Schlagwort: Krebszellen

  • Schwarzkümmelöl – gesund und immer noch geheimnisvoll

    Schwarzkümmelöl – gesund und immer noch geheimnisvoll

    Schwarzkümmel eilt der Ruf voraus, dass er alle Krankheiten besiegen kann, außer den Tod. Das scheint ein wenig übertrieben, aber selbst wenn es unwahrscheinlich klingt, Schwarzkümmelöl hat sehr viele sehr gute Eigenschaften. So soll Schwarzkümmelöl unter anderem gegen Geschwüre und gegen Diabetes, gegen Krebs und chronische Entzündungen sowie gegen Bakterien und Viren der unterschiedlichsten Art helfen. Der gute Ruf des Schwarzkümmels ist im Laufe der Zeit gewachsen, denn die kleinen schwarzen Körner, die dem Sesam sehr ähnlich sind, sind schon seit mehr als 2000 Jahren als Heilmittel populär.

    Ein guter Helfer seit langer Zeit

    Die wunderwirksamen Eigenschaften des Schwarzkümmels waren schon vor der neuen Zeitrechnung bekannt, aber nur in bestimmten Teilen dieser Welt. In Asien, in Afrika, in Nordamerika und auch im Vorderen Orient hat Schwarzkümmel schon immer einen guten Ruf gehabt, in der westlichen Welt ist der echte Schwarzkümmel, Nigella sativa, bis heute noch relativ unbekannt. Heute wenden sich immer mehr Menschen von Mitteln ab, die in den Labors der großen Pharmahersteller zusammen gemixt werden, sie vertrauen vielmehr der Heilkraft der Natur und damit auch dem Schwarzkümmel und dem Schwarzkümmelöl. Seit 1964 gibt es immer wieder Studien, die sich intensiv mit dem Thema Schwarzkümmelöl befassen und alle diese mittlerweile über hundert wissenschaftlichen Studien kommen zu dem Schluss, dass Schwarzkümmel sehr wirksam sein kann, wenn es um die Gesundheit geht.

    Welche Eigenschaften hat Schwarzkümmelöl?

    Die guten Eigenschaften, die dem Schwarzkümmel zugeschrieben werden, konnten in Studien nachgewiesen werden und diese Eigenschaften sind:

    • Entzündungshemmend
    • Antiviral
    • Antibakteriell
    • Blutdrucksenkend
    • Schmerzstillend
    • Entkrampfend
    • Antifungal
    • Antidiabetisch

    Darüber hinaus schützt Schwarzkümmelöl die Nieren und die Leber und es hilft bei Geschwüren. Schwarzkümmelöl wird bei der Langzeitbehandlung von Menschen eingesetzt, die vom Opium abhängig sind und es wird mit Erfolg gegen allergische Reaktionen eingesetzt, wie der Rhinitis, der Entzündung der Nasenschleimhaut. Schwarzkümmelöl lindert die schlimmsten Symptome bei Asthmaanfällen und kann den Blutdruck nicht nur senken, sondern auch dauerhaft regulieren. Nachgewiesen ist auch, dass Schwarzkümmel epileptischen Anfällen vorbeugen kann und auch bei Pilzbefall auf der Haut hat es sich auch bewährt.

    Hilft Schwarzkümmelöl auch gegen Krebs?

    Im Nahen Osten hat sich Schwarzkümmelöl im Laufe der Jahrhunderte einen guten Namen als natürliches Mittel gegen den Krebs gemacht. Moderne Untersuchungen haben jetzt den Beweis erbracht, dass bei Krebspatienten, die regelmäßig Schwarzkümmelöl eingenommen haben, das Wachstum der Tumore deutlich zurückgegangen ist. Besonders beim gefürchteten Darmkrebs kann Schwarzkümmelöl verhindern, dass sich die Krebszellen ausbreiten. Aber es gibt noch eine weitere Eigenschaft, die Schwarzkümmelöl als Mittel gegen Krebs so effektiv macht, denn das Öl aus dem echten Schwarzkümmel ist in der Lage, das Wachstum des Knochenmarks zu stimulieren. Bei anderen Krebsarten zerstört Schwarzkümmelöl die Tumorzellen und steigert dazu die Produktion der sogenannten B-Zellen, die für die Herstellung von Antikörpern zuständig sind.

    Wie kann Schwarzkümmelöl verwendet werden?

    Schwarzkümmel-Öl hat ein sehr würziges Aroma und einen angenehm leicht nussigen Geschmack. Schwarzkümmel wird aber nicht nur in Form von Öl, sondern auch gemahlen oder als ganzes Korn angeboten. In Salaten und auch vielen Fleischgerichten hat es einen verfeinernden Geschmack. Aber Schwarzkümmelöl kann auch mit Wasser verrührt und dann getrunken werden. Wer das Pulver verwenden möchte, der rührt den Schwarzkümmel ähnlich wie Chia-Samen an. Der Kümmel verwandelt sich dann in eine leicht klebrige Substanz, die ebenfalls getrunken werden kann. Alle, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, die können Schwarzkümmel als Ersatz für Eier zum Backen verwenden. Krebspatienten, die auf natürliche Mittel setzen, sollten dreimal am Tag einen Teelöffel Schwarzkümmelöl nehmen. Wer den Geschmack nicht mag, der darf einen Teelöffel Honig dazu geben, was das Ganze angenehm süß macht.

    Qualitativ besonders hochwertig ist wie beim Olivenöl auch, ein kalt gepresstes Schwarzkümmelöl das aus biologischen Anbau stammt, denn dieses Öl ist besonders wertvoll und gesund. Schwarzkümmelöl können Sie bequem online kaufen, zum Beispiel bei www.natrea.de.

    Bild: © Depositphotos.com / geo-grafika

  • Lebermetastasen – neue Therapien versprechen Hoffnung

    Lebermetastasen – neue Therapien versprechen Hoffnung

    Viele Patienten, die an Krebs im fortgeschrittenen Stadium leiden, müssen auch mit der Diagnose Lebermetastasen leben. Wird die Diagnose Lebermetastasen gestellt, dann war bislang die Prognose für eine Heilung sehr schlecht, denn noch Mitte der 1990er Jahre bedeuteten Tochtergeschwülste in der Leber, dass die Betroffenen nur noch wenige Monate zu leben hatten. Heute sehen die Prognosen bei Lebermetastasen deutlich besser aus, denn es gibt neue sehr effektive Therapien, die das Risiko minimieren.

    Welchen Weg nehmen die Krebszellen?

    Auch wenn der Krebs schon weit fortgeschritten ist, machen es moderne Therapieformen möglich, dass die Patienten eine längere Überlebenszeit haben und ihre Lebensqualität steigern können. Vor allem bei Darmkrebs kommen Metastasen sehr häufig vor, denn die Krebszellen müssen keinen weiten Weg durch den Körper nehmen. Bei Krebsarten wie Lungen- und Brustkrebs sieht es etwas anders aus, denn hier müssen die Zellen zunächst durch den gesamten Körperkreislauf wandern, bis sie in der Leber ankommen. Daher ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass sich bei diesen Krebsarten Lebermetastasen bilden. Wenn es außer dem ursprünglichen Tumor in anderen Organen keine weiteren Tumore gibt, dann können sich auch Lebermetastasen nicht so schnell bilden.

    Die Fortschritte in der Chirurgie

    Bei allem Krebsarten kommt es darauf an, dass ein Team aus Radiologen, Chirurgen und Onkologen eng zusammenarbeitet, denn dem Patienten kann nur dann geholfen werden, wenn diese Fachärzte vernetzt sind, den Patienten beraten und zusammen die passenden Therapien einleiten. Die größte Aufgabe haben aber die Chirurgen, die in den letzten Jahren sehr große Fortschritte bei der Behandlung von Lebermetastasen machen konnten. In günstigen Fällen werden heute die Ursprungstumore, zum Beispiel im Dickdarm, zusammen mit dem Lebertumor entfernt. Ist noch ausreichend gesundes Lebergewebe vorhanden, dann können Lebermetastasen sicher entfernt werden und die Leber kann sich problemlos wieder regenerieren.

    Wirkungsvolle Chemotherapien bei Lebermetastasen

    Sind die Lebermetastasen für einen operativen Eingriff zu groß, dann kann eine chemotherapeutische Vorbehandlung mit Antikörpern den Tumor schrumpfen lassen, sodass nach der Therapie ein Eingriff ohne Probleme durchgeführt werden kann. Aber auch wenn die Metastasen in der Leber zu nah an den Gallenwegen oder den großen wichtigen Blutgefäßen liegen, dann sind die neuen systematischen Chemotherapien ein sehr wirkungsvolles Verfahren. So ermöglichen es lokale Chemotherapien, dass die Medikamente über die Leberarterie direkt zu den Metastasen geleitet werden.

    Die intraarterielle Radiotherapie

    Ein anderes Beispiel für eine effektive lokale Therapie bei Lebermetastasen ist die intraarterielle Radiotherapie, kurz SIRT genannt. Die neue Therapie gehört nicht zu den Standartverfahren und kommt in der Regel vor allem bei Krebs im fortgeschrittenen Stadium zum Einsatz. Bei dieser Therapieform wird ein Katheter in die Schlagader der Leiste eingeführt, und auf diesem Weg werden dann winzige radioaktive Kügelchen aus Glas ins Gewebe eingebracht. Diese Kügelchen verstopfen die sehr kleinen Blutgefäße und sorgen so dafür, dass die Metastasen in der Leber nicht mehr mit frischem Blut und damit auch nicht mehr mit „Nahrung“ versorgt werden. Leider kommt die intraarterielle Radiotherapie nicht für alle Patienten mit Lebermetastasen infrage. Da die Versorgung der Blutgefäße bei jedem Patienten anders ist, müssen zuvor immer umfangreiche Tests gemacht werden.

    Bild: © Depositphotos.com / tanatat

  • Nagelpilz: Die Gefahr der falschen Diagnose

    Nagelpilz: Die Gefahr der falschen Diagnose

    Nagelpilz, also eine Infektion der Haut unterhalb der Fuß- oder Fingernägel, ist zwar eine unangenehme Angelegenheit, aber in den wenigsten Fällen gefährlich. Verschiedene Tinkturen und Tabletten können dabei helfen, den Infekt zu beseitigen. Das wahre Problem von Nagelpilz ist eher, dass er oft falsch diagnostiziert wird. Häufig wird Hautkrebs unter dem Nagel für eine Pilzinfektion gehalten. Wird dieser nicht richtig behandelt, kann es im schlimmsten Fall zum Tod des Patienten führen.

    Vorsorge ist besser als Nachsorge

    Die Vermutung, man könne unter den Nägeln keinen Hautkrebs bekommen, ist ein Trugschluss. Tatsächlich können auch diese Hautpartien von Krebszellen befallen werden. Wird der Krebs nicht rechtzeitig entdeckt oder fälschlicherweise als Nagelpilz diagnostiziert, kann dies schwerwiegende Folgen für den Patienten haben. Immer wieder erreichen Meldungen die Öffentlichkeit, dass Krebspatienten aufgrund der Fehldiagnose verstorben sind.

    Wichtig ist daher, dass Sie Veränderungen Ihrer Haut stets von einem Arzt untersuchen lassen. Auch wenn es nach einem harmlosen Nagelpilz aussieht, ist eine medizinische Beratung immer ratsam.

    Woran erkennt man einen Nagelpilz?

    Ein Nagelpilz ist die Infektion der Haut unterhalb der Fuß- und Fingernägel. Meistens sind Fadenpilze für die Erkrankung verantwortlich. Nagelpilz äußert sich durch verschiedene Symptome. Diese sind:

    • Verfärbungen (weißlich bis gelblich-braun)
    • Brüchigkeit der Nägel und Verformungen
    • Entzündung des Nagelbetts
    • Verdickung der Nagelplatte

    Da sich der Erreger der Infektion am wohlsten fühlt, wenn es warm und feucht ist, tritt Nagelpilz mehr an den Füßen als an den Händen auf.

    Der Befall äußert sich meist zunächst am vorderen Rand des Nagels und breitet sich dann über die gesamte Fläche aus. Dabei zerstören die Sporen des Pilzes die Nagelsubstanz Keratin. Das wiederum führt dazu, dass sich die Struktur des Nagels sichtbar verändert. Bei vielen Patienten spalten sich die einzelnen Nagelschichten auf. Fast immer kommt es zu einer Verfärbung und Verdickung der Nagelplatte. Manchmal lockert sich die Platte sogar vom Nagelbett.

    Die Behandlung von Nagelpilz

    Wer von einem Nagelpilz-Befall betroffen ist, hat verschiedene Möglichkeiten, diese zu behandeln. Ein Mittel, das Pilze gezielt abtötet, ist das Antimykotikum. Ist der Nagel nur oberflächlich befallen, reicht es, wenn Sie spezielle Tinkturen und Nagellacke mit diesem Inhaltsstoff anwenden. Die Behandlung erfordert Geduld, da Pilzsporen in den Zwischenräumen der einzelnen Nagelschichten oft Monate und sogar Jahre überleben können.

    Sitzt die Infektion im Nagelbett – was häufig der Fall ist – sind diese Mittel aus der Apotheke wirkungslos. Der gesunde Nagel wird dann immer wieder von den Pilzsporen angegriffen. In diesem Fall ist eine im wahrsten Sinne des Wortes tiefgreifende Behandlung nötig. Beliebt sind in diesem Fall besonders Tabletten und Kapseln mit dem Wirkstoff Antimykotikum. Die Einnahme ermöglicht es, dass der Stoff in das Blut gelangt und somit den Fußpilz effektiv bekämpfen kann.

    Darüber hinaus kann man Nagelpilz auch mit Laser behandeln (Quelle: nagelwohl.de). Diese Methode ist noch sehr neu, dafür aber sehr effektiv. Das Geheimnis der Therapie ist, dass der Nagel mit 60° warmen  Laserstrahlen behandelt wird. Diese wiederum töten die Pilze ab und heilen damit den befallenen Nagel. Vorteile dieser Behandlungsform sind, dass sie sehr schnell vorbei ist und Frauen sich direkt danach wieder die Nägel lackieren können. Die Lasertherapie, die überraschend günstig ist, wird alle zwei bis vier Wochen wiederholt, bis der Pilz-Befall vollkommen beseitigt ist. Meist ist das nach drei bis vier Sitzungen der Fall.

    Behandlungsmaßnahmen gegen Nagelpilz sind:

    • Tinkturen
    • Nagellacke
    • Tabletten
    • Kapseln
    • Laser-Therapie

    Nagelpilz ist eine unangenehme Angelegenheit, die in der Regel gut behandelt werden kann. Verschiedene Therapie-Maßnahmen wie Tinkturen, Tabletten oder Laser-Behandlungen sorgen dafür, dass der Nagel nach einer Weile wieder gesund ist. Wichtig ist, dass Sie eine mögliche Pilz-Infektion der Nägel immer von einem Arzt untersuchen lassen. Dieser kann feststellen, ob es sich bei der Erkrankung tatsächlich um Nagelpilz oder vielleicht Hautkrebs handelt.

    Bild: © Depositphotos.com / danr13

  • Brustkrebs Früherkennung – ein Tropfen Blut reicht aus

    Brustkrebs Früherkennung – ein Tropfen Blut reicht aus

    Wie groß die Chancen auf Heilung bei einer Krebsdiagnose sind, das hängt immer davon ab, in welchem Stadium der Krebs erkannt wird. Je früher die Tumorzellen erkannt werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Krebs besiegt werden kann. Bei einigen Krebsarten wie zum Beispiel beim Brustkrebs, ist die Diagnose aber schwierig, denn wenn ein Knoten ertastet wird, dann kann es schon zu spät sein. Jetzt macht eine neue Form der Brustkrebs Früherkennung vielen Frauen Hoffnung, denn schon wenig Tropfen Blut oder Urin reichen aus, um den Krebs sicher diagnostizieren zu können.

    Der genetische Fingerabdruck

    Es gibt mehr als 300 verschiedene Arten von Krebs, manche befallen das Gewebe, andere das Blut und wieder andere bestimmte Organe. Aber so verschiedenen die Krebsarten auch sind, sie haben eines gemeinsam: Sie zeichnen sich durch charakteristische Veränderungen im genetischen Material aus. Vereinfacht gesagt, jeder Krebs hat einen bestimmten genetischen Fingerabdruck. Dieser Fingerabdruck im Erbmaterial kann vieles verraten, unter anderem, um welchen Krebs es sich handelt, wie weit er fortgeschritten ist und in welcher Geschwindigkeit er wächst. Bisher war eine Operation notwendig, um Gewebe zu entnehmen, das dann analysiert wurde, mit der neuen Technik sind operative Eingriffe für die Brustkrebs Früherkennung nicht mehr nötig.

    Eine hohe Treffsicherheit bei der Brustkrebs Früherkennung

    Eine erste klinische Studie zum neuen Testverfahren wurde in der Universitätsklinik in Freiburg durchgeführt. 48 Frauen haben an dieser Studie teilgenommen, die Hälfte der Probandinnen war an Brustkrebs in unterschiedlichen Stadien erkrankt, die andere Hälfte war gesund. Die Wissenschaftler und Ärzte der Uni Freiburg führten bei allen Frauen die neuen Tests zur Brustkrebs Früherkennung durch und bei 91 % der Frauen zeigten die Urin- und Blutproben an, ob eine Krebserkrankung vorlag oder nicht. Das ist gemessen an den üblichen Testmethoden eine sehr hohe Trefferquote, die vor allem die klassische Mammografie in den Schatten stellt, an der Kritiker immer wieder bemängeln, dass ihre Fehlerquote zu hoch ist.

    Brustkrebs Früherkennung – Wie funktioniert der neue Test?

    Die neue Brustkrebs Früherkennung nutzt die sogenannten mikroRNA-Moleküle, die im Urin zu finden sind. Hierbei handelt es sich um Steuermoleküle, die jede Aktivität der Gene registrieren und regulieren. In Studien wurde nachgewiesen, dass die in den Krebszellen vorkommenden mikroRNA-Moleküle nicht mehr richtig funktionieren und dabei ein Muster bilden. Die Aktivitäten der Gene zeichnet dieses Muster auf, das dann in der Blut- oder in der Urinprobe sichtbar wird. Die Wissenschaftler in Freiburg konnten nachweisen, dass sich vor allem beim Brustkrebs der Urin charakteristisch verändert. Um den Krebs durch diese revolutionäre Brustkrebs Früherkennung zweifelsfrei diagnostizieren zu können, werden nur wenige Milliliter Urin benötigt.

    Jede achte Frau

    In Deutschland wird jede achte Frau in ihrem Leben einmal mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert und mehr als 17.000 Frauen sterben in jedem Jahr an dieser Krankheit. Die Diagnose ist aber nicht nur beim Brustkrebs schwierig, auch Bauchspeicheldrüsenkrebs wird häufig zu spät erkannt, und auch hier kann ein Urintest früh Gewissheit bringen. Den 16.000 Menschen, die in Deutschland jedes Jahr an diesem tückischen Krebs erkranken, kann in Zukunft durch einen einfachen Urintest schneller und deutlich effektiver geholfen werden.

    Bild: © Depositphotos.com / OtnaYdur

  • Tumor – Brustkrebs

    Tumor – Brustkrebs

    Tumor

    Definition und Beschreibung

    Der Name Tumor stammt aus dem Lateinischen. Dabei bedeutet dieses Wort so viel wie etwa Schwellung oder Geschwulst. Im weiteren Sinne ist jede Zunahme des Gewebevolumens unabhängig davon ob es erweitert oder verdient wird, ein Tumor.

    In der Medizin gibt es zwei gültige Definitionen des Begriffs: einerseits der berühmte Platzbedarf des IS oder eine Verhärtung, welche erfüllbar ist. Auch eine Schwellung, welche mit einer Entzündung verbunden ist, wird in der Fachsprache als Tumor bezeichnet. Der Begrifftumor ist da der sehr unscharf definiert.

    Ursachen und Symptome

    Tumore können jede Art von Organen betreffen. Dabei können Sie entweder gutartig oder bösartig sein. Die bösartige Variante des Tumors wird als maligne bezeichnet. Die gutartige hingegen wird als benigner Tumor bezeichnet. Außerdem können Tumore an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten. Je nach Lokalisation des Tumors gibt es unterschiedliche Bezeichnungen.

    Die Entstehung der verschiedenen Tumore wird von unterschiedlichen Faktoren begünstigt. Neben dem Rauchen ist auch ein hoher Alkoholkonsum für die Entstehung von Tumoren verantwortlich.

    Außerdem können bestimmte Schadstoffe wie zum Beispiel Asbest oder Chrom, aber auch bestimmte Inhaltsstoffe von Farben und Lacken, welche die wie die beschädigen, Tumore auslösen. Eine geringe, aber dennoch wichtige Rolle, spielen Faktoren, wie zum Beispiel die radioaktive Strahlung oder die ultraviolette Strahlen. Aber auch eine schlechte Mundhygiene oder ein geschwächtes Immunsystem können Angriffspunkte für Tumore sein.

    Tumore äußern sich zunächst schmerzlich. Ab einen gewissen Stadium treten neben den Schmerzen auch sichtbare Oberflächenveränderungen auf der Haut bzw. an der betroffenen Körperstelle auf.

    Diagnose und Verlauf

    Benigne Tumoren beeinträchtigen den Körper in der Regel nicht sehr. Leider kann es passieren, dass benigne Tumoren sich zu malignen Tumoren entwickeln. Vor allem Kolonadenome sind eine Art der Tumore, welche oft auf diese Weise verlaufen. Zudem existieren so genannte hormonproduzierende Adenome, welche allerdings erst im Zusammenspiel mit ihrer Wirkung zum schweren Erkrankungen führen können.

    Auswirkungen und Komplikationen von Tumore sind häufig eine hochgradige Obstruktion von Hohlorganen, aber auch ein Orkusverschluss lässt sich bei dieser Art von Tumoren nicht ausschließen. Schluckstörungen, Gelbsucht, der so genannte Gallengangverschluss, aber auch Darmverschluss, können Symptome von Tumoren im Anfangsstadium sein.

    Behandlungsmöglichkeiten

    Die Tumortherapie kann durch operative Verfahren eingeleitet werden. So kann zum Beispiel eine Bestrahlung mit ionisierenden Strahlen durchgeführt werden. Bei bestimmten sehr bösartigen Tumoren gibt es spezielle Therapieoptionen. So zum Beispiel bei dem so genannten schwarzen Hautkrebs. Im Stadium der Entwicklung, bei welchem der Körper mit spezieller Oberflächenbelastung, als Zellmerkmalen, geimpft wird.

    Neue Medikamente werden je nach Tumorart (Krebs) entwickelt, erprobt und eingesetzt. So können direkt ins Tumorzentrum gespritzte Mittel gezielt angreifen. Es ist bei Krebs, d. h. der bösartigen Tumorform, wichtig, dass das Immunsystem lahmgelegt wird, damit die Krankheit keine Angriffsfläche hat. Deshalb sollten auch immunstärkende Mittel nicht während der Bestrahlung und Chemotherapie eingenommen werden. Beides sind gängige Behandlungsmethoden beim bösartigen Tumor.

    Daneben werden böse- wie gutartige Tumore (die entarten können zu Krebs) operiert. Die Hochvolttherapie nach Manfred von Ardenne ist ebenfalls ein anerkanntes Behandlungsverfahren gegen malinge Tumoren, wobei der Körper überhitzt und dadurch die Krebszellen abgetötet werden.

    Brustkrebs

    Definition und Beschreibung

    Der Brustkrebs ist einer der bösartigsten Tumore. Dieser Tumor tritt an der Brustdrüse des Menschen auf. Hauptsächlich kommt dieser Tumor bei Frauen vor. Etwa ein Prozent der Erkrankungen an Brustkrebs treten bei Männern auf. Die Erkrankungen sind häufig zufällig. Dabei existieren sowohl erbliche als auch erworbene Faktoren, welche das Risiko des Brustkrebs erhöhen. Der Brustkrebs ist mittlerweile bedingt, je nach Stärke, behandelbar.

    Ursachen und Symptome

    Der Brustkrebs kann durch unterschiedliche Faktoren begünstigt werden. Brauchen, das einatmen giftiger Stoffe, sowie das aussetzen der Brust an eine krebsverursachende Substanz, kann zum Brustkrebs führen.

    Vor allem weibliche Körperzellen sind empfänglich für Tumore. Die Sexual Hormone ist. Die Sexualhormone Estrogene und Gestagene sind verantwortlich für die Bildung von Tumoren an der. Vor allem für Menschen, die sich in den Wechseljahren befinden, gibt es besondere Medikamente, welche die Beschwerden vermindern bzw. ganz beseitigen können. Aber auch bei Frauen, welche sich noch in der Pubertät befinden, sind anfällig für den Brustkrebs. Gerüchte besagen, dass die Antibabypille das Risiko eines Brustkrebs erhöhen solle. Diese Vermutungen sind bis heute nur einschlägig bestätigt.

    Letztlich ist aber bewiesen, dass Abbrüche der Schwangerschaft zu einen erhöhten Risiko des Brustkrebs für. Dennoch gibt es Studien, welche einen Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Abbruch der Schwangerschaft widerlegen.

    Auch unterschiedliche Lebensweisen können das Risiko des Brustkrebs beeinflussen. So erkranken vor allem übergewichtige Frauen etwa dreimal so häufig wie normal gewichtig. Langes, sowie intensives Zigarettenrauchen, verstärken ebenso wurde das Risiko eines Brustkrebs mangelnde Vitaminversorgung, aber auch ein Kalziummangel kann den Brustkrebs verursachen. Auch der Einfluss intensive Strahlung, so zum Beispiel bei intensiver Sonneneinstrahlung, kann zum Brustkrebs führen. Aber auch Menschen, welche in der Nähe eines Atomkraftwerkes leben, sind häufiger von Tumoren, wie dem Brustkrebs betroffen.

    Allgemein bekannte Behandlungsmethoden

    die Therapie des Brustkrebs wird in der Regel an das Erkrankungsstadium angepasst. Dabei ist die Behandlung oftmals eine Kombination aus Operation und Therapie. Die Therapie kann durch Strahlentherapie aber auch durch Hormontherapie erfolgen neuere Ansätze aus dem Gebiet der Krebstherapien sind Therapien, bei welchem monoklonale Antikörper eingesetzt werden. Die derzeit existierenden Möglichkeiten der Therapie führen auf zahlreiche Studien weltweit zu. Die Leitlinie sind heutzutage mittlerweile standardisiert. Ebenfalls gibt es heutzutage Früherkennungsprogramme, welche zur strukturierten Behandlung des Brustkrebs beitragen. Dabei haben diese Programme die Aufgabe die Mortalität, d.h. die Sterblichkeit des Betroffenen zu senken.

    Eine ärztliche Krebsfrüherkennung kann einen Tumor solcher Art ebenfalls rechtzeitig erkennen. Eine klinische Untersuchung der Brust, ist Bestandteil der gesetzlichen Unterstützung von Früherkennungsprogrammen. Diese werden ab dem 30. Lebensjahr von der Versicherung angeboten. Die Aussagefähigkeit derartiger Untersuchungen ist zwar relativ bedeutend, dennoch nicht sicher. Die neue Testverfahren und Diagnosemöglichkeiten bieten dem Betroffenen allerdings eine höhere Sicherheit bei der Diagnose als noch vor wenigen Jahren.

    Bild: © Depositphotos.com / Syda_Productions

  • Kaffee kann vor Hautkrebs schützen

    Kaffee kann vor Hautkrebs schützen

    Kaffee ist mit Abstand das beliebteste Getränk in Deutschland und sogar das Bier hat keine Chance gehen einen aromatischen Kaffee. Am Morgen macht er wach, er hilft dabei, das Essen zu verdauen und er ist ideal, wenn es darum geht, ein wenig zu entspannen. Jetzt haben Forscher aber eine neue Entdeckung gemacht, die Kaffee in ein ganz neues Licht stellt.

    Mit Kaffee gegen den Krebs

    Der schwarze Hautkrebs oder das maligne Melanom ist die gefährlichste Form von Krebs, der die Haut betrifft. Da das direkte Sonnenlicht einer der Hauptverursacher der Krankheit ist, raten Dermatologen schon seit einigen Jahren davon ab, ausgiebige Sonnenbäder zu nehmen oder ungeschützt in die Sonne zu gehen. Wer einen braunen Teint bevorzugt, der sollte eine Sonnenschutzcreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor verwenden und nicht länger als 15 Minuten in der prallen Sonne bleiben. Alle, die es übertreiben, laufen Gefahr, an schwarzem Hautkrebs zu erkranken.

    Die Auswirkung von Kaffee als vorbeugendes Mittel gegen den schwarzen Hautkrebs haben Forscher aus den USA genauer untersucht und sie haben viele erstaunliche Erkenntnisse gewonnen. Wer mehr als drei bis vier Tassen Kaffee am Tag trinkt, der senkt sein Risiko an schwarzem Hautkrebs zu erkranken um bis zu 20 % gegenüber denjenigen, die keinen oder kaum Kaffee trinken. Das Ergebnis gilt allerdings nur dann, wenn es sich um Kaffee handelt, der nicht entkoffeiniert wurde.

    Eine langwierige Forschung

    Es gab in den vergangenen zehn Jahren immer wieder unterschiedliche Studien und vorklinische Tests, die sich mit der positiven Wirkung von Kaffee auf den schwarzen Hautkrebs befasst haben. Bei einigen dieser Studien wurde allerdings nur der weniger gefährliche weiße Hautkrebs untersucht, denn es gab kaum Anhaltspunkte, inwiefern sich der Konsum von Kaffee auf den gefährlichen schwarzen Hautkrebs auswirkt. Bei der jetzt vorliegenden Studie wurde aber die Wirkung des Kaffees bei schwarzem Hautkrebs untersucht und für diese Studie wurden 450.000 Hautkrebspatienten in einem Zeitraum von zehn Jahren untersucht.

    Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Wirkstoffe im Kaffee einen positiven Effekt auf die Krebszellen haben und sie sogar verringern können. Dieser Effekt wurde aber nur bei einem malignen Melanom beobachtet, bei den sogenannten In-situ-Melanomen, also bei Tumoren, die nur die obere Schicht der Haut betreffen, konnte bislang noch kein wirksamer Effekt nachgewiesen werden. Der schwarze Hautkrebs wird mit der zunehmenden Klimaveränderung und mit der Vergrößerung des Ozonlochs in den kommenden Jahren zu einem immer größeren Problem werden, vielleicht kann ein Medikament oder eine Therapie auf Kaffeebasis hilfreich sein.