Schlagwort: Krankenkasse

  • Hanfanbau mit Erlaubnis

    Hanfanbau mit Erlaubnis

    Personen, die Marihuana als Arznei benötigen, können vielleicht schon bald aufatmen. Denn ganz aktuell wurde ein Urteil gesprochen, welches einem Patienten erlaubt, seinen Hanf selbst anzubauen.

     

    Offizielle Genehmigung zum Hanfanbau bei medizinischer Notwendigkeit

    Wer Hanf als Medikament benötigt, jedoch diesen auf Grund fehlender Kostenübernahme seitens der Krankenkasse nicht bezahlen kann, für den besteht die begründete Hoffnung, Hanf selbst anbauen zu dürfen. Das BfArM, Bundesamt für Arzneimittel, hat einen entscheidenden Schritt getan und erkennt Produkte aus Cannabis als Therapie Produkte an. Diese Behörde hat Patienten gestattet Hanf für ihren Eigenverbrauch anzubauen. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn Hanf tatsächlich medizinisch notwendig ist.

    Am 28.September ist die Genehmigung der Bundesopiumstelle offiziell erteilt worden. Zusammen mit einem Rechtsanwalt hat ein Patient dieses positive Urteil erwirkt. Ab sofort darf der Mann 130 Pflanzen pro Jahr in seinem Badezimmer züchten. Selbstverständlich muss über den Anbau ganz genau Buch geführt werden. Die Zucht darf nur solange erfolgen, bis die Krankenkassen eventuell die Kosten für diese besondere Art von Medikamenten übernehmen.

     

    Urteil nur befristet

    Schaut man sich auf dem Portal des zuständigen Amtes um, gibt es klare Erläuterungen zu dem Urteil. Angeblich seien sie zu diesem Urteil gezwungen worden. Der Anbau ist aber dennoch nur bis zum 30. Juni 2017 erlaubt. Danach soll ein Gesetz der Bundesregierung darüber entscheiden, ob es zu einer grundsätzlichen Erstattung der Cannabis Medikamente von den Krankenkassen kommen soll. Sofern alles nach Plan läuft, wird das sich aktuell noch in Arbeit befindende Gesetz Anfang 2017 in Kraft treten.

    Medikamente, die den Wirkstoff THC enthalten kommen immer mehr in den Fokus von Medizinern. Die Wirkung ist enorm, und der Einsatzbereich breit gefächert. Beispielsweise Patienten mit großen Schmerzen oder Epileptikern kann mit Cannabis erfolgreich geholfen werden. Was mit klinischen Tests gesichert wurde. Mit einem Missbrauch, wie bei der Freizeitdroge, hat dieses natürlich nichts zu tun. Es geht lediglich um den medizinischen und therapeutischen Effekt.

     

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  • Zahnverfärbungen

    Zahnverfärbungen

    Einflüsse, die die Zähne verfärben

    Warum machen sich viele Menschen über ein Bleaching Gedanken? Bleibende Zähne sollen zwar möglichst bis ins hohe Alter hinein halten. Sie sind aber vielen Einflüssen ausgesetzt, die sie dunkel verfärben oder sogar schädigen können. So zählen schwarzer Tee, Kaffee, Tabak oder Rotwein zu den Übeltätern, die Flecken und Verfärbungen hinterlassen. Oft lassen sich nicht einmal mit regelmäßigem und häufigem Zähneputzen effektiv beseitigen.

     

    Nun wünschen sich aber viele Menschen strahlend weiße Zähne, so wie sie in der Zahnpasta-Werbung angepriesen werden. Deshalb wenden sie sich zur Beratung über ein Bleaching an ihre Zahnarztpraxis.

     

    Was genau ist Bleaching, wie funktioniert es?

    Beim Bleaching handelt es sich um eine Zahnaufhellung. Diese wird weder von den gesetzlichen noch den privaten Krankenkassen übernommen. Die Aufhellung zählt zu den kosmetisch-ästhetischen Behandlungen und ist nicht als medizinisch notwendige Indikation im Leistungskatalog aufgelistet. Allerdings gibt es Zusatzversicherungen, die eine Teil der Kosten übernehmen. Ansonsten kommen auf den betreffenden Patienten recht hohe Auslagen zu, denn das professionelle Bleaching kostet zwischen 300 und 600 Euro je Behandlung, wobei nur die sichtbaren Zahnflächen behandelt werden. Das sind also pro Zahn zwischen 80 und 130 Euro, die man einplanen muss. Der Zahnarzt arbeitet dazu aber einen Kostenvoranschlag aus und schreibt nach erfolgter Behandlung eine Privatrechnung.

     

    Herkömmliche Bleaching-Präparate basieren auf Wasserstoff- oder Carbamidperoxid, welches eine Vorstufe des Wasserstoffperoxids darstellt. In Form eines Gels werden diese Präparate auf betroffene Zahnreihen oder Zähe aufgetragen. Die Einwirkzeit beträgt zwischen 15 und 30 Minuten. Anschließend werden die Zahnoberflächen fluoridiert. Für eine professionelle Zahnaufhellung sind drei bis vier Sitzungen erforderlich. Nach der Behandlung sind die Zähne um ein bis zwei Farbstufen heller. Diese Behandlung hält dann ungefähr drei Jahre, danach kann sie wiederholt werden.

     

    Wer sich ein Bleaching nicht leisten kann oder will, der sollte zunächst auf eine professionelle Zahnreinigung zurückgreifen. Auch diese erzielt einen leichten Aufhellungseffekt an den Zähnen. Teilweise werden von einigen Zusatzkassen diese Zahnreinigungen beim Stomatologen (Zahnarzt) sogar einmal jährlich übernommen.

     

    Was sollte beachtet werden?

    Vor jedem Bleaching empfiehlt die Bundesärztekammer eine professionelle Zahnreinigung und die Sanierung kariöser Zähne, was beides beim Zahnarzt erfolgt. Weiterhin sollten die Patienten, die ein Bleaching wollen, nicht an freiliegenden Zahnhälsen oder Zahnfleischbluten leiden. Sonst würden die Mittel, die bei der Aufhellung eingesetzt werden, die Beschwerden möglicherweise verstärken. Wenn der Patient bereits Zahnkronen, Brücken oder Implantate trägt, so kann es sein, dass diese nach dem Bleaching dunkler wirken. Deshalb sollte die Farbaufhellung am Zahnersatz angeglichen werden. Zuvor können alternativ auch alte Brücken oder Kronen erneuert werden, um später das Aufhellen nach ihnen ausrichten zu können. Dies ist allerdings ein zusätzlicher Kostenfaktor, der zu den Gebühren für das Bleaching noch hinzukommt.

     

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  • Weshalb die Low-Carb-Diät die beste Möglichkeit ist, um seinen Bauch weg zu bekommen.

    Weshalb die Low-Carb-Diät die beste Möglichkeit ist, um seinen Bauch weg zu bekommen.

    Diäten sind mittlerweile zum Trend geworden und es gibt so viele Variationen und Möglichkeiten, dass man kaum noch einen Überblick behält. Neben den Oberschenkeln sind Frauen aber auch Männer mit ihrem Bauch ziemlich unglücklich. Wie der Bauchumfang schrumpft, ist immer die wichtigste Frage und mit gezielten Workouts, kann man das Ziel ebenfalls erreichen. Egal ob im Fitness-Center oder von zu Hause aus – Training kann Spaß machen und das Ergebnis kann sich sicherlich sehen lassen.

    Von Volumetrics und Kirsch-Diät bis hin zu Weight Watchers, Schlank im Schlaf, 24-Stunden-Diät, Atkins-Diät oder auch Dukan-Diät.

    Um da durchzublicken, braucht man nicht nur Geduld, sondern auch jede Menge Zeit und Geld. Natürlich versprechen alle Diäten ein positives Ergebnis und das die Pfunde nur so purzeln. Jedoch nicht jede Diät ist für jeden Menschen optimal geeignet.

     

    Die richtige Entscheidung ist der perfekte Weg

    Wichtig ist zu wissen, was man eigentlich vor hat und was das Ziel ist. Menschen, die an Übergewicht leiden, möchten natürlich Gewicht verlieren. Für diese ist es am besten, wenn sie ihre gesamte Ernährung umstellen um nachhaltig ein besseres Ergebnis zu erzielen. Hier wird natürlich eine Menge Disziplin gefordert, die für den Menschen nicht immer einfach ist. Das Umdenken ist dabei der schwierigste Schritt. Statt Chips, Cola & Co. kommen Gemüse-Sticks und gedünsteter Fisch auf den Tisch. Dies allein zu bewältigen ist so gut wie unmöglich und daher ist professioneller Beistand, das A und O.

    Der optimale Weg ist es sich an eine Ernährungsberatung zu wenden, welche einem hilft den gesunden Weg zu begehen, Hürden zu überqueren und trotzdem glücklich zu sein. Der eigene Hausarzt ist die erste Anlaufstelle um sich in ein gesundes Abenteuer zu stürzen. Ebenso ist es wichtig, dass man sich mit der Krankenkasse in Verbindung setzt, damit die größten Kosten übernommen werden.

    Es gibt auch Menschen, welche keine Probleme mit dem Gewicht haben, sich aber gerne bewusst und gesünder ernähren möchten. Hier steht nicht die Gewichtsabnahme im Mittelpunkt. Auch ein schlanker Mensch kann von gesunden Lebensmittel und einer ausgewogenen Ernährung profitieren.

    Von Kokoscreme und Chia-Samen bis hin zu Detox und Vegan – Die Liste ist lang und gesund. Hier sollte man sich ebenfalls einen Ernährungsplan zusammenstellen, welcher auf die eigenen Bedürfnisse individuell erstellt wird. Smoothies sind ebenfalls eine wunderbare Alternative, welche man zur gesunden Ernährung trinken kann. Das Besondere daran ist, dass man nach seinem Geschmack handeln kann und so macht Gesundheit doppelt Spaß.

     

    Nachhaltig und gesund – Low-Carb-Diät im Trend

    Die meisten Menschen welche sich an eine Diät wagen, haben große Angst vor dem Jo-Jo-Effekt. Dieser entsteht meistens dann, wenn man ziemlich schnell viele Pfunde verlieren möchte. Viele unterschätzen das Abnehmen und man ist der Meinung dass es ein Kinderspiel ist. Allerdings muss man sagen, dass die Gewichtsabnahme mehr ist als nur Gewicht verlieren – Es ist eine Lebenseinstellung!

    Menschen, welche den Pfunden den Kampf ansagen möchten, müssen sich im Klaren sein, dass es nicht von heute auf morgen geht. Natürlich sind die Erwartungen gross und man möchte so schnell abnehmen wie es nur möglich ist.

    Damit das Abnehmen auch funktioniert und man schon nächsten Sommer, seinen neuen Bikini präsentieren kann, ist dies ein holpriger Weg, der aber gesund und nachhaltig ist.

    Die weltweit bekannteste Diät ist die Low-Carb-Diät. Diese Diät-Form ist wohl die effektivste, welche man finden kann und das nicht ohne Grund.

    Bei der Low-Carb-Diät geht es darum wenige Kohlenhydrate zu sich zunehmen und somit Gewicht zu verlieren. Natürlich muss der Körper sich dabei komplett umstellen und auf Lebensmitteln und Leckereien wie Kuchen, Gebäck, Nudeln, Brot und auch Kartoffeln verzichten.

    Wer die Low-Carb-Diät allerding diszipliniert durchhält, kann sich auf Gewichtsverlust einstellen und das wichtigste ist, es ist auf Dauer und nachhaltig.

    Wer dazu noch seinen Körper fit hält, der hat wunderbare Chancen, ein Leben mit Normalgewicht zu verbringen – Auch hier ist die Low-Carb-Diät die beste Alternative.

    Im Fitness-Center kann man seine Problemzonen weg trainieren und somit hat man nicht nur Gewicht verloren auch bleibt der Körper vital und gesund.

  • Haarausfall, woher kommt das und was kann man dagegen tun?

    Haarausfall, woher kommt das und was kann man dagegen tun?

    Im Allgemeinen ist ein Haarausfall etwas völlig Normales – zumindest so lange, wie etwa 100 Haare je Tag im Kamm oder der Bürste verbleiben. Von einem krankhaften Haarausfall ist immer dann die Rede, wenn mehr Haare ausgehen.

     

    Ursachen für Haarausfall

    Ein geringer Haarwuchs ist keine Seltenheit. Hiervon sind in aller Regel gehäuft Männer betroffen. Rund 1,5 Millionen von ihnen leiden an Haarausfall. Dahingegen leiden etwa 500.000 Frauen unter Haarverlust. Die Ursachen können unterschiedlicher Natur sein.

     

    Es wird zwischen den drei Hauptformen

    • Hormonell-erblich bedingt
    • Diffuser Haarausfall
    • Kreisrunder Haarausfall

    unterschieden.

     

    Hormonell-erblich bedingter Haarausfall

    Als Ursache für den hormonell-erblichen bedingten Haarausfall kommen genetisch begründete Empfindlichkeiten der Haarwurzel gegenüber des Sexualhormons Testosteron in Frage. Dabei verkürzt sich die Wachstumsphase der Haare. Durch die schrumpfenden Follikel wachsen nur noch dünne Wollhaare nach. Diese fallen meistens ebenfalls aus, ohne dass ein erneuter Haarwuchs erfolgt.

    Vom hormonell-erblichen Haarausfall sind in der Hauptsache jüngere Männer betroffen. Frauen produzieren zwar auch wenige Mengen Testosteron, leiden jedoch weniger unter dieser Art Haarausfall. Besonders gefährdet sind Frauen während der Wechseljahre. In diesen erfährt der Haarausfall durch die Hormonumstellung eine Begünstigung.

     

    Diffuser Haarausfall

    Beim diffusen Haarausfall tritt eine Schädigung der Haarwurzeln in den Vordergrund. Als Ursachen kommen unter anderem

    • Entzündlich bedingte Erkrankungen der Kopfhaut (beispielsweise Schuppenflechte)
    • Einnahme bestimmter Medikamente
    • Hormonumstellungen während der Schwangerschaft oder nach erfolgter Geburt
    • Hormonumstellungen in den Wechseljahren oder nach Absetzen der Pille
    • Infektionskrankheiten wie eine schwere Grippe oder Scharlach
    • Langfristige Mangelernährung
    • Normale Alterserscheinungen
    • Mangelhafte Ernährung auf Grund von Störungen in der Nahrungsverwertung in Leber oder Darm
    • Schilddrüsenprobleme wie einer Überfunktion
    • Strahlentherapie bei Krebserkrankungen
    • Stress
    • Vergiftungserscheinungen auf Grund von Schwermetallen (beispielsweise mit Arsen)

    in Frage.

    Kreisrunder Haarausfall

    Für den kreisrunden Haarausfall konnten die Ursachen bislang noch nicht genau geklärt werden. Vermutlich zeichnen Störungen des Immunsystems hierfür verantwortlich. Die Rede ist von einer Autoimmunkrankheit. Dabei attackieren fälschlicherweise die körpereigenen Abwehrzellen die Haarwurzeln. Das Haarwachstum wird dadurch blockiert. Die Folge ist Haarausfall.

    Unter Umständen können auch die Gene am kreisrunden Haarausfall beteiligt sein. Beobachtungen zufolge tritt diese Form des Haarausfalls familiär bedingt bei rund 20 Prozent aller Patienten auf.

     

    Was gegen Haarausfall unternommen werden kann

    In der Regel ist für Frauen Haarausfall ein gehäuftes kosmetisches Problem. Bei Frauen stehen die Haare stets für Attraktivität und Gesundheit. So wird vermehrt empfohlen in Koffein-Shampoos gegen den Haarausfall zu investieren. Auch Mittel, die mit Sägepalmen- und Klettenwurzelextrakt angereichert sind, sollen wirksam gegen den Haarverlust sein.

     

    Abhilfe versprechen ferner Nahrungsergänzungsmittel und Thymus-Präparate, die die Kopfhaut und somit deren Durchblutung ausreichend stimulieren. Bislang steht die Wirksamkeit diverser Mittel jedoch wissenschaftlich noch aus.

    Ein hormonell-erblich begründeter Haarausfall lässt sich jedoch niemals komplett rückgängig machen. Dieser kann im Höchstfall eingedämmt oder verdeckt werden. Von Haarausfall betroffene Stellen lassen sich mithilfe des richtigen Haarschnitts gut tarnen. Empfohlen wird hierbei eine Länge von etwa drei Zentimetern am Oberkopf. Dabei sollten der Nacken sowie die Ohren frei bleiben.

    Sofern eine Haartransplantation nicht machbar ist, lohnt es sich, über einen Haarersatz nachzudenken. Gegenwärtig gibt es zahlreiche Toupets und Perücken auch Kunst- und Echthaar in sämtlichen Farben und Formen. Diese lassen sich vorübergehend oder auch auf Dauer befestigen. Mit so manchem Haarersatz besteht sogar die Möglichkeit problemlos schwimmen zu gehen.

    Es lohnt sich in jedem Fall ein Zweithaarstudio aufzusuchen und sich professionell beraten zu lassen. Unter gewissen Umständen beteiligt sich gegebenenfalls die Krankenkasse an den Kosten für einen Haarersatz.

    Unabhängig davon, ob weiblich oder männlich – eine gesunde Selbstakzeptanz und Selbstbewusstsein spielen bei Haarverlust eine maßgebliche Rolle. Wer über ein robustes Selbstwertgefühl verfügt, kann auch Einbußen seiner äußeren Attraktivität verkraften.

    Manche Menschen müssen sich jedoch dieses Selbstbewusstsein erst erarbeiten. Wird der Haarausfall zur seelischen Belastung, sollte sich niemand scheuen, sich psychologische Hilfen zu holen.

     

     

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  • Lipödem – Erkennung und Behandlung

    Lipödem – Erkennung und Behandlung

    Das sogenannte Lipödem vermehrt sich im Fettgewebe, das sich in der Unterhaut befindet. Woher das Lipödem kommt, ist bislang nicht geklärt. Geklärt ist, dass es sich um eine tatsächliche Krankheit handelt, die sich verschlimmert, wenn sie unbehandelt bleibt. Symptomatisch für diese Erkrankung ist die immer größer werdende Fettansammlung in den Ober- und Unterschenkeln. Bei gut einem Drittel der betroffenen Menschen sind auch die Arme betroffen.

    Meistens tritt das Lipödem dann auf, wenn hormonelle Veränderungen gegeben sind bzw. waren – z.B. während der Pubertät oder bei Schwangerschaften. Die Forscher gehen davon aus, dass diese Krankheit durch Östrogen (weibliches Hormon) ausgelöst wird. Untermauert wird diese Annahme durch die Tatsache, dass beinahe ausschließlich Frauen daran leiden.

    Es wird auch angenommen, dass Lipödem eine vererbbare Krankheit ist, da betroffene Frauen häufig berichten, dass bereits Mutter und Großmutter damit belastet waren. Spannungsgefühle, schwere Beine und Flüssigkeitsansammlungen unter der Haut (Ödeme) sind typische Beschwerden, die mit dieser Krankheit einhergehen. Weitere Merkmale in der Liste der Beschwerden sind eine gesteigerte Schmerzempfindlichkeit bei Berührung sowie Blutergüsse (blaue Flecken) schon bei geringer Krafteinwirkung.

     

    Optischer Makel – erstaunlich viele Frauen leiden darunter

    Das Körperbild, das sich bei einer Erkrankung ergibt, besteht aus einer ausgeprägten Ungleichheit zwischen dem Ober- und dem Unterkörper. In der Regel stellt sich das durch einen schlanken Oberkörper dar, der auf einem sehr voluminösen Beinpaar platziert ist. Mindestens genauso groß wie der Leidensdruck, der sich daraus für die betroffenen Frauen ergibt, ist die Unkenntnis über die Ursache dieser Verzerrung der Proportionen.

    In der Regel versuchen betroffene Frauen über den Weg radikaler Diäten und exzessivem Sport, den vermeintlichen „Pfunden“ Herr zu werden. Problematisch dabei ist, dass genau durch dieses falsche, wenn auch sehr verständliche, Verhalten die förmliche Diskrepanz zwischen Ober- und Unterkörper noch weiter forciert wird. Der Sport sorgt dafür, dass das Muskelgewebe wächst, was zu einer optischen Verschlimmerung führt.

     

    Ernährungsdisziplin ist bei Lipödem Pflicht

    Natürlich müssen Frauen mit Lipödem dennoch darauf achten, ein möglichst normales Körpergewicht zu halten bzw. zu erreichen. Das Krankheitsbild verschlechtert sich nämlich durch jedes zusätzlich hinzugekommene Kilogramm Körperfett. Die komplexe physikalische Entstauungstherapie hat sich bei der Behandlung von Lipödem erstaunlich gut bewährt.

    Diese Begrifflichkeit beschreibt eine praktische Kombination aus Kompressionsbehandlungen und manueller Lymphdrainage. Physiotherapeuten aktivieren bei der Lymphdrainage das Lymphsystem durch sanfte Kompressionsgriffe, wodurch der Lymphtransport angeregt und aktiviert wird. Damit werden Verdickungen im Gewebe reduziert. Auch Kompressionsstrümpfe (maßgeschneidert) verhindern, dass sich neuerlich Lymphe zwischen den Fettzellen aufstauen kann. Dadurch wird ein erneutes Anschwellen verhindert bzw. stark abgemildert.

     

    Effektiv, aber teuer: die Liposuktion

    Bei den vorgenannten Maßnahmen wird das Krankheitsbild aber nur stabilisiert. Eine Heilung oder dauerhafte Linderung kann damit nicht erzielt werden. Außerdem muss die Therapie lebenslang regelmäßig durchgeführt werden, da sich die Symptome sonst zügig wieder verschlimmern. Auch der Umstand, dass diese Maßnahmen zwar die Ödeme vermindern, nicht aber die vermehrte Fettzellenspeicherung, wird als nachteilig empfunden.

    Eine nachhaltig erfolgreiche Therapie ist die sogenannte Liposuktion – die Fettabsaugung. Es gibt viele Patientinnen, die unter Lipödem leiden und, bedingt durch den großen Leidensdruck, irgendwann nach einer Liposuktion fragen. Aufgrund der häufig vorzufindenden örtlichen Ausdehnung der Gewebestörung (z.B. Reiterhosen) ist die Fettabsaugung eine praktikable Möglichkeit, dem Leiden entgegenzuwirken. Wichtig ist aber, dass man einen Arzt findet, der sich auf die Behandlung von Lipödem spezialisiert hat, denn es muss äußerst sorgfältig gearbeitet werden, damit keine Gefäße geschädigt werden.

    Aufgrund der besonderen Gewebestruktur bei dieser Erkrankung muss häufig mehrfach operiert werden, da sehr große Fettmengen abgesaugt werden müssen. Die Ergebnisse der Liposuktion sind, aus kosmetischer Sicht, sehr gut. Es darf dabei aber nicht vergessen werden, dass trotz dieses Eingriffs Lipödem nicht verschwunden ist – es wird nur die körperliche Ausprägung entfernt. Schlecht ist, dass die Krankenkassen die Kosten für solche OP-Maßnahmen in der Regel nicht übernehmen, die im Mittel bei rund 5.000 Euro pro Eingriff liegen.

     

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  • Krankenkassen und die Alternative Medizin

    Krankenkassen und die Alternative Medizin

    Was noch vor einigen Jahren als „esoterisch“ und „öko“ galt, scheint heute angesagter denn je zu sein. Die Alternative Medizin verspricht Heilmethoden fernab der Schulmedizin und wird mittlerweile von Jung und Alt in Anspruch genommen. Doch wie verhalten sich hier eigentlich die Krankenkassen? Unterstützt ein Großteil die Vergabe von Globuli und Co. oder sind die Patienten hier gezwungen, alles aus eigener Tasche zu zahlen?

     

    Schulmedizin vs. Alternative – wer trägt die Kosten?

    Generell gilt immer noch, dass die Krankenkassen einer Alternativbehandlung in vielen Fällen skeptisch gegenüberstehen. Dennoch sind teilweise auch klare Richtungsänderungen zu verzeichnen. Viele Anbieter haben sich entsprechend dazu entschlossen, auf die Interessen und Belange Ihrer Mitglieder Rücksicht zu nehmen und einen Teil der Alternativen Medizin mit in ihren Leistungskatalog aufzunehmen und hier zumindest einen Teil der Behandlungskosten zu erstatten.

    Dennoch gilt auch, dass viele Bereiche der Alternativen Medizin noch nicht erforscht wurden und daher entsprechend nicht unterstützt werden. Wer jedoch auf Leistungen in den Bereichen…:

    • Naturheilverfahren
    • Akupunktur
    • Homöopathie

    zurückgreifen möchte, hat -abhängig von der jeweiligen Krankenkasse- gute Karten, eine Bewilligung bzw. Kostenübernahme zu erhalten.

     

    Die „Grundregeln“ der Erstattung – das sollten Sie wissen

    Aufgrund der Tatsache, dass viele Bereiche der Alternativmedizin noch unzureichend erforscht sind, sind die zur Verfügung gestellten Budgets bei den gesetzlichen Krankenkassen hier mitunter stark beschränkt. Oftmals verfahren die Kassen so, dass sie ihren Versicherten einen bestimmten Betrag auf einem so genannten „Gesundheitskonto“ zur Verfügung stellen, der dann -je nach persönlichem Behandlungsschwerpunkt- individuell eingesetzt werden kann.

    Wichtig ist es jedoch auch, dass Sie sich immer von den jeweiligen Vertrags- bzw. Kassenärzten behandeln lassen. Diese müssen über eine Zusatzqualifikation verfügen, damit Sie die Beträge wiederum über Ihre Krankenkasse abrechnen können. Die Mitgliedschaft des behandelnden Arztes in einem Berufsverband bzw. seine Ausbildung bilden damit die Basis für eine von der Kasse finanziell unterstützte Behandlung. Hier gilt es, sich unbedingt im Vorfeld zu informieren.