Alkoholiker-Karriere‘. Eher selten sind die Einnahme von bestimmten Medikamenten sowie Stoffwechselstörungen oder Irritationen des Hormonhaushaltes Auslöser.

    Der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung dagegen geht meist eine Gallenwegerkrankung voraus. Sie betrifft eher Frauen und verläuft seltener chronisch, wenngleich Gallensteine zu den Ursachen zählen können. Größtenteils verläuft die Akut-Form meist komplikationslos, obgleich sie mit heftigen Oberbauchschmerzen, dazu Übelkeit und Erbrechen, einhergeht.

    Neben dem häufigsten Grund für die schmerzhafte Entzündung der Bauspeicheldrüse, dem Alkoholabusus (Abhängigkeit von Alkohol), gibt es noch einige weitere Ursachen für eine chronische Pankreatitis. Rauchen beispielsweise kann einen Risikofaktor für die Entzündung der Bauchspeicheldrüse darstellen.

    Wenn die Pankreatitis bereits im Kindesalter auftritt, ist dies oft die Folge einer Genveränderung innerhalb der Schwangerschaft. Es kann sich auch um eine angeborene Fehlbildung der Bauchspeicheldrüse selbst handeln.

    Auch zu viel Kalzium im Blutkreislauf kann die Krankheit auslösen, zum Beispiel durch eine Überfunktion der Schilddrüse. Eine chronische Nierenentzündung oder -funktionsstörung kann durch die Ansammlung von Substanzen im Harn ebenfalls ein Auslöser sein.

    Symptome

    Die chronische Pankreatitis äußert sich anfangs zwar auch in den bereits beschriebenen, den Leib zusammenziehenden Oberbauchschmerzen. Sie treten zunächst aber nur sporadisch auf und können durch Essen oder Alkohol ausgelöst werden. Diese Schmerzen können bis in den Rücken ausstrahlen. Später dauern die Attacken dann jedoch über Tage oder sogar Wochen an. Im fortgeschrittenen Stadium kommen Verdauungsprobleme beim Verzehr fettreicher Speisen und schließlich ein spürbarer Gewichtsverlust hinzu, meist begleitet von Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen.

    Klassisch sind voluminöse Fettstühle (Steatorrhö), d. h. der Stuhl ist auffallend lehmartig, klebrig und glänzend – bedingt durch eine gestörte Eiweiß- und Fettverdauung. Wiederholt kann es obendrein auch zu Gelbsucht kommen. Wenn das geschädigte Organ durch die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung nicht mehr richtig arbeitet, kommt als Folgeerkrankung Diabetes mellitus hinzu, da Insulin nicht mehr ausreichend produziert werden kann.

    Wie es zur Organschädigung genau kommt? Während eines akuten Schubs kommt es zur Freisetzung von Verdauungssäften in der Bauchspeicheldrüse. Die darin enthaltenen Enzyme sind normalerweise für die Eiweiß- und Fettverdauung verantwortlich. Doch im Fall einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung werden sie im Organ selbst aktiv und beginnen dieses zu verdauen und so zu zersetzen. Die Folge ist eine Selbstzerstörung des Organs und seiner Funktionsfähigkeit. Erstaunlich: Obgleich in diesem fortgeschrittenen Stadium der Pankreatitis die Bauchspeicheldrüse schon schwer geschädigt ist, sind die Betroffenen während entzündungsfreier Phasen oft schmerzfrei.

    Diagnostik der Bauchspeicheldrüsenentzündung

    In einer Röntgenuntersuchung oder Computertomographie des Bauchraumes kann die chronische Pankreatitis durch Organverkalkungen, Gangerweiterungen sowie Pseudozysten in der Bauchspeicheldrüse sichtbar gemacht werden. Ein Druckschmerz im Ober- und Mittelbauch ist ermittelbar. Körpergewicht und -größe stehen meist in einem Missverhältnis (Untergewicht).

    Im Blutbild ist ein akuter Entzündungsschub nachweisbar. Zur genaueren Abklärung kann eine Spezialuntersuchung, die so genannte endoskopische retrograde Cholangio-Pankreatikographie (ERCP) vorgenommen werden. Ihr Vorteil: Mit ihren mikrochirurgischen Instrumenten können gegebenenfalls gleich therapeutische Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehört, etwa vorhandene Pseudozysten zu entleeren (mittels Einlegen von so genannten Drainageschläuchen), Engstellen zu dehnen oder Gallensteine zu entfernen.

    So verläuft die Therapie einer Bauchspeicheldrüsenentzündung

    Bei einem akutem Entzündungsschub darf keine Nahrung aufgenommen werden. Die Patienten erhalten stattdessen via Infusion Flüssigkeit, Nährstoffe und Elektrolyte. Über eine Magensonde wird der Magensaft abgesaugt. Wenn sich die Entzündungsparameter normalisieren und die Beschwerden abklingen, kann mit einem Kostaufbau begonnen werden.

    Bei einer chronischen Pankreatitis sollte die Ernährung dabei idealerweise leicht verdaulich sein, dazu reich an Kohlenhydraten und fettarm. Häufig werden mehrere kleine Mahlzeiten besser vertragen als wenige große. Tabu sind Alkohol, Kaffee und Fett. Oft werden zudem Pankreasenzyme in Tablettenform eingenommen.

    Bild: © Depositphotos.com / CITAlliance

  • Chronische Blasenentzündung

    Chronische Blasenentzündung

    Unter einer chronischen Blasenentzündung, auch chronische Zystitis genannt, leiden weitaus mehr Frauen als Männer. Der Grund: ihr Harnleiter ist kürzer. Außerdem liegt die Öffnung der Harnröhre näher am After. So können Krankheitserreger leichter bis in die Harnblase vordringen und dort zu einer Entzündung des Organs führen, denn oftmals handelt es sich bei einer Blasenentzündung originär um eine „Schmierinfektion“.

    Ursachen und Risikofaktoren für eine Zystitis

    Die Nähe zu After oder Stuhl begünstigt bei Frauen eine so genannte aufsteigende Infektion. Als deren häufigste Ursache gelten Darmbakterien namens Escherichia coli, ein an sich harmloser und natürlicher Bestandteil der Darmflora. Aber auch Mykoplasmen, Hefen, Chlamydien, Pilze, Viren und chemische oder mechanische Reize können eine Blasentzündung auslösen. Wird diese nicht richtig ausgeheilt, kann sie chronisch werden.

    Denn für eine Chronifizierung des Harnweginfekts sorgen eine Vielzahl an Risikofaktoren: falsche Intimhygiene sind da ebenso zu nennen wie Harnabflussstörungen durch Blasensteine oder – bei Männern – Prostatabeschwerden, weswegen die Blase nie ganz gelehrt wird und somit Keime und Bakterien nicht komplett ausgeschieden werden können. Zystitis-gefährdet sind auch Patienten, die mit Antibiotika behandelt werden oder denen aus gesundheitlichen Gründen ein Blasen-Katheder gelegt wurde. Auch Stress und Stoffwechselerkrankungen wie Zucker oder Gicht, ja selbst eine Schwangerschaft können eine chronische Blasenentzündung begünstigen. Und: Wer sich verkühlt, kann nicht nur eine Erkältung, sondern auch eine Zystitis bekommen, vor allem wenn eine Abwehrschwäche – etwa durch eine Vorerkrankung – vorliegt.

    Symptomatik bei einer Blasenentzündung

    Die Symptome sind klassischerweise ein unangenehmes, starkes Brennen beim Wasserlassen, Blasenschwäche und schmerzhafte Krämpfe im Unterbauch gepaart mit häufigem Harndrang, bei dem aber nur geringe Mengen Urin ausgeschieden werden. Je nach Grad der Blasenentzündung ist der Urin trüb bis übel riechend, was auf die bakteriellen Erreger zurückzuführen ist. In seltenen Fällen findet sich auch Blut im Urin. Wenn die Entzündung auch auf die Nieren oder Prostata übergreift, können noch als weitere Beschwerden Fieber, Schüttelfrost und Rückenschmerzen hinzukommen. Als Komplikation kann dann on top eine Nierenbeckenentzündung ausgelöst werden. Ein Nierenversagen oder eine Blutvergiftung sind glücklicherweise äußerst selten, da die Behandlung heute rechtzeitig wirksam einsetzt.

    Behandlungsmöglichkeiten

    Blasenentzündungen sind äußerst unangenehm und im schlimmsten Fall stets wiederkehrend. Aufgrund der in den meisten Fällen zugrunde liegenden Infektion mit E. coli Bakterien ist der landläufige Therapieansatz eine Antibiotika-Kur, um den Bakterien den Garaus zu machen. Bevor man zur antibiotischen „Keule“ greift, sollte man es mit Hausmitteln versuchen. Richtiges und regelmäßiges Trinken, mindestens zwei Liter pro Tag gelten als reichliche Flüssigkeitszufuhr zwecks ‚Spülung‘ der Blase. Durch die Flüssigkeit werden die Erreger leichter ausgeschwemmt. Alkoholische Getränke und Kaffee sollten gemieden werden. Statt dessen sollte viel entzündungshemmender und harntreibender Kräutertee getrunken werden

    Außerdem ist eine regelmäßige Blasenentleerung wichtig, auch wenn der Betroffene letzteres aus Schmerzgründen gern hinauszögern möchte. Gegen die Krämpfe bei einer Zystitis empfiehlt sich lokale Wärme in Form einer Wärmflasche oder eines Wärmekissens.

    Eine vitaminreiche Ernährung stärkt die Abwehrkräfte, so dass die Blasenentzündung möglichst nicht erst chronische Ausmaße annimmt. Falls mit Hausmitteln binnen zwei bis drei Tage keine Besserung eintritt, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Wichtig ist, dass die verschriebenen Antibiotika trotz rasch abklingender Beschwerden ausreichend lange eingenommen werden, da die Blasenentzündung ansonsten schnell zurückkehrt.

    Die Behandlung einer chronischen Zystitis unterscheidet sich damit grundsätzlich nicht groß von der einer akuten Infektion. Bei rezidivierenden, also immer wiederkehrenden Harnweginfekten sollte jedoch der Prophylaxe Beachtung geschenkt werden, damit daraus nicht eine chronische Blasenentzündung wird. Es sollten daher auch die Intimpflege (Stichwort Wischtechnik: von vorn nach hinten, niemals umgekehrt!) wie auch Maßnahmen beim Sexualverkehr angesprochen werden, denn sexuell aktivere Frauen sind erfahrungsgemäß häufiger betroffen (Stichwort Honeymoon-Zystitis).

    Vorbeugend soll übrigens auch Cranberry-Saft wirken. Cranberrys enthalten nämlich Wirkstoffe, die verhindern können, dass sich die Bakterien in den Schleimhäuten einnisten und Entzündung auslösen. Auch die natürliche Aminosäure L-Methionin wird in Sachen Vorbeugung oft genannt, bei Frauen in den Wechseljahren können Östrogene Abhilfe schaffen

    Bild: © Depositphotos.com / CITAlliance