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  • Essen wie in der Steinzeit – wie effektiv ist die Paleo-Diät?

    Essen wie in der Steinzeit – wie effektiv ist die Paleo-Diät?

    Wie haben sich die Menschen in der Steinzeit ernährt? Sehr gesund und vor allen Dingen sehr ausgewogen. Sie haben alles das gegessen, was heute auf dem Speiseplan von gesundheitsbewussten Menschen stehen sollte, denn Fisch, mageres Fleisch, Obst, frisches Gemüse, Pilze und Beeren sind Dinge, die auch heute noch zu einer gesunden Ernährung gehören. Vor 100.000 Jahren gab es nicht viel mehr als diese Nahrungsmittel, und heute ist die steinzeitliche Ernährung wieder im Trend, und zwar unter dem Namen Paleo-Diät. Wie sinnvoll ist diese Diät? Kann man damit wirklich gesund abnehmen und für wen ist die Steinzeitdiät geeignet?

    Die Paleo-Diät – Eine natürliche Diät

    Die Menschen der Steinzeit hatten eine deutlich geringere Lebenserwartung als die Menschen von heute, aber das hat weniger etwas mit ihrer Ernährung zu tun, sondern mit der Tatsache, dass die medizinische Versorgung nicht vorhanden war und die Menschen damals jede Menge Feinde hatten. Ihre Ernährung war vorbildlich, denn sie haben sich auf das beschränkt, was die Natur ihnen geboten hat. Getreide und Produkte aus Milch kamen erst sehr viel später auf den Speiseplan, und erst seit rund 250 Jahren essen wir Aromen und Zusatzstoffe. Zucker galt lange Zeit als eine Art Luxusartikel, der nur dem Adel und den reichen Bürgern vorbehalten war, das einfache Volk süßte seine Speisen mit Honig oder mit dem Saft der Zuckerrübe.

    Unser Körper hat sich sehr schnell den neuen Nahrungsmitteln angepasst und die ersten ernährungsbedingten Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes, ließen nicht lange auf sich warten. Heute besinnt man sich wieder auf eine Ernährung, die alles enthält, was der Mensch zum Leben braucht und die Steinzeitdiät wurde zu einer Trenddiät.

    Ein echtes Meisterwerk

    Der menschliche Körper ist ein echtes Meisterwerk, denn seit der Steinzeit hat sich der Organismus kaum verändert und weiterentwickelt. Da ist es nur logisch, dass er mit den Anforderungen der modernen Lebensmittelindustrie so seine Probleme hat und entsprechend gereizt reagiert. Im Grunde gehorcht der Körper seit der Steinzeit nur zwei Grundsätzen und diese lauten: Wenn etwas zu essen vorhanden ist, dann sollte möglichst viel gegessen werden und man sollte sich immer nur so viel bewegen, wie nötig ist. Ressourcen müssen gespart werden, denn wenn es zu einer Nahrungsmittelknappheit kommt, dann muss der Körper frisch und ausgeruht sein.

    In der Steinzeit hat das wunderbar geklappt, denn die Menschen aßen praktisch auf Vorrat und wenn die Nahrungsmittel zu Ende gingen, dann wurde es Zeit für die Jagd. Nach diesem Prinzip funktionieren wir noch heute, nur dass Lebensmittel heute nicht mehr knapp sind und wir nicht mehr auf die Jagd gehen müssen. Damit kommt es zu einem echten Dilemma, denn Überfluss, ungesunde Lebensmittel und Bewegungsmangel machen krank.

    Wie gesund ist die Paleo-Diät?

    Die Steinzeitdiät ist eine sehr einfache Diät, die ohne großen Aufwand und auch ohne komplizierte Rezepte auskommt. Im Grunde muss man nur auf die sogenannten modernen Lebensmittel verzichten, zu denen natürlich auch Milch, Milchprodukte und alles das gehört, was aus Getreide hergestellt wird. Was viele aber während der Steinzeitdiät essen, das sind Kartoffeln, die es in der Steinzeit aber noch nicht gab. Zucker ist ebenfalls verboten, wenn gesüßt wird, dann mit Honig. Gemüse aller Art gewürzt mit Kräutern, ist bei einer Paleo-Diät erlaubt, ebenso wie Fleisch und natürlich auch jede Menge frisches Obst und Beeren, Pilze können auf der Speisekarte stehen, ebenso wie Fisch und Nüsse. Selbst wenn es vielleicht ein bisschen schwerfällt, die Nahrungsmittel schmackhaft miteinander zu kombinieren, die Diät kann gelingen und dafür sorgen, dass man sich nicht nur gesund und ausgewogen ernährt, sondern auch noch Pfunde verliert.

    Um Mangelerscheinungen zu vermeiden, sollte man vor dem Start der Diät allerdings immer mit einem Arzt sprechen.

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  • Wie kann man eine Lebensmittelvergiftung erkennen?

    Wie kann man eine Lebensmittelvergiftung erkennen?

    Lebensmittelvergiftungen sind tückisch, denn nicht immer kann man den Lebensmitteln ansehen, ob sie noch genießbar sind oder nicht. Wenn es um Lebensmittelvergiftungen geht, dann denken die meisten Menschen automatisch an verdorbenen Fisch, aber es gibt noch eine große Zahl von anderen Gefahren, die in den Lebensmitteln lauern, die wir täglich sorglos essen. Wie kann man eine Lebensmittelvergiftung erkennen und wir sollte man sich im Ernstfall verhalten? Was ist wichtig, damit es erst gar nicht zu einer Vergiftung kommt und worauf sollte jede Hausfrau in der Küche besonders achten, damit vom Essen keine Gefahr ausgehen kann?

    Lebensgefahr durch Salmonellen

    Eine Vergiftung durch Salmonellen gehört zu den häufigsten Lebensmittelvergiftungen und für einige kann eine Vergiftung durch diese Bakterien lebensgefährlich werden. Mit ihren Symptomen ähnelt eine Salmonellen Vergiftung einer Magen- und Darmgrippe und das ist auch der Grund, warum eine Salmonellenvergiftung oftmals nicht sofort erkannt wird. In der Regel treten die ersten Anzeichen einer Vergiftung durch Salmonellen nach zwölf bis 36 Stunden auf und das Erste, was die Betroffenen verspüren, ist meist nur ein leichtes Bauchgrimmen. Dann kommen heftige Bauch- und auch Kopfschmerzen dazu, dem Patienten ist übel, er ist müde, hat Krämpfe und nicht selten auch leichtes Fieber. In der nächsten Phase einer Salmonellenvergiftung kommt es zu Erbrechen und Durchfall, wobei der Stuhlgang wässrig oder sogar blutig ist.

    Auf diese Weise versucht der Organismus die Bakterien wieder loszuwerden, aber da der Körper durch die Anstrengungen erschöpft ist, kann das Immunsystem nicht mehr so wie gewohnt arbeiten. Es kann zu massiven Problemen mit dem Kreislauf kommen und im schlimmsten Fall bricht der Kreislauf völlig zusammen und es kommt zu einem Herzstillstand. Liegt eine Vergiftung durch Salmonellen vor, dann muss sofort ein Arzt eingeschaltet werden und besonders bei Kindern und älteren Menschen ist der Weg ins Krankenhaus lebensnotwendig, denn sie haben ein schwaches Immunsystem.

    Wie wird eine Salmonellenvergiftung behandelt?

    Je nach Verlauf der Krankheit muss eine Salmonellenvergiftung mit Antibiotika behandelt werden, vor allem dann, wenn es zu einem schweren Verlauf mit hohem Fieber kommt. Wenn die Hilfe für gefährdete Personen nicht schnell genug kommt, dann kann das unter anderem zu einer Entzündung der Herzklappen, zu einer Schädigung der Gelenke und auch zu einer Hirnhautentzündung führen. Nimmt diese Form der Lebensmittelvergiftung einen eher leichten Verlauf, dann hilft es viel zu trinken, am besten stilles Wasser oder ungesüßte Tees, denn durch die Flüssigkeit werden die Salmonellenbakterien aus dem Körper gespült und die Patienten sind nach drei bis vier Wochen wieder fit.

    Hygiene in der Küche

    Damit es erst gar nicht zu einer Lebensmittelvergiftung kommt, sollte jede Hausfrau und auch jeder Hobbykoch auf eine penible Sauberkeit in der Küche achten. Vor allem Geflügel, Mett und auch rohe Eier bergen die Gefahr von Salmonellen und es ist sehr wichtig, dass diese Lebensmittel immer gut durchgegart oder durchgebraten werden. Süßspeisen, die mit Eiern zubereitet werden, stellen eine Gefahr dar, aber auch das Mettbrötchen kann den geruchs- und geschmacklosen Schädling enthalten. Salmonellen im Geflügel werden immer dann schon nach zehn Minuten vernichtet, wenn in der Pfanne eine Temperatur von 70° Grad erreicht wird. Deshalb sollte Geflügel immer gut durchgebraten werden.

    Sauberkeit sollte in der Küche das oberste Gebot sein. Schneidebretter aus Glas oder auch Marmor sind eine bessere Wahl als ein Brett aus Holz oder Kunststoff, denn aus diesen Materialien lassen sich mögliche Keime selbst in der Spülmaschine bei einer hohen Temperatur nicht ganz abtöten. Wer auf einem Schneidebrett Geflügel vielleicht zu Gulasch geschnitten hat, der sollte anschließend das Brett sehr gründlich mit möglichst heißem Wasser reinigen, bevor andere Lebensmittel darauf zubereitet werden. Wer sich an einfache Grundregeln hält, der muss keine Lebensmittelvergiftungen fürchten.

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  • Welche Hausmittel helfen beim Gerstenkorn?

    Welche Hausmittel helfen beim Gerstenkorn?

    Wenn ein Auge juckt, tränt oder brennt, dann kann die Ursache ein sogenanntes Gerstenkorn sein. Die erste Reaktion auf Probleme im Auge ist immer, dass man mit dem Finger reibt, wenn das jedoch bei einem beginnenden Gerstenkorn geschieht, dann wird alles nur noch schlimmer. Auch wenn Gerstenkorn eher harmlos klingt, die Infektion am Auge ist sehr schmerzhaft. Wie kann eine Gerstenkorn Infektion überhaupt entstehen und wie kann sie behandelt werden? Gibt es vielleicht Hausmittel, die dabei helfen können, das Gerstenkorn wieder loszuwerden?

    Was genau ist ein Gerstenkorn?

    Der medizinische Ausdruck für das Gerstenkorn lautet Hordeolum. Dabei handelt es sich um eine Entzündung am Auge, in deren Folge das Auge stark eitert. Ein Gerstenkorn kann an der Innenseite des Auges, aber auch an der Kante des Lids auftreten, und schuld an der Infektion sind Bakterien vom Stamm der Staphylokokken, die in den Talg- und Schweißdrüsen zu finden sind. Durch die Bakterien können die Drüsen nicht mehr wie gewohnt arbeiten und das Auge wird nicht mehr vor Umwelteinflüssen, Kälte, Hitze und vor zu grellem Licht geschützt.

    Dass eine Erkrankung des Auges vorliegt, das wird an einem entzündeten Augenlid und an einem Abszess sichtbar, dem besagten Gerstenkorn. Immer dann, wenn sich das Gerstenkorn öffnet und der Eiter abfließen kann, dann klingen die Symptome ab und das Auge heilt wieder. Eine besondere Behandlung durch den Augenarzt ist in den seltensten Fällen notwendig, aber es gibt bewährte Hausmittel, die effektiv helfen können.

    Welche Hausmittel helfen bei einem Gerstenkorn?

    Wenn ein Gerstenkorn besonders schmerzhaft und hartnäckig ist, dann ist es eine gute Entscheidung, zu einem Arzt zu gehen. Der Arzt wird eine antibiotische Salbe oder Tropfen verschreiben, die das Auge zum einen wieder abschwellen lassen und die zum anderen die Infektion bekämpfen. Wenn das Gerstenkorn aber wenig Probleme bereitet, dann sollte man es mit Hausmitteln behandeln. Zu den erprobten Hausmitteln gehören Bockshornkleesamen, aber auch Kamille und Fenchel. Ein Esslöffel des Bockshornkleesamens wird mit ein wenig aufgekochtem Wasser zu einem Brei verrührt, der anschließend abkühlen muss. Dann wird der Brei auf ein sauberes Leinentuch gegeben und das Tuch kommt für eine gute halbe Stunde auf das entzündete Auge.

    Wirksam ist auch Fenchel- oder Kamillentee. Den Teebeutel mit kochendem Wasser überbrühen, abkühlen lassen und dann auf das Gerstenkorn legen. In der Apotheke kann man Augentrost kaufen. Zwei gehäufte Teelöffel dieses Heilkrauts werden mit heißem Wasser übergossen und müssen dann rund acht Minuten ziehen. Anschließend wird ein Leinentuch darin getränkt und für eine halbe Stunde auf das Gerstenkorn gelegt. Auch Apfelessig kann bei einem Gerstenkorn hilfreich sein. Der Essig wird wieder auf ein sauberes Tuch aus Leinen getröpfelt und dann auf das Gerstenkorn gelegt. Hier sollte man aber immer aufpassen, dass nichts von dem Essig ins Auge gelangen kann. Rotlicht kann den Bakterienherd austrocknen und ist zudem schmerzlindernd. Wer eine Rotlichtlampe zu Hause hat, der sollte sich jeden Tag für eine Viertelstunde vor diese Lampe setzen.

    Was ist nicht zu empfehlen?

    Früher galten feucht-warme Umschläge als ein gutes Mittel gegen ein Gerstenkorn, heute ist aber bewiesen, dass es besonders die feuchte Wärme ist, die dafür sorgt, dass die Bakterien sich vermehren und nicht wie gewünscht wieder verschwinden. Wer ein Gerstenkorn hat, der sollte sich nach Möglichkeit keiner Zugluft aussetzen und auch Hitze und Kälte sollten vom Auge ferngehalten werden. Wer das Auge schützen möchte, der sollte eine Augenklappe tragen, auch wenn das ein wenig gewöhnungsbedürftig ist.

    Damit erst gar kein Gerstenkorn entstehen kann, ist es eine gute Idee das Immunsystem zu stärken. Vor allem die Vitamine C und E sind wichtig für alle, die gesund bleiben wollen. Wird der Körper mit Vitaminen versorgt, dann haben Bakterien keine Chance.

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  • B12-Injektionen – der Beauty Trend aus Hollywood

    B12-Injektionen – der Beauty Trend aus Hollywood

    Die Damen aus Hollywood waren schon immer sehr einfallsreich, wenn es um eine schlanke Figur und ein makelloses Äußeres geht. Der neuste Trend heißt B12-Injektionen. Cindy Crawford schwört auf die Vitaminspritze ebenso wie Miley Cyrus und auch die Sängerin Rihanna lässt sich die hoch dosierten Spritzen mit dem B12 Vitamin setzen, um besser auszusehen und vor allem, um nicht zuzunehmen. Was in Hollywood längst zur Tagesordnung gehört, ist in Deutschland heiß umstritten, denn hier warnen die Ärzte bereits davor, sich Vitamin B12 in hohen Dosen spritzen zu lassen, denn auch wenn Vitamine gesund sind, in großer Menge können sie schädlich sein.

    Den Stoffwechsel beschleunigen

    Vitamine sind gesund, das gilt vor allem für Vitamin C, das das Immunsystem effektiv unterstützt. Auch das Vitamin B12 ist grundsätzlich gesund, weil es den Stoffwechselprozess beschleunigen kann. Genau aus diesem Grund lassen sich immer mehr Stars und Sternchen in Hollywood eine B12-Injektion geben. Wird der Stoffwechsel angekurbelt, dann schmelzen auch die Pfunde und der Kalorienumsatz wird gesteigert. Dass konzentriertes Vitamin B12 zudem Heißhungerattacken verhindern kann, ist ein schöner Nebeneffekt und auch dass es die Verdauung anregt, ist hilfreich, wenn man abnehmen möchte. Wissenschaftliche Beweise, die diese Thesen untermauern können, gibt es allerdings nicht und das ist auch der Grund, warum deutsche Ärzte dem Trend aus den USA skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen.

    Nicht ohne Rezept

    Amerika ist bekanntlich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten und wer genug Kleingeld hat, der muss nur zum Arzt gehen und sich dort einmal in der Woche eine B12-Injektion verpassen lassen. Was in den USA so einfach ist, das ist in Deutschland nicht möglich. Vitamin B12 Spritzen gibt es in Hollywood gegen Bargeld und ein Rezept ist nicht notwendig. In Deutschland darf der Arzt die Spritzen nur dann geben, wenn beim Patienten nachweislich ein Mangel an Vitamin B12 vorliegt.

    Ein Grund für den Mangel des Vitamins kann eine Störung im Magen-Darm-Trakt sein und auch Magenschleimhautentzündungen und entzündliche Prozesse im Darm können dafür sorgen, dass es zu einer Unterversorgung mit Vitamin B12 kommt. Wenn es eine medizinische Begründung gibt, dann wird Vitamin B12 vom Arzt gespritzt und auch nur in eher geringen Mengen und nicht in so hohen Dosen, wie das in den USA der Fall ist.

    Mit der richtigen Ernährung

    Alle, die davon träumen, mit viel Vitamin B12 noch mehr abzunehmen, werden kaum einen Arzt finden, der das gezielt unterstützt. Wer aber nicht auf die Extraportion Vitamin B12 verzichten will, der muss nur auf eine gesunde Ernährung achten. Leber und Rindfleisch, aber auch Heringe sowie Räucherlachs und Seelachs haben einen sehr hohen Vitamin B12 Gehalt. Auch wer regelmäßig Käse und Eier isst, versorgt seinen Körper mit Vitamin B12, und wer dazu dann noch regelmäßig frische Vollmilch trinkt, der braucht keine Vitamin B12-Injektionen.

    Wer ausschließlich vegetarisch oder vegan lebt, der lebt was das Vitamin B12 angeht, gefährlich, denn es gibt keine pflanzlichen Lebensmittel, die den Organismus ausreichend mit Vitamin B12 versorgen. In der Folge kann es zu schweren Mangelerscheinungen kommen, und wer das verhindern will, der sollte Vitamin B12 in Form von Brausetabletten zu sich nehmen.

    Kann man Vitamin B12 überdosieren?

    Dass eine Unterversorgung mit Vitamin B12 gefährlich werden kann, ist bekannt, aber wie sieht es mit einer Überdosierung aus? Eine Überdosierung ist nur dann möglich, wenn das Vitamin wie in den USA hoch dosiert gespritzt wird. In der Folge kann es zu unangenehmen Problemen mit der Haut kommen, denn zu viel Vitamin B12 kann zu Akne führen, auch allergische Reaktionen sind nicht selten. Deshalb sollte jeder, der gesund bleiben will, auf zu viel Vitamin B12 verzichten, auch wenn die Stars aus Hollywood vielleicht anderer Meinung sind.

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  • Wetterfühligkeit – Meteoropathie

    Wetterfühligkeit – Meteoropathie

    Oft unscheinbar treibt das Wetter außerhalb geschlossener Türen und Fenster sein Unwesen. Dass es uns auch innerhalb unserer vier Wände beeinflussen kann, wissen nicht viele. Man kennt es: Kopf- und Gliederschmerzen, Unwohlsein, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, schlechte Laune, all das ist oft Ursache des Wetters. Dieses Phänomen nennt man im Volksmunde auch gerne die Wetterfühligkeit. Im Fachwesen spricht man von Meteoropathie. Besonders nach Operationen oder Unfällen, die Narben verursacht haben, wird man anfälliger für plötzliche und heftige Wetterumschwünge.

    Wie macht sich die Wetterfühligkeit bei Narben bemerkbar?

    Durch den operativen Eingriff oder den Unfall an der vernarbten Stelle, wurden Nerven durchtrennt und das Hautgewebe beschädigt. Bei heftigen oder plötzlichen Wetterveränderungen kann es sein, dass die Narbe anfängt zu schmerzen. Meistens ist es ein Stechen oder eine verspanntes Gefühl an der Narbe, welches sehr unangenehm werden kann. Starke Temperaturabstürze wie z.B.: von 30 Grad auf 10 Grad oder aber auch Veränderung des Luftdruckes oder der Luftfeuchtigkeit spielen hierbei eine große Rolle. Denn die durchtrennten Nervenbahnen sind beschädigt worden und nehmen nun fast Veränderung des Wetters wahr und leiten diese an das Gehirn als Schmerz weiter. Häufig kommt die schmerzliche Anfälligkeit auf diese Wetterumschwünge nicht direkt nach dem Unfall oder nach der Operation, sondern erst Monate oder Jahre später.

    Was hilft dagegen?

    In erster Linie sollte man auf den Vitaminhaushalt achten. Vitamin B, Zink und Eiweiße sind optimal geeignet um den Heilungsprozess der Narben innerlich so wie äußerlich zu unterstützen und zu beschleunigen. Bei starken und häufigen Schmerzen war in vielen Fällen eine Neuraltherapie aus dem Bereich der Alternativmedizin sehr erfolgreich. Jene Therapie behandelt genau die beschädigten Nervenbahnen an den Narben und befreit sie von Wetterfühligkeit.

    Wetterfühligkeit – Hohe Belastung für die Gelenke

    Viele Arthrose Patienten haben im Winter kältebedingt Probleme. Den Winter kann man leider nicht umgehen, daher hilft nur, den Umgang mit diesen Problemen zu erlernen. In den Wintermonaten kommt es immer wieder zu sehr frostigen Kälteeinbrüchen. Die eisige Luft aus Osteuropa strömt mehr und mehr nach Deutschland. Innerhalb weniger Stunden fallen die Temperaturen um mehr als 15 Grad. Diese Kälteeinbrüche bringen bei Arthrose-Patienten oft große Gelenkprobleme. Nicht die Kälte ist die Ursache für die Arthrose, sondern die Kälte verstärkt ihre Symptome. Die Patienten leiden unter drei Faktoren. Die Temperaturen sinken, der Luftdruck fällt und die Luftfeuchtigkeit steigt.  Durch diese kalte Umgebung ziehen sich die Sehnen und Muskeln fester zusammen. Dies hemmt die Beweglichkeit und verankert den Schmerz. Da feuchte Luft die Kälte besser überträgt kühlen die Gelenke schneller aus. Aufgrund des erhöhten Luftdrucks geht man davon aus, dass die entzündeten Gelenke anschwellen und Schmerzen verursachen. Passt man sich dem Wetter an, kann man aber furchtlos durch den Winter kommen. Jeder kann sich dem Wetter anpassen. Egal wie alt man ist.

    Die Wärmeregulation des Körpers lässt sich trainieren. Beispielsweise Anwendungen nach Kneipp mit Wechselduschen und Saunabesuchen stärken die Abwehr. Auch ein leichtes Ausdauertraining ist hilfreich. Bewegung ist für Arthrose-Patienten besonders wichtig. Besonders geeignet sind Sportarten wie Nordic Walking, Gymnastik oder Ski-Langlauf.  Auch warme Winterkleidung verhindert das Eindringen der Kälte in den Körper. Wärme ist für Arthrose-Patienten besonders wichtig. Daher müssen die Wohnräume auch immer gut temperiert sein. In der kalten Jahreszeit hilft auch ein Urlaub in warmen Ländern. Die Temperaturen entlasten die Knochen. Ein Umzug ist allerdings nicht empfehlenswert, denn der Körper würde sich voraussichtlich an die neuen Temperaturen schnell gewöhnen. Mit Mitteln wie Ibuprofen und Diclofenac kann man den Schmerz auf chemische Art und Weise unterbinden. Aber auch pflanzliche Mittel wie Teufelskralle, Brennnessel, Weidenrinde, Goldrute oder Pappel lindern die Schmerzen. Mit Hilfe von Wärmekompressen und Umschlägen kann man die Schmerzen ebenfalls in den Griff bekommen. Als Nahrungsergänzung empfiehlt sich Glucosamin, Kollagenhydolysat oder Vitamine E, Omega 3-Fettsäuren oder Gelatine. Diese Mittel verhindern

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  • Angst und Depressionen

    Angst und Depressionen

    Wer an einer Angsterkrankung leidet, hat häufig auch mit Depressionen zu kämpfen. Eine Angsterkrankung löst regelrechte Panikattacken aus. Wer über seine Leiden Bescheid weiß und es annimmt, der kann auch besser damit umgehen. Auch der Behandlungserfolg hängt davon ab, wie Betroffene und ihre Angehörigen mit dem Thema Angst und Depressionen umgehen.

    Ängste

    In der Geschichte der Evolution waren Ängste als Warnsignale sinnvoll, die passende Reaktion war die Flucht vor den Folgen der Angst. Normalerweise gehört die Angst zu den Gefühlen, genau wie Traurigkeit, Freude Ode Wut. Ängste äußern sich in körperlichen Symptomen, Gedanken und bestimmten Verhaltensweisen.

    Sind Ängste jedoch unbegründet und nicht zu kontrollieren, so spricht man von krankhafter Angst. Diese wird als äußerst unangenehm und bedrohlich von den Betroffenen empfunden. Ängste sind zwar nicht gefährlich, aber sie beeinflussen das Leben Betroffener und ein großer Leidensdruck kann daraus entstehen.

    Es gibt verschiedene Formen von Angst, so wie sie auch unterschiedliche Ursachen hat. Die Symptome sind jeweils verschieden und auch unterschiedlich stark. Diese Ängste werden durch bestimmte Dinge oder Situationen ausgelöst, wie z. B. Zahnarztangst, Angst vor Spinnen, Höhenangst oder Angst in engen Räumen (Klaustrophobie). Hat jemand eine soziale Phobie, so handelt es sich dabei um eine dauerhafte, irrationale Angst vor der Begegnung oder dem Kontakt mit Menschen überhaupt. Sie kann sich aber auch als Angst vor Autoritätspersonen, fremden Menschen oder Personen des anderen Geschlechts äußern.

    Verbreitung und Hilfe

    Angsterkrankungen sind weit verbreitet, mehr als 10 Prozent aller Erwachsenen und weitaus mehr Jugendliche leiden darunter. Jeder 10. Mensch leidet so stark unter seiner Angst, dass er sie zu vermeiden versucht, was das Leiden verschlimmert und das Alltagsleben stark einschränkt. Jeder 3. Betroffene zeigt schwerwiegende Komplikationen, die aus der Angst resultieren. Häufig führen diese zu weiteren Problemen, wie der Abhängigkeit von Medikamenten oder Alkohol.

    Doch nur jeder 3. Betroffene sucht auch Hilfe beim Therapeuten oder Arzt, meist erst, wenn viele Komplikationen, wie Panikattacken, aufgetreten sind. Die Scham wegen der Angst ist leider riesig und wenn sich die Angst erst einmal richtig gefestigt hat, so ist das tägliche Leben kaum noch möglich. Nimmt man jedoch die Hilfe in Anspruch, sind die Behandlungsmöglichkeiten hervorragend, deshalb sollte man für einem Erfolg beizeiten mit der kognitiven Verhaltenstherapie, kombiniert mit Konfrontationstherapie beginnen. Dadurch ist die Angst recht gut in den Griff zu bekommen.

    Depressionen und Angst

    Um eine Depression handelt es sich, wenn eine traurige Grundstimmung länger als zwei Wochen andauert und/oder bestimmte Symptome dafür sprechen, dass es sich um mehr als nur eine vorübergehende negative Stimmung handelt. Hier sind professionelle Hilfe und Unterstützung nötig; ebenso bei Ängsten. Dies erfordert jedoch die Einsicht Betroffener. Depressionen und Ängste sind sehr gut behandelbar trotz aller Vorurteile. Angehörige sollten die Kranken unterstützen und sehr viel Verständnis aufbringen. Wer unter Ängsten und/oder Depressionen leidet, ist nicht „geisteskrank“ oder „verrückt“. Beide Leiden sind weiter verbreitet, als man denkt und keiner steht mit diesem Problem vollkommen alleine da. Es gibt auch keinen Grund, sich für seine Krankheit zu schämen.

    Wer über seine Krankheit sprechen kann, für den ist die Psychotherapie eine entscheidende Hilfe. Unterstützend kommen Medikamente zum Einsatz. Welche Therapie wann sinnvoll ist, entscheidet der Fachmann. Mann kann auch erste Möglichkeiten zur Selbsthilfe nutzen. Angst und Depressionen sind eng miteinander verbunden. Verliert der Depressive Selbstsicherheit und wird unsicher, entstehen häufig Ängste. Oder aber man kämpft mit seinen Ängsten, denen man hilflos ausgeliefert scheint, verfällt in eine hoffnungslose Stimmungslage und wird so Opfer einer Depression.

    Allerdings können Ängste auch Ausdruck anderer Erkrankungen sind. So treten beispielsweise Ängste bei Schizophrenie oder Borderline auf. Panikattacken können auch wie „der Blitz aus heiterem Himmel“ kommen und zunächst gar keine erkennbare Ursache haben. Plötzlich kann der Betroffene nicht mehr Auto fahren oder Tätigkeiten seines beruflichen und privaten Alltags verrichten. Eine gezielte Psychotherapie bei einem einfühlsamen Therapeuten sowie Notfall-Tabletten können das Problem nach und nach beseitigen.

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