Schlagwort: Frau

  • Depressionen – Männer und Frauen leiden verschieden

    Depressionen – Männer und Frauen leiden verschieden

    Eine Depression weist im Anfangsstadium meist unterschiedliche psychische und körperliche Störungen auf. Antriebslosigkeit, Verdauungsstörungen oder Schlafstörungen sind die häufigsten Merkmale. Millionen Menschen leiden weltweit an Depressionen. Frauen leiden häufiger an dieser Krankheit als Männer. Leider erkranken auch immer mehr Kinder an Depressionen. Man geht derzeit davon aus, dass die Anlage zu dieser Krankheit erblich geschaffen wird.

    Das Risiko einer erneuten Erkrankung, nach einer Depression, ist sehr hoch.  Oftmals spielen auch Selbstmordgedanken eine große Rolle im Zusammenhang mit Depressionen.

    Jährlich sterben in Deutschland  zwischen 9.000 und 10.000 Menschen durch Suizid. Häufiger sind hier allerdings Männer betroffen. Doch auch Frauen unternehmen öfter einen Selbstmordversuch.
    Bei der Art des Suizid kann man Unterschiede erkennen. Männer wählen oftmals die härtere Methode, während sich die Frauen eher für die Überdosis Tabletten entscheiden.

    Arten der Depression

    Es gibt verschiedene Arten von Depressionen. Man unterscheidet hier zwischen den unipolaren, den bipolaren affektiven Depressionen, den Winterdepressionen, sowie der Dysthymie und der Zyklothymie.

    Unipolare Depression

    Die unipolare Depression, auch einpolige Depression genannt, ist die häufigste Erkrankung. Die Patienten leiden ausschließlich depressiv, weisen aber keine manische Krankheitsphase auf. Die typischen Zeichen für diese Art von Depressionen sind Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit, frühes Aufwachen und morgendliche Unruhe.

    Bipolare affektive Depression

    Bei der bipolaren affektiven Depression wechseln sich depressive und manische Lebensphasen ab. Befinden sich die Betroffenen in der Manie Phase, neigen sie dazu, sich selbst und ihre Fähigkeiten zu überschätzen. Sie erzeugen ein übertriebenes Selbstverständnis.  Es gibt Menschen, die in dieser Phase in der Lage sind mehrere Nächte hintereinander wach zu bleiben oder durchzuarbeiten, ohne dabei müde zu werden.

    Winterdepressionen

    Die Winterdepression ist  eine saisonale Depression, die vielen Menschen geläufig ist. Sie kann regelmäßig in den Herbst- und Wintermonaten auftreten. Im Frühling und im Sommer verschwinden diese Depressionen.  Hier ist weniger eine depressive Verstimmung zu spüren. Die Betroffenen fühlen sich im Winter energielos.

    Dysthymie

    Ähnlich wie die unipolare Depression zeigt sich das Erscheinungsbild der Dysthymie. Die depressiven Symptome sind allerdings nicht so stark ausgeprägt.  Die Dysthymie macht sich leider schon im Jugendalter bemerkbar und erstreckt sich chronisch über viele Lebensabschnitte.

    Zyklothymie

    Das bipolare Gegenstück zur einpoligen Dysthymie ist die Zyklothomie. In dieser leichten Form der Depression wechseln sich manische und depressive Phasen ab.

    Leiden Männer weniger unter Depressionen als Frauen?

    Männer schenken in erster Linie den körperlichen Symptomen Beachtung. Daher ist es schwieriger bei Männern Depressionen zu erkennen. Männern stellen Kummer und Selbstzweifel bewusst in den Hintergrund und reagieren in Problemsituationen schneller aggressiv. Frauen hingegen sind eher erschöpft und gedämpft und sprechen offener über ihre Probleme oder Stimmungsschwankungen.

    Da Frauen offenen sind, werden Depressionen bei Frauen öfter diagnostiziert.  Daher lässt sich gar nicht genau sagen, ob Männer weniger an Depressionen leiden als Frauen. Die Psychologie geht derzeit davon aus, dass bei Frauen ihr eher passives Verhalten schneller zu der Diagnose Depression führt.  Der Mann wird von klein auf eher dahinerzogen, Probleme aktiv zu klären.  Der Unterschied ist zwar zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr besonders groß, aber trotzdem neigen Frauen häufiger dazu, Probleme eher mit Schuldgefühlen und Depressionen zu klären, anstatt nach Lösungsansätzen zu suchen, die ggf. etwas ungemütlich sein könnten.

    Überforderung im Alltag

    Frauen sind in der heutigen Zeit eher Hausfrau, Mutter und Karrierefrau in einer Person. Durch diese moderne gesellschaftliche Stellung der Frau kommt es häufig zu vermehrtem Auftreten von Depressionen. Die Frau geht täglich zur Arbeit , führt den Haushalt und schafft es zu dem noch ihre Kinder zu erziehen. Da die Frau im Vergleich zum Mann nicht dieselben Karrierechancen hat und zu dem die Mehrfachbelastung auf ihren Schultern trägt, kommt es bei Frauen häufiger vor, dass sie an Depressionen leiden.

    Monatlich durchlebt jede Frau im gebärfähigen Alter (häufig auch schon vorher oder noch danach) ein hormonelles Durcheinander. Vor ihrer Periode verändert sich der gesamte  Hormonhaushalt der Frau. Dies kann häufig auch zu Depressionen führen.  Die Abkürzung „PMS“ steht für Prämenstruelles Syndrom. Dies bedeutet, dass die Frau in dieser Zeit anfälliger ist und durch das kurzzeitige Hormonchaos eine Depression ausgelöst werden kann.  Warum dies bei Frauen so ist, konnte bis heute nicht festgestellt werden.  Ärzte glauben, dass es sich um eine genetische Veranlagung handelt, wenn man durch Stress und diese hormonelle kurzfristige Veränderung an einer Depression leidet.

    Typisch weibliche Ursachen für Depressionen

    Depressionen nach der Menopause

    Die letzte spontane Menstruation der Frau wird auch als Menopause bezeichnet.  Nach der letzten Menstruation endet die Fruchtbarkeit der Frau und ihr Östrogenspiegel sinkt. Das Hormon Östrogen dient dazu, die Konzentration von unterschiedlichen Botenstoffen des Gehirns zu erhöhen. Botenstoffe sind beispielsweise Noradrenalin, Dopamin und Acetylcholin oder auch Serotin. Verringert sich der Östrogenspiegel, wird auch die Serotonin Wirkung verringert. Durch diese Veränderungen können Depressionen hervorgerufen werden. Oftmals handelt es sich hier um Stimmungsschwankungen, die durch Hormonpräparate behoben werden können.

    Wochenbettdepression

    Die Wochenbettdepressionen wird auch postnatale Depression genannt und tritt nach der Geburt auf. Sie führt zu leichten Verstimmungen, die bei vielen Frauen auftreten.  Viele Mütter fallen aufgrund der zahlreichen hormonellen Umstellungen und durch die neue Verantwortung, die ihnen auferlegt wird, in kurzzeitige Depressionen.  Eine Wochendepression wird erst dann bedenklich, wenn sie länger als zwei Wochen anhält.

    Depressionen bei Frauen therapieren

    Pflanzliche Mittel wie beispielsweise Johanniskraut lassen sich bei leichten Depressionen gut einsetzen. Handelt es sich aber um mittelschwere oder gar schwere Depressionen, sollte unbedingt mit Antidepressiva gearbeitet werden. Befindet sich die Frau in den Wechseljahren, kann das Antidepressivum auch mit zusätzlichen Hormonpräparaten kombiniert werden.  Zusätzlich werden auch Schlafmittel und Mittel die die Beruhigung fördern eingesetzt.  So findet der Betroffene schneller seine innere Ruhe. Dies ist besonders in der Anfangsphase der Therapie förderlich.  Die Medikamente sollten allerdings nicht länger als zwei bis drei Wochen genommen werden, da man sonst abhängig davon werden kann.

    Es kommt natürlich darauf an, welche Verordnungen der Arzt trifft. Nicht jede Tablette macht auch automatisch abhängig. Dabei sollte auf mögliche andere Erkrankungen, Vorerkrankungen, eventuelle bisherige Süchte und Probleme geachtet werden. Heutzutage gibt es zahlreiche moderne Medikamente, bei denen die Gefahr einer Abhängigkeit gering bis gar nicht gegeben ist. Dann können oder müssen manche Antidepressiva auch über einen längeren Zeitraum genommen werden, oft einige Monate oder sogar Jahre. Sind die Depressionen symptomatisch für eine andere Erkrankung, dann behandelt der erfahrene Facharzt diese Krankheit. Bei Schizophrenie oder Borderline etwa ist in den meisten Fällen eine lebenslange Einnahme von Medikamenten notwendig.

    Männer nehmen Depressionen anders wahr

    Depressionen zeigen sich bei Männern und Frauen in Regel immer durch Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, negative Gedanken und Niedergeschlagenheit.  Männer weisen allerdings, häufiger als Frauen, ein erhöhtes Potential an Aggressivität auf.  Sie sind in ihrem Handeln gereizt, rasten bei Kleinigkeiten aus oder neigen zu übertriebenem Handeln. Gleich nach ihrer Tat bereuen sie diese wieder. Beobachtet man an sich ein solches Verhalten, sollte man prüfen, ob es sich um eine schleichende Depression handelt.  Viele Männer neigen zu „Ärger – Attacken“. Diese Situation ist für Außenstehende und auch für die Betroffenen übertrieben und unpassend. Doch was passiert in diesen Momente? Der Herzschlag erhöht sich, teilweise tritt Herzrasen auf, man bekommt Atemnot oder Beklemmungsgefühle oder auch Körperregionen beginnen zu schmerzen.

    Lassen sich die Schmerzen nicht behandeln, ist die Diagnose „Depression“ naheliegend.  Schnelles Aufbrausen, Reizbarkeit, Neigung zu Vorwürfen oder auch Wutanfälle, Risikobereitschaft und schnelles Aufbrausen sind bei Männern mit Depressionen nicht selten. Männer mit Depressionen haben oftmals eine erhöhte Bereitschaft zu Straftaten, neigen zu übermäßigem Genuss an Alkohol, können ihr Sozialverhalten nicht anpassen, haben einen Zustand der allgemeinen Unzufriedenheit, konsumieren Nikotin und finden aus ihrer Traurigkeit nicht heraus. Durch den Verlust von Interessen, Schmerzen ohne körperliche Ursachen oder auch die Schuldgefühle und Versagensängste kommt es zum Suizidgedanken.

    Depressionen und Selbstmord

    Nicht jede Depression ist lebensbedrohlich, aber etwa 15 % der Betroffenen  nehmen sich das Leben. Es gibt zwischen den Geschlechtern keinen Unterschied, was den Gedanken angeht. Männern gelingt ein Selbstmordversuch allerdings häufiger. Grund hierfür ist, dass es Frauen leichter fällt über ihre Ängste und Probleme zu reden.  Männern fällt dies schwerer. Leiden sie unter psychischen Problemen, nutzen sie oftmals die Ausrede, dass sie an Müdigkeit oder Schlaflosigkeit leiden.  Sie sind beim Arzt nicht immer ehrlich. Ein Arzt kann die Depression dann nur durch gezieltes Fragen erkennen.

    Ein weiteres Problem ist, dass Männer eher dazu neigen, die Behandlungen vorzeitig abzubrechen. Der Grund hierfür liegt darin, dass Männer keine Schwäche zu lassen und sie die Erkrankung Depression nicht akzeptieren. Als Folge des Abbruchs ereignet sich ein heftiger Rückfall. Aber Männerdepressionen können auch mit Psychotherapie und mit Medikamenten behandelt werden.

  • Vergleich Grippostad oder BoxaGrippal

    Vergleich Grippostad oder BoxaGrippal

    Grippostad oder BoxaGrippal – welches Mittel ist zu empfehlen?

    Die Grippewelle rollt durch Deutschland und immer mehr Menschen müssen sich mit Fieber, Halsschmerzen, Schnupfen und Husten ins Bett legen. Allerdings handelt es sich nicht in jedem Fall um eine echte Grippe, vielfach sind es grippale Infekte, die aber ebenso zu schaffen machen wie eine Grippe. Während die echte Influenza von einem Virus ausgelöst wird und der Besuch beim Arzt zwingend notwendig ist, gibt es gegen den vergleichsweise harmlosen grippalen Infekt eine Menge Mittel, die man frei in der Apotheke kaufen kann. Wie gut sind diese Mittel und können sie wirklich helfen? Schauen wir uns zwei Mittel, Grippostad und BoxaGrippal einmal näher an.

    Neu auf dem Markt – BoxaGrippal

    BoxaGrippal aus dem Hause Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG ist neu auf dem Markt der Medikamente, die gegen einen grippalen Infekt helfen sollen. Verkauft wird das Mittel in einer 200 mg Packung mit jeweils 30 Tabletten für Patienten über 15 Jahre. BoxaGrippal enthält Ibuprofen und Pseudoephedrinhydrochlorid, zwei Wirkstoffe, die sich bei Erkältungen und auch bei grippalen Infekten bewährt haben.

    Laut Hersteller soll BoxaGrippal die schlimmsten Erkältungsbeschwerden wie eine verstopfte Nase, Reizhusten, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber bekämpfen. Das Ibuprofen ist fiebersenkend und entzündungshemmend, was bei alle Erkältungen und grippalen Infekten von großem Vorteil ist, denn in beiden Fällen handelt es sich um eine Entzündung. Der zweite Wirkstoff PSE sorgt dafür, dass die Schleimhäute in Nase und Rachen wieder abschwellen, um das Atmen zu erleichtern und die Belüftung im Nasenrachenraum zu verbessern. Im Grunde wirkt PSE in dieser Kombination wie eine Art Nasenspray, nur von innen, und der Wirkstoff kann in dieser Form auch die Nebenhöhlen der Nase erreichen, etwas, das ein normales Nasenspray nicht kann.

    Grippostad – ein bewährtes Mittel

    Grippostad ist das am meisten verkaufte Erkältungsmittel in Deutschland und wird von Stada hergestellt. Bei den Wirkstoffen setzt Grippostad auf Chlorphenamin hydrogenmaleat, das bekannte Paracetamol, auf Vitamin C und auf Coffein. Grippostad wird in einer Packung mit 20 Hartkapseln in jeder Apotheke frei verkauft und hat sich als „Erkältungskiller“ einen sehr guten Namen gemacht.

    Es ist die Kombination an gut verträglichen Wirkstoffen, die Grippostad so beliebt macht. Das Paracetamol lindert zum einen die Schmerzen im Kopf und in den Gliedern und senkt zudem auch das Fieber. Chlorphenamin, das zur Familie der Antihistaminika gehört, lässt die angeschwollenen Schleimhäute in der Nase und im Rachenraum wieder abschwellen und erleichtert so das Durchatmen. Gleichzeitig wird auch der Hustenreiz gemindert und die Muskulatur in den Bronchien entspannt sich. Das Vitamin C stärkt das Immunsystem, mobilisiert die Selbstheilungskräfte und das Coffein wirkt belebend.

    Was ist besser?

    Beide, sowohl Grippostad und auch BoxaGrippal sind bei grippalen Infekten und auch bei Erkältungen eine gute Wahl. Sie lindern die am häufigsten vorkommenden Symptome und werden durch ihre Zusammensetzung von den meisten auch sehr gut vertragen. Wer allerdings auf den Wirkstoff Paracetamol allergisch reagiert, der sollte kein Grippostad einnehmen, sondern besser zu BoxaGrippal greifen, das Ibuprofen enthält.

    Für Kinder unter 15 Jahren sowie für Schwangere und Frauen, die stillen, sind beide Mittel nicht geeignet, hier ist es eine bessere Wahl zum Arzt zu gehen und sich etwas verschreiben zu lassen. Auch gegen die echte Grippe sind Grippostad und BoxaGrippal nicht die richtigen Medikamente, die beiden Mittel können bestenfalls als zusätzliche Hilfe eingenommen werden, aber auch hier sollte im Vorfeld der Arzt gefragt werden.

    Alle, die sich erkältet oder einen grippalen Infekt zugezogen haben, sollten das Bett hüten, die Grippemittel nach Vorschrift einnehmen, viel ruhen und nach Möglichkeit jede Menge trinken. In den meisten Fällen macht sich schon nach wenigen Tagen eine Besserung bemerkbar. Ist das nicht der Fall, dann sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden.

    [content-egg-block template=offers_list]

  • Arthrose natürlich heilen

    Arthrose natürlich heilen

    In Deutschland sind über fünf Millionen Menschen an Arthrose erkrankt. Arthrose bezeichnet dabei einen Gelenkverschleiß, welcher über die altersbedingte Abnutzung der Gelenke hinaus geht. In Deutschland sind über fünf Millionen Menschen an Arthrose erkrankt. Der Knorpel des Gelenkes bildet sich bei dieser Erkrankung zurück. Problematisch ist, dass die Schäden immer erst wahrnehmbar sind, wenn die Knorpel so abgenutzt sind, dass bereits die darunter liegende Knochenschicht erreicht ist.

    Ursachen von Arthrose

    Die Ursachen einer Arthrose können unterschiedlichster Natur sein. Eine starke Ursache besteht im Alter. Je älter ein Mensch ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit an Arthrose zu erkranken. Aber auch Frauen weisen ein erhöhtes Risiko auf, an Arthrose zu erkranken. Aber auch weitere Faktoren können eine Rolle spielen. Beispielsweise bestärkt Übergewicht die Abnutzung der Knorpel.

    Verlauf der Krankheit

    Patienten, welche an Arthrose leiden, weisen meist einen typischen Krankheitsverlauf auf. Dieser beginnt bei einer Überlastung der Gelenke, welche zwangsläufig zu einem Knorpelschaden führt. Der Knorpel selbst bildet sich zurück. Dadurch kommt es zu einer Reibung der Knochen und darüber hinaus führt die Instabilität des Gelenks zu Knochenspornen. Patienten können die Krankheit an folgenden Symptomen ausmachen:

    • Anlaufschmerzen am Morgen
    • Ruheschmerzen
    • Schmerzreaktionen auf Belastung des Gelenks

    Um sicher zu sein, ist es in jedem Fall ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann eine genaue Diagnose aufstellen. Vorsicht ist jedoch bei der Diagnose, dass ein künstliches Gelenk eingesetzt werden müsste, geboten. An jeder Operation verdienen die Ärzte. Aus diesem Grund sollten vorher alle Möglichkeiten, welche eine natürliche Heilung bewirken, in Betracht gezogen werden.

    Wie lässt sich Arthrose natürlich heilen?

    Zum einen lassen sich die Symptome einer Arthrose durch eine ausgewogene Ernährung mildern. Eine gesunde Ernährung kann die Arthrose vollkommen verschwinden lassen. Dabei kommt es vor allem darauf an, sich ausgewogen zu ernähren. Der Körper braucht sowohl Kohlenhydrate als Energiezufuhr, als auch genügend Vitamine. Studien zeigten, dass Knoblauch und Gemüse gegen Arthrose wirksam sind. Auch eine positive Wirkung zeigte Braunhirse.

    Dazu können auch Nahrungsergänzungsmittel, welche die notwendigen Vitamine beinhalten, eingenommen werden. Weiterhin kann ausreichende Bewegung die Krankheit positiv beeinflussen. Regelmäßiger Sport in einem gesunden Maß ist bei der Erkrankung unabdingbar. Wichtig ist aber auch der Verzicht auf Nikotin sowie Alkohol. Alle Faktoren, welche dem Körper schaden, sollten bei einer Erkrankung verzichtet werden. Dies sind zunächst die einfachsten und natürlichsten Wege, den Symptomen von Arthrose entgegen zu wirken.

    Weitere Behandlungsmöglichkeiten

    Um Arthrose natürlich zu heilen, können auch Heilpflanzen zum Einsatz kommen. Der schweizer Naturarzt Hermann Kaufmann empfiehlt dazu:

    • morgens und nachmittags 2-3 Teufelskrallen-Tabletten oder –Kapseln
    • 2-3 mal in der Woche ein Thymian-Bad von etwa 20 Minuten

    Aber auch Weihrauch ist eine gängige Behandlungsmethode bei der Erkrankung an Arthrose. Dieses ist vor allem als Nahrungsergänzung bei chronischen Schmerzen einsetzbar.

    Weiterhin kann auch Akupunktur gegen die Symptome der Erkrankung einen positiven Effekt erzielen. Die traditionelle chinesische Medizin lindert durch die Akupunktur durch ein Lösen von Blockaden im Nervensystem die Schmerzen. In einer Studie von 2001 bis 2005 wurde sogar nachgewiesen, dass diese Heilmethode ohne Nebenwirkungen einhergeht. Auch ein Vergleich zwischen der Heilmethode Akupunktur und anderen Heilmethoden, welche herkömmlich eingesetzt werden, spricht eindeutig für Akupunktur. Die westliche Schulmedizin konnte lediglich 28 % der beobachteten Patienten helfen, die chinesische Heilmethode hingegen 50 %.

    Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass bei einer Erkrankung an Arthrose nicht unbedingt eine Operation notwendig ist. Schon kleine Dinge, wie eine Ernährungsumstellung oder mehr Bewegung können Arthrose natürlich heilen. Aber auch alternative Heilmethoden sind wirksam.

    Depositphotos.com © Wavebreakmedia

  • Die Brust für die Krebsfrüherkennung richtig abtasten

    Die Brust für die Krebsfrüherkennung richtig abtasten

    Brustkrebs ist die am häufigsten vorkommende Krebsart bei Frauen und es gibt wohl kaum eine Frau, die die Diagnose Brustkrebs nicht fürchtet. Vor allem Frauen, die in der Familie schon Fälle von Brustkrebserkrankungen hatten, sollten sich regelmäßig untersuchen lassen und auch die Brust alle vier Wochen selbst abtasten. Nur wenn der Krebs frühzeitig erkannt wird, dann sind auch die Chancen auf Heilung groß, und deshalb sollte das Abtasten der Brust eine Selbstverständlichkeit sein.

    Wie erkennt man eine Verhärtung in der Brust?brust-richtig-abtasten-brustkrebs

    Frauenärzte raten besonders Frauen zwischen 25 und 30 Jahren, ihre Brust alle vier Wochen selbst abzutasten, um nach möglichen Verhärtungen zu suchen. Unter einer Verhärtung verstehen Mediziner eine harte Stelle, die sich wie eine Kirsche oder wie die Oberfläche eines Golfballs anfühlt und die sich nicht bewegen lässt. Um diese Verhärtungen zu ertasten, gibt es eine besondere Technik, die schnell zu erlernen ist.

    Richtig abtasten

    Wird die linke Brust untersucht, dann sollte man dazu die rechte Hand benutzen und für die rechte Brust die linke Hand. Zunächst tastet die Hand den oberen äußeren Bereich der Brust ab. Mit mehreren Fingern und mit leicht kreisenden Bewegungen geht es dann langsam in Richtung der Brustwarze. Diese Untersuchung sollte nach Möglichkeit im Stehen gemacht werden, wenn der untere Teil der Brust abgetastet wird, dann sollte man sich allerdings entspannt hinlegen.

    Auch der untere Teil der Brust wird mit leicht kreisenden Bewegungen und sanftem Tasten mit mehreren Fingern untersucht. Hier ist es aber auch sehr wichtig, dass auch die Achselhöhlen mit untersucht werden, denn wenn es nach der Statistik geht, dann sind die meisten sogenannten Mammakarzinome in den Achselhöhlen zu finden. Werden die Achselhöhlen abgetastet, dann ist es wichtig, dass man darauf achtet, ob eventuell die Lymphknoten größer sind oder sich hart anfühlen.

    brust-richtig-abtasten-brustkrebsWoman examining her breastWoman examining her breast

    Woman placing her arms on her head while standing in front of a machine in an examination roomWann sollte die Brust abgetastet werden?

    Die Brust kann natürlich zu jeder beliebigen Zeit abgetastet werden, aber am besten eignet sich die Zeit kurz nach der Menstruation, denn dann ist die Brust besonders weich. Viele Frauen benutzen nach dem Baden eine Körperlotion und das macht das Abtasten noch einfacher. Wenn eine Verhärtung ertastet wird, dann sollte man keine Zeit verlieren und sofort einen Arzt aufsuchen. Viele Frauen zögern in dieser Situation, weil sie panische Angst davor haben, dass sie an Brustkrebs erkrankt sind. Diese Haltung ist gefährlich, denn wenn die Behandlung früh beginnen kann, dann steigen die Chancen, dass der Krebs auch erfolgreich behandelt werden kann.

    Welche Untersuchungsmethoden gibt es?

    Der Frauenarzt wird zunächst die Brust gründlich und fachkundig abtasten und dann vielleicht auch einen ersten Ultraschall machen. Für weitere Untersuchungen geht es dann in die Klinik oder in ein Mammografiezentrum, wo ein Scan der betroffenen Brust gemacht wird. Ist das Ergebnis einer Mammografie nicht eindeutig, dann wird in den meisten Fällen eine Kernspintomografie gemacht und um ganz sicher zu gehen, kann die Klinik auch eine Biopsie durchführen.

    Bei dieser Untersuchung werden der Patientin unter Narkose Gewebeproben aus der Brust entnommen, die dann sofort untersucht werden. An diesen Gewebeproben können die Ärzte sehen, wie groß der Tumor ist und wie weit er sich schon ausgebreitet hat. In seltenen Fällen wird dann direkt operiert und die befallene Brust wird abgenommen.

    Woman undergoing mammography scan assisted by male doctor

    Keine Panik

    Ein Knoten in der Brust muss nicht zwangsläufig auch Krebs sein, in den meisten Fällen haben die Verhärtungen eine harmlose Ursache. So können zum Beispiel verhärtete Milchdrüsen schuld daran sein, dass eine Verhärtung in der Brust tastbar ist. Frauen, die eine harte Stelle an ihrer Brust ertasten, sollten deshalb auch nicht gleich panisch werden, sondern ihren Arzt anrufen, die Situation schildern und dann sofort in die Praxis fahren, um sich ausführlich untersuchen zu lassen.

    Bildquelle © jovannig, malyuginphoto, Wavebreakmedia, gbh007, malyuginphoto

     

     

  • Körperpflege Tipps

    Körperpflege Tipps

    Wer attraktiv und verführerisch wirken will, sollte ein paar kleine Körperpflege Tipps beherzigen.

    Beeinflussen Sie die Gefühle Ihrer Mitmenschen durch den richtigen Geruch. Denn ein Duft sendet Ihrem Gegenüber Signale und löst bei diesem im emotionalen Zentrum des Gehirns wenn auch nicht bewusst Reaktionen aus. Wer zum Beispiel einen Duft mit Zitrusnote verwendet, sorgt für eine positive Aura.

    Rote Lippen wirken verführerisch, da diese daran erinnern wie Lippen nach einem Kuss aussehen. Für etwas mehr Romantik sorgt ein pinkfarbener Lippenstift. Aber wofür Sie sich auch entscheiden, tragen Sie zunächst eine Grundierung auf und ziehen Sie die Konturen Ihrer Lippen mit Lipliner nach. Malen Sie diese erst dann aus.

    Ein Schaumbad wirkt wahre Wunder. Wer sich rund 20 Minuten bei nicht mehr als 37 Grad im warmen Wasser aalt, der sorgt dafür, dass Nervosität und Anspannung verschwinden und gönnt der Haut eine nötige Portion Feuchtigkeit. Anschließend sollten Sie sich unbedingt noch mit einer milden Körperpflege eincremen.

    Mehr Sexappeal gefällig? Dann reiben Sie Ihr Dekolleté immer mal wieder mit Eiswürfeln ab. Das sorgt dafür, dass die Haus prall und elastisch bleibt und schön rosig aussieht.
    Nutzen Sie täglich eine Bodylotion. Denn wer seinen Körper jeden Tag mit ausreichender Feuchtigkeit versorgt, hat streichelzarte Haut und mildert erste Falten und Zeichen der Hautalterung.

    Auch für gesunde Haare können Sie einiges tun. So verwenden Sie bei jeder Wäsche eine Spülung, um die Haare geschmeidig zu halten und alle ein bis zwei Wochen eine Haarpackung, um brüchige Stellen zu reparieren. Ein raffinierter Blick und schon ist es um sein Gegenüber geschehen, so sagt man. Unterstützen kann man dies mit einem Kajalstrich, der dicht am Wimpernkranz entlang gezogen wird und Wimperntusche.

    Wer ein Vollbad nimmt, sollte dem Wasser ausgepresste Zitronenhälften hinzufügen. Denn diese machen nicht nur das Wasser weicher sondern verschönern auch Haut und Hände. Wenn Sie hin und wieder unter eingewachsenen Nägeln leiden, sollten Sie diese mit einem ölgetränkten Läppchen umbinden. Denn bereits am nächsten Morgen sind dadurch die Nägel so weich, dass man sie ohne Probleme schneiden kann. Wer unter Fußschweiß leidet, sollte öfter ein Fußbad nehmen und die Füße anschließend mit Essigwasser einreiben.

    Schon mit wenigen kleinen Tipps fühlen Sie sich wohler in Ihrer Haut. Auch viele Mittel, die Sie im Küchenschrank haben, helfen dabei, kleine Schönheitsfehler zu beseitigen und sich rundum schön zu fühlen.

    Körperpflege in der Schwangerschaft

    Für jede Frau, die ein Baby erwartet, ist die Körperpflege in der Schwangerschaft ein wichtiges Thema. Durch die Schwangerschaft wird die Haut extrem gedehnt. Gerade der Busen, der Bauch, der Po und die Oberschenkel können stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Risse im Bindegewebe der Unterhaut entstehen durch eine starke Gewichtszunahme. Schwangerschaftsstreifen findet man gerade bei Frauen, mit einem schwachen Bindegewebe.

    Die Schwangerschafts- oder auch Dehnungsstreifen müssen nicht unweigerlich sein. Jede Frau kann und sollte bei der Körperpflege in der Schwangerschaft gegen die Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

    Damit Ihre Haut die Hautdehnung während der Schwangerschaft gut überstehen kann, können Sie einiges beachten. Beginnen Sie mit einer ausgewogenen Ernährung und bewegen Sie sich Ihrem Zustand entsprechend. Bei der Körperpflege in der Schwangerschaft achten Sie vor allen Dingen darauf, die Durchblutung und die Elastizität Ihrer Haut zu fördern.

    Tipps für Ihre Körperpflege in der Schwangerschaft

    Durch eine regelmäßige Bürstenmassage fördern Sie die Durchblutung Ihrer Haut. Sie brauchen dafür nur eine Körperbürste mit Naturfasern. Beginnen Sie dabei immer an der untersten Stelle Ihres Körpers, also vom Fuß und gehen Sie dann zum Herzen hoch. Machen Sie weiter bei den Fingerspitzen, hoch zu den Armen. Achten Sie darauf, immer zu Ihrem Herzen zu bürsten. Für den Rücken kaufen Sie sich am besten eine Körperbürste mit einem verlängerten Stiel.

    Auch mit Wechselduschen können Sie die Körperpflege in der Schwangerschaft unterstützen. Beginnen Sie mit zwei Minuten warm und dann kalt. Beginnen Sie auch hier, wie bei der Bürstenmassage immer von unten, vom Fuß, nach oben, zum Herzen. Wenn Sie sich überwinden können, dann machen Sie weiter mit den Fingerspitzen der rechten Hand, hoch zu der inneren Seite des Unterarms. Lassen Sie den Wasserstrahl am Oberarm zurücklaufen und beginnen Sie auf der linken Seite. Auch den Bauch, den Po und den Rücken sollten Sie nicht vergessen.

    Nach der Bürstenmassage und der Wechseldusche sollten Sie möglichst jeden Tag den Bauch und die Oberschenkel zupfen und kneten. Benutzen Sie dafür ein gut riechendes Öl. Nehmen Sie ein wenig Haut zwischen Daumen und Zeigefinger und zupfen Sie vorsichtig die Haut von der Muskulatur weg. Machen Sie das so oft Sie wollen oder mögen. Zum Ende der Schwangerschaft reiben Sie das Öl nur noch sanft auf die Haut. Ihr Baby empfindet dieses Einreiben als Streicheleinheiten.

    Durch die Körperpflege in der Schwangerschaft werden Sie jede Veränderung Ihres Körpers besonders bemerken. Genießen Sie die Veränderungen und freuen Sie sich auf die Geburt Ihres Kindes.

    Hygiene im Alltagbakterienbefall

    Jeder Mensch ist von Keimen, Bakterien, Viren und Pilzen umgeben. Das ist auch gut so! Bakterien sind nicht alle schädlich. Wir Menschen benötigen Bakterien zum Leben. Sie schützen unsere Haut und helfen unserem Darm bei der Verdauung.

    Unser Immunsystem beschützt uns vor einer Vielzahl von Krankheitserreger. Die Erreger können durch das Benutzen von Türgriffen, Händeschütteln und Niesen übertragen werden. Gefährlich kann es erst werden, wenn unsere körpereigene Abwehr geschwächt ist. Eine ausreichende und sinnvolle Hygiene im Alltag kann Krankheiten vorbeugen. Dazu gehört nicht nur das Händewaschen, sondern die ganze Körperhygiene und auch das Sauberhalten der nächsten Umgebung.

    Eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Krankheitserreger ist das Waschen der Hände. Viele Menschen sind schon dazu übergegangen, auf das Händeschütteln zu verzichten, damit die Bakterien nicht den Besitzer wechseln.

    Aber – Sie sollten es auch nicht übertreiben. Das normale Händewaschen mit Seife verhindert schon Infektionen. Wenn Sie es übertreiben, dann können Sie schnell den normalen Säureschutzmantel der Haut zerstören. Durch übermäßige Hygiene wird der normale Säureschutzmantel der Haut zerstört und die Erreger und Keime haben es viel leichter in die Haut einzudringen.

    Nur durch eine sinnvolle und ausreichende Hygiene im Alltag können die nicht sichtbaren Bakterien und auch Krankheitserreger besiegt werden. Die Bakterien setzen sich nicht nur an den Körper, sondern auch auf Kleidung und Möbel fest.

    Besonders viele Bakterien findet man dort, wo es warm und feucht ist. Dabei steht das Bad nicht im Focus, sondern die Küche. Krankheitserreger tummeln sich besonders gerne auf Spülschwämme, Spültücher, in Abflüssen, auf Arbeitsflächen und im Kühlschrank. Benutzen Sie nur Spültücher, die Sie bis 60 Grad waschen können und wechseln Sie öfters einmal das Geschirrtuch und das Spültuch.
    Verhindern Sie, dass sich bestimmte Keime ungestört im Kühlschrank tummeln können. Mit einer regelmäßigen Säuberung beugen Sie sicher vor. Dann kann es erst gar nicht zu einer Magenverstimmung, Durchfall oder Erbrechen kommen. In der Küche kann es für die Gesundheit nur gefährlich werden, wenn eine starke Verunreinigung zu sehen ist. Auch durch eine falsche Lagerung von Fleisch oder Eier können sich die Erreger ungestört vermehren.

    Aber keine Sorge – durch die normale Hygiene im Alltag zu Hause kann jeder vorbeugen. Aggressive Putz- und Scheuermittel sind nicht unbedingt nötig.

    Unser Tipp für Ihre einfache Hygiene im Haushalt

    Benutzen Sie in Ihrem Haushalt einen normalen Haushaltsreiniger. Desinfektionsmittel sind nicht gut für die Gesundheit und für unsere Umwelt. Auch werden Krankheitskeime durch das Benutzen von Desinfektionsmittel widerstandsfähiger. Es gilt: zuviel ist nicht unbedingt besser.

    Hygienestandards einhalten

    Hygiene, was bedeutet das eigentlich? Hygiene bedeutet nichts anderes als eine natürliche Sauberkeit einzuhalten. Sauberkeit ist das Wichtigste um Krankheiten vorzubeugen. Im täglichen Leben bedeutet das, schädliche Keime zu beseitigen. Nicht alle Keime sind grundsätzlich gesundheitsschädlich. Der Mensch braucht Keime, um sein Immunsystem zu entwickeln und Allergien vorzubeugen. Im Bereich der Medizin versteht man unter Hygiene das Erhalten und die Förderung der Gesundheit.

    Um die üblichen Hygienestandards einhalten zu können, bedarf es nicht viel. Keime im Haushalt, die dem Menschen gefährlich werden können, sind hauptsächlich Salmonellen und nur einige andere. Um diese zu bekämpfen brauchen Sie keine Desinfektionsmittel, sondern nur heißes Wasser.

    Statt aggressiver Reiniger kann ein Dampfreiniger mit heißem Dampf die Keimfreiheit unterstützen.  Ein Dampfreiniger ist einfach in der Anwendung und reinigt nur mit heißem Wasserdampf.  Der Vorteil einer Reinigung mit einem Dampfreiniger ist auch, dass kleine Kinder und Tiere nicht mit aggressiven Mitteln in Verbindung kommen können und die Umwelt geschont wird.

    Zu den gefährlichen Keimen gehören die Keime aus tierischen Produkten. Besonders Geflügelfleisch ist mit Vorsicht zu behandeln. Geflügel sollte von anderen Lebensmittel getrennt aufbewahrt und verarbeitet werden. Die Schneidebretter und Messer, die zur Verarbeitung benutzt werden, können Sie unter heißem Wasser reinigen. Die Schneidebretter für Geflügel sollten nicht für andere Lebensmittel verwendet werden.

    Auch in einer Warmhaltekanne tummeln sich schnell verschiedene Keime. Mit heißem Essigwasser aufgefüllt, können Sie diese Keime und auch Kalkablagerungen einfach bekämpfen.

    Vorbeugend können Sie ganz einfache Maßnahmen ergreifen, um die Hygienestandards auch zu Hause einzuhalten. Gerade bei der Küchenarbeit ist Sauberkeit das Wichtigste. Bakterien können sich schnell über die Hände, die Arbeitsflächen, Schneidebretter oder auch Messer übertragen und vermehren.

    Benutzen Sie möglichst Schneideunterlagen, die Sie in der Spülmaschine säubern können. Aber auch mit Spülmittel oder sehr heißem Wasser können Sie effektiv hygienisch reinigen.
    Denken Sie auch daran, Spülschwämme und Spültücher regelmäßig auszutauschen oder zu waschen, denn gerade darauf können sich viele Bakterien tummeln.

    Sie müssen keine teuren Desinfektionsmittel kaufen, denn diese Mittel belasten nur die Umwelt. Mit ganz einfachen Dingen, wie Spülmittel, Essig oder Salz erzielen Sie den gleichen Effekt.
    Die Reinigung der Abflüsse, im Bad oder in der Küche, gehören nicht zu den beliebtesten Reinigungsarbeiten. Dabei geht es ganz schnell und einfach mit einem Gemisch aus Essig, Salz und Haushaltsreiniger oder Gebissreiniger-Tabletten. Diese Mittelchen können sogar Verstopfungen der Abflüsse beseitigen oder zumindest vorbeugen. Lassen Sie das Gemisch einige Zeit einwirken und schon ist alles blitzsauber und die Umwelt haben Sie auch nicht mit aggressiven Reinigern belastet.

    Handhygienehaendewaschen-richtig

    Die meisten Menschen wissen nicht, dass die Handhygiene enorm wichtig ist und sehr zu einem gesunden Leben beitragen kann. Die Bedeutung der richtigen Reinigung der Hände wird im Allgemeinen unterschätzt. Die richtige Handhygiene gehört aber zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen der Infektionsverhütung.

    In einer Studio wurde erkannt, dass Menschen bis zu 20 Mal in einer Minute ihr Gesicht mit den Händen berühren. Krankheiten können gerade über die Hände weitergetragen werden.
    Wenn sich Erkältungsviren auf den Händen befinden, dann kann man schon eine Erkältung bekommen, wenn man sich mit einem Finger das Auge reibt.

    Mit den Händen wird nun mal alles oder vieles angefasst. Dadurch sind sie die besten Keim- und Krankheitserreger. Kindern wird schon früh erklärt, beim Husten oder Niesen die Hände vor den Mund zu halten. Dabei ist ein Taschentuch, oder die Armbeuge wesentlich besser dafür geeignet.
    Regelmäßiges Händewaschen ist die erste Vorsichtsmaßnahme um eine mögliche Infektionsgefahr zu verringern.

    Besonders vor der Zubereitung der Mahlzeiten, nach dem Streicheln des Haustieres und natürlich nach der Benutzung der Toilette. Obwohl die Menschen schon lange wissen, dass eine Verbindung zwischen Hygiene und Gesundheit besteht, werden immer noch viele Menschen durch mangelnde Sauberkeit krank.

    Aber übertreiben Sie die Handhygiene nicht. Aus Angst vor möglichen Infektionen brauchen Sie nun nicht alle 10 Minuten Ihre Hände zu waschen. Das kann eher schädlich sein, als gesundheitsfördernd. Ständiges Händewaschen schadet der Haut. Die Hände werden schnell trocken und rissig und dadurch können sich sogar Entzündungen bilden.

    Handhygiene, aber richtig

    Nur das richtige Händewaschen hilft bei der Handhygiene. Die Hände kurz mit Wasser nass machen. Nun die Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einreiben. Auch die Handflächen und die Zwischenräume der Fingern sollten Sie nicht vergessen. Mit sehr warmen Wasser abspülen und wenn möglich mit einem Papierhandtuch oder unter einem Handtrockner trocknen.

    Keinen Sinn macht es, wenn Sie das Wasser laufen lassen und nur die Hände kurz unter den Strahl halten. Um die gesundheitsgefährdenden Mikroorganismen abzutöten, sollte man seine Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einschäumen. Wasser alleine kann keine Keime töten oder nur wenn es sehr heiß genutzt wird. Vermeiden Sie Seifenstücke, bevorzugen Sie Flüssigseife oder Waschlotionen.

    Krankheitskeime werden besonders durch die Benutzung von Türklinken, Lichtschaltern und viele Dinge im täglichen Leben gefördert. Deswegen können Sie trotzdem die Türen öffnen und die Lichtschalter betätigen. Der menschliche Körper kann durchaus damit umgehen.

    Bildquellen: Depositphotos.com // alexraths, Irochka

  • Studie: Krankheitsrisiken durch Blutgruppe beeinflusst

    Studie: Krankheitsrisiken durch Blutgruppe beeinflusst

    Eine aktuelle Studie zeigt, dass die verschiedenen Blutgruppen für verschiedene Krankheiten ein größeres oder geringeres Erkrankungsrisiko tragen. Wer also seine Blutgruppe kennt, der könnte so einiges darüber erfahren, auf welche Krankheiten er sich schon mal vorbereiten sollte. Aber viele Menschen in Deutschland kennen ihre Blutgruppe nicht. Frauen kenne ihre häufiger als Männer, da sie im Zuge einer Schwangerschaft ermittelt wird. Aber auch bei einer Blutspende wird die Blutgruppe erfasst.

    Die aktuelle Studie ist nur eine von vielen die belegen kann, dass die eigene Blutgruppe darüber bestimmt, wie hoch unser Krankheitsrisiko für diverse Erkrankungen ist. Erst im vergangenen Jahr haben sich Forscher der Uni Greifswald mit dieser Frage beschäftig. Die Studie befasst sich mit dem Risiko einer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Personen der Blutgruppe B haben ein 2,5-fach höheres Risiko als Personen der Blutgruppe 0, an dieser Krankheit zu leiden. Darüber hinaus wurde schon mehrfach nachgewiesen, dass auch das Herzinfarktrisiko beeinflusst wird.

    Es gibt vier Haupt-Gruppen: A, B, AB und Null. Es ist kaum erforscht, warum es zur Bildung der verschiedenen Typen kommt. Es kann aber beobachtet werden, dass in verschiedenen Regionen, verschiedene Blutgruppen stärker ausgeprägt sind. In Afrika findet man besonders häufig Personen mit der Gruppe Null. Dies lässt vermuten, dass es auf Grund von natürlicher Selektion zu der Typen-Vielfalt gekommen ist. Hier kommt auch der Zusammenhang zwischen Blutgruppe und Krankheitsrisiko wieder zum Tragen. Es konnte nachgewiesen werden, dass Personen der Gruppen A, B und AB eine bessere Überlebenschance bei der Pest hatten. Dem entsprechend haben in Regionen, in denen die Pest stark verbreitet war, mehr Personen dieser Blutgruppen überlebt und konnten diese weitergeben.

    Auch Demenz durch Blutgruppe beeinflusstblutgruppe

    In den USA haben Forscher nachgewiesen, dass ein klarer Zusammenhang zwischen der Blutgruppe und Demenz besteht. Dabei wurden Daten von 30.000 Personen ausgewertet. Diese Personen waren mindestens 45 Jahre alt. Die Studie wurde über einen Zeitraum von vier Jahren vorgenommen. Gedächtnisverlust tritt nach den Auswertungen der Studiendaten vor allem bei Personen mit der Blutgruppe AB auf. Die Chance als Träger dieser Gruppe an Demenz zu erkranken ist nahezu 80% höher als bei den Trägern der anderen Gruppe.

    Im Bereich der Gefäßerkrankungen sind es Personen der Blutgruppe Null, die ein wesentlich geringeres Risiko aufweisen. Der Verband Deutscher Kardiologen gibt sogar an, dass etwa 6 % aller Herz-Kreislauferkrankungen auf eine ungünstige Blutgruppe zurückzuführen ist. In diesem Fall also A,B und AB. Diese Personen haben einen höheren Anteil eines blutstillenden Eiweißes. Dies führt dazu, dass Blut leichter verklumpen kann und zu Verstopfungen der Blutgefäße führt.

    Über das Krankheitsrisiko hinaus finden Blutgruppen auch im Rahmen der Ernährung Beachtung. Der amerikanische Naturheilkundler Peter J.D’Adamo hat die Theorie bekannt gemacht, dass Personen unterschiedlicher Blutgruppe auch unterschiedliche Nahrung zu sich nehmen sollten. Die speziellen Diäten sollen für den Körper besonders gut verträgliche sein. Sie sollen Allergien minimieren und neue Vitalität wecken. Die Idee dahinter ist recht einfach. Der Forscher gibt an, dass die Blutgruppe Null die erst und älteste Gruppe ist. Von da an haben sich die anderer vier im Laufe der Evolution entwickelt. Die Diätpläne sind darauf ausgelegt, dass zur Entstehungszeit der verschiedenen Gruppen, die Nahrung anders aufgebaut war. So sind Personen der Gruppe Null an eine fleischhaltige Nahrung gewöhnt, da sie aus der Zeit der Jäger und Sammler stammt. Weniger geeignet ist hier die Aufnahme von Getreide, das es noch keine Landwirtschaft gab. Im Gegensatz zum Zusammenhang zwischen Blutgruppe und Krankheitsrisiko ist diese Diät allerdings nicht wissenschaftlich belegt. Es gibt viele Kritikpunkte von verschiedenen Seiten. Unter anderen wird immer wieder gesagt, dass gesamte Konzept sei darauf aufgebaut, die Anhänger zu teuren Blut-Test zu überzeugen. Denn einen kompletten Diätplan kann man nur dann erhalten, wenn man bestimmte Blutuntersuchungen durchführt.

    Medikamente für Blutgruppen-Krankheiten nicht vorhanden

    Es ist also wichtig, seine eigene Blutgruppe zu kennen. So kann man bereits einschätzen, ob man für gewisse Krankheiten anfälliger ist. Vor allem im Bereich der Herzerkrankungen kann man so besonders vorsichtig sein und seinen Lebensstil entsprechend anpassen. Vielmehr ist allerdings nicht möglich. Viele Krankheiten, wie etwa eine Gastritis können auch durch einen Wandel des Lebensstils nicht unbedingt verhindert werden. Auch eine Entwicklung von Medikamenten für diesen Bereich ist kein Ziel der nahen Zukunft. Grundsätzlich gilt, dass die Forschung hier noch in den Kinderschuhen steckt. Momentan kann zwar ein Zusammenhang nachgewiesen werden, aber keine fassbaren Gründe sind bekannt.

    Bildnachweiss: Depositphotos.com // Surabky, Wavebreakmedia