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  • Essen wie in der Steinzeit – wie effektiv ist die Paleo-Diät?

    Essen wie in der Steinzeit – wie effektiv ist die Paleo-Diät?

    Wie haben sich die Menschen in der Steinzeit ernährt? Sehr gesund und vor allen Dingen sehr ausgewogen. Sie haben alles das gegessen, was heute auf dem Speiseplan von gesundheitsbewussten Menschen stehen sollte, denn Fisch, mageres Fleisch, Obst, frisches Gemüse, Pilze und Beeren sind Dinge, die auch heute noch zu einer gesunden Ernährung gehören. Vor 100.000 Jahren gab es nicht viel mehr als diese Nahrungsmittel, und heute ist die steinzeitliche Ernährung wieder im Trend, und zwar unter dem Namen Paleo-Diät. Wie sinnvoll ist diese Diät? Kann man damit wirklich gesund abnehmen und für wen ist die Steinzeitdiät geeignet?

    Die Paleo-Diät – Eine natürliche Diät

    Die Menschen der Steinzeit hatten eine deutlich geringere Lebenserwartung als die Menschen von heute, aber das hat weniger etwas mit ihrer Ernährung zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die medizinische Versorgung nicht vorhanden war und die Menschen damals jede Menge Feinde hatten. Ihre Ernährung war vorbildlich, denn sie haben sich auf das beschränkt, was die Natur ihnen geboten hat. Getreide und Produkte aus Milch kamen erst sehr viel später auf den Speiseplan, und erst seit rund 250 Jahren essen wir Aromen und Zusatzstoffe. Zucker galt lange Zeit als eine Art Luxusartikel, der nur dem Adel und den reichen Bürgern vorbehalten war, das einfache Volk süßte seine Speisen mit Honig oder mit dem Saft der Zuckerrübe.

    Unser Körper hat sich sehr schnell den neuen Nahrungsmitteln angepasst und die ersten ernährungsbedingten Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes, ließen nicht lange auf sich warten. Heute besinnt man sich wieder auf eine Ernährung, die alles enthält, was der Mensch zum Leben braucht und die Steinzeitdiät wurde zu einer Trenddiät.

    Ein echtes Meisterwerk

    Der menschliche Körper ist ein echtes Meisterwerk, denn seit der Steinzeit hat sich der Organismus kaum verändert und weiterentwickelt. Da ist es nur logisch, dass er mit den Anforderungen der modernen Lebensmittelindustrie so seine Probleme hat und entsprechend gereizt reagiert. Im Grunde gehorcht der Körper seit der Steinzeit nur zwei Grundsätzen und diese lauten: Wenn etwas zu essen vorhanden ist, dann sollte möglichst viel gegessen werden und man sollte sich immer nur so viel bewegen, wie nötig ist. Ressourcen müssen gespart werden, denn wenn es zu einer Nahrungsmittelknappheit kommt, dann muss der Körper frisch und ausgeruht sein.

    In der Steinzeit hat das wunderbar geklappt, denn die Menschen aßen praktisch auf Vorrat und wenn die Nahrungsmittel zu Ende gingen, dann wurde es Zeit für die Jagd. Nach diesem Prinzip funktionieren wir noch heute, nur dass Lebensmittel heute nicht mehr knapp sind und wir nicht mehr auf die Jagd gehen müssen. Damit kommt es zu einem echten Dilemma, denn Überfluss, ungesunde Lebensmittel und Bewegungsmangel machen krank.

    Wie gesund ist die Paleo-Diät?

    Die Steinzeitdiät ist eine sehr einfache Diät, die ohne großen Aufwand und auch ohne komplizierte Rezepte auskommt. Im Grunde muss man nur auf die sogenannten modernen Lebensmittel verzichten, zu denen natürlich auch Milch, Milchprodukte und alles das gehört, was aus Getreide hergestellt wird. Was viele aber während der Steinzeitdiät essen, das sind Kartoffeln, die es in der Steinzeit aber noch nicht gab. Zucker ist ebenfalls verboten, wenn gesüßt wird, dann mit Honig. Gemüse aller Art gewürzt mit Kräutern, ist bei einer Paleo-Diät erlaubt, ebenso wie Fleisch und natürlich auch jede Menge frisches Obst und Beeren, Pilze können auf der Speisekarte stehen, ebenso wie Fisch und Nüsse. Selbst wenn es vielleicht ein bisschen schwerfällt, die Nahrungsmittel schmackhaft miteinander zu kombinieren, die Diät kann gelingen und dafür sorgen, dass man sich nicht nur gesund und ausgewogen ernährt, sondern auch noch Pfunde verliert.

    Um Mangelerscheinungen zu vermeiden, sollte man vor dem Start der Diät allerdings immer mit einem Arzt sprechen.

    Bild: © Depositphotos.com / designer491

  • Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein

    Gesunde Ernährung muss nicht teuer sein

    Auch wenn es vielleicht ein wenig komisch klingt, aber wenn es ums Sparen geht, dann sparen immer mehr Deutsche bei der Ernährung. Viele sparen sehr bewusst, andere machen sich aber nicht mehr die Mühe, die Preise von Lebensmitteln zu vergleichen, sie greifen im Supermarkt ohne zu zögern zu preiswerten Fertigprodukten und meinen, damit den Geldbeutel zu schonen und sich auch noch gesund zu ernähren. Diese Ansicht ist falsch und das in jeder Hinsicht. Fertiggerichte kosten auf die Dauer eine Menge Geld und gesund ist diese Form der Ernährung dank künstlicher Aromastoffe und Geschmacksverstärker auch nicht. Gibt es eine Möglichkeit, sich gesund und ausgewogen zu ernähren und das auch noch zu günstigen Preisen?

    Günstiger als gedacht

    Die Deutschen sparen beim Essen, sie werfen aber auf der anderen Seite rund 25 % ihrer gekauften Lebensmittel auf den Müll. Wer ernsthaft sparen möchte, der sollte zunächst einmal sein Essverhalten unter die Lupe nehmen. Ein gut durchdachter Speiseplan verhindert, dass Lebensmittel in der Biotonne landen und er schon auch den Geldbeutel. Viele Grundnahrungsmittel wie zum Beispiel Brot, Milch, Teigwaren, Hülsenfrüchte und auch Reis und Getreideprodukte kosten kein Vermögen, und mit den richtigen Rezepten kann daraus ein gutes gesundes Essen zubereitet werden.

    Obst und Gemüse sollten nach Möglichkeit immer nur dann gekauft werden, wenn sie Saison haben. Wer im Winter Erdbeeren kauft, der muss sich nicht wundern, wenn dieser Einkauf ein Loch in die Haushaltskasse reißt. Im letzten Jahr sorgte Pferdefleisch in der Fertiglasagne für Schlagzeilen und war für viele Verbraucher ein Zeichen, mehr vegetarisch zu essen, und dieser Trend ist bis heute aktuell. Wer sich gesund ernähren möchte, der muss nicht komplett auf Fleisch und Wurst verzichten, aber in regelmäßigen Abständen ist vegetarische Kost eine sehr gute Idee.

    Ernährungsberatung – der Weg zum gesunden Essen

    Vor allem junge Menschen wissen oftmals gar nicht, wie lecker frisch zubereitetes Gemüse schmecken kann und wie viele wertvolle Nährstoffe darin enthalten sind. Wer mehr über eine gesunde und ausgewogene Ernährung erfahren möchte, der kann das bei einer Ernährungsberatung. Auch wenn das Bewusstsein für eine gesunde Ernährung in den letzten Jahren mehr und mehr gestiegen ist, es gibt immer noch viele, die Gesundheit und Ernährung nicht in einen Zusammenhang bringen können. Gesundes Essen hat etwas mit Lebensfreude und Lebensqualität zu tun, denn wer sich richtig ernährt, der fühlt sich körperlich und geistig fit.

    Aber der Weg zur ausgewogenen Ernährung ist lang und mitunter auch kompliziert. Alle, die ihre Essgewohnheiten dauerhaft verbessern wollen, sollten sich beraten lassen, denn es gibt viel Wissenswertes zum Thema Ernährung und Nahrungsmittel. Zur Ernährungsberatung gehört eine fundierte Lebensmittelkunde, ebenso wie das Wissen um eine gesunde Verdauung. Wie sollten Kinder von Anfang richtig ernährt werden und welche Diäten sind sinnvoll oder schädlich? Auch das sind Themen, die im Rahmen einer Ernährungsberatung besprochen werden.

    Die Ernährung umstellen

    Kaum jemand kann von heute auf morgen seine komplette Ernährungsgewohnheiten umstellen, dieser Schritt erfordert ein wenig Geduld und auch ein bestimmtes Maß an Selbstdisziplin. Keiner, der sich gesund ernähren will, sollte das von einem Tag zum anderen tun, sondern schrittweise vorgehen. Zunächst ist es wichtig zu erkennen, welche Lebensmittel nichts mit gesundem Essen zu tun haben und dann nach Alternativen zu suchen. Statt der beliebten Chips zum abendlichen fernsehen kann rohes Gemüse mit einem leckeren Joghurtdip eine Lösung sein, und wer Tofu eine Chance gibt, der wird feststellen, dass es nicht immer Fleisch sein muss. Eine Kartoffelsuppe mit Gemüse ist ebenso schnell gekocht wie das Erwärmen eines Fertiggerichts im Ofen dauert, und wer weniger auf die Mikrowelle und mehr auf Frische setzt, der wird sich wundern, wie lecker gesunde und frische Lebensmittel schmecken können.

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  • Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream

    Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream

    Die Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream ist eine Hand-, Nagel- und Fußpflegecreme, die unter anderem Mandelöl, Aloe Vera und Vitamin E enthält. Sie ist besonders für trockene und rissige Haut geeignet, auf die sie pflegend und heilend einwirkt. Die Inhaltsstoffe der Handcreme sind rein natürlich, es wurde keine Chemie zugesetzt.

    Wunderschöne Verpackung im Vintage-Look

    Der Tiegel der Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream ist schlicht, aber doch irgendwie sehr cool und stylish gehalten. Das Ganze erinnert schwer an Vintage-Design. Für die Verpackung wurde ein metallähnliches Material verwendet, der gesamte Tiegel ist weiß mit schwarzer Schrift. Ein Tiegel der Handcreme enthält 57 Gramm. Der Tiegel ist extrem stabil und hält es auch gut aus, wenn er einmal auf den Boden fällt. Auch der Verschluss ist dicht und hält auch in der Handtasche gut. So kann man die Handcreme ganz einfach und problemlos unter tags in das Büro mitnehmen.

    Herrlich intensiver Geruch

    Die Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream riecht sehr stark und intensive, dabei aber sehr angenehm nach Marzipan, Mandel, heißer Milch und Honig. Ich finde die Handcreme perfekt für den Winter und insbesondere für die Weihnachtszeit, da die Gerüche so gut dazu passen. Da der Duft sehr lange auf der Haut haftet, hat man nahezu den ganzen Tag etwas von diesem tollen, warmen Duft. Ein riesengroßer Pluspunkt dafür!

    Anwendung: reichhaltiger geht nicht

    Diese Handcreme ist wohl eine der ergiebigsten und reichhaltigsten, die ich jemals hatte. Eine mandelgroße Menge reicht mehr als aus, um beide Hände großzügig einzucremen. Die Pflegewirkung ist binnen Sekunden spürbar, die Hände sind superweich und zart. Wer im Winter mit trockener und rissiger Haut zu kämpfen hat, wird die Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream lieben. Nach einer Anwendung von zwei bis drei Tagen merkt man von Hautschäden nichts mehr, die Hände sind (und bleiben) zart.

    Nach dem Auftragen hinterlässt dich Creme leider einen fettigen Film auf der Haut, der nur langsam einzieht. Das ist natürlich bei hochwertigen und feuchtigkeitsspendenden Pflegeprodukten normal, aber mich stört das etwas. Am besten ist es, man trägt die Handcreme vor dem Schlafengehen auf, dann hat man aber nicht besonders lange etwas vom tollen Duft. Trägt man die Handcreme unter tags, hat man ein bis zwei Stunden recht „rutschige“ Hände – das ist nicht Jedermanns Sache.

    Die Konsistenz der Creme ist perfekt, fühlt sich sehr weich und angenehm auf der Haut an und ist im Tiegel trotzdem recht fest.

    Lang anhaltende Pflegewirkung

    Ich verwende die Creme bereits seit drei Monaten regelmäßig und kann bestätigen, dass die Haut spürbar zarter und weicher wird. Zwar habe ich kein Problem mit trockenen Händen, wohl aber mit trockenen Füßen im Winter. Die sind seit Anwendung der Burt’s Bees Almond Milk Beeswax Hand Cream kein Thema mehr. Ich bin absolut begeistert.

    Pro:

    • Wunderbarer Duft
    • lang anhaltender Duft über Stunden
    • natürliches Produkt
    • angenehme Konsistenz
    • pflegt binnen Sekunden
    • feuchtigkeitsspendende Wirkung hält extrem lange

    Contra:

    • zieht langsam ein
    • hinterlässt einen fettigen Film auf der Haut

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  • Sonnenbrand – schmerzhaft und vermeidbar

    Sonnenbrand – schmerzhaft und vermeidbar

    Gebräunte Haut ist immer im Trend, denn sie sieht toll aus und macht attraktiv. Gegen einen leicht gebräunten Teint ist im Grunde auch nichts einzuwenden, was aber sehr gefährlich werden kann, das ist ein Sonnenbrand. Ein Sonnenbrand ist schnell da, oft reicht schon eine halbe Stunde in der prallen Sonne und die obere Schicht ist verbrannt. Sonnenbrand ist nicht nur im Sommer ein Thema, wer schon einmal im Winter einen Urlaub im Hochgebirge verlebt hat, der weiß, wie heiß die Sonne auch in der kalten Jahreszeit vom Himmel knallen kann.

    Ein Sonnenbrand ist vor allem eines, und zwar sehr schmerzhaft. Aber ein Sonnenbrand kann auch gefährliche Nebenwirkungen haben. Zum einen lässt die UV-Strahlung die Haut schneller alt aussehen und zum anderen kann ein häufiger Sonnenbrand das Risiko an Hautkrebs zu erkranken, deutlich steigern.

    Sonnenbrand – Wenn die Haut verbrennt

    Ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung und wie jede andere Verbrennung, so gibt es auch bei einem Sonnenbrand unterschiedliche Grade der Hautverbrennung. Ist die Haut nur oberflächlich verbrannt, dann rötet sie sich, brennt und juckt. Bei Verbrennungen zweiten Grades bilden sich bereits Bläschen und die Haut färbt sich dunkelrot. Wenn der Sonnenbrand abklingt, dann löst sich die verbrannte Haut ab. Bei einem sehr schweren Sonnenbrand kann es zu Fieber, Übelkeit, Beschwerden mit dem Kreislauf und im schlimmsten Fall sogar zu einem Schock mit Atemstillstand kommen.

    Während bei einem leichten Sonnenbrand eine kühlende Salbe oder Creme die Symptome lindert, muss bei einem schweren Sonnenbrand auf jeden Fall ein Arzt oder eine Notaufnahme aufgesucht werden, damit der Kreislauf stabilisiert wird und die Verbrennungen behandelt werden können.

    Was hilft bei Sonnenbrand?

    Ein leichter Sonnenbrand kann mit einem kühlenden Gel oder einer Feuchtigkeit spendenden Creme behandelt werden. Auch kalte Buttermilch ist ein bewährtes Hausmittel, das den Brand aus der Haut zieht und so die Beschwerden lindert. Wenn sich die Haut nach einem Sonnenbrand pellt, dann sollte eine besonders reichhaltige Creme oder Lotion aufgetragen werden, um ein Austrocknen zu verhindern.

    Wer einen akuten Sonnenbrand hat, der sollte nach Möglichkeit viel trinken, um die Flüssigkeit, die über die Haut verloren gegangen ist, wieder aufzufüllen. Optimal ist Mineralwasser, aber auch Fruchtschorlen sorgen dafür, dass der Kreislauf keinen Schaden nimmt. In schweren Fällen muss eine entzündungshemmende Creme aufgetragen werden und auch Schmerzmittel wie Paracetamol oder Ibuprofen sind wichtig, damit sich die verbrannte Haut wieder erholen kann.

    Dem Sonnenbrand vorbeugen

    Die Haut kann sich in der Sonne nur zwischen 10 und 30 Minuten selbst schützen, dann muss mit einem Schutz von außen nachgeholfen werden. Wer also ein Sonnenbad nehmen will, der sollte eine Sonnenschutzcreme mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor auftragen. Besonders Kinder und Menschen mit einem hellen Teint sollten nicht zu lange der prallen Sonne ausgesetzt werden, denn ihre Haut ist besonders empfindlich.

    Besonders tückisch ist die Sonne am Meer. Durch den stetigen Seewind fühlt sich die Luft kühler an, als sie in Wirklichkeit ist. Wer einen Strandurlaub macht, der sollte deshalb unter einem Sonnenschirm sitzen und Kinder, die am Wasser spielen, sollten immer ein Shirt und einen Sonnenhut mit einer breiten Krempe tragen.

    Bild: © Depositphotos.com / sumners

  • B12-Injektionen – der Beauty Trend aus Hollywood

    B12-Injektionen – der Beauty Trend aus Hollywood

    Die Damen aus Hollywood waren schon immer sehr einfallsreich, wenn es um eine schlanke Figur und ein makelloses Äußeres geht. Der neuste Trend heißt B12-Injektionen. Cindy Crawford schwört auf die Vitaminspritze ebenso wie Miley Cyrus und auch die Sängerin Rihanna lässt sich die hoch dosierten Spritzen mit dem B12 Vitamin setzen, um besser auszusehen und vor allem, um nicht zuzunehmen. Was in Hollywood längst zur Tagesordnung gehört, ist in Deutschland heiß umstritten, denn hier warnen die Ärzte bereits davor, sich Vitamin B12 in hohen Dosen spritzen zu lassen, denn auch wenn Vitamine gesund sind, in großer Menge können sie schädlich sein.

    Den Stoffwechsel beschleunigen

    Vitamine sind gesund, das gilt vor allem für Vitamin C, das das Immunsystem effektiv unterstützt. Auch das Vitamin B12 ist grundsätzlich gesund, weil es den Stoffwechselprozess beschleunigen kann. Genau aus diesem Grund lassen sich immer mehr Stars und Sternchen in Hollywood eine B12-Injektion geben. Wird der Stoffwechsel angekurbelt, dann schmelzen auch die Pfunde und der Kalorienumsatz wird gesteigert. Dass konzentriertes Vitamin B12 zudem Heißhungerattacken verhindern kann, ist ein schöner Nebeneffekt und auch dass es die Verdauung anregt, ist hilfreich, wenn man abnehmen möchte. Wissenschaftliche Beweise, die diese Thesen untermauern können, gibt es allerdings nicht und das ist auch der Grund, warum deutsche Ärzte dem Trend aus den USA skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen.

    Nicht ohne Rezept

    Amerika ist bekanntlich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und wer genug Kleingeld hat, der muss nur zum Arzt gehen und sich dort einmal in der Woche eine B12-Injektion verpassen lassen. Was in den USA so einfach ist, das ist in Deutschland nicht möglich. Vitamin B12 Spritzen gibt es in Hollywood gegen Bargeld und ein Rezept ist nicht notwendig. In Deutschland darf der Arzt die Spritzen nur dann geben, wenn beim Patienten nachweislich ein Mangel an Vitamin B12 vorliegt.

    Ein Grund für den Mangel des Vitamins kann eine Störung im Magen-Darm-Trakt sein und auch Magenschleimhautentzündungen und entzündliche Prozesse im Darm können dafür sorgen, dass es zu einer Unterversorgung mit Vitamin B12 kommt. Wenn es eine medizinische Begründung gibt, dann wird Vitamin B12 vom Arzt gespritzt und auch nur in eher geringen Mengen und nicht in so hohen Dosen, wie das in den USA der Fall ist.

    Mit der richtigen Ernährung

    Alle, die davon träumen, mit viel Vitamin B12 noch mehr abzunehmen, werden kaum einen Arzt finden, der das gezielt unterstützt. Wer aber nicht auf die Extraportion Vitamin B12 verzichten will, der muss nur auf eine gesunde Ernährung achten. Leber und Rindfleisch, aber auch Heringe sowie Räucherlachs und Seelachs haben einen sehr hohen Vitamin B12 Gehalt. Auch wer regelmäßig Käse und Eier isst, versorgt seinen Körper mit Vitamin B12, und wer dazu dann noch regelmäßig frische Vollmilch trinkt, der braucht keine Vitamin B12-Injektionen.

    Wer ausschließlich vegetarisch oder vegan lebt, der lebt was das Vitamin B12 angeht, gefährlich, denn es gibt keine pflanzlichen Lebensmittel, die den Organismus ausreichend mit Vitamin B12 versorgen. In der Folge kann es zu schweren Mangelerscheinungen kommen, und wer das verhindern will, der sollte Vitamin B12 in Form von Brausetabletten zu sich nehmen.

    Kann man Vitamin B12 überdosieren?

    Dass eine Unterversorgung mit Vitamin B12 gefährlich werden kann, ist bekannt, aber wie sieht es mit einer Überdosierung aus? Eine Überdosierung ist nur dann möglich, wenn das Vitamin wie in den USA hoch dosiert gespritzt wird. In der Folge kann es zu unangenehmen Problemen mit der Haut kommen, denn zu viel Vitamin B12 kann zu Akne führen, auch allergische Reaktionen sind nicht selten. Deshalb sollte jeder, der gesund bleiben will, auf zu viel Vitamin B12 verzichten, auch wenn die Stars aus Hollywood vielleicht anderer Meinung sind.

    Bild: © Depositphotos.com / Seprimoris

  • MS – Multiple Sklerose

    MS – Multiple Sklerose

    Von multipler Sklerose (MS) werden meist junge Menschen betroffen. Die Erkrankung wird medizinisch auch als Encephalomyelitis disseminata, kurz ED, bezeichnet. Multipel kommt vom lateinischen Wort multiplex und bedeutet „vielfältig“, skleros, ebenfalls aus dem Lateinischen, heißt „hart“. Damit wird die Krankheit zugleich auch hervorragend beschrieben

    Defintion und Beschreibung

    Die Multiplesklerose bezeichnet eine chronisch entzündliche Krankheit des zentralen Nervensystems. Bei der multiplen Sklerose entstehen im Gehirn und im Rückenmark entzündliche Herde, welche die körpereigenen Abwehrzellen an den Nervenzell -fortsätzen beschädigen. Seh- und Schlafstörungen sind typische Krankheitserscheinungen am Anfang der Krankheit, die auch den Sehnerv befallen kann

    Ursachen und Symptome

    Die Ursachen sind noch nicht vollständig erforscht. Vermutet wird eine Autoimmunreaktion, das bedeutet den Angriff auf körpereigene Strukturen durch Entzündungs- und Abwehrzellen durch eine Fehlregulation. Die Hüllschicht der Nervenfasern wird abgebaut, die Nervenfaser selbst geschädigt. So erfolgt in erkrankten Fasern eine schlechtere Weiterleitung der Nervenreize. Die Schutzhüllen kann man sich wie die Isolation eines elektrischen Kabels vorstellen. Ihre Hauptaufgabe besteht in der schnellen Weiterleitung der Nervenimpulse an den gewünschten Ort.

    Dabei entstehen in der weißen Substanz von Rückenmarks und Gehirn verstreut Entmarkungsherde. Die Krankheit tritt häufig zwischen dem 35. und dem 40. Lebensjahr auf. Zu Beginn der Krankheit finden sich häufig vermehrt Seh- und Koordinationsschwierigkeiten, Taubheitsgefühle und Schmerzen. Motorische sowie funktionale Störungen des Körpers sind ebenfalls Symptome der Krankheit.

    Diagnose und Verlauf

    Die Krankheit führt früher oder später zu Behinderungen. Dabei ist multiple Sklerose bisher leider noch nicht heilbar. Verschiedene Maßnahmen helfen jedoch, mit der Krankheit einigermaßen gut zurecht zu kommen und etwas an Lebensqualität zu erhalten.

    Blutuntersuchungen und Liquor-Diagnostiken sind Möglichkeiten, den Verlaufsstatus der Krankheit zu diagnostizieren. Die neurophysiologische und die Differenzialdiagnose sind ebenfalls Wege den Fortschritt der Krankheit einschätzen zu können. Therapeutische Maßnahmen tragen dazu bei, dass der Patient besser mit der Krankheit zurecht kommt.

    Behandlungsmöglichkeiten

    Eine Schubtherapie ist eine weitere Behandlungsmöglichkeit. Bei sensiblen Schüben ist eine Schubtherapie nicht notwendig. Dabei bilden sich die Krankheitszeichen langsam zurück. Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen können Nebenwirkungen der Schubtherapie sein.

    Ebenfalls kann eine so genannte symptomatische Therapie zur relativen Besserung des Zustandes des Patienten beitragen. Letztlich kann eine gesunde und lebensbewusste Ernährung zur Besserung des Krankheitsbildes beitragen. Dabei wird eine ausgewogene fettarme sowie vitaminreiche Ernährung empfohlen. Zudem sollte eine ausreichende Kalorienzufuhr immer beachtet werden. Damit vermeidet man Übergewicht, was sich ebenfalls negativ auf die Krankheit auswirkt. Außerdem wird von einseitigen Diäten abgeraten. Diese können das Krankheitsbild verschlechtern.

    Bei Verdacht auf Multiple Sklerose ist ein Besuch des Arztes auf jeden Fall zu empfehlen. Wer also unter Sehstörungen leidet, das Gefühl hat, durch Milchglas zu schauen und ähnliches, ist beim Arzt seines Vertrauens am besten aufgehoben. Damit kann die Krankheit am Anfang schnellstmöglich behandelt und ihre Folgen noch ein wenig hinausgezögert werden. Zu langes Zögern bei der Behandlung des Krankheitsbildes verschlechtert drastisch die Behandlungsmöglichkeiten und führt zu einer rascheren Verschlechterung des Beschwerdebildes.

    Aussichten und weitere Infos

    Eine Stammzellenspende könnte in Zukunft dem Erkrankten dauerhafte Besserung bringen. Auch gewisse Organtransplantationen und Blutspenden sollen in Zukunft die Situation des Betroffenen deutlich bessern. Ob eine Organspende für den Betroffenen infrage kommt, lässt sich erst durch diverse Untersuchungen nachweisen.  Allerdings sind diese Methoden noch nicht genug erforscht und werden daher zurzeit noch nicht angewandt. Außerdem sind sie derzeit noch heftig umstritten, vor allem die Organtransplantation.

    Von Multipler Sklerose Betroffene finden verschiedene Selbsthilfegruppen und Vereine, in denen sie sich ausführlich über die Krankheit informieren können. Dort lernen sie, mit ihrer Krankheit umzugehen und mit dem Auswirkungen der Multiplen Sklerose zurechtzukommen. Ein Erfahrungsaustausch unter Betroffenen kann anderen Kranken Mut machen. Menschen mit MS müssen sich mit der Zeit mit der Krankheit abfinden und versuchen, damit zu leben. Eine andere Wahl bleibt ihnen aus heutiger Sicht leider noch nicht.

    Bild: © Depositphotos.com / photographyMK