Schlagwort: Krankenhaus

  • Bruststraffung – für ein neues, besseres Lebensgefühl

    Bruststraffung – für ein neues, besseres Lebensgefühl

    Kaum eine Frau ist zu 100 % mit ihrem Busen zufrieden. Für die einen ist er zu klein, für die anderen zu groß und wieder andere klagen über zu schlaffe Brüste. Frauen, die viel Gewicht verloren haben, sehen sich oft mit einem erschlafften Busen konfrontiert, und auch nach einer Geburt sieht die Brust oftmals nicht mehr aus wie früher. Wenn der Busen aus der Form gerät, dann ist das für die meisten Frauen eine Katastrophe, denn ein schöner Busen definiert die Weiblichkeit und stärkt das Selbstvertrauen. Um dem Busen wieder die gewohnte Form zu geben, bietet eine Bruststraffung die Möglichkeit für ein neues und verbessertes Lebensgefühl.

    Eine große Belastung

    Frauen, die mit ihren Brüsten nicht zufrieden sind, leiden sowohl psychisch als aus physisch. Sie verbergen ihren Busen unter weiter Kleidung und sie haben Hemmungen, sich im Badeanzug oder im Bikini zu zeigen. Auch das Liebesleben mit dem Partner bleibt nicht selten auf der Strecke. Der Körper leidet ebenfalls unter einer zu großen oder erschlafften Brust und viele betroffene Frauen klagen über permanente Rückenschmerzen. Selbst Haltungsschäden sind in der Folge keine Seltenheit, was letztendlich zu schmerzhaften Verspannungen der Muskeln im Rücken- und Nackenbereich führt. Keine Frau sollte sich diesen Leiden aussetzen, zumal es heute die medizinische Möglichkeit gibt, die Brüste problemlos im Rahmen einer Operation zu korrigieren.

    Was passiert bei einer Bruststraffung?

    Wer sich für eine Bruststraffung entscheidet, der entscheidet sich auch für ein besseres Lebensgefühl. Zur Vorbereitung der Operation gehört in erster Linie ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem Arzt, der die Patientin über die unterschiedlichen Operationsmethoden, aber auch über die möglichen Risiken aufklärt. Dann folgt in der Regel eine Mammografie und wenn alles in Ordnung ist, wird der Termin für die Bruststraffung gemacht. Bei einer sogenannten kleinen Straffung erfolgt die Schnittführung rund um den Brustwarzenhof, während der Arzt bei der klassischen Methode einen T-Schnitt macht. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel nicht länger als drei Stunden.

    Nach der Operation

    Wird die Brust gestrafft, dann muss die Patientin ein bis zwei Tage in der Klinik bleiben, wird die Brust während der Operation auch verkleinert, dann sind es zwei bis drei Tage Krankenhausaufenthalt. Da die Fäden sich selbst auflösen und nicht wie früher gezogen werden müssen, sollte die Patientin zwei Wochen nach dem Eingriff ihren Hausarzt für eine Kontrolluntersuchung aufsuchen. Für acht bis maximal zehn Wochen muss nach der OP ein Stütz-BH getragen werden, und da die Narben minimal sind, sind sie nach sechs bis acht Monaten verblasst. Vier bis sechs Wochen nach der Operation darf dann wieder Sport getrieben werden, und nach rund vier Monaten wird das endgültige Ergebnis sichtbar.

    Auf Qualität achten

    Da eine solche Operation hohe Kosten verursachen kann, ist es verlockend, ein möglichst günstiges Angebot zu finden, doch hierbei sollte auf keinen Fall die Qualität außer Acht gelassen werden.  Eine gute und seriöse Klinik legt sehr großen Wert darauf, alle Patienten sehr ausführlich über den bevorstehenden Eingriff zu informieren. Der Fragenkatalog ist besonders bei Eingriffen in der plastischen Chirurgie sehr umfangreich. So wird beispielsweise immer wieder gefragt, ob eine Bruststraffung oder eine Brustverkleinerung altersabhängig ist und auch die Fragen, ob die Brustwarzen nach einer Operation ihre Sensibilität behalten und nach der Operation noch gestillt werden kann, werden immer wieder gestellt. Und auch auf eine angemessene Nachsorge sollte geachtet werden.

    Ein Beispiel für einen Anbieter, der günstige Preise, fachliches Wissen und professionelle Begleitung verbindet, ist CZ-Wellmed. Der Dienstleister ist Partner von zehn modernen Fachkliniken in Tschechien, wo die Operationen durchgeführt werden und bietet Patienten nicht nur ein informatives Vorgespräch und eine professionelle Nachsorge, sondern auch hochqualifizierte Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie, die über große Erfahrung verfügen. Frauen, die sich für eine Bruststraffung oder für eine Verkleinerung der Brust interessieren und gleichzeitig die Kosten für den Eingriff möglichst gering halten möchten, sollten immer darauf achten, dass alle diese Voraussetzungen beim Anbieter ihrer Wahl erfüllt sind, damit ein niedriger Preis keine schlechten Ergebnisse oder sogar gesundheitliche Probleme nach sich zieht.

    Bild: © Depositphotos.com / natsuk77

  • Wie gefährlich ist Tollwut für Menschen?

    Wie gefährlich ist Tollwut für Menschen?

    In Norddeutschland sind Fälle von Tollwut bei Fledermäusen aufgetreten, im Kreis Stade wurde der Tollwutvirus nachgewiesen. Die Besitzer von Katzen, die viel draußen sind, aber auch die Hundebesitzer sind jetzt zu Recht besorgt, denn das Virus kann sich von der Fledermaus auf den Hund oder die Katze und von dort aus auch auf den Menschen übertragen. Wie gefährlich ist Tollwut, wenn sich ein Mensch damit infiziert und welche Therapiemöglichkeiten gibt es für den Ernstfall?

    Was genau ist Tollwut eigentlich?

    Bei Tollwut handelt es sich um eine Virusinfektion, die das zentrale Nervensystem zerstören kann. Übertragen wird Rabies, so der medizinische Name der Tollwut, ausschließlich durch direkten Körperkontakt, wenn ein Mensch von einem infizierten Tier gebissen wird oder wenn Speichel eines infizierten Tieres mit einer offenen Wunde in Berührung kommt. Die Tollwut befällt nur Säugetiere und sie ist fast überall auf der Welt zu finden. Die meisten Fälle von Tollwut gibt es in China, Afrika, Indien und auch in Südostasien. Weltweit sterben jedes Jahr ca. 55.000 Menschen an Tollwut, überwiegend sind es Kinder, die in ländlichen Regionen leben. In Europa sind es vor allem Füchse, die die Tollwut übertragen können, jetzt vermehrt sind jetzt auch Tollwutfälle mit Fledermäusen aufgetreten.

    Die Symptome der Tollwut

    Die Inkubationszeit bei Tollwut dauert zwischen 20 und 90 Tagen. Bricht die Krankheit aus, gibt es zwei verschiedene Formen, die enzephalitische wilde Tollwut und die paralytische stille Tollwut. 80 % der mit Tollwut infizierten erkranken an der klassischen wilden Tollwut. Diese Form ist leicht an sehr hohem Fieber, einer panischen Angst vor Wasser und Luftzügen, sowie durch eine Hyperaktivität der Betroffenen zu erkennen. 20 % erkranken an der stillen Tollwut, in deren Verlauf es zu Lähmungserscheinungen der Arme und Beine sowie des Schließmuskels im Magen- und Darmtrakt und der Harnwege kommt. Zudem haben die Infizierten leichtes Fieber, eher selten sind Nervenschmerzen, Krampfanfälle und Zuckungen in den Gliedmaßen, in die gebissen wurde.

    Wie kann Tollwut behandelt werden?

    Bei der Behandlung von Tollwut muss es sehr schnell gehen, denn das Einzige, was helfen kann, ist eine aktive und eine passive Impfung. Der Betroffene muss diese Impfung unmittelbar nach dem Biss oder der Berührung mit einem infizierten Tier bekommen, es zählt buchstäblich jede Sekunde. Bricht die Tollwut aus, dann kommt jede Hilfe zu spät. Es gab zwar zahlreiche Versuche, die Infektionen unter anderem mit einem künstlichen Koma und auch mit Virostatika zu behandeln, aber bislang blieben diese Versuche ohne Erfolg. Bisher ist weltweit nur ein Fall bekannt, bei dem ein Mensch eine bereits manifeste Tollwuterkrankung überlebt hat, normalerweise führt die Tollwut innerhalb von wenigen Tagen zum Tod, wenn sie ausgebrochen ist.

    Nur eine Impfung kann helfen

    Wer von einem Tier gebissen wurde, das mit Tollwut infiziert ist, der muss sofort in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses, wo die Wunde gründlich ausgespült und gereinigt wird. Auf diese Weise kann schon ein Teil der Tollwutviren entfernt werden. So schnell wie möglich muss dann die aktive Impfung durch unschädlich gemachte Tollwutviren erfolgen, die das Immunsystem aktivieren sollen, die Krankheit selbst aber nicht mehr auslösen können. Nur so baut das Immunsystem einen wirksamen Schutz auf, denn es kann die unschädlichen von den schädlichen Viren nicht unterscheiden. Wer nicht sofort aktiv geimpft werden kann, der muss eine passive Impfung bekommen. In diesen Fall werden den Betroffenen Antikörper, also fertige Abwehrstoffe gespritzt. Besonders wirksam ist die Impfung mit dem sogenannten Rabies Immunoglobulin, wenn entweder direkt oder aber in unmittelbarer Nähe der Bisswunde geimpft wird. Eine aktive Immunisierung muss nach drei, sieben, 14 und noch einmal nach 28 Tagen wiederholt werden. Die passive Impfung darf hingegen nur bis zum siebten Tag nach einer Infektion gegeben werden.

    Bild: © Depositphotos.com / belchonock

  • Die 11. SSW – die Feinarbeiten beginnen

    Die 11. SSW – die Feinarbeiten beginnen

    In der 11. SSW haben Mutter und Kind die ersten nicht selten schwierigen Wochen der Schwangerschaft hinter sich gelassen und befinden sich jetzt in der Mitte des dritten Monats. Für das Baby ist die 11. Schwangerschaftswoche eine bedeutende Zeit, denn es lässt die embryonale Phase hinter sich, und wenn ein Ultraschallbild in der 11. SSW gemacht wird, dann sind bereits deutliche Konturen zu erkennen. Die Mutter kann in der 11. SSW aufatmen, denn die Beschwerden und auch die Belastungen, die die ersten zweieinhalb Monate mit sich bringen, sind vorbei und das Fehlgeburtsrisiko in der 11. SSW ist deutlich kleiner als in den vergangenen Wochen.

    Wie sieht das Baby in der 11. SSW aus?

    Ungefähr vier bis sechs cm ist das Baby jetzt groß und es bringt zwischen elf und 15 Gramm auf die Waage. Die Gesichtskonturen des Kindes werden in der 11. SSW immer menschlicher, aber immer noch ist der Kopf deutlich größer als der Körper. Arme und Beine sind jetzt auch auf dem Ultraschall in ihren Ansätzen zu sehen und so ganz allmählich werden die Proportionen immer deutlicher. Jeder Mensch hat aus der Evolution die Anlage eines Schwanzes „mitgenommen“, aber diese Anlage verschwindet in der 11. SSW komplett.

    Das Kind erlebt in der 11. Schwangerschaftswoche eine sehr intensive Phase des Wachstums und wird in den kommenden drei Wochen seine Körpergröße verdoppeln. Die wichtigen Organe sind bereits angelegt worden und auch die Zehen und Finger sind in der 11. SSW schon sehr klar voneinander getrennt. Die sogenannten Zahnknospen und auch die Anlagen für die Geschlechtsorgane sind schon vorhanden. Die 11. SSW gehört der Feinarbeit, denn die Ohren bekommen nun ihren endgültigen Platz und an den Zehen sowie den Fingern beginnen die Nägel zu wachsen. Die ersten Milchzähnchen sind schon unter dem Zahnfleisch vorhanden, der kindliche Brustkorb schließt sich in der 11. SSW und aus der knorpeligen Struktur des Skeletts werden langsam Knochen.

    Da sich neue Hautschichten gebildet haben, wirkt das Baby in der 11. SSW nicht mehr ganz so durchsichtig wie in den Wochen zuvor. Die ersten feinen Härchen zeigen sich und es dauert nicht mehr lange, und der ganze Körper des Kindes wird mit einem weichen Flaum bedeckt sein. Die Lider der Augen sind voll ausgebildet und noch geschlossen, öffnen wird das Baby seine Augen erst im sechsten Monat der Schwangerschaft.

    Wichtige Entwicklungsschritte in der 11. SSW

    Zwar bildet sich bei Jungen in der 11. SSW schon der Penis aus, aber eine genaue Bestimmung des Geschlechts mittels Ultraschall ist erst in den nächsten Wochen möglich. In der 11. SSW wächst aber das Darmsystem, das in dieser Phase der Schwangerschaft noch bis zur Nabelschnur reichen kann, in den nächsten zwei Wochen finden die Därme jedoch ihre richtige Position. Das Rückenmark und das Gehirn haben sich in der 11. SSW aus dem sogenannten embryonalen Neuralrohr gebildet und damit besteht auch keine Gefahr mehr, dass es durch einen Mangel an Folsäure zu einer Spina bifida, zu einem offenen Rücken kommen kann. Trotzdem sollte die Mutter bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels weiter Folsäure in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen.

    Auch wenn das Baby noch sehr klein ist, es ist in der 11. SSW schon sehr aktiv. Zielgerecht kann das Kind schon seine Bewegungen steuern, es ist in der Lage zu schlucken und es kann die Hand bereits zu einer Faust ballen. Spüren kann die Mutter ihr Baby aber noch nicht, die ersten deutlichen Kindsbewegungen sind erst zwischen der 16. und der 20. SSW möglich.

    So fühlt sich die Mutter in der 11. SSW

    Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit und das unangenehme morgendliche Erbrechen – diese Beschwerden haben die Mutter in den ersten Wochen der Schwangerschaft begleitet. In der 11. SSW gehören diese Beschwerden der Vergangenheit an. In der 11. SSW wird der Bauch vor allem bei sehr schlanken Frauen sichtbar, aber in der 11. SSW ist die Gewichtszunahme nicht allzu groß. Einige Frauen leiden in dieser Phase unter Kreislaufproblemen und auch unter einem erhöhten Puls.

    Der Körper beginnt in der 11. SSW mehr und mehr Blut zu produzieren, um das Baby und die Gebärmutter mit allem zu versorgen, was sie brauchen. Wenn die Schwangerschaft zu Ende geht, dann wird die Mutter ihr Blutvolumen fast verdoppelt haben. Die Probleme mit dem Kreislauf lassen in der Regel nach kurzer Zeit wieder nach, sollte das nicht der Fall sein, dann muss die Mutter unbedingt einen Arzt aufsuchen. Das vergrößerte Blutvolumen hat aber auch einen Vorteil, vor allem für Frauen, die oft kalte Hände und Füße haben, denn die vermehrte Blutmenge sorgt für eine sehr gute Durchblutung in den Extremitäten und das sorgt für wohlige Wärme in den Füßen und Händen.

    Viel Blut heißt auch viel trinken und am Tag dürfen es in der 11. SSW schon mal bis zu drei Litern sein. Viel trinken ist aber nicht nur in der 11. Schwangerschaftswochen wichtig, in der gesamten Schwangerschaft ist ein ausreichendes Flüssigkeitsvolumen unbedingt erforderlich. In den ersten Schwangerschaftswochen leiden viele Frauen bedingt durch die hormonellen Veränderungen unter Verstopfung, in der 11. SSW klingt auch dieses Problem ab. Auch wenn es in der 11. SSW zu einem Ziehen im Unterleib kommt, dann ist das kein Warnzeichen, es zeigt vielmehr, dass die Mutterbänder zunehmend durch die immer größer werdende Gebärmutter beansprucht werden.

    Die Risiken in der 11. SSW

    Bei Frauen, die 35 oder älter sind, wenn sie ihr erstes Kind zur Welt bringen, handelt es sich nicht selten um eine Risikoschwangerschaft. Zu den Risiken einer späten Erstgebärenden gehört auch eine Plazenta praevia, eine Fehllage des Mutterkuchens. Wenn der Arzt eine Plazenta praevia in der ersten Hälfte der Schwangerschaft feststellt, dann ist das kein Grund zur Besorgnis, denn zu diesem Zeitpunkt kann die Plazenta noch nach oben und weg vom Muttermund wandern. Wenn das allerdings nicht passiert, dann muss das Kind mit einem Kaiserschnitt entbunden werden, da durch die viel zu tief liegende Plazenta keine natürliche Geburt mehr möglich ist.

    Sollten in der 11. SSW Blutungen auftreten, dann kann eine Plazenta praevia die Ursache sein. In diesem Fall muss die Mutter auf dem schnellsten Weg ins Krankenhaus gebracht werden.

    Bild: © Depositphotos.com / tiplyashin

  • Die 18. SSW – die ersten Kindsbewegungen sind spürbar

    Die 18. SSW – die ersten Kindsbewegungen sind spürbar

    Die 18. SSW ist eine aufregende Woche für Mutter und Kind. Das Baby ist recht munter und die Mutter spürt zum ersten Mal, wie aktiv ihr Kind ist. Vor allem Frauen, die schon ein Kind geboren haben, spüren, wie ausgelassen das Baby in ihrem Bauch turnt und boxt. Frauen, die zum ersten Mal ein Kind erwarten, nehmen in der 18. Schwangerschaftswoche die Entwicklung des Babys meist nur wie ein leichtes Flattern wahr. Das Baby wächst in der 18. SSW nicht so schnell wie in den vergangenen Wochen, dafür prägen sich seine Fähigkeit zu hören, seine Reflexe und seine Koordination bei der Bewegung immer stärker aus.

    Wie sieht das Baby in der 18. SSW aus?

    Wenn der Arzt in der 18. SSW Bilder des Babys macht, dann wird er es auch vermessen und sein Gewicht ermitteln. Die Gewichtszunahme in der 18. SSW ist gut vorangekommen und das Baby wiegt jetzt zwischen 125 und 190 Gramm. Erstmals in der Schwangerschaft ist das Baby jetzt ebenso groß oder sogar größer als die Gebärmutter und es misst vom Scheitel bis zum Steißbein 13 bis 14 cm. Die 18. SSW ist auch die Woche, in der sich die Konsistenz der Nabelschnur verändert, denn sie wird immer länger, fester und auch dicker. Von der richtigen Beschaffenheit der Nabelschnur hängt alles ab, denn sie ist so etwas wie die Versorgungsleitung von der Mutter zum Kind.

    Das Wachstum des Babys ist in der 18. SSW vor allem auf die Extremitäten ausgerichtet. Langsam aber sicher bekommt das Kind Proportionen und auch die Fettreserven werden in dieser Phase der Schwangerschaft weiter ausgebaut. Die Ohrknöchelchen sind schon angelegt und auch die Geschlechtsorgane sind bereits vollständig entwickelt. Kleine Mädchen haben eine Gebärmutter und auch die Vagina sowie die Eierstöcke befinden sich schon am richtigen Platz.

    Das Baby hat einen Atemreflex und atmet in der 18. SSW rhythmisch ein und aus, es trainiert Fruchtwasser zu trinken und stärkt seine Lungen. Wenn es wach ist, dann turnt es durch Mamas Bauch, spielt mit seinen Füßen und Händen oder versucht nach der Nabelschnur zu greifen. Tag und Nacht kann das Baby in der 18. SSW noch nicht unterscheiden und es schläft auch gerne mal 20 Stunden am Stück. Am Tag wirken die Bewegungen der Mutter wie eine Wiege, die sanft geschaukelt wird, und je mehr sich die Mutter bewegt, umso aktiver wird auch das Kind. Der Arzt kann in der 18. SSW sehen und hören, ob sich das Herz des Kindes gut entwickelt, und auch die Mutter kann über das Stethoskop das Herz ihres Kindes schlagen hören. In der 18. SSW ist ein harter Bauch nichts Ungewöhnliches, denn das Kind ist aktiv und dreht sich munter von einer Seite auf die andere oder macht kleine Purzelbäume.

    Erste Belastungen für die Mutter in der 18. SSW

    In der SSW 18 ist der Bauch der Mutter eine kleine Kugel, aber da die Gebärmutter jetzt die Größe einer Melone hat, kann man sie unterhalb des Bauchnabels ertasten. Viele Frauen fragen sich in der 18. SSW, wie viel KG an Gewicht sie wohl zulegen werden, aber die Antwort darauf lässt sich leider nicht pauschalisieren. Im Schnitt ist es ein Kilo pro Woche, aber das ist natürlich individuell, denn nicht jede Frau wird von Heißhungerattacken heimgesucht. Trotzdem nehmen mit dem Gewicht auch die Beschwerden der Schwangerschaft und die Belastungen der Mutterbänder zu.

    In der 18. SSW verändert die Gebärmutter ihre Position und schiebt sich weiter nach vorne. Das kann bei einigen Frauen zu Gleichgewichtsstörungen führen, denn es wird ab jetzt eine stetig steigende Menge Blut benötigt, das durch die Gefäße gepumpt werden muss. Das führt zu Schwankungen des Blutdrucks und sorgt für Schwindelanfälle. In den meisten Fällen ist der Blutdruck zu niedrig, und wenn es zu einem leichten Schwindel kommen sollte, dann verschwinden die Beschwerden nach einer kleinen Ruhepause sehr schnell wieder. Viele werdende Mütter verspüren in der 18. SSW immer mehr das Bedürfnis nach Ruhe und müssen sich vermehrt von den Strapazen des Alltags erholen.

    Sodbrennen wird in der 18. SSW zum ersten Mal zu einem unangenehmen Problem. Schuld am Sodbrennen sind die Schwangerschaftshormone, die das Gewebe im Körper und damit auch die Muskulatur in der Speiseröhre auflockern. Aber auch dass die Gebärmutter die Organe immer weiter nach oben gegen den Magen drückt, sorgt dafür, dass die Magensäure immer häufiger in die Speiseröhre aufsteigt. Da flaches Liegen die Beschwerden verschlimmert, ist es eine gute Idee, den Kopf und den Rücken etwas höher zu lagern als den Rumpf. Mehrere kleine Mahlzeiten, statt drei großer Mahlzeiten zu essen, kann effektiv dabei helfen, den Verdauungstrakt zu entlasten.

    Fehlgeburten in der 18. SSW

    Wenn das Baby in der 18. SSW viel schläft und es sich über einen längeren Zeitraum nicht bemerkbar macht, dann sollte die Mutter ihre Hebamme oder ihren Arzt aufsuchen. Wenn in der 18. SSW keine Kindsbewegungen mehr spürbar sind, deutet vieles daraufhin, dass das Kind nicht mehr lebt. Kommt ein Kind als Fehlgeburt in der 18. SSW auf die Welt, dann bedeutet das für die Eltern ein schweres traumatisches Erlebnis, denn sie haben ihr Kind schon auf dem Ultraschallbild gesehen, seinen Herzschlag gehört und seine Bewegungen gespürt.

    Oft ist ein vorzeitiger Blasensprung eine Ursache für eine Fehlgeburt. Nicht selten lebt das Kind noch, aber die Menge an Fruchtwasser reicht nicht mehr aus, um das Kind zu ernähren. Die Mutter muss das Kind dann auf die Welt bringen, im Krankenhaus bekommt sie deshalb Mittel, die die Wehentätigkeit anregen. Ist der Muttermund drei bis vier Zentimeter geöffnet, dann kann das Kind geboren werden. Auf Wunsch der Eltern kann ein Pfarrer das Kind in der Klinik noch taufen und es besteht außerdem die Möglichkeit, sich in aller Ruhe von dem kleinen Sternenkind zu verabschieden.

    Wurden in früheren Zeiten nach einer Fehlgeburt die Kinder den Eltern weggenommen, so haben die Eltern heute die Möglichkeit, ihr Kind zu beerdigen und so auf eine würdevolle Weise von ihm Abschied zu nehmen. Viele Friedhöfe bieten mittlerweile eigene Bereiche, in denen die zu früh geborenen Sternenkinder zur letzten Ruhe gebettet werden können.

    Bild: © Depositphotos.com / TatyanaGl

  • Die 20. SSW – die Schwangerschaft geht in die Halbzeit

    Die 20. SSW – die Schwangerschaft geht in die Halbzeit

    Wäre die Schwangerschaft ein Fußballspiel, dann wäre die 20. SSW die Halbzeit. Am Ende der 20. SSW ist der fünfte Monat vorbei und in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft wird für die werdenden Mütter Umstandskleidung ein Muss. Die Gewichtszunahme in der 20. SSW gilt für Mutter und Kind, aber vor allem das Baby legt ab jetzt richtig zu. In der 20. SSW werden die Bewegungen des Kindes stärker, es macht sich durch Tritte und kräftige Boxhiebe immer mehr bemerkbar und die Mutter kann diese Bewegungen durch die Bauchdecke spüren. In der 20. SSW ist ein harter Bauch nicht ungewöhnlich oder besorgniserregend, denn der Bauch wird immer dann härter, wenn das Kind ganz besonders viel turnt.

    So entwickelt sich das Baby in der 20. SSW

    Wenn die Eltern sich Ultraschallbilder in der 20. SSW anschauen, dann sehen sie ihr Kind, wie es mit gekreuzten Beinen sitzt, sich ausgiebig streckt oder mit ein bisschen Glück, wie es gerade einen Purzelbaum schlägt. In der 20. SSW ist die zweite große Vorsorge beim Arzt an der Reihe, und die Krankenkassen übernehmen im Rahmen dieser Vorsorge auch die ersten Ultraschallbilder. Wenn die Eltern in der 20. SSW noch mehr Bauchbilder haben möchten, dann müssen sie die Kosten selbst übernehmen.

    Das Gewicht des Babys in der 20. SSW liegt bei ca. 300 Gramm und es misst jetzt zwischen 25 und 28 cm. Wenn das Kind wach ist, dann nuckelt es am Daumen, es bewegt die Arme hin und her, strampelt mit den Beinen oder spielt auch mal mit der Nabelschnur. Diese Aktivitäten macht das Baby nicht nur zum Spaß, es folgt vielmehr einem Reflex aus der Urzeit. Mit den Bewegungen trainiert das Baby, damit es nach der Geburt vom Bauch der Mutter zur Brust und damit zur Nahrungsquelle kriechen kann. Heute legen der Arzt oder die Hebamme das Baby in den Arm, aber der Reflex ist noch immer da und er spielt bei einigen Naturvölkern nach wie vor eine wichtige Rolle.

    Die Organe sind in der 20. SSW schon weit entwickelt, die Nervenzellen werden in der 20. SSW vervollständigt und erreichen eine Zahl zwischen zwölf und 14 Millionen. Das Gehirn entwickelt sich weiter und die Sinneswahrnehmungen sind bereits gut ausgeprägt. Das Baby kann in der 20. SSW riechen, fühlen, es kann schmecken, sehen und hören, wenn auch nur gedämpft. Die ersten Ansätze für die Augenbrauen sind jetzt schon zu erkennen und das Baby beginnt, kleine Mengen des Fruchtwassers zu trinken. Da der Stoffwechsel bereits funktioniert, geht ein Teil des Fruchtwassers in die Blase und ein anderer Teil in den Darm.

    Wie fühlt sich die Mutter in der 20. SSW?

    Für die werdende Mutter beginnt in der 20. SSW eine aufregende Zeit, denn sie kann ihr Kind deutlicher fühlen als in den Wochen zuvor und es wird langsam Zeit, sich nach schicker Umstandsmode umzusehen. Die Feindiagnostik in der 20. SSW gehört zur zweiten umfassenden Vorsorgeuntersuchung und der Arzt wird einige Tests machen. So wird unter anderem der Urin auf Zucker, Eiweiß und vor allem auf mögliche Keime untersucht. Um eine Hb-Messung durchführen zu können, wird der Mutter Blut abgenommen, und auch ein großes Blutbild kann zu den Routinetests gehören, um den Sauerstoffgehalt im Blut messen zu können. Der Arzt achtet aber auch darauf, dass Mutter und Kind keine Mangelerscheinungen bei den Vitaminen und den Spurenelementen haben.

    Der Arzt testet die Mutter in der 20. SSW auch auf Diabetes und ob die Gefahr einer Präeklampsie besteht. Der Diabetes-Test ist besonders bei sehr jungen und bei älteren Frauen von Bedeutung, weil hier öfter die Gefahr besteht, dass es zu Schwangerschaftszucker kommt. Natürlich untersucht der Arzt auch das Baby in der 20. SSW sehr genau. Er überprüft das Wachstum an der Länge des kindlichen Oberarms, zudem wird der Umfang des kindlichen Kopfes vermessen und der Arzt schaut in der 20. SSW sehr genau nach, ob es sich vielleicht um eine Mehrlingsschwangerschaft handelt.

    Wenn die Eltern vor der Geburt des Kindes noch einmal verreisen wollen, dann bietet die 20. SSW dazu die beste Gelegenheit. Vor der 20. SSW haben viele Frauen noch mit morgendlicher Übelkeit zu kämpfen und nach der 20. SSW rundet sich der Bauch immer mehr, die werdende Mutter muss mehr und mehr mit den Problemen und Beschwerden der Schwangerschaft leben.

    Für den Vater und auch für die Geschwister ist die 20. SSW eine spannende Zeit, denn sie können das Baby durch seine Bewegungen plastisch sehen und den Kontakt zum Kind intensivieren.

    Geburten in der 20. SSW

    Von 1.000 Schwangerschaften kommt es zu ungefähr vier sogenannten stillen Geburten. So nennen Hebammen und Ärzte Geburten, bei denen das Kind entweder tot zur Welt kommt, oder kurze Zeit nach der Geburt stirbt. Ein Kind, das in der 20. SSW geboren wird, ist aus medizinische Sicht keine Frühgeburt, sondern eine Fehlgeburt. Wenn in der 20. SSW keine Bewegungen mehr zu spüren sind, dann werden der Arzt oder die Hebamme zunächst einen Weckruf starten. Am Bauch der Mutter wird ein Geräusch erzeugt, zum Beispiel ein Klingeln, immer in der Hoffnung, dass das Baby nur schläft und durch das Geräusch aufwacht. Ist das nicht der Fall, dann muss man davon ausgehen, dass das Kind gestorben ist.

    Auch wenn das Kind im Mutterleib gestorben ist, muss es zur Welt kommen, und deshalb wird in der Klinik die Geburt eingeleitet. Im Krankenhaus wird zunächst eine Ultraschalluntersuchung gemacht und wenn aus der Vermutung traurige Gewissheit wird, dann bekommt die Mutter einen Tropf mit einem Medikament, das die Wehen forciert. Außerdem bekommt sie in regelmäßigen Abständen ein Zäpfchen, das den Muttermund öffnen soll. Bei einer Geburt in der 20. SSW muss der Muttermund nicht vollständig geöffnet sein, meist reichen fünf bis sechs Zentimeter, da der Kopfumfang des Kindes noch sehr klein ist.

    In vielen Kliniken und Geburtshäusern wird eine angenehme Atmosphäre mit gedämpftem Licht und Kerzen geschaffen und wenn das Kind dann geboren wird, dann betten es die Hebammen in ein sogenanntes Moseskörbchen. Die Eltern und auf Wunsch auch die Großeltern und die Geschwister haben dann Zeit, um in aller Ruhe Abschied zu nehmen.

    Bild: © Depositphotos.com / Alekuwka

  • Die 24. SSW – das Baby wird zum Feinschmecker

    Die 24. SSW – das Baby wird zum Feinschmecker

    Die 24. SSW ist welcher Monat? Mutter und Kind befinden sich jetzt im sechsten Schwangerschaftsmonat und nähern sich dem letzten Drittel der Schwangerschaft. Die Mutter spürt in der 24. SSW das Gewicht des Babys jetzt immer deutlicher und die Belastungen der Schwangerschaft machen sich immer mehr bemerkbar. In der 24. SSW wird der Arzt zum zweiten Mal das Blut der Mutter auf eine eventuelle Rhesus-Unverträglichkeit testen und der Mutter empfehlen, eine Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes zu machen. Das Baby in der SSW24 bekommt einen weiteren Wachstumsschub und seine Lungen bilden sich weiter aus. Ab der 24. SSW erreichen die Aktivitäten im Bauch der Mutter für vier Wochen ihren Höhepunkt, denn danach wird der Platz für die sportlichen Übungen zu eng.

    24. SSW – das Baby macht große Fortschritte

    In der 24. SSW wird die Gewichtszunahme des Babys für die Mutter immer deutlicher, und in der 24. SSW Gewichtszunahme Tabelle steht jetzt 700 Gramm. Das Baby misst zwischen 30 und 31 cm und es legt weiter an Muskelmasse und Fettgewebe zu. In dieser Phase wird das Bewegungstraining und auch das Training der Reflexe weiter ausgebaut, denn das ist für die Entwicklung des Gehirns sehr wichtig.

    Das Baby kann in der 24. SSW bereits auf Stimmen und Geräusche immer besser reagieren. Es prägt sich die Stimme der Mutter ein und Forscher haben nachgewiesen, dass der Klang des ersten Schreis nach der Geburt dem Klang der mütterlichen Stimme sehr ähnlich ist. Wenn die Mutter dem Baby etwas vorliest, ein Lied singt oder einfach nur mit dem Kind spricht, dann wird das Baby aufmerksam zuhören.

    In der 24. SSW wird das Baby zu einem kleinen Feinschmecker, denn es kann über das Fruchtwasser verschiedene Geschmacksrichtungen unterscheiden. Die Geschmacksknospen auf der Zunge unterscheiden jetzt süß und salzig, sauer und bitter. Der Geschmackssinn in der 24. SSW hat eine prägende Bedeutung, denn wenn zum Beispiel Süßes besonders stark wahrgenommen wird, dann wird das Kind in seinem ersten Lebensjahr gerne etwas essen, das süß ist. Die Mutter hat besonders in der 24. SSW oft Heißhungerattacken und wenn sie dann viele Süßigkeiten wie Kuchen oder Eis isst, dann nimmt auch das Fruchtwasser diesen Geschmack an, das Baby übernimmt praktisch die Vorlieben der Mutter.

    Die Reifung der Lungen schreitet in der 24. SSW weiter fort, und in den Lungenflügeln sind bereits die Blutgefäße und die Luftkanäle vorhanden. Langsam aber sicher wird jetzt auch ein Protein gebildet, das verhindert, dass die Lungenflügel verkleben können. Die Haut des Babys ist in der 24. SSW noch sehr zart und durchsichtig, denn die Ausbildungen der einzelnen Hautschichten ist noch nicht vollkommen abgeschlossen. Die Fingernägel des Kindes reichen jetzt schon bis zu den Fingerkuppen und die Struktur der Augen ist komplett entwickelt.

    Wie gut sind die Überlebenschancen in der 24. SSW?

    Wie sehen die Überlebenschancen in der 24. SSW aus? Babys, die in der 24. SSW zur Welt kommen, sind aufgrund ihrer noch geringen Lungenreifung nur bedingt überlebensfähig. Die Chancen, dass das Baby überlebt, liegen bei 67 %, je nachdem, wie schwer das Baby ist. Ein Gewicht von 700 Gramm ist lediglich ein durchschnittlicher Wert, es gibt auch Frühchen in der 24. SSW, die nur 500 Gramm auf die Waage bringen. Zwar sind in der 24. SSW die wichtigen Organe bereits angelegt, aber sie haben leider noch nicht ihre volle Leistungsfähigkeit erreicht.

    Das größte Problem bei einer Frühgeburt in der 24. SSW stellen die Lungen dar. Aber auch das Gehirn, die Blase, der Darm und die blutbildenden Organe wie zum Beispiel die Milz sowie das kindliche Immunsystem haben ihre entscheidenden Entwicklungsschritte noch vor sich. Dazu kommt, dass der Wärmehaushalt des Kindes noch nicht eigenständig reguliert werden kann.

    Kinder, die in der 24. SSW zur Welt kommen, müssen im Inkubator intensiv medizinisch betreut werden, sie werden künstlich durch einen Nasenschlauch beatmet und sie müssen über eine Sonde auch künstlich ernährt werden. Das Risiko dauerhafter gesundheitlicher Schäden ist in der 24. SSW hoch. So kann es zu ernsten Seh- und Hörproblemen kommen und auch spätere Lernschwächen können nicht ganz ausgeschlossen werden. Aber viele Kinder, die vielleicht nach der Geburt in der 24. SSW noch größere gesundheitliche Schwierigkeiten hatten, wachsen später zu ganz gesunden Kindern heran.

    Wenn die Mutter in der 24. SSW echte Wehen bekommt, dann werden die Ärzte alles versuchen, um die Geburt zu stoppen und um dem Baby die Möglichkeit zu geben, sich im Mutterleib weiter entwickeln zu können.

    Wie geht es der Mutter in der 24. SSW?

    Übungswehen sind in der 24. SSW keine Seltenheit, die aber von den echten Wehen, die die Geburt einleiten, zu unterscheiden sind. Die vorzeitigen Wehen sind mit Krämpfen während der Menstruation zu vergleichen, es kann auch zu Schmerzen im unteren Bereich des Rückens kommen. Wenn sich in der 24. SSW ein harter Bauch bemerkbar macht, dann ist das ebenfalls ein Zeichen dafür, dass der Körper für die echten Wehen trainiert. Auch die sogenannten Mutterbänder machen sich in der 24. SSW bemerkbar, sie werden stärker beansprucht und das führt oftmals zu einem schmerzhaften Ziehen im Unterleib. Die Beschwerden klingen meist schnell wieder ab, wenn die Mutter sich hinlegt und sich eine kleine Pause gönnt.

    Sollten die Schmerzen stärker werden oder mehr als dreimal in einer Stunde auftreten, dann muss sofort ein Arzt verständigt werden. Das gilt auch dann, wenn Flüssigkeit in kleinen Tropfen abgeht oder wenn ein Schwall Flüssigkeit aus der Scheide austritt. Das sind Zeichen dafür, dass die Fruchtblase geplatzt ist. Wenn das der Fall ist, dann muss die werdende Mutter sofort in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Auffällig sind in der 24. SSW auch die ersten Dehnungsstreifen, die sich am Bauch und auf dem Busen zeigen. Zunächst sind diese Streifen rot-blau gefärbt und erst nach der Entbindung werden sie schmaler und nehmen eine hell-silbrige Farbe an. Zwar verschwinden die Dehnungs- oder Schwangerschaftsstreifen nicht vollständig, aber durch eine gute Pflegecreme oder eine Körpermilch wird die Haut elastischer und die Streifen sind nicht so stark ausgeprägt. Auch die Füße öfter mal hochzulegen, ist in der 24. SSW eine gute Idee, denn dann werden der Kreislauf und die Gefäße geschont.

    Bild: © Depositphotos.com / Kostia777