Schlagwort: Knochen

  • Body-Mass-Index

    Body-Mass-Index

    Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein Richtwert, der mittels einer Formel das Verhältnis von Körpergröße und Körpergewicht ermittelt. Für Frauen und Männer werden jeweils unterschiedliche BMI Werte ermittelt. Dabei ist der BMI kein absoluter Richtwert, sondern von individuellen Faktoren abhängig.

     

    Was sagt der Body-Mass-Index aus?

    Mittels des Body-Mass-Index kann Aufschluss gegeben werden über vorhandenes oder beginnendes Übergewicht, aber auch bedenkliche Untergewichtigkeit. Wer bei den Allgemeinwerten des Body-Mass-Index zu weit darunter oder auch nur ein wenig darunterliegt, sollte seine Ernährung umstellen und die Lebensweise verändern. Deshalb legt die deutsche Gesellschaft für Ernährung folgende Werte zugrunde: Bei Frauen 19 bis 24, bei Männern 20 bis 25.

    Kurzum die Formel zur Berechnung lautet: BMI = Körpergewicht – Körpergröße in Metern zum Quadrat.

     

    Im Folgenden kannst du deinen BMI gleich ausrechnen lassen:

    Gewicht:  [kg]
    Grösse:  [cm]
    BMI:

     

    Dabei handelt es sich beim Body-Mass-Index nicht um unverrückbare Werte. Menschen, die Sport mit Gewichten betreiben, liegen höher ohne zu hohen Fettanteil, auch Knochenstruktur und andere Faktoren spielen eine Rolle. Zusätzlichen Aufschluss geben Fettmessungen. Der Body-Mass-Index kann jedoch anzeigen, ob alles im grünen Bereich ist oder Warnsignale aufleuchten. Somit sind Werte unterhalb von 18 und oberhalb von 30 deutliche Anzeichen für Untergewicht oder starkem Übergewicht.

     

    Der Body-Mass-Index sollte nicht Maß aller Dinge sein. Extreme Abweichungen sind in der Regel auch ohne Berechnung zu erkennen. Jedoch kann der Index sie noch einmal verdeutlichen. Bei extrem hohen Werten kann es sich um krankhafte Adipositas handeln. Starke Unterschreitungen können auf eine beginnende oder bereits akute Magersucht deuten. Doch hinter starken Gewichtsabweichungen können sich auch andere Krankheiten verbergen, wie Diabetes, Magen-Darm-Erkrankungen, schwere Stoffwechselstörungen.

     

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  • Zahnschäden bei Diabetes

    Zahnschäden bei Diabetes

    Diabetiker neigen des Öfteren zu Zahnschäden und Entzündungen im Bereich des Zahnfleisches. Zahlreichen Diabetikern ist dieses Problem in Bezug auf Zahnpflege kaum bewusst. Jedoch wirkt sich die Zuckerkrankheit negativ auf das Zahnfleisch sowie die Zähne aus.

     

    Welchen Einfluss übt Diabetes auf Zahnfleisch und Zähne aus?

    Ist der Blutzuckerspiegel auf Dauer erhöht, treten Schädigungen im Herz-Kreislauf-System und den Blutgefäßen auf. Ein schlecht eingestellter Diabetes hat fernerhin eine mangelhafte Sauerstoffversorgung von Gewebe, Muskulatur und Organen zur Folge. Hieraus resultiert eine schlechte Wundheilung.

     

    Sehr oft nehmen bei Diabetikern auch feinste Nervenzellen Schaden, so dass sich das Schmerzempfinden verändert. Da bei einem erhöhten Blutzucker die Speichelproduktion herabgesetzt ist, leiden Diabetiker häufig an Mundtrockenheit. Dadurch erfährt die Bildung von Zahnkaries eine Begünstigung. Aus diesem Grund sollten von Diabetes mellitus Betroffene auf eine sorgfältige Zahnpflege großen Wert legen. Nur so haben unbemerkte Entzündungen im Mund kaum eine Chance. Selbst Diabetiker, die keine Beschwerden haben, sollten in regelmäßigen Abständen ihren Zahnarzt aufsuchen.

     

    Mögliche Schädigungen im Bereich des Mundes

    Schon aus leichteren Druckstellen am Zahnfleisch können bei Diabetikern schlecht heilende Wunden entstehen. Da bei Zuckerkranken die Widerstandskraft gegen Bakterien, die zu einer Zahnfleischentzündung führen, herabgesetzt ist, genügen schon kleine Abschürfungen zur Hervorrufung derselben. Bedingt durch die schlechte Durchblutung nehmen diese Bakterien schnell zu. Wird die Entzündung nicht behandelt, bilden sich schnell Zahnfleischtaschen. Diese können Eiter bilden oder bluten. Durch die voranschreitende Entzündung kann der Knochen mit angegriffen werden. Ein Zahnverlust ist die Folge.

     

    Darauf müssen Diabetiker bei der Zahnpflege achten

    Für die Zahnpflege empfiehlt es sich, auf weiche Zahnbürsten zurückzugreifen. Ferner sollte Zahnseide regelmäßig zur Anwendung kommen. Ein mehrmaliges gründliches Reinigen pro Tag ist essentiell. Zur Kariesvorbeugung eignet sich eine Zahnpasta mit Fluor. Schädliche Bakterien lassen sich ideal mit einer desinfizierenden Mundspüllösung bekämpfen. Zusätzlich kann auch Zahnpflegekaugummi nach der Mahlzeit zum Schutz des Zahnschmelzes und Neutralisierung von Säuren Verwendung finden. Damit Keime keine Chance zur Vermehrung haben, sollten Diabetiker ihre Zahnbürste alle vier Wochen austauschen. Ist ein Diabetiker im Besitz eines Zahnersatzes, sollte dieser genau passen und keine Druckstellen hinterlassen. Auf Implantate ist zu verzichten.

  • Polyneuropathie durch Alkohol

    Polyneuropathie durch Alkohol

    Die Polyneuropathie – Missempfindungen und unsägliche Schmerzen am ganzen Körper – ist nur eine von vielen möglichen Folgen, die auch durch Alkohol auftreten können. Zwar gibt es Polyneuropathien auch in Verbindung mit anderen Leiden, jedoch ist die Polyneuropathie durch Alkohol eine häufige Spätfolge langjährigen Missbrauchs. Wir wollen hier jedoch auch noch auf weitere Schädigungen eingehen.

     

    Gründe für Alkoholmissbrauch

    Leider ist es in unserer modernen Gesellschaft so, dass Leistungsdruck und mangelnde Bereitschaft, aber auch die fehlende Belastbarkeit unserer Jugend häufig zum frühen Kontakt mit Alkohol führen. Jedes Kind und jeder Jugendliche, der in großen Mengen Alkohol zu sich nimmt, weisen nicht nur langfristig schlimme gesundheitliche Schäden auf. Sie werden auch, so besagen es einige Studien, eher zu exzessiven Alkoholikern, wenn sie erwachsen sind. Denn frühzeitige Erfahrungen mit Alkohol fügen dem Gehirn noch mehr Schaden zu, als bisher vermutet.

     

    Fast die Hälfte aller jungen Menschen, die bereits vor dem 14. Lebensjahr den ersten Alkohol tranken, wurden in ihrem späteren Leben alkoholabhängig, so hingegen Personen, die das erste Mal mit 21 Jahren Alkohol tranken, nur 9 Prozent zu Alkoholikern wurden. Nicht nur das Risiko, abhängig zu werden erhöht sich mit dem frühzeitigen Start in die Abhängigkeit. Die Abhängigkei setzt umso früher ein, je jünger der Mensch bei seiner ersten Erfahrung mit Alkohol ist.

     

    Falsche Vorbilder

    Viele Kinder und Jugendliche, die Alkoholiker sind, stammen aus Familien, wo ein oder beide Elternteile ebenfalls entsprechend belastet sind. Dadurch, dass der jugendliche Organismus sich noch entwickelt, sind die Folgen schwerwiegender. Die Chance, die Abhängigkeit zu besiegen, ist umso geringer, je früher jemand alkoholabhängig wird.

     

    Körperliche und nervliche Schäden

    Dass Alkohol Leber, Magen, Bauchspeicheldrüse sowie Schleimhäute angreift, ist allgemein bekannt. Je nach Fortschritt der Abhängigkeit kommt es zu Bluterbrechen oder Kaffeesatzerbrechen, chronischer Magenschleimhautentzündung sowie Bauchspeicheldrüsenentzündung – Lebensgefahr! Herz und Kreislauf und die Lunge werden geschädigt. Krampfadern in der Speiseröhre können aufbrechen – lebensgefährlich!

     

    Weiterhin schädigt Alkohol aber auch unsere Nerven, und zwar direkt das Nervenmarkt als Zellgift. Zusätzlicher Vitamin-B-Mangel schädigt die Nervenscheide. Dies führt zu Polyneuropathien, Schmerzen in Oberarmen, Beinen, Wadenkrämpfen, Gangunsicherheit, Lähmungserscheinungen, Hautmissempfindungen oder Ausfall der Empfindungen auf der Haut.

     

    Die Sexual-Hormone spielen verrückt: Männer bekmmen eine Brust und/oder eine typisch weibliche Schambehaarung, bei der Frau gehen die Haare aus und die Stimme wird männlich und rau. Es bildet sich eine Lederhaut. Es kommt zu Problemen mit Knochen und Gelenken, Krampfanfällen, Halluzinationen, Eifersuchtswahn und weiteren nachfolgenden Krankheiten (Wernicke-Krankheit, Korsakow-Syndrom)

     

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  • Kopfverletzungen – Erste Hilfe

    Kopfverletzungen – Erste Hilfe

    Warum ist es wichtig, Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kopfverletzungen zu kennen? Diese Kenntnisse können bei Bedarf lebensrettend sein. Generell gilt für Kopfverletzungen, dass sie mehrere Tage im Krankenhaus überwacht werden sollten, um eine genaue Diagnose zu erstellen und entsprechende Behandlungen einzuleiten.

     

    Wie kann es zu Kopfverletzungen kommen?

    Ob Betroffene einen Unfall erleiden, Stürzen oder geschlagen werden, es handelt sich immer um eine Gewalteinwirkung von außen auf den sensiblen Bereich des Kopfes. Die Verletzungen sind unterschiedlicher Art. So können Babys vom Wickeltisch, aus dem Stühlchen oder ihrem Bettchen fallen. Als Erwachsene sind eher Stoßverletzungen häufig, das heißt man stößt seinen Kopf z. B. am Türrahmen, an einem Baugerüst oder einem Verkehrsschild. Auf den Kopf fallende Heckklappen von Autos sind eine häufige Verletzungsursache. Fährt jemand mit einem Pkw gegen ein Hindernis, so kann er sich ebenfalls am Kopf verletzen.

     

    Im Krankenhaus wird dann ausführlich geröntgt, ein MRT oder CT angefertigt, d. h. eine bildgebende Diagnostik durchgeführt. Während ein Bruch des Schädelknochens im Röntgen entdeckt wird, können Wasser- oder Blutansammlungen im Inneren des Schädels besser mittels Computer- oder Magnetresonanztomographie (auch Kernspintomographie) nachgewiesen werden.

     

    Die Gehirnerschütterung (Commotio cerebri)

    Sie ist vergleichsweise leicht und recht häufig: die Gehirnerschütterung. Unter anderem ist sie durch eine Bewusstlosigkeit gekennzeichnet, die kurz auftreten oder mehrere Minuten andauern kann. Sie wird vom Helfer manchmal gar nicht bemerkt. Erbrechen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel sind weitere Symptome. Gelegentlich treten Erinnerungslücken auf. Selbst nach einer Stunde kann der Patient noch müde, verlangsamt oder benommen wirken. Bewusstlose Menschen kommen in die stabile Seitenlage, weil so die Gefahr geringer ist, an seiner Zunge, Erbrochenem oder Schleim zu ersticken. Menschen, die bei Bewusstsein sind, fragen die Helfer nach dem Namen, der Anschrift oder dem Wochentag.

     

    Der Knochenbruch (Fraktur)

    Ist der Schädelknochen gebrochen, hat der Betroffene kaum Anzeichen. Grundsätzlich sollte bei einem heftigen Sturz oder Schlag sicherheitshalber ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis aufgesucht werden. Im Röntgen werden feine Haarrisse gefunden. Obwohl diese Verletzung relativ selten auftritt, sollte eine Diagnostik erfolgen, damit Folgen, wie Migräne oder häufige Kopfschmerzen verhindert werden.

     

    Beim Schädelbasisbruch tritt Blut oder Nervenwasser (wässrig) aus den Körperöffnungen am Kopf aus, also an Ohr, Nase und/oder Mund. Typische Blutergüsse an beiden Augen stellen sich später ein, das sognannte Brillenhämatom. Betroffene sind oft bewusstlos und können krampfen. Bei einer Verletzung von Innenohr-Organen sind Schwindel, Erbrechen und Übelkeit möglich. Ein Arzt- bzw. Notfallambulanzbesuch ist unumgänglich. Im Krankenhaus oder in der Röntgenpraxis können notwendige bildgebende Untersuchungen erfolgen. Offene Wunden werden mittels Binde und Kompresse versorgt, um die Blutung zu stoppen, bei kleineren Verletzungen reicht ein Pflaster aus. Manche Wunde muss auch genäht oder geklammert werden, was der Arzt entscheidet.

     

    Gehirnprellung (Contusio cerebri) und –quetschung (Compressio cerebri)

    Bei einer Prellung bzw. Quetschung des Gehirns ist es möglich, dass die knapp unter der Schädeldecke gelegenen Blutgefäße platzen. Dadurch entstehen Blutergüsse, die das Gehirn unter Druck setzen können. Es kommt sofort oder kurz nach dem Unfallereignis zu einer Bewusstlosigkeit.

     

    Manche Patienten beklagen auch zuerst einen zunehmenden Kopfschmerz, wobei es später zu Schluckauf, Erbrechen, Übelkeit und Lähmungen kommen kann. Zeigt der Betroffene psychische Veränderungen, wie Unruhe, Desinteresse, Abwesenheit, Verlangsamung oder eine Beeinträchtigung der Merkfähigkeit und des Erinnerungsvermögens, kann dies ebenfalls auf eine Prellung oder Quetschung des Gehirns hindeuten.

     

    Hier gilt: Sofort ab ins nächste Krankenhaus! Die nächstgelegene Klinik sorgt mittels Medikamenten für eine Entlastung des Gehirns und eine Minderung des Hirndrucks. Sonst kommt es zu Bewusstseinseintrübungen und später zum Koma. Eine dringende intensivmedizinische Behandlung muss schnellstmöglich erfolgen. Es herrscht sonst akute Lebensgefahr!

  • Sehnenscheide entzündet

    Sehnenscheide entzündet

    Wenn die Sehnenscheide sich entzündet

    Die Sehnenscheide entzündet sich immer dann, wenn eine bestimmte Bewegung stetig wiederholt wird. Das kann unter anderem beim Sport oder bei der Arbeit am Computer der Fall sein. Erste Anzeichen für eine entzündete Sehnenscheide äußern sich in stechenden beziehungsweise ziehenden Schmerzen und Schwellungen.

     

    Wo sich die Sehnenscheide entzünden kann

    An jenen Stellen, wo die Sehnen unmittelbar auf den Knochen treffen oder ihren Verlauf um einen Knochenvorsprung herum haben, sind diese von Sehnenscheiden bedeckt. Diese fungieren als Schutz vor zu starker Reibung.

     

    Werden jedoch bestimmte Sehnen zu heftig beansprucht, entzündet sich die Sehnenscheide. Am häufigsten trifft sich eine Sehnenscheidenentzündung am Handgelenk an. Im Grunde kann jedoch jede Sehne, die ihren Verlauf entlang einer Sehnenscheide hat, hiervon betroffen sein.

     

    Entzündete Sehnenscheide – Ursachen

    Im Großen und Ganzen entzündet sich die Sehnenscheide als Folge einer anhaltenden monotonen Bewegung. Aber auch eine auf Dauer falsche Haltung führt zu einer Sehnenscheidenentzündung. Mögliche Ursachen hierfür können unter anderem sein:

     

    • dauerhafte monotone Bewegungen, beispielsweise am Computer oder beim Rudern
    • enorme Belastungen beim Musizieren, unter anderem Geige oder Klavier spielen
    • hohe Belastungen während sportlicher Aktivitäten, zum Beispiel Tennis
    • ungeeigneter Arbeitsplatz, beispielsweise ein schlecht eingestellter Tisch oder Tastatur

     

     

     

    Eher selten zeichnet eine entzündlich-rheumatische Erkrankung von Gelenken für eine entzündete Sehnenscheide verantwortlich. Gelegentlich kann als Ursache dafür, dass die Sehnenscheide entzündet, eine Infektion beispielsweise durch Gonokokken oder Mykoplasmen in Frage kommen.

     

    Sehnenscheide entzündet sich – mögliche Symptome

    Die Symptomatik einer entzündeten Sehnenscheide kann Ähnlichkeiten mit dem Karpaltunnelsyndrom aufweisen. Ist eine Sehnenscheide entzündet, kann dies an nachfolgenden Symptomen erkannt werden:

     

    • heftige stechende oder auch ziehende Schmerzen, bei von selbst in Erscheinung treten oder sich bei Bewegung bemerkbar machen
    • deutlich fühl- und hörbares Knirschen in den betroffenen Gelenken
    • Anschwellen, Erwärmung und Rötung der betroffenen Stelle

     

    Ergänzend verursacht eine chronisch auftretende Entzündung der Sehnenscheide knotenförmige Verdickungen. Derartige Verdickungen entstehen des Öfteren oberhalb des Fingergrundgelenks im Inneren der Handfläche.

     

    Sehnenscheide entzündet – Behandlungsmöglichkeiten

    Hat sich die Sehnenscheide entzündet, genügt im Allgemeinen eine nicht-operative Therapie. So können verschiedene Medikamente oder auch eine äußerliche Zufuhr von Kälte oder Wärme gegen eine entzündete Sehnenscheide wirken.

     

    Zusätzlich sollte bei auftretenden akuten Beschwerden auf die Durchführung der belastenden Tätigkeit verzichtet werden. Am besten wird das betroffene Gelenk ruhiggestellt, beispielsweise mit einer Gipsschiene.

     

    Bemerkt eine Person erste Anzeichen für eine entzündete Sehnenscheide, kann die betroffene Stelle gekühlt werden. Mit der Kühlung wird einer Entzündung entgegengewirkt. Zudem kann eine Kälte- oder Wärmezufuhr zur Linderung der Beschwerden beitragen.

     

    Als Medikamente kommen nicht-steroidale Antirheumatika zum Einsatz. Diese haben eine schmerzlindernde und zugleich entzündungshemmende Wirkung. Ferner kommen auch Präparate zum Einsatz, in denen Kortison enthalten ist sowie spezielle Salben. Diese zeigen positive Wirkungen gegen Schwellungen und Entzündungen.

     

    Treten bei einer entzündeten Sehnenscheide akute Schmerzen auf, verabreicht der Arzt auch ein örtliches Betäubungsmittel. Dieses wird in die Nähe des Nervs, der die Beschwerden verursacht, gespritzt.

     

    Zeichnet eine Infektion dafür verantwortlich, dass sich die Sehnenscheide entzündet hat, so muss der spezielle Erreger bekämpft werden. Der Arzt wird anhand einer Blutuntersuchung zunächst den Erreger bestimmen. Nach Vorliegen des Resultats verschreibt der Arzt in der Regel ein passendes Antibiotikum.

     

    Liegt ein besonders schwerer Verlauf einer Sehnenscheidenentzündung vor und bringt die nicht chirurgische Therapie keinen Erfolg, kann nur noch eine Operation helfen. Im Rahmen dieser wird der Operateur die verengte Stelle im Bereich der entzündeten Sehnenscheide aufspalten. Damit erfährt der Patient eine Entlastung.

     

    Vorbeugung möglich

    Entzündet sich die Sehnenscheide chronisch, so kann sich hieraus ein so genannter schneller Finger entwickeln. Für verschiedene Risikogruppen, die im Beruf sehr viel am Computer arbeiten müssen, gilt die Sehnenscheidenentzündung inzwischen als Berufskrankheit.

     

    Dem Phänomen einer entzündeten Sehnenscheide kann jedoch vorgebeugt werden. Und zwar, indem bei anfallenden monotonen Tätigkeiten in regelmäßigen Abständen Pausen eingelegt werden.

     

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  • Tennisarm – was ist es und was kann man tun?

    Tennisarm – was ist es und was kann man tun?

    Der Tennisarm ist eine Sehnenentzündung am äußeren Ellenbogen. Ausgelöst wird dieser durch eine Überlastung im Bereich der Muskulatur des Handgelenks sowie des Unterarms. Am Tennisarm erkranken im Großen und Ganzen eher Männer als Frauen in den Altersklassen zwischen dem 35. und dem 50. Lebensjahr. Tennisspieler erkranken im Allgemeinen in einem Alter zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr.

     

    Tennisarm – was genau ist das?

    In der Medizin ist vom Tennisarm im Zusammenhang mit einem Schmerzsyndrom die Rede. Dieser hat seinen Ursprung in der Finger- und Handmuskulatur. Ferner sind die äußeren Anfänge des Oberarmknochens vom Ellenbogen betroffen.

    Bedingt wird das Syndrom des Tennisarms durch Überlastungen im

    • Freizeitbereich, beispielsweise beim Handwerken
    • Sportlichen Bereich, unter anderem beim Tennisspiel
    • Beruf, Arbeiten am Computer mit der Maus oder vielen Schreibarbeiten

    An einem Tennisarm zu erkranken insbesondere Personen, die starken hohen Belastungen ausgesetzt sind. So wird beispielsweise ein erfahrener Tennisspieler kaum an einem Tennisarm erkranken.

     

    Worin die Ursachen für den Tennisarm begründet liegen

    Die Bezeichnung Tennisarm ist ein wenig irreführend. Denn sie bedeutet nicht zwingend, dass ausschließlich Tennisspieler zu dieser Erkrankung neigen. In der Realität tritt der Tennisarm bei sportlich aktiven Menschen eher selten auf. Im Grunde genommen ausnahmslos bei Anwendung einer falschen Technik.

    Hervorgerufen wird der Tennisarm durch eine chronisch verlaufende mechanische Überbeanspruchung. Aus diesem Grunde sind in aller Regel wesentlich häufiger

    • Bauarbeiter
    • Handwerker
    • Mechaniker
    • Sekretärinnen

     

    von einem Tennisarm betroffen. Aber auch andere Berufsgruppen, die vermehrt am Computer tätig sind, erkranken vermehrt am Tennisarm. Häufig arbeiten diese viel mit Maus und Co. Des Öfteren wird daher auch von einem Mausarm gesprochen.

    Der Tennisarm äußert sich in dem Auftreten von schmerzhaften Verschleißerkrankungen im Bereich der Streckmuskulatur. Nicht selten neigen auch zahlreiche ältere Personen zum Tennisarm. Bei diesem Personenkreis sind die Schmerzen oftmals arthrotischer Natur. Diese liegen im Bereich des Gelenks des Ellenbogens.

    Liegt bei einer Person eine Veranlagung hierzu vor, kann es zu einer chronischen Erkrankung kommen. Dies bedeutet, dass die Überlastung stets wiederkehrt.

     

    Behandlungsmöglichkeiten des Tennisarms

    Für die Therapie des Tennisarms stehen traditionelle wie operative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Behandelt wird überwiegend mithilfe

    • von Kortison Injektionen
    • der Stoßwellentherapie
    • von Salbenverbänden
    • der elektromechanischen Stimulation

     

    Bewährt hat sich auch eine spezielle Krankengymnastik, die sich beim Tennisarm sehr umfassend darstellt. So können unter anderem Dehnübungen Erleichterung bringen.

    Sehr oft wird zur Therapie des Tennisarms auch das Tapen eingesetzt. Hierbei übernimmt das Tape die Stimulation des Gewebes. Es trägt zur Förderung der Heilung bei und kann gleichzeitig weiteren Beschwerden vorbeugen.

    Große Erfolge bei der Behandlung des Tennisarms werden auch mittels Akupunktur erreicht. Akupunktur kann auch während der Schmerz auslösenden Tätigkeit angewendet werden und hierbei den Prozess der Entzündung stoppen. Zählen jedoch die Tätigkeiten unmittelbar zum Alltag, kann Akupunktur nicht immer hilfreich sein.

     

    Homöopathische Anwendungen beim Tennisarm

    Auch die Homöopathie hält einige wirksame Mittel für die symptomatische Behandlung des Tennisarms bereit.

     

    Homöopathisches Mittel Wirkung Bemerkungen
    Arnica D6 Schmerzlinderung
    Formica rufa Schmerzlinderung Substanz der roten Waldameise; wird in Potenz D30 unter die Haut gespritzt
    Hypericum D4 Erholung der Schmerzen
    Ruta D200 Reduzierung der Schmerzen Anwendung alle 2 Tage oder dreimal je Tag in D3 Potenz

     

    Arnica D6, Hypericum D4 und Ruta D3 können auch als Kombination gemischt werden. Als Mixtur wird diese dreimal am Tag bei Schmerzen eingenommen.

     

    Als ergänzende Maßnahme hat sich eine Schonung des Arms erwiesen. Damit lässt die Überbeanspruchung der Sehnen des Tennisarms nach. Substanzen der Homöopathie sollten ausschließlich unter Beratung eines Fachmanns eingenommen werden.

     

    Bestehen die Schmerzen weiterhin oder tritt sogar eine Verschlechterung des Tennisarms auf, empfiehlt sich ein Wechsel des Verbands und eine Konsultation des behandelnden Arztes.

     

    Ist nach einem halben Jahr immer noch keine wesentliche Besserung des Tennisarms eingetreten oder sogar eine Verschlechterung, kann eine Operation Abhilfe schaffen.

     

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