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  • Fruchtbarkeitstest Mann

    Fruchtbarkeitstest Mann

    Möglichkeiten für den Fruchtbarkeitstest Mann

    Immer dann, wenn ein Paar ungewollt kinderlos ist, dann wird das Problem zuerst bei der Frau gesucht, aber nur in knapp 50 % der Fälle liegt die Ursache auch tatsächlich bei der Frau. Wer schuld an der Kinderlosigkeit ist, das lässt sich durch einen Fruchtbarkeitstest Mann schnell und einfach nachweisen, aber leider gibt es immer noch Männer, die den Fruchtbarkeitstest Mann ablehnen. Dabei gibt es für den Fruchtbarkeitstest Mann viele Möglichkeiten und keine dieser Möglichkeit ist unangenehm oder schmerzhaft.

    Welche Untersuchungsmethoden gibt es für den Fruchtbarkeitstest Mann?

    Der Fruchtbarkeitstest Mann wird entweder bei einem Facharzt für Urologie oder Andrologie durchgeführt auch gibt es Online sogenannte Schnelltests. Vor dem eigentlichen Fruchtbarkeitstest Mann steht ein ausführliches Gespräch, bei dem auch die Anamnese aufgenommen wird. Welche Krankheiten gab es in der Vergangenheit, liegt zurzeit eine akute Erkrankung vor und gibt es in der Familie schon Fälle von Unfruchtbarkeit auf der männlichen Seite? Diese Dinge stehen vor dem Fruchtbarkeitstest Mann im Vordergrund und machen es dem Arzt einfacher, den Grund für die Unfruchtbarkeit zu finden. Eine mögliche Erkrankung kann zum Beispiel ein Hodenhochstand sein, aber auch eine Entzündung der Becken- und Geschlechtsorgane, eine Operation, Bluthochdruck oder Diabetes kann dazu führen, dass ein Mann keine Kinder zeugen kann.

    Vor dem Fruchtbarkeitstest Mann fragt der Arzt auch, ob vielleicht Medikamente eingenommen werden, die den hormonellen Haushalt des Mannes durcheinanderbringen. Alkohol und Nikotin können ebenso schuld an der Unfruchtbarkeit sein, wie auch Umweltbelastungen und Stress zu Hause oder am Arbeitsplatz. Mit dem hat man aber auch relativ schnell das Ergebnis. Zu jedem Fruchtbarkeitstest Mann gehört auch eine gründliche Untersuchung, bei der der Arzt die Hoden, die Nebenhoden und die Samenleiter anschaut, und er wird als erweiterte Untersuchung auch den Ultraschall nutzen, um sich die Harnwege und die Prostata genau anzusehen. Erst wenn diese Untersuchungen abgeschlossen sind, dann folgt der eigentliche Fruchtbarkeitstest Mann.

    Der Samen muss untersucht werden

    In der Regel ist eine Untersuchung des Samens erforderlich, um der Ursache der Unfruchtbarkeit auf den Grund zu gehen. Für diesen Fruchtbarkeitstest Mann muss der Arzt eine Samenprobe abgeben. Damit ein Fruchtbarkeitstest durch die Samenprobe ein Erfolg werden kann, muss der Mann allerdings für die Dauer von maximal sieben Tagen enthaltsam leben und es darf in dieser Zeit nicht ejakuliert werden. Die Samenprobe für den Fruchtbarkeitstest Mann wird durch Masturbation gewonnen, und zwar entweder in der Praxis des Arztes oder wenn der Arzt keine Einwände hat, auch zu Hause.

    Für den Fruchtbarkeitstest Mann wird in einem Labor die Samenflüssigkeit untersucht und die Zahl der Spermien pro Milliliter wird gezählt. Damit kann die Gesamtzahl der Spermien im Samen bestimmt werden. Aber bei einem Fruchtbarkeitstest Mann werden nicht nur die so wichtigen Spermien gezählt, bei einem Fruchtbarkeitstest Mann werden die Spermien auch auf ihre Beweglichkeit und auf ihre Form untersucht. Zudem wird bei einem Fruchtbarkeitstest Mann auch der pH-Wert der Samenflüssigkeit überprüft, denn auch dieser Wert spielt eine entscheidende Rolle. Wenn beim Fruchtbarkeitstest Mann alle Werte ermittelt wurden, dann wird das Ganze schließlich in einem sogenannten Spermiogramm dokumentiert.

    Bei einem Fruchtbarkeitstest Mann wird in der Regel eine Gesamtzahl von 39 Millionen Spermien ermittelt, was einer Konzentration von etwa 15 Millionen Spermien pro einem Milliliter Ejakulat entspricht. 32 % dieser Spermien bewegen sich in der Regel vorwärts und mindestens 4 % der Spermien sind vollkommen normal geformt. Im Durchschnitt liegt die Menge der Flüssigkeit bei einem Samenerguss bei 1,5 Milliliter.

    Wenn sich bei einem Fruchtbarkeitstest Mann abweichende Werte zeigen, dann wird dieser Fruchtbarkeitstest Mann nach acht bis zehn Wochen noch einmal wiederholt. Zusätzlich zum Fruchtbarkeitstest Mann werden dann auch die Hoden mit Ultraschall untersucht, denn Männer die eine gestörte Zeugungsfähigkeit haben, weisen oft eine krankhafte Veränderung der Hoden auf. Zusätzlich zum Fruchtbarkeitstest Mann wird der Arzt eventuell auch eine Analyse der Hormone machen, um eine Störung im Hormonhaushalt ausschließen zu können. Es gibt auch die Möglichkeit, neben dem Fruchtbarkeitstest Mann eine genaue Blutuntersuchung machen zu lassen, denn im Blut kann sich zeigen, ob vielleicht eine erblich bedingte Störung vorliegt oder ob es eine Entzündung gibt.

    Der Fruchtbarkeitstest Mann mit dem Ultraschallgerät

    Das Ultraschallgerät ist eines der wichtigsten Helfer des Arztes, wenn es um den Fruchtbarkeitstest Mann geht. Mit dem Ultraschallgerät wird unter anderem die Gewebestruktur des Hodens und des Nebenhodens untersucht. Diese Untersuchung ist nicht nur für den Fruchtbarkeitstest Mann von Interesse, auch ein Hodentumor kann auf diese Weise schnell und sicher erkannt werden. Bei vielen Männern, die unfruchtbar sind, besteht ein erhöhtes Risiko, an einem Tumor am Hoden oder Nebenhoden zu erkranken. Aus diesem Grund machen die Ärzte neben dem eigentlichen Fruchtbarkeitstest Mann auch immer eine Untersuchung mit dem Ultraschallgerät.

    Die Untersuchung gibt aber auch Auskunft über die Größe des Hodens, denn die Größe kann einen Einfluss auf die Fähigkeit haben, Spermien zu produzieren. Bei einem Hodenvolumen das unter zwölf Millilitern liegt, kann eine Hormonstörung vorliegen, aber auch eine angeborene Störung in der Entwicklung des Hodens kann ein Auslöser für die Unfruchtbarkeit beim Mann sein.

    Beim Fruchtbarkeitstest Mann bekommt der Arzt durch Ultraschall aber auch Hinweise auf den Zustand der Gefäße des Hodens. Wenn es zum Beispiel eine Krampfader im Hoden gibt, was übrigens bei jedem fünften Mann der Fall ist, dann kann sich das negativ auf die Zeugungsfähigkeit auswirken. Aber erst der vollständige Fruchtbarkeitstest Mann mit einer Hormon- und Samenuntersuchung zeigt, ob es sinnvoll ist, die Krampfader zu behandeln.

    Was ist eine Hodenbiopsie?

    Immer dann, wenn sich im Ejakulat nur sehr wenige oder gar keine Samenzellen finden, dann kann eine Gewebeprobe oder Biopsie Gewissheit darüber geben, ob die Hoden überhaupt in der Lage sind, Spermien zu produzieren. Wenn das der Fall ist, dann können die in der Probe enthaltenen Samenzellen tiefgefroren werden, um sie zu einem späteren Zeitpunkt für eine künstliche Befruchtung zu nutzen. Die Hodenbiopsie ist ein wichtiger Teil der Diagnostik bei einem Fruchtbarkeitstest Mann, und oftmals werden die Biopsie und die Entnahme der Samenzellen in einem Eingriff kombiniert, damit der Patient nicht zweimal operiert werden muss.

    In der Regel werden die Biopsie und auch die Entnahme der Samenzellen für einen Fruchtbarkeitstest Mann ambulant beim Arzt vorgenommen, aber sie sind trotzdem mit den üblichen Risiken verbunden, die Operationen mit sich bringen. Dazu gehört auch eine Unverträglichkeit der Narkose, es kann zu Nachblutungen und in seltenen Fällen auch zu Infektionen nach dem Eingriff kommen. Auch andauernde Schmerzen gehören zu den eher seltenen Begleiterscheinungen einer Biopsie. Es ist aber auch möglich, dass die Entnahme des Gewebes im Hoden zu einer Verkleinerung von einem oder sogar beiden Hoden führen kann. In sehr seltenen Ausnahmefällen kommt es aber auch zum Absterben des Hodens.

    Die Nebenwirkungen einer Biopsie bei einem Fruchtbarkeitstest Mann kommen allerdings kaum vor, aber wenn schon vor dem Eingriff die hormonelle Produktion des Hodens vorliegt, dann kann der Arzt eine Therapie mit Testosteron einleiten.

    Die Hormonuntersuchung

    Für einen Fruchtbarkeitstest Mann kann auch eine Hormonuntersuchung sinnvoll sein, denn nicht selten sind die Hormone schuld daran, dass ein Mann keine Kinder zeugen kann. In den meisten Fällen entscheiden sich die Ärzte bei einem Fruchtbarkeitstest Mann für eine ausführliche Hormonuntersuchung, wenn in der Samenflüssigkeit nur wenige Spermien vorhanden sind, die in der Lage sind, ein Ei zu befruchten.

    Die Hoden haben viele sehr komplexe Funktionen, die sich nicht nur auf die Produktion von Samenzellen beschränkt. Die Hoden sind auch für den Hormonhaushalt beim Mann zuständig, und zu diesen Hormonen gehören unter anderem das Follikelstimulierende Hormon FSH, das bekannte Testosteron und das sogenannte Luteinisierende Hormon LH. Wenn sich nur bei einem der Hormone eine erhöhte Konzentration zeigt, dann kann das zum Beispiel auf eine Erkrankung der Hirnanhangdrüse hinweisen, aber auch die Funktion der Hoden kann gestört sein. In diesem Fall kann der Arzt nach dem Fruchtbarkeitstest Mann entsprechende Medikamente verschreiben, die den Hormonhaushalt wieder in Ordnung bringen.

    Wenn sich beim Fruchtbarkeitstest Mann aber zeigt, dass der Körper zu wenig der Steuerungshormone LH und FSH produziert, dann muss der Arzt der Ursache auf den Grund gehen. Aber auch in diesem Fall können Medikamente hilfreich sein, und bei rund 80 % der behandelten Männer wird die Funktion der Hoden dann wieder normal.

    Den Traum vom eigenen Kind erfüllen

    Wenn es mit dem Kinder kriegen nicht so klappt wie gewünscht, dann sollte sich nicht nur die Frau, sondern beide Partner untersuchen lassen. Viele Männer haben aber eine gewissen Schwellenangst, wenn es um einen Fruchtbarkeitstest Mann geht. Sie fühlen sich nicht selten in ihrer Männlichkeit gekränkt und wollen nicht wahrhaben, dass auch sie der Grund für die unfreiwillige Kinderlosigkeit sind. Zwar sind die Männer von heute besser aufgeklärt, wenn es um den Fruchtbarkeitstest Mann geht, aber nur selten gehen Männer sofort zu einen Urologen, um sich untersuchen zu lassen.

    Zum einen haben viele Männer Angst vor der Untersuchung, zum anderen wollen sie sich nicht so gerne eingestehen, dass sie vielleicht unfruchtbar sind. Aber nur ein Fruchtbarkeitstest Mann kann darüber Gewissheit bringen, ob die Kinderlosigkeit am Mann oder an der Frau liegt. Wer eigene Kinder haben will, der kommt um den Fruchtbarkeitstest Mann nicht herum, wenn bei der Frau alles in Ordnung ist. Ein Fruchtbarkeitstest Mann ist relativ schnell gemacht und in den meisten Fällen können Medikamente dabei helfen, dass es mit der Gründung einer Familie doch noch nach Wunsch klappt.

    Bildquelle: Depositphotos.com / photographyMK

  • Essstörung (Ursachen und Allgemeines)

    Essstörung (Ursachen und Allgemeines)

    Essstörung

    Als Oberbegriff beinhaltet Essstörung sowohl Magersucht, Bulimie als auch Fresssucht. Es ist schwierig, eine Essstörung zu erkennen, weil der Unterschied zwischen normalem Essverhalten und Störung kaum merklich ist. Es gibt auch vorübergehendes Essverhalten, welches nur zeitweise auftritt. Dann muss die betroffene Person nicht zwangsläufig unter einer Essstörung leiden. Erst wenn über mehrere Monate ein ungewöhnliches Verhaltensmuster zu erkennen ist, spricht man von einer Essstörung.

    Ursachen von Essstörungen

    Es sind nicht immer Stoffwechselprobleme, welche daran schuld sind, dass jemand übermäßig dünn oder dick ist. In fast allen Fällen sind die Probleme hausgemacht. Man weiß heute, dass auch die Vererbung eine große Rolle spielt.

    Ursächlich für eine Essstörung ist aber auch das Schönheitsideal, welches durch die superschlanken Topmodels verkörpert wird. Der Zwang, solche dünnen Körper auch zu besitzen führt bei dem einen in die Magersucht, beim anderen in die Ess-Brech-Sucht oder aber es werden Diäten durchgeführt, die teils gefährlich sind und vor allem den unerwünschten Jojo-Effekt zur Folge haben können.

    Die Ursachen von Essstörungen liegen aber häufig auch in einer gestörten Wahrnehmung des eigenen Körpers. Menschen finden sich viel zu dick, obwohl sie bereits sehr dünn sind. Bei Männern kommt noch der zwanghafte Wunsch nach einem muskulösen Körper hinzu, weshalb viele exzessiv Sport treiben.

    Bei der Bulimie ist es das schlechte Gewissen, welches nach einer Fressorgie die Frauen dazu bringt, die vielen Kalorien wieder zu erbrechen. Eine Adipositas per magna kann wiederum viele andere Ursachen haben. Zum Beispiel stecken hier wie bei vielen anderen Essstörungen die Sehnsucht nach Liebe und Anerkennung hinter der Krankheit. Meist bekommen Menschen mit vermindertem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein Essstörungen. Einige wollen aber auch bewusst unansehnlich wirken, z. B., weil sie sich damit vor sexuellen Übergriffen schützen wollen.

    Wenn man eine Essstörung diagnostiziert, muss man genau die Persönlichkeit der Betroffenen beleuchten. Gibt es private Probleme, Stress oder Leistungsdruck, handelt es sich um so genannte Frustesser oder eher Frust-Nahrungsverweigerer. Beide Phänomene sind in unserer Gesellschaft leider häufig anzutreffen.

    Bildquelle: Depositphotos.com // Jeanette.Dietl

     

  • Burn out – Was ist das eigentlich?

    Burn out – Was ist das eigentlich?

    Was ist eigentlich Burn out?

    Als Modeerscheinung abgetan, belächelt als Managerkrankheit und oft völlig verkannt ist das Burn Out Syndrom eine schwere Erkrankung mit ernstzunehmenden Symptomen und Folgen. Nicht Betroffene spielen die Krankheit häufig herunter. Man munkelt, dass es in Führungspositionen “zum guten Ton” gehören würde. Dabei leiden schon Schulkinder unter den Folgen von Leistungsdruck und Überforderung. Der ungesunde Dis-Stress, viel zu hohe Erwartungen und die Angst, die geforderten Leistungen nicht erbringen zu können gehören zu den Auslösern des Ausgebrannt-Seins. Die Bezeichnung kommt aus dem Englischen von burn out = ausbrennen.

    Unter einem Burn Out Syndrom kann heutzutage jeder leiden, vom Musiker bis zum Lehrer, vom Bandarbeiter bis zum Handwerker, von der Putzfrau bis zum Ingenieur, von der Krankenschwester bis zum Wissenschaftler – in den Führungsebenen genauso wie bei den Angestellten und – erschreckend: Häufig werden die Grundlagen dafür bereits in der Schule oder Ausbildung gelegt! Es kommt weder auf schulische Bildung an noch auf gesellschaftlichen Stand. Leider wird ein Burn Out Syndrom aber nicht als eine Krankheit international anerkannt. Es zählt vielmehr zu den Problemen der Lebensbewältigung mit geistiger, emotionaler und körperlicher Erschöpfung.

    Die Ursache, an einem Burn Out zu erkranken, liegt in der Persönlichkeit des Menschen. Während die eine Bevölkerungsgruppe belastbarer ist, können andere mit Überforderung und/oder ständiger Kritik schwerer umgehen. Ein Teufelskreis entsteht. Perfektionismus ist eine gute Grundlage, ein Burn Out Syndrom zu bekommen, wobei sich hier die Betroffenen den Druck selbst auferlegen.

    Burn Out Syndrom Symptome

    Die Burn Out Syndrom Symptome sind bei fast allen Betroffenen verschieden. In der Regel geht es aber mit körperlichen, geistigen und seelischen Faktoren einher und führt häufig in die Zukunftsangst, Illusionslosigkeit, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Depression, Aggressivität bis hin zu einer erhöhten Suchtgefährdung. Es entsteht schleichend, unter anderem durch die Verdrängung eigener Wünsche und Bedürfnisse.

    Der Körper ist emotional erschöpft und kann seine gewünschte oder geforderte Leistung nicht mehr erbringen, die Belastbarkeit schwindet und damit das Selbstwertgefühl. Magenkrämpfe, Verspannungen, Kopfschmerzen, Migräne, Durchfall, Verstopfung und noch zahlreiche weitere körperliche Beschwerden sind Ausdruck des Burn Out Syndroms. Man gönnt sich keine Pausen oder Entspannungsphasen mehr, sondern arbeitet, wie besessen – bis nichts mehr geht.

    Man kennt das: Freudestrahlend macht man sein Hobby zum Beruf und gründet einen Hausmeisterservice. Man schraubt und bastelt, alle sind zufrieden. Nach den ersten finanziellen Fehlschlägen schleicht sich eine gewisse Zukunftsangst ein. Zunehmend können Rechnungen nicht mehr beglichen werden. Der psychische Druck hat Auswirkungen: Man macht Fehler, bekommt Beschwerden und Nacharbeiten.

    Hat man Angestellte, trägt man noch für deren Fehlverhalten die Konsequenzen. Irgendwann wächst einem alles über den Kopf und statt zu Beginn 3 Aufträgen im Monat werden es später nur noch einer in drei Monaten bis man überhaupt keine Lust mehr hat. Man fühlt eine innere Leere und fragt sich wozu das alles? Schließlich wirft man das Handtuch und aus dem einst schönen Arbeitsleben ist ein Leben in Angst, Lustlosigkeit und Depression oder Sucht geworden.

    Burn Out Therapie

    Ziel der Burn Out Therapie ist es, aus dem „schwarzen Loch“ herauszufinden. Dafür ist professionelle Untersützung nötig. Es gibt verschiedene Therapieansätze. So zählen in jedem Fall intensive Gesprächstherapie, kurz- oder langfristiges Coaching und homöopathische Wege zu den als effektiv beschriebenen Behandlungsmethoden. Der Betroffene muss sich über den Auslöser klar werden. Perfektionismus zum Beispiel kann gezielt wegtrainiert werden, hin zu einem stress- und druckfreien Leben.

    Häufig stecken hinter Burn Out auch Ängste, zu versagen, nicht gut genug zu sein. Hier arbeiten die Fachleute am Selbstwertgefühl. Deshalb sind wichtige Therapiebestandteil die Arbeit mit dem Unterbewusstsein und die Tiefenpsychologie. Gezielte Ablenkung, Besinnung auf das Wesentliche, (Wieder-)Entdecken der eigenen Wünsche und Fähigkeiten oder Neuorientierung, zum Beispiel durch Erlernen von neuen Hobbys, aber auch das Erlernen von Entspannungstechniken stehen im Fokus. Musik, kreative Tätigkeiten oder ausgedehnte Spaziergänge sind ein wunderbarer Ausgleich.

    Unterstützend können diese homöopathischen Mittel wirken – dazu aber unbedingt den Behandler fragen, da gerade in der Homöopathie viele Rezepturen speziell auf den Betroffenen abgestimmt werden und viele Einflüsse eine Rolle spielen:

    • Wenn man sich am Ende seiner Kräfte fühlt und nicht mehr entspannen kann: Arsenicum album D12.
    • Bei allgemeiner Nervenschwäche und geistigen Erschöpfungszuständen: Zincum metallicum D10
    • bei schleichendem Verlust der Lebenslust und -kraft: Causticum Hahnemanni D12
    • bei Überanstrengung bzw. Überlastung: Arnica D12
    • für eine ausgeglichene Tag-Nacht-Balance und ein ausgewogenes Verhältnis von Arbeit und Ruhe: spagyrische Zubereitungen

    Wichtig ist, dass man die schlechten Gewohnheiten ablegt, da sonst keine dauerhafte Regeneration möglich ist. Dazu zählt auch die rechtzeitige Nachtruhe, wobei der Schlaf durch Baldrian oder Kytta Sedativum im naturmedizinischen Bereich unterstützt werden kann.

    Bildquelle: Depositphotos.com // photography33

     

  • Wie sinnvoll ist die Hollywood Diät?

    Wie sinnvoll ist die Hollywood Diät?

    Wenn die Stars aus Hollywood über den roten Teppich schweben, ohne ein Gramm Fett zu viel zu haben, dann wünschen sich viele Frauen, ebenso schlank zu sein, und sie probieren deshalb die sogenannte Hollywood Diät aus. Die Hollywood Diät oder auch HCG-Diät verspricht eine schlanke Silhouette, ohne auf Leckereien verzichten zu müssen, aber ganz so einfach, wie es scheint, ist diese Diät leider nicht.

    Wie funktioniert die Hollywood Diät?

    Bei einer Hollywood Diät spielt ein Hormon eine wichtige Rolle, genauer gesagt das Humane Choriongonadotropin oder kurz HCG Hormon. Dieses Hormon zählt zu den Wachstumshormonen und wird seit mehr als 50 Jahren als das revolutionäre Mittel für Diäten beworben. Im Rahmen einer Hollywood Diät soll man mithilfe des Hormons schnell und einfach abnehmen und sein Gewicht auch über einen langen Zeitraum halten können.

    Das Hormon wird in Form von Tropfen angeboten und als reines homöopathisches Mittel verkauft. Wer allerdings einen genaueren Blick auf die viel gepriesene Hollywood Diät wirft, der wird sehr schnell feststellen, dass sich der Effekt beim Abnehmen nur auf eine mehr als geringe Zahl an Kalorien beschränkt, die Tropfen sind nur ein schmückendes Beiwerk. Bei einer Hollywood Diät müssen nicht nur die Hormontropfen eingenommen werden, auch die Kalorien werden auf 500 am Tag reduziert und das ist definitiv zu wenig, um gesund und munter zu bleiben.

    Nur Nachteile

    Auch wenn es vielleicht verlockend klingt, mit der Hilfe von Tropfen und wenigen Kalorien schnell viel abzunehmen, die Hollywood Diät hat einige gravierende Nachteile. Ob das HCG Hormon tatsächlich wirksam ist, das ist nach wie vor sehr umstritten. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte geht sogar noch einen Schritt weiter und warnt davor, mit der Hilfe des Hormons abnehmen zu wollen. Dazu kommt, dass die Tropfen mit dem HCG Hormon in Deutschland nicht zugelassen ist. Die Risiken sind also nicht abzuschätzen.

    Neben dem dubiosen Hormon ist auch die Beschränkung der Kalorien auf nur 500 täglich mehr als nur gefährlich. Die Hollywood Diät gefährdet auf Dauer auch die Gesundheit. Nierensteine können die Folge einer Hollywood Diät sein, aber auch Stoffwechselerkrankungen und Herzrhythmusstörungen sind nicht auszuschließen, wenn es ums Abnehmen mit der Hollywood Diät geht.

    Wer schnell abnehmen will, sollte auf jeden Fall von der Hollywood Diät absehen. Die Hormontropfen sind in Deutschland nicht zugelassen und die magere Zahl an Kalorien setzen der Gesundheit zu. Wer diese Diät über einen längeren Zeitraum macht, der muss damit rechnen, ernsthaft krank zu werden.

  • Wadenkrämpfe Nachts

    Wadenkrämpfe Nachts

    Sie schmerzen furchtbar und sie kommen ohne jede Vorwarnung – Wadenkrämpfe. Es kann beim Sport passieren, im Schwimmbad oder auch nachts, der Muskel in der Wade zieht sich schmerzvoll zusammen und er bleibt für Sekunden oder auch für Minuten starr. Diese Minuten können für den Betroffenen zu Qual werden und die meisten Menschen, die einen Wadenkrampf nachts bekommen, reagieren automatisch richtig und versuchen den Muskel wieder zu entkrampfen. Das geht am einfachsten durch eine einfache Dehnübung, in dem die Spitze des Fußes in Richtung des Körpers gezogen wird.

    Aber was ist die Ursache, wenn der Wadenkrampf nachts passiert, und kann ein Wadenkrampf gefährlich werden? Normalerweise sind Wadenkrämpfe vollkommen harmlos, aber wenn ein Wadenkrampf nachts immer öfter auftritt, dann sollte ein Arzt aufgesucht werden, der der Ursache auf den Grund geht.

    Welche Ursachen für Wadenkrämpfe gibt es?

    Wer von einem Wadenkrampf nachts gepeinigt wird, der stellt sich wahrscheinlich die Frage: Warum schmerzt meine Wade so schrecklich und welche Ursache kann es geben? Grob gesagt werden die Ursachen für Wadenkrämpfe in zwei Kategorien unterschieden. Zum einen sind häufig untrainierte und überanstrengte Wadenmuskeln betroffen und zum anderen kann auch ein gestörter Mineral- und Flüssigkeitshaushalt die Ursache dafür sein, dass ein Wadenkrampf nachts auftritt.

    Sportler, die während ihrer sportlichen Aktivitäten zu wenig trinken, müssen damit rechnen, dass sie ein Wadenkrampf nachts überfällt. Wenn der Wadenmuskel schon übermüdet ist und dann noch zu wenig wichtige Mineralstoffe bekommt, dann kann es passieren, dass er Probleme macht. Auch wenn Sportler lange Zeit nicht aktiv waren und dann wieder anfangen, kann der Muskel verstimmt reagieren und es kommt zu einem schmerzhaften Krampf.

    Schwangere Frauen müssen ebenfalls mit einem Wadenkrampf nachts rechnen, aber in diesem Fall ist der schwankende Hormonhaushalt daran schuld. Wenn ein Wadenkrampf nachts häufiger auftritt, dann können in seltenen Fällen auch ein Nierenleiden oder Diabetes daran schuld sein. Besonders bei Nierenkranken, die auf eine regelmäßige Dialyse angewiesen sind, ist ein Wadenkrampf nachts keine Seltenheit.

    Wann muss man mit einem Wadenkrampf zum Arzt?

    Auch wenn der Wadenkrampf nachts in der Regel eine harmlose Ursache hat, es gibt einige Alarmsignale, die einen Besuch beim Arzt erforderlich machen:

    • Wenn die Wadenkrämpfe häufig auftreten
    • Wenn sich der Krampf auch nach Dehnübungen nicht löst
    • Wenn die Krämpfe sehr schmerzhaft sind
    • Wenn der Krampf über mehrere Minuten anhält
    • Wenn die Krämpfe immer nach einer bestimmten Bewegung auftreten

    Ein Arztbesuch ist auch notwendig, wenn sich nach dem Krampf Lähmungserscheinungen im Bein zeigen, und auch wenn das Bein anschwillt, dann sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Der Hausarzt oder auch ein Facharzt für innere Krankheiten kann diese Beschwerden richtig deuten und dann die entsprechende Therapie einleiten.

    Was hilft bei Wadenkrämpfen Nachts?

    In den meisten Fällen lassen sich Wadenkrämpfe sofort und ohne großen Aufwand selbst behandeln. Wenn der Wadenkrampf einsetzt, dann sollte man, am besten im Liegen, die Fußspitze in Richtung Körper ziehen und die Ferse nach vorne strecken. Auf diese Weise wird der verkrampfte Muskel wieder gedehnt und der Schmerz sollte nachlassen. Es kann auch helfen, mit dem nackten Fuß auf einen kalten Untergrund zum Beispiel auf einen Fliesenboden, fest aufzutreten, denn die plötzliche Kälte kann den Muskel wieder entkrampfen.

    Vorbeugend ist es hilfreich, nicht ohne ein Aufwärmprogramm Sport zu treiben und während des Sports ausgiebig zu trinken, um damit den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten. Regelmäßig Magnesium als Brausetablette zu trinken ist ebenfalls eine gute Idee, um einem Wadenkrampf vorzubeugen. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist immer gut, um erst gar keinen Wadenkrampf zu bekommen. Manchmal hilft es auch, das Schuhwerk zu wechseln, denn besonders die im Sommer so beliebten Flip-Flops stehen im Verdacht für nächtliche Wadenkrämpfe.

  • Akne mit Tretinoin-Produkten behandeln

    Akne mit Tretinoin-Produkten behandeln

    Akne ist – entgegengesetzt zu der weitläufigen Meinung – kein exklusives Problem von pubertierenden Teenagern. Es handelt sich hier um ein Krankheitsbild, das auch Erwachsenen und sogar Säuglinge treffen kann. Akne ist ein Sammelbegriff, der mehrerer Erkrankungen zusammenfasst. Es ist eine Fehlfunktion der Haarfollikel und des Talgdrüsenapparates. Diese führt zunächst zur Bildung von Komedonen (eitrige Mitesser). Diese sind nicht entzündlich und es handelt sich um ordinäre Pickel. Im weiteren Verlauf der Krankheit kommt es aber auch zur Bildung von entzündlichen Pusteln oder Knoten. Akne kann den gesamten Körper befallen, da es sich um eine Hautkrankheit handelt.

    Es gibt verschiedenen Ausprägungen und je nach Alter auch verschiedenen Auslöser. In Neugeborenen kann es zu dem Krankheitsbild aufgrund von Hormonschwankungen kommen. Außerdem wird eine Stoffwechselerkrankung als Auslöser vermutet.

    Akne Behandlungen

    So unterschiedlich wie die Akne-Formen, so unterschiedlich sind auch die Behandlungsmethoden. Es gibt viele Wirkstoffe, die regelmäßig zum Einsatz kommen. Antibiotika bekämpfen die Entzündungen und verhindern eine Ansiedelung von Bakterien auf der befallenen Haut. Eine sehr effektive Behandlung wird mit α-Hydroxy-Säuren durchgeführt. Die Zellstruktur wird beeinflusst, um eine schnelle Schließung der Komedone zu erzielen. Zusätzlich gibt es eine Reihe weiterer Säuren, die für den gleichen Zweck verwendet werden. Neben Milchsäure und Zitronensäure ist es auch Milchsäure oder Salicylsäure. Es dauert bis zu drei Monate, einen Behandlungs-Zyklus abzuschließen. Die Behandlung muss von einem Spezialisten durchgeführt werden.

    Hinzu kommen diverse Produkte, die für den Hausgebrauch geeignet sind. Diese unterstützen den Prozess der Heilung. Tretinoine ist ein Wirkstoff, der immer häufiger zum Einsatz kommt. Er gehört in die Gruppe der Retinoide, die auch für die Langzeitbehandlung genutzt werden. Tretinoine hat sich als Creme als ein wirksames Mittel gegen Akne gezeigt. Sie wird ein Mal täglich aufgetragen.

    Es gibt auch Kapseln mit dem gleichen Wirkstoff. Grundsätzlich sollte man sich immer von einem Arzt oder Apotheker beraten lassen, bevor Akne-Produkte zum Einsatz kommen. Bei inkorrekter Behandlung kann das Hautbild nachhaltig beschädigt werden. Nicht selten behalten Patienten Narben zurück.

    Bei Frauen ist es eine Alternative, Hormone anzuwenden. Zumeist wird ein synthetisches Hormon eingesetzt, dass die Talgproduktion beeinflusst und die Verhornungsvorgänge der Haarfollikel verlangsamt. Die gleichen Hormone werden in der Empfängnisverhütung benutzt. Daher kommt es häufig vor, dass Jugendlichen mit Akne-Problemen die Anti-Baby-Pille verschrieben wird.

    Mit der Lichttherapie stößt man auf viele Kritiker. Sie ist eine umstrittene Form der Behandlung. Die UV-Strahlen haben eine antibakterielle Wirkung. Diese sorgt dafür, dass die Entzündungen zurückgehen. Es kann aber auch dazu kommen, dass eine Neubildung von Mitessern begünstigt wird. Außerdem gibt es verschiedene Nebenwirkungen, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein können.

    Ernährungsumstellung bei Akne?

    Wissenschaftlich betrachtet gibt es keine Grundlage, auf der behauptet werde kann, dass eine Ernährungsumstellung bei Akne hilft. Befürworter argumentieren, dass es sich häufig um ein Stoffwechselproblem handelt, welches die Krankheit auslöst. Dies kann eindeutig mit einer Umstellung der Ernährung angegangen werden, soll im Umkehrschluss also auch positive Auswirkungen auf die Akne haben. Es gibt momentan kaum oder nur sehr wenige Studien, die sich mit dieser Theorie befasst haben.  Es gibt spezielle Webseiten und Foren, die sich mit dieser Thematik befassen. Dort tauschen Betroffenen ihre Erfahrungen aus und geben Tipps und Tricks weiter.