Schlagwort: Nikotin

  • Lebermetastasen im Endstadium

    Lebermetastasen im Endstadium

    Bei Lebermetastasen handelt es sich um Tochtergeschwülste oder auch Absiedlungen, welche von bösartigen Tumoren ausgehen, die aber in anderen Regionen des Körpers angesiedelt sind. Lebermetastasen im Endstadium haben also nicht mit einem Leberkarzinom zu tun. Ein Karzinom ist eine Krebsgeschwulst, die direkt in der Leber entsteht.

    Was genau sind Lebermetastasen im Endstadion

    Wird der Begriff Lebermetastasen genannt, dann sind das Tumore in der Leber, die aber immer Absiedlungen anderer Tumore von Organen im Körper sind. Sehr oft kommt es zu Metastasen in der Leber durch einen Darmkrebs. Die Krebszellen im Darm, welche immer bösartig sind. Die Zellen des bösartigen Krebs aus dem Darm, gelangen dann über die Lymphe und das Blut in das Organ die Leber und genau das lässt dann die Metastasen in der Leber entstehen. Ist die Leber mit Krebs befallen, wird immer von einem sekundären Leberkrebs gesprochen. Kommt der Krebs nun also von einem anderen Organ, ist dies der primäre Krebs. Und genau das erzeugt dann den bösartigen Befall von Metastasen im Endstadion. Nicht nur Tumoren im Darm können aber für die Entstehung der Metastasen im Körper verantwortlich sei, denn auch andere Tumoren können der Auslöser sein. Das können Tumoren in Brust, Lunge und auch Magen sein. Haben sich durch diese ursächliche Tumore nun Lebermetastasen gebildet, dann ist die Krankheit bereits in einem stark fortgeschrittenen Stadium

    Was sind die Ursachen und Symptome

    Entstehen Lebermetastasen, sind die Ursachen sehr unterschiedlich. In der Regel wird der Patient schon einen Tumor im Darm haben. Und genau dieser Tumor löst den sekundären Krebs in der Leber aus. Es wird das Streuen von Metastasen ausgelöst. Immerhin handelt es sich bei 45% von Krebserkrankungen der Leber, um Metastasen. Grundsätzlich können alle Arten von Krebs die Lebermetastasen streuen,aber in der Regel ist es der Darm. Die Symptome können sein:

    • Appetitverlust
    • Gewichtsverlust
    • Übelkeit
    • Gelbsucht
    • Bauchschmerzen
    • Nächtlicher Schweiß

    Diagnose erstellen

    Liegt bereite eine Krebserkrankung vor und er Verdacht auf Lebermetastasen besteht, werden sicherlich verschiedenen Untersuchungen veranlasst. Durch eine Blutuntersuchung können Schädigungen an der Leber festgestellt werden. Auch eine Ultraschalluntersuchung kann Aufschluss geben. Folgen wird sicherlich eine Computertomografie und auch eine Kernspintomografie. Mit einer Biopsie kann die vorhandene Diagnose dann bestätigen. Wie nun der weitere Verlauf sein wird, ist oft auch von der Grunderkrankung abhängig. Wichtig ist es eben, sofort zu reagieren, denn ist die Leber bereits mit Metastasen durchsetzt, kann schon von Lebermetastasen im Endstadium geredet werden. Handelt es sich jedoch nur um einzelne Metastasen, dann kann der Chirurg sie gut entfernen und die Lebenserwartung ist dabei eindeutig höher.

    Die Behandlung

    Es gibt bei Lebermetastasen nicht die Behandlung, diese richtet sich immer nach der Anzahl der Metastasen. Doch grundsätzlich kann gesagt werden, besteht Aussicht auf Heilung, dann wird ein andere Therapieansatz erfolgen, als wenn es sich um Lebermetastasen im Endstadium handelt. Ist letzteres der Fall, dann wird die Behandlung sich so gestalten, dass versucht wird, die Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität einigermaßen aufrecht zu halten. Vereinzelte Metastasen können chirurgisch entfernt werden, es kann auch sein, dass sogar ein Teil der Leber entfernt wird. Also Metastasen in der Leber bedeutet nicht immer gleich, dass diese sozusagen das Endstadion ankündigen, es gibt auch Hoffnung. Wichtig ist eben immer nur, dass auf die Symptome geachtet wird und dann auch unverzüglich gehandelt wird.

    So kann vorgebeugt werden

    Leider muss gesagt werden, es gibt keine Möglichkeiten, um zu verhindern, dass Lebermetastasen im Endstadion entstehen. Wer darauf achtet, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, der senkt auf jeden Fall das Risiko. Nikotin und Alkohol sollten gemieden werden. Zur Ernährung sollten viel Obst und Gemüse gehören und auf Fett wird besser verzichtet.

  • Wenn Shishas zur Lebensgefahr werden

    Wenn Shishas zur Lebensgefahr werden

    Shishas haben im Grunde genommen einen guten Ruf, schließlich schmecken sie besser als Zigaretten (zum Beispiel nach Minze, Apfel oder Kirsche) und sind bei der jungen Generation sehr beliebt. Auf Partys oder am Wochenende kommen sie oft zum Einsatz, doch die tatsächliche Gefahr wird meist unterschätzt. Schuld ist unter anderem der feine Duft, der die Folgen quasi auflöst. Beunruhigend ist auch, dass Kliniken immer öfters Betroffene behandeln müssen. Sie kommen mit Kohlenmonoxid-Vergiftungen ins Spital und müssen dann in die Druckkammer. Der Prozess sorgt dafür, dass das gefährliche Kohlenmonoxid aus Organgeweben (beispielsweise dem Gehirn) verdrängt wird. Das Ganze erfolgt mittels Überdruck, der letztendlich 100 Prozent Sauerstoff abgibt. Die Dauer der Behandlung hängt von der Menge des Kohlenmonoxids ab, so sind zwischen 45 Minuten und sechs Stunden möglich.

    Die Zahl steigt

    2015 hatte es die Düsseldorfer Uniklinik mit einem Fall zu tun, 2016 stieg diese schon auf fünf an. Noch dramatischer war es 2017, es wurden bereits 40 Fälle registriert. Mit der gleichen Problematik hat auch die Schweiz zu kämpfen. Die letzten fünf Jahre waren 50 Shisha-Notfälle eingetroffen, bereits 18 waren es aber schon alleine 2016. Auch hier geht die Tendenz ganz klar nach oben. Die Zielgruppe sind in erster Linie Jugendliche ohne entsprechende Erfahrung und Nichtraucher. Sicher ist davor aber niemand, es kann auch jederzeit erfahrene Nikotinkonsumenten treffen.

    Erste Maßnahmen

    Die Probleme entstehen meist dann, wenn jemand zu schnell und ohne Frischluftzufuhr Shisha raucht. Der Verbrennungsprozess gibt Kohlenmonoxid frei und es kommt immer weniger Sauerstoff in den Körper. Irgendwann hat man dann Kopfschmerzen, neigt zu Übelkeit und wird müde. Die nächste Folge wäre die Bewusstlosigkeit. All diese Anzeichen sprechen für eine Vergiftung und man sollte schnellstmöglich reagieren. Das heißt Fenster öffnen, aus dem Raum gehen und einen Anruf bei der Feuerwehr absetzen. Viele wissen nämlich gar nicht, dass eine Kohlenmonoxidvergiftung tödlich sein kann.

    Mediziner geben der Shisha aber nicht von Haus aus schlechte Noten, man sollte es aber mit Bedacht angeben. Das bedeutet langsam konsumieren, bei der Masse nicht übertreiben, Rauchpausen einlegen, auf Frischluftzufuhr achten und keinen Mix mit Alkohol oder Drogen riskieren. Wer dies berücksichtigt, der kann die Shisha in vollen Zügen und ohne Krankenhausaufenthalt genießen.

     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Neue Studie: So gefährlich sind E-Zigaretten wirklich!

    Neue Studie: So gefährlich sind E-Zigaretten wirklich!

    Wer dem Griff zur Zigarette nicht entkommen kann, der sollte zumindest auf die elektronische Variante umsteigen. Diese sei schließlich gesund und richtet weniger Schaden im Körper an. So zumindest ist der Glaube, den uns die Medien vermitteln. Aber stimmt das tatsächlich oder will man uns wieder nur einen Bären aufbinden? Nun, grundsätzlich hat man als Raucher immer einen Nachteil, doch eine neue Studie zeigt, dass diese ebenfalls schädlich sind beziehungsweise zum Teil noch mehr Schäden anrichten können. Man muss allerdings sagen, dass es sich in diesem Fall nur um eine kleine Studie handelt. Sie wurde von Kardiologen durchgeführt, die an der California University in Los Angeles arbeiten und 15 Probanden beinhaltete.

    Erhöhte Risiken

    Die Untersuchung hat gezeigt, dass sich die Risiken für diverse Krankheiten erhöhen. Davon sind zum Beispiel Schlaganfälle, Gefäßerkrankungen und Herzinfarkte betroffen. Für Männer gibt es noch eine weitere schlechte Nachricht, denn die E-Zigarette soll allem Anschein nach zu Potenzstörungen führen. Eine in Schweden ähnlich durchgeführte Studie bestätigt dies, denn man konnte nach dem Konsum einer elektronischen Zigarette einen erhöhten Blutdruck und einen erhöhten Puls nachweisen. Das Ganze hielt mehrere Stunden an und es soll auch zu einer Versteifung der Arterien kommen. Im nächsten Absatz folgen nähere Details zur Untersuchung.

    Der Nikotin ist schuld

    Die 15 Teilnehmer waren zu Beginn völlig gesund und hatten noch nie eine E-Zigarette in der Hand. Eine Gruppe hat Modelle mit Nikotin und eine Gruppe Modelle ohne Nikotin erhalten. Im zweiten Fall war es dann so, dass die negativen Folgen ausgeblieben sind. Aus diesem Grund sagen die Forscher, dass die Reaktion des Körpers auf das Nikotin zurückzuführen ist. Auch war es so, dass die Puls- und Blutwerte bei den elektronischen Zigaretten ohne Nikotin normal waren. Dieser Effekt ist übrigens auch auf den klassischen Stängel zurückzuführen.

    Entweder umsteigen oder aufhören

    Unterm Strich sind E-Zigaretten nicht automatisch gesünder. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, der muss entweder auf die Modelle ohne Nikotin umsteigen, oder ganz mit dem Rauchen aufhören. Es ist aber falsch zu glauben, dass der Griff zur elektronischen Variante von Haus aus besser ist.

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Auch Balkon-Raucher schaden ihren Kindern

    Auch Balkon-Raucher schaden ihren Kindern

    Das leidige Thema mit dem Rauchen nimmt leider kein Ende. Obwohl die negativen Folgen längst bekannt sind, greifen noch immer viel zu viele Menschen zum Stängel. Bei Alleinwohnenden ist es zumindest nicht ganz so schlimm, denn sie gefährden prinzipiell keine anderen damit. Bei Eltern sieht die Situation wesentlich anders aus, alle Mitbewohner im Haus oder in der Wohnung rauchen unfreiwillig mit. Davon sind auch die Kinder nicht ausgenommen, die im schlimmsten Fall an einer Lungenerkrankung erleiden. Diese Tatsache hat sich zumindest gebessert, denn viele Elternteile rauchen nicht mehr im Haus. Sie gehen entweder auf den Balkon oder vor die Türe. Problem gelöst denken jetzt die meisten, in Wahrheit ist es aber nicht so. Selbst die sogenannten „Balkon-Raucher“ sind noch immer ein Risiko für die Kinder.

    Der Rauch klemmt sich fest

    Grund dafür ist der Rauch, der sich in den Haaren und in der Kleidung förmlich festkrallt. Ist man also fertig mit der Zigarette, dann trägt man den blauen Nebel trotzdem in die vier Wände. Und das ist auch messbar: Die Nikotin-Werte sind im Vergleich zu Nichtraucherhaushalten erhöht. Bedenkt man, dass der Rauch rund 200 schädliche Chemikalien enthält, dann sollten die Sorgenfalten auf jeden Fall nach oben gehen. Schuld ist aber nicht nur die Kleidung, die Rauchpartikel kommen nämlich rund 90 Sekunden nach dem zuletzt getätigten Zug noch aus dem Mund (durch die Atmung). Beides zusammen sorgt dann für die negativen Werte.

    Richtig kleiden oder aufhören

    Besonders Kleinkinder und Babys sind betroffen. Sie nehmen nämlich nicht nur alles in den Mund, sondern sie werden auch auf den Arm genommen. Die langfristigen Auswirkungen sind bislang nicht bekannt, es fehlen entsprechende Studien und Untersuchungen. Experten sagen aber, dass Kinder von „Balkon-Rauchern“ grundsätzlich öfters an Asthma oder an Bronchitis erkranken. Das liegt vielleicht auch daran, weil sich die Organe noch in der Entwicklung befinden. Eltern haben im Grunde genommen zwei Möglichkeiten:

    1) Man geht mit Jacke und Mütze nach draußen rauchen.

    2) Man hört auf damit.

    Da viele eher zur ersten Option greifen werden, gibt es hierfür auch die detaillierte Erklärung. Geht man mit Jacke und Mütze rauchen, dann kann man die Kleidung anschließend ausziehen. Die Partikel werden also nicht weiter in die Wohnung getragen. Ganz vermeiden lässt es sich aber nicht, dies würde nur bei einem vollständigen Verzicht auf den Stängel der Fall sein.

     

    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • USA: Weniger Nikotin in Zigaretten soll kommen

    USA: Weniger Nikotin in Zigaretten soll kommen

    Jeden Tag liest man, dass Zigaretten ungesund sind und Betroffene aufhören sollten. Die Gesundheit schädigt man dadurch langfristig und es kann im schlimmsten Fall zum Tode führen. In den USA sterben zum Beispiel im Jahr ca. 500.000 Menschen an den Folgen, in Deutschland geht man von rund 120.000 aus. Aufgrund der Inhaltsstoffe ist es kein Wunder, es wird sogar vom einzigen legalen Konsumentenprodukt gesprochen, das zu unzähligen Todesfällen führt. Doch leider ist der Verzicht auf den Stängel eine Mammutaufgabe, nur wenige schaffen es tatsächlich auf Dauer aufzuhören. Schuld daran ist in erster Linie das Nikotin, denn dieser verschafft den nötigen Kick und führt zur Abhängigkeit. Erschreckend ist auch, dass in etwa 90 Prozent schon im jugendlichen Alter damit begonnen haben. Damit es in Zukunft weniger Raucher gibt, will man in den USA den Nikotingehalt senken beziehungsweise verschwinden lassen.

    Alternativen sollen attraktiver werden

    Das Ziel des Projekts soll sein, dass Betroffene zu weniger schädlichen Alternativen greifen. Dazu zählt vor allem die E-Zigarette, die im Vergleich zur normalen Version tatsächlich weniger Giftstoffe enthält. Frei ist aber auch sie davon nicht, noch besser ist es also nach wie vor komplett auf den blauen Rauch zu verzichten. Langfristig gesehen könnte es wirklich zu weniger Todesfällen führen, doch der Plan hat auch seine Schwächen. Im Vergleich zur jetzigen Situation wäre es fraglos besser, aber wie reagieren die Endverbraucher darauf?

    Höherer Konsum befürchtet

    Wenn wir tatsächlich von nikotinfreien beziehungsweise nikotinarmen Zigaretten ausgehen, dann befürchtet man einen höheren Konsum an sich. Dieser ist nötig, damit der Kick auch dann noch erreicht wird. Dadurch wiederum werden auch mehr Giftstoffe aufgenommen, was unterm Strich keinen positiven Effekt hätte. Ganz im Gegenteil, der Endverbraucher müsste mehr Kosten einplanen. Anders sieht es aus, wenn der Großteil durch das Projekt auf gesündere Alternativen umsteigt. Für die Tabakbranche wäre es ebenfalls ein Verlust, denn ohne Nikotin sinkt die Abhängigkeit. Theoretisch könnte man dann leichter mit dem Rauchen aufhören.

    Zum jetzigen Zeitpunkt muss man auf jeden Fall keine Angst haben, der Vorschlag ist noch nicht ausgereift und wird so schnell auch nicht kommen. Sollte es aber doch irgendwann in den USA eingeführt werden, dann wäre auch in Deutschland ein ähnliches Konzept denkbar.

     


    Was ist deine Meinung zum Thema „Weniger Nikotin in Zigaretten“? 
    Funktioniert das und sollte es auch bei uns so kommen?

    Teile jetzt deine Meinung zum Thema mit! In den Kommentaren

     


    [content-egg-block template=offers_list Kopie]

  • Zahnbleaching Methoden

    Zahnbleaching Methoden

    Zahnverfärbungen

    Die wenigsten Menschen haben strahlend weiße Zähne. Daran ändert auch regelmäßiges Putzen nichts. Natürliche Zahnfarben variieren von Weiß über Beige bis hin zu leicht gelblich. Der Farbton entsteht durch das Zusammenspiel von Zahnschmelz, Substanz und Zahnhals. Nicht selten kommt es bei belegten Zähnen zu Rissen und Löchern, ein Grund, weshalb Zahnbeläge immer entfernt werden müssen.

    Mittel gegen Zahnverfärbungen

    Es gibt – je nach Ursache – weiße und dunkle Zahnverfärbungen, die außen oder auch innen im Zahn auftreten können. Unsere Zähne sind von Natur aus von einer porösen Hülle umgeben, durch die Fremdkörper eindringen können. So entstehen interne Verfärbungen, die man nicht selbst behandeln kann. Hier kann nur der Zahnarzt mit einem professionellen Bleaching helfen.

    Handelt es sich jedoch um weiße oder bräunliche Flecken und Zahnbeläge, die auf der Oberfläche des Zahnes die Optik stören oder sind die Zähne von Natur aus nicht so schön weiß wie in der Werbung, dann kann Zahnaufhellung helfen. Es muss dazu jedoch gesagt werden, dass es sich beim Bleaching der Zähne nicht um einen dauerhaften Effekt handelt, sondern dass diese Prozedur spätestens nach mehreren Jahren wiederholt werden muss.

    Als Mittel werden Zahnpasten mit abrasiver (abschmirgelnder) Wirkung eingesetzt, die jedoch nur für gesunde Zähne empfohlen werden. Ansonsten wird der Zahnschmelz zu stark angegriffen. Mittel aus Apotheken und Supermärkten sowie Drogeriediscountern schnitten bei Öko-Test eher schlecht ab, sie enthielten zu viel gesundheitsschädliche Stoffe oder eine zu hohe Wasserstoffperoxid-Dosierung. Oft wird auch die Einwirkzeit länger gewählt als vorgeschrieben, was kein besseres Ergebnis bringt, sondern nur kaputte Zähne.

    Die beste Wirksamkeit und das sicherste Ergebnis wurden bei professioneller Anwendung beim Zahnarzt bestätigt. Egal, ob er einen oder mehrere Zähne behandelt, mittels Einlage, Gel in einer Schiene oder schonenden Produkten, die mit Hilfe von Licht einwirken – hier sind die richtige Einwirkdauer und die fachmännische Kontrolle gewährleistet. Allerdings muss vorher die professionelle Reinigung der Zähne erfolgen und sowohl diese als auch das Bleaching sind Privatleistungen, die aus kosmetischen Gründen erfolgen und nicht von der Kasse übernommen werden.

    Ursachen

    Es ist wichtig, die Ursache für die Verfärbung zu kennen. Rauchen, Alkohol, Kaffee oder schwarzer Tee sind Ursachen für dunkle Beläge, Kalkablagerungen oder Medikamente (Antibiotika, Tetracycline) für helle Flecken.

    Wenn die Zähne professionell gebleicht wurden, sollte man nach dem Bleaching auf Kaffee, schwarzen Tee oder Nikotin verzichten, um die erneute Verfärbung möglichst zu vermeiden. Liegt die Ursache in Kalk, defekten Zähnen oder Medikamenten-Nebenwirkungen, ist es schwierig, die Zähne mit längerfristigem Erfolg zu bleichen. Leider muss immer damit gerechnet werden, dass die Verfärbungen wiederkommen.

    Zahnbleaching Methoden

    Der Zahnarzt kann für professionelles Zahnbleaching aus drei Methoden wählen. Je nach Zahngesundheit und Menge der betroffenen Zähne kommt eine der Zahnbleaching Methoden zum Einsatz, welche wir später näher vorstellen werden. Durch die Kontrolle des Ergebnisses und die richtige Einwirkzeit sind die Ergebnisse beim Zahnarzt trotz schonender Mittel deutlich besser als bei der Heimbehandlung.

    Einlage mit Bleichmittel

    Bei Verfärbung nach einer Wurzelbehandlung hilft eine Einlage mit Bleichmittel in den Zahn. Dies wird gegebenenfalls mehrmals durchgeführt. Die Zahnkrone wurde durch die Wurzelbehandlung bereits geöffnet und in diese Höhle kommt dann die Einlage. Das Aufhellungsmittel bleibt einen oder mehrere Tage im Zahn, der dazu provisorisch verschlossen wird. Diese Behandlung eignet sich bei einzelnen toten Zähnen.

    Medikamentenschiene mit Gel

    Bei gesunden verfärbten Zähnen greift der Zahnarzt zu Medikamententrägern in Form von Schienen. Diese werden individuell an den Patienten angepasst. Das Bleichen erfolgt durch Karbamidperoxid-Gel. Das Tragen der Schienen erfolgt zu bestimmten Zeiten tagsüber über ein bis acht Stunden oder über Nacht. Die maximale Behandlungszeit beträgt insgesamt vier bis sechs Wochen, meist sind fünf bis sieben Behandlungen nötig. Diese Methode eignet sich für das Aufhellen des kompletten Zahnbogens.
    Office-Bleaching

    Beim so genannten office-Bleaching verwendet der Zahnarzt Bleichmittel in hoher Konzentration, das mit Licht oder Wärme einer bestimmten Wellenlänge auf den Zahn aufgebracht wird. Das Zahnfeisch wird dabei durch Gummimanschetten oder andere Abdichtungen geschützt und das Bleichmittel kommt direkt auf die Zahnoberfläche, wo es für einige Zeit unter zahnärztlicher Kontrolle verbleibt, bevor es gründlich wieder entfernt wird. Die Einwirkzeit liegt hier bei etwa fünfzehn bis dreißig Minuten, wobei die Behandlung bei ungenügendem Ergebnis auch wiederholt wird. Diese Behandlung eignet sich für einzelne lebende Zähne und führt recht schnell zum Erfolg.

     

    [content-egg-block template=offers_list]