Schlagwort: Inhaltsstoffe

  • Teebaumöl heilt und hält gesund

    Teebaumöl heilt und hält gesund

    Das Teebaumöl ist seit dem 18.Jahrhundert bekannt, als ein Botaniker den berühmten Seefahrer James Cook auf seinen Reisen ins ferne Australien begleitet. Die dort lebenden Ureinwohner Aborigines fertigten aus dem Sud des Teebaumes ein Mittel mit dem sie Verletzungen und Hautprobleme effektiv behandelten. Die antibakterielle, antiseptische und gesundheitliche Wirkung des Teebaumöls wurde erst in den 1920er-Jahren erkannt.

    Teebaum als Ölquelle

    Die Quelle für das gesunde Öl ist der Teebaum, der zu den Myrtengewächsen zählt und besonders in Australien stark verbreitet ist. Das Teebaumöl wird per Wasserdampfdestillation der Blätter und Zweige erzeugt. Die Destillation ist nach ein bis drei Stunden abgeschlossen. Das duftende Öl hat eine klare oder minimal gelbliche Färbung. Der Geruch ist frisch und würzig. Die Heilwirkung stammt vor allem von den Inhaltsstoffen Cineol und Terpin. Auf Grund der recht kostenintensiven Ölgewinnung ist Teebaumöl sehr teuer. Ein Fläschchen mit 20 ml Inhalt kostet etwa 4 bis 10 Euro. Generell sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass das Teebaumöl aus einem ökologischen Anbau stammt und eine gute bis sehr gute Qualität hat. Die Qualität hat einen entscheidenden Einfluß auf die Wirksamkeit des ätherischen Öls.

    Teebaumöl vielseitig einsetzbar

    Das Teebaumöl kann auf vielseitige Weise eingesetzt werden. Das wertvolle Öl hat eine entzündungshemmende Wirkung und wirkt wundheilend. Zur Bekämpfung von Warzen, Pickeln, Akne und weiteren Hautkrankheiten eignet sich das ätherische Öl optimal. Auf Hautpilze hat das Teebaumöl eine tödliche Wirksamkeit und gegen eine Entzündung des Zahnfleisches ist es sehr effizient. Eine Erkältung kann gelindert werden, indem ein paar Tropfen in Wasser oder Tee gegeben werden.

    Der größte Vorteil ist seine gewebeschonende Anwendung, jedoch kann es in seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion kommen. Auf Grund einer möglichen Allergie sollte das Teebaumöl vorher auf der Haut aufgetragen und getestet werden. Zeigt die Haut keine Rötung besteht keine Allergie und das gesunde Öl ist ohne Sorgen einsetzbar. In die Augen und auf Schleimhäute sollte Teebaumöl nicht geraten, weil dies schmerzhaft sein und Schäden verursachen kann.

    Bei seelischen Problemen helfen die hohen Anteile bestimmter Alkohole des Teebaumöls. Es werden Ängste abgebaut und an Selbstbewusstsein gewonnen. Depressive Stimmungen verfliegen mit dem wirksamen ätherischen Öl und sorgen wieder für ein gutes psychisches Wohlbefinden. Seine Wirksamkeit entfaltet das Teebaumöl auch bei Antriebslosigkeit, fehlender Motivation und Mattheit. Wer sportlich aktiv ist, dem sei ein Fußbad mit ein paar Tropfen Teebaumöl empfohlen, wodurch erschöpfte Füße wieder munter werden.

    Bewährtes Hausmittel

    Als Hausmittel hat sich das Öl des Teebaums mittlerweile fest in vielen Haushalten etabliert. Ein Fläschchen Teebaumöl sollte in keinem Haushalt fehlen. Auf Grund seiner vielfältigen Einsatzbereiche kann das Öl so manches teures Medikament, wie zum Beispiel gegen Erkältung, Pickel oder Warzen ersetzen. Je nach Verbrauch kann ein Fläschchen zwei bis drei Monate oder länger halten. Die Gesundheit wird es einem danken, wenn man bei Beschwerden und Zipperlein auf das natürliche Teebaumöl statt Medikamenten mit Nebenwirkungen vertraut.

    Bild: © Depositphotos.com / vladvitek

  • Gesundes Eiweiß für die Muskeln

    Gesundes Eiweiß für die Muskeln

    Eiweiß gehört zu den Bausteinen, die der Körper benötigt, um gesund und fit zu bleiben. Der Körper verwendet das Eiweiß auf viele unterschiedliche Arten, unter anderem für das Immunsystem, für den Aufbau von Enzymen und Hormonen, zur Übertragungen von Nervenimpulsen sowie für den Transport von Sauerstoff, Eiweiß wird zudem für die Blutgerinnung und den Aufbau von Muskeln benötigt. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie dem Körper das lebenswichtige Eiweiß zugeführt werden kann. Eine Möglichkeit bietet die Nahrung, denn im Fisch, in Schalentieren, aber auch in Milchprodukten und Geflügelfleisch ist viel Eiweiß enthalten. Eine Alternative ist konzentriertes Eiweißpulver, das als Nahrungsergänzungsmittel in einer großen Auswahl angeboten wird.

    Eiweiß für den Muskelaufbau

    Es gibt unterschiedliche Mittel und Wege, um Muskeln aufzubauen und einen „Sixpack“ zu bekommen. Gezieltes Krafttraining führt früher oder später zur gewünschten Muskelmasse, aber das setzt Geduld und auch ein bisschen Mühe voraus. Dann gibt es den einfachen Weg, um die Muskeln wachsen zu lassen, aber dieser führt über verschiedene „Mittelchen“, die zwar den Bizeps anschwellen lassen, für die Gesundheit aber weniger gut sind. Eine dritte Möglichkeit bietet eine extrem eiweißhaltige Nahrung, aber wer möchte sich schon ausschließlich von Hühnereiern, Geflügelfleisch und Milchprodukten wie zum Beispiel Magerquark ernähren? Dazu kommt, dass der Körper Eiweiß nur in einer bestimmten Menge verarbeiten und sinnvoll einsetzen kann, der Rest wird einfach verdaut.

    Die richtige Mischung

    Um Muskelmasse aufzubauen, braucht es die richtige Mischung, und die besteht aus konzentriertem Eiweiß und gezieltem Training. Um den Körper das benötigte Eiweiß zu geben, ist Eiweiß in Pulverform sinnvoll, das zu den Nahrungsergänzungsmitteln gehört. Das Eiweißpulver wird einfach in Milch oder Wasser angerührt und es schmeckt nach Schokolade oder auch nach Vanille. Wer regelmäßig trainiert, der kann seinen Eiweißshake direkt nach dem Training zu sich nehmen und so den Eiweißhaushalt wieder auffüllen. Ein Shake ist auch eine gute Idee für alle, denen tagsüber die Zeit für eine Mahlzeit fehlt, denn der Shake versorgt den Körper mit den nötigen Proteinen und da er kaum Kalorien hat, sorgt er auch noch für eine schlanke Figur.

    Eiweiß – Auf die Qualität kommt es an

    Das Angebot an Eiweißpulver ist mehr als groß. Wer sich noch nie mit diesem Thema befasst hat, jedoch das gehaltvolle Pulver einmal ausprobieren möchte, der steht schnell vor einem Problem. Welches Pulver ist das beste und von welchem sollte man besser die Finger lassen? Die Frage kann relativ schnell beantwortet werden, zum Beispiel auf der Seite www.sixpackcode.de/der-grosse-eiweisspulver-test-auf-sixpackcode-de/. Auf der Seite werden die verschiedenen Anbieter genau unter die Lupe genommen und die ausführlichen Testberichte machen es einfach, den passenden Eiweißshake zu finden. Bei Eiweißpulver gilt, was auch für viele andere Produkte gilt – wenn der Preis verlockend niedrig ist, dann sind die Inhaltsstoffe nicht selten billig. Wer meint, zu einem extrem günstigen Kaufpreis hochwertige Ware zu bekommen, der muss sich immer fragen, wie dieser günstige Preis zustande gekommen ist. Bei Eiweißpulvern, die zum Dumpingpreis im Supermarkt angeboten werden, finden sich nicht selten eher minderwertige Proteine, die aus Soja oder Weizen gewonnen wurden. Wer hochwertige Qualität möchte, der muss schon ein wenig tiefer in die Tasche greifen.

    Wie gesund sind Eiweißshakes?

    Nahrungsergänzungsmittel leben mit einem schlechten Ruf, und Eiweiß- oder Proteinshakes machen da keine Ausnahme. Immer wieder finden sich Kritiker, die behaupten, dass konzentriertes Eiweiß in Pulverform ein Blender ist, der vorgibt, die Muskeln aufzubauen, aber dieses Versprechen nicht halten kann. Diverse Studien beweisen jedoch das Gegenteil und empfehlen dieses zusätzliche Eiweiß sogar. Vor allem für diejenigen, die eine Diät machen, haben sich Eiweißshakes bewährt, denn wie bei fast jeder Diät, verliert der Körper zuerst Eiweiß aus der Muskelmasse. Mit den entsprechenden Shakes wird dieser Mangel wieder ausgeglichen.

    Bild: © Depositphotos.com / sergoua

  • Weizengras – wirksam mit Vitalstoffen

    Weizengras – wirksam mit Vitalstoffen

    Lange Zeit galt Weizengras als eine Art Mysterium der Gesundheitsfanatiker, und da es lange Zeit keine gesicherten Studien gab, wird bis heute darüber diskutiert, ob Weizengras einen gesundheitlichen Nutzen hat oder eher nicht. Was allerdings feststeht und auch wissenschaftlich fundiert ist, ist die Tatsache, dass der junge Weizen viele Vitalstoffe hat. Wer Weizengras in die Ernährung integriert, der profitiert zum Beispiel von den Antioxidantien, die im Weizengras enthalten sind und die erfolgreich die freien Radikalen bekämpfen, welche im Verdacht stehen, krebsauslösend zu sein. Weizengras hat aber noch mehr gesundheitsfördernde Aspekte.

    Ist Weizengras eine Alternative zum Brot?

    Wer sich beim Anblick einer Herde grasender Kühe oder Pferde schon einmal gefragt hat, wie diese Tiere alleine durch ihre ausschließlich pflanzliche Nahrung zu solchen Kraftpaketen werden, der wird sich vielleicht auch fragen, warum Menschen das nicht schaffen. Menschen essen Getreide wie Weizen, Dinkel, Hirse, Roggen und Hafer, die übrigens alle zu den Süßgräsern gehören, nur über Umwege, wie beispielsweise Nudeln, Brot oder Brötchen, aber sie essen nicht das ursprüngliche Getreide wie Weizengras. Das kann ein Fehler sein, denn nur das natürliche Produkt hat diese Quellen an Nährstoffen, die Kühe und Pferde so stark machen.

    Fundierte Studien

    Neue Studien haben die gesundheitliche Wirkung von Weizengras untersucht und viele sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Weizengras durchaus als Superfood gesehen werden kann. Weizengras kann, wenn es regelmäßig konsumiert wird, eine Art Frischzellenkur sein, denn der junge Weizen ist reich an Chlorophyll, Vitaminen, Enzymen und Mineralstoffen. Schon wenige Gramm Weizengras können es, was das die Nährstoffe angeht, mit mehreren Kilogramm Gemüse aufnehmen. Im Einzelnen sehen die Inhaltsstoffe von Weizengras wie folgt aus:

    • 5-mal mehr Magnesium als Bananen
    • 11-mal mehr Kalzium als Milch
    • 50-mal mehr Vitamin E als Spinat
    • 30-mal mehr Vitamin B1 als Kuhmilch
    • 5-mal mehr Eisen Spinat
    • 60-mal mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte

    Dazu kommt ein sehr hoher Anteil an Eiweiß, der Weizengras auch für Veganer und Vegetarier interessant macht. Das erklärt auch die Muskelmasse von Pferden und Kühen. Weizengras hat 24-mal so viel Eiweiß wie es Hühnereier bieten und übertrifft in diesem Bereich auch die Milch um das Achtfache.

    Weizengras bei Darmerkrankungen

    Erst seit wenigen Jahren befasst sich die Wissenschaft intensiv mit der Heilkraft des Weizengrases. Eine Studie kam jetzt zu der Erkenntnis, dass der junge Weizen vor allem bei der chronischen Darmerkrankung Colitis ulcerosa ein gutes und effektives Mittel sein kann. So wurden im Rahmen einer Studie mehrere Menschen, die unter dieser chronischen Entzündung des Darms leiden, einen Monat lang mit 100 Millilitern Weizengrassaft behandelt, und alle der Betroffenen haben nach Beendigung der Studie einen deutlichen Rückgang der Beschwerden gespürt.

    Weizengras – eine Hoffnung auch bei Brustkrebs?

    Auch mit dem Thema Krebs, genauer gesagt mit dem Brustkrebs, haben sich einige internationale Studien im Zusammenhang mit Weizengras beschäftigt. Der Schwerpunkt lag hier bei den Menschen, die sich nach der Diagnose Brustkrebs einer Chemotherapie unterziehen mussten. Vermutlich hat Weizengras einen günstigen Einfluss auf die sogenannte Myelotoxizität, einen Vorgang, bei dem die Zellen, die für die Blutgerinnung, die Versorgung mit Sauerstoff und für die Immunität sorgen sollen, nicht mehr funktionieren. Dieser Vorgang kann lebensgefährlich sein, denn wenn diese Zellen abnehmen, dann ist der Körper praktisch schutzlos. Die Studienteilnehmerinnen tranken jeden Tag 60 Milliliter Weizengrassaft. 17 % konnten an der Studie bedingt durch starke Übelkeit nicht mehr weiter teilnehmen, aber bei den anderen Probandinnen stellten die Forscher fest, dass Weizengras vermutlich in der Lage ist, den Prozess der Myelotoxizität zu hemmen.

    Es gibt aber noch einen Grund, warum Weizengras für die Behandlung von Krebs zukünftig von großer Bedeutung sein kann, denn Weizengras hat die vorteilhafte Eigenschaft, die freien Radikalen, die Krebs auslösen können, einfach zu absorbieren.

    Bild: © Depositphotos.com / jannystockphoto

  • Gesünder leben mit Chia-Samen & Co.

    Gesünder leben mit Chia-Samen & Co.

    Das Leben wird in der heutigen Zeit vor allem durch den Konsum bestimmt und die günstigen Preise in den Supermärkten verlocken dazu leckere kalorienreiche Nahrungsmittel wie Nougatringe, Nutella, Plätzchen, Steaks oder Fertiggerichte zu kaufen. Auf die Gesundheit wirken sich solche und ähnliche Gerichte mit suboptimaler Nährstoffbilanz auf Dauer negativ aus. Eine Umstellung auf gesunde alternative Lebensmittel bringt für den Körper langfristig positive Erfolge, vor allem in Bezug auf das Gewicht und dem seelischen Wohlbefinden.

    Chia-Samen – Powerfood aus Mexiko

    Das südamerikanische Volk der Maya hat schon gesund gelebt, indem sie Chia-Samen in ihren täglichen Ernährungsplan aufgenommen haben. Vor allem die Boten profitierten von dem hohen Nährstoffgehalt der Chia-Samen. Im Magen quellen die Samen auf und halten das Hungergefühl für drei bis fünf Stunden auf Abstand. Heute sind Chia-Samen als Powerfood bekannt und werden mittlerweile überall angeboten. Bei Rossmann, DM und einigen Supermarktketten sind die gesunden Samen für weniger als 10,00 Euro für eine 350 bis 500 Gramm Packung zu haben. Eine Ernährungsumstellung sollte die Chia-Samen beinhalten. Denn in ihnen stecken die wertvollen Inhaltsstoffe Kalzium, Kalium, Eisen, Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren mit denen der Körper gesund ernährt wird. Der Kalziumgehalt ist 500 mal höher als in Milch und die Verdauung anderer Lebensmittel wird in Verbindung mit Chia-Samen erleichtert.

    Wer die Nährstoffbomben in Wasser aufweicht, wird deren hohe Wasseraufnahme bemerken, weshalb sie sich optimal für eine Regulierung des Wasserhaushalts eignen. Bei sportlichen Aktivitäten wirken die Chia-Samen wunderbar als Energielieferant und sind dazu noch glutenfrei. Geeignet sind die mexikanischen Powersamen zur Ernährungsumstellung, Wundheilung, Linderung von Gelenkschmerzen, Diabetes, Gewichtsreduzierung, Sodbrennen und vielen weiteren Problemen. In Wasser aufgequellt eignen sie sich als Eiersatz beim Backen. Ein Chia-Pudding ist sehr lecker und entsteht indem die Samen in eine Schüssel Milch gelegt werden. Nach rund fünf Stunden sind sie fest geworden und haben einen gesunden Pudding als Alternative zu industriellen Puddingcremes aus der Tüte gebildet.

    Dinkel statt Weizenmehl

    Eine Alternative zu klassischem Mehl stellen Dinkel und Leinsamen dar. Das Dinkelkorn zählt zu den Spelzgetreiden und ist eine Weizenart. In Ägypten wurde der Dinkel im Altertum angebaut und fand dann Verbreitung bis nach Europa. Die berühmte Heilerin Hildegard von Bingen schwörte auf das Dinkelkorn und empfahl des allen Menschen in jeder Lebenslage als ein gesundes Nahrungsmittel.

    Im Vergleich zum Weizenmehl der Type 405 oder 450 enthält Dinkelmehl deutlich mehr Mineralstoffe. Neben den Mineralstoffen ist der Anteil an Spurenelementen ebenfalls höher. Der starke Kieselsäure-Gehalt wirkt sich zudem positiv auf das Hautbild aus. Der Gehalt an Vitamin B1, B2, B3, B6 und E ist anteilig höher als beim Weizenmehl. Zur Vorbeugung vor Krankheiten eignet sich das Dinkelkorn und Dinkelmehl, vor allem weil die enthaltenen Fettsäuren, Nährstoffe und Aminosäuren qualitativ sehr hochwertig sind. Auf die Stimmung wirkt sich Dinkel positiv aus und dafür verantwortlich ist eine spezielle Aminosäure. Die körperliche und geistige Leistung kann durch den Verzehr von Dinkel nachhaltig gesteigert werden. Der Verzicht auf Weizenmehl und Dinkel als Alternative ist ein Gewinn für die Gesundheit.

    Eine Ernährungsumstellung, in welcher Chia-Samen und Dinkelmehl in den Ernährungsplan aufgenommen werden, wirkt sich langfristig positiv auf das gesundheitliche Wohlbefinden aus. Es gibt wunderbare Rezepte für leckere Gerichte aus Dinkel und Chia-Samen mit denen der Speiseplan bereichert werden kann.

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  • Ist eine Babytrage empfehlenswert?

    Ist eine Babytrage empfehlenswert?

    Menschen sind von Natur aus „Tragelinge“, denn schon zu allen Zeiten haben Mütter und auch Väter ihre Kinder nah bei sich auf dem Rücken oder vor dem Bauch getragen. Kinderwagen gab es noch nicht und um arbeiten zu können, mussten die Eltern ihre Hände frei haben, und deshalb wurde der Nachwuchs nah beim Körper getragen, meist in einem Tuch. In der modernen Zeit war es lange Zeit verpönt, die Kinder in einer Babytrage zu tragen, vor allem, weil viele Kinderärzte nicht müde wurden, zu prophezeien, dass die Kinder auf diese Weise einen irreparablen Rückenschaden bekommen. Heute denkt man anders darüber und die Babytrage ist wieder im Trend.

    Ab wann können Kinder in der Babytrage getragen werden?

    Viele Mütter, die ihre Kinder gerne in einer Babytrage eng bei sich tragen wollen, fragen sich, ab wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um das Kind in eine Babytrage zu legen. Die Antwort auf diese Frage lautet: Je eher, desto besser, denn ein kleines Kind liebt es, nah bei der Mutter zu sein, ihre Wärme und ihren Herzschlag zu spüren. Theoretisch können Mütter ihre Babys schon auf dem Weg vom Krankenhaus nach Hause in einer Babytrage tragen. Ärzte raten allerdings dazu, dass der Säugling ein Gewicht von mindestens 3.500 Gramm haben sollte.

    Wie gesund sind Babytragen?

    Lange Zeit hatten Babytragen einen denkbar schlechten Ruf. Der Kopf des Kindes wird nicht richtig gestützt, hieß es und es war auch eine weitverbreitete Meinung, dass die Babytrage für den kindlichen Rücken nicht optimal ist. Sicher gibt es auch heute noch Babytragen, die für den Rücken eines Babys nicht gesund sind und auch Hüftschäden sind keine Seltenheit, wenn die Wahl auf die falsche Babytrage fällt. Viele Kinder fühlen sich in einer Babytrage auch nicht sonderlich wohl, wenn sie entgegen ihrer natürlichen Beinstellung in eine ungewohnte Haltung gezwungen werden. Wenn die Eltern merken, dass sich ihr Baby in einer Babytrage nicht wohlfühlt, dann sollten sie ihr Kind besser in einem Kinderwagen transportieren.

    Welche Babytragen sind zu empfehlen?

    Wie können Eltern eine gute von einer wenigen guten Babytrage unterscheiden? Das funktioniert am besten über einen Vergleich des Materials und der Inhaltsstoffe. Empfehlenswert sind grundsätzlich natürliche Materialien in Bio-Qualität, wobei reine Baumwolle immer eine gute Wahl ist, denn Baumwolle ist robust, strapazierfähig und lässt sich auch bei hohen Temperaturen in der Waschmaschine waschen. Damit sich das Baby in seiner Babytrage wohlfühlt, ist es wichtig, auf den richtigen Komfort zu achten. So sollten die Schultergurte einer Babytrage ausreichend breit und immer gut gepolstert sein. Ist das Baby neun Monate alt, dann sollte die Babytrage eine zusätzliche Tragefunktion an der Hüfte haben, denn sonst wird es für die Eltern unter Umständen sehr anstrengend, das Baby zu tragen. Qualitativ hochwertige Babytragen haben immer eine Hüfttragefunktion, die es je nach Material und Hersteller möglich macht, Kinder bis zum fünften Lebensjahr in einer Babytrage zu tragen.

    Wie wird das Baby optimal getragen?

    Eine Babytrage sollte immer die natürliche Körperhaltung des Kindes unterstützen und eine Anhock-Spreiz-Stellung möglich machen. Diese sogenannte M-Stellung wird immer dann erreicht, wenn an der Beinstellung des Babys ein M erkennbar ist. Das heißt, die Füßchen und der Po sind unten und die Knie zeigen nach oben. Um die perfekte Babytrage zu finden, sollten Eltern das Kind mit zum Einkauf nehmen und im Geschäft die unterschiedlichen Babytragen ausprobieren. Ist eine gesunde M-Stellung möglich, dann ist die Babytrage perfekt.

    Welche Vorteile bietet eine Babytrage?

    Eine Babytrage hat im Vergleich zum klassischen Kinderwagen viele Vorteile. Die Mutter oder der Vater haben immer die Hände frei und wenn es ums Treppensteigen oder um eine Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel geht, dann sind die Eltern nicht auf fremde Hilfe angewiesen.

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  • Mit Eukalyptusöl befreit durchatmen

    Mit Eukalyptusöl befreit durchatmen

    Wenn Kinder erkältet sind, dann können Eltern sie nur schwer aufheitern, eine Möglichkeit bieten Bonbons, die nach Eukalyptus schmecken. Das wohlschmeckende Eukalyptusöl ist perfekt, um die Atemwege zu befreien und die verstopfte Nase wieder zu öffnen, aber Eukalyptusöl kann nicht nur als Bonbon genascht werden, es ist auch ein gutes Mittel zum Inhalieren. Für alle, die erkältet sind, ist es zudem eine große Wohltat, wenn die Brust mit dem ätherischen Öl eingerieben wird. Eukalyptusöl hat jedoch noch andere Vorzüge, denn es kann unter anderem auch bei Verspannungen und bei rheumatischen Beschwerden helfen.

    Die Inhaltsstoffe von Eukalyptusöl

    In den Blättern des Eukalyptusbaumes, der unter anderem in Australien wächst, befinden sich 3,5 % ätherisches Öl. Dieses Öl besteht in der Hauptsache aus Cineol, aus Alpha-Pinen und aus Limonen, zusätzlich enthält Eukalyptusöl auch besondere Gerbstoffe und Eucalyptol. Der wichtigste Wirkstoff aber ist das Cineol, denn es wirkt unter anderem sehr entspannend und beruhigend auf die Muskulatur der Bronchien, auch die Oberflächenspannung der Lungenbläschen verändert sich und das sorgt für einen Gasaustausch, der sich wiederum beruhigend auf die Atemwege auswirkt.

    Perfekt für freie Atemwege

    Eukalyptusöl reizt die Nervenfasern und stimuliert die Flimmerhärchen, die sich in den Atemwegen befinden. Diese Flimmerhärchen sind schuld daran, dass sich Schleim festsetzen kann. Das Eukalyptusöl lockert die festsitzenden Sekrete auf und macht den Abtransport des Schleims aus den Bronchien und der Nasenschleimhaut einfacher und das Abhusten wird ohne Probleme möglich. Eukalyptusöl kann aber noch mehr, denn es stimuliert auch die Kälterezeptoren und bewirkt, dass die Nasenschleimhaut bei einer Erkältung abschwillt. Durch das Gefühl von Kälte in der Nase ist sie immer frei und man kann durchatmen. Eukalyptusöl ist auch deshalb ein hervorragendes Mittel bei Erkältungskrankheiten, da es die Fähigkeit besitzt, Keime abzutöten. Die Gerbstoffe töten die Viren und Bakterien und sorgen dafür, dass sich die empfindlichen Schleimhäute zusammenziehen und somit bietet die Oberfläche des Gewebes keine Angriffsfläche mehr für Krankheitserreger aller Art.

    Eukalyptusöl entspannt

    Auch wenn Eukalyptusöl die Haut im ersten Moment reizt, es fördert auch die Durchblutung der Haut und das trägt dazu bei, dass entzündliche Prozesse auf der Haut schneller abheilen können. Mit dieser Eigenschaft ist das Öl der Eukalyptusblätter ideal bei der Behandlung von rheumatischen Beschwerden, aber auch bei Verspannungen, wie sie zum Beispiel beim Sport entstehen.

    Viele verschiedene Anwendungsbereiche

    Eukalyptusöl kann auf vielfältige Weise verwendet werden. Es gibt das heilsame Öl in Form von Tabletten und Kapseln, es ist als Salbe erhältlich und auch als Tee und als Badezusatz sehr beliebt. Da Eukalyptus für unschönes Aufstoßen sorgen kann, sind magensaftresistente Kapseln zu empfehlen. Menschen, die mit der Leber Probleme haben, sollten jedoch vor der Einnahme der Kapseln mit ihrem Arzt sprechen.

    Die Diskussionen um das Eukalyptusöl

    Ätherische Öle, die wie das Eukalyptusöl Cineol, Alpha-Pine und Limonen enthalten, sind nicht erst seit heute in der Kritik. Schon seit längerer Zeit warnt unter anderem das Bundesumweltamt davor, mit Eukalyptusöl die Räume zu befeuchten. Das Bundesumweltamt muss aber auch einräumen, dass es nicht leicht ist, die gesundheitliche Wirkung richtig zu bewerten. Auf der anderen Seite hat die Stiftung Warentest keinerlei Bedenken, wenn es um Eukalyptusöl als ätherisches Öl für die Raumbefeuchtung geht.

    Vorsicht bei der Anwendung

    Bei der Anwendung von Eukalyptusöl sollten einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. So sollten zum Beispiel Menschen, die unter Asthma oder unter einer chronischen Erkrankung der Atemwege leiden, da Öl nach Möglichkeit nicht einatmen, auch bei Erkrankungen der Galle und Leber sowie bei Entzündungen des Magens ist Eukalyptusöl gefährlich. Eukalyptusöl sollte zudem auf keinen Fall unverdünnt auf die Haut aufgetragen oder eingenommen werden. Kinder unter drei Jahren dürfen das Öl ebenfalls nicht einatmen, denn die Dämpfe können bei ihnen Atemnot verursachen.

    Bild: © Depositphotos.com / OlafSpeier